Dual 505-4 Final Edition

  • erwähnt das der Teller 1,2 Kg hat.

    Hallo Daniel,


    die früheren Versionen hatten einen schwereren Teller mit 1,2 Kg.

    Irgendwann vor einigen Jahren (das wird ein Dual-Historiker sicherlich noch genau angeben ;) ) wurde der im Teller eingelegte Bleiring abgespeckt.

    Vermutlich aus Kostengründen oder Schludrigkeit hat man die alte BDA/technischen Angaben einfach übernommen.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/505-4/505-07.jpg

    VG Clemenzzz



  • Heißt das jetzt ich kann da einen doppelt so schweren Teller drauf legen?

    Wenn Du einen findest kannst Du das sicher machen. Das Lager hält das aus.

    VG

    Kai







  • Ich habe meinen Teller vom 505-4 gerade nachgewogen, rund 800 g. Keine Ahnung, ob da ein Blei- oder sonstwas -Ring eingebaut ist.


    Gruss

    Richard

    _____________________________


    "First make it work, then make it pretty"

  • Ich habe meinen Teller vom 505-4 gerade nachgewogen, rund 800 g. Keine Ahnung, ob da ein Blei- oder sonstwas -Ring eingebaut ist.


    Gruss

    Richard

    Dann ist dein teller vom 505-4 im grunde besser als meiner vom 505-4 Final Edition... ?( (das letzt seinen schon Grübeln...)


    Ich hab mal als Vergleich den Teller vom 731q gewogen... der hat seine 1250 Gramm. :thumbup:

    Ein Leben voller Wohlklang mit DUAL!


    Grüße,

    Daniel

  • Hallo,


    tatsächlich ist das Gewicht des Plattentellers bei den 505'ern immer mal wieder unterschiedlich gewesen. Der 505-2 z.B. hat ein recht leichten Teller ohne Bleiring oder Stromkabel zur Dämpfung. Dafür hatte er eine sehr schwere Plattentellerauflage die auch den Teller gut gedämpft hat. Die Teller vom 505-3 und den ersten 505-4'ern waren deutlich schwerer gedämpft und mit schwerer Matte ausgestattet..später wurde der Bleiring ein Opfer von Vorgaben der EU und die Matte ein Opfer des Rotstiftes. Aber hören tut man diese Unterschiede nicht - zumindest ich nicht. Die Teller der ersten Generation des 505 waren soweit ich weiß auch schwerer da bin ich aber nicht ganz sicher ...so auf die Schnelle.


    LG Wolfgang

  • ...diese 505er sind für dual-verhältnisse sowieso schon eine recht minimalistische (aber eine schlaue) konzeption...ausserdem hat man über die jahre einiges weggespart...heisst die dinger wurden teurer und (zumindest theoretisch) schlechter...der abschliessende höhepunkt dieser entwicklung nennt sich wohl "final edition".


    dafür ist die fe version optisch recht hübsch geraten und man sollte diese "verschlechterungen" nicht wirklich hören. ausserdem hat man den vorteil eines neugerätes.


    romme

    Einmal editiert, zuletzt von romme ()

  • dafür ist die fe version optisch recht hübsch geraten und man sollte diese "verschlechterungen" nicht wirklich hören. ausserdem hat man den vorteil eines neugerätes.


    romme

    Das bestreite ich nicht, bzw. war das mein Kaufgrund und ich bin sehr zufrieden mit dem Plattenspieler!

    Nur kenne ich eben von Berufswegen her die Physik / Mechanik. Dementsprechend werde ich hier die FIlzmatte gegenwas richtig schweres Tauschen...

    Deswegen hatte ich ja schon das Schallplattengewicht / Puck angesprochen.

    Ein Leben voller Wohlklang mit DUAL!


    Grüße,

    Daniel

  • Nur kenne ich eben von Berufswegen her die Physik / Mechanik. Dementsprechend werde ich hier die FIlzmatte gegenwas richtig schweres Tauschen...

    besorge Dir eine originale Gummimatte vom 505-3. Diese Filzlappen taugen echt nichts.

    VG

    Kai







  • Reifenwuchtmaschine:

    Einen Teller damit dynamisch oder statisch zu wuchten, das ist sicher nicht möglich.

    Wer aber seinen Teller mit Auswuchtgewichten schwerer machen möchte, kann das wohl tun. Blei wurde vor Jahren verboten, aber die jetzigen Wuchtstreifen tun es schließlich auch.

    Ein statisches Auswuchten eines Tellers geht mit einem Wuchtbock mit 2 Kegelspitzen, wenn dessen Achse dünn genug ist. Auch ein Senklot kann funktionieren, wenn man das nach oben aus dem Teller geführte Seil in der Bohrung zentriert und das Gewicht unter dem Teller gut zu zentrieren ist.


    Wegen dicker und schwerer Matten zusätzlich auf dem Teller frage ich mich, was da wohl mit der Geometrie passiert, wenn der Tonarm nicht höhenverstellbar ist?

