Beiträge von tpl1011

    Ich hatte das Problem auch schon, dass der Mikroschalter auf der Platine verharzt war und dadurch dann hing und nicht geschaltet hat. Den Umbau könnte ich dann machen.

    Schaut Euch das lieber erstmal genau an. Einen verharzten Schalter hatte ich da noch nie. Was aber immer verharzt ist das Gelenk das den Schalter betätigt. Wenn das verklebt schaltet der auch mit einem neuen Schalter nicht.

    Jetzt nur so als Tipp bevor Ihr etwas funktionierendes austauscht;-)

    Da kann ich nach meinen Erfahrungen nur dringend von abraten. Das Tellerlager ist nicht wirklich geschlossen, sodass das viel zu dünnflüssige Sinterlageröl (oder Nähmaschinenöl o.ä.) unter herausläuft und das Chassis versifft.

    na gut wenn Du das sagst. Ich hatte drei 750er einen GO1 und einen C 5000 und bei mir ist nie was rausgesifft. aber vielleicht hatte ich ja nur Glück ;)

    Das Tellerlager wiederum soll am besten mit Haftöl zu schmieren sein.

    Ja, bei einem Wechsler, aber sicher nicht bei einem geschlossenen Lager wie bei 750. Sinterlageröl bei Motoren mit Sinterlagern, das ist beim 750 aber auch nicht der Fall.

    Fett würde ich hier an beiden Stellen nicht verwenden. Sinterlageröl funktioniert meiner Erfahrung nach dennoch gut beim Motor und im Lager, es ist dünnflüssig genug und was noch wichtiger ist, es ist säure- und harzfrei. Feinmechaniköl (simples Nähmaschinenöl) funktioniert aber genauso gut.

    Halo Berthold,


    schmeiss als erstes mal diese Billig-Cinchstrippe raus. In meinem allerersten Basteldual 1225 hatte ich auch so eine verbaut und sicher eine Woche nach der Brummursache gesucht bis ich das Kabel als Ursache gefunden hatte. Das Teil hat so wie es ausseiht nichtmal eine rudimentäre Schirmung, damit sammelst Du alles an Störungen ein was das Umfeld so zu bieten hat.


    VG

    Kai

    1mm dünnen PVC-Klebeband,das ich auf den Innenrand des Tellers klebte wo das Reibrad läuft

    ne das bringt nichts. Mache mal die Lauffläche von Pulley, Tellerinnenrand und Reibrad penibel sauber. Ggf. Schleif das Reibrad einen halben Millimeter runter. Das sollte den Grip erhöhen.

    Das gilt nur sofern wirklich ALLE Gelenke in der Reibradmechanik absolut leichtgängig sind und alles so zusammengesetzt wurde wie es sein soll.

    Das heißt von DMS200 bis 410 qualitativ aufsteigend und dann kommt der Bruch weil 251 "nur" ein AT91 ist? Habe ich das richtig verstanden?

    Ja das ist korrekt. Das 251 taucht auch erst lange nach der Steidingerära auf und wurde wenn ich das recht erinnere auch erst von Schneider für Dualspieler eingeführt.

    Wobei das 251E mit der richtigen Nadel gar nicht übel ist. Auf dem Niveau des DM240 spielt es meiner Meinung nach allemal.

    Hallo Reini,


    ich verwende fast immer die Riemen von Thakker und das ohne Probleme. Zum WOW kann ich Dir allerdings nichts sagen, das habe ich mein Lebtag noch nie gemessen. ;) .

    Ein bisschen spannen darf der Riemen aber schon. Kann halt sein, dass Du die Geschwindigkeit neu einstellen musst.

    Eventuell sollte ich mir mal 1.000.000er Silikonöl besorgen und es damit versuchen.

    Auf keinen Fall, das ist viel zu zäh. Wenn Du wirklich 500k drin hast, dann reicht das völlig. Das Zeug soll das Absenken dämpfen und nicht auf ewig verlangsamen. Wenn er zu langsam senkt kann das bei welligen Platten echt unschön für die Nadel werden. Nimm entweder etwas mehr 500k oder verteile es vernünftig auf dem Bolzen.


    Noch eine Frage, die ist vermutlich untergegangen: Passt eigentlich ein 704 Sägezahnteller auf den 604 problemlos?

    nein, anderer Motor und anderer Teller

    jetzt hab ich mal gemessen. Das freie Stück vom Tonarmrohr ist bei beiden gleich lang, 136mm. Laut hifi wiki ist die effektive Länge bei beiden 208mm.

    hmmm, aber irgendwas war anders. Ich hatte mal versucht einen vom 2018 auf den 2020 zu verbauen und es hat nicht gepasst. Aber ist lange her, evtl. vertu ich mich da grade.

