Beiträge von Darwin

    sobald der Motor startet, dreht sich der Plattenteller in die falsche Richtung

    Das ist ein Plattenspieler für satanistische Platten. Hast du eventuell schwarze Platten? Also solche, bei denen das Vinyl schwarz ist? Alles Teufelzeugs! Ich empfehle, den Plattenspieler in Weihwasser zu baden und dann auf dem Grill zu verbrennen. Dann würde ich das Gerät durch ein solches, das diese himmlischen silbernen Scheiben spielt, ersetzen... :saint:

    Statt dessen habe ich jetzt furnierte MDF-Platten.

    Hallo Thomas,

    hast Die die Platten selbst furniert oder in Auftragsarbeit?

    Ich habe mir helfen lassen. Konkret: ich habe jemanden aus dem Plattenspieler-Forum, der einfach erstklassige Arbeiten macht, gefragt. Und auf seine Erfahrung vertraut. Es hat ihm mehr Arbeit bereitet, aber er war total überzeugt und vom Ergebnis bin ich das auch. Ich freue mich jeden Tag darüber!

    Mir schwebt eine massive Holzplatte vor, nur welche Holzsorte?

    Mir wurde genau davon abgeraten. Selbst wenn das massive Holz gut abgelagert ist, arbeitet es wohl noch zu stark. Statt dessen habe ich jetzt furnierte MDF-Platten. Das Echtholz-Furnier heißt "indischer Apfel". Meiner bescheidenen Meinung nach wertet das selbst die ötteligste Anlage optisch auf. Könnte sein, dass das auch gut zu dem braun-Ton deiner Dual-Anlage passt.

    Ich empfehle so ein Kabel: https://www.retrokabel.de/de/product_inf…557-komp--.html

    Das gibt es von verschiedenen Anbietern und soll keine Werbung für den verlinkten sein. Für mich war es ein Game-Changer und erleichtert den Umgang zwischen DIN- und Cinch-Pegel enorm.

    Was macht das Kabel? Es ist ein Dämpfungsglied eingebaut (im Prinzip ist das nix anderes als ein Widerstand). Ich kann das genauso gut ins Gerät bauen, ist kein Ding und kostet vielleicht 10 Cent. Aber dann habe ich das nur für ein Gerät. Wenn man mehrere hat, müsste man das bei allen machen. UND: wenn ich nicht zwischen den Welten wechsle, also in der DIN-Welt bleibe, ist das Dämpfungsglied störend... es müsste also wieder raus. Insofern ist das Kabel eine gute Investition.

    p.s. wer gut Widerstände in DIN-Stecker fummeln kann, kann sich problemlos so ein Kabel selbst basteln. Ich bin zu grobmotorisch dafür...


    p.s. kleiner Nachtrag zur Vertiefung: https://www.ccw-ka.eu/site/2hifi/hifi_sonst/dinadapter.html

    so wie oben geschildert stellt man den Bandzug, bzw. Drehmoment ein.

    Danke für den Hinweis, das hätte ich auch fast geschrieben. Eigentlich stellt man die Geschwindigkeit mittels Testkassette ein. Geeignet ist eine Kassette z.B. für W&F-Messungen mit 3000 (oder 3150) Hz.
    Beim C939 ist es nicht vorgesehen, die Bandgeschwindigkeit zu justieren. Der Motor ist nicht regelbar. Daher ist die Überschrift irreführend, denn durch Änderung des Bandzugs ändert sich die Geschwindigkeit nur indirekt. Und von "Einstellen" kann nicht die Rede sein, wenn man mittels Trial & Error vorgeht.

    Übrigens: hätte Dual gewollt, dass man so die korrekte Bandgeschwindigkeit justiert, hätte man dafür gesorgt, dass man an die Einstellschraube bei eingelegter Kassette kommt.

    Vielleicht kannst du Harald Kassdeckfan , die Überschrift noch ergänzen?

    Einzel gesehen auf jeden Fall. Am matt lackiertem Headshell kann man sich dran stören.

    Klar, kann man. In einem Forum alter weißer Männer (zu denen ich ja auch gehöre) gehört das Meckern dazu. Das kann man nett formulieren, aber manche leben ihre Unzufriedenheit halt auch gerne aus.

    Jetzt es ist ja so, dass du auch den Rest des Tonarms bearbeitest und da sieht das auf jeden Fall nicht schlimm aus, finde ich. Wenn man natürlich so ein elegantes, glänzendes TK an einen total verranzten Dreck flanscht, klar: dann kann man sich stören. Das kann ich nachvollziehen und verstehen. Und der Rest ist ja ohnehin immer Geschmacksache.

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    Kopfkino - und ich werde schon wieder ganz rappelig dabei: was, wenn der ganze Dreher hochglänzend wäre? Du stehst ja eher auf mattschwarz (auch chic!), ich werde bei Klavierlack spitz. Soweit bekannt. Wäre so etwas machbar oder setzt das Material zu starke Grenzen?

    Einfach mal die Brille weglassen, dann braucht man gar nix machen

    Das ist mein Lebensmotto. Brille ab, Hörgerät aus und die Welt ist plötzlich wunderbar friedlich. Ich kompensiere das dann mit lauter Musik. So laut, dass ich die Nachbarn nicht höre, die anklingeln, weil die Musik zu laut ist. :P

    Beispiel stumpf: schleifen mit 800 Körnung trocken bis Mangel nicht mehr sichtbar ist. Dann schleifen mit 3000 Körnung trocken. Danach leicht auf einem sauberen Baumwolllappen reiben (nicht wirklich polieren) bis keine Streifen mehr auf der Fläche zu sehen sind. Danach die Fläche über einen "Zauberschwamm" reiben bis sich die gewünschte Oberflächenoptik einstellt.

