Beiträge von johnny.yen

    Vielleicht wedel ich in 14 Tagen auch mit einem Yamaha MC 11 und Sonus Gold Blue und tanze auf dem 721 - luckys Seite ist schon sehr schön zu lesen

    Moin,


    ich habe den Thread jetzt nur überflogen, aber ich hoffe, das war eher ironisch gemeint, das MC-11 ist ein Einsteiger-MC, hat damals ca. 130,- DM (Listenpreis 140,-) gekostet. Kein schlechtes System, durchaus auf dem Niveau des AT-F7, aber als NOS-Ware meist zu teuer und gebraucht angesichts des Alters eher fragwürdig als Empfehlung.


    Das Sonus Gold Blue Label wurde schon, als es auf den Markt kam, eher kritisch beurteilt - fetter schöner Bass, aber vergleichsweise hohe Verzerrungen. Hauptproblem waren und sind eine stets verhärtete Nadellagerung, würde ich die Finger von lassen.


    Grüße, Brent

    Vielleicht ist es ja gar keines.

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Verzerrungen daher rühren.


    Hallo Thomas


    zumindest ist das kein großes Problem, hörbare Verzerrungen entstehen nicht durch ein paar Millimeter abweichende Einstellung des Überhangs. π x 👍 reicht in der Regel.


    Typische Ursachen könnten unter anderem folgende sein: beschädigte Nadel, zu steifes oder verhärtetes Lagergummi im Nadeleinschub, fehlerhafte Auflagekrafteinstellung, schwergängiges oder defektes Tonarmlager horizontal oder vertikal, kaputte Platten, starke elektrische Fehlanpassung des Tonabnehmes an den Vorverstärker oder ein noch nicht entdeckter eingebauter Vorverstärker im Elac.


    Grüße, Brent

    Brent: Wobei das eigentlich ein bisschen merkwürdig scheint, denn dann hätte der auf dem Tellerdorn sitzende Rumpelmesskoppler ja im Grunde eher kontraproduktiv sein müssen - im Vergleich zu einer Messung mit Testfolie zumindest.

    Pooh! Ist halt eine Thorens-Entwicklung. Also von denen mit den zu dicken Mitteldornen. 🤪 Physik liegt - zumindest bei Hifi, auch immer gern im Auge des Betrachters.

    Moin,


    bei Linn hat man irgendwann 'mal festgestellt, dass sich bei sehr festem Kontakt der Platte zur Mittelachse die Rumpelwerte deutlich verschlechtern. Lagergeräusche werden direkt an den Tonabnehmer übertragen und durch die Schallplatte als Resonanzkörper sogar noch verstärkt. Daher ist der Mitteldorn bei Linn-Spielern sogar etwas kleiner als bei anderen Plattenspielern. Das Zentrieren der Platte muß man dann leider selbst vornehmen.

    Einige anderen britischen Hersteller haben die Idee übernommen, bei Roksan sogar verfeinert: es gibt eine abnehmbare Kappe für die Spindel, die zum Zentrieren der Schallplatte dient, vor dem Abspielen nimmt man die Kappe dann ab.


    Das kann man natürlich auch bei Wechslern mit herausnehmbarer Steckachse machen, allerdings gibt es hier kaum Probleme mit Platten, die ein zu kleines Mittelloch haben.


    Ärger mit zu dicken Mittelachsen hatte ich in der Vergangeheit vor allem bei Thorens-Geräten der 14x/16x-Baureihen. Gerade bei der weichen Federung dieser Modelle macht es gar keinen Spaß, eine Platte nicht auf oder wieder vom Plattenteller zu bekommen.


    Grüße, Brent

    Moin,


    es gibt auch Originalnadeln mit zwei Aufklebern, einer am Nadelschutz und einer vorn am Einschub. Wenn die abfallen, ist die Nadel ebenfalls unbeschriftet. Alternativ mit Aufdruck oder Prägung am Einschub.


    Das da looks very much like Nachbau - der Nadelträger ist zu dick, der Diamant sollte ein nackter Stein sein, nicht kegelförmig.


    Grüße, Brent

    Tja, ich kann dem nur beipflichten. Ich hatte vor drei, vier Jahren ein C-830, ein C-820 und ein C-810 gekauft. Alle technisch einwandfrei, bis auf Entstörkondensator und Sicherung natürlich, wenig benutzt, von den jeweiligen Erstbesitzern. Das 830er kannte ich schon aus den 1980ern, C-810 und 820 waren Neuland für mich.


