Beiträge von Puuhbaer68

    Der TC-2000 hat eine recht geringe Verstärkung, da ist es normal, dass man den Verstärker ein wenig weiter aufdrehen muss.


    Das OM hatte ich nicht am Dynavox ausprobiert, aber dafür ein Shure M95, ein AT13EaX und ein Sony XL15A. Meine Ohren sind wohl schon zu alt, denn ich habe so lange keine Unterschiede gehört, bis ich digitale Aufnahmen gemacht, dann normalisiert und anschließend gegegehört habe. Erst dann konnte ich geringe Unterschied zwischen den Einstellugnen 100pF und 300pF hören - eher erahnen.

    Das OM möchte laut Ortofon mit 200-500pF abgeschlossen werden. Wenn du dem Kabel am Plattenspieler schon mal 100pF zurechnest, dann wärst du mit der 100pF-Einstellung am unteren Ende, mit der 300pF-Einstellung schon fast am oberen Ende.


    ICH würde sagen: Nimm die Einstellung, die dir am besten gefällt.

    Und wenn du keinen Unterschied hörst: Dann ist es egal ;).

    1. möglich, daß die ein LED-Strobo haben.

    Nein, nein, ich spreche schon von denen mit Glimmlämpchen.


    2. ist die Glimmlampe, die Dual verwendet, von der aktiven Fläche erheblich größer, als die Standard "Stifte-Glimmlampen", die sonst so verwendet werden. Die braucht mehr Strom zum Zünden und wenn sie dem Ende entgegen geht, macht sie auch stärkere Störungen.

    3. gibt es bei denen in der Regel keine Umfeldbeschaltung mit Kondensatoren und Dioden, wie bei den Duals, sondern nur einen einfachen Vorwiderstand.

    4. wird bei den reinen Europamodellen der Vorwiderstand angepaßt für 220/240V und überdeckt nicht nur eine Hälfte eines aus 2 110V-Wicklungen bestehenden Trafos. Die zweite Trafohälfte wirkt bei den Duals blöderweise wie eine Art Antenne und das ganze Gebilde mit den Strombegrenzungs-Kondensatoren in der Umfeldbeschaltung wirkt aus meiner Sicht wie ein Resonanzkreis, was die Störimpulse ins Netz nur noch verstärkt.

    Aha,
    und deshalb sind die Japan-Dreher schlechter, als die Duals?

    Auch wenn es dadurch bei den Duals zum "spratzeln" kommt?


    Die Japaner haben eine andere Form von Glimmlampe beutzt
    und die Anschlüsse festgelötet.

    Genau, denn die Japaner sind eben auch nicht doof.



    peter,
    ich verstehe einfach nicht, warum du die "Japan-Dreher" immer so hinstellst, als wäre die im fernen Osten blöder, als alle anderen!?!?


    Das hier, bezogen auf die getrennte Masseführung der Cinch-Anschlüsse:

    Dual ist kein Japandreher, da geht das.

    scheint dir ja ein "Dorn im Auge" zu sein. Warum? Weil es die Japaner von Anfang an richtig gemacht haben und du der Meinung bist, dass man das bei Dual nicht richtig zu machen braucht?

    (und sich Viele hinterher wundern, wo denn die ein- oder andere Störung aus den Lautsprechern nun schon wieder her kommt?)


    kopfschüttelnde Grüße

    Wäre es denn möglich das Headshell zu beschweren?
    Z.B. mit einer nicht magnetischer Mutter oder Unterlagscheibe, die man von unten einkleben könnte!?!?

    Bevor ich >70,-€ ausgeben würde, wäre das doch ein Versuch wert, oder?


    Besser wäre natürlich, Sintron bzw. der Händler, bei dem gekauft wurde, würde das viel zu schwere Gewicht KOSTENLOS gegen ein leichteres Gewicht tauschen.


