• Hallo Pancho,

    das es Klangunterschiede durch Materialien wie Kupfer, Silber, oder Gold gibt, sehr gewagt.

    Silber ist der beste elektrische Leiter, oxidiert aber gerne. Gold verwendet man als Korrosionsschutz.


    Entscheidender ist die Kapazität des Kabels zur Induktivität des MM-Systems.

    Gruß Peter

  • Hallo


    Kabelklang gibt es bei falschen Kapazitätswerten des Anschlußkabels entstehen, die zu hohe Kapazität kann wie ein Tiefpass wirken.

    Sonst hat im Blindversuch nie jemand was gehört. Es wird viel geglaubt im Hifi-Zirkus und noch mehr bezahlt.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

    Einmal editiert, zuletzt von 8erberg ()

  • Hallo,
    da sag ich mal:

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • Also da zum „Kabelklang“ ja nun wirklich alles gesagt wurde und das Internet zu mindestens 0,3% daraus besteht…


    Lieber TE,


    du hast gefragt wie man Kontakte reinigt. Ich habe geantwortet. Und was ist nun daraus geworden? Sind sie nun blank?

  • Wer ist TE?


    Ich habe die Kontakte mit Löschpapier und Isopropanol gereinigt, danke für den Tipp!


    Am Sonntag tauscht mir ein Kumpel die Kondensatoren und die Stecker, der Pimpel ist schon getauscht... Bin schon gespannt auf die Inbetriebnahme.

  • Wer ist TE?


    Ich habe die Kontakte mit Löschpapier und Isopropanol gereinigt, danke für den Tipp!


    Am Sonntag tauscht mir ein Kumpel die Kondensatoren und die Stecker, der Pimpel ist schon getauscht... Bin schon gespannt auf die Inbetriebnahme.

    TE ist der ThreadErsteller.

    Liebe Grüße

    Martin

  • es ist irgendwie ein komisches Ding - lange Zeit galten 701 und 721 als "ultima ratio", und der 731 wurde als Beginn des Absturzes von Dual gesehen. Ich habe meinen damals für 50 Euro hergegeben, weil ich auch nie so wirklich mit ihm warm geworden bin.


    Und jetzt wird der 731 derart hochgejubelt, dass er in Preisregionen wandert, die er objektiv nicht mehr wert ist. Und wenn mal ein billiger defekter auftaucht, also einer unter 200 Euro, an dem noch alles dran ist, kriegt der Anbieter an einem Tag 300 Anfragen.


    Der 731 ist ja ein guter Dreher, keine Frage. Aber wieso ausgerechnet der jetzt zum Kultlaufwerk von Dual aufsteigt, das verstehe ich nicht.


    Ich habe mich ja vor einigen Wochen mit einem 741 getröstet, auch wenn ich es selber komisch finde, der Bastard macht von Tag zu Tag mehr Spaß, und ist mit dem MMC120 klanglich deutlich besser als alles, was ich bisher von Dual hatte.


    Gruß Frank

  • Tja Frank, so ist das halt.

    Ich höre sehr, sehr gerne am 1218, und dann gab es dazu den 731, nun noch den 721....Dualitis halt (nicht das ich nicht noch Dreher von anderen Herstellern habe/hätte)

    Der 721 hat eine für mich "schweineteure" SAS Nadel erhalten. Und???

    Der 731er, der mich bestimmt bei der Revision 50Stunden meines Lebens und viele Nerven dazu gekostet hat .....ich bin mit ihm sehr warm geworden - toller Dreher :saint:

    Er ist jeden Cent wert....


    Gruß Axel

    Für meine Frau bin ich zu BLÖD Wäsche aufzuhängen...

  • Ich habe mich ja vor einigen Wochen mit einem 741 getröstet, auch wenn ich es selber komisch finde, der Bastard macht von Tag zu Tag mehr Spaß, und ist mit dem MMC120 klanglich deutlich besser als alles, was ich bisher von Dual hatte

    .....und so beginnt der Hype um den 741... ;)

    Grüßle Ralph



    "Ein Moderator (lat. moderare ‚mäßigen‘) dient dazu, freie Neutronen, die bei ihrer Freisetzung meist relativ energiereich, also schnell sind, abzubremsen."

