Beiträge von Puuhbaer68

    Wie kann ich den Kurzschliesser so einstellen, dass er erst nach dem Aufsetzen der Nadel den Kontakt herstellt?

    Hallo Guido,
    wenn der Kurzschließer erst nach dem Aufsetzen der Nadel den Kontakt herstellt, wirst du nicht mehr hören, denn dann würde er die beiden Potentiale eines jeden Kanals kurzschließen (wie der Name Kurzschließer schon sagt).

    Um ein Tonsignal zu erhalten, darf der Kurzschließer KEINEN Kontakt herstellen!

    Was meinst du mit "Was in der (Konserven-) Musik oberhalb von 10-12kHz noch eine Rolle spielt ...."?

    Na was denkst du, was sich bei "Unterhaltungsmusik" in dem oder dem darüberliegenden Bereich noch tut?
    Welches Instrument kennst du, dass so hoch spielt, welche Sängerin singt so hoch?

    Ja, ja, ich weiß, die Obertöne ....


    Übrigens ging der Hörtest bei meiner letzten Arbeitsschutzuntersuchung auch nur bis 8kHz.

    Moin zusammen,
    nur mal so zum Hörtest beim HNO:

    Der HNO-Test geht bis max. 8 (!) kHz.
    Anhand dieses Tests kannst du also nicht wirklich gut beurteilen, wie gut du im Hochtonbereich hörst, jedoch die (meiner Meinung nach) viel wichtigeren Mitten und oberen Mitten (ca. 1-5kHz). Gerade die oberen Mitten sind es ja, die Musik "dumpf" oder "hell" erklingen lassen.
    Außerdem heißt beim HNO "alles in Ordnung" ja nur, dass du altersgemäß (!!!) (schlecht - gut- im Durchschnitt) hörst. Durchschnitt bei einem 60-jährigen ist auch nicht besser, das schlecht bei einem 20-jährigen - überspitzt gesagt.

    Was in der (Konserven-) Musik oberhalb von 10-12kHz noch eine Rolle spielt ....

    Was die Abschlusskapazitäten angeht: Ich stelle das ein, was mir gefällt. Alles andere bringt ja auch gar nichts.
    Zudem sind (mMn) die Unterschiede seeehr gering. Schiebt man die Boxen aus der Wohnraumecke, dann man mehr für den Klang getan ....

    Zitat von Puuhbaer68

    Nö,
    nicht ganz.

    Aber darüber gibt es hier auch einen Thread - irgendwo (sorry, ich bin zu faul zum suchen :P ).
    Dort gab es sogar teilweise Tabellen und "Beipackzettel" mit den Werten der Generatoren zu sehen.

    Moin @ All!

    Es könnte sein das dieser Thread gemeint ist!? Ab Beitrag wohl Nr. 73 wird aufgezeigt welches "Chaos" es da bei den Philipssystemen in Bezug zu ihren Generatorenwerten gibt!

    dual-board.de/index.php?thread/&postID=630500#post630500

    Auch interessant und informativ, aber den meinte ich nicht.
    Der, den ich meine, ist noch nicht so alt. 2018 habe ich mich gerade erst angemeldet und damals hatte ich noch gar kein Philips-System :).

    Aber danke für den Link.

    Nö,
    nicht ganz.

    Aber darüber gibt es hier auch einen Thread - irgendwo (sorry, ich bin zu faul zum suchen :P).
    Dort gab es sogar teilweise Tabellen und "Beipackzettel" mit den Werten der Generatoren zu sehen.

    Ich habe die Generatoren der MK II von 400, 401, 406 und 412 auf ihren Gleichstromwiderstand durchgemessen - waren (bei mir (!!!), andere haben andere Ergebnisse bei den Messungen - was auch sehr interessant ist) waren die alle unterschiedlich. Meine Messwerte wichen auch teilweise von denen auf den genannten "Beipackzettel" ab.

    Aber was soll ich sagen:

    Wie immer in diesen Fällen, mache ich digitalisierte Aufnahmen, ändere nur 1 Parameter (hier: die Generatoren, die Nadel bleibt immer die Gleiche), normalisiere in Audacity und lege die Aufnahmen so nebeneinander, dass ein verzögerungsfreies Umschalten möglich ist.
    Über NC-Kopfhörer konnte ich (!!!) zwischen den genannten (meinen!!!) 400, 401, 406 und 412 (das 412 musste mit dem Spieler wieder zu seinem Besitzer zurück) abolut KEINEN klanglichen Unterschied feststellen.

    Aber wie geschrieben, ein 401 muss nicht = einem 401 sein, was die Messwerte angeht. Da gibt es wohl innerhalb einer Baureihe noch Unterschiede.

    Was sich Philips dabei auch immer gedacht hat .... :/

    Was ich weiß:
    Mir macht mein 406 MK II mit der Jico Shibata Spaß, gefällt mir wirklich gut. Läuft zur Zeit gerade am Saba PSP250.


    EDIT:
    Mein Beitrag bezieht sich auf Beitrag #39+#40.

