Beiträge von dualfred

    ...., kann sowas für Vinyl- Anfänger aber durchaus eine Überlegung wert sein. Aufsteigen kann man immer und eventuell findet der eine oder andere über diesen Umweg dann auch zur "wahren Droge"...

    Unter diesem Gesichtspunkt muss man solche Geräte auch sehen. Ich selbst hatte und habe durchaus meine Probleme mit Billigstgeräten. Letztere werden auch am Ende des Technoman-Videos erwähnt <X . Aber es gibt gerade bei den jüngeren Leuten durchaus die Bereitschaft, sich mit dem Thema Plattenhören auseinanderzusetzen. Das Budget ist meist bregrenzt und auch das Fachwissen für die Anschaffung und ggf. Reparatur/Wartung eines guten Altgerätes ebenso. Da ist ein Einsteigergerät mit einigermaßen vernünftigem Standard nicht verkehrt. Dazu zählt für mich der DT 250 auf jeden Fall.


    Wenn dann von diesen Anfängern nur einige mit der "wahren Droge Schallplatte" angefixt werden, ist ein Upgrade mit einem besseren Dual nicht ausgeschlossen :) . Ich sehe das als eine Bereicherung für unser Hobby und einen Garant dass es nicht ausstirbt :thumbup: . Denn unsere Generation , die noch mit Schallplatten aufgewachsen ist, hat nicht das ewige Leben ;) .


    Gruß Alfred

    Aber wir haben in diesem Thread doch gelernt, dass diese Kasettenrekordermotörchen nahezu unsterblich sind...

    Das sind sie mit Sicherheit nicht ;) . Ich verkaufe ja die Dual DC2xx-Motoren als Ersatzteile. Da gehen schon einige über den Ladentisch.


    Allerdings muss man auch erwähnen, dass es unzählige Plattenspieler auf der Welt mit dieser Motorbauform gibt. Da gehören z.B. alle Fehrenbacher Duals (mit Ausnahme des CS 505-4) dazu. Selbst im höherpreisigen Bereich werden diese Motoren eingesetzt. Man muss nur mal genauer hinsehen, z.B. "Clearaudio Performance DC" .


    Bei der insgesamt großen Verbreitung der kleinen DC-Motoren, können schon mal ein paar Defekte vorkommen. Das finde ich nicht ungewöhnlich.


    Es gibt wohl auch Unterschiede bei der Lebensdauer der verschiedenen Typen. Denn die alten DC200 und DC210, wie sie in den ersten Thomson-Duals eingebaut wurden, scheinen ein etwas längeres Leben zu haben. Die werden bei mir deutlich seltener angefragt.


    Gruß Alfred

    Hallo Gerd,


    ich bin nicht gerade fit was Scratching und Mixing betrifft. Aber es scheint wohl so, dass der Technics SL1200GR mit seiner Pitcheinstellung recht indirekt reagiert und das Einregeln der neuen Geschwindigkeit zu lange dauert. Dadurch hat der DJ wohl Probleme den Spieler exakt synchron zum anderen Plattenspieler einzustellen. Umgekehrt scheint die Pitchregulierung vom Dual hier sehr direkt zu reagieren, sodass er die beiden Spieler recht schnell synchron bekommt.


    Mit dem genauen Halten der Geschwindigkeit, wenn man die Finger von den Pitchreglern lässt, hat das aber weniger zu tun. Insofern ist das für das normale Hören einer Schallplatte eher weniger relevant.


    Aber erstaunlich finde ich die Bewertung des DJs allemal.


    Gruß Alfred

    aber die 3gr. Auflagegewicht sind bestimmt dem mäßigen Tonarmlager geschuldet, oder was meint Ihr? kann der auch 1gr sicher?

    Die 3gr sind die empfohlene Auflagekraft für die AT3600er Nadel. Das horizontale Tonarmlager des DT250 ist wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß :( . Aber Tonabnehmer mit einer empfohlenen Auflagekraft so ab 1,5gr kann der Tonarm schon verarbeiten. Mit einem AT95E z.B. macht der gar keine so schlechte Figur.


    Man sollte immer im Auge behalten, dass der Spieler bei Lidl für ca. 100€ an dem Mann gebracht wird. Davon noch 19% Märchensteuer weg, bleiben noch 84€. Lidl behält sich dann auch noch ein bisserl was ein :huh: . Ich kann Euch sagen, die Kalkulation ist knapp. Denn "umsonst" gibt es auch in China nicht ;) .


    Wenn Ihr Euch den Test vom Technoman komplett anschaut, macht der sogar eine Gleichlaufmessung. Das Datenblatt des DT 250 weist ja einen recht bescheidenen Wert von +/-0,25% (nach JIS) aus. Real ermittelt der Technoman ohne große Zentrierung der Messplatte mal locker +/-0,1%. Diesen Wert kann ich auch aus eigenen Messungen (selbst mit der etwas strengeren DIN-Messmethode, aber auch etwas besserem Messequipment) bestätigen. Das ist gar nicht so schlecht für nen "Chinaböller" :thumbup: . So manche HighEnd Kiste wäre froh, wenn sie bei Audio oder Stereoplay ein solches Messergebnis erreichen würde.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    ein Ortofon OM ist pures ULM. Die gabs sogar mal als Dualvarianten ULM65E, ULM66E, ULM68E usw. Ohne dem Zusatzgewicht wiegt ein Ortofon OM-Tonabnehmer gerade mal 2,5gr. Das ist nicht mehr als die alten ULM55E oder ULM60E auf die Waage bringen.


    Ob jemand auf ULM schwört oder nicht, ist eine andere Sache.


