Beiträge von johnny.yen

    Der aktuelle Ekos SE kostet leider rund 5800,- €, aber man bekommt ihn günstiger, wenn man einen LP12 dazu nimmt.

    Bei Rega hat sich nichts geändert, alle Arme ab RB-3xx haben eine Auflagekraftverstellung per Feder. Der aktuelle RB-330 kostet ein Zehntel des Ekos, aber auch hier kann man mit einem kompletten Plattenspieler noch ein paar Cent sparen.

    Automatik und Direktantrieb gibt es aus dem UK aber leider nicht😢

    Moin auch,

    ich bin selbst nun gar nicht (mehr) so ein Fan von massiven und groß dimensionierten Umbauten bei Plattenspielern und Hifi generell. Originalzustand finde ich in der Regel prima und den klanglichen Nutzen kann ich oft nicht erkennen, oft stehen halt Bastelwut und Kreativität im Vordergrund.

    Die neue Zarge finde ich aber ausgesprochen cool, auch wenn "anthrazit" und helles Holz auf meiner Geschmacksskala ebenfalls keine vorderen Plätze einnehmen. Ich musste sofort an einige professionellen Broadcastmodelle denken, vor allem an diesen monströsen Denon:

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    Ich finde das ist ein sehr schönes Einzelstück geworden, Hut ab!

    Gibt es evtl. eurerseits noch einen heißen Tipp für eine gute aber preiswerte Phono-Vorstufe (so bis vielleicht 350 Euro)? Bisher liefen meine Dreher immer nur am MC/MM Eingang des Technics.

    Pro-Ject bietet eine ganze Armada von Phonostufen in dieser Preisklasse. Gegen die Pro-jects spräche lediglich der geringe Image-Faktor, aber das scheint für Dich ja eher kein Problem zu sein. Wenn man die Optik akzeptieren kann, sind auch die iFi Zen-Phonostufen ein heißer Deal. Allgemein ist das Angebot aber riesengroß und kaum ein Hersteller liefert in dieser stark umkämpften Preisgruppe wirklichen Schrott. Orientiere Dich an Deinem Bedarf, was Deine Tonabnehmer angeht. Ich finde z.B. Phono-Pres mit mehreren Eingängen praktisch und habe keinen Bock auf externe und oft störende Schaltnetzteile.

    Grüße und 👍🏼👍🏼, Brent

    Nein, das hat die Begleitung nicht, ich aber auch nicht. Mein letzter Besuch war vor 45 Jahren, da wollte ich nur so ein Schnitzel und ein Stück Sachertorte.

    Schnitzel esse ich nicht mehr und Torte sollte ich besser lassen. Bleibt uns das Nachtleben. Und die Plattenläden.

    Mal sehen... wenn ich mich nicht auf dem Zentralfriedhof verlaufe und ein Ticket bekomme, kann ich ja 'mal gucken, was es da neues gibt.

    Wobei ich nicht allein fahre und befürchte, meine Begleitung hat eher wenig Lust auf eine Zusammenrottung älterer Männer, die Toto und Oscar Peterson hören. Vielleicht klappt's ja, neugierig bin ich auf jeden Fall geworden.

    Moin Michael,

    die OM-Systeme sind ja nicht vorrangig für den Betrieb in Dual ULM-Armen entwickelt worden, sondern für herkömmliche Tonarme mit 1/2“-Befestigung. Für diese Arme sind sie oft zu leicht, das Gewicht benötigt man dann, um so ein OM überhaupt ausbalancieren zu können.

    An Deinen 741ern sind die Gewichte komplett nutzlos, raus damit. Keine Vorteile, zumindest im Sinne des ULM-Konzepts. Aber Nachteile: Haube geht nicht zu und es ist denkbar, dass sich das Resonanzverhalten und damit die Abtastung verschlechtert.

    Grüße, Brent

    Muss man diese Winkel in allen Headshell einsetzen wenn man das System nutzen will?