    Hallo Leute,

    Euch ist schon klar, dass die Diskussion über die masslose Aufagkraft und deren Vorteile, nicht besonders sinnvoll ist, in einem Thread über den CS 629Q. Der hat diese Feature nämlich nicht;).

    Gruß Alfred

    Eben,
    genau deshalb wundert es mich ja, dass das hier wieder so bedeutungsvoll angebracht wird.

    Für mich schon, denn es erspart mir, das "ins Wasser stellen" des Plattenspielers.
    Ich muß nicht drauf achten, das er exakt gerade steht oder die Fläche, auf der er steht, exakt gerade ist.

    Erspart es doch eben nicht, wenn man zum Ausbalancieren (was ja ohne Federkraft passiert) den Spieler sowieso erst gerade stellen muss!


    Also meine Spieler stehen alle gerade und ich stelle sie auch nicht extra schief auf - auch nicht, um Anderen zu zeigen, was möglich wäre. Deshalb kann ich gerne auf dieses Feature verzichten.
    Eine Endabschaltung am Plattenende ist mir da wesentlich wichtiger.

    Roman,
    wenn man den Arm ausbalanciert, dann steht die Federkraft doch (hoffentlich) vorher auf "0" - wirkt also nicht. Dann verhält sich der Dual wie jeder andere Spieler mit kardanisch gelagertem Tonarm auch - oder etwa nicht? Und wenn nicht, warum nicht?

    Hm,
    irgendwie bin ich verunsichert - auch, ob ich hier überhaupt fragen soll.

    Um den Arm eines mit Federkraft einzustellenden Spielers auszubalancieren, muss man diese Federkraft auf "0" stellen, der Spieler sollte dann zum ausbalancieren doch auch "im Wasser" stehen, oder nicht?
    Wenn er dann schon "im Wasser" steht, warum ist es danach so wichtig, dass er auch mit gleichbleibender Auflagekraft "bei allen anderen Aufstellarten" (von leicht schräg bis zu "über Kopf") per "Feder-Auflagekraft" spielen kann?

    Stellt ihr den Spieler nach dem Ausbalancieren (also wenn er sowieso schon "im Wasser" steht) extra wieder "schräg" auf?

    Und ist eine Änderung der Auflagekraft um 0,x mN (die es wohl zwischen Hamburg und Stuttgart gibt - wie ich gerade gelernt habe) wirklich so entscheidend? Wird die Platte oder die Nadel dadurch entsprechend so viel schneller verschleißen? Oder hört man den Unterschied?

    Ich frage für einen Freund - macht der da eventuell seit Jahren etwas falsch?

    Na ja,
    wenn man nur optisch was "aufhübschen" will, aber am Spieler selbst nicht großartig rumbasteln möchte, dann kann man auch "einfach nur" den kompletten Spieler in ein Holzhäuschen stellen.

    Von so:

    nach so: (hier wurde noch zusätzlich eine lasergeschnittene "Alu-Blende" aufgeklebt)

    Der komplette Spieler steht tatsächlich nur in dem Holzkästchen drin und kann einfach nach oben rausgehoben werden.

    Vielleicht sollte man mal ein Stück aufzeichnen und dann Abschnitte gegeneinander hören.

    Genau so mache ich es, wenn ich etwas wirklich vergleichen will.

    Dabei kann man dann auch eventuelle Lautstärkeunterschiede ausgleichen. Denn wir wissen ja (oder sollten es wissen): Leichte Lautstärkeunterschiede ergeben ein "besseres " Resultat zu gunsten des leicht lauteren Probanten.

    Die verschiedenen Aufnahmen dann noch am besten so gestalten, dass man sie ohne Zeitversatz direkt umschalten kann (z.B. mit Audacity) ...
    ... und schon sind oftmals die "Welten" an Unterschieden verschwunden :P.

    Hallo Michael.

    bin schon ein etwas älteres Semester (Baujahr 1968)

    Jetzt fühle ich mich aber (als ebenfalls Baujahr ´68) schon etwas angegriffen, denn ich fühle mich nicht als "etwas älter" - schon gar nicht in diesem Forum. Da ist man mit Baujahr ´68 eher bei "den jüngern"! :P:D.

    Zum Thema:
    Schließe den Spieler doch einfach mal an einem anderen Line-Eingang deines Verstärkers (Tape, Tuner, Aux, ...) an, von dem du weißt, dass er funktionert.
    Dann käme zwar ein leiserer und "flacherer" Ton, aber du wüsstest wenigstens, ob überhaupt etwas käme, unabhängig vom Phono-Eingang.

    Sonst mal das Tonabnehmersystem abnehmen und (wenn es ein MM-System ist, z.B. das originale DMS240/241/242) mit dem Multimeter durchmessen. Dort sollte zwischen weiß/blau und rot/grün ein Widerstand von (gaaanz groß) irgendwas zwischen 500 Ohm und 1500 Ohm zu messen sein (das ist eben vom System abhängig).