    Blöde Frage: War das OM2 denn schon beim Spieler dabei? Wenn ja, dann haben die dir ein "mangelbehaftetes Gerät" verkauft, weil eben so nicht funktionierend. Dann wären die definitiv in der Pflicht, diesen Mangel zu beheben.

    das OM ist ein Billigsystem (ich habe es mit 10er-Nadel seinerzeit neu noch um ca. 40€ gekauft. Das System ohne Nadel gibt es bei Thakker derzeit um 25€.) Die höherwertigen Nadeln sind dafür sehr teuer und ihre Klangqualität wird durchaus kontrovers besprochen.

    Also frei nach dem Motto: Was nix kost´ - is auch nix!


    Stell´ dir vor, ich habe den Boddy/Generator in 2019 sogar für nur 8,95€ gekauft - und bin/war damit mehr als zufrieden.

    Von meinen 2 "alten" Systemen (1x 1986, 1x 1989) laufen beide hier ohne Ausfälle. Das aus 2019 habe ich mittlerweile mit einem Spieler verkauft, aber auch das wollte mir einfach nicht den Gefallen tun und kaputt gehen. Und die 2 Systeme "ULM55E" (die ja auch nix anderes sind als OM) an den weitergegebenen CS626 haben die 40 Jahre+ auch gut überstanden.


    Klangqualität kontrovers besprochen: Klar, von Leuten, denen es wohl ein Dorn im Auge ist, dass ein "Billigsystem" gut sein soll. Das würde ja dann im Umkehrschluss bedeuten, dass sie für ihr teuer eingekauftes "Top-System" schon zu viel bezahlt hätten - selbst wenn dort die Nadeln dann günstiger wären.

    Und wem halt ein neutraler Klang (OM) nicht zusagt, der kauft sich halt ein "high-end"-System, dass den Klang mehr oder weniger so verbiegt, dass es einem gefällt. Ist ja auch völlig in Ordnung, wenn man es so macht.


    Nur finde ich es halt "bedenklich", wenn hier selbst von Leuten, die es noch nicht einmal gehört haben, ständig auf das OM geschimpft wird!


    Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf - gelle ;).



    andré:

    Es gibt sogar eine Mono-Nadel für das OM, nennt sich D25m.

    Genau!
    Und wie man sieht, entsteht so eine konkave und eine konvexe Seite - und keine plane Seite, wie es im Bild des Lagerspiegels zu sehen ist.


    Daher auch die Theorie, dass es mit der Umstellung der Wechselspannung ab 1989 zusammenhängt.

    Was hat sich denn 1989 von wo nach wo umgestellt?


    Meinst du die Spannungserhöhung von 220V auf 230V in 1983?

    Wenn ja, was sollte das mit dem Brummen des Motors zu tun haben? Wenn, dann ist es die 50Hz-Frequenz, die brummt, nicht die Spannung von +10V. Und an den 50Hz hat niemand was geändert.


    Allerdings dachte ich, hier ginge es um eine Art "Eigenfrequenz/Resonanzfrequenz", die der Motor beim Lauf entwickelt. Und nicht um das typische 50Hz-brummen!?!?

    Bild? Welches Bild?
    (Anhang vergessen?)


    Hm,
    wenn das Teil in der Headshell lose ist, dann bringe es doch in die richtige Position (mit etwas kleinem, spitzem) und träufele von "innen" einen Tropfen Sekundenkleber rein. Dann sollte sich das Ding nicht mehr verschieben. So der Plan ... .

    Die VTA Einstellung laut BDA für das OM20 liegt bei +2 und nun bin ich etwas verunsichert, da mir weiter oben die Einstellung für das OM20 empfohlen wurde.

    Schande über mich (oder meine Brille).
    Du hast recht, es müssen natürlich +2 (plus zwei) sein!


    Ich verstehe auch nicht, warum man hier das Ortofon OM so nieder macht. Ich finde, es klingt mit einer Nadel 20 schon wirklich gut. Meiner Meinung nach kann da auch ein Shure M75 mit Originalnadel nicht mithalten (das "haut" halt mehr rein, als das OM, sonst aber auch nix). Je mehr Systeme (im für mich bezahlbaren Bereich bis ca. 150,-€ mit Nadel) ich ausprobiere, um so mehr merke ich, dass mir das OM20 mit am besten gefällt. Auch am CS5000!


