Beiträge von phonesmoke

    Die DMS 200, 210 und 220 klingen alle ziemlich gleich, entsprechen wohl auch alle dem AT 10, die Nadeleinschübe passen untereinander aber nicht. An das 210 passt auch die quadrotaugliche DN 411, an das 220 auch die DN 236/237/238, die laufen mit 1,5 p statt der empfohlenen 2,5 p, die für die Standardnadeln 201, 211 und 221 gelten.


    Diethelm 🙂

    Das war schon öfter in verschiedenen Medien zu lesen, auch in HiFi-Zeitschriften, als die noch relevante Gerätetests machten, dass Rumpelgeräuschabstände ab etwa 68 db nur noch mit einem Messkoppler zuverlässig gemessen werden können. Schon beim 701 war man an die Messgrenze gekommen, und der 704 war in Wirklichkeit sicher besser als die im Datenblatt angegebenen 67 db.


    Diethelm 🙂

    Ich habe gerade mal gewogen und bin leicht erschüttert, der Teller mit Matte wiegt ganze 649 Gramm. Und er klingt auch wie ein Glöckchen, wenn man ihn dazu anregt, ein Umstand, den ich selbst schon beim Sägezahnteller meines 704 bemängelt hatte, wobei der doch mehr nach Glocke klingt.

    Trotz der geringen Masse hat der Teller allerdings keinen Höhenschlag, die Fertigungsqualität ist also sehr gut.

    Ich halte jetzt mal die Augen offen nach einem passenden Teller vom 630 oder 2235. Das Mäusekino braucht ja keiner und die Pitch bei einem quarzkontrolliertem Antrien erst recht nicht.


    Diethelm 🙂

    Die Motoren bei 2225 und 2235 sind aber doch die gleichen EDS, oder unterscheiden die sich?

    Wenn man ein Kabel am Rand einklebt, wird das Ganze dann nicht zu schwer und überfordert die Regelung? Oder ist die auch bei beiden Spielern gleich? Und wie sieht es mit Unwucht aus? Wie schwer darf oder soll das Kabel denn sein?


    Diethelm 🙂

    Die Gleichlaufwerte von 2225 und 2235 sind wohl auch deshalb unterschiedlich zu Gunsten des letzteren, die Rumpelwerte im Prospekt auch, aber dafür sehe ich keinen Grund, eher müsste der leichtere Teller weniger rumpeln wegen der geringeren Lagerbeanspruchung. Ist bei Werten weit oberhalb der noch mit Platte zu ermittelnden aber auch Wurst, da rumpelt nix.

    Die Plattenabspielmaschinen von EMT, die seinerzeit in vielen Rundfunkstationen standen, hatten auch geradezu lächerlich leichte Teller, also die mit Direktantrieb, dafür eben eine ausgezeichnete Regelung. Riementriebler brauchen schwere Teller, da sind 1,7 kg eigentlich noch sehr wenig.


    Diethelm 🙂

    Du kannst ja mal den Riemen vom Pulley nehmen, der dann am Subteller verbleibt, den er hoffentlich hat, dann den Plattenteller mitsamt einer Platte auflegen, Motor starten und die Nadel auf die Platte aufsetzen, und dann mal horchen, was aus den Lautsprechern kommt. Bleibt es still, dann ist alles gut, sonst das Ding zurück zum Händler bringen und einen Technics kaufen, der hat dieses Problem ganz sicher nicht.


    Diethelm 🙂

    Den optimalen Auflagedruck kannst du sehr einfach austesten, dazu brauchst du nur die Platte, den Spieler und deine Ohren. Einfach mal mit 1,5 anfangen, Antiskating leicht darunter, und dann erhöhen, bis es nicht mehr besser klingt. Dann auf den letzten Wert zurück einstellen und gut ist's.


    Bei Nachbaunadeln ist die Qualität durchaus unterschiedlich, es kann sein, dass 1,5 schon reicht, aber vielleicht auch erst mehr als 2. Probieren geht über studieren.


    Diethelm :-)

    Wenn du Pech hast, braucht der Spieler doch noch die komplette Abschmieraktion, dafür wäre er zu teuer.

    Achte darauf, dass beim Ablauf der Automatik der Plattenteller nicht signifikant langsamer wird, und dass er keine Betriebsgeräusche auf den Tonabnehmer überträgt, wie z. B. das typische Motorgesumme und Rumpeln vom Reibrad.

    Sollte er wirklich leise und störungsfrei laufen, ist er den Preis wert, sonst höchstens die Hälfte.


    Diethelm :-)

    Die Normalrille gibt es nur bei Schellackplatten, dafür muss die Nadelspitze 60-65 mju Verrundung haben,, für sehr alte Platten auch noch mehr. Die ersten Vinylplatten brauchten noch 23-25 mju, aber schon bald waren die besagten 15-17 mju üblich.

    Es gibt für das M75 auch eine Jukeboxnadel für 4 p Auflagedruck.


    Diethelm 🙂

    Den größten Unterschied wird das System ausmachen, Ortofon und Shure sind zwei Klangwelten, einmal klar und ein wenig nüchtern, dabei je nach Nadel analytisch, das andere eher warm tönend. Wichtig wäre da vor allem der Zustand der Nadel, denn originale sind für das Shure, wenn überhaupt, nur noch zu horrenden Preisen zu bekommen, beim Ortofon wird es nicht zuletzt auch wegen der weiten Verbreitung noch lange welche geben. Der Systemtausch ist beim 704 auf jeden Fall einfach zu bewältigen, das kann ein Vorteil sein, wenn du z. B. für Platten in fragwürdigem Zustand die gute Nadel schonen willst, ein M75 mit Rundnadel im TK ist leicht für kleines Geld aufzutreiben, eine gute Nachbaunadel dafür kostet keine 20 €. Zur Not lässt sich der 704 auch mit 78 statt 45 upm betreiben, da gibt es intern einen Umschalter unter der Platine, dann könntest du sogar mal alte Schellackplatten damit abspielen, passende Nadel vorausgesetzt.

    Insgesamt ist der 704 eindeutig der bessere der beiden Plattenspieler. Wenn du allerdings jetzt schon völlig zufrieden bist, dann solltest du lieber Platten für das Geld kaufen. Soweit ich weiß, gibt es für das OM auch sphärische Nadeln, die sich für die schlechter erhaltenen oder ganz alten Vinylplatten gut eignen, das sollte kein Problem sein.


    Diethelm 🙂

    Bist du sicher, dass der Verstärker von 1975 ist? Ich meine, der ist älter.

    Ich erinnere mich noch gut, wie ich nach einem Umzug meinen damaligen CD-Player Philips CD 104 von 1984 provisorisch mit dem 3D-Klang-Radio Grundig 4035 von 1954 verbunden habe und mit meiner ebenfalls damaligen Frau Beethovens Mondscheinsonate, von Emil Gilels gespielt, auf dem frisch verlegten Teppichboden liegend gelauscht habe.

    Und es klang erstaunlich gut, vor allem eingedenk der Tatsache, dass die Kabel nur mit Tesafilm zusammengepfriemelt waren...


    Diethelm :-)