Beiträge von Darwin

    Der CS616Q ist auch eher seltener anzutreffen, aber - ich halte die Plastikdreher hoch - nicht das schlechteste, was in der Zeit gebaut wurde. Soweit ich weiß, haben alle dieser Dreher, die auf dem 455er-Chassis basieren, einen Steuerpimpel, denn der Arm wird bei diesen Halbautomaten auch zurückgeführt (anders als etwa beim 505). Das Schöne ist, dass es noch viele Original-Ersatzteile dafür gibt, weil die letzten 455er erst kürzlich vom Band gelaufen sind und Fehrenbacher noch Modelle produziert, die auf diesem Chassis basieren.


    Dualfred (Link siehe oben) hat den passenden Original-Pimpel. Er führt zwar den 616Q nicht auf, aber die Teilenummer stimmt und da es der Pimpel für dieses Chassis ist, passt er wohl auch.

    Hallo Peter und Gerd und natürlich auch "FD",

    ich weiß ja nicht, an was für einem Verstärker der Plattenspieler betrieben werden soll. Vermutlich einem mit Cinch-Eingängen, aber ohne Phono-Eingang. Falls es sich jedoch um einen alten Verstärker mit DIN-Anschlüssen handeln sollte, der keinen MM-Eingang hat, wäre der TC-4 die Allzweckwaffe. Ich hatte bis vor kurzem einen hier für Bastelzwecke, wegen seiner Universalität und er klang okay für den Preis. Er rauscht wenig, ist im oder am Schrank (oder sogar in einer Zarge!) montierbar... Herz, was willst du mehr? Ich habe ihn aber einem Käufer mitgegeben, der sowas für seine Anlage brauchte. Ich werde mir wieder einen besorgen.


    Ich HÖRE aber ausschließlich mit den eingebauten Phono-Eingängen bzw. drei Spieler laufen über jeweils eigene Phono-Boxen von Project, die ich vom Preis-Leistungsverhältnis auch empfehlen kann. Die günstigeren sind aber schon doppelt so teuer, die besseren kosten gleich ein vielfaches. Luft nach oben ist immer!


    Hallo FD!

    Vielleicht kannst du uns noch etwas zu deiner Ausstattung sagen? Oder Fotos hochladen vom Verstärker und dem Tonabnehmer (das Ding mit der Nadel)?

    war jeweils Loudness ein oder ausgeschaltet?

    Du meinst den "Contour"-Schalter (siehe mein Posting direkt darüber, #16 und #14)? Bleiben wir lieber bei der Dual-Nomenklatur, um nicht für Verwirrung zu sorgen (obwohl du in der Sache und in der Begrifflichkeit meines Erachtens korrekter bist, Peter!).

    Hi Rudi,

    die von dir genannten Cantons haben noch den "Taunus-Sound" und noch nicht den linearen, analytischen Klang moderner Cantons. Ich mag diese alten Lautsprecher auch und kann sie empfehlen, vor allem für solche Anlagen wie der HS 152, weil die Verhältnisse noch gewahrt sind (Optik, Größe, Klang).


    M.K. die müssten deshalb auch deinem Sound- und Musikgeschmack entgegen kommen. "Taunus-Sound" meint einen badewannenähnlichen Frequenzgang mit Betonung der Bässe und Höhen - genau das macht der "Contour"-Schalter deiner HS auch und du hast das mit der Anhebung der Bässe und Höhen bereits nachgestellt. Trotzdem, bevor du Boxenpaar Nr. 3 anschaffst: probiere doch erst einmal das Optimum aus den vorhandenen Lautsprechern durch eine passende Aufstellung herauszuholen. Denn die besten Cantons klingen bescheiden, wenn man sie kontraproduktiv aufstellt... übrigens noch ein Nachtrag zu den Numans: du kannst sie, wenn du nicht direkt Löcher in die Wand bohren möchtest, wenigstens einmal bündig an einer Wand aufstellen und den Klangunterschied testen. Es schadet auch nicht, wenn die Lautsprecher auf Ohrhöhe stehen - dann kann man den Hochtonbereich optimal ausnutzen.