    Gruß Alfred

    Eine Frage Alfred, müsste man auch die Tonarmverkabelung erneuern, wenn man diesen Kopf anbringt?

    Die Tonarmkabel der ULM-Spieler der ersten Generation, wie der hier gezeigte CS 626, haben noch ein Tonarmkabel mit den normalen Kabelschuhen für die Standardtonabnehmer. Diese Kabelschuhe sind nur am 4 poligen Stecker für das ULM55E angesteckt.


    Das sieht dann so aus:


    Später bei der Dual-TKS-Lösung geht das nicht mehr.


    Gruß Alfred

    Hallo Thomas,


    da sieht fast so aus, dass der Dual Tonarmkopf 277102 Pate gestanden hat beim 3D-Druck, siehe hier:


    Dieser Tonarmkopf passt tatsächlich von der Geometrie sehr gut an die Spieler der ersten UML-Serie, wie z.B. dem CS 626.


    Gruß Alfred

    Hallo,


    die Antiskatingeinstellung mit einer rillenlosen Platte ergibt keine korrekten Werte für die Antiskatingeinstellung. Die Reibverhältnisse sind nicht gleich wie bei der Abtastung einer Rille. Die Pollitur der Nadelspitze ist in der Regel ebenso nicht gleich der an den Flanken.


    Aber Du kannst damit zumindest feststellen, ob die Antiskatingeinrichtung generell funktioniert. Was sie in Deinem Fall offensichtlich tut. Insofen würde ich der Einstellempfehlung von Dual fürs Antiskating folgen. Einfach die richtige Nadelschliffskala wählen und dort den Wert entsprechend der Auflagekraft einstellen;).


    Gruß Alfred

    Hast Du sonst noch eine Idee?

    Manchmal sind auch die Tonarmkabel etwas ungünstig verlegt, dass diese einen leichten Zug auf den Tonarm ausüben.


    Ansonsten geht es dann in die tiefere Fehlersuche. Wenn allerdings die Kräfte in Nullstellung sehr gering sind, würde ich das lieber so belassen. Man kann da recht schnell etwas verschlimmbessern, wenn man nicht so tief in der Materie ist;).


    Gruß Alfred

    Hallo Henrik,


    eine Abweichung von 1gr ist schon etwas viel und vermutlich nicht auf Messfehler zurückzuführen.


    Falls an Deinem Dual 621 schon mal am Federhaus geschraubt wurde, ist zu überprüfen, ob es korrekt in der 0-Stellung eingebaut wurde. Falls nicht lässt sich das Federhaus auch noch deutlich in den "Minusbereich" weiterdrehen.


    Um das zu korrigieren, muss das Federhaus zunächst in Nullrichtung bis zu seinem internen Anschlag gedereht werden. Das sieht am Federhaus dann so aus:


    Eingebaut und auf internem Anschlag sollte es dann so aussehen (0 = Zeigermarkierung). Das Bild ist vom Dual 721, sieht also etwas anders aus als beim Dual 621:


    Ist bei internen Anschlag die Skalen-0 deutlich abweichend von der Zeigermarkierung am Tonarmlager, ist das Federhaus unter Umständen mit Vorspannung eingebaut.


    In diesem Falle muss die Lagerschraube auf der Seite vom Federhaus ganz leicht gelöst werden (Achtung, die hat beim CS621 Linksgewinde!). Nun lässt sich das Federhaus drehen. Es hängt nur in der Spiralfeder. Eigentlich müsste diese das Federhaus fast von selbst in die richtige 0-Stellung bewegen (Zeigermarkierung und 0 stimmen dann überein). In dieser Stellung wird die Lagerschraube wieder festgezogen. Anschließend sollte noch sicherheitshalber das Lagerspiel geprüft werden.


    Wenn es dann immer noch nicht passt und die Tonarmwaage sicher korrekt misst, ist die Feder im Federhaus eventuell mal überdehnt worden und damit hinüber.


    Gruß Alfred

    Die Schraube hat ein kleines Problem: das Gewinde will nicht mehr

    Weiter hinein kann man sie nicht mehr drehen.

    Am Gewinde im Tonarmkopf liegt das aber nicht. Damit die Schraube auf voller Länge eigeschraubt werden kann, muss der Tonabnehmer ein entsprechendes Loch in der TKS-Halteplatte haben;).


    Gruß Alfred

    Hallo, hier mein Nachtrag.


    Ich habe heute die beiden Tonarmrohre vom 505-3 und 741Q verglichen. Vom Drehpunkt bis zum Ende vom Tonarmrohr ist das Rohr beim Dual 505-3 ca. 2,5mm länger gegenüber dem Dual 741Q. Will man also mit dem Tonarmkopf des 505-3 eine Halbzoll-Umrüstung am Dual 741Q durchführen, muss der Tonarmkopf ca. 2,5mm vor dem internen Anschlag montiert werden. Zumindest dann, wenn man den Verstellbereich der Langlöcher im Tonarmkopf +/- nutzen möchte.


    Gruß Alfred

    Hallo Tobias,


    zu Deiner ersten Frage:

    Frage 1: Hat jemand Ahnung ob die DN 145 E auf die beiden Tonabnehmer passen würde oder eben andere DN xxx / 380E / 236?

    Ganz klar nein. Auf die beiden von Dir verlinkten Nachbauten von TKS-Tonabnehmern passt die DN145E nicht. Auch andere Nadeln von Dual TKS-Systemen passen dort nicht. Dafür passen die Nadeln der Ortofon OM- und Super-OM-Tonabnehmer, also die Ortofonnadeln 5, 10, 20, 30 und 40. Auch deren Dual-Geschwister, die Dual Nadeln DN163, DN165, DN166, DN168 und DN750 passen.


    Gruß Alfred