Beiträge von Deichgraf63
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Ja, der Motor, den Revox in seinen DD einsetzte, war ein Verwandter des Dual EDS 9xx, aber Dual dürfte die Stückzahlen gebracht haben.
Gruß
Uli
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Der Gründer von Papst, Hermann Papst, war bis 1937 bei Dual, da dürfte es wohl immer eine enge Verbundenheit bestanden haben. 1992 wurde das angeschlagene Unternehmen von EBM übernommen, was auch erklären könnte, warum Fehrenbacher keine Plattenspieler mit dem EDS 5000 Motor mehr baute und anbot (CS 5000, CS 750(-1) und deren Abkömmlinge.
Gruß
Uli
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Wenn dem so wäre, wären die Systeme, die Dual ab Werk bei den ULM-Tonarmen verbaut hat, nicht so leicht.
Es ist tatsächlich so:Leichte Tonarme = leichte Systeme
Schwere Tonarme = schwere Systeme
Und auch Ortofon schreibt das in der Anleitung zu den OM-SYstemen, das man bei leichten Tonarmen das Gewicht herausnehmen soll.Nun, die Frage ist, warum Ortofon das so geschrieben hat. Es besteht die sehr wahrscheinliche Möglichkeit, daß Ortofon vom Einlegen des Gegengewichts bei leichten Armen abrät, weil sonst der Tonarm ohne Zusatzgewicht am Tonarm nicht ausbalanciert werden kann. Den Nachteil der nicht günstigen Tiefenresonanz der Arm-TA-Kombination ist bei der SIchtweise als das geringere Übel anzusehen. Denn was nützt eine passende Tiefenresonant, wenn man den Tonarm nicht ausbalancieren kann.
Nicht nur Dual hat leichte Tonarme am Markt gehabt und nicht alle Herstelller lieferten Umrüstsätze mit Zusatzgewichten für das Balancegewicht, weil diese Arme oft keinen Umrüstsatz aufgrund der herstellerspezifischen und mit der Quasi-Norm "1/2-Zoll" inkompatible Befestigung konstruiert haben.
Gruß
Uli
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Man muß bei der Betrachtung der Entscheidung pro/contra Zusatzgewicht bedenken, daß die Nadeln der frühen OM-Systeme noch eine höhere Nadelnachgiebigkeit hatten, für diese ist ohne Zusatzgewicht wohl besser, aber Nadeln jüngeren Produktionsdatums sind "steifer", da kann das Zusatzgewicht samt Zusatzgegengewicht, mithin mehr effektive Masse durchaus von Vorteil sein, ich "fahre" das Super OM 30 am Arm meines CS 731Q mit Zusatzgewicht. Korrekterweise müßte man die Tiefenresonanz der Arm-TA-Kombination wegen der Serienstreuung messen und ermitteln, ob man im Idealbereich von 8 Hz bis 10 Hz landet.
Gruß
Uli
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Wenn Du schreibst "recht großer Raum", wie groß denn? So ein CV 120 mit CL 180 ist mit seinen 2x 40 Watt Sinus keine PA, für eine "normales" Wohnzimmer um die 25 Quadratmeter und 2,5 Meter Deckenhöhe bei nicht zu hohen Schalldruckansprüchen gut, aber sonst braucht macht man mehr Leistung, wenn es um HiFi mit dynamischer Musik. Klar, man mit einem 2-Watt-Kofferradio oder einer Boom-Box eine ganze Wohnung mit "Musik" füllen, schon z.B. bei Klassik sind 50 Watt/Kanal bei normal wirkungsgradstarken Lautsprechern nicht übertrieben, der CV 120 ist da schon das Minimum. Ich habe hier für die 25 qm einen CV 441 RC mit über 2x 200 Watt Sinus "am Start". Mit wirkungsgradstarken Lautsprecherboxen wie Dual Serie 700 könnte es gehen, Dual CL 730 wären da sicher eine Option.
Gruß
Uli
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Einen zeitgenössischen Test der ganzen Boxenserie von 1974 gibt es hier. Das ist 52 Jahre her und in der Zeit gab es ganz enorme Fortschritte in der Lautsprecherboxentechnik.
Hand aufs Herz: Bestelle Dir mal bei Nubert ein Paar Lautsprecher, die kannst Du vier Wochen ausgiebig in Deinem eigenen Abhörzimmer risikolos testen, werden Dir nach Hause geliefert und bei Nichtgefallen auch von dort abgeholt und Du bekommst Dein Geld zurück. Ich bin überzeugt, schon die kleinen Nubert NuBoxx B-30 spielen die CL 180 an die Wand. Ich selbst habe die NuBoxx B-60 an einem Dual CV 441 RC, mein Exemplar hat "Briegel" mit über 2x220 W Sinus und über 300 W Musik pro Kanal gemessen und ich konnte "voll aufdrehen", das stecken die Nuberts weg. Baß gibt es ohne Ende, da kommen meine Dual CL 710 nicht ran, auch die großen Dual CLX 9200 kommen da nicht ansatzweise heran.
