Beiträge von Ralph

    Hallo Stefan,


    zum Bau eines CS 600 braucht man ja nicht die ganze Fertigungslinie, die bei Fehrenbacher steht. Da reicht es, wenn man die Tonarmteile bekommt. Also warum die ganze Kuh kaufen, wenn man nur ein Steak haben will ;) .


    Gruß Alfred

    Lieber Alfred,


    hören wir etwa hier heraus, dass Du am OPS-Arm dran bist??? :P


    ralph

    Ein Ortofon SPU verlangt gerne mal 4 Pond Auflagedruck und ist beim besten Willen kein schlechtes System. Je nach Nadelschliff ist ein höhere r Auflagedruck überhaupt kein Problem, es zählt nicht der eingestellte Wert, sondern wie sich der Druck in der Rille verteilt. Man kann sich ja auch auf ein Nagel retten legen, ohne Schaden zu nehmen, ein Brett mit nur einem Nagel ist dagegen äußerst unbequem.

    Du kannst ja mal versuchen, ein SPU am 731er oder 741 zu montieren.... :D:D:D:D:D:D

    und irgendwie sehen diese SPU´s unästhetisch nach Dampfradio aus., sollen sie klingen wie sie wollen, außerdem sind sie viel zu hart. Meine Platten würde ich damit nicht spielen wollen.




    warum AT für die Systeme satte 2p Auflagekraft empfiehlt

    Was ist denn an 20mN satt ?



    naja - im Vergleich zu einem M20E, einem V15 oder einem ELAC 795 ist das immerhin das doppelte des empfohlenen Wertes. Und so viel anders waren deren Nadelschliffe nun auch nicht!


    ralph

    Hallo Jürgen,

    Ist mir gar nicht aufgefallen, das die 708Q/714Q/728Q/731Q/741Q da eingeschränkt sind.

    Bei den 5ern und 6ern gehts bis 3 Pond.

    Den Sinn dahinter, warum man die 7er einschränkt, verstehe ich auch nicht so recht.


    der Sinn lag wohl daran, dass zu Zeiten eines 731Q die Höhe bzw. "Niedrigkeit" der Auflagekraft nach damals geltender Meinung zusammen mit einer hohen Compliance ein Qualitätskriterium für TA darstellte (z. B. M20E, V15 III usw.). Systeme mit einer Auflagekraft von 2p und darüber galten z. B. für einen 731Q schlicht als nicht "hochwertig" genug und deren Einbau war somit im ULM-Arm nicht vorgesehen. Ich selbst sehe das heute eigentlich noch genauso. Daher kann ich mich mit den AT´s trotz offenbar guter Erfahrungsberichten nicht so recht anfreunden.


    ralph

    Hallo,


    die Systemauswahl ist beim 731Q nicht wirklich eingeschränkt. Wenn einem der Origial-Umrüstsatz fehlt oder nicht gefällt kann man sich einen Halbzolladapter für die kurze Kopfblende besorgen und ein Halbzollsystem darunter schnallen. Man braucht halt dann wie bei anderen Fabrikaten auch eine Einstellschablone. Die Tonarmhöhe ist beim 731Q nicht das Problem. Insofern verstehe ich dein Anliegen nicht wirklich....


    ralph

    Hallo zusammen

    Wenn man nur eine bessere Nadel will, kann man sich auch den OM-Tonabnehmer von Alfred Langer kaufen und hat keine Bastelei. Die OM30, die ich seit gestern drunter hab, hat sich unbedingt gelohnt.


    Ulli

    ich betreibe ein OM 30 am 714Q mit einem OM-Body von Candela. Ich bin damit sehr zufrieden und kann Deinen positiven Eindruck gut nachvollziehen. Ich höre gerne damit wenngleich mir persönlich das MCC 110 etwas ausgewogener und etwas weniger schrill klingt. Ich möchte am 741Q aber etwas anderes als ein Ortofon OM oder ein AT 95 montieren.

    Und - das war die Frage des TE - man kann gleich den Höhenunterschied des Adapters ausgleichen, in dem man (verschiedene) Winkel mit "druckt".

