Ein kurzer Vergleich: DMS 242 E mit Originalnadel vs. AT VM95ML

  • Ich habe seit letztem Jahr das 95SH und ich muss auch sagen, das ist das Beste, das ich zu dem Preis bisher hatte, ist immer ein Hochgenuss, damit Vinyl zu hören.


    Grüße

    Thomas

    Das Leben ist zu kurz für schlechten Klang!

  • Moin, habe derzeit das ML und das SH im Einsatz. Zu meiner Schade muss ich gestehen, dass eigentlich keinen Unterschied höre! 😩

    Vielleicht liegt es an meinem Raum, meiner Anlage, meinen Ohren oder was auch immer.

    Grundsätzlich bin ich mit dem Klang aber sehr zufrieden! 👍

    Gruß Norbert

    Steht bei mir:

    NAD 7020i, NAD 502

    Dual CS704, Dual CS721

    Sonus Faber Prinzipia


    "Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren". (Karl Popper)

  • Hallo,


    ich kann nicht ganz verstehen, warum AT für die Systeme satte 2p Auflagekraft empfiehlt. Mir erscheint das zu hoch, zumal ULM-Arme damit am Anschlag sind. Systeme andere Hersteller mit ähnlichen Schliffen benötigen weniger Auflagekraft. Warum wird diese bei den AT´s so hoch angesetzt?


    ralph

  • Die empfohlene Auflagekraft hängt von der Nachgiebigkeit des Nadelträgers ab. Sie muss also so gewählt werden, dass die Nadel exakt im 90 Grad Winkel (seitlich betrachtet) in der Rille steht. Erreicht man diesen Winkel schon mit weniger Auflagekraft als empfohlen, könnte das auch funktionieren.

  • Hallo,


    ich kann nicht ganz verstehen, warum AT für die Systeme satte 2p Auflagekraft empfiehlt. Mir erscheint das zu hoch, zumal ULM-Arme damit am Anschlag sind. S

    Wo sind die ULM-Arme am Anschlag?


    Alle mir bekannten Duals mit ULM-Arm erlauben die Auflagekrafteinstellung bis 3p.

    Da ist also von 2p noch satt Luft nach oben!


    Und ein Dual TKS 236 und das ULM 45 S, ULM 50E und TKS 50E brauchen sogar 2,5p!

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • AT-Systeme sind wohl auch eher für mittelschwere Tonarme ausgelegt, d.h. die breite Masse. ULM-waren/sind Exoten. Zumal es ja hier doch funktioniert - oder? Hat wer ein AT VM 95 an ULM, ich denke schon.(?)

    " Läuft! " .... genaugenommen: " Dreht! " :S

  • Bei 731/714 reicht die Einstellung nur bis maximal 2 Pond, ich meine, bei den 741/728 wäre das auch noch so. Bein630 & Co. sind es dann wieder 3 Pond.

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.


    Diethelm :|

  • Ist mir gar nicht aufgefallen, das die 708Q/714Q/728Q/731Q/741Q da eingeschränkt sind.

    Bei den 5ern und 6ern gehts bis 3 Pond.

    Den Sinn dahinter, warum man die 7er einschränkt, verstehe ich auch nicht so recht.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

  • Hallo Jürgen,

    Ist mir gar nicht aufgefallen, das die 708Q/714Q/728Q/731Q/741Q da eingeschränkt sind.

    Bei den 5ern und 6ern gehts bis 3 Pond.

    Den Sinn dahinter, warum man die 7er einschränkt, verstehe ich auch nicht so recht.


    der Sinn lag wohl daran, dass zu Zeiten eines 731Q die Höhe bzw. "Niedrigkeit" der Auflagekraft nach damals geltender Meinung zusammen mit einer hohen Compliance ein Qualitätskriterium für TA darstellte (z. B. M20E, V15 III usw.). Systeme mit einer Auflagekraft von 2p und darüber galten z. B. für einen 731Q schlicht als nicht "hochwertig" genug und deren Einbau war somit im ULM-Arm nicht vorgesehen. Ich selbst sehe das heute eigentlich noch genauso. Daher kann ich mich mit den AT´s trotz offenbar guter Erfahrungsberichten nicht so recht anfreunden.


    ralph

    2 Mal editiert, zuletzt von Ralph ()

  • Ein Ortofon SPU verlangt gerne mal 4 Pond Auflagedruck und ist beim besten Willen kein schlechtes System. Je nach Nadelschliff ist ein höhere r Auflagedruck überhaupt kein Problem, es zählt nicht der eingestellte Wert, sondern wie sich der Druck in der Rille verteilt. Man kann sich ja auch auf ein Nagel retten legen, ohne Schaden zu nehmen, ein Brett mit nur einem Nagel ist dagegen äußerst unbequem.

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.


    Diethelm :|

  • warum AT für die Systeme satte 2p Auflagekraft empfiehlt

    Was ist denn an 20mN satt ?

    Ulli aus dem Ruhrpott


    man kann den Wahnsinn nicht mehr beschreiben, man kann ihm nicht mal mehr eine Narrenkappe aufsetzen (HDH)

    If my heart could do my thinking And my Head begin to feel. Would I look upon a world anew And know what's truly real (Van Morrison)


  • Ein Ortofon SPU verlangt gerne mal 4 Pond Auflagedruck und ist beim besten Willen kein schlechtes System. Je nach Nadelschliff ist ein höhere r Auflagedruck überhaupt kein Problem, es zählt nicht der eingestellte Wert, sondern wie sich der Druck in der Rille verteilt. Man kann sich ja auch auf ein Nagel retten legen, ohne Schaden zu nehmen, ein Brett mit nur einem Nagel ist dagegen äußerst unbequem.