    Normalerweise stelle ich mir keinen Zweikopf-Decks mehr hin, bei den wenigen Sachen, die ich noch aufnehme, ist mir Hinterbandkontrolle dann einfach zu wichtig. Aber von der klanglichen Performance konnten mich die beiden kleinen Decks durchaus überzeugen. Ich würde ebenfalls zum C-820 raten, wenn Du keine neuen Aufnahmen mehr machen willst.


    Grüße, Brent

    Hallo Frank,


    ja, ganz offensichtlich gab es den 1235 auch ohne den konischen Teller. Wenn man die Google-Bildersuche nutzt, finden sich mehrere Beispiele, unter anderem in Kompaktanlagen von Telefunken oder Schneider. Z.B. hier: Telefunken 3520


    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es ist denkbar, dass ich selbst sowas im Keller habe, als Ersatzteilspender aus einer defekten Kompaktanlage.


    Grüße, Brent

    Ich "glaube" an folgende Werte:

    "Glaube" ist immer hilfreich, schließt aber nicht zwingend die Physik ein. Die 800 Stunden mögen für einen orientierten nackten Diamanten bei einer Auflagekraft von höchstens 1,5 p in Ordnung gehen. Aber für einen gefassten - nicht orientierten - Stein mit einer Auflagekraft von 2,2 p betrieben, halte ich 300 - 500 Stunden für realistischer.


    Im Analogforum gab's 'mal einen Test mit einem Ortofon 320 (FineLine), die Betriebsstunden wurden erfasst und das System regelmäßig akustisch und optisch geprüft. Schon nach 300 Stunden begannen die Verzerrungen anzusteigen und auch unter dem Mikroskop zeigten sich stärkere Abnutzungsspuren.


    Deckt sich dann auch mit den Angaben der Hersteller.


    Grüße, Brent

    Moin,


    kurz mein Senf: ich hatte bisher sicher rund 30 Duals mit DC-Motor, davon produzierten etliche ein mehr oder weniger starkes Laufgeräusch, bei abgenommenem Riemen praktisch alle. Im Betrieb mit Riemen und Teller solte das Motorgeräusch keinesfalls störend auffallen, leises Surren, wie von Thomas beschrieben.


    Ich rate ebenfalls zur Reklamation.


    Grüße, Brent

    Moin Wolf,


    ich habe erst gestern einen 50H verschickt, eigentlich recht unproblematisch, wenn man weiß, was zu tun ist und der Teller abgeht. Wenn der Versender den Teller nicht lösen kann, ist guter Rat teuer, denn nur bei abgenommenem Plattenteller sind die beiden Transportsicherungsschrauben zu erreichen.


    Bei manchen Elacs lässt sich der Teller auch nach 40 Jahren problemlos abziehen, bei manchen sitzt er bombenfest auf dem "Laufzapfen" - dem Konus, der auf der Hohlachse rotiert. Wenn der Plattenteller sich partout nicht entfernen lässt, kann man den Teller mitsamt dem "Laufzapfen" abnehmen, nachdem man den Sprengring von der Hohlachse enfernt hat. Einfach die Spindel herausziehen und den Sprengring mit irgendeinem spitzen Ding abprokeln.


    Bei abgenommenem Teller lassen sich die beiden Transportsicherungsschrauben erreichen, diese müßen komplett eingedreht werden, um das Subchassis zu fixieren.


    Der Motor besitzt zwar eine Sicherung, besser erscheint es mir, hier immer zusätzlich noch irgendetwas dämmendes - Pappstreifen, Schaumstoff, Luftpolsterfolie zwischen Motor und Chassis zu schieben. Haube abnehmen, Tonarmgegengewicht und alle Spielerachsen entfernen und separat packen. Tonkopfeinschub direkt nach vorn herausziehen, Vorsicht mit der Überhanglehre! Tonarmstütze verriegeln und zusätzlich mit Band, Gummiband, notfalls Kabelbinder sichern.


    Ich lege dann eine Lage Luftpolsterfolie mit Ausschnitt für den Tonarm auf das Gerät, stecke die Haube wieder auf und setzte den Tonkopfeinschub wieder ein. Meist ist das System am Tonarm besser aufgehoben als von schlecht informierten Versendern separat gepackt. Den Hohlraum unter der Haube polstere ich mit Schaumstoff, Styropor, Lufttpolsterkissen o.ä. aus.