Gruß
Uli
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Man kann Potis mit Öffnungen auch mit einem Staubsauger aussaugen, dann ist loser Dreck schon einmal draußen, bei einem CV 6010 mit seinem drei Schiebepotis hat allein das schon geholfen. Es schien mit naheliegend, Staub erst einmal mit einem Staubsauger zu Leibe zu rücken. Was nicht mehr im Poti ist, kratzt nicht mehr und wird, mit welcher Flüssigkeit auch immer, nicht zu Matsch.
Es ist ja vielleicht auch ein Ansatz, Staub auf demselben Weg wieder herauszuholen, über den er hineingekommen ist.
Gruß
Uli
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Ich hatte auch mal einen CS 630Q, nagelneu, der von Anfang an geknarzt.
Diese Serie ist nicht für Wertigkeitsfanatiker wie mich, deswegen bin ich auf "Umwegen" wieder beim CS 731Q gelandet, einen CS 721 hat mein Bruder als Dauerleihgabe, ein CS 701 steht als Reserve auch gut geschützt im Regal.
Gruß
Uli
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Nun, wer heute noch eine originale DN 160E "fährt", der muß bedenken, daß die über 40 Jahre alt sind, die Gummiaufhängung der Nadel verhärtet sein dürfte, da paßt die höhere Auflagekraft, solange das Nadelgehäuse nicht auf der Platte aufliegt. In einem zeitgenössischem Test wird sogar für die DN 160E 1,5p empfohlen, bessere Betriebssicherheit und höhere Leistung bei der Abtastung.
Wurde die Auflagekraft mit einer Tonarmwaage überprüft?
Gruß
Uli
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Die Umschaltprobleme können auch durch den Ersatzriemen bedingt sein, "Ebay" ist ja die Quelle von "hot" bis "schrott", wer billig kauft, kauft öfter, ich würde zum Kauf der Dualfred-Riemen raten, Alfred ist Entwickler bei Dual bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht, auch wenn es durch das Porto vielleicht teuer erscheint, aber billig ist nicht immer preiswert.
Gruß
Uli
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Ich habe ja im Wohnzimmer einen Dual CD 41 und im Arbeitszimmer einen CD 40 als Reserve für den CD 41. Dann besitze ich sowohl die Fernbedienungen RC 40 und die sehr seltene RC 50. Nur die RC 50 ermöglicht die Bedienung der Funktion "Index" bei entsprechenden CDs, nur die RC 40 hat die Klangpresets für den CV 440, für den CV 441 sind sie ohne Funktion für den Verstärker, sondern dort sind Programmierfunktionen für den CD-Spieler. Die RC 40 hat getrennte Tasten für "Play" und "Pause", bei der RC 50 ist die Taste, die bei der RC 40 die "Play"-Taste ist, auch mit der Funktion "Pause" gekennzeichnet. Nur: Weder beim CD 40 noch bei CD 41 wird über diese Taste die Pause aktiviert, das geht nur über die Taste ">|" der RC 50, die an der Stelle sitzt, an der bei der RC 40 auch die "Pause"-Taste ist, die eben entsprechend funktioniert. So muß man sowohl beim CD 40 als auch beim CD 41 auf der RC 50 die Taste ">|" bedienen, um die Funktion "Pause" zu bedienen.
Das ist sehr merkwürdig, offenbar hat man da einen Fehler in der Software der RC 50 gemacht oder schlicht falsch beschriftet.
Gruß
Uli
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D
Das war der aus den KA für 30 Euro in Norderstedt.
Den 731 hat' ich g'rad' endeckt
schon war er wieder weg
Hoffte, Maad hat ihn erworben
da wird er sicher nicht verdorben
Für einen 731 hat er immer Platz
behandelt ihn wie einen echten SchatzViel Freude wünscht ich Dir damit, gut, daß er bei Dir ist.
Uli
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Der CS 618Q hat eine Tonarmlänge von 221mm, wie die klassischen Dual mit der großen Platine. Die 221mm haben wohl alle Dual-Plattenspieler der neuen Linie, da gibt man sich keine Blöße, es gibt da keine Gemeinsamkeiten mit den Thomson-Standard-Modellen.
Die kurze Version hat man damals vielleicht gewählt, weil man flexibel auch Einbauchassis für Kompaktanlagen und "Power Packs" anbieten wollte. Der stramme Sparkurs und rationelle Fertigung war seinerzeit in dem extrem preissensiblen Wettbewerbsumfeld ein Gebot der Stunde, auch andere Hersteller setzten auf Plastik, Leichtbau und Baukastenstrategie.