  • Ich habe mich ja vor einigen Wochen mit einem 741 getröstet, auch wenn ich es selber komisch finde, der Bastard macht von Tag zu Tag mehr Spaß, und ist mit dem MMC120 klanglich deutlich besser als alles, was ich bisher von Dual hatte

    .....und so beginnt der Hype um den 741... ;)

    ...der durchaus ebenso seine berechtigung hätte...gefällt mir vom klang her an besten von allen duals...vorausgesetzt ist ein guter tonabnehmer.


    romme

  • Nun, der CS 701 ist eben der erste DD-Dreher von Dual, der CS 721 hat die Tonarmhöhenverstellung, beide haben allerdings das Problem, die Drehzahl nicht konstant halten zu können, weil eben ohne Quarzreferenz gearbeitet wird. Übrigens soll Technics das gleiche Problem gehabt haben.

    Der CS 731Q hat eben diese Quarzreferenz, die Metallblenden, vor allem in silber sehen nun mal eleganter aus als die "Badewannenzarge" des CS 721, bei CS 701 kann man zwar eine Echtholzzarge erwischen, dann aber um den Preis der fehlenden Haubenautomatik. Die CH6 bei den späten CS 701 und dem CS 721 ist deutlich "flötiger" und bruchempfindlicher als die dickere CH 16 des CS 731Q. Die Metallfronten des CS 731Q passen eben hervorragend zu den Komponenten der "International Serie", aber auch z.B. zu den besten Grundig Geräten, wie z.B. dem V 2000, die es auch in braun und silber gab, silber gab es auch bei anderen Herstellern.

    Ich finde auch den Plattenteller des CS 731Q als den schönsten Plattenteller von Dual.

    Da der CS 731Q der letzte große Dual mit der Vollplatine ist, stellt er für viele den krönenden Abschluß der "großen Duals" dar. Der CS 741Q, er klingt top, hat ja die gleichen Meßwerte wie der CS 731Q, aber Kunststoff wird eben nicht besonders als Material geschätzt, irgendwann, wenn die Weichmacher verflüchtigt sind, wird Kunststoff brüchig. Besonders die Tastenmechanik dieser Serie ist Haptikfans ein Graus. Da ist ein ein nicht von der Hand zu weisender Rückschritt in der Qualität zu fühlen und auch tatsächlich vorhanden. Auch z.B. das Headshell mit der Kopfblende ist beim CS 731Q einfach wertiger, die Vorrichtung für die Einstellung der Tonarmabsenkgeschwindigkeit beim CS 731Q einfach besser bedienbar, auch hat er noch einen klassischen Tonarmlift, der wurde beim CS 741Q eingespart. Auch TKS ist ein "Abtörner", die brechenden Nasen sind hier weitaus häufiger und problematischer als beim TK260 des CS 731Q. Das war die größte Dummheit, nach dem Start mit auch noch zwei verschiedenen ULM-Befestigungen kurz danach dann mit TKS auf den Markt zu kommen, da haben selbst hartgesottene Dual-Anhänger gestreikt. Über die klapprige Abdeckhaubenmechnik des CS 741Q und den großen Staubeinlaß auf der Rückseite der Haube braucht man gar keine Worte mehr verlieren.

    Hinzu kommt, daß "satin-metallic" irgendwie unbeliebt zu sein scheint, wenn ich auch sehe, wie lange der technisch nicht schlechte Dual CV 1450 mit CT 1450 teilweise für 50€ pro Gerät wie Sauerbier angeboten wird, da geht selbst ein einfachr CV 1200 schneller und zu höheren Preisen weg. Dabei sind die ersten satin-metallic-Geräte noch echte Steidinger Duals.

    Beim CS 731Q kommt nun hinzu, daß auch außerhalb der "Dual-Blase" anerkannt wird, daß dieser Plattenspieler zu den besten jemals gebauten Plattenspielern überhaupt gehört, sein Antrieb nicht nur von kleinen Firmen für ihre DD heutzutage die Grundlage bildet, sondern sogar bei Technics, die sonst eher "Staubsaugermotoren" mit viel Eisen verbaut haben. Der Antrieb des Dual CS 731Q mit einer geringen Stromaufnahme und damit Krafteinwirkung auf den Teller, der in seiner Masse exakt abgestimmt ist, gilt inzwischen als der perfekte Antrieb.

    Und, es ist ja nun auch nicht so, daß die Dual CS 701 und CS 721 nun als "Ramsch" angesehen werden, die Preise sind weiter hoch, was auch für die Halbautomaten gilt. Jüngst habe ich ein Angebot eines Dual CS 714Q gesehen, für 500€!

