Beiträge von phonesmoke

    Dezentrierte Platten hat es zu allen Zeiten gegeben. In der Schellackära war das wegen der höheren Drehzahl noch viel gravierender, das kann man sehr gut hören bei restaurierten Aufnahmen auf CD, da wurden alle Kratzer entfernt, aber die Dezentrierung ließ sich anscheinend nicht so einfach ausgleichen. Ich spiele stark dezentrierte Platten ohne Mitteldorn, dann kann man sie manuell zentrieren, normalerweise geht das ganz gut. Die Arbeit mache ich mir aber eigentlich nur, wenn ich eine Platte digitalisieren will. Bei 78ern ist das allerdings heikel. Singles fixiere ich zusätzlich mit Klebeband im großen Mittelloch.


    Diethelm :)

    Das ist normal, das liegt wohl an der Art und Weise, wie der Motorschalter betätigt wird, mit einem langen Hebel. Das ist bei allen Modellen dieser Bauart so, also auch bei den Modellen 510, 461 und 502. Mich hat das auch immer gestört, da wäre ein einfacher Tastschalter besser gewesen, rein haptisch, aber da praktisch alle Duals mit dem Einschwenken des Tonarms eingeschaltet werden, hat man dies wohl so belassen. Technisch notwendig war das nicht, und schön schon garnicht.

    Mit dem Rillenfinder kann das nichts zu tun haben, denn auch ausgeschaltet geht es schwerer als bei den anderen Spielern.


    Diethelm :-)

    Der Hebel bzw. Bolzen, der die Mechanik der Wechselachse betätigt, muss auch völlig frei beweglich sein. Da sammelt sich im Laufe der Jahrzehnte Schmodder und macht das Ding schwergängig. Dieser Bolzen wird bei jedem Startvorgang bestätigt, unabhängig von der Wechselachse, also auch beim Einzelspiel.


    Diethelm 🙂

    Bei den Dual-Plattenspielern wurde immer auf der Technik der Vorgängermodelle aufgebaut, verfeinert, variiert, im Zweifel verkompliziert, während andere Hersteller, vor allem die aus Fernost, einfach was komplett Neues entwickelt und gebaut haben.

    Das ist wie bei den E-Autos auch. Einfach einen E-Motor und Akku einbauen in ein Fahrzeug, das eigentlich komplett für Verbrennertechnik entwickelt wurde, kann gegen eines, das von Anfang an für elektrischen Antrieb gedacht und konstruiert wurde, eben nicht bestehen.


    Diethelm :)

    Ich erinnere mich an einen Test eines Thorens, ein 160er Modell, da wurde auch der Subteller aus Plastik und Metall verglichen und festgestellt, dass die Plasteversion Resonanzen besser bekämpft. Rein technisch gibt es kein Argument dagegen, sondern eher umgekehrt. Und man sieht es ja auch nicht, was die ganze Diskussion noch absurder macht. Es ist anscheinend eine reine Glaubensfrage.


    Diethelm 🙂

    Demnächst kommt der CS 700 mit schwerem Teller, dem guten Tonarm, der Endabschaltung per Lichtschranke und einem ordentlichen Motor für 2000 €, natürlich ohne Tonabnehmer.


    Diethelm 🙂

    Für das CDS 660 gibt es eine Diamantnadel, sowohl als Nachbau wie auch als originale NOS, letztere aber eher selten und dann meistens teuer. Extra Nadeln für alte Mikrorillenplatten gibt es meines Wissens nur für Magnetsysteme wie das Shure M 75 oder auch Ortofon OMB. Für die ganz alten Kristallsysteme CDS 1 und 2 gab es Doppelnadeln mit 23 und 60 mju, die dazugehörigen Spieler konnten noch kein Stereo.


    Diethelm 🙂

    Nein, die Philips waren in keiner Disziplin besser als die Dual, die Systeme aber auch nicht schlecht aber die Plattenteller aus Plastik und der Gleichlauf sind eher bescheiden.

    Die waren auch nicht ohne Grund um einiges billiger.


    Diethelm 🙂

    Die DMS 200, 210 und 220 klingen alle ziemlich gleich, entsprechen wohl auch alle dem AT 10, die Nadeleinschübe passen untereinander aber nicht. An das 210 passt auch die quadrotaugliche DN 411, an das 220 auch die DN 236/237/238, die laufen mit 1,5 p statt der empfohlenen 2,5 p, die für die Standardnadeln 201, 211 und 221 gelten.


    Diethelm 🙂

    Das war schon öfter in verschiedenen Medien zu lesen, auch in HiFi-Zeitschriften, als die noch relevante Gerätetests machten, dass Rumpelgeräuschabstände ab etwa 68 db nur noch mit einem Messkoppler zuverlässig gemessen werden können. Schon beim 701 war man an die Messgrenze gekommen, und der 704 war in Wirklichkeit sicher besser als die im Datenblatt angegebenen 67 db.


    Diethelm 🙂