Beiträge von Darwin

    absolutjochen


    Hi Jochen (?),

    es soll also einfach nur eine kleine Anlage mit Plattenspieler und Verstärker sein? Ich habe noch eine HS 120 hier, die komplett lauffähig ist, mit neuer Nadel, neuem Riemen, Service ist am Dreher soweit gemacht. Zwei Schwachpunkte hat das Gerät: die Haube ist zwar vorhanden, aber nicht mehr intakt. Man kann sie als Staubschutz auflegen - für mehr taugt sie leider nicht mehr. Bei Abnehmen von Platten entstehen statische Aufladung, die lautes Knacken verursachen. Das ist dann unproblematisch, wenn man den Lautstärkeknopf auf 0 dreht, bevor man eine Platte abnimmt.


    Die Anlage ist hier schon in der Board-Galerie verewigt: HS 120


    Wenn du magst, kann ich noch zwei Boxen von Dual dazugeben. Sie stammen zwar nicht von der Anlage, sondern von einer DVD-Anlage von Dual China, klingen aber recht gut und sind klein - passen damit auch prima in ein Bücherregal.


    Ich selbst habe mal für die Boxen 10 Euro bezahlt, Riemen und neue Nadel sind zusammen 20 €. Wenn wir auf 40 € insgesamt aufrunden, kannst du das Ding haben - die Versandkosten wären dann schon drin. Ach ja: gegenüber der HS32 hättest du einen modernen MM-Tonabnehmer. Der Klang ist für so eine kleine Anlage echt passabel (allerdings gilt das für so manche HS-Anlage, wenn sie einen Service hinter sich hat und mit passenden Boxen betrieben wird).


    Ich fahre Montag in den Urlaub - wenn du dich schnell entschließt, kriege ich das Ding noch vorher auf den Weg, sonst müsstest du dich noch gut 2 Wochen gedulden oder weitersuchen :P

    Lieber Wolfgang,

    was meinst du denn? Irgendwie bin ich eventuell nicht der einzige, der nicht ganz mitkommt. Nicht böse sein - ich meine das nur auf die Sache bezogen!

    Das alles sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich fragt, wieso sich so viele Leute diese kleinen Dual Heimanlagen mit Keramiksystem und 2 mal sechs Watt gekauft haben, oder wieso es ein so eng abgestuftes Sortiment gab, und wieso Dual im OEM-Bereich noch Geräte unterhalb des 1214/1224 im Programm hatte, wo das Gegengewicht und die Chromblende in der Gummimatte weggespart wurden.

    Und man muss sich auch vor Augen halten, weshalb von diesen kleinen Dual-Anlagen so viele so phantastisch erhalten sind - sie wurden über einen längeren Zeitraum erspart, wie ein Heiligtum behandelt (das war bei uns auch so) und oft so sehr geschont, dass sei von alleine kaputt gehen mussten - es hat ja keiner nachgeholfen.


    Im OEM-Bereich gab es so viel Zeugs, das so weit unter den einfachsten Dual-Sachen angesiedelt war... das ist sicherlich auch ein Grund, weshalb Dual so weit wie vom Firmenethos vertretbar mitgegangen ist. Ich erinnere mich an gruseligste Philips-Plattenspieler, die auf dem Papier das Gleiche leisteten wie so mancher Dual-Plattenspieler (inklusive Wechselfunktion)... aber wehe, man fasste die Geräte an oder schraubte sie auf. Und auch Philips wurde noch unterboten...


    BTW: die kleine HS-Anlagen sind ja gar nicht so schlecht. Wenn man sie revidiert hat, passende Boxen bereit hält und die Nadel und das System in Ordnung sind, kann das Hören damit schon sehr viel Spaß machen. Es ist sicherlich auch manche Party damit beschallt worden...