    Mit einem Absinken der Preise bei den Dual 7ern bis hin zum CS 731Q ist nicht mehr zu rechnen. Da einige nun auch auf den CS 741Q ausweichen werden, weil die anderen 7er zu teuer geworden sind, kann auch hier mit anziehenden Preisen gerechnet werden.


    Gruß


    Uli

    CS: 505-4, 506, 626, 731Q, 750-1
    CT: 450M, 1140, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 1100, 1200, 450M

    C/CC: 450M, 810. 820, 1280, 5850 RC
    CD 5150 RC
    (C)L(X): 231, 241, 710, 1000-Set, 9200
    und: DK170, MC2555, Rack 3020

  • Kurzes Status Update:


    Die Knallfrösche sind getauscht und der DUAL steht jetzt an der Stelle, wo zuvor der Thorens stand.

    Den habe ich nämlich zu Amazon zurück gesendet.

    Der DUAL gefällt mir einfach besser.


    Wer also einen Thorens TD 202 günstig als Warehouse Deal bei Amazon kaufen möchte, dem würde ich empfehlen in den nächsten Tagen mal dort zu schauen.


    Als nächstes werde ich noch Schmieren und mich nach einer neuen Original Nadel umschauen.

    Entscheidender ist die Kapazität des Kabels zur Induktivität des MM-Systems

    Kannst du das etwas evtl. genauer erläutern?


    Gruß

    Pascal

  • Hallo Pascal!


    Herzlichen Glückwunsch! Allerdings muss ich Dich warnen, Du hast Dich da auf was eingelassen, das Du noch gar nicht absehen kannst! Es ist nicht nur der Wunsch, irgendwann einen zweiten Dreher zu besitzen, andere Tonabnehmer auszuprobieren etc. Es ist auch so gut wie unmöglich, sich beim Plattenkauf zurückzuhalten. Gerade sind bei mir zwei Bestellungen raus, Frau weiß noch nix von, mal sehen, wie das wird. :D


    Ich habe meinen 731Q seit etwa einem halben Jahr und bin hin und weg vor Begeisterung. Uli hat das ganz gut zusammengefasst. Ich bin so begeistert, dass ich gerne einen zweiten hätte. Bevor ich zwei unterschiedliche Dreher habe, würde ich mir eher zweimal das gleiche Modell mit unterschiedlichen Tonabnehmern halten. Ich habe an meinem derzeit ein AT VM-95ML dran, das kann ich sehr empfehlen, doch dafür benötigst Du einen Adapter, meiner ist von Thomas, der hier im Forum als Candela unterwegs ist, gibt's aber wohl auch bei Dualfred. Das ist aber noch mal eine kleine Investition, zusammen sind das etwa 250 Euro, aber es lohnt sich. Als ich dieses System schon am Laufen hatte, habe ich mir doch noch eine Originalnadel für das alte System geholt, das war dann eine DN152E und ich muss sagen, auch das ist schon sehr, sehr gut und ich finde, der Dreher sieht auch mit diesem schlanken ULM-System sehr sexy aus. Vielleicht stelle ich hier mal Aufnahmen zum Testhören rein. Jetzt wechsel ich hin und wieder die Systeme und halte Ausschau nach einem Zweitdreher. Allerdings stellt sich auch immer wieder die Frage, ob ich nicht besser was für die Plattensammlung tun möchte. Ach je... schwierig.


    Also, wenn Du es bereust, ich leg Dir noch 10 Euro drauf, für 90 Euro nehm ich Dir den Ärger gerne ab. 8o

    Viel Spaß damit!

    Hans


    PS: Ach ja, zu den Kapazitäten, ich habe diese Diskussionen nie verstanden. Es hieß, mit dem AT-System könnte ich Probleme bekommen. Habe hier einen stinknormalen Pioneer-Verstärker, etwa zehn Jahre alt, da laufen sowohl das Originalsystem wie auch das AT problemlos. Bei mir kommen aber auch keine fünf Meter langen Kabel zum Einsatz. Ich finde, man vor lauter Theorie auch das Musikhören vergessen. Bei mir läuft gerade das Livekonzert von John McLaughlin, Paco de Lucia und Al DiMeola, und es macht so viel Spaß!