    Hi Marcus,

    Glückwunsch zu deinen beiden Boxenneuerwerbungen! Wo hast du deine Boxen aufgestellt? Vielleicht kannst du davon noch einmal ein Foto einstellen, dann kann man ggf. noch Aufstellungstipps geben.


    Basswunder sind beide Boxenpaare von dir prinzipiell und typbedingt nicht. Die CL 136 kenne ich nicht, ich habe auch keine Infos dazu auftreiben können; dazu müsste ich wohl in den damaligen Prospekten stöbern. Sie hat wohl keine Hochtonkalotte, sondern einen normalen Konus, wenn ich das richtig habe (aus mittelmäßig vertrauenswürdiger Quelle). Das bedeutet, dass der Hochtöner ziemlich bündelt - sitzt du nicht im "Stereo-Dreieck" ist die Hochtonwiedergabe eingeschränkt. Kalotten hingegen würden die hohen Töne nicht so gezielt punktuell, sondern gestreuter abstrahlen.


    Deine HS 152 hat einen "Linear" und einen "Contour"-Schalter. Drücke mal den "Contour"-Schalter (bei neutraler Einstellung der Bass- und Höhen-Regler). Eigentlich ist er da, um eine Art "Loudness"-Funktion (sogar in Abhängigkeit der gewählten Lautstärke) bereitzustellen. Meiner Erfahrung mit einigen anderen HS-Anlagen nach (33, 38 und 120), bei denen man diese Funktion gar nicht abschalten kann, führt das dazu, dass die Unzulänglichkeiten der damaligen Regalböxchen ganz gut ausgeglichen werden. Mit Hifi hat das dann natürlich nichts mehr zu tun. Aber es macht Spaß beim Hören!


    Die Numann-Boxen sind übrigens aus der ganz preiswerten Kategorie. Auf der Herstellerseite macht der Produzent darauf aufmerksam, dass die Basswiedergabe dann besonders profitiert, wenn man die Boxen wie vorgesehen an der Wand anbringt, weil dann die passive Bass-Membrane auf der Rückseite ihre Vorzüge ausspielen kann - nur dann ist der Laufzeit- und Phasenversatz des Basssignals definiert. Stellt man sie hingegen frei auf, kann es auch zu Phasenauslöschungen kommen, die sich immer stark im Bass bemerkbar machen (in der Regel durch schwammige und leisere Bässe). Stellen dich die Höhen nicht zufrieden, nimm das Frontgitter ab und teste, ob es zu einer Verbesserung kommt.

    Hi Martin,

    mit QVK hast du eine gute Quelle gewählt. In den Anleitungen für den 505-1 und den 505-4 sind beide Riemen mit der gleichen Teilenummer vermerkt (261 921) - unwahrscheinlich, dass die Spieler 505-2 und 505-3 andere Riemen haben! Aber möglich...


    Daher eine andere Frage (hast du die Punkte von Frank kesselsweier schon durch?): wie misst du die Gleichlaufschwankungen? Mit der RPM-Handy-APP? Dafür habe ich mir ein 3D-Teil gedruckt, das es mir ermöglicht, das Handy zentriert über dem Dorn aufzulegen... ich benutze das mit dem iPhone, bei dem die Gyrosensoren bekannt sind - bei Android-Handys verbaut jeder Hersteller etwas anderes und daher wird es kaum zu brauchbaren Messungen mit diesen Handys kommen können. Wenn ich den Messungen vertrauen können möchte, nehme ich eine Testplatte mit 3150 Hz-Ton und das Windows-Programm WFGUI (noch besser wäre ein W&F-Meter, habe ich leider nicht). WFGUI bringt aber wohl brauchbare Ergebnisse und ist abgeglichen.


    Also: gehe noch einmal die essentiellen Tipps von Frank durch und teste mal WFGUI statt RPM (wofür du allerdings dann eine Testplatte benötigst).


    Hey, der 505 ist ein feiner Spieler! Für mich eine lebende Legende wie der Technics 1210! Schönes Teil!

