Beiträge von awi


    Einen schönen, quadratischen Granit-Pflasterstein nehmen. In die Mitte ein Loch im Durchmesser des Plattenstifts bohren. Meinetwegen ne Filzmatte drunter kleben. Oben wird dann noch ein Stift eingelassen, auf den man einen zweiten Pflasterstein legen kann. Nicht mehr als drei nehmen. Die Platte liegt dann zwar super plan auf dem Teller, aber das Subchassis liegt dann auch auf der Zarge auf und der Plattenteller braucht lange, bis er auf Drehzahl ist.


    https://www.bauhaus.info/zierk…rhOBrsFqBdNQaAgpXEALw_wcB


    Munter!


    Axel

    …das denke ich manchmal bei der Justage. ;)


    Es gibt einen Grund, warum Dual das Click-System eingeführt hat und warum es für S-Tonarme Überhanglehren gibt. Mir haben die Dual-Lehren immer gereicht, um mit meinen Ohren verzerrungsfrei hören zu können. Gleiches gilt für die Lehren meiner anderen Marken. :) Wenn mal was zischelte, habe ich auf den Tangentialen gewechselt und immer feststellen müssen, dass das Zischeln „datenträgerimmanent“ war.


    Munter!


    Axel

    Wie sieht es denn mit dem Ausdehnungskoeffizienten des Alu-Cantilevers bei verschiedenen Temperaturen aus? Unbedingt bei der Temperatur justieren, bei der man auch hört!


    Mein Händler hat mein System mal bei 16 Grad in der Werkstatt eingemessen. Ich habe entweder beim Hören gefroren, oder mit dem Klang leben müssen.


    Munter!


    Axel

    Stückweise vorgehen und alles fotografisch dokumentieren. Ich bin mit dem Zerlegen der Geschwindigkeitsumstellung und des Startknopfes angefangen. Dann Motor zerlegen und schließlich alle Hebel um die Rillenachse abheben. Wenn nichts geht, ist die Rillenachse verklebt, um die sich alle Hebel versammeln.

    Man kauft immer auf Verdacht ein Tonabnehmersystem, es sei denn, man kennt einen Dual-Board-Kumpel, der einem einfach mal seines zuschickt oder vorbeibringt.


    Große Lautstärkesprünge wird es kaum geben, wenn Du bereits das DL 110 auf MC hörst. Beim Umschalten auf MM wird es schlimmstenfalls leiser.


    Munter!


    Axel

    Zitat:

    "Ist aber kein Thema, werde auch mal mit MM Einstellung hören. Kurze Frage : dürfte ich im laufenden Betrieb hinten am Denon Verstärker von MC auf MM hin/herschalten -oder besser nicht? Dann könnte ich ja schnell den Unterschied (wenn da) festmachen."


    Bei dem DL 110 würde ich sagen, das kann man wagen. Aus Versehen habe ich das mal umgekehrt gemacht, ein herkömmliches MM bei MC-Einstellung des Verstärkers betrieben. Das klingt dann sehr dumpf und unnatürlich. Damit wird man sich nichts kaputt machen bei den kleinen Eingangsspannungen. Zumindest haben mir die Fachleute das hier so erklärt.


    Munter!


    Axel

    Eine stehende Platte trifft aus gewisser Höhe auf eine rotierende.....Wie Albert schon schrieb, hatten die alten Wülste, die neuen keine mehr. Was passiert dann? Reibungswiderstand mit Schleifwirkung bei Staub.


    Wenn ich ne Plattenparty mit K-Tel oder Singles befeuern müsste, hätte ich keine Skrupel, wohl aber bei meinen Schallplatten...


    Munter!


    Axel

    Moin André!


    Wilkommen im Club!

    Da ich immer einen Technics SL-1710 MK2 besessen habe, bin ich vorgeprägt.

    Wenn Du einfach nur gut Musik hören willst, würde ich Dir darum zu einem gewarteten 704 raten. Da rumpelt nichts, keine weiteren Überraschungen stehen an und alles, was vinylfan78/Thomas geschrieben hat, kann ich nur unterstützen. Ich habe auch 1219, 1218 sowie 601, die alle gut funktionieren. Wenn Du aber nur Musik hören möchtest, bist Du bei 704 und 721 im Dualuniversum am besten beraten. Es sind die flexibelsten und professionellsten unter den Dual-Plattenspielern für den ambitionierten Hörer.


    Munter!


    Axel

    Moin Horst!