    Moin Peter,
    naja, die vom Hifi-Forum-Kollegen errechnete Überhöhung von 6dB bei 7kHz (oder war es umgekehrt?) sind keine Esoterik und auch keine "leichte Überhohung", sondern errechente Physik. Die würde/sollte ein Blinder mit Krückstock hören können. Und das wäre auch weitaus mehr, als die Lautsprecher ein paar Zentimeter zu verschieben (ich weiß, wovon ich beim Verschieben rede, ich habe 2010, bei der Einrichtung meines Surround-Systems tagelang die Couch und die Boxen geschoben :P).

    Aber letztendlich sind wir wieder da, wo ich am Anfang schon war: Es wird (meiner Meinung nach!!!) ein viel zu großer Hype um die Kapazitäten gemacht.

    Wir drehen uns im Kreis. ;(

    Ich möchte natürlich nicht bestreiten, dass der TE ein weitaus besseres Gehör hat, als ich, das kann man (hier) nicht wissen. Oder aber er ist jemand, für den 1dB "Welten" sind, für mich sind 1dB "Nuancen" --> Definitionssache. ;)

    Das ist doch jetzt alles ein akademischer Witz, oder?

    Sorry, aber es gibt Leute, die in Nachrichtentechnik nicht sooo bewandert sind, die aber auch keine zig-seitenweise Abhandlung auf englisch lesen wollen (oder können), zumal sie das dort Geschriebene dann eh nicht verstehen würden. Aber auch die würden gerne halbwegs verstehen, warum sich wie was verhält - auf "einfache" Weise.

    Nein, ein Witz soll es zumindest von meiner Seite aus nicht sein. Ich möchte halt nur verstehen, warum
    - einmal der Klang "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität erhöht
    - ein anders Mal der Klang aber "heller/spitzer" wird, wenn man die Kapazität verringert.

    Beides ist auch hier im Thread schon so genannt worden, wenn ich mich nicht ganz verlesen habe.
    Das widerspricht sich doch - finde ich (!).
    Falls ich das alles falsch interpretiert habe, bitte ich höflichst um Entschuldigung. Aber dann war es halt für mich nicht einfach genug erklärt. 8)

    Ich hatte ja ganz weit vorne von Hifi-Forum-Kollegen berichtet, der für "meinen damaligen Fall" etwas errechnet hatte.
    Meine eigene Erfahrung (durch ausprobieren und hören - NICHT durch errechnen und messen!) zeigte hingegen nur 1 (ganz andere, als die errechnete) Richtung:
    - Je länger die Kabel (und damit die Kapazität, ich habe damals einfach Cinch-Verlängerungen von 1m, 2,5m und 5m dazwischen gesteckt), desto dumpfer wurde der Klang, egal, welchen TA ich montierte.
    - Der Effekt war überall gleich, Shure, Ortofon, AT, Philips, Sony, ....
    - Bei 8,5m zusätzlichem Kabel hörte es sich fast so an, als wäre nur noch der Basslautsprecher aktiv.
    - In keinem der Fälle (also auch nicht mit korrekter Kapazität) hörte es sich aber "zu hell/spitz" an.

    Stimmt, ich habe das mit Resonanz- und Lowpass-Frequenz tatsächlich überlesen. Sorry.

    Nach deiner Aussage wird also die Resonaz (also das, was man als "Überhöhung" wahrnehmen würde) nach unten verschoben, je geringer die Abschlusskapazität ist? (nach deinem Beitrag in #47)

    Das wäre dann aber entegen den bisherigen, oft zu findenden Aussagen, dass eine erhöhte Abschluss-Kapazität den Klang "heller" (Aussagen gehen bis hin zu "spitz") macht.

    Oder was habe ich jetzt schon wieder falsch in Erinnerung bzw. falsch verstanden?

    Mir geht es nicht um die Berechnung von irgendwelchen Grenzfrequenzen, mir geht es um widersprüchliche Aussagen, die man lesen kann.

    Genau das schreibt Gerd doch:
    Mehr Kapazität = Überhöhung bei niedrigerer Frequenz - so die Berechnung, deine Beispiele:

    ... mit 400pF sind es 8,5kHz und mit 500pF nur noch ca. 6,5kHz.

    Also sollte doch eine Überhöhung bei den hier genannten Freuquenzen eintreten, oder nicht?

    Wenn bei mir eine Üebrhöhung bei 6,5kHz stattfindet, dann hört sich das (für mich!) nicht "dumpfer" an, sondern "heller".
    Der TE schreibt aber, dass er mit höherer Kapazität einen "dumpfern" Klang hatte, nach Wegnahme von 0,5m Phono-Kabel mit 50pF (also mit kleinerer Kapazität), hat sich der Klang seiner Beschreibung nach aber "erhellt"! Also genau das Gegenteil der Berechnungen.

    Entweder stimmt deshalb irgendetwas anderes nicht (z.B. der Eingangswiderstand der Phono-Stufe, etc.), oder der TE hat eine sehr eigene Beschreibugn von "dumpf" und "hell".