Hallo Andreas,
vermutlich ist der Phasenschieber-Kondensator auf der Motorplatine defekt. Diese Kondensatoren verabschieden sich nach vielen Jahren Betrieb. Der 505-1 ist ja auch schon über 30 Jahre alt.
Gruß Alfred
Hallo Andreas,
vermutlich ist der Phasenschieber-Kondensator auf der Motorplatine defekt. Diese Kondensatoren verabschieden sich nach vielen Jahren Betrieb. Der 505-1 ist ja auch schon über 30 Jahre alt.
Gruß Alfred
Eine Frage hätte ich dann auch noch an Alfred: Ist es auch Trend bedingt, dass die silbernen Plattenteller verschwinden? Persölich finde ich die einfach schicker als die schwarzen.
Nein das ist kein Trend. Die Entscheidung ob silber oder schwarz wird individuell, aber eben mit dem persönlichen Geschmack der Entscheidungsträger, gefällt. Beim CS 629Q war es aber noch einfacher. Es wurde einfach der schwerere Teller des CS 618Q verwendet und der ist eben schwarz.
Gruß Alfred
Die genannten Dreher haben doch alle eine Abstellschiene, oder nicht ? Das kann doch mit "Detektion der Rillensteigung im Auslaufbereich" nicht gemeint sein.
Nein, die Abstellschiene ist nur ein Teil des Mechanismus. Sie schiebt sich mit sehr kleiner Geschindigkeit in Richtung Reibplatte/Abstellhebel am Kurvenrad. Bewegt sich der Tonarm langsam, wird die Mechanik Reibplatte/Abstellhebel bei jeder Umdrehung mit einem kleinen Nocken an der Tellerachse zurückgesetzt. Erst wenn sich der Tonarm schnell bewegt (große Steigung in der Auslaufrille) schwenkt der Abstellhebel so weit ein, dass vom Nocken keine Rücksetzung mehr erfolgen kann und sich das Kurvenrad in Bewegung setzt.
Gruß Alfred
die meisten Modelle gibt es nicht in Klavierlack-Finish, was für mich der ausschlaggebende Grund war, zum 618q zu greifen (den 529 hätte ich nämlich wegen der Automatik und Bluetooth-Fernbedienbarkeit gerne gehabt). Wird Klavierlack vom Markt nicht angenommen?
Hallo Thomas,
es ist leider so, dass Hochglanzlack aus der Mode gekommen ist. Die Nachfrage nach dieser Oberflächenvariante ist deutlich rückläufig. Daher wird es voraussichtlich keine neuen Modelle mit dieser Oberfläche geben.
Gruß Alfred
Es ging mir darum, ob die Lösung mit Motörchen und elektronischer Steuerung nicht billiger gewesen wäre als so eine komplizierte mechanische.
Du kannst versichert sein, dass die kaufmännischen Aspekte mindestens ebenso wichtig sind wie die technischen, wenn es um die Entscheidungsfindung von Lösungen geht.
Auf eine fertige Lösung mit allen vorhandenen Teilen (und damit auch Werkzeugen), zurückzugreifen, ist kaufmännisch sicher kein schlechter Move.
Gruß Alfred
Sicher kann man über die Vorzüge der einen oder anderen Lösung diskutieren. Das wurde auch intern bei Dual abgewogen.
Entscheidung siehe hier: ![]()
Natürlich ist auch eine motorisierte Tonarmsteuerung als mögliche Lösung durchgespielt worden. Als einfachere und vor allem risikoärmere Lösung (da tausenfach bewährt) hat sich aber die bereits bestehende Lösung durchgesetzt.
Gruß Alfred
Da hat Hanpin schon vor Jahrzehnten sich Inspiration von den Dual-Geräten geholt
So ist es. Und nicht nur die. Diese Lösung wurde auch von sehr vielen anderen Fabrikaten mehr oder weniger erfolgreich kopiert und eingesetzt. Das hat schon seine Gründe
.
Gruß Alfred
Wäre eine Lösung mit einem separaten Motor für die Tonarmsteuerung samt dazu notwendiger Elektronik keine Alternative gewesen?
Natürlich ist auch eine motorisierte Tonarmsteuerung als mögliche Lösung durchgespielt worden. Als einfachere und vor allem risikoärmere Lösung (da tausenfach bewährt) hat sich aber die bereits bestehende Lösung durchgesetzt.
Wie erkennt die Automatik überhaupt die Plattengröße? Muss man das einstellen?
Den Aufsetzpunkt muss man per Wahlschalter wählen (17 bzw. 33cm). Die verschiedenen Abstellpunkte erkennt das System selbständig durch Detektion der Rillensteigung im Auslaufbereich. Diese Methode funktioniert seit vielen Jahrzehnten sehr zuverlässig.
Gruß Alfred
Ich denke, die grössten Herausforderungen beim Design des 629q waren (neben einer längeren Achse) den Motor weiter sehr flach zu bauen und eine stabile vibrationsarme Befestigung unter dem Automatikmechanismus zu realisieren.
Die große Herausforderung war das Problem, eben nicht mit einer überlangen Motorachse zu arbeiten. Denn das wäre recht instabil geworden und hätte gerade mit dem schwereren Teller sicherlich Probleme gegeben. Der Trick war, die Lagerbuchse des Motors in die Motorglocke nach oben zu verlagern. In diesem Durchmesserbereich war noch etwas Platz beim Automatik-Chassis. Nur der Rotor und Spulenbereich ist nach unten gewandert, damit er nicht mit den Teilen der Automatik kollidiert. So konnte tatsächlich die Zargengeometrie unangetatset bleiben, sodass sich das Erscheinungsbild des CS 629Q sauber in das Gesamtportfolio der neuen Dual-Serie einreiht.