    Dann das Ganze in mehrere Lagen Luftpolsterfolie einwickeln und mit Frischhaltefolie fixieren. Teller, Gegengewicht, Achsen und Zubehör separat in Polsterfolie unter dem Gerät einpacken.


    Grüße, Brent

    sondern ein Excel MC 100 e

    Oh Schiet, das wird deutlich teurer, wenn Du da die Nadel ersetzen willst. Hier wird auch nicht nur die Nadel getauscht, sondern Nadel samt Generator. Zudem gibt es im regulären Handel meines Wissens gar keinen Ersatz mehr.



    Ich würde ebenfalls dazu raten, den Kauf rückgängig zu machen, falls möglich. Warte ab, bis Pfingsten vorbei ist und eröffne dann gegebenenfalls einen "Fall" bei eBay, wenn der Verkäufer nicht reagiert. Eigentlich wäre das ein guter Deal - 505-3 mit MC-100E für 110,- incl. Versand, aber wenn das System kaputt ist, wird die ganze Nummer halt deutlich teurer.


    Grüße, Brent

    Hallo und Moin,


    der defekte Tonabnehmer muss dem Verkäufer gar nicht unbedingt bekannt gewesen sein. Die Ortofon OMs sterben wie die Fliegen.

    Ich habe vor kurzem einen Dual 620Q mit dem gleichen System zum Verkauf durchgecheckt, dabei auch aufmerksam zur Probe gehört.


    Gab Raschelgeräusche und Kanalausfälle am rechten Cinchstecker, habe beide Stecker ersetzt und das Gerät weggestellt. Drei Tage später wollte ich ihn nochmals laufen lassen - nun war aber der rechte Kanal tot. Natürlich habe ich einen Lötfehler angenommen, lag aber letztlich am Ortofon.

    Ein Ersatz-System, das funktionierend abgebaut wurde, war dann gleich auf beiden Kanälen tot.

    Grüße, Brent


    Hallo Benjamin,


    was soll das denn jetzt? Stell Dich nicht so an. Wenn Du der Meinung bist, Deine Meinung würde nicht respektiert werden, ist das doch gerade ein Grund, die Diskussion zu suchen. Vielleicht nicht unbedingt in diesem Thread, viele Dinge lassen sich auch prima per "Konversation" klären.


    Viele Grüße, Brent

    Die EVG von AndyDeals aus den Staaten ist doch super.

    Moin Ulli,


    aber mir erschliesst sich nicht so ganz, warum ich für eine eher herkömmliche Nachbaunadel rund 50,- € incl. Versand bezahlen sollte. und dann auch noch vergleichsweise lange auf den Erhalt warten sollte. Vor allem, wenn der dafür gedachte Schallplattenspieler selbst nur 50,- € wert ist. 😉

    Ich kaufe dann auch lieber bei Cleorec oder Thakker, oder suche bei eBay nach alten Tonacord-Nachbauten.


    Viele Grüße, Brent

    Moin Hutch,


    klar ist so etwas möglich, könnte am Kabel liegen. Ein Tonabnehmer muß elektrisch an den Phonoeingang angepasst sein, bei Moving Magnet Systemen sind hier die Eingangskapazität und die Eingangsimpedanz wichtig. Die Impedanz ist auf 47 kOhm genormt und stellt meist kein Problem da, Sorgen macht die Kapazität. Diese ist nicht genormt und abhängig von der Induktivität des verwendeten Tonabnehmers.


    Durch eine zu hohe oder zu niedrige Kapazität, die sich aus der Eingangskapazität des Phonoeingangs und der Gesamtkapazität der Verkabelung von Tonabnehmer zu den Eingangsbuchsen ergibt, kann der Frequenzgang erheblich "verbogen" werden.


    Wenn Du jetzt ein neues Kabel verbaut hast, dürfte dieses kapazitiv nicht passen. Je nach Tonabnehmer kann eine zu hohe Kapazität einen starken Höhenabfall bei gleichzeitigem Anstieg der oberen Mitten erzeugen - der Klang wird grell - oder bei zu geringer Kapazität einen Höhenanstieg und zurückgenommene Mittenwiedergabe - langweilig und dumpf.


    Was für ein System und was für einen Verstärker benutzt Du - was ist das für ein Kabel?


    Grüße, Brent