Beiträge von RoemerSt

    Nee Thomas,

    danke, aber die ist es nicht. Die drückt ja den Verstellrahmen für den Pitch. Die Feder war unterhalb des Konus, der den Pulley spreizt. Also im Inneren des Pulleys. Das Teil ist im Manual weder auf Seite 5 oben rechts noch auf der Explosionszeichnung Seite 12 zu finden. Da müsste es eigentlich in dem Rahmen zu finden sein. in dem Pulley und Konus oben links abgebildet sind. Darum meine Verwunderung.

    Den Konstrukteur. der auf die Idee kam, den Motor mit Sicherungsscheiben zu befestigen, sollte mit mindesten 2 Tagen Durchfall bestraft worden sein! Ein Gewürge beim Einstellen. Sonst sind doch Muttern eingebaut. Naja, Drehzahl stimmt jetzt. Riemenumwerfen noch nicht. Da ist wohl ein neuer fällig.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Wissende,

    eine Frage zur Restauration eines 1237A. Der Motor lief nach einer Ölung noch deutlich zu langsam. Also nochmal demontiert und diesmal richtig zerlegt. Dabei ist mir beim Reinigen des ausgebauten Pulleys eine kleine Druckfeder entgegengekommen, die den Spreizdorn gegen das obere Lager drückt. (Und die Motorwelle gegen das untere...) Kenne ich so nicht und habe ich auch im Manual erstmal nicht gefunden. Ich habe die Feder zunächst draußen gelassen. Pitch funktioniert auch so.

    Und nun die Frage: Gehört das bei den 1237 und 1239 Varianten so? Danke für sachdienliche Hinweise. :)

    Gruß,

    Rainer

    Wenn dies das Multimeter ist, mit dem Du den "Strom" am Netzschalter gemessen hast, solltest Du den Strombereich prüfen. Also Spannungsquelle (zur Not 9V Batterie) mit einem 100 Ohm Widerstand in Serie und dann den Stromkreis mit dem Multimeter schließen. Sollten etwas weniger als 90 mA anzeigen. Hatte ich ja eigentlich schon erwähnt.....

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Norbert,

    Axiallager ausbauen, reinigen und fetten. Sollte aber nicht wirklich die Ursache sein. Das Lager der Wechsler beinhaltet einen Lagerkäfig mit 5 Kugeln. Das Geräusch sollte daher 2,5 x pro Umdrehung auftauchen - oder dauernd, wenn eine Kugel beschädigt ist.. Eher also die Hohlachse (Radiallager). Die reinigen und mit Bahnöl schmieren.

    Probiere mal,

    Gruß,

    Rainer

    Moin Gernot,

    nicht ärgern.

    Das Brummfehler finden am Plattenspieler ist ja keine Schwarze Magie. Vermutlich gibt es schon so was - ansonsten sollten wir vielleicht mal eine Schritt für Schritt Anleitung zum Messen der TA-Verkabelung erstellen.

    Gruß

    Rainer

    Sagt so noch nix. Also Kurzschließer öffnen durch Drehen des Kurvenrades. Dann bei eingebautem Tonabnehmer mal zwischen Cinch Innen- und außenkontakt messen. Sollten - wie Gernot schrieb - zwischen 500 und 2000 Ohm betragen.

    Es ist kein Einfluss der Tonarmposition zu messen. Daher scheint kein Kabelbruch vorzuliegen.

    Die Brücken hast Du nicht geöffnet?

    Gruß,

    Rainer

    Hallo ???,

    ich verstehe deine Frage nicht wirklich. Hast Du einen 701 und möchtest den mit einem System ausrüsten? Oder möchtest Du einen Plattenspieler nach dem derzeit verbauten System auswählen? Das ist eher nicht sinnvoll, da der Nadeleinschub das Klangbild (und den Preis) des Tonabnehmers bestimmt. Wenn Dir der Klang nicht gefällt, ist so ein Tonabnehmer recht schnell getauscht. Ich denke, Du solltest den Plattenspieler nach anderen Kriterien auswählen (funktionstüchtig, gewartet, kann abgeholt werden....).

    Gruß,

    Rainer

    Wenn Die Brücken an der Kontaktplatte und am Kurzschließer entfernt wurden ist es so korrekt. Dann sollten die Außenleiter der Cinchbuchsen keinen Kontakt mehr zur Ausgleichleitung besitzen.

    Hast Du gemessen?

    Gruß,

    Rainer

    Dann miss doch zuerst den Widerstand zwischen den Innenleitern der Cinchkabel und den Außenleitern. Dann den zwischen Ausgleichsleitung und Tonarm. Das auch bei unterschiedlichen Tonarmpostionen. Motor dabei aus.

    Geruß,

    Rainer

    Hallo Thomas,

    da scheinen mehrere Baustellen bzw. Defekte vorzuliegen.

