Beiträge von dualfred

    Hallo,


    wenn ich mir die Bilder ansehe, mit dem Gegengewicht noch ohne Zusatzgewicht, steht das Gegengewicht extrem weit nach hinten uber. Da wird vermutlich nur eine Zusatzgewichtscheibe noch nicht viel geholfen haben. Wenn das Gewicht zu weit nach hinten über steht, stößt es gegen Ende der Platte seitlich an die Abdeckhaube und behindert so die Bewegung des Tonarmes.


    Das hatte ich schon öfter bei umgerüsteten Dual 714/731 mit Halbzollsystemen.


    Gruß Alfred

    Hallo Thomas,


    ich würde den Tuning Antiresonator auf ca. 7 einstellen. Das wäre der ungefähre Wert nach dem Diagramm in der BDA. Unter dem Diagramm sind in der Tabelle sogar die Werte für das V15IV angegeben. Wie weit die Compliance der SAS-Nadel von der Originalnadel abweicht, kann ich nicht sagen. Aber selbst wenn sie etwas härter wäre, kommt man eben auf einen geringfügig höheren Einstellwert.


    Mit dem Dynamic Stabilizer würden die übrigen Resonanzbuckel auf jeden Fall nochmal stark bedämpft.


    Am 731 läuft jetzt grade aber ein Elac ESG 796 hsp.

    Finde ich nochmal ein Stück besser als das Shure.

    Das ist aber eine Geschmacksache.

    Das Elac ESG 796 hsp habe ich auch an meinem CS 714Q für längere Zeit betrieben. Ich finde beide Systeme sind absolute Spitzen-MMs. Ich wüsste gar nicht welchem der beiden Systeme ich den Vorzug geben würde.


    Gruß Alfred

    Hallo Thomas,


    ich hatte genau diese Kombi, V15IV mit Jico SAS auf Boronnadelträger an meinem CS 714Q für längere Zeit in Betrieb.


    Das hat meines Erachtens sehr gut gepasst. Diese Kombi hat richtig Spaß gemacht. Das Shure V15IV ist übrigens mein persönlicher Favorit unter den Shure V15 Varianten.


    Den Einstellwert des Antiresonators weiß ich leider nicht nmehr auswendig. Allerdings ist die Resonanzfrequenz mit dieser Kombi ohnehin sehr starg bedämpft, wenn man den kleinen Plattenbesen an der Nadel in Betrieb hat. Da ist die Stellung des Antiresonators praktisch nicht mehr relevant.


    Gruß Alfred

    Als bei meinem CS5000 der Riemen "ausgeleiert" war - das ging komischerweise "von heut´auf morgen", hat der Spieler schon so knapp 3 Minuten gebraucht, um die anfänglich zu niedrige Geschwindigkeit zu kompensieren.

    Das ist bei der Regelung des CS 5000 tatsächlich normal und erklärbar. Diese regelt primär die Motordrehzahl. Zugleich wird über die Tellerlichtschranke die Zeit für eine Tellerumdrehung erfasst. Stellt sich hier eine Abweichung zur Teller-Solldrehzahl heraus, wird die intern gespeicherte Motor-Solldrehzahl in kleinen Schritten angepasst, bis die Tellerdrehzahl wieder exakt stimmt. Diese Anpassung ist z.B. nach einem Riemenwechsel nötig. Denn durch unterschiedliche Riemendicken und Riemenspannungen ändert sich das effektive Übersetzungsverhältnis bereits in einem für Plattenspieler relevaten Bereich.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Spieler von Ulli ein CS 750-1. Der regelt eigentlich nur die Tellerdrehzahl direkt. Hier wird die Tellerdrehzahl mittels Zahnkranz und Lichtschranke direkt erfasst. Ein langsames Wegdriften der Drehzahl sollte hier normalerweise nicht vorkommen.


    Mein Vertrauen in genannten Handy-Apps ist übrigens gleich 0. Es ist ein nettes Gadget zur ungefähren Drehzahbestimmung, aber niemals ein Messgerät für Gleichlaufschwankungen, schon gar nicht gemäß der Norm.


    Gruß Alfred

    Die Länge wird wohl stimmen, aber wie sieht es aus mit dem "Bajonet" Verschluss?

    Hallo Ernst,


    Bei den Tonarmrohren vom 502, 510 und 1241 stimmt die Länge und auch die Befestigungsart, sodass die Rohre 1:1 im Dual 704 eingesetzt werden können :thumbup: .


    Gruß Alfred

    Hallo Ernst,


    direkt kompatibel zum Dual 704 Tonarmrohr wären die Tonarmrohre vom Dual 502, 510 und 1241.


