Beiträge von Herr_Keuner

    Danke für die Antwort.

    Hier noch ein paar Bilder.

    Gruß Kalle

    Ahh! Da hat jemand den originalen Shure M74CS Generator in die Halterung eines DMS200 geklebt! Jetzt wird ein Schuh draus!

    Edit:

    Vielleicht solltest Du überprüfen, ob VTA/SRA noch ansatzweise stimmen, den eigentlich hängt in der Halterung ein ganz anderes System.

    Auch wenn es sich um einen sphärischen Klopper handelt, der es nicht ganz so genau nehmen wird.

    Mono Nadel oder Jukebox und welche Auflagekraft?

    Das könnte eine sphärischen N74CS mit 3gr Auflagekraft sein.

    Viel spannender fände ich ein Foto, wie der Einschub in ein DMS200 geklemmt worden ist! ;-)


    Edit: Erklärung: im DMS200 schlägt ein altes Audio Technica Generatorherz mit einer komplett anderen Aufnahme

    ch will keineswegs den Dual CS 327 als schlecht bezeichnen, habe nur ein wenig das Wettbewerbsumfeld angesehen und ein paar Gedanken formuliert, die potentielle Kunden haben könnten.

    Tja, das alte Problem: 80 Millionen Plattenspieler-Bundestrainer und noch eine Handvoll Kloppos obenauf stürzen sich auf die Kreisklasse.

    Das da die Perspektive nicht stimmt, wird nicht das erste Mal bemängelt. Wer sich in dieser Preisliga umsieht, hat so gut wie Null Ahnung von der Materie und kauft das Produkt höchstenfalls nach

    irgendeinem Markennamen, den Opa in grauer Vorzeit nannte, das zum Flokati vor dem Sideboard passt und irgendwie gefühlt cool aussieht. Ein verstellbares Tonarmgewicht führt zum klassischen Abwehrverhalten: Drehen? Schrauben? Fummeln? Warum ist wohl Plug&Play eines der beliebtesten Marketingworte?


    Vielleicht ist der DT400 USB sogar der bessere Deal für 215€: aber wer von dieser Kundengruppe, die ´mal schnell & preiswert ein sentimentales Gefühl befriedigen will, kann das beurteilen?

    Und wofür USB? Keiner aus dieser Zielgruppe will Platten digitalisieren sondern kehrt nach 3 Abenden sowieso wieder zum Streamen zurück, weil das Vinylgefühl befriedigt und außerdem in Form von Plastikscheiben teuer und umständlich ist. So kann man als Hersteller gleich diese überflüssigen Features sparen, das Modell in die geplante, einheitliche Linie einpflegen, den übrigen Alt-Schronz langsam outsourcen oder komplett streichen - und dabei die Marge ordentlich pimpen.

    Denn irgendwo sitzt ein Finanzstratege und überlegt, wo man wie Gewinne produziert, die ein Unternehmen am Leben erhalten und den technischen Abteilungsleiter davon träumen läßt, in ferner Zukunft einen CS718 von der CAD Studie zum Baumuster querzufinanzieren.


    Trotzdem habe ich keinen CS327 entdeckt. ;)

    Jawohl, wurde schon gepostet.

    Das Presswerk ist seit dem 31.12.2021 dicht:


    https://beta.musikwoche.de/details/465172

    Hallo,


    ja, ich weiß - lange nicht hier gewesen. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. ;)

    Hallo Jochen,


    trotzdem freue ich mich, nach langer Zeit ein Lebenszeichen von Dir zu lesen. Auch wenn man sich persönlich nicht kennt.


    Gruß vom Keuner alias audioslave ;-)


    OT Ende

    Für den Vergleich müßtest ihr euch auch über eine gemeinsame Abhörtemperatur einigen. Das wird übrigens immer und überall vergessen. Stichwort Ausdehnungskoeffizient: Im Winter, bei 17 Grad, klingt "Sympathy for the devil" auch mit dem V15III irgendwie zu kühl und eingeengt. Kürzlich, bei 36 Grad, ergab sich ein idealer Höllenmusik-Vinyl-Ausdehnungskoeffizient, Rillen. breit wie eine Autobahn: eine große, herrlich warme Bühne, und ich direkt davor: rechts ein zischendes Glüheisen, links der prasselnde Scheiterhaufen, im Hintergrund hörte man audiophiles Lavablubbern. Ich stehe mitten auf der rotglühenden Bühne, in der Hölle!