    Einmal editiert, zuletzt von hans100 ()

  • PS: Ach ja, zu den Kapazitäten, ich habe diese Diskussionen nie verstanden. Es hieß, mit dem AT-System könnte ich Probleme bekommen. Habe hier einen stinknormalen Pioneer-Verstärker, etwa zehn Jahre alt, da laufen sowohl das Originalsystem wie auch das AT problemlos. Bei mir kommen aber auch keine fünf Meter langen Kabel zum Einsatz. Ich finde, man vor lauter Theorie auch das Musikhören vergessen. Bei mir läuft gerade das Livekonzert von John McLaughlin, Paco de Lucia und Al DiMeola, und es macht so viel Spaß!

    Hallo Hans,


    das kann man natürlich so sehen. Andererseits warst Du vor wenigen Wochen, als Du Probleme mit Deinem Dual CS731Q hattest hier im dual-board über sachlich fundierten Rat/Hilfe und Kompetenz froh und dankbar und hattest auch Vertrauen in die rein sachlich fundierte Hilfestellung zu deinem Dreher. ;) So jedenfalls mein Eindruck damals.
    Rein subjektive Meinungen ohne neutrale, faktenbasierte Vergleichsbasis nach dem alleinigen Motto:" Ich finde..." ändern an den physikalischen Grundlagen nichts und sind deshalb oft auch wenig hilfreich und weniger seriös für eine dritte Person - ob es dann später gefällt, ist natürlich rein subjektiv und für einen zweiten oder dritten Zuhörer an seiner eigenen, bestimmt wieder anders aufgebauten Anlage, nämlich oft weniger nachzuvollziehen, weil eventuell nicht mehr zutreffend. :)


    Man sollte schon die theoretische Diskussion vorne am "Eingang" bzw. was da physikalisch passiert von der anschließenden subjektiven Geschmacksbeurteilung des "Ausgangs" trennen. Das Erste ist allgemeingültig, das Zweite eben nicht. ;)


    Gruss,

    Thomas

  • Natürlich, ich bin wahnsinnig dankbar gewesen dafür gewesen! Keineswegs wollte ich solche Hinweise oder Hilfestellungen ins Lächerliche ziehen.


    Ich finde auch nicht, dass ihr hier lauter Theoretiker wärt, die keine Freude an der Musik hätten. Das war absichtlich etwas überspitzt formuliert und durchaus auch etwas selbstironisch gemeint. Ich überlege ja selbst manchmal stundenlang hin und her. Hm, Ironie ist in solchen Foren vielleicht schwierig. Ok, sollte ich mich da unglücklich ausgedrückt haben, entschuldige ich mich und vertraue darauf, dass gerade Du mir weiterhin so freundlich gesonnen bleibst wie seit meinem ersten Beitrag hier. ;-)

  • Natürlich, ich bin wahnsinnig dankbar gewesen dafür gewesen! Keineswegs wollte ich solche Hinweise oder Hilfestellungen ins Lächerliche ziehen.


    Ich finde auch nicht, dass ihr hier lauter Theoretiker wärt, die keine Freude an der Musik hätten. Das war absichtlich etwas überspitzt formuliert und durchaus auch etwas selbstironisch gemeint. Ich überlege ja selbst manchmal stundenlang hin und her. Hm, Ironie ist in solchen Foren vielleicht schwierig. Ok, sollte ich mich da unglücklich ausgedrückt haben, entschuldige ich mich und vertraue darauf, dass gerade Du mir weiterhin so freundlich gesonnen bleibst wie seit meinem ersten Beitrag hier. ;-)

    Hallo Hans,


    kein Problem, alles gut :):thumbup:


    Gruss,

    Thomas

  • Hans,
    ich finde nicht, dass du dich "unglücklich" ausgedrückt hast.


    Sicherlich hat Thomas mit den physikalischen Begebenheiten recht. Das zweifele ich als E-Techniker auch nicht an.


    ABER auch ich finde, dass das Thema viel zu hoch gekocht wird. Da wird auf Grundlage der (richtigen) Physik geradezu so getan, als könne man mit einem zu hoch/zu niedrig abgeschlossenen Tonabnehmer keine Musik mehr hören und bekäme sofort Ohrenkrebs.


    Ich (!) bin mir sicher, dass Viele hier im Board (die wir ja fast alle nicht mehr die Jüngsten sind ;)) den Unterschied zwischen 100pF und 300pF Abschluss eines ATs NICHT hören würden! Jedenfalls nicht, wenn es keine direkte Umschaltung (zweier gleicher Systeme an unterschiedlichem Abschluss) gäbe. Und in einem Blindtest wahrscheinlich auch nicht.