    1. Verstärker. Potis und Schalter reinigen. Wird bei einem alten Pioneer auch nicht anders sein.

    2. Verkabelung: Wie Patrik und Günther schon schrieben - Masseverbindung prüfen und ggf. Cinchstecker neu anlöten. Solange Du diese Ratschläge nicht befolgst, wird das nix.

    Wenn Du das ordentlich dokumentierst - z.B. durch Fotos - kann ggf. der Fehler gefunden werden. Besitzt Du ein Multimeter, um Kontaktprobleme zu messen?

    Was den Motor angeht - poste doch mal ein Foto von dem Teil. Ich bin zu faul, mir den Typ rauszusuchen.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Roland,

    es benötigt kein abgeschlossenes Studium um einen TA brauchbar einzustellen. Dies gilt ganz besonders für alle Klick-Systeme. Da kann einfach eine schärfere Nadel aufgesteckt werden und die Position stimmt. Menschen, die einen anderen TA mit scharfem Schliff - z. B das beliebte. AT-VM95ML - für ca. 160€ kaufen, werden sich meist auch vorher Gedanken über die Justage machen. Und das gilt genauso für ein Rundnadelsystem. Wenn der Azimuth nicht stimmt, werden sowohl Platten als auch die Nadel selbst schneller verschlissen.

    Man erkennt den höheren Verschleiß bei Rundnadeln schon daran, dass deren Lebensdauer von Herstellern geringer angenommen wird. Es handelt sich ja immer um Diamanten - die Härte ist somit gleich wie die der härteren Schliffe. Die höhere Lebensdauer hängt damit an der geringeren lokalen Flächenpressung. Woher Du wissen willst, wieviele Plattenhörer Schablonen oder Lehren verwenden erschließt sich mir nicht. Das klingt eher noch Behauptung oder Vermutung. Falls Du eine seriöse Quelle kennst - her damit. Was die Wechslerfunktion angeht: Die Fehler in VTA bzw SRA beträgt ja maximal 4° - bei kurzen Tonarmen wie dem 1019. Vermutlich eher 2-3° be1219 und Konsorten. Lässt sich z. T. mit einem verstellbaren TK ausbügeln. So was gab es ja für den 1019 nicht. Ich halte diesen Fehler für weniger schlimm.

    Wie gesagt, nix gegen Rundnadel. Aber besser sind die Dinger nicht.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Andre´,

    ich höre 60er Platten häufig - aber nicht immer - mit Rundnadeln. Meist mit Shure M75, M91 oder unterschiedlichen ATSystemen wie DMS200, 210 und 220. Für mich passt das. Neuere Aufnahmen und auch Neupressungen höre ich lieber mit anderen Schliffen. Nicht unbedingt um die Platten zu schonen - es klingt einfach besser. Meist jedenfalls. Finde ich.

    Gruß,

    Rainer

    Hallo Roland,

    etwas Wahrheit ist schon dabei - zumindest was das plattenschonende Verhalten angeht. Erstens ist die Auflagefläche bei schärferen Schliffen größer. Daher ist bei gleicher Auflagekraft die lokale Flächenpressung bei sphärischen Nadeln höher, was mit höherem Verschleiß einhergeht. Zweitens sind gerade MC-Tonabnehmer derzeit meist geringer nachgiebig aufgehängt. Daher sind die auch besser für schwerere Arme geeignet. Dies führt aber auch dazu, dass wegen der größeren Trägheit höhere Auflagekraftspitzen bei welligen Platten (welche ist schon absolut plan?) auftreten. Wegen diesem technischen Hintergrund halte ich diese These daher nicht für gewagt. Zumindest sind die Argumente besser nachvollziehbar als die Aussage "spielt zur höchsten Zufriedenheit". Was bei deiner Kette und deinen Ohren aber durchaus sein kann - da kann ich nicht widersprechen.

    Diese hart aufgehängten Systeme funktionieren dann gut, wenn z.B. Plattenspieler mit Klemmen, Gewichten oder Ansaugvorrichtungen genutzt werden.

    Grüße nach Offenbach,

    Rainer

    Moin,

    für das Silikonöl (500000cSt) ist ein Pinsel ungeeignet. Das kannst Du mit einem kleinen Schraubendreher, einer Messerspitze oder einem Spatel auftragen. Dann den Lift einige male bewegen und zusammenbauen..Honig ist noch dünnflüssig dagegen.

    Gruß,

    Rainer

    Also Stephan,

    abgesehen davon konntest Du den Strom am Netzschalter gar nicht messen. Da wäre nur die Spannung messbar gewesen, wenn Du den Stromkreis nicht geöffnet hattest. Und auf deinem Foto waren noch alle 4 Kabel angelötet - oder sehe ich das falsch? Dann vermute ich, dass dein Messgerät auf dem entsprechenden Strommessbereich jetzt nix mehr misst. Mit etwas Glück nur die Feinsicherung.

    Einige Grundlagenlektüre wären da vielleicht angebracht...

    Gruß,

    Rainer