Beiträge von johnny.yen

    Interessantes Thema. :thumbup: Ich bin nicht so der große Boxentester und -tauscher, seit 1990 hatte ich zuhause gerade 'mal vier Wechsel. Aber ich kaufe gern 'mal exotischere Lautsprecher zum Kurz-Amüsieren-und-Weiterverkaufen oder muß irgendwas mitnehmen, was zu einer Anlage gehören.


    Dual Lautsprecher hatte ich genau einmal - ein Paar CL-143 - das ich als kurzfristigen Ersatz benötigt habe, weil meine Boxen zur Reparatur mußten. Ich hatte die Duals bei einem kurzen Vergleichshören beim Trödler aus einem Haufen anderer gleichteurer Boxen (unter 50,- EUR) herausgefischt, weil sie spontan den besten Eindruck machten. Nicht viel Druck im Bass, aber ansonsten fand ich die ausgesprochen erwachsen, durchaus auf Augenhöhe mit vielen hochgelobten britischen (oder kanadischen) audiophilen Kleinlautsprechern.

    Morgen habe ich mich mit einem Paar CL-410 zum Probehören verabredet, bin gespannt.


    Grüße & schönen Abend noch, Brent

    Moin Jörg,


    das TAS7 ist in den letzten Monaten mehrfach bei eBay verkauft worden, Preise so um die 30,- €. An den 50H II passen auch das TAS2, TAS4 und TAS6.


    Alternativ einfach hier im Board einen Suche-Kleinanzeige augeben, notfalls hätte ich auch noch eines.


    Grüße, Brent

    Ahoi Reini,


    ich kann gerade Deine Begeisterung voll und ganz teilen. Ich habe vergangene Woche einen 522 für den Verkauf via eBay vorbereitet, nicht überholt, nur wo nötig gewartet - Öl und Tonarm-Lager. Beim Probehören war ich dann aber auch einigermaßen überrascht. Spritzig, kräftig und lebendig, praktisch keine Laufwerksgeräusche. Richtig mitreissend die Kiste.



    Ist jetzt keine ganz so neue Erfahrung für mich, ich hatte schon etliche 505er, 506er und 522er, da waren schon einige Dreher dabei, mit denen ich ausgesprochen zufrieden war - 505-3 mit Shure M-95 oder Linn K5 waren prima Kombis. So beeindruckt wie bei diesem Exemplar war ich aber selten vom ULM-45E. Bass ist ein bißchen vermuddelt und geht nicht tief, aber ansonsten echt prima.


    Ich hatte noch im vergangenen Herbst ein Ortofon OM-40 am gleichen Verstärker, das habe ich wegen massiver Langweiligkeit ausgemustert.


    Grüße und viel Spaß noch damit, Brent

    diese weiß-silberne Plastik Zarge drauf..damals natürlich totschick

    Finde ich immer noch prima:



    Ich habe beide 1214 schon längst weiterverkauft, für den weißen gab es dann trotz neuer Nadel und weitgehender Überholung gerade einmal 50,- €s. Wie gesagt, lohnt sich wirtschaftlich alles nicht, macht aber Spaß. :)


    Der 1214 ist schon prima. Klein & niedlich und für eine ganze Generation die preiswerteste Möglichkeit, einen Hifi-Plattenspieler zu besitzen. Wirtschaftlich lohnt sich eine Überholung für mich eigentlich nicht, aber, wenn ich ein gut erhaltenes Exemplar in die Finger bekommen kann, sage ich da selten nein. Klanglich ist der kaum schlechter als die größeren Geschwister mit kleinem Teller und Chassis. Hinsichtlich des Tonabnehmers würde ich beim Shure M-75 bleiben, mit einem kurzen Nadelwechsel kann man Schellackplatten hören, das ist mit anderen Tonabnehmern immer gleich mit höheren Kosten verbunden. Eine denkbare Alternative wäre auch für mich so ein AT-VM95 - auch hier gibt es eine Schellacknadel. Ortofon 2M Blue wäre ein Stilbruch, bitte nicht.


    Grüße, Brent

    Die Auflagekraft ist mit 2.5 angegeben

    1,5 bis 3 Gramm bzw. p , 2 pond sind völlig ok.

    Dann kann ich die wohl vergessen, die liegt schon bei 2g auf der Platte auf, schade.