    Ich hätte schwören können, dass du mit Lack oder Hochglanzlack drüber gegangen bist. Für mich ist das ganz großes Kino und mir gefällt diese Variante viel besser als die matte, zweite. Hätte ich das Problem (habe ich aber mangels Dreher der 10er-Serie nicht), würde ich es original lassen (was meiner Faulheit zum Vorteil gereicht) oder auf Hochglanz polieren, weil das Ergebnis extrem elegant ist.

    Darf man kein Quartett von eigenen Fotos machen und das Ding ohne Markennamensnennung vermarkten? Zum Beispiel „Geraffelquartett“? Oder HiFi auf Kochmulde-Quartett?

    Ich liebäugle schon länger mit dem CS 529, nur das er einen Riemen hat lässt mich zögern

    Habe ich ja auch. Für mich war letzen Endes ausschlaggebend, dass es den 618q in Klavierlackfinish gibt. Und das ist wie der Rest perfekt gemacht! So hat jeder seine persönlichen Vorstellungen…

    Ob auch das Shure V15 III tauglich wäre?

    Definitiv, mit sehr guter Nadel, vorausgesetzt. Zum Beispiel der hochgelobten Jico SAS/Bor. Der Preisunterschied zu einem sehr guten 704/721 ist vermutlich gewaltig, aber: ich habe mit meinem 618q sehr viel Freude und die würdest du mit dem 718 auch haben. Der 618 ist top verarbeitet und der 718 wird das auch sein. Und es ist tatsächlich auch eine sehr große Freude, sich ein nagelneues und hochwertiges Gerät zu gönnen. Insofern ist es eine ernsthafte Überlegung wert. Wenn der 718 nicht ins Budget passt: vielleicht tut es der 618?

    Du brauchst so etwas

    https://www.tiffe.de/roehren/PhonoStrobo.pdf


    Und eine Lampe, die mit 50 oder 300 Hz pulst. Ich verwende die App True Note, die das Blitzlicht vom Handy blinken lässt:



    Allerdings ist die verlinkte Scheibe oben nur für 33 1/3 upm gedacht. Wenn die Striche bei drehendem Teller zu stehen scheinen, ist die Geschwindigkeit richtig eingestellt. Für 33 1/3 upm musst du einen feinen Schraubendreher mit Schlitz in das mit L bezeichnete Loch stecken

    Hallo Freunde, ich möchte mir einen "neuen" Plattenspieler gönnen. Die Modelle Dual CS 750 und CS 5000 habe ich nun ein Auge darauf. Was würdet ihr mir empfehlen und auf was muss ich beim Kauf achten?

    Danke schon mal für eure Mühe und eure Tipps.

    Wenn du dir einen neuen Plattenspieler kaufen möchtest, dann kaufe dir doch einen neuen Plattenspieler. Ich hatte einen CS 5000 und der ist wirklich toll. Ich habe ihn aber letzten Endes (und viele andere Spieler, die auch toll sind) letzten Endes durch einen wirklich neuen CS 618q eingetauscht. Da hast du viele Jahre Garantie, das Gerät ist neu, nix löst sich und du kannst einfach entspannt Platte hören. Ganz ehrlich: wenn ich die Preise für bestimmte gebrauchte Modelle sehe (und leider gehört der 5000er dazu), dann ist der preisliche Abstand zu ganz neuen Geräten echt nicht mehr groß.

    Ich kann mal versuchen, das vorzurechnen: ich habe für meinen 5000er ohne Porto 350 € gezahlt. Das Headshell war nicht mehr in Ordnung, ich habe ein neues gekauft. Den Preis weiß ich nicht mehr, war aber nicht billig. Die Haube gefiel mir auch nicht: neu (169 €). Verbaut war ein nicht so wirklich passendes Tonabnehmersystem... also: neu. Dann habe ich noch einen guten Riemen gekauft und natürlich das Gerät überholt. Ist nicht viel drin, was man machen muss, aber trotzdem: 1-2 Stunden waren das auch. Ich schätze, ich habe am Ende 600-700 € investiert. Dafür stand ein praktisch neu aussehender, perfekt laufender CS 5000 vor mir. Der 618q kostet ca. 1000 €... das meinte ich mit: der Preisunterschied ist am Ende gar nicht mehr so groß.

    Ach Leute… irgend jemand muss Entscheidungen treffen. Egal, ob es um sowas, Politik oder Medizin geht… In der Regel sind die Menschen, die das machen, weder unerfahren noch dumm. Wir sehen am Ende das Ergebnis und natürlich können wir eine Meinung dazu haben. Vor allem können wir es aber - wir leben in einem freien Land - besser machen! Also, nicht lange schnacken: auf, auf! Firma gründen und dann das perfekte Produkt zu einem top Preis in D fertigen. Ist doch kein Problem, oder? :*

    = Tu quoque – Wikipedia

    Total interessanter Artikel, aber m.E. nicht passend zum Problem. Trotzdem danke, Gerd!

    Ach Leute… irgend jemand muss Entscheidungen treffen. Egal, ob es um sowas, Politik oder Medizin geht… In der Regel sind die Menschen, die das machen, weder unerfahren noch dumm. Wir sehen am Ende das Ergebnis und natürlich können wir eine Meinung dazu haben. Vor allem können wir es aber - wir leben in einem freien Land - besser machen! Also, nicht lange schnacken: auf, auf! Firma gründen und dann das perfekte Produkt zu einem top Preis in D fertigen. Ist doch kein Problem, oder? :*