    So ist das gedacht. Aufgrund der Gnubbel auf der Oberseite lassen sich die x44er ohne die Winkelplatte in Fremdtonarmen schlecht montieren. Die Systeme bauen dann zwar sehr hoch, aber in den zeitgenössischen Wechslern von Elac, Dual oder BSR sollte das ganz gut passen. Einzelspieler waren damals ja noch eher rar und hatten zum Teil Tonarme mit Höhenverstellung. Für viele neuere Geräte ist es vernünftiger, ein x55 oder ESG zu nehmen.

    Grüße, Brent

    Moin auch!

    böllerte mir zu schwammig an den feinen CL 190ern/CV 12

    Ja, da haben wir wohl verschiedene Grundvoraussetzungen - hier spielen aktuell geschlossene Kleinboxen mit 11cm Bass. Das war mal etwas anders, aber so große Lautsprecher wie Deine Kühlschränke konnte ich noch nie einsetzen.

    die gefühlt 125. Tonabnehmeraufzählung

    So hatte ich den Thread jetzt gar nicht verstanden. Vielmehr so als technische Frage: "Was sind Eure Lieblingstonabnehmer und welche funktionieren davon in welchem Dual?" Wobei ich zugeben muss, dass das Gros der hier genannten Lieblingstonabnehmer meines Synapsen nicht nennenswert stimuliert. M-20E finde ich gut, OM-30 auch, aber ausgesprochene Lieblingstonabnehmer sind das denn doch nicht.

    Grüße, Brent


    ich weiß das ist jetzt OT, aber mir geht es ebenso und mich würde interessieren was jetzt bei dir Bleiberecht hat.

    Hallo Oliver, das würde hier jetzt zu weit führen. Ich schreibe Dir eine Nachricht.

    Eure Lieblingstonabnehmer MM oder MI, die Ihr montiert an welchen betriebsbereiten Dualdrehern laufen laßt

    Aktuell tatsächlich gar keinen mehr. Ich glaube, ich bin mit Dual - und eigentlich dem ganzen Plattenspielergetausche - so langsam am Ende angekommen. Die meisten relevanten Dual Hifi-Modelle habe ich besessen und letztlich gibt es nur zwei Geräte, mit denen ich wirklich zufrieden war. Den 1009 und den 1019. Und hier lief - immer, wenn ich so einen zuhause hatte und ihn auch tatsächlich benutzt habe, ein Shure M44* oder M55E. Versuche mit einem anderen "Lieblingstonabnehmer", dem Stanton 680/681 mit verschiedenen Nadeleinschüben, waren sehr ok, aber insgesamt nicht stimmiger als mit dem M44, die Shure M75/91-Familie (nice, aber kein Lieblingstonabnehmer) wurden schnell langweilig.

    Konklusion: Shure M44 am 1019. Würde ich mir auch immer wieder für ein paar Monate auf das Sideboard stellen.

    Grüße, Brent

    Super. Ich finde den besser als im langweiligen Original. Wenn Dual damals sowas produziert hätte, hätten sie den Zeitgeist wohl ganz gut getroffen, Rega hat 1992 den Planar ebenfalls in grün und pink angeboten.

    Ich würde vielleicht noch über eine passende Tellermatte nachdenken.

    Grüße, Brent

    Da hatte ich inzwischen mehrere mit total verhärteten Gummis, die eigentlcih unbrauchbar waren.

    Das hatte ich bisher nur bei ESG-Einschüben, also den D79x-Nadeln. Bei den D x44-Nadeln dafür gelegentlich das Gegenteil - aufgeweichter oder gerissener Gummi.

    Der Klang ist meiner Meinung nach etwas basslastig aber ich denke ich werde mal eine neue Nadel kaufen. Gibt es da Empfehlungen für ein STS 344 System?

    Basslastig ist recht typisch für die x44-Tonabnehmer. Wirf einen Blick auf den Frequenzgang, der hier für ein STS-244E ermittelt wurde:


    Empfehlungen sind natürlich budgetabhängig - ich benutze tatsächlich gelegentlich einen Black Diamond-Einschub für die x55er. Hat im Frühjahr bei PhonoPhono 30,- € gekostet, ist aber jetzt deutlich teurer geworden. Verarbeitung ist einwandfrei, Klang ebenfalls. Ob Du auch so viel Glück hast und wie lange dieses Zeug hält (unter 200 Stunden???), kann ich dir leider nicht sagen.