    Es gab hier mal eine Diskussion, ob der Steuerarm gefettet sein muss oder nicht, denn ab Werk ist da eine dünne Schicht drauf. Hast du die entfernt? Wenn ja, fette mal ganz leicht! Ich hab's bei meinen 455er-Derivaten nicht gemacht und störe mich jetzt etwas an dem Geräusch. Aber dafür möchte ich die Plastik-Teile nicht noch einmal aufmachen...

    Hi Otto,

    ist das Knattern ein etwas unregelmäßig plastikähnlich knatterndes Geräusch? Und hast du das Plastikteil, das gegen den Pimpel drückt und den Tonarm bewegt (komme gerade nicht auf die richtige Bezeichnung) entfettet, aber nicht neu gefettet? Wenn ja, dann knattert das. Das ist unbedenklich und führt höchstens zu einem früheren Verschleiß des Pimpels, nervt aber auch ein bisschen.

    um HS152 gehören ja eigentlich die CL138-1. Taugen die was und lohnt es sich eventuell doch auf ein passendes Angebot aus dem Netz zu warten?

    Hallo Markus!

    Die CL 138 (ohne 1) habe ich hier in weiß und sie sind offen gestanden für Boxen, die "dabei waren", superb, allerdings nicht im Bassbereich. Der ist sauber, aber eher zurückhaltend. Ich habe sie zudem noch an der Wand hängen (dafür gibt's eine Vorbereitung mittels Loch an der Rückseite) und das fördert den Bass nicht unbedingt, auf einem Regalboden könnten sie noch zulegen. Wenn du also die Möglichkeit hast, die CL 138 in einem Regal aufzustellen, könnte daraus klanglich durchaus was werden.


    Ich habe weitere Dual-Regalboxen (CL 35) in einem Regal stehen und die haben unten herum wesentlich mehr zu bieten - allerdings sind sie im Höhenbereich zurückhaltender. Aufbau und Volumen sind vergleichbar, die CL 138 sind bis 24.000 Hz angegeben, die CL 35 bis 16.000 Hz. Der Hochtöner der CL 138 löst sehr schön auf, das Klangbild ist überhaupt nicht muffelig, sondern sehr transparent und erzeugt eine brauchbare Bühne - damit kann man wirklich schön Musik hören.


    Mein Tipp wäre daher, vielleicht nach CL 138 Ausschau zu halten. Boxen in Nussbaum, die dann auch noch einigermaßen den Farbton keiner HS 152 treffen, werden heutzutage für dein Budget praktisch nicht angeboten.

    In den Kleinanzeigen gibt's gerade welche in Bayern. Da da VB steht, kannst du vielleicht aushandeln, dass du sie günstiger oder zu dem Preis inklusive Versand bekommst. Den Verkäufer kenne ich nicht, aber Kontakt aufnehmen schadet ja nicht.


    Wenn für deine HS 152 sogar Orginalboxen dazu kommen, erhöht es die Originalität und

    den Wiederverkaufswert.

    Das sehe ich übrigens genauso! Du hast dann genau den Klang, den sich Dual damals für die HS 152 vorgestellt hat.


    Ansonsten schau doch mal nach Regalboxen von Canton. Bis in die 80er gab's da eine Reihe von Boxen in Nussbaum, die optisch passen könnten.


    Noch eine Kleinigkeit: Soweit ich weiß, hat deine Anlage keinen "Phono out". Du könntest natürlich über die Buchse vom Tonband gehen, aber da du einen eingebauten Verstärker hast, der auch nicht gerade schlecht klingt, sehe ich darin keinen Vorteil. Und du verspielst die Möglichkeit, schon einen der zwei Eingänge zu belegen (du könntest z.B. noch einen CD-Player und einen Bluetooth-Empfänger anschließen oder - wie vorgesehen - einen Tuner und ein Tapedeck).


    Viel Erfolg - vielleicht meldest du dich noch einmal, wenn du fündig geworden bist?

