"Neuer" Dual CS 329

  • Moin,


    den CS 329 habe ich gerade entdeckt. Muss jeder selbst urteilen ob es Sinn macht einen DT400 USB abzuspecken und ihn als CS 329 anzubieten. In meinen Augen macht das keinen Sinn den CS 429 noch zu unterbieten. Da bleibe ich dann eher beim Rekkord F300. Ist zwar etwas teurer, dafür Made in Germany.

    Gruß

    Stefan


    Wohnzimmer: Dual CS 750, AVM PA5.2 / CD5.2, Backes&Müller BM 2s

    Hobbyzimmer: Dual CS 750, Dual CS 721, Dual CS 505-2, AVM Inspiration C6m, Magnat Vector 22, Teac X1000, Technics SJ-MD150

  • Das Design ist schlicht und gefällig, alles ist voreingestellt. Das ist ein Spieler für Menschen, die keine Tonabnehmer wechseln wollen, sondern einen Spieler kaufen, den anschließen und Platten auflegen.

    Insofern ist das kein Plattenspieler für die meisten Nutzer hier ;) Aber mit dem bewährten Audio Technica kann man sicher Platten hören.


    https://hifi.dual.de/produkte/automatik/cs-329/

    Gruß Christian


    _________________


    Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror

  • Hallo,


    das scheint ja eine optisch an 418/429/518/529 und 618 - abgespeckte Version des DT 400 USB zu sein.


    den DT 400 gibt es beim großen Fluss aktuell für 225,- €


    Der hat den deutlich besseren Tonarm da einstellbar.


    Wenn es den CS 329 für deutlich weniger gäbe als für 225,- naja, aber ich denke der wird preislich eher deutlich höher liegen...?


    Warum der DT 400 auf der Dualseite als budget Automatik dargestellt wird und der 329 eine klasse höher...als Automatik...?


    Nun das soll mal jeder für sich selbst beantworten.


    bis denne


    Wolfgang

  • Christian

    Das ist ja alles richtig, es gibt ihn halt als DT 400 und damit sollte man es belassen. Wenn man wenigsten dann die Designlinie mit dem Drehknopf fortgesetzt hätte, aber einfach nur in ein neues Gehäuse packen ist jetzt nicht der Bringer. Bisher stand "DT" für Budget und DJ, "CS" für Hifi und eher anspruchsvoll. Warum läßt man das nicht so?


    Wenn es den CS 329 für deutlich weniger gäbe als für 225,- naja, aber ich denke der wird preislich eher deutlich höher liegen...?

    Bei Thomann wird der CS329 für 389,00 angeboten.

    https://www.thomann.de/de/dual_cs_329.htm

    Gruß

    Stefan


    Wohnzimmer: Dual CS 750, AVM PA5.2 / CD5.2, Backes&Müller BM 2s

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    Einmal editiert, zuletzt von dualfreak () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von dualfreak mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Das ist ja alles richtig, es gibt ihn halt als DT 400

    Da hast Du recht. Beim DT400 hat mich immer der Aufdruck an der Front gestört. ;)

    Viell. läuft der 400 irgendwann aus. Der Preissprung ist wahrscheinlich nur mit der allg. Marktlage zu verstehen.

    Gruß Christian


    _________________


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  • Das Gehäuse vom CS 329 sieht unschön aus.

    Da sieht das Gehäuse des DT 400 sehr deutlich besser aus.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • Es geht mir eigentlich vielmehr um eine durchgehende Modellpolitik, ähnlich die der ersten Thompson Serie von CS 630Q bis CS511. Wenn es jetzt unbedingt einen Biliigdreher mit festen Tonarm braucht, warum nehme ich dann keinen CS429 mach den billigen Arm drauf, gebe ihm statt einer Gummimatte eine billigere Filzmatte und spare noch an den Füßen. Dann sieht der CS329 aus wie die anderen CS und macht dem DT 400 noch nicht mal Konkurenz weil der ja noch USB hat. So sieht das für mich persönlich (!!) nur nach chinesichen Warenkorb aus.

    Ich will hier extra betonen, dass mir die neuen CS Dreher CS 518/618 schon gefallen und ich neugierug auf einen CS529 oder CS718 bin.

    Gruß

    Stefan


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  • ich weiß ehrlich nicht, wieso sich hier immer so gewundert wird.


