Beiträge von nick_riviera

    nein, er hat mir noch den TKS-Systemkörper vom AT-VM95 fertiggemacht, und als ich dann ein Treffen mit ihm vereinbaren wollte, war er abgetaucht. Die Anzeigen von ihm bei Ebay Kleinanzeigen sind noch aktiv, aber auch da meldet sich niemand mehr zurück, und ein paar andere Dual Boarder, die schon telefonisch bzw. persönlich Konatkt mit ihm hatten, kommen auch nicht mehr an ihn ran.


    Ich hatte vor einiger Zeit schon einen "Suchthread" gepostet, auf den Du auch reagiert hattest:


    dual-board.de/index.php?thread/91324/


    Bisher weiß niemand was genaues, und wie Du ja selber in dem Thread korrekt gepostet hast, muss man auch jedem seine Privatsphäre lassen. Vielleicht taucht er ja mal wieder auf.


    Gruß Frank

    ja, das funktioniert. Das Problem ist nur, dass 1/2" Systeme plus Adapter evtl. zu schwer sind, und nicht mehr ausbalanciert werden können. Um das zu beheben, gibt es am Gegengewicht des 741 ein Gewinde zum Anschrauben von Zusatzgewichten, diese musst Du aber mit kaufen. Ein weiteres Problem bei Adaptern kann sein, dass die Höhe nicht mehr stimmt, schlimmstenfalls steht der Tonarm vorne höher als hinten. Der 741 hat KEINEN höhenverstellbaren Tonarm, um das auszugleichen.


    Es gab einen Dual Boarder aus Witten, der Systemkörper von AT und Ortofon komplett auf TKS umgebaut hat, und auch Adaptersets mit Gegengewichten angeboten hat, nur hat der sich leider komplett zurückgezogen und reagiert auf keine Anfrage mehr, obwohl er immer noch bei Ebay Kleinanzeigen Angebote gelistet hat. Ich bin ja auch ein Fan des 741, und lebe einfach damit - es gibt ja wirklich gute Tonabnehmer, die ab Werk eine TKS Befestigung haben, und die man gerade wegen der Befestigung oft günstiger bekommt, als die 1/2" Versionen. Eine Alternative ist noch, den Tonarm mit einer 1/2" Headshell und der zugehörigen Tonarmverkabelung der späteren Duals zu bestücken, aber auch hier bekommt man bei schweren oder hohen Systemen Probleme. Ich habe für meinen 741iger ein TKS 390 E mit sehr guter Nachbaunadel und ein neuwertiges MCC120, beide tönen so gut, dass sich mein Bedürfnis nach Veränderung stark in Grenzen hält.


    Gruß Frank

    der DT255 ( der öfter bei Lidl als "DJ Plattenspieler" verkauft wird ) ist aber trotz furchtbarer Anmutung kein schlechter Plattenspieler. Ich hatte den ein paar Wochen neben dem PC stehen, nachdem ich dem System noch eine elliptische Nadel verpasst hatte, klang der verstörend gut - und wenn man 2 Pond eingestellt hatte, waren da auch zwei Pond. Der Witz war - ich hatte ihn für 99 Euro gekauft, und für 80 Euro bin ich ihn ein Jahr später wieder losgeworden - nachdem ich die elliptische Nadel wieder ausgebaut hatte.


    Ganz ehrlich, wenn jetzt jemand auf mich zukäme, der noch nicht wüsste, ob Platten was für ihn sind oder nicht, den DT255 kann ich empfehlen, um für wenig Geld erstmal reinzuschnuppern. Der DT210 hingegen ist nur dazu geeignet, einen potentiellen Neueinsteiger zum sofortigen Ausstieg zu bringen.


    Gruß Frank

    Besta ist aber trotz ähnlicher Grundkonstruktion eine ganz andere Qualitätsklasse als Kallax.


    Bei Kallax kann einem schon die Frage kommen, ob der Verpackungskarton und der Inhalt aus der selben Fabrik kommen.