Gruß
Uli
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Wenn der Dual CS 718Q erst im Mai/Juni geliefert wird, macht Werbung dafür noch keinen Sinn. Bisher gab es wohl nur Prototypen und Vorserie. Ich kann mir vorstellen, daß die dann gelieferten Serienexemplare hier in Deutschland noch einmal einer Qualitätskontrolle unterzogen werden, bevor sie in den Handel und an die Kunden geliefert werden. Das betrifft sicher Äußeres wie das Finish, sauber laufender Plattenteller als auch Messungen, ob die Spezifikationen eingehalten werden. Die Qualität muß von Anfang an stimmen, Ausrutscher kann Dual sich gerade bei einem neuen 7er nicht erlauben. Man könnte sich die "kreuzige ihn!"-Beiträge gerade hier im Dual-Board vorstellen, wenn der Plattenteller einem Höhenschlag von 0,1mm aufwiese, die Tonarmhöhenverstellung hakt oder Totgang aufweist, die Anschlußbuchsen wackeln o.ä.
Das so etwas bei der "Fachpresse" oder Meinungsmachern im Internet genüßlich zerrupft würde, ist eh klar, Dual wird da ja oft nicht für voll genommen und als "für Konsumer ok" belächelt.
Aber ich bin mir sicher Dual und der zugehörige Dualfred werden absolute Spitzenqualität liefern, die verlängerte Werkbank in Fernost weiß inzwischen durch die anderen Dual-Modelle über die Definition des Wortes "Qualität" und wird sich da keine Blöße geben. Die Asiaten haben da durchaus einen Stolz.
Auch wenn ich das nötige "Kleingeld" für das schöne Gerät nicht habe, so freue ich mich, daß Dual sich wieder in der "obersten Liga" dank des versierten Stabes zurückmeldet.
Danke auch Dir, Alfred für Deine Geduld mit uns, Deine Informationen schon während der Entwicklung.
Gruß
Uli
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Bekannt. Aber was hat in dem Zusammenhang Fehrenbacher damit zu tun?
Fehrenbacher hatte einen CS 600 im Angebot, der war riemengetrieben. Etwas "abgetakelt" gab es den als CS 550, dazu dann auch noch den CS 800, eine 8er Serie gibt es nicht, es war der einzige Dreher mit einer führenden "8", ohne, daß er irgendwie eine Besonderheit hat, die ihn über die 6er oder 7er erhebt.
Diese ganzen Plattenspieler wurden von der Firma Fehrenbacher hergestellt, die eine Lizenz zur Verwendung des Markennamens "Dual" hatte. Der CS 800 wird von Rekkord Audio nun als M 500 angeboten (Manueller Plattenspieler, 5er Reihe, das paßt sogar zu der alten Dual-Nomenklatur, daß die 5er riemengetriebene Plattenspieler sind, der CS 600 wird aber nun einfach als M 600 angeboten. Übrigens haben beide Plattenspieler zwar eine masselose Auflagekraft, aber nicht einmal eine Endabschaltung, wie sie Dual bietet.
Es ist doch schön, daß der Interessent für einen neuen Plattenspieler ein nun größeres Angebot von Modellen vorfindet, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Und: Man kann nicht alles haben... Auch Plattenspieler mit Vollautomatik gibt es bei Rekkord. Ja, auch ELAC, Thorens, Technics, PE... bauen Plattenspieler.
Gruß
Uli
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Der CS 718Q soll auch einen schweren Plattenteller samt anderer Auflage und einen auf die höhere Drehmasse abgestimmten Direktantrieb. Der CS 618Q wird mit dem Tonabnehmer Ortofon 2M Blue geliefert, der CS 718Q ohne Tonabnehmer, der CS 618Q hat den in dieser Klasse eher überflüssigen eingebauten, abschaltbaren Entzerrer-Vorverstärker (Ich hätte dafür lieber masselose Auflagekraft, wer schließt schon einen Plattenspieler dieser Preisklasse an Low-End wie Brüllwürfel oder Fernsehkrachmacher?), beim CS 718Q wurde konsequenterweise darauf verzichtet.
Es sind also einige Unterschiede mehr, die zu dem in etwa doppelten Preis - ohne Tonsbnehmer(!) - führen. Am meisten dürfte wohl der höhenverstellbare Tonarm für den Preis verantwortlich sein, das ist eine echte Dual-Konstruktion und die Stückzahlen werden schon preisbedingt nicht besonders groß sein für dieses besondere Stück Technik.
Gruß
Uli
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Denkt Euch, ich habe Knecht Ruprecht geseh'n
Er kam aus der Kneipe und konnte kaum steh'n
Er hatte den Mors voll Hannen-Alt
und schwankte hinüber zum Tannenwald
Er hat das ganze Weihnachtsgeld versoffen
Auf einen Dual braucht Ihr dies' Jahr nicht zu hoffen.
Aus eine von vier Weihnachtsnachtschichten ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Uli