    Auch wenn der Markt für neue Plattenspieler wieder wächst, liegt er dennoch auf unter zehn Prozent von dem, was 1980 an Geräten verkauft wurde. Die einfachsten Dual HiFi Dreher der siebziger und achtziger würden heute preislich in der High End Liga landen, weil man die Stückzahlen für großindustrielle Produktion von so hochwertigen Laufwerken nicht mehr zusammenbekommt. Es gibt eigentlich nur noch zwei Wege, heutzutage profitabel Plattenspieler herzustellen - man macht es wie HanPin, entwickelt eine einzige stark vereinfachte aber hoch variable Plattform, die dann für jede Marke und jede Preisklasse angepasst werden kann, und treibt die Stückzahlen dadurch in die notwendige Höhe, dass man den ganzen Weltmarkt bedient. Der zweite Weg ist der "Manufaktur Weg", bei dem die Plattenspieler ganz oder teilweise handwerklich gebaut werden. Hier zahlt man dann Preise im satt vierstelligen Bereich nicht für einen nennenswert besseren Klang, sondern für die aufwändige Herstellung.


    Fehrenbacher ist noch einen Sonderweg gegangen, und hat mit geretteten alten Fertigungswerkzeugen modifizierte Altkonstruktionen gefertigt, und sich so die Entwicklungs- und Einrichtungskosten gespart, und sogar auf höherem Niveau wie HanPin arbeiten können, aber wie wir ja grade erleben, funktioniert das auch nicht ewig.


    Wenn heute ein Hersteller ein komplettes Plattenspielerprogramm von billig bis teuer anbieten will, muss er überall zukaufen, was es gibt, und da gibt es dann manchmal Überschneidungen zwischen den Modellreihen und nicht zueinander passende Designs.


    Gruß Frank

  • und sogar auf höherem Niveau wie HanPin arbeiten können

    Mit welchem Gerät haben sie sich denn qualitativ auf ein höheres Niveau gehieft? Habe ich da etwas verpasst?

    Wir müssen deswegen nicht streiten aber das sehe ich absolut nicht so.

  • Daß man so ein Gerät anbietet, ist doch folgerichtig, zumal im dem Schwarzwald nach dem Ende von Fehrenbacher wohl aktuell nichts mehr vergleichbares mehr produziert wird.


    Mit gefällt die Gestaltung nicht, einmal ein schon fast traditioneller Schwenkhebel für den Durchmesser, dann an der Front links die Drehzahl, rechts Start und Stop und nahe an der Tonarmbasis wieder ein traditioneller Tonarmlift.


    Wenn alles Schwenkhebel wären, wäre es "aus einem Guß", hätte nostalgische Anklänge und ein wenig "echtes Dual-Gefühl".


    Und einen TA von der Resterampe ist bei dem Preis nicht in Ordnung, da hätte es das neue AT VM95 in einfachster Ausführung sein müssen, das hätte dem Nutzer dann wenigstens durch Nadeltausch eine klangliche Verbesserung ermöglicht. Ein Plus ist der eingebaute VV, so kann man einen ausgewachsenen Plattenspieler auch als Laie, der nur seine Platten hören möchte, auch an "low end" wie Minianlagen und AV-Receivern ohne weiteres Brimborium "plug & play" betreiben.


    Das Gerät ist sicher besser, als der unselige CS 410 mit USB.


    Bei "T*****n" kostet ein Pro-Ject Essential aber auch nur 10€ mehr, der ist in Europa hergestellt, hat eine einstellbare Auflagekraft, mit dem OM 10 einen besseren TA, das Einsteigerteil von der Marke kostet gar 144€ weniger. Und bei beiden ist die Zarge nicht teilweise aus Plastik. Ok, es gibt keinerlei Automatik, aber die Pro-Jects gelten als "chic", so sein Debut III in Hochglanzschwarz zeigt schon mehr her als der Dual. Und für 10€ mehr bekommt man bei Pro-Ject schon einen Dreher mit Bluetooth-Transmitter, für mich völlig unwichtig, aber für viele Kunden nicht. Und, daß ein Druckgußplattenteller inklusive der schweren Gummimatte nur knapp 670g wiegt, erklärt den eher dürftigen Gleichlaufwert von +/-0,12%, was schon hörbar sein kann. Über die Rumpelwerte schweigt man sich besser gleich aus.


