Beiträge von RoemerSt

    Hi,

    diese Diode (Zehnerdiode 36 V) wird - wenn ich mich nicht täusche - parallel zum Elko liegen (Prüfe das bitte !). Die ist nicht im Schaltplan des 701 vorhanden und anscheinend auch nicht immer verbaut. Die findet sich aber im Schaltplan des Nachfolgers 721 und heißt dort D5. Die soll kurzfristige Spannungsspitzen aus dem Netzteil ableiten.

    Du kannst die weglassen falls defekt oder ersetzen. Im Normalbetrieb macht die überhaupt nichts. Solltest Du da wirklich eine Zehnerdiode mit 7,5 V einbauen wird vermutlich die Primärsicherung oder die Zehnerdiode durchbrennen. Hoffentlich nicht der Trafo....Soweit zu KI-basierten Vorschlägen. Immer erst selbst denken ist sicherer.

    Gruß,

    Rainer

    Hi Frank,

    überlege doch erstmal wozu diese Diode eigentlich dient, bevor Du die durch irgendwas ersetzt, das durch KI vorgerschlagen wird. Also erstmal nachsehen, wo diese Diode angeschlossen ist. Tip: Ersetzen mit 7,5 Volt wird sicherlich nicht funktionieren..

    Es gab auch schon Beiträge zu diesem Thema meine ich.

    Gruß,

    Rainer

    Hi HeuserC? (was n´Name),

    üblicherweise ist das Problem nicht die Leiterbahn sondern der Kontaktwiderstand zwischen Schleifer und der Leiterbahn. Zuerst kannst du versuchen einfach ein wenig Kontaktspray (z. B. Oszillin T6) in die Offnungen zu sprühen und das Poti mehrfach von Anschlag zu anschlag zu drehen. Wenn das nicht hilft muss das Poti ausgebaut, zerlegt und gereinigt werden. Ist eine Menge Arbeit, hilft dafür meist nachhaltig.

    Gruß,

    Rainer

    Hi Andreas,

    was ich schon einige Male hatte - die Magnete am Cantilever sind weg. Dann kommt da nicht mehr viel. Kann man mit dem bloßen Auge erkennen. Wenn möglich setze mal eine andere Nadel ein. Es geht auch einen DN 220.

    Gruß,

    Rainer

    Ja Thorsten,

    Da die Antiskating eh ein Kompromiss ist

    Das hängt nunmal an der sehr variablen Reibkraft. Die ist abhängig von Nadelschliff, Auflagekraft, Geschwindigkeit (also variiert auch bei einer Platte je nachdem wie weit innen der Abnehmer steht) und auch der Modulation der Rille. Ich meine ich habe das wesentliche erwischt - ach ja - bei Nassabspielen ist die Schmierung natürlich auch ein noch größerer Einfluss.

    Es gibt da aber noch ein weiteren unschönen Fakt: Die Skatingkraft greift an der Nadel an. Die Antiskatingkraft am Tonarm. Daher wird die Nadelaufhängung - der Cantilever - zwangsläufig aus seiner Ruheposition ausgelenkt. Bei Systemen mit hoher Compliance stärker als bei solchen mit eher harter Aufhängung.

    Ich stelle das so ein, wie es in der Bedienungsanleitung angegeben ist und gehe etwa 10% zurück. Dann hoffe ich auf einen günstigen Kompromiss.

    Gruß,

    Rainer

    Ja, hast Du.

    Die Skatingkraft entsteht durch den Anteil der Reibung an der Nadelrille, der aufgrund der Kröpfung des Tonarms nicht vom Tonarmlager aufgenommen wird. Darum gibt es bei Paralelltonarmen auch keine Skatingkraft und deshalb auch keine Antiskatingkompensation. Bei einer Platte ohne Rille ist diese Reibkraft niedriger und deshalb auch die Skatingkraft. Dann überkompensiert deine Antiskatingkraft.

    Es gibt im Board und gefühlt hunderte Threads zu dem Thema - wenn Du viel Zeit hast führe Dir die zu Gemüte. Eine recht gute Erklärung findest Du hier -etwas weiter unten:

    Tonarm – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Gruß,

    Rainer

    HI,

    bei einer Masseunterbrechung zu Tonkopf würde es sicherlich brummen. Vielleicht war ja nicht der Dreher aufgeladen sondern Wolfgang. Je nach Bodenbelag, Sohlen und Lufzfeuchtigkeit kann so was schon vorkommen.

    Wenn Du an den Strippen nur Cinchstecker anbaust und sonst nix änderst kann das mit Glück funktionieren. Ansonsten ist es m.E. sinnvoll die Toarmkabel zu tauschen. (Vorsicht Meinung) Damit sinkt auch die Kapazität der Kabelage.

    Gruß

    Die Kondensatoren bekommst Du alle als Ersatzteil bei den üblichen Versendern. Zusätzlich sollten auch - langfristig - die Trimmer für den Ruhestrom getauscht werden. Dann müsste die Endstufe neu eingestellt werden.

