Beiträge von awi

    Wenn es brummt, habe ich hier gelernt, sollte man zuerst alle Kontaktstellen peinlich reinigen. Also TK-Pins und Kontakte am Tonarm, Kontakte am Kurzschließer sowie die Pins am Tonabnehmer und die gekrimpten Klemmen der Tonarmverkabelung als Gegenstück. Ein Glasfaserradierer kommt auch in die Krimpkontaktklemmen.


    Mit Adaptern habe ich folgende Erfahrungen gemacht: Geht/Geht nicht. Bei 1218 und 601 habe ich Din-Adapter in Betrieb. die sind sehr brummempfindlich. Mann muss sie regelmäßig reinigen, Sowohl Stecker als auch Adaptereingang, mehrmaliges Hin-und-Her-Stecken hilft oft schon, oder leichtes Bewegen. Ganz empfindlich. Wenn es aber mal läuft, dann eine Zeitlang sehr gut. Das Erdungskabel wird nicht benötigt.


    Munter!


    Axel

    Das sieht wieder nach Rillenachse aus. Wenn die Automatik langsam abläuft und der Teller erst langsam auf Touren kommt, ist es oft auch Verharzung. Der Haupthebel schaltet auch den Motor aus. Das muss absolut leichtgängig sein, sonst hast Du diesen Effekt. Reibrad schwenkt aus, Motor läuft weiter. Ich hatte das beim Einstellen meines 1218. Draufgekommen bin ich, weil er ausschaltete, wenn ich die Gescheindigkeitsumschsltung betätigte und er dadurch erschüttert wurde.

    Einfach mal reinigen und neu schmieren hilft vielleicht schon.


    Munter!


    Axel

    Sei doch so nett und präzisiere Deine Quelle des neuen Riemens. Mein 601 läuft noch mit dem alten Riemen sehr gut, aber das kann sich ja auch mal ändern.


    Munter!


    Axel

    ...ich höre nur noch Musik mit einem Trafo mit Gleichrichter und Pufferelko zur Erzeugung eines sauberen Gleichstroms. Hinzu kommt eine quarzgeregelte Zerhackerelektronik zur Erzeugung eines frequenzstabilen Wechselstroms (50 Hz); Hochspannung auf 220 Volt. Das habe ich aus dem Analog Forum.

    Der Strom kommt von einem Generator, der bei mir im Gartenhaus steht. Ich bin misstrauisch, was Ökostrom angeht und bevorzuge jenen aus Dieselöl.


    Gut, die Nachbarn sind darüber nicht glücklich, gerade nachts nicht, aber seitdem höre ich wieder gerne Schallplatten.


    Axel

    Moin,


    eigentlich habe ich gerade alles am Start.


    Ich habe an meinem Onkyo drei Plattenspieler über einen Speaka-Billigumschalter angeschlossen, einen über Phonovorverstärker in einen Line-Eingang und einen mit einem Receiver als Phono-Vorstufe über Tape-Line In. Ganz ehrlich: Da hört man schon einen Unterschied, aber man muss sehr genau hinhören. Lediglich der auf ein spezielles System (M20E) abgestimmte Vorverstärker zeigt höhere Klangqualität. Nun habe ich den 601 mit M20E mal gegen den 1219 mit VMS 20EO vom Vorverstärker an den Umschalter getauscht und bin trotzdem zufrieden.

    Und ein Dreher über den einfachen Umschalter hat auch noch ein MC-9. Auch da höre ich keine Klangeinbußen. Ein Versuch ist es also immer wert, den einfachen Umschalter zu wählen.


    Da ich noch einen dritten Verstärker tatenlos im Regal stehen habe, überlege ich, den als Phono-Vorverstärker direkt an einen Tapeeingang des Onkyo anzuschließen. Ich glaube aber kaum, dass das klanglich was bringt. Höchstens mehr Stromverbrauch.


    Munter!


    Axel

    ...ich habe ein wenig Probleme, bei vielen der Posts die Ausgangsfrage beantwortet zu finden.