    Ich glaube, Jürgen ( lazy66 ) hat die Segel in diesem Thread gestrichen :(. Zur Erinnerung: das war der Thread-Ersteller =O. Egal. Ich habe ihm wunderschöne Fotos gemacht, weil mir die in diesem Thread einfach fehlen. Man könnte natürlich auf diesen Thread hinweisen:


    dual-board.de/index.php?thread/54724/


    Der ist allerdings mittlerweile auf nicht weniger als 34 Seiten angewachsen :rolleyes:. Da brauche ich nicht ein Pilsken, sondern eine ganze Kiste, um mich da durchzuarbeiten 8o.


    Zurück also zum Thema, vielleicht liest du das ja doch noch, Jürgen? Hier ein Blick in mein Arbeitszimmer:



    Im Regal vor meiner Couch stehen vier Dreher, hier ein Nahaufnahme... naja... nicht so ganz gelungen:



    Ich fange mal rechts an: das ist ein CS 521, der Vorverstärker steht auf dem Regalboden unter dem VW-Bus ganz rechts. Links neben dem Bus steht ein CS 5000, dessen Vorverstärker direkt darunter steht (das silberne Kistchen). Beide VV sind am Receiver unter dem 5000, also über dem Fernseher angeschlossen und der wiederum betreibt auf dem ersten. Bild die äußeren Standboxen von Canton. Hier noch einmal das Ganze, jetzt aber etwas besser zu sehen:


    Links neben dem Fernseher steht eine Grundig-Anlage (zu der die inneren Standboxen gehören). Daran ist ein 505-2 angeschlossen:


    Und links neben der Grundig-Anlage steht noch eine Philips-Anlage. Das, was oben drauf glänzt, ist der Deckel vom dazugehörigen Tangential-Spieler. Die Philips-Anlage ist an die silbernen Canton-Regalboxen auf den Eckregalen (s.o.) angeschlossen - oberster Regalboden.


    Dann gibt's noch eine "Vintage"-Anlage, die rechts auf dem seitlichen Teil des Regals steht (oberhalb des grünen Bodenkissens, s. erstes Bild):


    Sie besteht aus dem CR40 mit TG29 und CS1219. Daran sind Dual-Regalboxen angeschlossen, die in den Eckregalen unter den Canton stehen (im Querformat).


    Bleibt noch meine Schreibtisch-Anlage, die ganz rechts steht, auf dem letzten Holzregal vor der weißen Schubladen-Kommode:

    Der 2235Q ist an einem Yamaha-Receiver angeschlossen, den passenden CD-Player gibt's auch und was auf dem Bild fehlt, ist noch eine Tonbandmaschine, die auf der weißen Kommode steht. Die Lautsprecher (von Dual) hängen über meinem Schreibtisch, so dass man feinsten Sound beim Arbeiten hat... die anderen Lautsprecher strahlen ja auf die Couch und der Schreibtisch steht 90° versetzt dazu.


    Eigentlich würde eine Anlage reichen, an die man zwei Lautsprecherpaare anschließt: eines, für die Beschallung der Couch und eines für den Schreibtisch. Das wäre schon luxuriös genug... Mich limitiert der Platz, noch mehr Spieler aufzustellen (und Tonbandgeräte: auf dem ersten Bild steht meine Revox A77 auf dem Boden unterhalb des Fernsehers und meine Akai kann man gar nicht sehen, sie steht am Rand und ist nicht angeschlossen).


    Ich glaube, dass es sinnvoll ist, nur so viele Spieler aufzustellen, wie man gleichzeitig spielbereit halten kann. Alternativ kann ich mir auch vorstellen, dass man irgendwo ein Regal oder einen Schrank hat, in dem die Spieler leicht entnehmbar geparkt stehen. Dann müsste man die Anlage aber so aufbauen, dass man beim Spielerwechsel die Kabel sehr bequem einstöpseln kann. Bei meinem Regelsystem ist das leider nicht gegeben... :(.

