Das ist doch jetzt alles ein akademischer Witz, oder?
Sorry, aber es gibt Leute, die in Nachrichtentechnik nicht sooo bewandert sind, die aber auch keine zig-seitenweise Abhandlung auf englisch lesen wollen (oder können), zumal sie das dort Geschriebene dann eh nicht verstehen würden. Aber auch die würden gerne halbwegs verstehen, warum sich wie was verhält - auf "einfache" Weise.
Nein, ein Witz soll es zumindest von meiner Seite aus nicht sein. Ich möchte halt nur verstehen, warum
- einmal der Klang "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität erhöht
- ein anders Mal der Klang aber "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität verringert.
Beides ist auch hier im Thread schon so genannt worden, wenn ich mich nicht ganz verlesen habe.
Das widerspricht sich doch - finde ich (!).
Falls ich das alles falsch interpretiert habe, bitte ich höflichst um Entschuldigung. Aber dann war es halt für mich nicht einfach genug erklärt. 
Ich hatte ja ganz weit vorne von Hifi-Forum-Kollegen berichtet, der für "meinen damaligen Fall" etwas errechnet hatte.
Meine eigene Erfahrung (durch ausprobieren und hören - NICHT durch errechnen und messen!) zeigte hingegen nur 1 (ganz andere, als die errechnete) Richtung:
- Je länger die Kabel (und damit die Kapazität, ich habe damals einfach Cinch-Verlängerungen von 1m, 2,5m und 5m dazwischen gesteckt), desto dumpfer wurde der Klang, egal, welchen TA ich montierte.
- Der Effekt war überall gleich, Shure, Ortofon, AT, Philips, Sony, ....
- Bei 8,5m zusätzlichem Kabel hörte es sich fast so an, als wäre nur noch der Basslautsprecher aktiv.
- In keinem der Fälle (also auch nicht mit korrekter Kapazität) hörte es sich aber "zu hell/spitz" an.