    Trotz der Automatik finde ich das Preis-Leistungsverhältnis problematisch. Neben den Pro-Jects gibt es in der Preisklasse auch den Rega RP1, auch ein manuelles Leichtgewicht, aber in Europa gefertigt und schon "stylisch", TA und feste Auflagekraft entsprechen dem Dual. Das Problem ist, daß Rega und Pro-Ject mittlerweile ein höheres Image haben, Dual hatte bei des CS-Typen aus dem Schwarzwald nicht unerhebliche Qualitätsprobleme wie Plattenteller mit Höhenschlag, die DT-Typen haben mit ihrem "China-Billig-Bomber"-Image dem Ruf von Dual auch geschadet. Kaum ein Hifi-Studio führt noch Dual-Geräte, der CS 327 wird sich wohl auch eher in Elektronikmärkten, bei Elektronikversendern und bei Aldi, Netto & Co. finden lassen. Klar, das ist auch ein Markt, dort wird auch Geld verdient, hat aber mit dem vergangenen Anspruch der Marke nichts mehr zu tun, als Dual ausschließlich im Fachhandel zu finden war.


    Und dann gibt es, mit dem gleichen TA wie der Dual in derselben Preisklasse ja auch noch den ebenfalls nur manuelle ELAC Miracord 50. Der kommt offenbar aus dem gleichen Stall wie der Dual, also aus China, ist auch ein Leichtbau, mit einstellbarer Auflagekraft, dafür ohne Automatik.


    Zaubern kann in der Preisklasse keiner, irgendwo muß gespart werden, das zeigen auch die Wettbewerber. So hat der Kunde die Wahl zwischen höherer Qualität oder mehr Funktionen.


    Für mich sind Elac, Rega und Pro-Ject wegen der fehlenden Endabschaltung nicht interessant. Ich bin froh, nicht vor der Kaufentscheidung für einen neuen Plattenspieler zu stehen. Ein passender wäre vielleicht ein Thorens TD 1601, nur kostet der schon ohne TA mehr als das Zehnfache des Dual. Dann vielleicht der TD 402 DD mit Endabschaltung und Direktantrieb und dem AT VM95E. Der kostet nur 300€ mehr als der Dual CS 327, kommt natürlich auch aus derselben Schmiede wie Dual und Elac.


    Gruß


    Uli

    CS: 505-4, 506, 626, 731Q, 750-1
    CT: 450M, 1140, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 1100, 1200, 450M

    C/CC: 450M, 810. 820, 1280, 5850 RC
    CD 5150 RC
    (C)L(X): 231, 241, 710, 1000-Set, 9200
    und: DK170, MC2555, Rack 3020

  • Hallo Leute,


    ich sehe schon, mit der Akzeptanz von Einsteigergeräten tut sich die Gemeinde schwer. Aber nur mal zur Erinnerung, das meistverkaufte Plattenspielermodell aus der letzten Fehrenbacher-Linie war der CS 415-2 (heute der Project A1). Genau das ist die ganz klare Ausrichtung des CS 329. Er soll die Einsteiger in die Plattenwelt bedienen. Daher sind die Einstellmöglichkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert worden. Zusätzlich war Vollautomatik Pflicht. Aktuelle Plattenspielermodelle mit diesen Attributen sind eher selten anzutreffen. Soll es dann auch noch ein Tonarm mit ausgewachsenen Maßen sein, wirds nochmals enger ;) .


    Natürlich war zunächst der Gedanke da, einen CS 429 abzuspecken. Da kommt man preislich aber nicht mal annähernd hin. Denn der "nicht einstellbare Tonarm" bringt nahezu keine Kosteneinsparung. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die neuen Teile kreieren erst mal zusätzliche Einmalkosten, die über die Laufzeit wieder eingefahren werden müssen. Das größte Einsparpotenzial wäre dann im Wesentlichen der Tonabnehmer gewesen. Klar wäre es schön gewesen, die neue Designlinie bis ganz unten beizubehalten. Aber einen Tod muss man sterben.


    Klar ist auch, dass wohl niemeand hier im Board sich einen CS 329 zulegen wird. Aber deshalb muss noch lange nicht alles schlecht sein, was einem selbst nicht gefällt.