    ...und jetzt fehlt uns nur noch jemand, der das ganze umsetzt :):):) - ich selbst habe leider nicht die technischen Möglichkeiten dazu...


    ralph

    Hallo zusammen,


    hier im Forum werden ja verschiedene Bezugsquellen für eine einen TKS-Halbzolladapter genannt (Candela, Dualfred u. a. ). Ein bekanntes Problem der ULM-Dreher der 2. Generation (CS 741Q und Co) ist der im Vergleich zu den Vorgängermodellen etwas tief angeschlagene Tonarm, was die Auswahl an Tonabnehmern auf flache Systeme beschränkt, will man sie mit korrektem VTA betreiben.

    Nun meine Vorschlag: wäre es nicht möglich einen entsprechenden Halbzolladapter zu fertigen, bei dem die Aufnahmelöcher für das Tonabnehmersystem um ein paar Winkelgrad nach vorne geneigt ausgerichtet sind, um den Tiefstand des Tonarmes auszugleichen, so dass z. B. auch hoch bauende MC´s mit korrektem VTA betrieben werden können? Das müsste doch machbar sein - oder?


    ralph

    Hallo zusammen,


    man sollte allerdings auch bedenken, dass die Blattfeder des Tuning-AR nach nunmehr 40 Jahren ausgeleiert sein könnte und die tabellarischen Angaben nicht mehr so ganz passen. Die Blattfedern, die ich bei geöffneten Gegengewichten gesehen habe, sahen jedenfalls nicht unbedingt mehr vertrauenserweckend aus.....


    ralph

    Hallo,


    ich bin von Project auch nicht überzeugt, mir sind sie zu einfach gestrickt ohne "das gewisse Extra" , das z. B. einen Dual ausmacht. Als die ersten Projects am Markt auftauchten, habe ich sie belächelt. Kaufen würde ich mir keinen - aber: Project hat es geschafft zu einem Marktführer aufzusteigen in Zeiten als andere etablierte Hersteller den Bach runter gingen und kaum jemand Vinyl hören wollte - und das erkenne ich an! Richtig falsch gemacht haben die nichts und natürlich haben die einschägigen HiFi-Magazine kräftig nachgeholfen....



    ralph

    Hallo Megman.


    Du wirst mit der Jico SAS nichts falsch machen. Den Preis ist sie allemal Wert und nach einem wirklich "besseren" (was ist eigentlich "besser"?) Tonabnehmer wirst Du lange suchen müssen, so es ihn überhaupt gibt. Mit zunehmender Preislage werden aktuelle Abtaster halt in erster Linie härter und schwerer mit Auflagekräften z. T. jenseits 2p.

    Und ja - die Auswahl der Tonabnehmer bei den Dual-Spitzenmodellen war eigentlich immer recht glücklich und passend. Das kann ich für meinen CS 731QMC genauso bestätigen wie für meinen 1219 mit Shure 101 oder den 701 mit dem M20E.


    Übrigens waren auch die zeitgenössischen SABA-Plattenspieler mit der jeweiligen Audio-Technica Originalbestückung klanglich sehr ansprechend.


    ralph

    Hallo zusammen,


    die Torsionsresonanzprobleme soll es auch bei den Vorgängern 721 etc. gegeben haben - sie waren damals nur nicht im Fokus zeitgenössischer Tests.


    Sei´s drum - für mich stellt der 731Q die unangefochtene Krone der Plattenspielerschöpfung bis heute dar, optisch wie technisch. ein CS 731Q MC ist an Camtechs Phonoverstärker für mich klanglich nicht zu toppen, da habe ich in der Vergangenheit vieles probiert und bin doch immer wieder zum MCC 110 zurückgekehrt. Eigentlich ein Jammer, dass derartige MC´s aktuell nicht mehr produziert werden.

    Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung aber auch (Lebens-)Erfahrung nach 40 Jahren und 6 Monaten häuslicher Koexistenz mit meinem 731Q MC und dieses mein Weltbild lasse ich mir von niemandem madig machen - auch wenn mir der ein oder andere etwas anderes erzählen will. 8)8)8)8)8)


    ralph

    Hallo,


    also das wird jetzt mein letztes Posting zu diesem Thread.


    Natürlich kannst Du mit einem Halbzolladapter zahlreiche Systeme montieren, der 731/714 ist da auch bezüglich der Bauhöhe unkritisch. Du musst dann halt den Überhang genau justieren und Zusatzgewichte verwenden.

    ich stand vor kurzem vor dem gleichen Problem. Ich habe den 714Q aus meiner Sammlung reaktiviert. Das ULM 60 E wollte mir klanglich nicht mehr so recht gefallen, es klang irgendwie unpräzise und muffig, obwohl es noch eine Nadel aus der Serie mit nacktem Diamanten ist.