    Hi T-Bone (hast du vielleicht einen Namen, mit dem man dich persönlicher ansprechen kann?),

    das TKS237 ist gar nicht so verkehrt und man kann damit prima hören. Eigentlich ist es ein AT-Tonabnehmer, soweit ich weiß. Nachbau-Nadeln sind problemlos erhältlich, z.B. bei Dualfred:


    https://www.dualfred.de/Tonarm…adel-DN236-NB0384-dt.html


    Chris hat auch noch die DN236 als Original da:

    https://mrstylus.com/produkt/dual_dn236_original/


    Ein Versuch wäre die (wenn sie die Qualitätskontrolle nicht ohne Kontrolle passiert hat) "Black Diamond":

    https://mrstylus.com/produkt/dual-dn-242_black-diamond/

    Das wäre gegenüber den Original-Nadeln eine Aufwertung (in Bezug auf die DN236/237).


    Chris und Alfred sind zwar gewerbliche Anbieter, aber beide im Board aktiv und sehr kooperativ.


    Eine letzte Möglichkeit besteht darin, einen TKS-auf-1/2"-Adapter zu montieren. Damit kannst du jedes 1/2"-System montieren, aber es treibt natürlich den Preis in die Höhe (weil du zu der Anschaffung des Systems auch den Adapter finanziell einplanen musst. Außerdem verändert der Adapter die Geometrie des Systems und der Winkel der Nadel zur Platte stimmt in der Regel nicht mehr. Ob man das hört, steht auf einem anderen Blatt - es hängt von der Anlage und deiner Hörerfahrung ab.


    Und dann gibt's noch eine allerletzte Möglichkeit. Es gibt noch "neue" TKS-Tonabnehmer. Preislich ist das aber auch teurer und vielleicht vergleichbar mit der Anschaffung eines Adapters plus Tonabnehmer, nur dass in diesem Fall die Geometrie stimmt und die Montage etwas einfacher ist, da der Vorteil der TKS-Systeme, ähnlich wie bei den alten Dual-Klick-Systemen, der ist, dass man sie nur montieren und nichts mehr justieren muss (außer Antiskating und Auflagekraft).


    Du solltest nicht nur die Cinch-Stecker wechseln, sondern auch die Kondis ("Knallfrösche").


    Wenn du deinen Plattenspieler aus der Zarge holst, gibt's auf der Unterseite einen kleinen Plasik-Kasten. Geöffnet sieht der so aus:


    Die gelben Kondensatoren platzen mit der Zeit, verströmen dann einen sehr unangenehmen Geruch und mitunter hinterlassen sie auch eine Sauerei im Gerät.


    Einen Satz neuer Kondensatoren bietet Herr Noll an (kann man auch woanders kaufen, aber ich habe gute Erfahrungen mit ihm gemacht): http://c-noll.de/?page_id=33. Du brauchst das Set "Dual Kondensator Satz – Reparatur Kit für Riementriebler"


    Was die Haube anbetrifft, würde es sich lohnen, bobhund zu fragen, der Hauben nachfertigen lässt. Ich glaube, dass sein Lager derzeit leergeräumt ist. Aber Fragen kostet ja nichts.


    Mein erster Dual, der mich hier ins Board geführt hat, war auch ein 505, dem ein 505-2 gefolgt ist (sollte ein Schlachtgerät sein, aber am Ende liefen dank Board-Hilfe beide). Der 505 ist ein dankbarer Spieler für Einsteiger, denn er ist mit wenigen Handgriffen quasi in Neuzustand zu versetzen.


    Wenn du noch mehr machen könntest: in der Regel freuen sich Motor und Tellerlager über eine Reinigung und Neu-Schmierung. Auch das ist kein Hexenwerk. Und der Riemen könnte ersetzt werden (es gibt eigentlich zwei: Antriebsriemen und Zahnriemen für die Pitch-Einstellung).


    Wenn du das alles gemacht hast, hast du einen Spieler, der dir wohl auch die nächsten 40 Jahre Freude bereiten wird (denn so alt ist dein Spieler heute schon!).


