Beiträge von Passat

    Nö, der 741Q hat den EDS 930.

    Der EDS 900 steckt im 704.

    EDS 500 = 491/496/604/606/621/622/626/650RC

    EDS 501 = 608/708Q/728Q

    EDS 502 = 607/617Q/627Q/628

    EDS 900 = 704

    EDS 910 = 150Q/610Q/616Q/620Q/630Q/2225Q/2235Q

    EDS 920 = 714Q/731Q

    EDS 930 = 741Q

    EDS 1000 = 701

    EDS 1000-2 = 721

    Was kein Wunder ist, denn die Hersteller haben diese Falschaussagen ja in die Welt gesetzt.

    Und der Hauptgrund damals für die 18- und 20-bit-Wandler waren Wandlerunlinearitäten bei den niederwertigsten Bits.

    Ergo hat man 18- oder 20 Bit-Wandler genommen und davon nur die oberen 16 Bit genutzt. Somit waren die 2 oder 4 bzgl. Wandlerunlinearitäten problematischsten Bits raus, da sie nicht genutzt wurden.

    Klappern gehört zum Handwerk.

    Die HiFi-Hersteller klopfen gerne große Sprüche und manchmal machen sie sogar Falschaussagen in den Prospekten.

    Beispielsweise behauptete Denon in den 80ern und später bei CD-Playern, das ein 20 bit-Wandler eine höhere Auflösung bringt als ein 16 bit-Wandler.

    Diese Aussage ist schlicht falsch. Die Auflösung steigt nicht (Treppenstufen werden kleiner), sondern bleibt gleich groß, es erweitert sich nur der mögliche Dynamikumfang (es kommen 4 Treppenstufen oben drauf).

    Überhaupt sind, außer diesem Dreher in Tschibo-Optik mit der Grundplatte, die an Kolben eines NSU Ro80 erinnert

    Das ist ein Thorens TD 309.

    Fehrenbacher hat auch Plattenspieler für Thorens gefertigt, die nichts mit dem alten Dual-Baukasten gemeinsam haben.

    Afaik stammen auch TD 203/206/209 von Fehrenbacher.

    Das die Tonabnehmer von Ortofon stammen, sagt Pro-Ject selbst auf seiner Homepage, auch beim Tonabnehmer des Debut Pro:

    Zitat

    Durch die enge Zusammenarbeit mit Ortofon war es uns möglich diesen ganz besonderen Tonabnehmer herzustellen, der nicht nur klanglich, sondern auch optisch ein Statement setzt.

    Für Normalrille gab es folgende Dual-Nadeln:

    DN 2 (für CDS 2 und 3), hat 23 µ und 60 µ

    DN 22 (für CDS 2, 3 und 310), hat 2x 23 µ

    DN 32 (für CDS 320/520/521), hat 17 µ und 23 µ

    DN 42 (für CDS 420/620), hat 1x 23 µ

    DN 52 (für CDS 630), hat 17 µ und 23 µ

    DN 62 (für CDS 640/641/650/651), hat 15 µ und 23 µ, beide Saphir

    DN 64 (für CDS 640/641/650/651), hat 15 µ Diamant und 23 µ Saphir

    DN 93 (für DMS 900), hat 1x 23 µ


    Bei Shure gab auch ein Monosystem mit 25µ-Nadel, das M5D.

    Wie schon geschrieben:

    Es ist ein Aussteller, steht also im Verkaufsraum ausgepackt.

    Da wird aber sicherlich die OVP noch vorhanden sein.


    Ich könnte den für dich kaufen, sofern er noch vorhanden ist, wie geschrieben: Ist ein Einzelstück.

    Wenn noch jemand einen neuen CS 505-4 in Schwarz zum absoluten Schnäppchenpreis sucht:

    Ich habe heute im Saturn Pforzheim einen gesehen.

    Ist ein Aussteller und Einzelstück, sieht bis auf einen Tesafilmstreifen auf der Haube auch neu aus.

    Die wollen dafür nur lächerliche 147,- € haben!

    Günstiger kommt man wohl nicht an einen nagelneuen 505-4.

    Das OC-9 war damals eine Nummer über dem OC-7 angesiedelt.

    Es gab damals:

    OC 3, OC 5, OC 7, OC 9, OC 10, OC 30.

    Aus der Serie hat es nur das OC 9 in die Jetztzeit geschafft, allerdings deutlich überarbeitet.