    Das liegt nicht zwingend an dem Nadeleinschub, mit dem M-44 Body stimmt der Winkel der Nadel absolut nicht mehr. In einem M-70/72 oder M-75/M-71 bzw. M-91 läuft das Teil wahrscheinlich ohne Auffälligkeiten.


    Grüße, Brent

    Moin,


    Brummstörungen hatte ich leider mit allen meinen ersten Elacs. Leises, aber dauerhaftes Brummen, egal, ob der Motor lief oder nicht, nur der Kurzschliesser schaltete es ab. Betroffen waren ältere Baujahre des 50H und 22H. Im Alltagsbetrieb war das nicht wirklich störend, je nach Verstärker erst ab Lautstärkesteller so in Richtung 11:00/12:00 Uhr leise vernehmbar. Aber ich möchte gar kein Brummen. Kontaktplatine entfernt, Kondensator ersetzt, Kurzschliesser umgangen, tausend Masse-Experimente - alles erfolglos.


    Bei der Schilderung der Probleme in einem anderen Plattenspielerforum, hieß es dann "Du macht was falsch, bei mir/uns brummt nichts". Das habe ich dann auch angenommen, bis ich einen 50H in die Hände bekam, der tatsächlich nicht gebrummt hat.


    Die brummfreien Elacs traten dann immer öfter auf - unabhängig vom montierten Tonabnehmer, Original-Signalkabel oder nachgerüstetem Kabel, RCA oder DIN-Stecker.

    Ich habe das Problem mit den brummenden Elacs nie in den Griff bekommen, aber wenn die Störquelle irgendwo zwischen System und dem Kurzschliesser sitzt, würde ich ja tatsächlich auf die Verkabelung des Tonarms tippen.


    Grüße, Brent

    Problem ist, dass manchmal kein Ton kommt.

    Dann schlägt ein VU-Meter voll aus, sonst nichts. Aufnahme funktioniert ebenfalls nicht.

    Hallo Thomas,


    das ist ein sehr typisches Problem für ältere Tapedecks. Der Aufnahme/Wiedergabe Umschalter hat dann meist Kontaktprobleme, viele Nutzer von Dual-Decks hier aus dem Board kennen das aus eigener Erfahrung. Manchmal bekommt man das Problem schon gelöst, indem man etliche Male von Aufnahme auf Wiedergabe umschaltet. Ansonsten muss das Deck wohl zumindest zum Teil zerlegt werden, macht keinen großen Spaß beim CD-400.


    Ein Freund von mir hat 20 Jahre lang so ein Deck betrieben, spielt im Vergleich zu moderneren Geräte recht höhenarm, rauscht stark und spult langsam. Grundsätzlich aber eine äußerst robuste Kiste, damals recht preiswert und ein Bestseller. Heute ein kleiner Klassiker.


    Grüße, Brent

    Moin,


    ich wische alle zwei Wochen 'mal die Oberseite meines CD-Players und die Plattenspielerhaube mit dem berühmten nebelfeuchten Microfasertuch ab, einmal die Woche die Oberseite der rechten Box, die nahe am Ofen steht, den Plattenspieler alle zwei Wochen mal mit Puderpinsel und Blasebalg. Die Platten säubere ich vor dem Abspielen mit einer Karbonfaserbürste, die Nadel mit Augenbrauenbürste oder Nadelbürste.


    Staubtechnisch ist alles sehr entspannt hier in S-H, eher feuchtmildes Klima, stets windig, Stadtrandlage mit wenig Verkehr. In Berlin war das problematischer, an der Sonnenalle färbte sich die Tapete selbsttätig dunkelgrau.


    Grüße, Brent

    Natürlich kann man an die bestehenden Kabel was dranlöten (wie in Deinem Bild unten). Ich bin aber kein Freund von diesen Lötaktionen mit den feinen Tonarmlitzen.

    Das sieht auf dem Bild auch nicht wirklich überzeugend aus, das kann sogar ich besser. Ich habe solche Umbauten mehrfach vorgenommen und, wie von Alfred empfohlen, jeweils neue oder gebrauchte Tonarmkabel eingesetzt. Bequemer und verlässlicher.