    Ach ja, wusstest du, dass der 505 (mit Modellpflege) der Spieler von Dual ist, der am längsten gebaut wurde, nämlich quasi bis gerade gestern? Die Serie wurde erst jüngst mit einer finalen und luxuriösen Serie abgekündigt. Es gibt daher noch viele, viele Ersatzteile, nur leider zählen Haube und Tonabnehmer nicht dazu.

    Hi Thomas,

    Der hat 2,7 Ohm, die Bauform ist 0207 (wer Spass/Zeit hat kann das mal Gurgel) und kann damit etwa 0,6 Watt Verlustleistung.

    Die Bauform 0207 mit axialen Anschlüssen und einem Widerstandskörper von ca. 2,3 mm Durchmesser und 6 mm Länge ist die gängigste Bauform von bedrahteten Kleinleistungswiderständen für Leistungen bis zu 0,25 W (Kohleschichtwiderstände) bzw. 0,5 W (Metallschichtwiderstände). Weniger verbreitet sind bedrahtete Miniaturwiderstände der Bauform 0204 mit einem Widerstandskörper von ca. 1,5 mm Durchmesser und 3,2 mm Länge für maximale Leistungen zwischen 0,1 W und 0,25 W. Diese entsprechen größenmäßig etwa der SMD Bauform MINI-MELF (0204), haben aber axiale Anschlussdrähte.

    Wieder was gelernt. Da hatte ich bisher nur profundes Halbwissen, jetzt wissen wir es genau. Im Hinterkopf hatte ich diese Werte, wusste aber nicht mehr, ob diese universell sind und wo ich die herhatte. Danke!


    Zu RP05: könnte dieser gehen? (0,75 Watt)

    Zu RP12: könnte dieser gehen? (0,5 Watt)


    Wenn die passen würden, wäre alles paletti.

    Diese Plattenspieler (oben mal ein paar genannt) hängen ständig an 230Volt. Und die Kondensatoren CP05 und CP10 neigen dazu ihr Lebensende mit eine Kurzschluß zu beenden.

    Soweit ich weiß, hat Detlef die bereits in seinem Spieler ersetzt. Das habe ich bei meinem auch gemacht, der das Fehlerbild von Detlefs Spieler aber gar nicht zeigt, d.h., bei mir sind die ursprünglichen Sicherungswiderstände noch intakt (wurden auch noch nicht, bevor der 2235Q in meinen Besitz kam, ersetzt, soweit ich von den Lötstellen her optisch beurteilen kann). Weshalb ich aber an dem Thema so interessiert bin: diese Spieler, also 620/630 und 2225/2235 kranken ja an diesem Fehlerbild, aber es sind klasse Spieler, wenn man sich an der Haptik nicht stört. Meines Erachtens sind das aus dieser Geräteklasse und -zeit die besten Spieler aus dem Dual-Programm.

    (Foto extra gerade für euch gemacht)

    Danke, das ist super. Aber ich hatte das sehr genau vor Augen und Detlef auch ;(. Trotzdem sagen Bilder mehr als 1000 Worte.

    Hallo Alois,

    danke für deine Erklärung, die ich auch gut nachvollziehen kann. Das ist super erklärt, aber ich stehe immer noch auf dem Schlauch, wo die 0,25 Watt herkommen. Wenn ich die oder die 0,3 A habe, kann ich mit der Formel die jeweils andere Variable errechnen. Nur: einen der beiden Werte muss ich haben und ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich den herleiten kann. Berechnest du das über den Spannungsabfall und wenn ja, wie? Da brauche ich noch einmal Anfängernachhilfe...


    Hallo Detlef,

    die Sicherungswiderstände verhalten sich meines Wissens nach leider nicht wie Automaten, obwohl es sowas gibt. In der Anleitung vom 2235Q steht: "Wenn der Antrieb länger als 3 Sekunden blockiert wird (z.B. durch Anhalten des Plattentellers mit der Hand), wird eine Schutzschaltung wirksam, die den Motor abschaltet. Dabei blinken die LED's in den beiden Drezahltasten 11 und 12. Nach ca. 10 Sekunden läuft der Motor wieder an." Würden die Sicherungen auslösen, würde nichts mehr blinken :P obwohl das auch nicht ganz richtig ist, weil es ja zwei Sicherungswiderstände für die zwei Platinen gibt (eben mit +12 V und +20 V).