    Kommt jetzt ein Hype auf alte TK-157? :D


    Und: Bringt das alles wirklich etwas? Bei den ohnehin guten Gleichlaufwerten der Dreher? Es wurde schon oft auf die Gleichlaufschwankungen bei der Herstellung von Platten hingewiesen. Und auf die Hörbarkeit.

    Also: Der einzige Puk, der auf meine Teller kommt, ist der Singlepuk...

    Ich denke auch, ein Plattenpuk mit Masse nah der Achse macht wenig Sinn im Gleichlauf (Physik?). Die Dinger erinnern mich an die Wirkung überstarker Motorräder oder ultraflacher Sportwagen oder zu junger Frauen auf (uns) alte Säcke :D Brauche ich nicht. Lieber ne Flasche Wein. Alk macht ja gleichgültig...vielleicht klingt dann die Musik auch besser ;-)

    Liebe Grüße, Michael


    Ich biete verschiedene Nachbau-Reibräder für die meisten DUAL-Dreher, für einige PEs, Garrard Zero, Braun PS-500 und TK12-Nachbauten, Hubstücke, Stellachsen, VTA-Keile und -Spacersets, Tonarmauflagen...

  • Nur kenne ich eben von Berufswegen her die Physik / Mechanik. Dementsprechend werde ich hier die FIlzmatte gegenwas richtig schweres Tauschen...

    besorge Dir eine originale Gummimatte vom 505-3. Diese Filzlappen taugen echt nichts.

    Ich hab mal testweiße meine Gummiematte vom 731q ausprobiert die passt auch...

    Ah naja... die Filzlappen tun schon das was sie sollen: Saugen den Dreck an wie ein Magnet und die Schallplatte bleibt sauber.

    Aber man bekommt den dreck halt nicht runter und merke jetzt schon das sie eher früher als später richtig kacke aussieht und man neu kaufen muss.


    michael der FIlz ist 3-4mm dick. also kann ich in der passenden Dicke, Acryl oder schwere Ledermatte drauf legen... die haben zwischen 300-500 Gramm.

    Ein Leben voller Wohlklang mit DUAL!


    Grüße,

    Daniel

    Einmal editiert, zuletzt von Analogon ()

  • Ich habe bei meinem CS 750-1 auch die serienmäßige Filzmatte durch die Gummimatte eines CS 505-3 ersetzt die Gründe sind:

    • Zusätzliche Dämpfung ergänzend zum silikonummantelte Bleiring am Außenteller.
    • Erhöhung der Massenträgheit des Plattentellers, wobei mir klar ist, daß nur möglichst weit außen am Plattenteller befindliche Masse wirksam in bezug auf den Gleichlauf ist.
    • Vermeidung des häufig durch statische Aufladung bedingtes Haften der Filzmatte an der Unterseite der Schallplatte bei Wenden.
    • Vermeidung des Verkratzens der Schallplatte durch in der Filzmatte verbliebenen Staub.

    Die Tonarmlage hat sich durch die Gummiauflage gegenüber der Filzmatte nicht sichtbar verändert, die Höhen sind gemessen mit einem Meßschieber als gleich anzusehen. Selbst wenn es geringe Differenzen in der Höhe der Matten geben sollte, kann man diese vernachlässigen, ansonsten müßte man sich auch Gedanken wegen der unterschiedlich dicken Schallplatten machen.

    Ich bin der Ansicht, daß diese Filzmatte nur wegen des geringeren Preises verwendet werden, der nur bei einem ¹/10 des Preise einer geschliffenen Gummimatte liegen dürfte. Die Bezeichnung "antistatische Filzmatte" darf getrost als Marketingpropaganda betrachtet werden, sonst würden die Dinger nicht dazu neigen durch statische Aufladung an der Schallplatte zu haften.


    Gruß


    Uli

    CS: 626, 750-1
    CT: 450M, 1240
    CR: 1750, 5950 RC

    CV: 450M

    C/CC: 450M, 820, 1280, 5850 RC
    CD: 40, 5150 RC
    CL(X): 231, 241, 710, 9200
    und: DK170, MC2555

    • Vermeidung des häufig durch statische Aufladung bedingtes Haften der Filzmatte an der Unterseite der Schallplatte bei Wenden.

    Ich bin der Ansicht, daß diese Filzmatte nur wegen des geringeren Preises verwendet werden, der nur bei einem ¹/10 des Preise einer geschliffenen Gummimatte liegen dürfte. Die Bezeichnung "antistatische Filzmatte" darf getrost als Marketingpropaganda betrachtet werden, sonst würden die Dinger nicht dazu neigen durch statische Aufladung an der Schallplatte zu haften.


    Gruß


    Uli


    Hallo Uli, ich stimme dem was du schreibst kommplett zu. Deswegen will ich tauschen


    Aber die Filzmatte die beim 505-4 FE dabei ist:
    Ist ein angereichertes Material, dass es statischen Aufladungen wiederstehen kann. Egal was ich mache die fällt immer runter bzw. bleibt liegen sie haftet nie an der Schallplatte!