    Der Grund der offenen Haube liegt darin begründet, dass sich das in der Regel dünne Material der Haube leicht zur Schwingung anregen lässt. Liegt die Haube auf, ist die Kontaktfläche zur Zarge größer und der Spieler schwingt mit. Soweit die Theorie. Kann ich die Haube leicht komplett abnehmen, mache ich das. Ansonsten bleibt sie offen stehen.


    Tja, ob man das alles immer hört? Teilweise ist das auch eine Frage der Sozialisation. Ich bin so herangeführt worden. Und so leise, dass ich das Nadelgeräusch über den direkten Luftweg höre, ist mein Verstärker nie eingestellt. :) Würde ich so leise hören, könnte die Haube geschlossen bleiben. 8o

    Ich bin auch immer wieder erstaunt, was manche so zusammenstecken - und wie. Aber offensichtlich sind die Dogmen, so logisch sie auch sind, nicht in Stein gemeißelt. Trotzdem halte ich es so wie zu Abrahams Zeiten:

    • Jeder Spieler hat genau einen (eigenen) PreAmp
    • Der Preamp steht möglichst am Spieler, so dass das Kabel des Spielers immer reicht und nicht verlängert werden muss
    • Die Boxen stehen nicht auf dem gleichen Brett, sondern sind möglichst vom Spieler entkoppelt (wenn es überhaupt Regalboxen sind)
    • Geräte, die Vibrationen erzeugen, stehen nur dann in der Nähe eines Spielers, wenn sie nie gleichzeitig betrieben werden (z.B. Tonbandgeräte)
    • Der Deckel bleibt beim Abspielvorgang, wenn möglich, auf (das geht bei Tangential-Spielern oft nicht, wenn der Deckel die Tonarmführung enthält)

    Auf diese Weise limitiere ich auch die gleichzeitig angeschlossenen Spieler... es sind zurzeit nur sechs 8)

    Und mal ehrlich, all die Diskussionen hier im Board was Neue Dreher betrifft sind schwierig, eigentlich wollte man das Fehrenbacher Programm nicht, War dann aber entsetzt warum Plötzlich alles anders ist, und auf der anderen Seite haben aber auch die wenigsten hier eines dessen Modelle gekauft, und wenn dann einer echtes Kaufinteresse hat, am neuen Programm, wird es durch den berühmten „Kakao“ gezogen, nur weil man nicht in der Mittelklasse landen will, aber ich würde kaufen wenn ich Klarheit über die Modellpolitik hätte, weil wie gesagt, ich will nicht jetzt kaufen wenn dann in 2 Monaten was kommt was eher dementsprechend für mich passt , egal ob Voll oder Halb Automat, oder Antrieb

    Von Fehrenbacher hatte ich einige Dreher hier (mein erster neuer "Dual" war ein Uher-gelabelter 455, das war 1991 - das müsste schon Fehrenbacher gewesen sein). Ich habe auch schon das "Werk" von Fehrenbacher in St. Georgen gesehen - leider nicht von innen. Ich habe nichts gegen Fehrenbacher und bin sehr froh, dass er die "alten" neuen Modelle noch weiter gebaut hat und das zu einem moderaten Preis. Wer baut denn noch Vollautomaten? Und so schlecht ist ein 455er auch nicht. Ich bin gespannt, was die Zukunft für ihn (damit meine ich nicht den alten Fehrenbacher, Gott habe ihn selig, sondern seine Firma) und uns Plattenfans bringen wird. Ungeachtet dessen finde ich auch spannend, was aus der "Marke" Dual wird und welche neuen Modelle auf den Markt kommen werden.


    Dein Anliegen kann ich verstehen. Lass dich nicht unterkriegen. Die Dual-Boardler, die die alten Geräte bis auf die letzte Schraube auseinander genommen haben, haben Respekt vor der Ingenieursleistung, der durchaus berechtigt ist. Die Zeiten kommen aber nicht wieder und Platten sind - so sehr sie im Moment hip sind - ein Nischenprodukt. Die Spieler damit auch. Eine Firma muss damit erst einmal Geld verdienen - das gilt auch für die neuen Dual-Produkte. Was dann kommt, hängt auch vom Markterfolg ab.