    Gruß Alfred

  • Klar ist auch, dass wohl niemeand hier im Board sich einen CS 329 zulegen wird. Aber deshalb muss noch lange nicht alles schlecht sein, was einem selbst nicht gefällt

    Genau. Diese Ansicht wird aber in vielen Köpfen niemals ankommen. Das betrifft beileibe nicht nur den CS 329.

    Gruß
    Helge

  • Aber deshalb muss noch lange nicht alles schlecht sein, was einem selbst nicht gefällt.

    Hallo,


    da hast Du sicher Recht. Aber was ist denn mit dem DT 400 USB.


    Fällt der aus dem Programm?


    Ist der schlechter als der 329 ?


    Wenn die Antwort jedesmal nein lautet, dann die Frage, wofür es den 329 braucht ?


    Bis denne


    Wolfgang


    P.S. in meiner Familie sind bereits zwei DT 400 USB im Einsatz ;)

  • Vom Pro-Ject A1 gibt es ein Video, auch der E1 wird hier vorgestellt. Pro-Ject hat offenbar noch Änderungen an der alten Dual-Konstruktion vorgenommen, der Plattenteller eiert aber deutlich sichtbar, das muß man dringend abstellen. Ob die Mittelachse immer noch fest ist, darauf wurde nicht eingegangen. Immerhin hat sich Pro-Ject vom AT-Auslaufmodell getrennt, ein Ortofon OM 10 montiert, welches, das wird im Video auch erwähnt, mit Nadel 20 oder 30 aufgerüstet werden kann, ein klarer Vorteil. Wenn einem der Klang nicht reicht, ist hier nicht wegschmeißen und Neukauf eines kompletten Drehers angesagt. Hier sollte Dual nachbessern, die Billigproduktion in Fernost sollte preislich Luft geben, das aktuelle AT VM95 C sollte doch drin sein. Da dürfte es auch länger Nadeln als für das alte System geben. Das System ist für den Endkunden schon ab 30€ zu haben, bei Masseneinkauf ist es sicher günstiger. Das AT 91 ist nicht günstiger, das reudige 3600 auch nur 3€.


    Der A1 ist preislich wie der CS 327 eingeordnet, der hat eine bessere Tellerauflage, ob der Plattenteller besser plan läuft, kann man einem Prospektphoto nicht entnehmen. Der Hauptnachteil ist klar der nicht aufrüstbare AT-TA, ein billiges Auslaufmodell und eine klangliche Sackgasse, das sollte so auch bei einem Einstiegdreher nicht der Fall sein.


    Und eines muß ich auch feststellen: Der Kunde des Dual profitiert offenbar nicht von der Produktion bei einem Massenhersteller in einem Lohndumpingland gegenüber dem in Deutschland hergestellten Pro-Ject.


    Vielleicht gibt es ja auch mal irgendwo einen seriösen Vergleichstest der beiden Dreher, die mit ähnlichen Preisen und Vollautomatik sowie eingebautem VV auf dasselbe Marktsegment der ernsthaften Einstiegsdreher zielen.


    Schön, daß der Kunde die Wahl hat.


    Ich will keineswegs den Dual CS 327 als schlecht bezeichnen, habe nur ein wenig das Wettbewerbsumfeld angesehen und ein paar Gedanken formuliert, die potentielle Kunden haben könnten. Welchen Dreher sie dann wirklich kaufen, muß man abwarten. Da Dual kein reiner High End Hersteller ist und auch nie war, muß man auch an Einsteiger denken, die preisliche Hemmschwelle möglichst niedrig legen. Am "oberen Ende" gibt es den "Primus Maximus", ein seriöser Dreher, "Made in Germany".


    Gruß


    Uli


    Tja, berechtigte Frage, den DT 400 USB bekommt man, allerdings mit dem miesen AT 3600, für knapp 230€. Und bei dem Dreher kann man den TA wechseln. Ansonsten scheinen er mit dem CS 327 weitgehend baugleich zu sein, hat sogar USB-Anschluß (für mich unwichtig). Rechnen wir einmal die 379€ des CS 327 minus den 230€ des DT 400 USB, dann hat man 149€ für einen besseren TA über. Genau dafür bekomme ich beim Nadelwilli das AT VM 95 ML! Damit fliegt man dann schon recht weit nach vorn. Das scheint dann in jedem Fall der clevere Kauf zu sein. Das AT 3600 kann man dann noch für abgeranzte Märchen- und Flohmarktplatten nutzen.


