Beiträge von papaschlumpf

    Die Ursache ist eine gebrochene untere Lagerbrücke, es ist mir ein Rätsel wie dass passieren konnte. Die Bruchstücke lagen drinnen im Koffer.

    Hallo, ein Teil aus Zinkdruckguss.

    Zinkfraß, Zinkpest, habe ich bisher bei Dual auch noch nicht gesehen.

    Aber anderweitig schon.


    z.B. Lenco L75 Motor, hinteres Lagerteil.


    oder Lenco L450, Plattenteller Im Anfangsstadium.
    -

    Wenn auch Lenco , die Teile kommen aus verschiedenen Fabriken und aus verschiedenen Jahrzehnten.

    Müsste nicht das (berührbare) Chassis eine Schutzerde-Verbindung (über 3-poligen Stecker/Kabel) bekommen, wenn das metallene Trafogehäuse direkt mit dem Chassis verschraubt wäre

    Definition, Zitat

    Die Schutzisolierung bewirkt den Schutz gegen Berühren elektrischer, unter Spannung stehender Teile, indem sie um die betriebsmäßig notwendige Basisisolierung noch eine zusätzliche Isolierung legt. Dabei kann auch ein metallenes Gehäuse innen oder außen zusätzlich vollständig isoliert werden. Die zusätzliche Isolierung darf an keiner Stelle unterbrochen sein, auch nicht an einem Schalteranschluss.

    Bei Deiner Definition, des Trafokastens aus Metall, nur durch die Gummis vom Metall-Chassis getrennt,

    wäre der ganze Metallkasten, daß gefährliche Teil, also nicht berührungssicher,
    inklusive der zwei Befestigungsschrauben oberhalb des Chassis.

    Im Trafo ist die Wicklung, durch die Konstruktion und Kunststoff-Verkapselung, genügend vom Metallkasten getrennt.
    Zudem liegt im Metallkasten, unter den 230V Anschlüssen des Trafos und unter dem Netzanschluss, Sicherung usw.,
    eine Pertinax-Platte, zur Isolierung. Wie man auch auf meinen hinzugefügten, Bildern (Post #7),
    erkennen kann, sind die 230V Leitungen, im Dreher doppelt isoliert.


    Ein dreiadriges Kabel mit Schutzleiter hat in den Drehern nichts zu suchen.

    Das erklärt vielleicht auch den Schmier auf der Unterseite, die Korrosion und den aufgelösten Schaumstoffring.

    ,Da hat der Dreher wohl irgendwann mal, in einer feuchten Umgebung gestanden
    und weil der Motor weitgehend offen ist, konnte dieser leicht korrodieren. So was läßt sich ja leicht entfernen.

    Die Schaumstoffringe sind nach über 40 Jahren meistens zerbröselt. Die Sinterlager-Kugeln,

    sollten gereinigt und mit neuem Öl befüllt werden. Da gibts einige Anleitungen im Forum,
    ich bevorzuge, in Öl erhitzen, bis die Luft austritt und dann einige Zeit abkühlen,
    damit sich die Poren durch das entstandene Vacuum, mit Öl.neu befüllen können.

    Die beiden Gummis haben eine spezielle Form damit sie auf das Chassis aufgesteckt werden können und dann weder die Schraube noch die Scheiben nach dem Festziehen das Chassis berühren -> Schutzisolierung!

    Hallo,

    Schutzisolierung ?
    Das passiert innerhalb des Trafo-Gehäuses.


    Die Gummis, haben die Aufgabe, die Übertragung, eines eventuellen Trafobrummens auf das Chassis, zu verhindern.

    dazu kann man passende sogenannte, "Durchgangstüllen, Kabeltüllen, Gummitüllen, Kabeldurchführung", nehmen.

    Ich würde trotzdem erst meine Variante versuchen - wenn es klappt ist alles gut, wenn nicht kann man das im Gerät immer noch trennen und eine zusätzliche Leitung für den Potentialausgleich legen. Man verliert ja nichts dabei...

    Das kommt darauf an, welches Kabel für DIN verwendet wurde.

    Für die derzeitige DIN-Installation benötigt man nur ein drei Leiter-Kabel.

    Signal rechts - links und die gemeinsame Masse.

