Beiträge von Herr_Keuner

    Momentan schwimmen in der großen Bucht einige als NOS (= New old Stock) angebotene Originale für das M75.

    Das ist immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, da wissentlich oder unwissentlich auch die abgenutzten Vorgängernadeln in der Verpackung stecken können, weil ja nichts weggeschmissen wurde.

    Vom Kauf gebrauchter Nadeln aus unbekannter Hand - insbesondere von Ebay - privat oder gewerblich - rate ich generell ab. Gerne wird irgendeine ausgedachte Pseudobeurteilung über Laufzeit und Zustand dazugedichtet.

    Gebrauchte Nadeln kann man höchstens von ehrwürdigen Mitgliedern dieses Forums kaufen. ;-)

    Chomfüsse sind nicht dabei.....weil alle so hingerissen sind :D

    und weiß isse auch nicht. Naja, Nußbaum ist dafür dualkompatibel ;-) . Die originalen Chromfüsse aufzutreiben wird schwierig sein. Manchmal findet man Tulpenfüsse, die man "universell" verwenden kann.

    Letztlich alles eine Frage der Funktion, des optischen Zustands und des Preises ...

    und ich bin verliebt :love:

    Das ist das Hauptargument, alles andere wird nebensächlich. ;)

    Dein P44 mit dem 1210er steht als "einfacher Automatikspieler" in der Dualhierarchie weiter unten, hat ein CDS650(?) Kristallsystem, der 1215 dagegen ist ein HiFi-Spieler nach DIN u. vermutlich mit einem Shure M75 MM-System ausgestattet. Das ist langlebiger, plattenschonender und klingt mMn auch deutlich besser.


    Abgesehen davon ist die Wegaanlage mit seitlichen Chromfüssen ein Hingucker ...


    http://toolsandtoys.net/wega-studio-3207-hi-fi/

    Hallo,


    mein 701 hat hinten links auch eine sichtbare Stelle, an der einmal ein Mitlaufbesen montiert war.

    Ich finde auch, man darf den Vintagegeräten bis zu einem gewissen Grad eine Geschichte ansehen und sie dürfen ihre Originalität behalten.

    Diese Totaloperationen mit neulackierten Chassis bis hin zu Tuningmaßnahmen wie Carbontonarmrohren und anderen Designvergewaltigungen sprechen mich nicht an. Im Gegenteil.

    Mit ein wenig Geduld findet sich dann irgendwann eine Schlachtplatte mit schöneren Hebeln etc.

    mit gebondetem (die "nackten" haben eine schmalere Beschriftung und die wirkt eher eingeprägt und "gülden", als solch einfacher Druck in rot) elliptischem Stein

    Hallo Andreas, der Stein hier auf den Fotos wirkt aber auch recht filigran, oder?

    Eine Nadel mit eingeprägter und eher wie ein Metalliclack wirkender Schrift habe ich hier.

    Die Form des Steins ist ähnlich, der Cantilever könnte etwas filigraner sein.

    Hallo Utz,


    es handelt sich mWn um eine originale N91 ED, also nackter, ganzer Diamant mit elliptischem Schliff, made in USA.


    Ich höre mit dieser Nadel sehr gern.

    Ausgewogener Klang, auch angenehm zum Langzeithören.


    Analytischer Klang liegt ja in den Ohren des Hörers, die elliptischen Shuresysteme bezeichne ich eher als ausgewogen. Die klassischen MM Audiotechnicasysteme gelten eher als analytisch = höhenorientierter. Wie das mit den aktuellen ATs ist, kann ich nicht sagen.

    und wie fällt dieser vergleich bei Dir aus?

    Gar nicht. Bewußt habe ich im Konjunktiv formuliert. ;) Sie bleibt unberührt in der Schachtel liegen. NOS-Fetisch? Rentenretter? ^^

    Meine derzeitige VN35e ist noch i.O., deine Beurteilung über das unangestrengte, ausgewogene Langstreckenhören kann ich bestätigen. Vermutlich haben sich genau deswegen die Shures in den letzten Jahren irgendwie zu meinen Standardsystemen entwickelt.