    IKEA hat in den letzten etwa zehn Jahren die Qualität und die Vielfalt massiv abgebaut - ein Beispiel dafür ist der Umstieg von Expedit auf Kallax. Expedit war auch hohle Pappe, aber von Haltbarkeit und Anmutung brauchbar. Bei Kallax hat man es dann mit dem Rotstift eindeutig übertrieben.


    Gruß Frank

    zum hunderdsten Mal geschrieben, vielleicht kann man das ja mal irgendwo anpinnen:


    Der Plattenspieler hat drei Massen - Signal links, Signal rechts und Chassismasse. Diese drei Massen sind getrennt auf die Anschlüsse beim Kurzschließer geführt.


    Bei Cinch ist es regelkonform, die drei Massen getrennt bis zum Verstärker zu führen, zwei über die jeweiligen Abschirmungen und eine über ein separates Massekabel. Dies ermöglicht im Verstärker mehr Optionen zur Signalverarbeitung.


    Bei DIN gibt es nur einen Masseanschluss im fünfpoligen Stecker. Hier sind die drei Massen im Plattenspieler mit einer Drahtbrücke verbunden, und werden so auf das abgeschirmte Kabel geführt. Ein zusätzlicher Massedraht ist nicht erforderlich. Diese Massebrücke ist nur für DIN erforderlich, bei einem Cinch Umbau muss sie entfernt bzw. aufgeschnitten werden, um die Massen zu trennen.


    So ist es regelkonform, und so würde ich es auch erstmal machen. Selbst wenn die Massen im nachgeschalteten Verstärker auch nur zusammengeführt werden, und es auch ohne separate Massen funktionieren würde, schadet es doch nicht, es einfach so zu machen, wie es vorgesehen ist.


    Der allergrößte Blödsinn sind diese DIN auf Cinch Adapter, wo aus einer Masse wieder drei gemacht werden. Und die Adapter von Cinch auf DIN müssen einen Anschluss für das separate Massekabel haben, sonst sind sie auch Mumpitz.


    Ich weiß ehrlich nicht, wieso über dieses Thema immer wieder Diskussionen losgehen, nur weil Leute es einfach nicht so machen wollen, wie es in jeder Bedienungsanleitung eines Dual Plattenspielers steht. Ich habe grade vor ein paar Tagen einen 731Q repariert, bei dem ein GröLaZ ( größter Löter aller Zeiten ) ein "High End Kabel" drangebastelt hat, und Töne aus dem Plattenspieler rauskamen, die ich noch nie vorher gehört habe. Das Kabel war doppelt geschirmt, was den Löt-Profi dann wohl endgültig überfordert hat. Jetzt ist wieder ein normales abgeschirmtes Zwillingskabel mit ordentlichen Cinch Steckern und korrekter Masseführung dran, und der Plattenspieler spielt, wie er soll.


    Gruß Frank

    weiß jemand von Euch Spezis, ob es den 1006M bzw. 1006AM auch als Koffer gegeben hat ? Ich suche schon länger so ein Laufwerk, und bisher kenne ich nur die Saba Riesentruhe Baden 12 Sonorama, wo der M ab Werk eingebaut war. Ich bin ein Fan von "Übergangsgeräten" und der 1006 M war ja die Vorstufe zum 1009, mit dem Dual in großem Stil ins HiFi Geschäft eingestiegen ist.


    danke und Gruß Frank

    Zerbröselte Schaumstoffsicken wären für mich kein Problem, das kann man reparieren, und vom akustischen Verhalten sind Schaumstoffsicken wegen ihrer geringeren Masse eindeutig besser als Gummisicken - es ist aber wahrscheinlich der Grund, wieso die CL X15 heute so selten im Angebot ist. Kaum jemand wird "olle Regalboxen" vom Dachboden mit zerbröselten Sicken reparieren oder bei Ebay Kleinanzeigen einstellen.


