Beiträge von Deichgraf63

    Daß die Schallplatte nur auf einer kleinen Fläche aufliegt, ist auch bei der Matte des CS 721/704 mit dem Sägezahnteller so.

    Mir persönlich ist die volle Auflage exklusive Etikett lieber, das ist bei den späten CS 741Q so, ebenso z.B. beim CS 505-2 und CS 505-3 oder CS 5000.

    Ich habe irgendwie immer den Eindruck, als würde die Platte über den Hohlräumen schwingen. Aber ich muß gestehen, daß noch nie untersucht zu haben. Das werde ich Mal machen und den "Soft-Rim-Belag" meines CS 626 Mal zum Hörvergleich auf meinen CS 750-1-Plattenteller legen.

    Wissen ist besser als "vermuten" oder "den Eindruck haben".


    Dual-Board forscht....


    Gruß


    Uli

    Macht es einen Unterschied, ob "Pitch" an oder aus ist, ändert sich etwas beim Drehen an den "Pitch"-Stellern?


    Einzige konstante Frequenz neben der Netzfrequenz von 50 Hz ist der Schwingquarz mit 4,608 MHz, die durch mehrere Teilerstufen auf 111 Hz gebracht wird. Ansonsten könnte noch die Drossel hinter der Frontbedienung mit den Entstörkondesator einen Schwingkreis bilden. Ob es daran liegt, kann man durch Abziehen der Leitung der Frontbedienung ermittelt.

    Auch den Trafo kann man ja mal im Leerlauf betreiben und lauschen.


    Gruß


    Uli

    Ich habe ja einen CS 626 umgebaut, da bräuchte man den TK 27 nicht. Beim CS 731Q braucht man ihn, weil das TK 26, an welchem das ULM 60E montiert ist, dünnere Stecker für den Tonabnehmer hat. Das TK 27 ist von der Masse her dem TK 26 gleich. Das TK 260 bedeutet übrigens TK 26 mit montiertem ULM 60E. Zusatzgewicht benötigt man nicht.


    Du kannst Dualfred auch direkt kontaktieren, er ist sehr kompetent und freundlich. Auch hier ist er ja aktiv.


    Gruß


    Uli

    So, ich habe mich noch einmal ausführlich mit dem Thema befaßt. Ich habe zwei Papplehren, die eine ist mit "CS 5000 CS-750 Golden One" beschriftet, selbst auf Papier ausgedruckt und laminiert.

    Die andere habe ich als "Original" erworben, da steht nur "CS-750 Golden 11" drauf, sollte wohl neuer sein.


    Nun steht in der Anleitung, daß der Tonarm eine effektive Länge von 221 mm hat. Das ist das in gerader Linie gemessene Maß von der oben auf dem Tonarmlager sichtbaren Madenschraube (die den Drehpunkt des Tonarms markiert) bis zur Spitze der Abtastnadel.


    Meine selbstausgedruckte Schablone paßt, die "orginale" aus Pappe dagegen nicht. Hier ist dieses Maß nicht 221, sondern über 223, fast 224mm!


    Dual Fehrenbacher verwendet übrigens als Lehre für das Headshell vom Cs 505-4, CS 600 und CS 550, welches geometrisch identisch mit dem des CS 750(-1) ist, die bekannte orangefarbene Lehre, welche mit den Thomson-Drehern und ihren kürzeren Tonarmen kam. Diese Geometrie haben ja, mit Ausnahme der der oben genannten Dreher, alle anderen Fehrenbacher-Duals.


    Da ich die Lehre auch habe, habe ich es mal ausprobiert, zunächst mit meiner selbstausgedruckten Lehre eingestellt, noch einmal mit einem Metallmeßstab kontrolliert. Dann habe ich das Headshell abgenommen und mal in die orangefarbene Lehre gedrückt. Das geht recht stramm, aber es geht. Und diese da: Es paßt tatsächlich!


    Übrigens noch ein Tip für das Einstellen, weil ja der Tonarm bei stromlosem Gerät immer oben ist: Man kann einfach vorsichtig ein paar LPs übereinander legen, bis die Höhe paßt, Filz- oder Gummimatten, wenn in entsprechender Anzahl vorhanden, gehen natürlich auch. Das ist natürlich mit der orangefarbenen Plastiklehre unnötig.


    Gruß


    Uli

    Ja, das verbaute ULM 60E ist ein Ortofon-System, für daß es aber keine Nadeln mehr in der Originalqualität gibt. Die Nadeln für die (Super) OM wie auch z.B. Dual DN 166E, DN 165E und DN 168E sowie DN 750 passen nicht auf das ULM 60E, der Nadelkörper ist zu kurz, sitzt zu locker.