    Aus meiner Erinnerung der letzten Jahre gab es kaum User, die beide Typen parallel gehört und verglichen haben. Dafür ist der Spaß vermutlich zu teuer. Einige urteilten aus der Erinnerung. Diese Vergleiche kann man vergessen. Daher werden die Äußerungen spärlich bleiben. Ich selbst höre nur mit der originalen Bestückung und könnte maximal USA/Mexico vergleichen. Dann gab es ja auch noch die späte Variante der VN35E von Dual, die niemand zuordnen kann.

    Ich hab gesehen bei Thakker kann auch einen neuen Riemen kaufen. Der Tausch wird vielleicht Ratsam sein...

    Mit Thakkerriemen habe ich gute Erfahrungen gemacht, evtl. hat Dualfred den Originalriemen? Bei ihm ist allerdings das Problem der hohen Versandpauschale bei Kleinbestellungen.

    Vielleicht ist der Riemen ja auch noch ok.


    Beim Teller obacht: der Außenring ist mit Doppelklebeband leicht fixiert. Entweder vorher auseinandernehmen oder darauf achten, dass es nicht unbeabsicht auseinanderfällt und abstürzt!



    Also es wird nix verpackt oder dergleichen ich kann den Praktisch nachhause tragen ;) (zu Fuss)

    Denn man tau und herzlichen Glückwunsch! Diese Art Fundstücke sind selten geworden! An den letzten Fund dieser Art kann ich mich noch gut erinnern:

    Als Bromosel alias Dirk 1889 Playmate des Jahres war!


    Denn Teller in Segmenten würde ich vor dem Spaziergang trotzdem abnehmen. Lager und die sensible Regelung werden es danken. Ebenso TA-Gewicht etc. pp..

    Einzig mir bekannte Problemstellen sind gelegentlich der Drehknopf der Geschwindigkeit und die Anschlusskupplung des HS.

    Dazu gibt es schon einige threads.

    Moin,


    bei der Messung per App fällt mir zum einen auf, dass je nach Lage des Handys unterschiedliche Meßwerte ausgespuckt werden, zum anderen, dass eine aufgelegte LP die Werte nochmals verändert.

    Das erscheint mir als Physiklaie insofern einigermaßen logisch, als dass man das Handy selbst bei größter Mühe niemals ohne Unwucht plazieren kann. Bei bewußt dezentraler Lager werden bei meinen Messungen die Gleichlaufwerte schlechter, was ich erstmal nachvollziehbar finde. Eine "unzentrierte, "normale" LP wird da noch zusätzlich beitragen. So schwanken die Werte bei meinem 701 (nach 10min Laufzeit) je nach neuer Lage des Smartphones zwischen 0,06 und 0,11 % (WRMS/Sigma) Schwankung . Rücke ich das Handy ein wenig aus der nur optisch ermittelten, zentralen Lage, werden die Werte sofort schlechter.

    Zudem ist bei doppelt festgestelltem, absoluten Stand des Strobos (Strobo 701 + Stroboscheibe) die Messung des Handys bei 33,26 U/min. Vergleichsmessungen am Luxmann DD bestätigen dieses, auch wenn die App-Meßwerte durchschnittlich geringfügig besser sind. Das mag evtl. an gealterten Bauteilen im 701 liegen? Inwiefern die Software der App und die Hardware des Handys zur Interpretation der gemessenen Werte beitragen, wäre auch noch eine Frage.

    Ist es insofern richtig, das man die Appmethode nur als relatives grobes Schätzeisen interpretieren sollte?

    Mein Onkel bekam zu jeder Gelegenheit Platten geschenkt („Der große Preis“, „Melodien für Melonen“, „Die ZDF-Hitparade“, „James Last tanzt seinen Namen und den aller Damen ohne Unterwäsche im Saal“ usw.).

    ^^