    Kleinere Dual Boxen aus der Zeit habe ich auch schon gehört, das mit dem dünnen Klang kann ich bestätigen, und auch die CL732 ist klanglich gegenüber ihrer Vorgängerin ein Rückschritt. Die Anlage mit dem CV440 als Zentrale interessiert mich auch nur deshalb, weil sie etwas pathetisch formuliert ein Vermächtnis der Firma Dual ist, die nur durch Zufall bei Thomson im Katalog gelandet ist.


    Gruß Frank

    hallo, Ende 1985 ist der Verstärker CV440 auf drn Markt gekommen, und leistungsmäßig passend gab es ebenfalls ab Ende 1985 die Lautsprecherbox CL X15.


    Scheinbar ist diese Box noch exotischer als der Verstärker, bevor ich anfange, danach zu suchen, hätte ich gerne eine Einschätzung, ob sich das überhaupt lohnt. Kennt jemand von Euch diese Lautsprecher, und kann mir etwas dazu erzählen ? Vielen Dank.


    Gruß Frank

    guck Dir mal das hier an:


    https://www.amazon.de/Hantek-O…34333820&psc=1&th=1&psc=1


    Das ist weitestgehend identisch mit dem von Dir ausgesuchten, hat aber noch einen Funktionsgenerator integriert. Die Hin- und Herschalterei zwischen Generator und Oszilloskop ist im Handheld Betrieb etwas nervig, aber zuhause kann man ja die PC-Software benutzen, und unterwegs ist man manchmal froh, überhaupt die Möglichkeit zu haben, irgendwo ein Prüfsignal reinzuschicken.


    Wenn Du hauptsächlich NF machst, sind Tastköpfe nicht so wichtig. Einer ist so weit ich weiß sowieso dabei, und für alles andere im NF-Bereich kommt man hiermit weiter:


    https://www.reichelt.de/de/de/…3K52nURoCbwEQAvD_BwE&&r=1


    Am besten gleich mehrere kaufen, die passenden Kabel kann man sich dann aus alten Audioleitungen schnitzen.


    Gruß Frank


    Edit - habe grade mal nachgesehen, ein Tastkopf und zwei Messleitungen mit Krokodilklemmen sind im Lieferumfang dabei - die Cinch Adapter sind aber ganz generell praktisch, wenn man mit Audiogeräten arbeitet, und kosten nur ein paar Cent.

    ein Oszilloskop ist im Grunde nichts weiter als ein Spannungsmessgerät, das nicht nur den Wert, sondern auch die Signalform der Spannung anzeigt. Ein Zweikanal Oszilloskop hat zwei Eingänge, deren Signalformen gleichzeitig auf einem Bildschirm angezeigt werden können. Da auch hohe Frequenzen dargestellt werden können, hat ein Oszilloskop keine 4mm Laborbuchsen wie ein Multimeter, sondern koaxiale BNC-Buchsen. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Adapter, um die Signale einzuspeisen - Adapter auf 4mm Laborbuchsen, Adapter auf Cinch Buchsen, und eben Tastköpfe.


    Tastköpfe sind erstmal Prüfspitzen mit separater Masseklemme und fest angebautem BNC-Kabel. Man kann also z.B. die Masseklemme ans Chassis klemmen und mit der Prüfspitze die Signale messen. Je nach Ausstattung haben solche Tastköpfe unterschiedliche Prüfspitzen, aufsteckbare Klemmhaken und so weiter, ein entscheidender Unterschied zwischen normalen Messkabeln und Tastköpfen ist aber der einstellbare Kompensationskondensator, mit dem man bei höheren Frequenzen erreicht, dass das Signal nicht durch die Kabel beeinflusst wird. Manche Tastköpfe haben dann noch feste oder schaltbare Spannungsteiler eingebaut ( 1:10 oder 1:100 sind gängig ), mit denen man dann höhere Spannungen messen kann, als das Oszilloskop verträgt.


