Es geht nicht nur um die Induktivität, sondern ein aufgerolltes Kabel kann Wärme viel schlechter los werden.
Deshalb sollte man z.B. eine Kabeltrommel nur dann bis zur max. erlaubten Belastung ausreitzen, wenn das Kabel komplett abgerollt ist.
Mit aufgerolltem Kabel ist die Strombelastbarkeit einer Kabeltrommel deutlich kleiner.
Belastet man dann die Kabeltrommel bis zum Maximum, kann es sogar zu einem Kabelbrand in der Kabeltrommel kommen!
Das ist aber nur bei Stromkabeln relevant.
Bei Tonkabeln löse ich das Problem auf andere Art und Weise:
Mich störte immer dieser Kabelsalat hinter den Geräten.
Da habe ich mir eine 200m-Rolle RG58U und einen Sack voll Cinchstecker aus Metall besorgt und alle Kabel selbst konfektioniert.
Und zwar nur in genau der Länge, die für genau diese eine Verbindung nötig ist, natürlich, ohne das Kabel zu knicken.
Dadurch habe ich zwar sehr viele Kabel in unterschiedlichen Längen, aber es ist hinter der Anlage aufgeräumt.
Und für den Fall, das ich Geräte umstellen sollte, schaue ich, ob ich noch Kabel in der passenden Länge im Karton habe.
Wenn nicht, wird eben ein neues Kabel konfektioniert.
Die Kabellängen bewegen sich dabei von 15 cm bis zu 2,5 Metern.
Und bei den Antennenkabeln habe ich das genauso gemacht, allerdings mit RG59U.
Und die HDMI-Kabel habe ich in der kürzesten Länge gekauft, die passt.
HDMI-Kabel gibts ab 25 cm.
Im Laden bekommt man die aber nicht, sondern nur online.