    Du kannst ja mal versuchen, ein SPU am 731er oder 741 zu montieren.... :D:D:D:D:D:D

    und irgendwie sehen diese SPU´s unästhetisch nach Dampfradio aus., sollen sie klingen wie sie wollen, außerdem sind sie viel zu hart. Meine Platten würde ich damit nicht spielen wollen.




    warum AT für die Systeme satte 2p Auflagekraft empfiehlt

    Was ist denn an 20mN satt ?



    naja - im Vergleich zu einem M20E, einem V15 oder einem ELAC 795 ist das immerhin das doppelte des empfohlenen Wertes. Und so viel anders waren deren Nadelschliffe nun auch nicht!


    ralph

  • Aber Diethelm,

    das sind Erfahrungen, die ich so nicht machen möchte. :)

    Ich denke, 20 mN Auflagekraft sind gerade bei den besseren Schliffen sicher kein Problem für die Platte. Dann schon eher die 25 mN bei einem M75 mit Rundnadel. Und auch diese Systeme werden noch keine sofort bemerkbaren Schäden anrichten.

    Gruß,

    Rainer

  • Ich habe vor mehr als 45 Jahren angefangen Platten zu hören mit einem 1214 und CDS 650.

    Die Platten die ich mit dem mit 40mN abgespielt habe sind heute noch einwandfrei in Ordnung.


    Also was soll es ?

    Ulli aus dem Ruhrpott


    man kann den Wahnsinn nicht mehr beschreiben, man kann ihm nicht mal mehr eine Narrenkappe aufsetzen (HDH)

    If my heart could do my thinking And my Head begin to feel. Would I look upon a world anew And know what's truly real (Van Morrison)


  • Also was soll es ?

    Die übliche Diskussion über theoretische Größen die praktisch sehr wenig Auswirkungen haben. Ich habe es zumindest in 40 Jahren nicht geschafft Lps mit welcher Nadel auch immer zu zerfräsen. So lange sie in Ordnung sind und man sich an die Herstellerangaben hält ist das doch alles kein Problem.


    Wenn alles über 2gr die Platten beschädigt, wieso baut dann kaum einer mehr ULM Arme/Systeme mehr? (Gibt es neu überhaupt noch welche?)


    BTW: fahre ich teilweise die AT auch ohne Probleme mit 1,75gr

  • Hat denn das ULM-Konzept überhaupt was mit der Auflagekraft zu tun? Das bezieht sich doch nur auf die Masse des Tonarms. Ich kann doch auch bei einem sackschweren SME-Arm schlanke 15mN einstellen.


    Ulli

  • Mein Senf dazu,


    an meinem umgebauten 606 läuft die 95er ML mit 1,9 gr und an einem Technics Derivat,

    der einen mittelschweren Arm hat, mit 1,7 gr.

    Ich würde auch 2,5 gr einstellen, wenn es sich besser anhören würde.

    Gerade der ML Schliff hat einen großne Abtastbereich, da verteilt sich das Auflagegewicht auf eine

    große Fläche.

  • Hallo Ulli,

    meiner Meinung nach ja. Für ULM-Arme benötigt man Systeme mit hoher Nachgiebigkeit, um auf eine geeignete Resonanzfrequenz zu kommen. Die kannst du aber aber nicht mit hohen Auflagekräften betreiben, weil sie sonst zu tief eintauchen. Der Vorteil von ULM ist meines Erachtens die gleichmäßigere Auflagekraft bei verwellten Platten - und ganz plan sind die alle nicht. Bei schweren Armen werden üblicherweise hart aufgehängte Systeme verwendet. Da sollten die Platten dann nicht wellig sein. Dafür hatten manche Spieler dann sogar Ansaugsysteme, um die Platte durch den Luftdruck auf den Teller zu drücken. Das funktioniert auch - ist aber recht aufwändig. Hier werden dann höhere Auflagekräfte (heute ca. 20 mN) genutzt. Häufig gibt es auch Mittelwege und manche Kombinationen funktionieren auch, obgleich das eigentlich nicht passt. Aber Tendenzen erkenne ich schon.

    Gruß,

    Rainer

    Einmal editiert, zuletzt von RoemerSt ()

  • Je nach Schliffart ist der spezifische Druck pro Quadratmillimeter in der Rille trotz höherem Auflagedruck viel geringer. Auch die Compliance spielt eine nicht unwesentliche Rolle.

    "Leeve Mann!", sach ich für die Frau.


    Diethelm :|

  • UPDATE:


    Nadel ist da, eingebaut und abgespielt, der Wahnsinn. Eben auch ein Vergleichshören über Kopfhörer mit CD und LP gemacht, welche ich beide habe.


    Die ML ist die Gewinnerin: Der glasklare Klang wie von der CD aber mit mehr Raum in die Breite und Tiefe und ausgewogeneren Tönen, es klingt nicht so gedrönt wie bei der CD, es gibt mehr Fazetten.


    Dennoch eine FRAGE: Dürfte jetzt das Problem, da es eine mikrolineare Nadel ist, nicht mehr auftauchen, dass man bei Stille bzw. leisen Passagen etwa eine Sekunde vorher im linken Kopfhörer sehr leise hört, was dann sofort als nächstes kommt?


    Ich hatte das schon einmal hier in einem anderen Thread beschrieben als ich noch das/die DNS 242 betrieb.


    Jedoch ist mit der ML dieses "Vorschauhören" im linken Kopfhörer geblieben, für eine Sekunde sobald es von der Ruhe (Pause zwischen Tracks, leise Passage im Stück) wieder lauter wird.


    Sollte das behoben sein oder nicht aufgrund des sehr dünnen Schliffs? Oder sollte es sich sogar verschärfen, da die Nadel tiefer in die Rille eindringt?


    Danke.

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