Beiträge von Ralph

    Hallo Reiner,


    Legende? - na ja ich weiß nicht so recht - immerhin hat die Zeitschrift Stereo im test des 721 aus 1976 die Netzfrequenzabweichungen als Ursache für das Strobowandern bestätigt und die haben damals glaube ich ganz seriös gemessen......

    Die Frage ist, ob eine Abweichung von 0,02 Hz das Strobo erkennbar zum Wandern bringt......


    ralph

    Hallo,


    In der Bedienungsanleitung wrid das Wandern des Stroboskops durch Netzfrequenzschwankungen erklärt, was auch in zeitgenössischen Tests bestätigt wurde. Ist also beim 721 wie auch beim 704 normal.

    Erscheint vielleicht auch plausibel vor dem Hintergrund der Tatsache, dass heute im Gegensatz zu früher sehr viel in das Netz eingespeist wird, was zu "Verunreinigungen" der Netzfrequenz führen mag. Früher gab es ja eigentlich nur das E-Werk.


    ralph

    Aha,

    aber es handelt sich offenbar in beiden Fällen um eine nackte und nicht um eine gebondete Nadel.

    In meinem 701 war orginal ein Nadeleinschub mit einem schwarzen Aufkleber und Ortofon-Beschriftung an der Frontseite montiert. Spätere Original-Ersatznadeln hatten hingegen eine grauen Aufkleber mit Dual-Emblem. Vielleicht kennzeichnet dies die unterschiedlichen Typen.


    ralph

    Hallo zusammen,

    hier mal ein Paar Bildder von meinem 701. Gekauft wurde er 1974 von meinem Vater zusammen mit einem SABA 8100 K-Receiver. Als "CS 70" ist er noch ohne Haubenautomatik. Die Abdeckhaube ist im Vgl. zur CH 6 sehr massiv und schwer und wenig kratzempfindlich. Serienmäßig war und ist bis heute das M 20 E montiert. Da mein Vater nie so richtig Interesse an der Stereo-Anlage hatte, ging das Gerät über die Jahre hinweg "schleichend" in meinen Besitz über.

    Da ich das Gerät einige Jahre nicht in Betrieb hatte, steht demnächst eine Revision an mit Elko-Tausch usw. . Leider sitzt die Schraube für die Justage des Tonarmaufsetzpunktes fest, auch da nuss ich ran...


    liebe Grüße


    ralph

    Hallo,

    Der Magnetring ist leider die Schwachstelle des 920er. Ist mir weder beim 900 er vom 704 noch beim 930er von 741 bislang begegenet. Früher oder später erwischt es wohl jeden Motor. Klar, diese Motoren waren nicht für eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten ausgelegt. "Reparaturversuche" durch Neujustieren der Zahnscheibe bzw. teilweises Abtragen des Magnetringes bessern die Sache allenfalls temporär.

    Können wir uns nicht einmal Gedanken darüber machen, inwieweit es möglich ist, den Magnetring ganz abzutragen und zu ersetzen - wäre ja die Rettung für viele Geräte........

    Wir heben doch hier im Forum schon viel erreicht....nur mal so als Anregung


    ralph

    Guten Tag,

    ich revidiere gerade einen CS 721 in Nußbaumzarge und Sägezahnteller. Ich habe alle Elkos getauscht und der Motor läuft auch wieder, ein Abgleich steht noch aus.

    Auf der Platine ist ein OP uA 741 mit 8 Pins verbaut. Ich würde aber gerne auch die Funktion und den Aufbau der Regelschaltung verstehen, anstatt mich nur auf das bloße Aus- und Einlöten der Bauteile zu beschränken. Angehängt habe ich einen Auszug aus dem Schaltbild, welches ja praktischerweise auf der Rückseite der BdA abgelichtet ist. Die rot markierten Elkos sind Tantaltypen.

    Den Teil mit der Stromversorgung und den mittleren Teil mit der Spulenansteuerung habe ich halbwegs verstanden. Weniger gut nachvollziehbar ist von mir der rechte Teil mit der Motorregelung. Verstanden habe ich , dass C8 wohl für die Glättung bzw. Integration der ausgekoppelten Tachospannung aus den jeweils nicht angesteuerten Spulen zuständig ist. Der Operationsverstärker fungiert offensichtlich als PI-Glied mit C6, C7 und R28. Der OP steuert wohl über T7 den Motorstrom. Einer seiner beiden Eingänge (Nr. 5) liegt offenbar an Masse. Dann hört es für mich mit dem Verständnis auf - bin halt nur Mediziner und kein Elektronikprofi.

    Jetzt habe ich folgende Fragen:

    1. Wo im Plan findet der Soll-Ist-Vergleich zwischen Tachospannung und Referenzspannung statt?

    2. Was ist die Funktion des FET T8 vor dem OP und warum überhaupt ein FET anstelle eines bipolaren Transistors?

    Kann mir jemand weiterhelfen??

    Gruß

    ralph

    Danke Dirk,


    47uF 35 V für den neuen sollten dann in Ordnung sein. Der ausgebaute Roederstein hat eine Kapatzität von ca. 60uF an meinem Messgerät. Warum hat Dual damals diese besondere Bauform gewählt an dieser Stelle? - hier wird doch offensichtlich das ausgekoppelte Pulswellensignal aus den Motorspulen integriert (?).


    ralph

    Hallo zusammen,


    sitze hier gerade über der Revision eines 721er und tausche die Elko´s auf der Mototplatine. Dabei ist mir ein besonderer Elko aufgefallen (C8) mit braunem Gehäuse. Im Service-Manual wird er mit 47uF angegeben - mit dem Zusatz -10/+50. Was hat es damit auf sich? Kann ich hier einen "normalen" 47uF-Elko einbauen?


    ralph