    Sowas kann man nur dann machen, wenn sicher ist, daß die Gerätezusammenstellung so erhalten beleibt.
    Kommt der Dreher eventuell in andere Hände (andere Zusammenstellung),
    kann das unter Umständen, nicht mehr funktionieren.
    Man sollte bei solchen "ruck-zuck" Umbauten, auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg sehen.

    Für mich z.B., als Käufer, eines solch umgebauten Gerätes. ein willkommener Anlass, den Preis zu drücken. 8)
    Oliver hat ja schon was versucht, was nicht funktioniert.

    Wenn das Kabel lang genug ist würde ich den Din Stecker einfach abschneiden, das Kabel ein Stückchen teilen und an jedem Strang einen Cinch anlöten- fertig.

    Hallo,

    daß kann unter Umständen, funktionieren, muss aber nicht.


    Da, wie auf dem Foto zu sehen, alle Massen für DIN, wurden schon im Dreher zusammengefasst.


    Bei RCA/Cinch werden die Massen, getrennt geführt und üblicherweise ein extra Kabel für den Potentialausgleich,
    zum Verstärker, aus dem Dreher herausgeführt wird.

    DIN


    Beispiel RCA/Cinch
    -
    .
    Die beiden schwarzen Kabel, (Potentialausgleich), führen, jeweils, zur Masse des Tonarmrohrs und zur Masse der Tonarmbasis,

    unterhalb der Kugel Lagerung.

    Ich sehe es wie du: warum sollte ich das System zerstören, um es anderweitig verwenden zu können? Daher vielleicht folgende Anregung: es soll ja mit dem AT 30 E verwandt sein und was spricht dagegen, so eines zu suchen und die gute Nadel dort zu verwenden? Ohne Nadel gibt's die AT30 immer mal wieder sehr günstig, gerade weil die Nadeln so rar sind. Der MCC120-Body würde dann erhalten bleiben...

    Hallo,

    zum Ersten, hätte ich auch nicht gemacht, wenn ich nicht alle TKS Dreher aus meinem Sammelsorium verbannt hätte.

    Zum Zweiten, Das MCC 110 / 120 kommt zwar vom gleichen Hersteller, (Audio Technica), passt aber keineswegs,

    mit dem Eigenprodukt AT 30, von Audiotechnica, zusammen, wie immer behauptet wird.

    Hallo Ernst,

    Ich habe an meinem MCC120, die TKS Halterung abgelöst.

    Oben, auf dem Korpus ist ein Gewinde eingelassen.

    Dort habe ich einen dünnen Spacer, aus Aluminium, mit einem passenden Senkloch versehen, angeschraubt.
    Später habe ich den Spacer mit einem Tropfen Kleber am Korpus fixiert,

    da er sich mit der Einloch Befestigung leicht verdrehen kann.

    - -

    Daher hab ich alle Geräte über schaltbare Steckdosen laufen.

    Reine Schutzmaßmahme, so sehe ich das auch


    Daher habe ich meine Selbstbau - Dreher, bisher immer mit einen zweipoligen Schalter versehen,

    um allen Kriech-Strömen aus dem Wege zu gehen.

    Wo das nicht so ohne Weiteres geht, bleibt die schaltbare Steckdosenleiste.

    Hallo,

    der Pimpel ist nur für die horizontale Bewegung, des Tonarms vorgesehen. Der Haupthebel bewegt sich horizontal und
    gleichzeitig wird auch durch die Vertikalbewegung des Hauthebels der Heberbolzen nach oben bewegt.

    Um nochmals Erde und Masse aufzugreifen, dieses extra Massekabel dient ja nur und das Plattenspieler Chassis separat, nicht über Tonleitung, an den Receiver/Verstärker anzuschließen. Es soll also nicht mit elektrisches (Schutzklasse ) Erdungskabel verwechselt werden..

    Hoffentlich habe ich jetzt nicht noch mehr Fehler gebaut, nehme aber Korrekturen immer gerne zur Kenntnis!

    Hallo Klaus,

    um diesem Fehler aus dem Wege zu gehen, schreibe ich auch immer
    "das Kabel für den Potentialausgleich".

    Da steht dann nichts von "Erde" oder "Masse"