    Ich finde, man kann auch in Landsberg am Lech die Dual-Tradition fortführen, indem man Plattenspieler in eben dieser Tradition herstellt. Das ist nicht ortsgebunden, zudem ist die traditionelle Fertigung in Sankt Georgen ja weitestgehend verschwunden.

    Musst Du jetzt unbedingt auch noch die letzte romantische Vorstellung zerstören? Denn ein Plattenspieler kann nur gut sein wenn er in St. Georgen produziert wird. Schwarzwald alleine reicht nicht, sonst hätte ja SABA selbst welche gebaut und sie nicht in St. Georgen zugekauft. ^^^^^^


    Das ist so typisch für dieses Board, jahrelang wird auf Fehrenbacher eingedroschen weil da ja nix neues kommt und überhaupt die Qualität so scheisse ist etc. Jetzt ändert sich mal was, es gibt Menschen die sich reinhängen um wieder was nach vorne zu bringen und was passiert? Genau es wird wieder geätzt. 🤦‍♂️

    Es sind zwei Lagerspiegel aus unterschiedlichen SM840/860.

    Hängt euch nicht so an den Lagerspiegeln auf. Einen Laufpunkt haben die alle, da sorgt schon die Achse für und die brauchts auch. Wichtiger ist der Zustand der Lagerkugeln, je mehr die ausgeschlagen sind um so mehr vibrierts. Vor allem die obere die wegen des Riemenzug gerne mal stärker ausgenudelt als die untere. Also immer die Kugeln gegeneinander tauschen.

    Das liebste wäre mir aber wirklich ein leiser 510, da sonst ja alles passt (die Federn bekommt man sicher hin, auch das Federhaus gibt es sogar noch neu zu kaufen). Deswegen werde ich mich zunächst erst einmal auf die Suche nach einem ruhigen Modell machen.

    Wenn Du den Motor schon so ausgiebig revidiert hast und er immer noch icht rund läuft wirst Du den auch nicht mehr ruhig bekommen. Ich bin bekanntermaßen kein Fan vom 840/860er Motor aber mit etwas Glück findet man mal einen der zumindest ohne über KH zu hören ruhig ist. Als kleiner Tipp, die Motoren in den kleinen 123x Riemenläufer sind Varianten des gleichen Motors, Du wirst nur die Bleche tauschen müssen und manchmal sind die Kabel etwas kurz. Aber aus meiner Erfahrung raus sind die häufig ruhiger.


    ich hatte einmal einen 750 hier, der das Problem mit dem Headshell hatte, Kontaktblock war zurück geschoben.

    Ach es geht dabei nur um verschobene Kontaktblöcke? Ok, die hatte ich auch schon, aber es ist ja nun echt kein Problem das zu beheben.

    Wenss leiert, hebt er den Tonarm, wie ein Rüde das Bein. Angepisst bin ich dann auch oft genug gewesen, wenn man wieder mal eine LP- Seite in Ruhe NICHT durchhören konnte. Und dann diese Headshell Kupplung. Krank, störanfällig, Plastikeinsätze wackelig bis lose, Brumm garantiert - Schrott! Mittlerweile startet der Golden One nicht mehr, völlig tot, das Gerät. Die großen Vorteile dieser Konstruktion namens CS 5000 waren die Tonarmkonstruktion und die gelungene Entkoppelung von der Umwelt, Trittschall und dergleichen.

    Tausch mal die Elkos aus, dann hört das sofort auf.


    Was die Headshellkontakte betrifft: ich hab schon häufig hier gelesen, dass es mit denen Probleme geben soll. Ich hatte über die letzten Jahre 3x750, 1x CS 5000 und einen GO1 hier gehabt und nicht einmal ein Problem mit den Kupplungen (diverse 505-4, 630, 2235, 455 die am Ende die gleichen Kontakte haben mal gar nicht eingerechnet.). Wie montiert Ihr Eure Headshells, mit nen Hammer? ^^

    Aber im Ernst, ich kann das nicht bestätigen.

    aber der Primus Maximus war/ist doch auch ein solches sauteures Gerät, das die Entwicklungskosten der nun günstigen Geräte finanziert hat

    Wie viele hat er denn verkauft um die Millioneninvestition in eine kpl. neue Fertigung für eine Serienproduktion gegen zu finanzieren?

    Bei allem Idealismus den auch ich habe, aber simple BWL bedeutet nicht unbedingt, dass da immer irgendwelche Raffhälse arme Konsumenten abzocken wollen.

    Die wollen Geld verdienen? Echt jetzt? Warum um alles in der Welt sollte man sonst so eine Firma betreiben???

    Und wenn es machbar und besser finanzierbar ist, gebe ich das halt heutzutage nach China, so what. Bei uns stellt sich doch eh keiner mehr freiwillig an ein Band. Die deutsche Industrie lebt seit Jahrzehnten davon, der Welt die Maschinen zu verkaufen mit denen sie für uns Produkte herstellen.