    Mein MC 9 habe ich seit mehr als 20 Jahren und vor zwei Jahren retippen lassen. Zunächst mal: Das ist ein ganz hervorragendes System, klar, eher hell abgestimmt und sehr räumlich und transparent auflösend. Ich habe es mit einer normalen Ellipse retippen lassen. Allerdings musste es nochmal zurück, weil zu rechtslastig. Und auch heute braucht es ein bis zwei Lieder, um mittig zu klingen. Warum auch immer. Jedenfalls hatte ich immer MC 7 und, als dies nicht mehr gebaut wurde, MC 9. Der Unterschied zwischen beiden ist mir nie groß aufgefallen. MM habe ich erst, seitdem ich 2017 einen Dual revidiert habe.

    Ich bin von dem Prinzip so überzeugt, dass nun ein AT-F7 und das MC-9 zu meinen liebsten Systemen gehören, aber auch ein simples Technics EPC -P30 mich begeistern kann.


    Alle meine hochwertigen Vintage-Systeme, bis auf das Technics, sind mir eigentlich zu dunkel abgestimmt, euphemistisch hier oft mit „warm“ tituliert. Das liegt aber an meinen Hörgewohnheiten und dem 10.000 Hz-Tinnitus, den ich als Sinuston mit mir trage.


    Müsste ich ad hoc was Neues kaufen, wäre es aus Neugierde das AKG 33 PTG-II und ein AT95 ML als MM. Denn in meinen Ohren sind die Unterschiede nicht so groß in einer Klasse, dass sie vom Musikhören aufs Vergleichen ablenken sollten. Dann lieber mal klotzen.


    Munter!


    Axel

    Man wird alt, senil und… wo waren wir gleich, ach ja!


    Systeme! Wenn man für Gelsenkirchener Nussbaum-Barock schwärmt und meint, zu einer Antiquität gehört ein antikes Tonabnehmersystem, Geschmackssache.


    Horst sucht aber eine klangliche Alternative, ohne Anspruch an Authentizität.


    Dann würde ich ein aktuelles System kaufen. Egal, ob es stilistisch oder zeitlich zum 1219 passt.


    Brent hatte gute Tipps, ich empfehle das AT-F7. Es mag gleichrangige MM geben, aber Horst fragte ja nach einem MC.


    Munter!


    Axel

    Jetzt haben wir fast alle Systeme durch, die hier ohnehin immer wieder genannt werden. :)


    Ich hatte mal das MC-9 an einem 1218. Das klang selbst an einem ollen Yamaha A560 sehr gut und jetzt an meinem Micro Seiki und Onkyo 8670 nicht schlechter. Ein gebrauchtes System würde ich mir bei den aufgerufenene Preisen und der Wahrscheinlichkeit, es mal retippen zu müssen, aber nicht mehr leisten. Ein Elac STS 444 mit 400er Nadel habe ich auch, klingt gut aufgelöst, meinen alten Ohren aber nicht "hoch" genug.


    Ich habe für meinen Technics mit mittelschwerem Arm das System in meinem Avatar gekauft, das gibt es noch neu zu kaufen. Junge, die sind im Preis aber gestiegen!


    Das kann ich auch für alte Reibradler sehr empfehlen. Die Bauhöhe müste auch sehr gut hinkommen. Mehr würde ich aber auch nicht für einen TA an einem 1219 ausgeben.


    https://www.thakker.eu/tonabne…at-f7-tonabnehmer/a-4929/


    Sehr gute Auflösung, leicht höhenbetont, wie ich es persönlich liebe, und eine sehr gute Mittenwiedergabe, also für Stimmen sehr gut geeignet. Sehr Dynamisch - auch für Rock gut in Futter. Nackte Ellipse.


    Alles dran.


    Axel

    Wenn es brummt, habe ich hier gelernt, sollte man zuerst alle Kontaktstellen peinlich reinigen. Also TK-Pins und Kontakte am Tonarm, Kontakte am Kurzschließer sowie die Pins am Tonabnehmer und die gekrimpten Klemmen der Tonarmverkabelung als Gegenstück. Ein Glasfaserradierer kommt auch in die Krimpkontaktklemmen.


    Mit Adaptern habe ich folgende Erfahrungen gemacht: Geht/Geht nicht. Bei 1218 und 601 habe ich Din-Adapter in Betrieb. die sind sehr brummempfindlich. Mann muss sie regelmäßig reinigen, Sowohl Stecker als auch Adaptereingang, mehrmaliges Hin-und-Her-Stecken hilft oft schon, oder leichtes Bewegen. Ganz empfindlich. Wenn es aber mal läuft, dann eine Zeitlang sehr gut. Das Erdungskabel wird nicht benötigt.