    Gruß


    Uli

    CS: 505-4, 506, 626, 731Q, 750-1
    CT: 450M, 1140, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 1100, 1200, 450M

    C/CC: 450M, 810. 820, 1280, 5850 RC
    CD 5150 RC
    (C)L(X): 231, 241, 710, 1000-Set, 9200
    und: DK170, MC2555, Rack 3020

    Einmal editiert, zuletzt von Deichgraf63 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Deichgraf63 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • ch will keineswegs den Dual CS 327 als schlecht bezeichnen, habe nur ein wenig das Wettbewerbsumfeld angesehen und ein paar Gedanken formuliert, die potentielle Kunden haben könnten.

    Tja, das alte Problem: 80 Millionen Plattenspieler-Bundestrainer und noch eine Handvoll Kloppos obenauf stürzen sich auf die Kreisklasse.

    Das da die Perspektive nicht stimmt, wird nicht das erste Mal bemängelt. Wer sich in dieser Preisliga umsieht, hat so gut wie Null Ahnung von der Materie und kauft das Produkt höchstenfalls nach

    irgendeinem Markennamen, den Opa in grauer Vorzeit nannte, das zum Flokati vor dem Sideboard passt und irgendwie gefühlt cool aussieht. Ein verstellbares Tonarmgewicht führt zum klassischen Abwehrverhalten: Drehen? Schrauben? Fummeln? Warum ist wohl Plug&Play eines der beliebtesten Marketingworte?


    Vielleicht ist der DT400 USB sogar der bessere Deal für 215€: aber wer von dieser Kundengruppe, die ´mal schnell & preiswert ein sentimentales Gefühl befriedigen will, kann das beurteilen?

    Und wofür USB? Keiner aus dieser Zielgruppe will Platten digitalisieren sondern kehrt nach 3 Abenden sowieso wieder zum Streamen zurück, weil das Vinylgefühl befriedigt und außerdem in Form von Plastikscheiben teuer und umständlich ist. So kann man als Hersteller gleich diese überflüssigen Features sparen, das Modell in die geplante, einheitliche Linie einpflegen, den übrigen Alt-Schronz langsam outsourcen oder komplett streichen - und dabei die Marge ordentlich pimpen.

    Denn irgendwo sitzt ein Finanzstratege und überlegt, wo man wie Gewinne produziert, die ein Unternehmen am Leben erhalten und den technischen Abteilungsleiter davon träumen läßt, in ferner Zukunft einen CS718 von der CAD Studie zum Baumuster querzufinanzieren.


    Trotzdem habe ich keinen CS327 entdeckt. ;)

    VG Clemenzzz







  • Ups, da habe ich doch den CS 329 zum CS 327 degradiert, vielleicht kommt der ja noch - als Halbautomat. 😉


    Gruß


    Uli

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    CV: 1100, 1200, 450M

    C/CC: 450M, 810. 820, 1280, 5850 RC
    CD 5150 RC
    (C)L(X): 231, 241, 710, 1000-Set, 9200
    und: DK170, MC2555, Rack 3020

  • Hallo,


    da hast Du sicher Recht. Aber was ist denn mit dem DT 400 USB.


    Fällt der aus dem Programm?


    Ist der schlechter als der 329 ?


    Wenn die Antwort jedesmal nein lautet, dann die Frage, wofür es den 329 braucht ?

    Hallo Wolfgang,


    wie ich schon ausgeführt habe, war beim CS 329 wichtig, dass keine Einstellungen am Tonarm vorgenommen werden müssen. Das ist beim DT 400 nicht gegeben.


    Gruß Alfred

  • wie ich schon ausgeführt habe, war beim CS 329 wichtig, dass keine Einstellungen am Tonarm vorgenommen werden müssen.

    Wenn man Rezensionen zu Plattenspielern dieser Preisklasse liest, findet man durchaus die ein oder andere Kritik , das es ja ungeheuerlich sei, das der "Endkunde die Entmontage übernehmen muß", also Gegengewicht und Antriebsriemen installieren muß.

    Mein Lieblingsstück: 4'33'' von John Cage :)

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