    Evtl. passen auch die Rohre vom 504, 521 und 1242. Letztere habe ich selbst aber noch nicht direkt auf Kompatibiltät geprüft, sondern nur über die Serviceanleitung und deren Lagerteile. Diese bestimmen ja letzlich die Gestaltung der Tonarmrohrbefestigung.


    Gruß Alfred

    Also ich dachte, dass der Microline-Schliff eher weniger Antiskating benötigt, da die Nadel länger hält als normale ellyptische oder gar sphärische.

    Die längere Lebensdauer der Line-Kontakt-Schliffe ist in der größeren Kontaktfläche dieser Schliffe mit der Plattenrille begründet. Statt Punkt-Konatkt (wie bei einer konischen Nadel) eben Line-Kontakt ;) .


    Gruß Alfred


    Edit: Thomas war schneller ;)

    Hallo Brent,

    ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass das kein Voodoo-Gedöns ist.

    Da bin ich der gleichen Meinung :thumbup: . Da steht echte Physik dahinter.

    den Messungen aus dieser alten "Fono Forum" von 1979 senkt die Bedämpfung nicht nur die Stärke der Resonanz sondern verschiebt auch die Resonanzspitze etwas nach oben.

    Rein physikalisch wird durch Dämpfung neben der Amplitude der Resonanz, tatsächlich auch die Resonanzfrequenz des schwingenden Systems etwas verändert. Allerdings sollte es eigentlich in die andere Richtung gehen, als in einigen oben dargestellten Diagrammen. Ein Feder-Masse-System mit Dämpfung hat immer eine etwas niedrigere Resonanzfrequenz als das vergleichbare Feder-Masse-System ohne Dämpfung (sagt zumindest das Taschenbuch der Physik).


    Die Verschiebung der Resonanzfrequenz ist ja vermutlich nicht das primäre Ziel einer Dämpfungseinrichtung am Tonarm, sonder eher die Bedämpfung der Resonanz an sich.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    die Verwirrung bezüglich dieses Themas wird durch Foren im Internet sehr stark befeuert. Es gibt viele Meinungen und persönliche Erfahrungen, aber nur wenig echte Untersuchungen dazu. Bzw. sind die existierenden Untersuchungen nicht im Internet zugänglich, weil sie schon vor vielen Jahrzehnten in Laboren der Herstellerfirmen gemacht wurden, ganz ohne Internet.


    Eine eindeutige Darstellung der Skatingkräfte in Abhängigkeit vom Nadelschliff gibt es z.B. von Dual. Diese zeigt eindeutig, je schärfer der Schliff, desto höher die Skatingkraft. D.h. ein FineLine-Schliff benötigt eine höhere Skatingkompensation als die normale Ellipse.


    Hier das Diagramm:



    Gruß Alfred

    Dann wären's ungefähr 2,5 g x 16 cm² / 488,41 cm² = 0,082 g.

    Hallo Manfred, die 0,082g hielte ich dann doch für vernachlässigbar :)

    könntest du hierzu Hinweise geben um welche Jelco-Arme es sich handelt?

    Hallo Günter, das wären z.B. die Jelco-Typen SA 250 und SA 750 mit allen Varianten. Bei diesen Typen kann man oben einen Deckel abschrauben. Dann sieht man eine Mulde, in die das Silikonöl eingefüllt wird. Der Deckel hat einen entsprechenden verrundeten Dorn, der in das Öl eintaucht. So wird die Dämfung der Tonarmbewegung realisiert.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    so ein Umbau ist nicht ganz problemlos. Von allen Direktantrieben aus dem Hause Dual lässt sich nur der EDS910 im CS 5000 integrieren, ohne die Bodenplatte ausfräsen zu müssen. Die anderen Motoren bauen alle zu hoch.


    Mein Umrüstsatz basierte daher auf den EDS910 ;) .


    Gruß Alfred

    Meine Sorge ist das die neue Serie am Markt nicht erfolgreich ankommt und Dual daher letztlich baden geht.

    Hallo Wolfgang,


    Du kannst Dir sicher vorstellen, dass sich diese Frage insbesondere die Dual GmbH stellt ;) . Natürlich ist der Plan, dass sich diese Geräte erfolgreich auf dem Markt etablieren. Bis jetzt ist die Resonanz jedenfalls sehr gut. Die Geräte werden in allen Ländern sehr gut angenommen :thumbup: .


    Es sieht daher nicht nach "Badengehen" aus :) .


    Gruß Alfred

    Hoffentlich wurde der Marke nicht endgültig der Garaus gemacht.