    Ich kann sogar im Büro den Wiederstand messen, wir haben aber leider nur ein schlechtes Gerät. Deswegen sehe ich kein wert. Es ist aber aufjedenfall für einen ESD Bereich in der Industrie geeignet.

    Ein Leben voller Wohlklang mit DUAL!


    Grüße,

    Daniel

  • Hallo,


    Filzmatten sind bei weiten nicht so schlimm wie ihr Ruf.


    Ich habe neben der schweren Gummimatte für den 505-4 auch eine Filzmatte. Die nutze ich durchaus ab und an - und nein ich höre da keine Unterschiede, ich habe aber auch keine Goldohren.


    Bis denne


    Wolfgang

  • Hallo zusammen,

    wenn die Filzmatte wegen statischer Aufladung an der Platte hängen bleibt, kann man das relativ leicht beheben, in dem man die Filzmatte am Plattenteller fixiert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wenn man die Fixierung möglichst nah am Dorn vornimmt, ist auch das Gewicht der Fixierung schlicht egal (doppelseitiges Klebeband, Kaugummi, Pritt-Stift, ...). Allerdings habe ich das bisher am besten mit den Filzmatten hinbekommen, indem ich sie durch schwere Gummimatten ersetzt habe. Die sind neu leider so gut wie nicht mehr zu bekommen.

    Liebe Grüße
    Thomas


    Dual CS 5000, CS 2235Q, CS 1219, CS 1210, CS 1209, CS 530, CS 521, CS 505-2, CS 455-1, CS 415-2, HS 120, HS 38

    Akai GX 260 D, Dual TG 29, Revox A 77, Tandberg 9100X, Teac A-2300 SX

  • Ich denke auch, ein Plattenpuk mit Masse nah der Achse macht wenig Sinn im Gleichlauf (Physik?). Die Dinger erinnern mich an die Wirkung überstarker Motorräder oder ultraflacher Sportwagen oder zu junger Frauen auf (uns) alte Säcke :D

    Die Plattenpucks sollen auch gar nicht den Gleichlauf verbessern, sondern sie haben den gleichen Zweck wie Plattenklemmen: Sie sollen wellige Platten platt drücken.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • : Sie sollen wellige Platten platt drücken.

    Aber müssten sie das nicht am Rand machen?

    Liebe Grüße
    Thomas


    Dual CS 5000, CS 2235Q, CS 1219, CS 1210, CS 1209, CS 530, CS 521, CS 505-2, CS 455-1, CS 415-2, HS 120, HS 38

    Akai GX 260 D, Dual TG 29, Revox A 77, Tandberg 9100X, Teac A-2300 SX

  • Mal ehrlich,


    hört Ihr das, wenn der Plattenteller 500 Gramm schwerer ist?
    Wenn man einen Dual der letzten Baureihen kauft, sollte man sich darüber im Klaren sein, was man da erworben hat. Solange es aber funktioniert, ist es doch gut.


    Ich persönlich kann der Idee einer jungen Frau auf mir altem Sack dagegen deutlich mehr abgewinnen, als einem um 500 Gramm schwereren Plattenteller auf einem Plattenspieler.

    Das bleibt aber unter uns. ;)


    Und was ist ein überstarkes Motorrad? :/:S


    Munter!


    Axel

    audio ergo sum

  • : Sie sollen wellige Platten platt drücken.

    Aber müssten sie das nicht am Rand machen?

    Und da geht es nicht, deswegen gab es doch das Vakuum ansaugen. Das sollte besser sein. Aber ob sich der Aufwand lohnt ist hier doch die zweite Frage.

    Ein Leben voller Wohlklang mit DUAL!


    Grüße,

    Daniel

  • So etwas gabs mal als Zubehör zum Kenwood L-07D

    Ist aber nicht nur schwer zu finden, sondern auch ausgesprochen teuer. Mit beiden Plattengewichten und der L-07D Tellermatte aus Edelstahl ist die Platte dann sicher hinreichend bedämpft und der Gleichlauf womöglich besser, dass das Lager das lange mitmacht, würde ich allerdings bezweifeln.


    Ich glaube mit den Filzmatten wollte man sich hinsichtlich der Optik an den Erfolg von Linn und Rega Ende der 1980er 'ranhängen. Ein Thorenshändler hat mir 'mal erzählt, dass Thorens Filzmatten nur ins Programm genommen hat, weil die Kundschaft das gefordert hat, galt halt als irgendwie "highendig". Die ersten Filzmatten bei Dual tauchten ja auch mit dem sogenannten "Audiophile Concept" bei 505 und 503 auf. Dass die Matten dem Kundengeschmack entsprachen und auch noch preiswerter waren, war natürlich prima für den Hersteller.


    Bei Linn und Rega ist keine Gummimatte notwendig, die den Teller bedämpft, es reicht tatsächlich ein Filz als Unterlage. Dass das Teil dann regelmäßig an der Platte klebt, ist allerdings nervig. Bei Thorens und Dual macht eine Gummimatte dagegen ganz erheblichen Sinn, da die Plattenteller hier lustig mitresonieren. Und das mögen ja gerade audiophile Hörer überhaupt nicht.


    Grüße, Brent

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