Beiträge von papaschlumpf

    mitten über der Platte bleibt der Arm stehen der Teller ebenfalls.

    Hallo,

    Dein 1218 ist jetzt ca. 50 Jahre alt. Da ein solcher Plattenspieler mit einer Menge Mechanik versehen,

    welche durch verharztes Fett immer schwergängiger wird.

    Zudem wird auch der sogenannte "Steuerpimpel", ein kleines 4mm Gummihütchen,
    nach dieser Zeit, seine Arbeit eingestellt haben.

    Das heißt, Dreher partiell zerlegen, Teile und Gelenke, von verharztem Fett reinigen und wieder zusammenbauen.

    Dazu zählt auch der Motor, dessen Sinterlager, nach dieser Zeit, staubtrocken sein müssten.

    der "Steuerpimpel" muß erneuert werden. Nachbautteile gibt es bei Dualfred , oder einem Forumsmitglied und
    werden auch in der Bucht angeboten.


    Eine Serviceanleitung findest Du hier


    Wenn Du nicht weiterkommst mußt Du hier im Board fragen.

    ch habe das Teil selbst nicht gesehen, aber mein Bekannter sagt, es ist Plastik nicht Gummi.

    Wenn das der Gummi von der Höhenverstellung wäre, dann dürfte diese ja auch nicht mehr funktionieren, oder?

    Die Höhenverstellung funktioniert aber noch.

    Hallo verhärtetes schwarzes Gummiteil, sieht aus wie Plastik.

    Eine funktionierende Höhenverstellung bedeutet, daß Hubstück ist noch in Ordnung.

    Mit einem eventuell zerböselten Gummiring, wird das Ganze, aber nicht mehr in der Höhe. arretiert.

    Wirkt sich dann auch, auf die oben beschriebenen Fehler ,aus.

    eher mit einer aus der Zarge gebrochenen Teil der Platinenhalterung, die die Federfüsse aufnimmt. Was meint ihr?

    Da Chris kein Maß zum Vergleich beigelegt hat, schwer zu beurteilen.


    Ich habe mich an das gehalten, was immer so abbricht, bei diesen Modellen, 1219 /1229
    und das ist an der Zarge / Federaufnahme, eher nicht.

    Allein ,auf Grund, der genannten Fehler, komme ich auf dieses Teil.


    Kann man das Teil ersetzen?

    Lohnt sich das?

    Wenn es dieses Teil sein sollte, was ja noch nicht feststeht, muss der ganze Tonarm komplett raus.

    Ob sich das lohnt kann ich nicht beurteilen, da mit das Wissen über den Gesamtzustand des Drehers fehlt.

    Mach doch nochmal Fotos von dem Teil, auch von der Seite, damit man das besser beurteilen kann.

    Wo hebelst Du da? Ich hatte die Befürchtung, dass ich dabei den Anker beschädige.

    (Am Ende habe ich es mit der Kombination aus Hitze, Bremsenreiniger und WD40 hinbekommen.)

    -

    Mit Gefühl und Geduld,
    in Längsrichtung der Achse, rechts - links gleichzeitig, erst durch Drehen der Klingen, dann die Klingen hochkant
    eventuell noch was drunterlegen.

    Es gibt natürlich auch User, welche die Achse abgebrochen haben, beim Versuch das Pulley zu enfernen. :(

    Die Bilder sind nur als Beispiel.

    Ich spanne den Motor natürlich ein, ich habe zuwenig Hände. :rolleyes:

    wir verwenden Ampco 25 für Umformwerkzeuge. Druckfestigkeit ist bei ca. 1580 MPa, Rockwellhärte bei 40 HRC.

    Hallo,

    ich gebe zu bedenken, daß die Konstruktion des Dosenmotors, aus den Anfang der 50er Jahre ,
    oder füher, stammt. Ich meine, das wäre ein Teil aus Kupfer.
    Und was eventuelle Macken, auf der Ankerwelle, durch die Befestigungschraube des Pulleys betrifft,
    ich denke mal, daß war einfach nur festgepappt

    Das Pulley mit einer Zange zu entfernen, ist natürlich suboptimal, daß kann man ganz einfach abhebeln,

    ohne was zu beschädigen. Das Hebelgesetz bewirkt hierbei Wunder.
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    Und immer daran denken, die Anzahl dar Dosenmotore ist endlich, es gibt keine Neuen.

    Ich habe mal so durchgerechnet, in den letzten Jahren haben wir extrem viele, dieser Motore selbst zerstört,

    durch fehlendes handwerkliches Geschick, Unwissenheit oder Dummheit.

    Hallo,

    da ich das ja schon ein wenig länger mache,

    kann ich mit Sicherheit sagen, daß neue Lagerspiegel. ganz einfach, auf beiden Seiten, glatt sind.

    Die kleine "Kuhlen" entstehen durch den Lauf der "harten" Stahlachse auf dem weichen Kupfer,

    ist halt so und war so angedacht.
    Wie sollen den die Vertiefungen sonst da reinkommen?

    Die Kleine Kuhle die durch die Achse verursacht wird macht garnichts aus wenn sie mittig ist und nicht zu tief. Dreht man den Spiegel könnte es sein das es etwas lauter wird da der Spiegel sich erst wieder einlaufen muss .

    Sehe ich anders,
    der Spiegel muß sich nicht einlaufen. Das ist leider nur ein "notwendiges Übel"

    Sonst hätten ja alle neuen Motoren eine Macke gehabt.

    Wenn der Motor nach dem Drehen des Lagerspiegels, "Theater" macht,
    ist das Lager, bzw.Schmierung nicht in Ordnung.

    Bei der Konstruktion dieser Motore aus Ende der 50er Jahre, war Teflon noch eine teure Geschichte,

    sonst hätte man das bestimmt dafür genommen

    Die Frage ist nur: Gibt es noch Ersatz?

    Gute Frage, nächste Frage. ;)

    sicher nicht. bisher hatte ich noch nicht so ein Problem

    Maß: D = 6,95 mm - Dicke 0,7, Material Kupfer

    Wobei die Dicke variabel ist, da der Anker in der Höhe viel Spiel hat. Da dürfte 1,0 mm auch ok sein.

    Wobei dann eventuell meine Idee, mit einer 1mm Teflonscheibe zum Tragen kommt.
    habe ich noch nie probiert, sollte auch gehen.

    Bei einem Lenco L75 / L78 stelle ich da, mittels einer 5mm Keramik-Kugel einen 4 Kg Teller drauf,

    oder für ganz hartgesottene, zwei Teller übereinander, also 8 Kg.

    Hierbei ist der Druckpunkt noch kleiner, als bei der balligen Motorachse mit ca. 4mm Durchmesser.

    Wobei der Motoranker gerade mal 140-150 Gramm wiegt.