    Und davor schrie der geifernde Mephistoles: "Es war die Art zu allen Zeiten, Irrtum statt Wahrheit zu verbreiten."


    Eigentlich haben diese Threads bald historischen Charakter. Originalnadeln sind selbst für Trüffelschweine kaum bis nicht mehr auffindbar. Glücklich dürfen sich diejenigen schätzen, die schon länger dabei sind und noch ein paar Schätze in der Schublade hüten. Zu den genannten 95er G, EJ und ED ist noch die HE zu nennen, von denen ich noch 2 Stk. besitze. Damit überflügelt das M95 in Sachen Detailwiedergabe auch die klassische Formation V15III mit der Standardellipse VN35E. Aber der Vergleich ist ebenso unfair wie der Vergleich VN35E mit der SAS. Wenn, dann müßte man die VN35HE oder MR einbeziehen.

    Aber in diesem Zusammenhang gibt es mittlerweile nur noch vereinzelte Phonofreunde, in deren Schublade diese Preziosen liegen.


    Aber nachfolgende Generationen werden diese threads mit archäologischem Interesse lesen und das Phonomuseum besuchen ... ;)

    Aber muss jeder selber wissen, heute würde ich das alte System verkaufen und mir was nettes neues suchen, mit Garantie.

    Ich frage jetzt ´mal platt vorn Kopp: Du bist nicht zufällig der Ronny aus Leipzig, der zufällig in der großen wie in der kleinen Bucht u.a. mit vielen gebrauchten Systemen gewerblich unterwegs ist?

    Ich habe eine Black Diamond an einem ortofon lma 12 im Einsatz. Die erste war Mist, ein Tiefflieger. Die zweite hatte kratzende S-Laute. Erst die dritte nach kulantem Umtausch klingt tatsächlich sehr gut. Wirklich hervorragend.

    Daraufhin habe ich mir eine Black Diamond für mein AT 13 EA geholt. Am Anfang auch gut klingend, hat diese nach etwa 20 Stunden Spielzeit stark nachgelassen. Nur noch kratzende Sibilanten. Einfach ärgerlich.

    Wenn die Qualitätssicherung besser wäre, wären das mit Sicherheit Nadeln, die zum kleinen Preis ganz vorne mitspielen würden. Aber so ist es ein nervenaufreibendes Glücksspiel.

    Insbesondere den letzten Teil deiner Beschreibung finde ich bemerkenswert. Schlechter Schliff/Politur? Hat sich der gesamte Cantilever nach einigen Stunden Spielzeit nochmal anders gesetzt/verdreht?

    Letztlich überlege ich mir z.B. ob es sinnvoll ist, eine Lotterienadel, an der man ein paar Euro gespart hat, auf Schallplatten loszulassen, die u.U. ein Mehrfaches des Werts darstellen.

    Ich hege und pflege doch nicht den eigentlichen Goldschatz meines analogen Hörens, um ständig darüber nachdenken zu müssen, ob ich mir das schwarze Gold gerade versaue.


    Ganz nüchtern betrachtet muß man überlegen, was ein solcher Nadeleinschub nach Abzug der Margen und Kosten von Händler, Zwischenhändler und Hersteller in der Produktion eigentlich noch kosten darf.

    Vermutlich nicht mehr als ein mittelprächtiger Döner.


    JMTC

    Hallo Stephan,


    wie die beiden ersten Beiträge erwähnen sind deine Thakkernadeln Nachbauten. Die ED habe ich gefunden und die ist - im Gegensatz zum Original - gebonded. Zur Verrundung steht dort nichts.

    Das können gute Nachbauten sein - ich kenne sie nicht - das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Daten und Klangcharakteristik mit Shurenadeln gleichzusetzen sind. Der Link von Peter/wacholder geht übrigens auf die damalige Nadelinfo zu den originalen Shurenadeln.

    Falls Du Interesse an einem Original hast: Boardmitglied platten-spieler bietet das sphärische Original N95G auf seiner Shopseite an.