    Munter!


    Axel

    Das sieht wieder nach Rillenachse aus. Wenn die Automatik langsam abläuft und der Teller erst langsam auf Touren kommt, ist es oft auch Verharzung. Der Haupthebel schaltet auch den Motor aus. Das muss absolut leichtgängig sein, sonst hast Du diesen Effekt. Reibrad schwenkt aus, Motor läuft weiter. Ich hatte das beim Einstellen meines 1218. Draufgekommen bin ich, weil er ausschaltete, wenn ich die Gescheindigkeitsumschsltung betätigte und er dadurch erschüttert wurde.

    Einfach mal reinigen und neu schmieren hilft vielleicht schon.


    Munter!


    Axel

    Sei doch so nett und präzisiere Deine Quelle des neuen Riemens. Mein 601 läuft noch mit dem alten Riemen sehr gut, aber das kann sich ja auch mal ändern.


    Munter!


    Axel

    ...ich höre nur noch Musik mit einem Trafo mit Gleichrichter und Pufferelko zur Erzeugung eines sauberen Gleichstroms. Hinzu kommt eine quarzgeregelte Zerhackerelektronik zur Erzeugung eines frequenzstabilen Wechselstroms (50 Hz); Hochspannung auf 220 Volt. Das habe ich aus dem Analog Forum.

    Der Strom kommt von einem Generator, der bei mir im Gartenhaus steht. Ich bin misstrauisch, was Ökostrom angeht und bevorzuge jenen aus Dieselöl.


    Gut, die Nachbarn sind darüber nicht glücklich, gerade nachts nicht, aber seitdem höre ich wieder gerne Schallplatten.


    Axel

    Moin,


    eigentlich habe ich gerade alles am Start.


    Ich habe an meinem Onkyo drei Plattenspieler über einen Speaka-Billigumschalter angeschlossen, einen über Phonovorverstärker in einen Line-Eingang und einen mit einem Receiver als Phono-Vorstufe über Tape-Line In. Ganz ehrlich: Da hört man schon einen Unterschied, aber man muss sehr genau hinhören. Lediglich der auf ein spezielles System (M20E) abgestimmte Vorverstärker zeigt höhere Klangqualität. Nun habe ich den 601 mit M20E mal gegen den 1219 mit VMS 20EO vom Vorverstärker an den Umschalter getauscht und bin trotzdem zufrieden.

    Und ein Dreher über den einfachen Umschalter hat auch noch ein MC-9. Auch da höre ich keine Klangeinbußen. Ein Versuch ist es also immer wert, den einfachen Umschalter zu wählen.


    Da ich noch einen dritten Verstärker tatenlos im Regal stehen habe, überlege ich, den als Phono-Vorverstärker direkt an einen Tapeeingang des Onkyo anzuschließen. Ich glaube aber kaum, dass das klanglich was bringt. Höchstens mehr Stromverbrauch.


    Munter!


    Axel

    ...ich habe ein wenig Probleme, bei vielen der Posts die Ausgangsfrage beantwortet zu finden.


    Also ignoriere ich die mal und stelle meine Lösung vor: In einem Zimmer stehen fünf Plattenspieler in einem Ivar-Regal. Vier sind über einen - hier schon beschriebenen - einfachen Umschalter am Phono-Eingang eines Onkyo-Verstärkers angeschlossen, der fünfte mit einem Entzerrer-Vorverstärker an einem CD-Eingang. Der sechste Plattenspieler im Raum steht gegenüber, hängt einem Yamaha-Receiver, welcher über einen Tape-Eingang in den Onkyo eingeschleift wird. Das spart den separaten Vorverstärker und ich kann gleichzeitig über die Hauptboxen am Onkyo über den Yamaha streamen, Radio hören und zur Not das Laufwerk des Computers als zweiten CD-Player nutzen. Der Onkyo hat viele Eingänge, so dass ich noch Tuner, CD-Player und Tape Deck angeschlossen habe.


    Ein siebter Plattenspieler steht im Wohnzimmer, einfach an einer kompletten Anlage angeschlossen.


    Mehr werden es nicht, sonst sieht mein Musik/Arbeitszimmer wie das Lager eines HiFi-Geschäfts aus. Man muss nicht alles haben, alles ausfüllen, nach allem suchen. Ich habe die Geräte gefunden, die meinen Ansprüchen vollkommen genügen. Etwas Besseres finde ich nicht, höchstens etwas anderes. ;)


    Munter!


    Axel