    Gruß


    Uli

    Nein, den Begriff "Zahnrad" habe ich auch nicht gefunden, aber ein "Zwischenrad" mit der Nummer 227, das könnte von den Schemen, die man auf dem Scan erahnen kann, möglicherweise sein, ich muß den Dreher dann doch noch einmal auf den Rücken drehen, um nachzuforschen. Da ich in dem erworbenen Konvolut auch noch einen Kurzschließer entdeckt habe und der in meinem 721 vergewaltigt und funktionslos ist, werde ich den gleich mit auswechseln.


    Gut Ding will Weile haben. Die Hoffnung ist, den Dreher wieder voll herzurichten und jemanden zu finden, der so heiß auf einen CS 721 mit Sägezahnteller ist, daß dafür ein silberner CS 731Q im Tausch geboten wird.😁


    Gruß


    Uli

    Als ich meine CS 721-Baustelle bekam, klöterte einiges in der Zarge umher, natürlich die Schnappfeder der Dauerspielschaltung, die winzige Schnappfeder aus dem Kurvenrad und - ein kleines, schwarzes Zahnrad, genau 10mm Durchmesser, der Zahnkranz selbst ist 2mm stark, insgesamt ist das Zahnrad 5mm hoch, wegen der Farbe gibt es kein Photos. Die Frage: Gehört das Zahnrad überhaupt zum CS 721 und wenn ja, wo gehört das Teil hin?


    Auffällig ist, daß der Dreher automatisch startet und auch wieder abschaltet, aber manuelle Abschalten mit dem Hebel auf "Stop" oft nicht geht. Auch die Dauerspielschaltung will nicht (obwohl die überflüssig ist, mag ich funktionierende Funktionen doch lieber...)


    Danke und Gruß


    Uli

    Es gibt auch noch eine andere Lösung zum einem anderen Klang als mit dem serienmäßigen ULM-System und zwar mit dem Ortofon OM-Systemkörper für ULM-Systeme, die dualfred anbietet. Der Tonabnehmer kann auf den kurzen TK mit der kurzen Kopfblende montiert werden, ohne, daß die filigrane Originaloptik verloren geht. Die lange Blende am ULM-Arm finde ich etwas "klobig", ist aber natürlich Geschmackssache. Auf diesen Ortofon OM, das ohne Nadel geliefert wird, kann man je nach Geschmack und Budget beliebige Nadel für die Ortofon (Super) OM TAs stecken. Ich habe so ein Ortofon OM mit einer Nadel 30 an meinem CS 626, der ja dem CS 731Q optisch nicht unähnlich ist, im Einsatz, das klingt hervorragend, es bleibt "ULM" und man muß sich nicht mit Nachbaunadeln unbekannter Qualität oder überlagerten Original DN 160E herumschlagen. Da gibt es dann auch noch zwei Qualitäten, einmal die erste Version mit nacktem Stein, dann die mit einem gefaßten Stein, die ist nichts dolles, entspricht etwa der Nadel 10 für das OM und eher Einsteigerniveau, des CS 731Q nicht würdig.


    Daneben gibt es auch bei Dualfred eine Umrüstung, die mit der kurzen Kopfblende funktioniert. Das OM-System von Dualfred kannst Du gut finanzieren, wenn Du den originalen Umrüstsatz vertickst, für die Dinger werden Preise aufgerufen, für die man schon mal einen ganzen Dual 604, 621, 626 bekommt.


    Gruß


    Uli

    Ja, das passiert so schnell, wenn man den Dreher seitlich neben dem Tonarm anfaßt, um ihn aus der Zarge zu heben. Wie die Feder aussieht, sollte man sich einprägen, irgendwann erwischt es einen. Dann hat der Drehschalter keine definierte Rastung an den beiden Positionen. Diese Feder lag auch bei meinem 721 in der Zarge. Spätestens beim dritten Mal achtet man beim Herausheben des Drehers aus der Zarge darauf, nicht wieder die Feder zu erwischen, obwohl: Irgendwann geht das Einsetzen selbst im Schlaf mit Links und 40 Fieber...