    Ja, natürlich sieht das OM auf der VTA-Headshell etwas "untermotorisiert" aus. Deshalb habe ich es an einer "normalen" Headshell besfestigt und an der VTA-Shell hängt das Shure M95 mit Jico HE-Nadel. Klingt nicht besser, nur anderes! Und sieht dafür "erwachsener" aus.


    Hat einer von euch eine Idee, wo ich noch schauen kann?

    Hm,
    hört sich so an, als wäre das Kupplungsstück im Tonarm nicht ordentlich fest und würde sich nach hinten verschieben, wenn du den Tonkopf ansetzt!?!?

    Hast du mal versucht, den Tonkopf nur leicht anzusetzen und dann schon gleich mit der Überwurfmutter den Kopf fest zu ziehen, statt den Kopf so weit wie möglich in den Arm rein zu stecken und dann erst die Überwurfmutter zu benutzen?

    Keine Ahnung, ob das was bringt, aber ein Versuch wäre es wert.

    Die Frage stellt sich mir, ob er denn vor der Revision überhaupt gebrummt hat?

    Oder ob man nur des revidierens Willens das Teil zerlegt hat?


    Ein Lagerspiegel muss auch nicht unbedingt gedreht werden, nur weil man da einen klitzekleinen "Einlauf" sieht. Das gehört so*. Eine absolut plane Fläche (so, wie wenn man den Spiegel umdreht) ist dort an der Stelle gar nicht nötig (eventuell gar nicht gewollt?).


    Eventuell liegt es ja auch an dem verwendeten Material für die "neuen" Gummis?


    * Klar, "klitzeklein" ist jetzt kein richtiges, nachvollziehbares Maß ;). Das ist mir bewusst.



    @TE:

    Du schriebst, dass das Brummen zu hören ist, wenn die Nadel auf der Platte aufliegt (bei abgezogenem Riemen) und gehst daher davon aus, dass es die Vibrationen des Motors sind. Ist das Brummen auch noch da, wenn die Nadel weiterhin auf der Platte liegt, der Motor aber abgeschaltet ist?

    Nicht, dass es nachher gar nicht der Motor ist, sondern der Fehler eventeull im Bereich des TAs selbst zu suchen wäre.
    (sorry, falls du das weiter oben schon geschildert hattest)

    Die "Alu-Blenden" werden von innen gehalten. Wenn du die ausbauen möchtest, musst du den Dreher auseinanderbauen, was du ja dann sowieso tun solltest, wenn du die Zarge überarbeiten (lassen) möchtest. Du schraubst dann die Tasteneinheiten ab und der Rest kommt mit raus. Die sollten nicht geklebt sein. Eigentlich ganz einfach, wenn der Arm mal durch das Nadelöhr der Zarge ausgefädelt wurde ;).


    Am VTA-Headshell musst du das Rädchen für das Ortofon OM-System auf -2 (minus zwei) stellen, egal, welche der Nadeln vom System du da drauf machst.

    Morgäääähn,
    ich weiß ja nicht, was hier wer wie "repariert/wartet/revidiert", aber ich kann das irgendwie alles nicht nachvollziehen, dass die Spieler solche "Zicken" machen.


    Jeder Spieler, den ich in den Händen hatte und wieder veräußerte, spielte min. ein halbes Jahr bei mir zur "Probe". Und zwar störungsfrei. Dann gingen sie in die Kleinanzeigen. Zurückgekommen ist davon noch keiner.


    Vielleicht ist manchmal bei der Revision "weniger auch mehr", also vielleicht ist es manchmal gar nicht sooo gut, wenn man einfach mal auf Verdacht ALLE Kondensatoren tauscht, obwohl nicht nötig (und dafür die alten, verranzten, offenen Potis drin lässt - da könnte ich mich regelmäßig drüber aufregen), wenn man die KOMPLETTE Mechanik zerpflückt und nicht wieder richtig zusammen bekommt, wenn man da Fett und Öl hinschmiert, wo kein hingehört, ... !?!?


