Beiträge von johnny.yen

    Tja, ich denke den Einschub werde ich wohl zum Kauf anbieten, der Systemkörper ist ja soweit ich sehe unbrauchbar bzw. irreparabel...

    Moin Winfried,


    oft ist bei den V-15 III lediglich die Verlötung der Spulendrähte in den hohlen Anschlusspins hinüber. Ich konnte schon zwei dieser defekten System retten - ein regelbarer Lötkolben und eine kurze Lötzeit sind da allerdings empfehlenswert. Mehr als kaputtmachen kann man das System ja nicht mehr, ist daher oft einen Versuch wert.


    Viele Grüße, Brent

    Taurus aus Hamburg war der deutsche Sumiko-Vertrieb. Das System ist ein Andante E, weitgehend baugleich mit dem heute noch erhältlichen Sumiko Pearl oder dem Shelter 201. Sumiko produziert selbst nichts, der tatsächliche Hersteller dürfte Excel Sound in Japan sein. Systeme, die auf dem selben Design beruhen, gab es unter anderem auch von A&R Cambridge, Clearaudio, Garrott, Rega und sogar Supex, teils auch mit anspruchsvolleren Nadelschliffen und Nadelträgern aus Bor.


    Auf der FG-V-Version mit Gyger = Van den Hul-Nadel steht auf dem Nadeleinschub auch "FG-V" drauf, wenn "E" draufsteht, ist die Nadel eine herkömmliche elliptisch geschliffene.


    Grüße, Brent

    Hallo nochmals, ganz besonders Wolfgang,


    ich bin gerade aus der "Stadt" zurück und habe mir ein anderes Headshell mitgebracht - das etwas pummeligere Originalshell für den 505-2. Zu meinem maximalen Erstaunen ist das Brummen und Knistern weg. 😮😮😮


    Wie kann das denn sein, das ist doch technisch bis auf die Geometrie eigentlich das gleiche...? 🤔 Durch die Leitfähigkeit der Kohlenstofffasern? 🤔 Sind die ohne Aufdruck dann auch tatsächlich ohne Carbon? 🤔 Warum brummen die Carbon-Headshells am 503-1 und 505-3 dann eigentlich nicht? 🤔


    Verwirrend. Aber nochmals Danke für die Tipps und viele Grüße, Brent

    Hallo Roland, Rudi, Romme und Rhomas,


    erst einmal Danke für Eure Beiträge. Kontakte sind soweit sauber, am Headshell selbst lässt sich mangels Erreichbarkeit ja kaum etwas reinigen. Massekabel ist dran und macht auch seinen Job, aber vielleicht ist am Lötterminal (Dualdeutsch: Anschlußplatte) irgendwas lose. Ich schaue mir das morgen 'mal genauer an. Headshell sehe ich mir auch nochmals an, aber eigentlich verrutscht da nix. Ich hatte mehr als zwanzig 505-2 und 505-4 - bisher ohne jegliche Probleme.


    Die Zarge des schwarzen 505-2 ist - anders als bei der hellen "De Luxe" Holzzarge - einfach foliert. Plastik. Aber anständige Qualität, sieht gut aus.


    Das mit dem "Carbon Fibre"-Headshell ist tatsächlich merkwürdig. Den Aufdruck kenne ich nur vom 505-3 mit dem Klemmheadshell und vom 503-1. Wahrscheinlich stammt es von letzterem und ist doch nicht original. Dafür spräche auch das montierte System, ein DMS-249E, kein 65E. Leider habe ich derzeit kein zweites Headshell zum Testen hier, aber ich denke, ich kann mir vom hiesigen Hifi-Trödler eines leihen. Geht schneller und kostet nichts, trotzdem ganz herzlichen Dank für das nette Angebot, Thomas!


    Schönen Abend noch und viele Grüße, Brent

    MoinMoin,


    ich brauche 'mal einen Denkanstoss. Ich habe hier einen CS-505-2, grundsätzlich ganz gut erhalten. Nach einigen kleineren Wartungsarbeiten habe ich ihn gerade angeschlossen und muß zu meinem Schrecken feststellen, dass die Kiste bei Berührung des Headshells, des Tonabnehmers oder der Überwurfmutter des Tonarms ziemlich störend knistert und brummt. Solche Probleme hatte ich mit einem 505 bisher noch nie.


    Wat nun? Wiedergabe ist einwandfrei, beide Kanäle da, spielt völlig ungestört. So lange ich das Headshell nicht berühre, ist das Gerät ansonsten vollkommen brummfrei und funktioniert prima. Berühre ich den Tonarm, das Tonarmrohr etwas hinter der Armstütze oder auch die Tonarmkabel, brummt nix. Nur bei Berührung am Headshell: "Knister, Knister, Brumm".