    Ich habe mich dann für einen OM-Body von Candela entschieden, der sehr schön ausgeführt unter die kurze Kopfplatte passt. Candela hatte mir das gleich passend auf den TK montiert. Das ULM-Prinzip wird so beibehalten, da die Gewichtsplatte entfallen kann und Justagearbeiten fallen nicht an. Außerdem braucht man kein weiteres Gegengewicht.

    Das ganze ist optisch und technisch m. E. die beste und sauberste Lösung. Mit der Nadel 30 klingt das ganze wirklich hervorragend, aber zugleich auch anders als z. B. das MCC110 - beide ergänzen sich gut.


    Ein Nachteil ist, dass man bei einem Defekt des Spielers das System so nicht an einem anderen Spieler montieren kann, sondern nur die Nadel weiterverwenden kann.

    Einen Motor- oder Elektronikdefekt muss man bei einem so alten Gerät irgendwie halt auch einkalkulieren.


    Einen Phonopre würde ich erst dann anschaffen, wenn ein neues System keinen wirklichen Vorteil bringt. Dann sollte man beim Pre aber auch nicht sparen - das kann durchaus vierstellig werden (siehe z. B. TEAC oder Restek).


    Übrigens: wenn es dumpf klingt, kann es auch an der Aufnahme bzw. der Platte selbst liegen!


    So nun treffe für Dich die richtige Entscheidung und berichte uns!


    ralph

    Was soll denn dann bitte ein anderer Pre (mit weniger Kapazität) bringen, wenn es eh schon zu dumpf ist?

    und wenn es gar nicht an der Kapazität sondern an der Kennlinie der Entzerrung selbst liegt?


    ralph

    Hierzu von mir noch eine Anmerkung,


    ich hatte vor 30 Jahren das serienmäßige MCC110 System durch ein Ortofon LM 30 H ersetzt. Letzteres war ein Vorläufer eines OM 30, diesem jedoch sehr ähnlich und klanglich sehr gut.

    Trotzdem klang das ganze an meinem Denon Receiver 735 im Gegensatz zu den anderen Quellen sehr muffig und dumpf. Das ganze änderte sich schlagartig, als ich mir den damals neuen Phonoverstärker von Camtech gönnte. Da klang der 731Q plötzlich überragend. Offenbar legen die Hersteller nicht immer großen Wert auf die Qualität eingebauter Phonovorverstärker, gerade bei "Rundum-Sorglos-Receivern".


    Der 731Q spielt mittlerweile übrigens wieder mit Originalbestückung MCC 110, ich fand über die Jahre nichts besseres für den 731, trotz mehrerer getesteter Systemalternativen, darunter auch ein Shure V15 VxMR.


    Der Fairness halber soll noch erwähnt werden, dass auch unser geschätztes Mitglied Candela OM Bodies für den 731Q anbietet.......


    ralph

    Zurück zur Eingangsfrage,


    für schlechten Klang am 731Q gibt es m. E. im wesentlichen 3 Gründe:

    1. nicht korrekt justierter Arm

    2. verschlissene oder verschmutzte Nadel

    3. minderwertiger Phonopre


    diese 3 Punkte sollte man zuerst abarbeiten bevor man an "interne Kontakte" denkt..


    Gruß


    ralph

    Sorry, ich habe mich vertippt - ich meine natürlich den 505-4 und nicht den 504!


    Warum gibt es denn den 505-4 nicht weiter? Defekte Werkzeugmaschinen kann man doch erneuern und solange sich das Gerät gut verkauft sollte sich das doch auch amortisieren. .Mit einem besseren Teller á la CS 600 II hätte der das Zeug zum soliden Spitzenspieler - mehr Plattenspieler braucht eigentlich kein Mensch!


    ralph

    Hallo,

    habe zwar keine Erfahrung mit einem 504, kann das oben geschriebene durchaus nachvollziehen. Man stelle sich einmal vor, Fehrenbacher hätte den 504 nicht ab- sondern aufgerüstet - etwa mit einem Vollmetallteller wie beim 600 II........

    Warum wurde die Produktion dieses schönen Spielers eigentlich eingestellt? Defekte Produktionswerkzeuge kann man doch ersetzen!


    ralph