    Gruß


    Uli

    Die Sache mit der Konfirmation war 1978 auch nicht anders, Konfirmandenunterricht ertragen, an Weihnachten in die Kirche, unser "Schwarzkittel" hat nie kontrolliert und die Frage aller Fragen: Geht die "Konfirmationsmiller" für eine echte HiFi-Anlage oder eine "Moff" drauf. Ich entschied mich als eher Stubenhocker für HiFi, einen Dual CS 1225-1, Universum Senator 70 Steuergerat und In Deutschland hergestellte Universum 2-Wege-Lautsprecherboxen, die im Test bei der Stiftung Warentest Sieger waren. Das Geld reichte zunächst nicht für das zugehörige Kassettendeck von Quelle. Der CS 1225-1 würde schon knapp zwei Jahre später durch einen silbernen CS 731Q ersetzt (als Schüler, man gönnt sich ja sonst nichts😁), ein Jahr später kamen dann Dual CV 1100, CT 1140, (mit Dual CL 720) mit zeitlichem Abstand C820 (alles silber) Rack 3020 und LF2 Füße dazu.

    Dummerweise alles (außer Boxen, Rack und LF2) später verkauft, dafür CV 1260, CT 1260-1, C826 und CS 630Q rein nach Prospekt verkauft. Qualitativ ein Abstieg, richtig "warm" war ich mit den Geräten nie geworden, auch nicht mit dem CS 630Q. Das leichte Plastikgehäuse, von unten hohl, der bei Automatikbewegungen knarrende Tonarm und das dünn spielende ULM 166E, das war Kreisklasse, der CS 731Q Champions-League. Das C 826 klang schlechter als das C 820. So eines habe ich inzwischen wieder, wenn Kassette, dann C 820. Dem CV 1260 fielen bald die VU-Meter-Lampen aus, der Austausch war aufwendig, ein übler Drahtverhau verglichen mit den Geräten der International-Reihe. Später dann gab es eine Kanalungleichheit. Wirklich gut war, trotz Plastikgehäuse, der Tuner CT 1260-1.

    Das ist die Anlage, der ich nicht hinterher trauere, da habe ich mich mit den Audiophile Concept Geräten verbessert. Den CS 630Q hatte ich aber vor kurzem wieder auf dem Tisch, um ihn gründlich zu revidieren. Den Dreher wollte damals mein Bruder haben, mottete dafür seinem CS 1237 ein.


    Später hatte ich auch eine Zeit den weitgehend baugleichen CS 2235Q, der knarrte immerhin nicht und die Tellermatte eignete sich auch nicht als Grabsteinmaterial.


    Nun ist der CS 750-1 Hauptdreher, in Reserve steht noch ein CS 721 ( den ich momentan höchstens gegen einen silbernen CS 731Q tauschen würde) und im Arbeitszimmer tut ein silberner CS 626 (wenn schon kein CS 731Q) Dienst.


    Also: Willkommen im Dual-Universum. Ein Leben mit einem Dual-Dreher ist natürlich möglich, aber zwei sind besser und wo Platz für zwei ist....


    Und dann all die faszinierenden Kassettendecks, Verstärker, Tuner, Lautsprecher; all das auch noch in so schönen Farben und Ausführungen... Ach, man kann für einen Dreher auch mehrere Tonabnehmer bereit halten, daran verschiedene Nadeln betreiben.


    Das Ganze nennt sich Dualitis, ist hochgradig ansteckend, die Symptome werden im Verlauf nicht weniger, sondern mehr und es gibt garantiert keinen wirksamen Impfstoff.



    Gruß


    Uli

    Manchmal liegt das Problem ganz woanders. Ich hatte es aktuell, daß ein anderes am Verstärker angeschlossenes Gerät der Übeltäter war. Also nicht anderes als nur den Dreher am Verstärker anschließen, nicht das Du auch so eine blöde Ursache hast.


    Gruß


    Uli

    Im Endeffekt muß auch ein Scheibenreiniger aus dem Automobilbereich gehen, wenn da explizit vermerkt ist, daß dieser auch für die Scheinwerfer in Klarglasoptik geeignet ist. Diese Scheinwerfer mögen auch keinen Ethylalkohol, bekommen dann Spannungsrisse. Also ist es auch ein dämlicher Ratschlag, Brennspiritus in die Scheibenwaschanlage zu geben, wenn man auch eine Scheinwerferreinigungsanlage verbaut hat.