    Hat irgendwer eine Idee, einen Tip? Der Dual ist unverbastelt und aus erster Hand. Alles original bis auf die Nadel, die irgendwann 'mal ersetzt wurde. Ein anderer Tonabnehmer brachte keine Veränderung, anderer Phonoeingang auch nicht. Headshellkabel? Hilfe!


    Grüße, Brent


    Wichtig beim 50 HII ist vor allem die Zarge - den gab es in der kleinen AZ70 Standard-Zarge, in den großen A700 und A701 "Schatullen" sowie als PC-50HII in einer plünnigen Plastikkiste. Zudem zählen natürlich die Tonabnehmerbestückung und der Nadelzustand, ein intakter Stroboskopring oder eine vorhandene Wechslerachse bei der Wertfindung. Für ein funktionstüchtiges Gerät ist je nach Zustand daher alles von 35,- bis 200,- € denkbar und fair.



    Den Receiver hatte ich selbst 'mal als Küchenradio, lief recht zuverlässig, ist aber nicht sonderlich leistungskräftig. Genau wie die Lautsprecher eher Sammlerkram als Alltags-Hifi. Ich würde das nicht geschenkt haben wollen - nur den Miracord - aber wenn Dir die Optik zusagt und alles funktioniert, sind rund 200,- €s - je nach Ausstattung des Plattenspielers - nicht zu viel.


    Grüße, Brent

    Allerdings standen dessen Konstrukteure auch nicht vor der Aufgabe, letztere mit einer Automatikfunktion verheiraten zu müssen.

    Och, das haben sie aber ganz erfolgreich mit dem SL-16x0 MK II hinbekommen. Sogar mit Plattengrößenerkennung und gefälliger Optik. Ich bin durchaus bereit zuzugeben, dass der Dual 721 zu den wirklich guten Plattenspielern zählt, womöglich sogar der beste Dual - auch und gerade in klanglicher Hinsicht. Hinstellen würde ich mir sowas trotzdem nicht, optisch und ergonomisch ist der 721 für meine Begriffe eine Katastrophe, sorry.


    Das Perpetuum Mobile des Dual-Boards: "Hört man die Plattenspieler-Qualität"?

    Die "Qualität" oder "Verarbeitung/Machart" meines Erachtens nicht zwingend, Unterschiede aber schon - und die können letztlich auch Geschmackssache sein. Ich bin ein Fan des SL-1210 II, was Haptik und Praxistauglichkeit angeht und habe es immer wieder mit den Technics-Dingern versucht. Und immer wieder aufgegeben - die spielen mir zu soft und zu warm. Langweilig. Wenn's ein Club-Laufwerk sein soll, finde ich die alten Vestax-Spieler - nur unter klanglichen Gesichtspunkten - hörbar besser. Wenn es nur um die Klangqualität geht, würde ich tatsächlich dem 704/721 den Vorzug geben.


    Bleibt schwierig, Grüße von Brent

    Moin,


    in der Regel kaufe ich bei eBay-Kleinanzeigen, eBay-Käufe werden immer weniger. Aufgrund der hohen Gebühren wandern da wohl viele ehemalige eBay-Hobby-Verkäufer zu den Kleinanzeigen ab. Hier erreicht man mittlerweile wohl auch zunehmend Kaufinteressenten, die nicht gerade um die Ecke wohnen. Das Angebot von Geräten zu zivilen Preisen finde ich durchaus ausreichend - und ich mache das nicht als Sammler, sondern nebenberuflich gewerblich - da muß also auch noch ein lohnender Gewinn beim Weiterverkauf für mich drin sein.


    Mittlerweile kaufe ich aber vorwiegend Geräte, die mich auch interessieren. Den zwanzigsten Dual 505 oder den dreißigsten Technics SL-BD3 zu überholen, macht einfach keinen Spaß mehr. In der Nähe steht noch ein 1019 für 30,- €, aber ich kann mich einfach nicht überwinden, hatte letztes Jahr erst zwei davon. Bei dringendem Bedarf nach Plattenspielernachschub gehe ich einfach zu unserem hiesigen Hifi-Trödler. Der hat immer was, heute hat er mir einen riesigen Denon DP-2700 angeboten, allerdings arg überholungsbedürftig.


    Richtige Schnäppchen werden allerdings immer seltener. Von dem praktisch neuen CS-704, den ich vor 20 Jahren für 40,- DM auf einem der bestbesuchten Berliner Flohmärkte gekauft habe, kann ich heute nur noch träumen.