    Weil der Ton aber über Kopfhörer kommt vermute ich dass der Verstärker bis zu dieser Stelle ok ist - bis auf das Poti. Was Du ohne Ersatzteile erledigen kannst sind die Lötstellen der Potis und der Schalter mal nachzulöten.

    Wenn das nix hilft werden wir weiter eingrenzen.

    Schöne Pfingsten,

    Gruß,

    Rainer

    Hi Mara,

    welches Spray nimmst Du? Versuche es mal mit den Lautsprecherschaltern. Der Kopfhörerausgang hat ja funktioniert und da sind nur noch die LS-Schalter und Buchsen zwischen der Endstufe und den LS-Ausgängen.

    Bewege auch mal alle Schiebepoties so 20 mal von Anschlag zu Anschlag.

    Gruß,

    Rainer

    Hi Mara,

    dann sind die Endstufen vermutlich erstmal gut.

    Klingt nach schlechten Kontakten bei den Schaltern und Schiebepotis. Das kannst Du selbst versuchen zu reparieren. Also ein Kontaktspray (Ich nehme Teslanol T6) bestellen und erstmal das Lautstärkepoti einsprühen. Vielleicht kommst Du mit dem kleinen Rüssel des Sprays an die Kontaktbahn ohne die Frontplatte abzubauen. Wenn nicht muss die halt ab. Das sehen wir später. Auch die Kontakte der Lautsprecherschalter scheinen nicht ideal zu sein. Dafür muss der Verstärker aber aus seinem Gehäuse raus.

    Gruß,

    Rainer

    Moin Mara,

    also liegt der Fehler recht eindeutig im Verstärker. Die Lautsprecher hattest Du ja schon getauscht. Du hast also die Stecker am Verstärker umgesteckt? Den Kopfhörerausgang solltest auch noch testen.

    Der nächste Schritt wäre zu untersuchen, ob der Fehler eher in der Vor- oder der Endstufe auftritt. Dazu müsstest Du aber im Verstärker operieren. Wenn Du magst schreibe doch in welcher Stadt Du wohnst. Vielleicht findet sich ein Boardkollege in deiner Nähe, der das übernehmen kann.

    Gruß,

    Rainer

    Also Martin,

    der Nadelträger ist nach unten abgeknickt. Da stimmt kein Winkel mehr. Die solltest Du ersetzen sonst wirst Du deine Schallplatten beschädigen. Eine brauchbare sphärische getippte Nadel für das Shure M75 solltest Du ab ca. 25 - 30 € bekommen. Also wirklich nicht mehr benutzen. Also nur bei Platten, die Du überhaupt nicht magst.....

    Messen: Messgerät auf 2k stellen. Die beiden Messspitzen zusammenbringen. Anzeige sollte nahe Null sein. Tonabnehmer am Plattenspieler eingebaut (Nadel ist egal). Der Tonarm liegt auf seiner Ablage. Jetzt den Stecker fixieren. Ich verwende einen klerinen Schraubstock - aber ein Gewicht drauflegen sollte auch gehen. Jetzt einmal den Pin mit dem roten Kabel gegen den Mittleren Pin messen. Welche Spitze was berührt ist egal. Danach den Pin mit dem gelben Kabel gegen den mittleren Pin.

    Was zeigt das Gerät an?

    Gruß,

    Rainer

    Hi Martin,

    zeige doch mal ein Bild deines Tonabnehmers von der Seite. Von vorne sieht das schon recht verdächtig aus.

    Was das Messen angeht - hole doch mal das Multimeter raus und mach ein Foto davon. Dann werden wir Dir erklären, was Du einzustellen hast und wo die Messspitzen drangehalten werden sollen.

    Gruß,

    Rainer

    Hi Daniel,

    ein Kollege fährt 3 mal pro Woche von Schmallenberg nach Siegen. Der könnte den Plattenspieler mitnehmen - ich mag nicht an der Platine arbeiten und dann erst meinen 704 aufmachen um die Platine zu testen. Bei Interesse deinerseits würde ich fragen.

    Wie eilig ist das? ich bin ab heute abend erstmal im Urlaub. Würde die Arbeiten also nicht vor Anfang Juni erledigen. Ne große Sache ist das nicht - vielleicht zwei Stunden maximal.

    Gruß,

    Rainer

    Hi,

    in #5 ist doch das Bild des Hebels zu sehen. Ein Schenkel der Feder stützt sich am Chassisrand ab, der andere am Zapfen des Hebels. Vorsicht: Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Das so eine Feder zu kurz ist habe ich noch nicht erlebt. Gebrochen oder Ausgeleiert könnte ich mir vorstellen, halte ich aber auch nicht für wahrscheinlich.

    Hi Hannes, baue den Hebel doch mal aus und mach ein Foto von der Situation. Das tut doch nicht weh. Sonst wird das hier nix.

    Gruß,

    Rainer