    Ach so, habe ich meinen Golden One erwähnt? Ein Freund drückte mir den aufs Auge, und zwar das blinde, dass nur den Klavierlack und die 24K Vergoldung sah. Was für eine Mimose. Machste das Fenster auf, bricht die Drehzahl zusammen. Mit Standardriemen ist das Motörchen überfordert, dann leierts. Wenss leiert, hebt er den Tonarm, wie ein Rüde das Bein. Angepisst bin ich dann auch oft genug gewesen, wenn man wieder mal eine LP- Seite in Ruhe NICHT durchhören konnte. Und dann diese Headshell Kupplung. Krank, störanfällig, Plastikeinsätze wackelig bis lose, Brumm garantiert - Schrott! Mittlerweile startet der Golden One nicht mehr, völlig tot, das Gerät.

    Auch hier kann ich das nicht nachvollziehen.

    Ich habe einen CS5000 aus einem Nachlass eines guten Bekannten bekommen, der Jahrelang unterm Bett stand und nicht benutzt wurde. Völlig verstaubt und verdreckt, wie es halt nach Jahren unterm Bett aussieht, wenn da keiner das Zeugs mal hervorholt und nur "drumrum" geputzt wird ;(.


    Bevor das Ding in die Steckdose kam, habe ich ihn zerlegt, gereinigt, die beiden Netzteil-Kondensatoren und den Knallfrosch erneuert und mir das Ding mal in Ruhe angeschaut (wie funktioniert denn hier was und spielt wie mit wem zusammen ...). Neue Cinch-Stecker dran, weil die Originalen verrostet waren (ja, wirklich verrostet).

    Dann habe ich das Teil wieder zusammengebaut und mit dem Originalriemen laufen lassen:

    - Drehzahl relativ schnell und stabil erreicht. Bis heute hat der nicht ein einziges Mal den Arm während einer Plattenseite angehoben.

    - Den Arm hebt er bei mir nur, wenn ich die Platte mit der Plattenbürste reinige,

    - Ein zweites (einfaches) Headshell besorgt, damit ich Systeme wechseln kann. Funktioniert einwandfrei und hat noch nicht einmal gebrummt.

    - Die Plastikeinsätze der Headshell wackeln bei mir nicht.


    Vor ca. 2 Wochen habe ich ihm einen neuen Riemen spendiert. Warum? Weil ich durch Zufall "gehört" habe, dass die Musik zu langsam lief. Aber wohl nicht so langsam, dass er den Arm heben musste. Bis dahin war die Drehzahl wohl stabil genug (von wegen geöffnetes Fenster).

    Mit einer Strobo-Scheibe konnte ich nachvollziehen, dass der Teller anfangs zu etwas zu langsam lief (nicht so viel, wie mit einfach nur aufgelegter Bürste) und sich nach ca. 3 Minuten wieder auf Soll eingependelt hat. Mit neuem Riemen läuft er nun wieder mit der richtigen Geschwindigeit von Anfang an. Solldrehzahl nach geschätzt 2 Sekunden erreicht.

    Nach 35 Jahren darf sich aber so ein Riemen auch mal "verabschieden". Finde ich jetzt nicht so schlimm.

    (wobei es mich selbst wundert, dass ich diese geringe Drehzahlabweichung mit meinen Holzohren gehört habe. War wohl die "richtige" Platte dafür)

    Wie schrottig kann dann ein aktuelles Gerät sein (abgesehen von der klanglichen Performance)?

    Vorweg:
    Ich kenne den Thorens nicht.


    Aber wie "schrottig" so manches Neugerät ist, konnte ich mal im Sommer im MM sehen. Plattenspieler bis ca. 500,-€ habe ich mich fast gar nicht getraut anzufassen. Die Dinger sahen schon so aus, als wenn sie bei der ersten Berührung in ihre Einzelteile zerfallen würden. Dann doch mal den Tonarm bewegt, da wackelste bei dem ein- oder anderen "Ding" schon alles hin- und her (nein, nicht so wie es hin- und her wackeln sollte ;)).