    Ich (!) bin mir genau so sicher, dass Viele hier es "trotzdem" (glauben zu) tun, nur weil sie wissen, wie sie ihren TA abgeschlossen haben. Wüssten sie es nicht, würden sie es auch nicht hören!


    Reine Psycholigie.


    Von den schon erlebten Aussagen mal ganz abgesehen, in denen Leute meinten, sie würden mit 60 noch die 20kHz "einwandfrei" hören, weil sie ja gerade beim HNO-Arzt einen Hörtest "bestanden" hätten (der aber nur bis 8kHz geht :P).


    Auch schon miterlebt:

    Da wird dann an den Farädern so lange rumgeschraubt ;), bis sie aufs pF so sind, wie es der TA-Hersteller gerne vorgibt - und die Boxen stehen ins Eck gequetscht, man sitzt meilenweit außerhalb des Stereodreiecks und/oder man passt den Klang per "schön warmer Röhre" am Phono-Pre an, dass er einem gefällt.

    Wie passt sowas zusammen?


    Mir (!) geht es darum (NICHT, ob es technisch richtig ist, oder nicht*):

    Wenn mir ein paar pF zu viel oder zu wenig tatsächlich so das Musikhören vermiesen würden, dann würde ich sofort auf CD umsteigen .....



    Hörst du schon - oder passt du den TA noch an? 8)


    *= Bei einer falschen Anpassung geht hier ja nichts kaputt, man gfefährdet Nichts und Niemanden.

    Wäre durch eine technisch falsche Anpassung eine Gfährdung zu erwarten (wie es in vielen anderen Bereichen der E-Technik ist), würde auch ich als E-Techniker auf eine richtige Auslegung pochen.

    irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...


    Gruß
    Winfried

  • sagen wirs mal so - natürlich geht es am Ende um den Hörspaß und um nichts anderes, es ist doch aber schön und erstrebenswert, wenn man das Handwerkszeug hat, um den Hörspaß gezielt maximieren zu können, statt nur im Sinne der High End "Fachpresse" mit dem Trial and Error Verfahren sein Geld zum Fenster rauszuwerfen.


    Die Parallelkapazität des Kabels ist nunmal bei Plattenspielern ein entscheidender Faktor, der klanglich einen größeren Einfluss haben kann, als ein besseres teures Tonabnehmersystem. Wie hoch dieser Einfluss ist, kann man sehen, wenn man die Dual Laufwerke vor der Quadro-Ära mit den CD4-tauglichen Laufwerken ab etwa 1973/74 vergleicht. Für CD4 Quadro ist es notwendig, Frequenzen bis etwa 50kHz übertragen zu können, und hierfür war bei den Dual Plattenspielern eine komplette Änderung der Signalverkabelung nötig.


    Ich habe in den vielen Jahren, die ich das Ganze schon als Hobby betreibe, im Wesentlichen zwei Sorten Menschen kennengelernt - einmal die, die dem von der "Goldohrenpresse" propagierten Kabelfetisch komplett verfallen sind, und auf der anderen Seite die, die das alles komplett für Blödsinn halten. Die Wahrheit liegt aber wie so oft genau in der Mitte, und ein wenig Grundlagenwissen hilft, zwischen Blödsinn und Sinnhaftigkeit zu unterscheiden. Komischerweise sind die Leute, die sich auch ein wenig für die technischen Grundlagen ihres Hobbies interessieren, in der erdrückenden Minderheit, und ich habe mittlerweile auch das Missionieren aufgegeben. Ein Kollege von mir hat sich grade mal wieder eine "Kette" zum Preis eines Kleinwagens ins Wohnzimmer gestelt, mehr als ein Drittel des Geldes sind für Kabel draufgegangen. Das Ganze hört sich gut an, aber meine Dual Allerweltsanlage klingt nach ein paar preiswerten Anpassungen auch nicht schlechter, und die hat komplett weniger gekostet als die Lautsprecherkabel, die der Kollege in seiner High End Kette verbaut hat. Ich habe mir angewöhnt, mich einfach mit solchen Leuten mitzufreuen, weil jede Diskussion doch nur zu Streit führt, und streiten mag ich mich nicht mehr.


    Gruß Frank

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