    Also ignoriere ich die mal und stelle meine Lösung vor: In einem Zimmer stehen fünf Plattenspieler in einem Ivar-Regal. Vier sind über einen - hier schon beschriebenen - einfachen Umschalter am Phono-Eingang eines Onkyo-Verstärkers angeschlossen, der fünfte mit einem Entzerrer-Vorverstärker an einem CD-Eingang. Der sechste Plattenspieler im Raum steht gegenüber, hängt einem Yamaha-Receiver, welcher über einen Tape-Eingang in den Onkyo eingeschleift wird. Das spart den separaten Vorverstärker und ich kann gleichzeitig über die Hauptboxen am Onkyo über den Yamaha streamen, Radio hören und zur Not das Laufwerk des Computers als zweiten CD-Player nutzen. Der Onkyo hat viele Eingänge, so dass ich noch Tuner, CD-Player und Tape Deck angeschlossen habe.


    Ein siebter Plattenspieler steht im Wohnzimmer, einfach an einer kompletten Anlage angeschlossen.


    Mehr werden es nicht, sonst sieht mein Musik/Arbeitszimmer wie das Lager eines HiFi-Geschäfts aus. Man muss nicht alles haben, alles ausfüllen, nach allem suchen. Ich habe die Geräte gefunden, die meinen Ansprüchen vollkommen genügen. Etwas Besseres finde ich nicht, höchstens etwas anderes. ;)


    Munter!


    Axel

    Moin "timzaum"


    Wenn Dein Verstärker oder Receiver einen "Phono" Eingang hat, benötigst Du nichts weiter.

    Hast Du keinen Receiver, kaufe einen mit Phono-Eingang. Und ein Paar Boxen wirst Du auch noch benötigen. Dann bist Du komplett.

    Cinchkabel oder Din-Kabel sollten am Plattenspieler sein. Erdungskabel brauchst Du nicht Hast Du ein Din-Kabel, wirst Du einen Din-Cinch-Adapter brauchen, um den Plattenspieler am Verstärker anzuschließen.



    Probier das mal aus und melde Dich wieder.


    Axel

    ....das war auch liebevoll gemeint. <3


    Ich bin ja vollkommen frei von jedweder Dualitis. :saint:

    Bei mir ist es eine gesunde Mischung. Ich zerlege alles, was geht, aber ich belasse manches, was offensichtlich gut funktioniert. Einfach, weil ich möchte, dass es das hinterher auch noch tut. Also funktionierendes Antiscating, Tonarmlagerung...


    Munter!


    Axel

    Der gemeine Amerikaner ist von der Religion und dem Wirtschaftssystem sowie der dort perfektionierten Philosophie des Pragmatismus lösungsorientiert eingestellt. Das schafft Erfolgserlebnis und schnelle Lösung. Er will einen funktionierenden Plattenspieler.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatismus


    Du, Lukejack, willst das gar nicht!


    Deutsche Gründlichkeit, gepaart mit der Freude an stereotypen Handlungsabläufen und zum Selbstzweck erstarrte Routine machen dann aus einem Plattenspieler ein kultartig verehrtes Objekt, dem mehr Zeit der Restaurierung als der Funktion gewidmet wird.


    Das Maximum dieser Krankheit wird erreicht, wenn man sich diese Geräte nur noch ins Haus holt, um sie wie neu zu restaurieren und dann in den Schrank zu stellen. Gerne mehrere Geräte eines Typs.

    Irgendwann, wenn der Überdruss langsam einsetzt, restauriert man sogar rostige Geräteleichen, um sie irgendwo zu lagern.

    Die Krankheit ist bekannt, sie wird „Dualitis“ genannt.


    Bei den Angelsachsen unbekannt. Ich denke, genau das wolltest Du hören. :saint:


    Munter!


    Axel

    Moin Fredi!

    Kauf ne elliptische Cleorec-Nadel, die habe ich auf meinem M95 und bin sehr zufrieden. Gibt‘s bei Ebay von Herrn Naber aus Oldenburg.

    Dann wasch mal Deine Platten ordentlich. Das sollte viel bringen. Mit einer defekten Nadel kann eine Schallplatte kaum klingen.

    Sie wird deshalb aber nicht besser als eine CD sein.

    Habe selbst seit Kindheit Tinnitus, konstanten Sinuston im Ohr. Komme aber ohne Hörgerät aus.

    Ein gutes Hörgerät wirkt sich nicht auf das Empfinden der Klangqualität aus.


    Munter!


    Axel

    Moin Gisbert,


    fein, dass es jetzt schön klingt! Ich denke, da hast Du die richtige Wahl getroffen. Die "Abtastkeule" kannst Du ja wieder an den Verkäufer schicken.