Gruß Alfred
Hallo Leute,
Euch ist schon klar, dass die Diskussion über die masslose Aufagkraft und deren Vorteile, nicht besonders sinnvoll ist, in einem Thread über den CS 629Q. Der hat diese Feature nämlich nicht
.
Gruß Alfred
Okay. Ich nehme an, für die Automatik ist der Arm der manuellen Modelle ungeeignet.
So ist es. Die Anbindung nach unten, wo der Haupthebel angreift und wo der Abstellhebel betätigt wird, ist beim 618er Arm völlig anders. Ebenso ist die Aufnahme des Automatik-Chassis für die Sockelform des CS 529Q Tonarmes ausgelegt.
Gruß Alfred
Der Tonarm ist aber nicht der gleiche wie der vom 618.
Nein, der Tonarm ist der gleiche wie beim CS 529. Der Tonabnehmer ist hingegen das 2M Blue, wie beim CS 618Q.
Gruß Alfred
Es ist halt ein überflüssiges Feature, das die Leute befriedigt, die meinen, sowas zu brauchen.
Es gibt ja "Leute die das befriedigt", also ist es nicht überflüssig
.
Nicht alleine die rein technischen Argumente entscheiden. Wenn ein Kunde MC-Syteme am CS 718 betreibt und einen Phono-Vorverstärker mit XLR-Buchsen hat, wird er das Feature evtl. nutzen. Für alle anderen ist das Feature eben dabei, ohne verwendet zu werden.
Gruß Alfred
...hab mir die Eingangsanschlüsse angeschaut, was sind das für 3-polige Dinger, werden da Kabel mitgeliefert auf cinch?
Der Spieler hat neben den XLR-Buchsen für voll symmetrischen Betrieb auch normale Cinch-Anschlüsse. Insofern ist die Verwendung der XLR-Buchsen eine zusätzliche Option.
Phonokabel sind beim CS 718Q nicht im Lieferumfang. Da man es der Kundschaft im höheren Preisbereich bezüglich Kabel kaum recht machen kann. Selbiges gilt auch für den Tonabnehmer
.
Gruß Alfred
Hallo Uli,
das Bild von Dir im Eingangsthread ist vom Primus Maximus.
Die Bewerbung der masselosen Auflagekraft auf der Dual-Webseite https://dual.de/technologie/auflagekraft/ bezieht sich auf den neuen Dual CS 718Q, der in einigen Wochenin die Läden kommt.
Gruß Alfred
wenn ich bei gemäß Anleitung korrekter Antiskating Einstellung den Tonarm auf eine leere Schallplatte (ohne Rillen) setze müsste der Tonarm doch dort bleiben wo ich ihn aufsetze.
Das kann so sein, muss aber nicht. Der Test mit einer rillenlosen Platte ist zur Überprüfung der korrekten Antiskating einstellung ungeeignet.
Einer der Hauptgründe ist die Beschaffenheit der Nadelspitze. Die Spitzen-Verundung und vor allem die Qualität der Politur der Spitze lassen die Reibwerte sehr stark variieren.
Am ehesten würde der Test noch mit einer konische Nadel und sauberer Spitzenpolitur einigermaßen vernünftig funktionieren. In diesem Falle wäre das Skating aber unterkompensiert. Denn in einer Rille liegt die Nadel jeweils an den Flanken im Winkel von 45° auf, während sie auf der rillenlosen Platte nur an einem Punkt und senkrecht nach unten aufliegt. Alleine durch diese unterschiedliche Geometrie ensteht bei der Abtasung der Rille eine um den Faktor 1,4142 höhere Reibkraft.
Es gibt noch viele weitere kleine Faktoren, die auf die individuelle Skatingkraft Einfluss haben. Aber das ist eher akademischer Natur. Insofern würde ich einfach die Skala der Antiskating-Einrichung des Duals verwenden und gut ist es
.
Gruß Alfred
Hallo Gernot,
der Dual 1256 hat keine integrierte Stroboskop-Beleuchtung. Die hat nur der etwas hochwertigere Dual 1257 spendiert bekommen.
Für die Beleuchtung benötigst Du eine Lampe, die mit 50Hz Wechselspannung "blitzt". Z.B. eine alte Glühbirne oder Leuchtstoffröhre. Bei neueren LED-Leuchten ist meist eine Vorschaltelektronik integriert, welche die LEDs nicht mit den 50Hz blitzen lässt.
Gruß Alfred
Bringst du ihn zur Phono Börse auch mit ☝️💪
Mal schauen, ob das klappt. Dann wärs eine Doppelpremiere![]()
Gruß Alfred
Evtl. findet man dort Informationen über einen Prototyp-Plattenspieler von 1973 ?
Es geht ja nicht um einen Prototypen aus 1973. Es wird auf dem Dual-Messestand ein neuer Prototyp auf der HighEnd 2026 in Wien gezeigt
.
Gruß Alfred
Hallo Frank,
was auch öfters auftritt, ist ein Bruch der weißen Kappe am Haupthebel, welche in die Kurve des Kurvenrades eintaucht. Evtl. ist die Kappe auch schon ganz weg. Dann kann der Haupthebel sich ggf. verhängen.
Gruß Alfred