    Hallo Alois,

    ich bin heute nicht so konzentrationsfähig und stehe total auf dem Schlauch. RP12 hängt in der 12-Volt-Schiene: 12 V * 1,4 A = 16,8 Watt (P=U * I). Wie kommst du auf den Wert von 300 mA? Das habe ich in dem von mir verlinkten Post schon nicht verstanden, wie man auf den Wert kommt. Setze ich die 0,3 A ein, komme ich auf 12 V * 0,3 A = 3,6 Watt. Vermutlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht... naja, und ein Rechen-Genie bin ich auch nicht gerade... aber lernfähig und -willig 8)...


    p.s. ach so, ich habe schon verstanden, was der Widerstand bezwecken soll. Mir stellt sich nur folgende Frage: Der Spieler hat eine bestimmte Leistungsaufnahme, die Dual mit 11 VA angibt. Die muss problemlos durch die beiden Sicherungswiderstände gehen. Wird mehr Leistung aufgenommen, sollen die Sicherungswiderstände die Stromzufuhr kappen, indem sie den Dienst quittieren und sie die Leitung unterbrechen. Das mache normale Sicherungen auch. In diesem Fall sind die Sicherungen aber besonders träge, weil der Spieler vor allem beim Start eine höhere Stromzufuhr benötigt als im laufenden Betrieb.

    Hallo Detlef,

    das ist eine Frage an die "echten" Elektronik-Freaks im Board, die auch durchrechnen können, ob die nachgeschalteten Bauteile das abhaben könnten. Frage: was meinst du mit "starkem Abbremsen"? Für mehrere Sekunden den Teller festhalten? Ich habe mal gerade an meinem Spieler folgendes probiert:


    Teller angehalten: nach ca. 3 Sekunden blinken die Lampen von 33 1/3 und 45 upm, der Motor wird stromlos (der Arm hebt ab). Nach einigen Sekunden erlischen die Lampen, der Motor kann mit Einschwenken des Arms wieder gestartet werden.


    Du hast ja die Anleitung aus dem Board nachgebaut (Sicherung plus Widerstand in Reihe). Der Sicherungswert ist ein berechneter. Was ich in dem betreffenden Posting damals nicht verstanden habe: wie kommen die Kollegen bei RP12 auf 0,25 Watt? Im Service Manual steht in der Teile-Liste bei RP12: 2,7/5/0. Ich wäre jetzt immer davon ausgegangen, dass die 5 für 5 Watt steht, allerdings stelle ich mir auch die Frage, wofür die 0 steht. Im Schaltplan finde ich auch nichts erhellendes. Fragen über Fragen. 5 Watt wäre meines Erachtens ein realistischer(er) Wert. Der Spieler hat einen Stromverbrauch von ca. 11 VA lt. Anleitung und die beiden Sicherungswiderstände sind mit jeweils 5 Watt angegeben. Die 20 Volt-Schiene geht in Richtung Motor (über RP05), die 12 Volt-Schiene Richtung Steuerung (über RP12).


    Vielleicht kann sich ja mal einer der Experten einschalten, denn diese Fragen finde ich auch echt spannend. Was du machen konntest, hast du erst einmal gemacht: für Leichtgängigkeit der Mechanik gesorgt, Elkos getauscht und im Ausschlussverfahren probiert, ob es am Motor liegt. Daher ist deine Frage nach dem Sicherungswert die Frage, die offen bleibt...

    Meine klare Empfehlung: Gummimatte!

    Filz dient nur der Verstärkung der statischen Aufladung.

    Das kann ich nur unterschreiben. Dualfred hat noch eine Menge an Matten da... :)


    Wir machen uns ja so oft einen Kopp, wie man dieses oder jenes richtig einstellt... neulich habe ich ein AT-System installiert (durchaus höherwertig). Hier ein Auszug aus der hemdsärmeligen Anleitung:



    Und das ist ist Abbildung dazu:



    Geht doch! :P Kein Wort zum Thema VTA etc...