    Das Ur-OC 9 hatte einen nackten elliptischen Diamanten, das OC 10 und 30 einen MicroLine.

    Danach gab es das OC 9 ML II und OC 9 III mit MicroLine.

    Aktuell gibt es 5 Versionen des OC 9:

    XEB = Elliptischer Diamant

    XEN = Elliptischer Diamant, nackt

    XML = MicroLine

    XSH = Shibata

    XSL = Special Line Contact

    Leider gibt Dual die Kapazität nicht in der Anleitung an.

    Bei anderen Geräten, wie z.B. dem 455-1, 505-4 oder dem 627Q dagegen sehr wohl und da sind es lt. Anleitung in allen Fällen 160 pF.

    Es ist also davon auszugehen, das das auch für den 5000 zutrifft.

    Jein.

    Anfangs war der Polo die Sparversion des Audi 50.

    Den Audi 50 gabs mit 50 und 60 PS, den Polo anfangs nur mit 40 PS (für den Export sogar nur 34 PS).

    Die Ausstattung des Polo war auch deutlich schlechter als die des Audi 50 (nur Diagonalreifen, Trommelbremse vorne, Choke anstatt Startautomatik, kein Schließzylinder in der Beifahrertür, Türverkleidung einfache Pappe, etc.)

    Den Polo gabs anfangs nur als Basis und L, den Audi 50 nur als LS und GL/GLS.

    Erst mit Einstellung des Audi 50 bekam der Polo die GL-Ausstattung.

    Erst 1976 gabs auch den 50- und 60 PS-Motor im Polo. Den 34/40 PS-Motor gabs nie im Audi 50.

    Es gab immer mal wieder Griffe ins Regal der anderen Hersteller.

    Beispielsweise VW Taro = Toyota Hilux

    Oder MB X-Klasse = Nissan Navara und Renault Alaskan

    Mercedes hat auch Motoren von VW verbaut (Der V6 in der V-Klasse ist ein VW VR6).

    Der VW LT 2 ist ein Mercedes Sprinter.

    Der Toyota GT86 ist ein Subaru BRZ.

    etc. etc.

    und bei HiFi gabs das oft.

    Man schaue nur einmal die vielen umgelabelten 4er Duals.

    Oder die "deutschen" Marken Siemens (Viel kam von Sanyo), Blaupunkt (viel kam von Hitachi, Yamaha, Sansui), etc.


    Und was VW angeht:

    Hätten die am Heckmotor festgehalten, würde es die Marke heute nicht mehr geben.

    Passat und Golf haben VW vor der Pleite gerettet.

    Ich finde die akustische Auswertung der Endrille gut, denn wenn schon auf die Beschleunigung reagiert, könnte man die seltenen Platten, bei denen die Musik bis in die Auslaufrille geschnitten ist, nie bis zum Ende durchhören.


    Was die Zentrierung angeht:

    Da haben sich viele Plattenhersteller damals nicht an die Norm gehalten.

    Nicht ohne Grund hat Nakamichi damals Plattenspieler mit Plattenzentrierung herausgebracht.

    Und der Japaner hat bei seinen Platten viele gefunden, bei denen die Exzentrizität des Mittellochs bis zu 0,5 mm beträgt, also weit außerhalb der Norm liegt.

    Der Mittellochdurchmesser ist übrigens mit 7,24 mm +0,09 mm festgelegt, der Spindeldurchmesser soll nach NAB-Norm zwischen 7,18 und 7,19 mm betragen.

    Gefunden hat der Japaner Werte zwischen 7,13 und 7,2 mm.

    Das die 78 UPM beim CS 618Q eine Innovation sind, hat hier niemand behauptet.

    Was soll dann also die Bemerkung, das das keine Innovation ist?

    Bei den Maßen für die Rillenbereiche muß man dann auch beachten, daß z.B. eine leichte Exzentrizität schon zu einem Überschreiten der Toleranzgrenzen führt. Das ist auch ein Problem, wenn man die steigende Steigung der Auslaufrille nimmt, das "Eiern" kann auch schon zu einer Fehlauslösung führen, selbst Abschaltautomatiken, die eine Nullsteigung in der der unendlichen Endrille auswerten, können so durcheinander kommen. Nichts in perfekt.

    Da hast du Recht, aber solche Platten entsprechen nicht mehr der Norm.

    Die Norm lässt da nur max. 0,2 mm zu.