    Wenn von "Alkohol" die Rede ist, dann ist das ein sehr unscharfer Begriff. Der Nichtchemiker denkt dabei an trinkbaren Alkohol, also an Ethylalkohol, auch Ethanol genannt. Das ist eben der Alkohol, bei dem an das gasförmige Ethan-Grundmolekül C2H6 an einer Stelle statt des Wasserstoff (H) die Gruppe OH angedockt hat. Deswegen heißt er auch Ethan-ol, C2H5OH. Ebenso ist Methanol bekannt, da ist bei dem ebenfalls gasförmigen Methan (CH4) auf gleiche Weise ein "H" ersetzt zu CH3OH. Interessant wird es beim Propanol, welches auf dem ebenfalls gasförmigen Propan (Das Propangas kennen viele ja auch) basiert. Das sind drei "C" im Spiel. Und es spielt eine Rolle, ob die OH-Gruppe bei dem mittleren oder bei einem der beiden "C" an den Enden des Moleküls ein "H" ersetzt. Das bestimmt schon die Stoffeigenschaften, so gibt es eben nicht nur ein Isopropanol, sondern deren zwei, nämlich das 1-Propanol, wenn die OH-Gruppe am Ende sitzt und das 2-Propanol, wenn es am mittleren "C" sitzt. Das 1-Propanol wird auch n-Propanol genannt, das 2-Propanol wird auch Isopropanol genannt, ist also das für uns "interessante" Propanol.


    Auch auf allen anderen Alkanen, also Butan, Pentan, Hexan usw. lassen sich Alkohole bilden, ebenso mit Ringmolekülen wie beim Benzol.


    Man muß sich schon wundern, welche enormen Unterschiede in den Eigenschaften durch kleine Unterschiede beim Molekül entstehen.


    Gruß


    Uli

    Die alten Elkos hatten noch ihre Werte, bei den Ersatzwiderstandswerten gab es genauso wie beim Verlust gewisse Unterschiede. Auch bei den neuen paßten die Werte. Das sagt manchmal gar nichts aus. Ich hatte einst den Endstufenplatinen einer KA 230 neue Elkos gegönnt. Der Ruhestrom war und Verrecken nicht hoch genug einstellbar. So sind die Platinen zu HajoSto gegangen, der hat dann die nagelneuen Elkos von Reichelt als Verursacher der Misere ausgemacht.


    Ich habe nun alle zurückgetauscht, weil ich keine Lust mehr hatte den Dreher immer wieder auseinander- und zusammenzubauen.


    Nun macht der CS 721 Dauerlaufversuch. Es sieht alles normal aus, nach ein paar Minuten würde er einen Tick schneller, dann habe ich wieder auf stehendes Stroboskopbild gestellt, scheint sich nicht mehr zu ändern. Das ist beim EDS 1000 ja ein normales Verhalten mit der Temperaturdrift.


    Gruß


    Uli

    Nun, ich habe wirklich nur an den zwei Potis gedreht, es gab ja hier im Board eine unzweideutige Warnung, ja alle anderen Potis in Ruhe zu lassen, weil man ansonsten eine umfangreiche Werkstattausrüstung braucht, wenn man da wild herumdreht.


    Aber nun zu dem eigentlichen Problem. Ich hatte ja präventiv die Elkos und Tantalis ausgetauscht. Aber irgend eines der neuen Bauteile muß wohl faul sein. Ich habe nun wieder alle alten Kondensatoren eingebaut und der Dreher macht tatsächlich, was er soll, Drehzahl steht wie eine Eins. Betet, daß es so bleibt.


    Gruß und danke,


    Uli

    Das R22 habe ich gemessen, daß ist i.O., den Elko, den ich für die Roederstein-Tonne eingebaut hatte, habe ich noch einmal ohne Veränderung getauscht und nun wieder den neuen Elko drin.


    Offen ist für mich, welche Spannung ich über dem dicken Elko messen muß, wo ich die 25,5 V messe. Ansonsten bringt es nun ja wenig, jedes Teil nach der "try and error"-Methode zu wechseln, das ist eine Asterei ohne Reparaturbock.


    So, nun habe ich einmal von den beiden Ausgangsseiten der Gleichrichterdioden gegen Masse gemessen:


    Die +0,7V Richtung "A", also zum 741er sind genau da

    Die -27V Richtung T1 sind bei mir nur -25,5V. Direkt nach dem Einschalten sind es eher -25,5V, schwankt sich dann auf -25V herunter nach ein paar Sekunden. Mehr Spannungen sind in dem Schaltplan für mich nicht ersichtlich.


    Gruß


    Uli

    Alle Elkos sind neu, bis auf den 1,5µF Tantali sind alle Tantalis durch gewöhnliche Elkos ersetzt, alles Neuware vom "Gelben C", keine NOS-Lagerbestände aus meiner Lehrzeit (Gibt es tatsächlich)


    Über D7: 14,6 V

    Über D8: 7,9 V

    Über C3: 25,5 V (Der dicke Elko liegt, wenn ich es richtig lese, ja parallel zu der D5, also müßte das der Wert sein)


    Zumindest der letzte Wert ist etwas niedrig, laut Schaltplan soll es ja eine ZD 36 sein, müßte da denn nicht auch 36V sein, also die 25,5V x SQR(2), das wären dann auch 36V?