    Hallo Jürgen,

    ich habe es anders gemacht. Mir war wichtig, verschiedene Techniken im Haus zu haben:

    • als Reibradler werkelt ein 1219
    • als Direkt-Angetriebener ein 2235Q
    • als Riemen-Antriebler ein 505-2 und als Vollautomat ein 521 (der es mir außerdem ermöglicht, sehr viele verschiedene Systeme auszuprobieren)
    • als Misch-Dings ein 5000 (quartz-geregelter Riemen-Antrieb)


    Die sind alle angeschlossen (an insgesamt vier Anlagen). Der 1219 hängt an einer zeitlich passenden Anlage (mit CR40 und TG 29), die anderen an moderneren Anlagen.


    Zurzeit nicht angeschlossen sind: 530, 455-1, 415-2, 1210, 1209 (und HS 120 und HS 38).


    Bei den Spielern weiß ich auch noch nicht, ob die gehen dürfen... Auch wenn ein Gerät nicht "top" ist: so'n richtigen Schrott hat Dual eigentlich nie gebaut. Das gilt leider auch für deinen 1224/25...


    Aber ob dir das hilft?

    Brauchst du Bänder?


    Diethelm 🙂

    Das wäre jetzt auch meine nächste Frage gewesen :)


    Dürfte ich dann dich, Peter, noch eine Bitte richten? Könntest du ein Foto von den Köpfen machen? Ich glaube, dass meine ziemlich eingeschliffen sind und ein Vergleich wäre super...

    Das Einstiegsgerät wurde hier schon mal Recht ordentlich bewertet

    ....und die Verarbeitungsqualität soll sogar besser sein als Damals 8|;) :

    Zitat aus dem Test:

    "Der CS 418 fühlt sich schon beim Auspacken sehr stabil und wackelfrei an. Von einer solchen Verarbeitung konnte man in der „goldenen“ Dual-Ära vor 40, 50 Jahren nur träumen. Und zwar auch bei Modellen, die inflationsbereinigt deutlich teurer waren als heute der CS 418."

    Das ist witzig, dass du zur gleichen Zeit über die gleiche Stelle gestolpert bist.

    Tja... ich sach ja immer: früher wurde bei Dual auch nur Blech zusammengeschraubt. Ich erlaube mir ein Zitat, das ich nicht weiter kommentieren möchte:


    Zitat


    Der CS 418 fühlt sich schon beim Auspacken sehr stabil und wackelfrei an. Von einer solchen Verarbeitung konnte man in der „goldenen“ Dual-Ära vor 40, 50 Jahren nur träumen. Und zwar auch bei Modellen, die inflationsbereinigt deutlich teurer waren als heute der CS 418.

    Hi Peter,

    ich weiß nicht ganz genau, was du mir mit dem Link sagen willst, aber es gibt zwei Versionen der Leerspule - die, die du verlinkt hast (und die das Dual-Logo dreimal enthält), und diese hier:



    Die Spule, auf der das Logo nur einmal abgebildet ist, scheint die ältere Version zu sein. Sie hat einen papierähnlichen, weißen Aufkleber, während die neuere Version ein beschichtetes, silbriges Label hat. Ich habe für mein TG29 die ältere Version, die auf der Bedienungsanleitung abgebildet ist. Dein verlinkter Prospekt von 1972 hat die neuere Version abgebildet.


    Das von mir oben verlinkte und selbst erstellte Label zum Ausdrucken und Ausschneiden verzichtet auf die Beklebung bis zum Dreizack, sondern orientiert sich an den Agfa-Labels mit kreisrundem Ausschnitt. BASF, von denen die Spule offensichtlich stammt, die Dual mitgegeben hat, beklebt wie Dual bis zum Dreizack. Kann man oben auf meinen Fotos gut sehen.