    Messbereiche gibt es zwei, die in Wert pro Kästchen definiert sind. Der Bildschirm ist wie ein Koordinatensystem in quadratische Kästchen eingeteilt, horizontal ( X-Richtung ) ist die Zeit angetragen, in Zeit pro Kästchen. In vertikale Richtung ( Y-Richtung ) ist die Spannung pro Kästchen angegeben. Für die Y-Richtung kann man eine Null-Lage einstellen, bei zwei Kanälen natürlich zwei, um die Signale separat oder übereinanderliegend darzustellen. Damit das Bild unabhängig von der gemessenen Frequenz stillsteht und nicht horizontal durchläuft, gibt es eine Trigger-Funktion. Die erkläre ich dann aber mal separat.


    Oszilloskope sind für Messungen gemacht, wo man nicht nur den Spannungswert, sondern auch die Signalform sehen will. Anwendungen dafür gibt es zahllose, von der Signalverfolgung im Verstärker, der Messung des Restbrumms an einem Netzteil bis hin zur Analyse einer Zündanlage beim Auto. Zusammen mit einem Wobbelgenerator kann man Durchlasskurven von Filtern schreiben, und so weiter und so weiter. Wofür so ein Ding jetzt speziell beim 731 gut sein könnte, da müsstest Du mal im Service Manual nachsehen. für mich, der auch noch andere Sachen repariert als Direktantriebsmotoren von Dual, sind sowohl Oszilloskop als auch Funktionsgenerator unverzichtbar.


    Gruß Frank

    danke für den Tipp - wo Du davon redest, fällt mir grade ein, dass ich noch einen weissen CDV60 eingelagert habe, und zwei weitere CL172 sind auch noch da - vielleicht könnte man da was bauen :saint: .


    Leider ist es aber definitiv die Endstufe, am Eingang der Endstufenplatine sind beide Signale wackelkontaktfrei vorhanden.


    Was bei der Aktion auch noch aufgetaucht ist, ist eine optisch richtig gute KA31 mit Haube, an der aber leider die vier kleinen Drehknöpfe fehlen. Die hatte ich mal zum Schlachten gekauft, als man die Dinger für fast umsonst bekommen hat, aber mittlerweile ist sie eigentlich zu schade dafür - wenn ich Knöpfe finde, werde ich die wahrscheinlich auch reparieren - fürs zweite Kinderzimmer 8) .


    Gruß Frank

    soo, mit dem Fett, das habe ich gemacht, alle Funktionen laufen so weit. Ein komischer Effekt ist aber geblieben - wenn die Automatik den Arm zurückführt, gibt es schon kurz VOR dem Erreichen der Tonarmstütze ein Geräusch, als ob der Netzschalter auslösen würde, der Plattenspieler läuft aber brav durch, bis die Automaik fertig ist - das Geräusch kommt aus dem Bereich des Segments unter dem Tonarm. Das habe ich aber jetzt so gelassen.


    Die blöde Kiste lässt mich aber dennoch nicht zur Ruhe kommen - es ist eine KA60, mit dem Radio-Unterteil habe ich grade im Keller stundenlang Musik gehört, nachdem ich die linke Endstufe repariert habe - Elkos und Vorstufen/Treiber sind alle neu, für die Endtransen habe ich gebrauchte aus einer Schlacht HS genommen, um keine mechanischen Umbauten machen zu müssen, und jetzt nachdem ich sie ins Wohnzimmer geschleppt habe, hat sie noch genau eine Plattenseite gespielt, bevor der linke Kanal wieder weg war. Manchmal gibt es Geräte, da hat man den Eindruck, die wollen nicht mehr :cursing: . Man muss zur Ehrenrettung der Anlage sagen, dass da aber auch schon ein Mensch von der Sorte dran gebastelt hat, die wir früher in der Werkstatt als GröLaZ bezeichnet haben - größter Löter aller Zeiten.




    Gruß Frank

    nein, leider nicht, ich hab mich mit dem Ding auch noch nicht näher beschäftigt, weil ich noch keinen brauchbaren gefunden habe.


    Generell kann man erkennen, daas die Serviceanleitungen von Jahr zu Jahr immer magerer werden, guck Dir mal spasseshalber das Manual vom C844 an, und vergleiche es mit dem vom C846 und vom CC1462.


    Gruß Frank