    Die beiden einzigen Trimmer, an denen ich gedreht habe, sind oben benannt, die sind für die Grundeinstellung, die Vorschrift ist: 33er Geschwindigkeit einstellen, "Pitch" auf "Mitte", dann 33 mit dem R22 ein stehenden Stroboskopbild einstellen (was eben nicht geht), dann auf 45er Geschwindigkeit umschalten und mit R21 auch ein stehendes Stroboskopbild einstellen. Bei meinem 721 mit "Sägezahnteller" braucht man (eine bei mit vorhandene) Stroboskopscheibe, behelfsweise kann man auch einen Pickelteller kopfüber auf den Sägezahnteller legen, so daß der vom der Stroboskopbeleuchtung angestrahlt wird.


    Danke und Gruß


    Uli

    Nun sind alle notwendigen Teile bei meinem 721 ausgewechselt, Elkos und Tantalis neu, Pitch-Poti und sogar das LED-Stroboskop verbaut, aber das Ding ärgert mich.


    Bei 33er Geschwindigkeit kann ich kein stehendes Stroboskopbild erzeugen. Selbst wenn ich das R22 auf den niedrigsten Wert stelle und das Pitch-Poti auf den untersten Anschlag, läuft das Stroboskop noch leicht vorwärts. Ich habe extra meiner Frau die Leselampe entwendet, die noch eine normale Glühlampe hat, damit ich die Stroboskopscheibe zum Einstellen nutzen kann (Sch.... Energiesparlampen und LEDs-Leuchten :evil: ), und, ja, ich habe auch die 50 Hz Seite genommen. Es bringt nichts, das Ding läuft zu langsam. Merkwürdigerweise läßt sich mit R21 ein stehendes Stroboskopbild einstellen.


    Ich bin drauf und dran, die alten Kondensatoren wieder einzubauen. Vorher konnte ich allerdings nicht prüfen, ob die Drehzahl einzustellen war, da das Pitch-Poti völlig erratisch arbeitete. Das ist ja nun auch neu.


    Übrigens regelt die Elektronik ansonsten, wenn man von 45 auf 33 zurückschaltet, gibt es einen Moment sogar eine Unterdrehzahl bei 33, das fängt sich dann aber binnen einer oder zwei Sekunden wieder.


    Der 721 ist ja hier "Allgemeingut", fast der "Heilige Dual-Gral", da hoffe ich, daß schon einmal jemand genau das Fehlerbild hatte und einen Ratschlag hat.

    Ich habe auch nur am Pitch, R21 und R22 gedreht, man durch die Abdeckung erreichen kann.


    Danke und Gruß


    Uli

    Für den Beitragsersteller:


    Wenn Du den Dual CS 510 mit seiner Front zu Dir stellst, die Tellermatte abnimmst, dann drehst Du den Plattenteller so, daß die Aussparung an der linken Seite des Plattenspielers ist.

    In einer Position kannst Du die oben abgebildete Schraube sehen und erreichen. Die Schraube löst Du etwas und schiebst sie in ihrem Langloch nach links.

    Die Schraube ist mit einer Verriegelung des Plattentellers verbunden. Danach kannst Du den Plattenteller abnehmen.

    Nach den Arbeiten nicht vergessen, den Plattenteller wieder zu sichern.

    Ich kann mir vorstellen, daß die Sicherung eingebaut wurde, weil sich bei Transporten Plattenteller gelöst haben und den Tonarm zerstört haben. Denn entgegen landläufiger Meinung wurden Dual-Plattenspieler durchaus in Diskotheken und da vornehmlich auf dem Land bei sogenannten "rollenden Diskotheken" eingesetzt. Oft waren die Dreher in Olten verbaut, die in einem Flightcase integriert waren, zwei Dreher, Mischpult und Beleuchtung. Zum Transport wurden maximal die Transportsicherungsschrauben angezogen, da nahm niemand die Plattenteller ab, wie denn die Dinger verpacken, dann wären sie unauffindbar usw. Der Verbrauch an Alkohol und Frauen war bei den DJs und Roadies nicht gering, die Kisten wurden nicht mit Vorsicht behandelt. Der 510 hat den für den Diskotheken-Einsatz hervorragenden "Rillenfinder". Gerade für die 12"-Maxis mit 45 Touren ideal. Auch "verwackelt" der Tonarm über der Einlaufrille nicht mal eben.


    Gruß


    Uli