    Viel Spaß beim Hören!


    Axel

    Na, es hat einfach mit Erfahrung zu tun. Ich habe mir die VTA in S und M angeschaut. In M-Stellung wird das System hinen angehoben, wenn ich mich recht entsinne, also ein steilerer VTA eingestellt. Selbst im S-Mudus kippt bei meinem 1218 und dem M95 die Nadel nach vorne, der Tonarm steht nicht parallel zur Platte. Gut, das M91 ist etwas höher, glaube ich. Perfekt vertikal in der Rille steht die Nadel eben bei mir erst ab der dritten aufgelegten Schallplate, im S-Modus. Bei "M" müsste ich noch welche dazulegen.


    Ich schau mir das heute Abend nochmal an, aber nur so scheint es mir auch logisch zu sein. :)


    Munter!


    Axel

    Umgekehrt, Roman!


    Die Nadel wird bei M nach vorne gekippt, weil sie bis zur 6. Platte halbwegs vertikal in der Rille stehen muss. Bei "S" wie Single ist der VTA ab der dritten Platte in Ordnung, also ein Kompromiss. Das habe ich dann mal mit zwei untergelegten kompensiert und festgestellt, dass mir der Klang am besten gefällt, wenn die Nadel halt auf "S" steht und eine Platte aufliegt. Das Verstellen des TK - und darauf bezog ich mich - auf "M" bringt da nix, da wird die Nadel ja noch steiler gestellt.


    Munter!


    Axel

    Nostalgie oder HiFi?


    Ich habe ein M95 mit einer elliptischer Cleorec-Nadel an meinem 1218. Der klingt damit am hellsten von meinen Geräten. Legt man zwei Platten unter die abzuspielende, klingt sie deutlich „wärmer“, was ich einfach als weniger höhenbetont interpretiere. Dann hätte das System auch den korrekten VTA.


    Man kann also auch mit dem Auflagewinkel des Diamanten spielen, ohne einen Nadelspagat machen zu müssen.


    Munter!


    Axel

    Dann solltest Du das Fehlerbild mal eingrenzen.


    Hast Du Brummeinstreuungen?

    Du selbst kannst zunächst mal das TK herausnehmen und schauen, ob die Kontakte vom TK und vom Tonkopf wirklich blitzeblank sind. Dann nochmal einsetzen und verriegeln. Sitzt die Kontaktplatte am Tonkopf fest und ganz oben?

    Die Cinchstecker haben einen guten Kontakt zu den Phono-Verstärkereingängen?

    Sitzt die Nadel korrekt im Tonabnehmersystem?

    Sitzen die Tonabnehmerkabel des TK fest an dessen Kontakten? Sind sie sauber?


    Was meinst Du mit schwammiger Wiedergabe?


    "Steht" das Stroboskop beim Lauf oder wandert es aus? Hast Du Gleichlaufschwankungen bei der Wiedergabe?


    Munter!


    Axel

    Den Fall eines Ausfalls von einem kürzlich revidierten Plattenspieler hatte ich auch gerade im Bekanntenkreis.


    Wenn Du Geld dafür hingelegt hast, dann wäre der HiFi-Laden mein persönlicher Ansprechpartner, bevor Du selbst daran rumbastelst. Man lernt zwar was dadurch, aber ob es dann auch funktioniert?


    Munter!


    Axel

    Mal ehrlich,


    hört Ihr das, wenn der Plattenteller 500 Gramm schwerer ist?
    Wenn man einen Dual der letzten Baureihen kauft, sollte man sich darüber im Klaren sein, was man da erworben hat. Solange es aber funktioniert, ist es doch gut.


    Ich persönlich kann der Idee einer jungen Frau auf mir altem Sack dagegen deutlich mehr abgewinnen, als einem um 500 Gramm schwereren Plattenteller auf einem Plattenspieler.

    Das bleibt aber unter uns. ;)


    Und was ist ein überstarkes Motorrad? :/:S


    Munter!


    Axel

    Wirkt auf Distanz moderner :thumbup: , aber aus der Nähe sieht man die Filzlatschen auch. Das sieht dann aufgeständert aus. :/


    Dual ist Filzlatschensound, da wirkt Modernes deplatziert. ;):saint: