Beiträge von OM1

    Die Nadel ist tatsächlich die 155e. Die ist, wie auch die 242 relativ neu (max 1/2 Jahr) . Und es sind beide keine Nachbauten.

    Meine Wahrnehmung scheint also konsistent mit den theoretisch zu erwartenden Eigenschaften zu sein. Danke für die Einordnung.


    Ulli


    pass auf, dass es nicht zur Sucht wird.

    Keine Sorge, wenn die Neigung bestünde, würde ich mich auf CDs verlegen.


    Ulli

    Ich hab mir jetzt mal die Zeit genommen und einen kleinen Vergleich zwischen dem neuen OM30 und dem DMS242e gemacht.

    Ich muss sagen, dass der Unterschied nicht mehr ganz so spektakulär ist, wie der zwischen ULM55e und OM30. Das DMS242e scheint insgesamt irgendwie trennschärfer zu sein. Trotzdem fällt auf, dass der Klang des OM30 irgendwie kristalliner rüber kommt. Echt schwer schwer, das verbal zu beschreiben.

    Da ich den 504 wesentlich seltener benutze, hat der Austausch des 242 aufgrund des Vergleichs aber im Moment nicht mehr so die Priorität.


    Ulli

    Mit den OM-Nadeln kann ich noch was an "Auflösung oder Feinheiten" rausholen, TONAL bleibe ich aber eben auf der gleichen Linie.

    Ich bin ja relativ neu in dem Geschäft. Deshalb ist mir nicht klar, was unter "tonal" zu verstehen ist. Das mit der Detailauflösung hab ich in den letzten Tagen sozusagen am eigenen Leib erfahren. Mein Grundverständnis ist, dass ein, sagen wir mal, Abspielsystem naturgetreu das wiedergeben soll, was die sich bei der Aufnahme so gedacht haben. Ich will nicht, dass ein Tonabnehmer beim Abspielen seine eigene Idee darüber hinzufügt, was gut klingt. Das gilt auch für alle anderen Komponenten. Tut mir Leid, wenn das hier Off Topic geworden ist. Das dient hier nur der Entwicklung meines Verständnisses einiger Debatten, die in dieser Szene geführt werden.


    Ulli

    Wenn man nur eine bessere Nadel will, kann man sich auch den OM-Tonabnehmer von Alfred Langer kaufen und hat keine Bastelei. Die OM30, die ich seit gestern drunter hab, hat sich unbedingt gelohnt.


    Ulli

    Ich hab gerade das OM30 montiert. Haueha! Das ist ein Unterschied! Ich hab ja bisher nur die Hälfte der Musik gehört. Im Moment läuft Somethin' else von Adderley et al.

    Jetzt höre ich das Becken richtig und da ist auch ein Bass und nicht mehr was, was sich eher anhört wie gezuptes Cello. Das ist fast wie CD hören.

    Manomann, jetzt hab ich ein Problem mit meinem cs504. Muss nach dem Urlaub mal gucken, was so geht. Das kann ich mir ja jetzt nicht mehr anhören das Elend.


    Ulli

    Vielleicht wäre ein echtes Monosystem für deine alten Platten interessant.

    Meine Platten sind zum großen Teil nicht alt. Einige stammen aus den 70ern, viele sind aber auch Neupressungen von richtig altem Material ( Aufnahmen mit Charlie Parker von 1937 sind so das älteste), die z.T. leider z.B. durch Pseudostereofizierung Verschlimmbesserungen erfahren haben. Ich hab einen üblen Vertreter bei dem das offensichtlich ist, mit Übersprechen zwischen den Spuren, aber eben auch Fälle, wo ich denke, dass das irgendwie sauberer klingen könnte. Deshalb frag ich ja hier, ob von der besseren Performance vielleicht nur die Freunde von Opernarien und klassischen Klavierkonzerten profitieren und das bei meinem gespieltem Repertoire evt. nichts bringt.

    Ich müsste zum Glück zwar wegen so einer Maßnahme nicht wochenlang von Knäckebrot leben, finde aber auch mühelos sinnvollere Verwendung für mein dann letztlich doch begrenztes Budget.


    Ulli

    Danke, das wollte ich wissen. Ich schätze, ich werde das mit dem OM vom Dualfred versuchen. Das Setup wird häufiger genutzt und ich brauch mir keinen Kopf um die Justierung zu machen. Nur das gefummel mit den Kabeln macht mir Sorgen, mal sehen.


    Ulli

    Kennt ihr das: Man ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Bordeaux für acht Euro die Flasche, weiß aber nicht, ob der wirklich gut ist, weil man nie einen für vierzig probiert hat?


    Ich nutze grade zwei Setups:


    - DMS242E (Nadel neu) -> CS504 -> Fine Arts V1 -> Fine Arts BX1

    - ULM55e (Nadel original, neu) -> CS626 -> Onkyo TX8210 -> Beovox 45s


    An beiden Setups hatte ich zeitweilig einen Onkyo CP5000a mit VM OC 35V, ebenfalls mit neuer Nadel


    Meine alten Ohren hören keinen Unterschied, wobei ich hauptsächlich Jazz der 30er bis 70er Jahre höre. Ich kann insbesondere bei den Sachen aus den frühen Jahren eh nicht, ob das Saxofon verzerrt, ranzig gespielt ist oder Unzulänglichkeiten in der Aufnahmetechnik der Ära eine Rolle spielen. Aber auch meine Testmusik, die Brandenburgischen Konzerte, zeigten da keinen Unterschied.


    Das kann jetzt sein, dass die Setups beide in der selben Liga spielen und da insofern untrainierte Ohren keinen Unterschied hören. Ich erwäge, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um das auszuprobieren und wollte euch vorab fragen, ob ich mir das evtl auch schenken kann, weil das jeweilige Gesamtsystem mehr eigentlich nicht hergibt.

    Folgendes hab ich mir überlegt:


    - Das DMS242E durch ein Ortofon 2M Bronze zu esetzen (die Auswahl erfolgte nach rein ästhetischen Kriterien, ich hab da keinerlei technische)

    - oder das ULM55e durch ein Ortofon OM30 ersetzen (es gibt beim Dualfred eins, das auf ULM1 umgebaut ist, das man mit einer entsprechenden Nadel versehen kann)


    Was meint ihr?


    Ulli

    Es kann sein, dass Du eine getippte Nadel hast, bei der die Spitze verloren gegangen ist. Dann tritt das Phänomen auf. Einfach mal die Nadel genau angucken.

    Ansonsten such hier mal nach dem Stichwort Knallfrosch. Dir scheint der notorisch anfällige Entstörkondensator abgeraucht zu sein. Ist keine große Sache, das in Ordnung zu bringen. Du bist auch nicht der erste, dem das passiert.


    Ulli

    Er kann aus irgend einem Grund bei 45/min die Solldrehzahl nicht halten. Das muss nicht nur am Riemen liegen, kann auch sein, dass der Motor ein Problem hat, das erst bei höherer Drehzahl spürbar wird. Wenn Du den Riemen grad erst gewechselt und an den Füßen gearbeitet hast, würde es sich vielleicht auch lohnen zu prüfen, ob der Teller wirklich planparallel zur Zarge steht.


    Ulli

    Was passiert eigentlich mit dem Gleichlauf, wenn sich Staub unter dem Flachriemen absetzt und da kummuliert? Hab ich mich neulich schon bei einem Revox gefragt, den ich bei unserem örtlichen Elektro-Höker gesehen hab. Der kostete immerhin gut vierstellig. Ohne Haube versteht sich. Aber wer weiß, vielleicht fängt das ja eine komplizierte Steuerelektronik ab, die dann wieder den Preis rechtfertigt.


    Ulli

    Ich glaube eigentlich nicht, dass Conrad bei dubiosen Quellen einkauft.

    Der ist zwar noch im Montagebock, aber ich hab ihn mal kurz gestartet. Geknallt hats nicht und Motor läuft. Insofern geh ich mal davon aus, dass zumindest vorerst alles in Ordnung ist.


    Ulli

    Das isser:



    Wäre schön, wenn Du da schlau draus würdest. Ich hab die allerdings explizit seinerzeit für diesen Zweck gekauft, als ich den 626 fertig gemacht hatte. Für den hatte ich aber letztlich noch einen kompletten Bauteilsatz gekauft, so dass ich von diesen bisher keinen gebraucht hatte.


    Ulli

    Du hast Recht. Ich bin ein bisschen blind anscheinend. Den 68nF gibt's aber trotzdem nicht. Im Explosionsdiagramm wird mit der Nummer 136 auch nur auf die Position des alten Entstörkondensators gezeigt. Der ist mit Rifa, GPF, 40/085/56, PME271 Y 510 beschriftet. Auf dem Rücken steht 0,01mF.

    Sofern Du eine Idee hast, wo der sich versteckt, wäre ich für einen Tipp dankbar.


    Ulli


    Nachtrag:


    Die Position 142 hat zwei verschiedene Artikelnummern. Eine für eine Schalterplatte mit 10, die andere für eine mit 68nF.

    Im Service Manual des cs504 wird kein Kondensator erwähnt. Physisch vorhanden ist definitiv nur der im KS4. Und mehr Elektrik ist in dem Ding nicht drin.

    Ich hab den gestern noch getauscht bekommen, ging so gerade eben mit der Beinchenlänge.

    Ich hatte noch ein Problem mit der Blechabdeckung der Klemmenbox des TA Kabels. Das neue Cinch Kabel ist etwas raumgreifender als das alte DIN Kabel. Ich hab einfach die entsprechende Seite hochgebogen und die Blechkante getaped. Ich hoffe, das ist abschirmungstechnisch nicht erforderlich, dass die Box rundum wirklich komplett geschlossen ist, sonst hab ich ein Problem. Die neuen Flachstecker Schuhe sind zu lang und brechen, wenn man sie biegt, sofort ab.


    Ulli

    ...bei den füssen ist es halt wichtig, dass die nicht seitlich/schräg aufsetzen, sondern immer gerade, sonst brechen die recht schnell....hab gerade einen geklebt ;)


    bei diesen duals (cs 5000/750/g1) ist halt vieles weniger hochwertig, als es auf den ersten blick wirkt...trotzdem ist der antrieb gut und der arm super...damit sind die trotzdem dual oberliga.


    romme

    Bei dem, den ich auf dem Tisch hatte, sind die Füße schon vom scharf hingucken abgebrochen. Wenn ich die Gelegenheit hätte, würde ich mir welche hinlegen, auch wenn die am Gerät noch in Ordnung sind. Der Kunststoff hat einfach fertig.


    Ulli