Beiträge von Passat

    Ja, und da ist der Golf 4 eine gute Wahl.

    Und wenn man nicht gerade Langstrecke auf der Autobahn fährt, dann reicht auch der kleine Motor locker aus.

    Der Golf 4 ist ja auch nicht so schwer, wiegt als Basismodell gerade einmal 1050 kg.

    Den Golf 4 gabs auch als Variant und als Stufenheck, hieß dann Bora.

    Einen Caddy gabs nicht.

    Der Caddy 2 ist ein Seat Inca, bzw. Skoda und der Caddy III basiert auf dem Golf 5.

    Cabrio gabs auch nicht.

    Das Golf 4 Cabrio ist ein facegeliftetes Golf 3 Cabrio.

    Und rostmäßig hat man da auch wenig Sorgen, denn der Golf 4 ist der einzige Golf, der eine vollverzinkte Karosserie hat.

    Was mal passieren kann: Der Halter, der die Kurbelscheiben mit dem Heber verbindet, kann brechen.

    Dann fällt die Scheibe in die Tür.

    Da hat VW damals zu sehr gespart, das Teil besteht aus Plastik und bekommt irgendwann einen Ermüdungsbruch.

    Das Ersatzteil ist dann aus Metall und hält ewig.

    Zeitlich ist der CV 1150, 1250 und 1450 zum 728Q und 741Q korrekt.

    Der 741Q war 1 Jahr länger im Programm, daher sind da dann auch 1160, 1260 und 1460 zeitlich korrekt.

    Aber als die xx60 auf den Markt kamen, standen sicher noch die Plattenspieler der SM-Serie als Restposten bei den Händlern herum.

    Daher würden die auch noch zeitlich passen.

    Optisch passen die eh.


    Technisch würde ich eher einen 1650/1660, 1750/1760 dazu passend sehen, aber die hat Dual ja nicht gebaut (ob die jemals geplant waren glaube ich auch nicht).

    Thomson konnte es auch besser, siehe die 380 Anlage von Saba oder die nahezu baugleiche 990 von Nordmende.

    Die haben immerhin einen Synthesizer-Tuner.


    Aber z.B. eine Grundig 30 oder 35 ist schon eine andere Hausnummer.

    Die 3510 Anlage mag zwar qualitativ gut sein, aber das strahlt sie leider nicht nach außen aus.

    Schon im Prospekt sieht man z.B. die windschiefen Tasten.

    Und in der Preisklasse boten die Japaner schon bessere Ausstattung, wie z.B. Synthesizer-Tuner und Dolby C.

    Der Plattenspieler ist da noch das Highlight der Anlage.

    Das MMP450 ist von Audio Technica.

    Ersatznadeln dafür gibts noch völig problemlos, beispielsweise die ATN3472.


    Das System wird auch noch gebaut, nennt sich derzeit AT81CP (sphärische Nadel) bzw AT85EP (elliptische Nadel).

    Das System gibt und gab es unter unzähligen Bezeichnungen.

    Also haben die normalen Systeme lt. Schrieb eine Präsenzsenke, die mit Split Pole dagegen nicht oder kaum noch.

    Naja, die Präsenzsenke kann man auch durch Anpassung der Kapazität des Phonopres kompensieren.


    Bei den OM zu Super OM gibt es aber weitere Unterschiede:

    OM = 750 Ohm, 450 mH

    Super OM = 1 kOhm, 580 mH


    Die Anzahl der Spulenwicklungen ist also unterschiedlich.

    Dieser Hinweis bei HiFi-Wiki ist Bullshit!

    Wie sollte das möglich sein?

    Da müsste ja eine Frequenztransformation statt finden und die ganze Musik 1/12 Oktave höher spielen.

    Wenn auf der Platte z.B. 264 Hz drauf wären, würden aus dem System nicht 264 Hz heraus kommen, sondern ca. 280 Hz.

    Das ist technisch in einem Tonabnehmer überhaupt gar nicht realisierbar!

    Der Generator aller Ortofon "MM"-Systeme ist vom Aufbau identisch.

    Es ist der alte VMS-Generator.

    Daran hat sich nichts geändert.

    Die Generatoren unerscheiden sich nur durch die Spulenwicklung, was dann andere Induktivitäten und Innenwiderstände zur Folge hat.


    Die Ortofons sind auch gar keine MM-Systeme sondern MI-Systeme.

    Das sieht man schön an der von Ortofon selbst veröffentlichten Grafik:

    Nein.

    Man kann mit dem Antiresonator nicht die Resonanzfrequenz ändern, sondern man kann den Antiresonator auf die Resonanzfrequenz abstimmen.

    Dadurch wird dann die Resonanz unterdrückt.

    Auf die Tabelle in der Anleitung würde ich mich übrigens nicht verlassen.

    Denn die Compliance von Tonabnehmern unterliegt einer rel. großen Serienstreuung.

    Beispielsweise sagt Dual, das der Antiresonator beim ULM 60 E auf 7,8 eingestellt werden soll.

    Im damaligen Test des 714Q wurde als optimaler Wert aber 5,5-6,5 ermittelt.

    Das System war also weicher als nach Dual-Angabe.


    Ebenso im Test des 741Q mit TKS390E: Anstatt 12 war 10 der optimale Wert.

    Das TKS390E hatte eine deutlich höhere Nadelnachgiebigkeit als von Dual angegeben:

    Anstatt 40/30 wurde im Test 63/47 ermittelt, also deutlich weicher.


    Empfehlung war damals, nicht die Werte aus der Anleitung zu nehmen, sondern die Resonanzfrequenz per Testschallplatte zu ermitteln und dann den Antiresonator nach den ermittelten Werten einzustellen.

    Da ist aber ein 4-Motoren Laufwerk verbaut.

    Das im C 842 RC und Telefunken RC 300 hat aber nur 3 Motoren.


    Was mich am AN2 wundert:

    Warum nicht Autoreverse?

    Das Gerät gabs ja als 4-Spur Version, der 4-Spur Kopf war also vorhanden.

    Fehlt nur etwas Elektronik, um die Laufrichtung des Laufwerks umzukehren.

    Damit hätte man auch mit Normalgschwindigkeit und C120 zwei Stunden und mit 1/4 Geschwindigkeit 8 Stunden Aufnahmezeit gehabt.

    Mit der TDK D C180 sogar 3 bzw. 12 Stunden und mit 1/8 Geschwindigkeit sogar 24 Stunden.

    Ja, imho der schönste Thorens ever.

    Den hätte ich mir damals auch gekauft.

    Mit dem Design der anderen klassischen Thorens kann ich mich irgendwie nicht anfreunden.

    Maximal noch mit der Serie TD 316/318/320.