    An der Markensituation in Europa hat sich nichts geändert. Die Markerechte waren und sind bei der Dual GmbH in Landsberg. Zusätzlich hat die Dual GmbH auch eine Lizenz für Nordamerika vom dortigen Markenrechteinhaber erworben.


    Gruß Alfred

    Hallo Leute,


    ich verstehe diese Eskaltion nicht :/ . Wenn man einigermaßen sachlich bleibt, sollte man trotz unterschiedlicher Meinung, gut miteinender diskutieren können. Erst wenn die Emotionen durchkommen wirds schwierig. Warum man aber bei einem neuen Plattenspielermodell, welches hier noch niemand in der Hand gehabt hat, so emotional diskutieren muss, erschließt sich mir nicht ganz. Als Vater des Babys müsste ich ja wohl am ehesten emotional werden. Ich vermeide so gut es geht, die Sachebene zu verlassen.


    Ich habe jedoch auch wieder etwas gelernt. Ich werde bezüglich der neuen Dualgeräte nicht mehr zu sehr im Detail informieren. Das schadet nur. Wenn möglich verweise ich auf die veröffentlichten Bilder, Daten und Dokumente.


    Gruß Alfred

    Mir ist es egal, welche Herstellernamen da auf dem Gerät steht. Pioneer, Dual, Technics, Elac, Onkyo ... - völlig schnuppe.

    Wenn ein beworbenes Feature nicht gescheit funktioniert (und eine Endabschaltung, die manchmal gar nicht, dafür ein ander Mal zu früh abschaltet, funktioniert für MICH eben nicht "gescheit"), dann prangere ich das an.

    Hallo Winfried,


    Ich hatte schon zig Modelle, verschiedener Hersteller (alt wie neu) auf dem Tisch bei denen die "beworbene" Endabschaltung nicht annähernd so gut funktioniert hat, wie die vom Dual CS 618. Bei vielen Modellen mit "Endabschaltung" wird sogar nur abgeschaltet und der Tonarm bleibt auf der Platte.


    Insofern würde ich schon empfehlen, mit harscher Kritik etwas zu sparen, bis man es selbst gesehen oder ausprobiert hat.


    Gruß Alfred

    (übigens kann ich Alfreds Ausführungen zur Version mit Magnet und Lifthebel - wie beim CS5000 - nicht folgen).

    Das kann ich gerne nochmal erklären.


    Beim CS 5000 und seinen Brüdern gibt es den mechanischen Lifthebel und einen Zugmagneten, die beide auf den Heberbolzen wirken, allerdings in teilweiser Abhängigkeit.


    Im Ausgangszustand ist der Zugmagnet immer ausgeschaltet und wird per Federkraft oben gehalten. Dadurch ist der Heberbolzen betätigt und der Tonarm ist zunächst angehoben. Das gilt aber nur so lange, bis der Spieler nach dem Start seine Solldrehzahl erreicht hat. Dann nämlich zieht der Zugmagnet an und gibt den Heberboltzen frei. Ist in diesem Fall der Lifthebel nicht in "oben" Stellung, senkt sich der Tonarm auf die Platte, ohne dass man das will. Genau diesen "unerwünschten" Zustand erhält man, wenn die Endabschaltung aktiviert wurde. Es wird lediglich der Zugmagnet ausgeschaltet, um den Tonarm anzuheben. Der Lifthebel bleibt hingegen "unten" :( .


    Bei den früheren manuellen Dual-Spielern mit mechanischer Endabschaltung (CS 502, CS 504, CS 505, CS 506, CS 510 und CS 704) wurde immer auch der Lifthebel in die "oben" Stellung versetzt, wenn die Endabschaltung aktiviert wurde. So war die manuelle Bedienung sehr komfortabel und sicher: Einschwenken, Rille suchen, Lift absenken ... fertig.


    Diese Eigenschaft der genannten manuellen Spieler war mir persönlich immer sehr wichtig. Daher hat das auch der CS 618Q bekommen ;) .


    Gruß Alfred

    sind langfristig auch andere Farben beim Funier geplant? Die Finanzministerin mag eher Holzfarben

    Grundsätzlich sind alle möglichen verschiedenen Gehäuseoberflächen machbar. Jedoch sind von jeder Variante Mindestordermengen von ca. 500-1000 Stück nötig. Es muss also wohl überlegt sein, welche Varianten man ins Programm nimmt, ohne sich eine große Menge an Ladenhütern ins Lager zu legen.


    Aber Du bist nicht der einzige, der sich andere Gehäusevarianten wünscht ;) . Mal sehen, was da noch möglich ist.


    Gruß Alfred