    Grüße, Brent

    Sacht ma' Kinners, wo seht Ihr denn diesen Höhenschlag und an welchem Gerät? Ich mußte mir das Video jetzt glatt noch ein zweites Mal angucken - ohne rechten Treffer. So'n bißchen Gewackel ist doch normal. Ich kenne Duals aus der "Golden Era", da sieht das schlimmer aus.


    Grüße, Brent

    Nun habe ich aber ein nachgerüstetes Kabel (Chinch mit mittlerer Masseleitung), genau 1m Lang, dessen Herkunft/Typ nicht mehr bekannt ist.

    Stammt von einem japanischen Plattenspieler, späte 1970er, frühe 1980er. Da steht nicht zufällig "Sony" auf den Steckern? Meist weisen diese Kabel keine unnötig hohe Kapazität auf und sind gut geschirmt. Sollte eigentlich passen.


    Grüße, Brent

    Hi Achim,


    ich nehme zum Neufetten, was ich gerade zur Hand habe. In der Regel Treckerfett - lithiumverseiftes Mehrzweckfett, bei kleineren und beweglicheren Teilen auch einfach Haftöl, für Tellerlager und Motoren soweit möglich Motoröl.


    Silikonfette und Öle neigen gern dazu, sich nach sonstwohin zu verteilen, Hauptvorteil im technischen Einsatz ist meines Erachtens der Umstand, dass sie weitgehend ungiftig sind. Ich würde sowas nur zur Bedämpfung einsetzen, also z.B. sehr zähes Fett am Tonarmlift.


    Musste dann aber abschalten, da vermutlich der "RIFA" qualmte.

    Was da in den 505ern oft qualmt, ist auch gern Staub, der verbrennt. Außer den drei Kondensatoren, von denen zumindest der Rifa-Entstörkondensator (sofern vorhanden) ersetzt werden sollte, ist da auch noch ein Widerstand drinnen, der ziemlich heiß wird. Stinkt dann auch.


    Tipps zum Kondensatorenkauf habe ich leider nicht, habe weder Daten noch Bestückung im Kopf. Aber da hat hier sicher jemand noch eine Idee.


    Grüße, Brent

    Hi,

    auf den Bildern kann man leider recht deutlich erkennen, dass der eigentliche Diamant fehlt - die fallen manchmal aus der Fassung, schade. Die Thakker-Nadel passt, ist nicht sonderlich preiswert, aber von anständiger Qualität.


    Grüße, Brent

    Was wollt ihr da einspielen?

    Lies doch einfach 'mal den ganzen Thread ;)


    Ich hatte neulich tatsächlich 'mal so einen Fall, wo nach anfänglichen Abtastproblemen und rasselnden Geräuschen nach einigen Stunden die Nadellagerung wieder beweglicher wurde und der Tonabnehmer ganz erheblich sauberer und frischer spielte. Ist aber gerade bei MMs eher die Ausnahme. In den 1980ern und 1990ern wurde das Einspielen von neuen MC-Tonabnehmer in Händler- und Highender-Kreisen propagiert - so ungefähr zwei bis 25 Stunden. Schneller geht es mit höherer Auflagekraft und einer Abtast-Testplatte, das walkt das Gummi kräftig durch. Effekt kann eine messbar bessere Abtastfähigkeit sein. Die stellt sich aber auch bei "normalem" Hören nach einigen Stunden ein.


    Mittlerweile hat sich aus diesem Tweak aber eine dieser Hifi-Legenden entwickelt und es wird so ein Zeugs wie Einbrenn-LPs produziert. Hauptsächlich dient die Einspiel-Legende aber wohl dem Zweck, sich an den neuen und womöglich schlechter klingenden Tonabnehmer zum höheren Preis zu gewöhnen. Wenn's doof klingt, liegt das eben an der fehlenden Einspielzeit.


    Viele Grüße, Brent

    Moin Andreas,


    ich hatte irgendwo so um die 30 Elac Miraphon und Miracord in den letzten Jahren: 17H, 20, 40, 22H, 50H, 770 etc. und habe bei keinem einzigen der Geräte einen Kondensator gewechselt. Manche der Spieler liefen bei mir monatelang im Alltagsbetrieb, andere waren 40 Jahre nicht benutzt worden.


    Ich hatte da nie Probleme mit den Kondensatoren - kein Geknacke, keine Anlaufprobleme, keine Explosionen. Persönlich würde ich daher einfach die alten Teile drinnen lassen.


    Grüße, Brent