    Grüße, Brent

    Moin Udo,

    der Miracord 46 ist im Prinzip ein heruntergesparter Miracord 750 II für den Verkauf über die Interfunk-Kette und die amerikanische RadioShack-Kette. Der Einfachheit halber hat man offenbar gleich beide Logos auf dem Gerät untergebracht.

    Ganz ähnlich ist der Elac PC-760 bzw. Miracord 760 mit schwarzem Tonarm, ansonsten bis auf Headshell/Tonkopf und die Bedientasten identisch.

    In Deinem Gegengewicht fehlt offenbar das Metallteil, das für die eigentliche Masse sorgt. Nur Kunststoff ist leider nicht richtig - da gehört noch etwas rein. Als Ersatz sollten auch die Gewichte des 50HII, des 750II, des 760 und der kleineren 650 & 660 passen. Die Gegengewichte der älteren bzw. hochwertigeren Modelle 50H und 770H sowie Miraphon 22H passen leider nicht.

    Grüße, Brent

    Warum den Gram Amp eher nicht?

    Ich habe den Communicator und einen anderen (kleineren) Graham Slee mit sogar zwei gesockelten Philips NE5532, an dessen Bezeichnung ich mich leider nicht erinnere, 'mal in einer Vorführung gehört und war alles andere als beeindruckt. Ich empfand die Dinger als stumpf und uninspiriert. Hat mich einfach überhaupt nicht abgeholt. Dazu kommt das simple Design - da ist halt nicht viel drinnen für das Geld. Daher würde ich mir vor einem Kauf so einen Graham Slee halt immer nochmals anhören - gibt viel moderne (und chinesische) Konkurrenz auf diesem Preisniveau.

    Sorry für's off-topic. Grüße, Brent

    Man muss so ein Shure nur lang genug aufbewahren, dann klappt das schon:

    Das ist ein NOS Shure M-91E, ca. von 1970. Direkt beim Auspacken blätterte die Lackierung in großen Stücken ab, dann musste ich lediglich noch kurz drauf pusten, danach war alles weg. Könnte mit Deinem Exemplar genau so gelaufen sein.

    Grüße, Brent

    Das montierte System ist ein AKG X 8 MF

    Hmm ... naja ... das ist kein Spitzensystem.

    Öh. Äh. Doch, genau das war es."MF" steht für Multifacetten-Schliff. Das Teil heißt AKG P8MF, X8MF ist die Bezeichnung der Ersatznadel. War damals das größte AKG-System im Programm und wurde abgelöst durch das AKG P8ES mit Van Den Hul II-Schliff. So eines hatte ich kürzlich erst hier, das erste Mal ohne verhärtete Nadel-Lagerung - prima System, mir persönlich etwas zu hell, aber keineswegs dünn. Wer Audio Technica oder Goldring MMs mag, dem dürfte das ebenfalls gefallen.

    Aber das nur am Rande, Nadeln gibt's nicht - wie schon mehrfach hier geschrieben - und wenn doch sind sie eh kaputt.

    Grüße, Brent

    By the way, ist es möglich ein System mit Nagellack zu lackieren?

    Warum nicht? Der Lack sollte frisch sein, gut geschüttelt und angewärmt. In einem Durchgang lackieren. Keine matten Lacke, kein Gel, keine schnelltrocknende „On The Go“ , keine Metallic- oder Effekt-Lacke, die sind alle teils sehr viel schwerer zu verarbeiten.
    Am besten verläuft meist konventioneller Nagellack von guter Qualität. Rossmann oder DM Hausmarke.

    Ich würde wohl eher einen schnelltrocknenden Lack aus der Sprühdose nehmen und ihn mit einem Pinsel in mehreren Schichten auftragen.

    Falls man lackieren kann, hat man natürlich noch hunderte weitere Optionen.