    Grüße, Brent

    Moin,


    das auf dem ersten Bild ist ein CS-714Q oder 731Q, der gezeigte 1/2-Zoll-Adapter passt nicht an den CS-741Q. Du benötigst einen "TKS-Adapter", so etwas:



    Für Nachbauten gibt es verschiedene Anbieter, z.B., Alfred hier aus dem Board: Dualfred Originale lassen sich nach wie vor gelegentlich bei eBay oder im Dualboard finden.


    Auf dem zweiten Bild ist ein umgebauter Dual (741Q?) zu sehen, das originale Headshell wurde gegen ein Halbzoll-Shell von einem anderen Modell getauscht. Womöglich sowas: Klick! Zu beachten ist bei so einem Umbau, dass der Kröpfungswinkel des Halbzollteils etwas abweicht und dass für die Headshell-Verkabelung neue Steckerchen benötigt werden.


    Grüße, Brent

    Ist der 1019 viel besser als der 1009?

    Nein, empfinde ich nicht so. Der 1019 ist ja letztlich eine verbesserte Version des 1009 mit Tonarmlift, Antiskating, stabilerer Headshellkonstruktion und steckbarer Mitlaufachse, die Rumpelgeräusche vom Lager verringern kann/soll. Ansonsten weitgehend baugleich und klanglich wohl kaum auseinanderzuhalten. Ich finde beide ziemlich prima, außer dem CS-750 wohl meine Lieblings-Duals, historisch wertvolle Technik.


    Hinsichtlich des B&O SP-1 sehe ich das genau so wie Tobi. 1960 war das B&O top, 1970 leider nicht mehr: wenig Auflösung, schlechte Abtastung, Höhenabfall. Trotzdem: Aufbewahren, ist ja Originalbestückung.


    Grüße, Brent


    Sollte der Nadeleinschub grau sein, ist es wie von Turi vermutet, eine Shure N95G-Nadel, falls das Teil allerdings schwarz ist, handelt es sich um eine ausgesprochen seltene Shure N95HE-Nadel mit "scharfem" hyperelliptischem Schliff. Die Farbe lässt sich leider nicht so genau erkennen.

    Ich habe zu den Nadeln noch ein 1009 Chasis in ziemlich gutem Zustand bekommen.

    Wäre das System was für das Gerät?

    Ein 681 mit originaler EEE-Nadel sollte mit 1,25 bis 1,5 p Auflagekraft betrieben werden, das könnte etwas zu filigran für den Dual-Wechsler sein. Viele originale Stanton-Nadeln weisen jedoch eine leichte Verhärtung auf, laufen dann mit 1,5 bis 1,75 p ganz anständig. Die "A" und "SE"-Nadel würden mit ihrer geringen Nadelnachgiebigkeit ideal passen, die meisten Nachbaunadeln sind mit 1,75 bis 2,0 p auch gut geeignet. Ich hatte ein 681EE 'mal einige Zeit im Dual 1019, klang prima und passte mechanisch einwandfrei - Tonarmresonanz im grünen Bereich.


    Grüße, Brent

    Hallo Vladimir,


    das Stanton 681 gab es mit verschiedenen Nadeln zu kaufen, als 681A mit sphärischem Schliff, als 681EE mit elliptischem Schliff und als 681EEE mit elliptisch geschliffenem nackten Diamanten. Über die Jahre wurde die elliptischen Schliffe und der VTA variiert, später kamen noch das 681SE (elliptisch, geringe Nadelnachgiebigkeit) oder das 681EEE-S mit scharfem Stereohedron-Schliff dazu.


    Das 681EEE konkurrierte damals eher mit dem Shure V-15 II, später dem Shure V-15 III. Klanglich sind die 680er Stantons tatsächlich nicht so brillant wie die Shures, bei korrektem kapazitivem Abschluss allerdings sehr stimmig und meines Erachtens neutraler. Zählen zu meinen Lieblingsabtastern. Leider sind Originalnadeln nicht mehr zu bekommen, bei preiswerten Nachbauten konnte mich die Qualität nicht überzeugen.


    Dein Exemplar scheint keine Originalnadel zu besitzen, auf dieser müßte sich eigentlich ein Aufdruck finden, vielleicht nur abgegriffen oder abgewischt? Es gab verschiedene Anordnungen des Markennamens und der Nadelbezeichnung über die Jahre.



    Grüße, Brent