Beiträge von Ralph

    Hallo,


    ich bin von Project auch nicht überzeugt, mir sind sie zu einfach gestrickt ohne "das gewisse Extra" , das z. B. einen Dual ausmacht. Als die ersten Projects am Markt auftauchten, habe ich sie belächelt. Kaufen würde ich mir keinen - aber: Project hat es geschafft zu einem Marktführer aufzusteigen in Zeiten als andere etablierte Hersteller den Bach runter gingen und kaum jemand Vinyl hören wollte - und das erkenne ich an! Richtig falsch gemacht haben die nichts und natürlich haben die einschägigen HiFi-Magazine kräftig nachgeholfen....



    ralph

    Hallo Megman.


    Du wirst mit der Jico SAS nichts falsch machen. Den Preis ist sie allemal Wert und nach einem wirklich "besseren" (was ist eigentlich "besser"?) Tonabnehmer wirst Du lange suchen müssen, so es ihn überhaupt gibt. Mit zunehmender Preislage werden aktuelle Abtaster halt in erster Linie härter und schwerer mit Auflagekräften z. T. jenseits 2p.

    Und ja - die Auswahl der Tonabnehmer bei den Dual-Spitzenmodellen war eigentlich immer recht glücklich und passend. Das kann ich für meinen CS 731QMC genauso bestätigen wie für meinen 1219 mit Shure 101 oder den 701 mit dem M20E.


    Übrigens waren auch die zeitgenössischen SABA-Plattenspieler mit der jeweiligen Audio-Technica Originalbestückung klanglich sehr ansprechend.


    ralph

    Hallo zusammen,


    die Torsionsresonanzprobleme soll es auch bei den Vorgängern 721 etc. gegeben haben - sie waren damals nur nicht im Fokus zeitgenössischer Tests.


    Sei´s drum - für mich stellt der 731Q die unangefochtene Krone der Plattenspielerschöpfung bis heute dar, optisch wie technisch. ein CS 731Q MC ist an Camtechs Phonoverstärker für mich klanglich nicht zu toppen, da habe ich in der Vergangenheit vieles probiert und bin doch immer wieder zum MCC 110 zurückgekehrt. Eigentlich ein Jammer, dass derartige MC´s aktuell nicht mehr produziert werden.

    Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung aber auch (Lebens-)Erfahrung nach 40 Jahren und 6 Monaten häuslicher Koexistenz mit meinem 731Q MC und dieses mein Weltbild lasse ich mir von niemandem madig machen - auch wenn mir der ein oder andere etwas anderes erzählen will. 8)8)8)8)8)


    ralph

    Hallo,


    also das wird jetzt mein letztes Posting zu diesem Thread.


    Natürlich kannst Du mit einem Halbzolladapter zahlreiche Systeme montieren, der 731/714 ist da auch bezüglich der Bauhöhe unkritisch. Du musst dann halt den Überhang genau justieren und Zusatzgewichte verwenden.

    ich stand vor kurzem vor dem gleichen Problem. Ich habe den 714Q aus meiner Sammlung reaktiviert. Das ULM 60 E wollte mir klanglich nicht mehr so recht gefallen, es klang irgendwie unpräzise und muffig, obwohl es noch eine Nadel aus der Serie mit nacktem Diamanten ist.

    Ich habe mich dann für einen OM-Body von Candela entschieden, der sehr schön ausgeführt unter die kurze Kopfplatte passt. Candela hatte mir das gleich passend auf den TK montiert. Das ULM-Prinzip wird so beibehalten, da die Gewichtsplatte entfallen kann und Justagearbeiten fallen nicht an. Außerdem braucht man kein weiteres Gegengewicht.

    Das ganze ist optisch und technisch m. E. die beste und sauberste Lösung. Mit der Nadel 30 klingt das ganze wirklich hervorragend, aber zugleich auch anders als z. B. das MCC110 - beide ergänzen sich gut.


    Ein Nachteil ist, dass man bei einem Defekt des Spielers das System so nicht an einem anderen Spieler montieren kann, sondern nur die Nadel weiterverwenden kann.

    Einen Motor- oder Elektronikdefekt muss man bei einem so alten Gerät irgendwie halt auch einkalkulieren.


    Einen Phonopre würde ich erst dann anschaffen, wenn ein neues System keinen wirklichen Vorteil bringt. Dann sollte man beim Pre aber auch nicht sparen - das kann durchaus vierstellig werden (siehe z. B. TEAC oder Restek).


    Übrigens: wenn es dumpf klingt, kann es auch an der Aufnahme bzw. der Platte selbst liegen!


    So nun treffe für Dich die richtige Entscheidung und berichte uns!


    ralph

    Was soll denn dann bitte ein anderer Pre (mit weniger Kapazität) bringen, wenn es eh schon zu dumpf ist?

    und wenn es gar nicht an der Kapazität sondern an der Kennlinie der Entzerrung selbst liegt?


    ralph

    Hierzu von mir noch eine Anmerkung,


    ich hatte vor 30 Jahren das serienmäßige MCC110 System durch ein Ortofon LM 30 H ersetzt. Letzteres war ein Vorläufer eines OM 30, diesem jedoch sehr ähnlich und klanglich sehr gut.

    Trotzdem klang das ganze an meinem Denon Receiver 735 im Gegensatz zu den anderen Quellen sehr muffig und dumpf. Das ganze änderte sich schlagartig, als ich mir den damals neuen Phonoverstärker von Camtech gönnte. Da klang der 731Q plötzlich überragend. Offenbar legen die Hersteller nicht immer großen Wert auf die Qualität eingebauter Phonovorverstärker, gerade bei "Rundum-Sorglos-Receivern".


    Der 731Q spielt mittlerweile übrigens wieder mit Originalbestückung MCC 110, ich fand über die Jahre nichts besseres für den 731, trotz mehrerer getesteter Systemalternativen, darunter auch ein Shure V15 VxMR.


    Der Fairness halber soll noch erwähnt werden, dass auch unser geschätztes Mitglied Candela OM Bodies für den 731Q anbietet.......


    ralph

    Zurück zur Eingangsfrage,


    für schlechten Klang am 731Q gibt es m. E. im wesentlichen 3 Gründe:

    1. nicht korrekt justierter Arm

    2. verschlissene oder verschmutzte Nadel

    3. minderwertiger Phonopre


    diese 3 Punkte sollte man zuerst abarbeiten bevor man an "interne Kontakte" denkt..


    Gruß


    ralph

    Sorry, ich habe mich vertippt - ich meine natürlich den 505-4 und nicht den 504!


    Warum gibt es denn den 505-4 nicht weiter? Defekte Werkzeugmaschinen kann man doch erneuern und solange sich das Gerät gut verkauft sollte sich das doch auch amortisieren. .Mit einem besseren Teller á la CS 600 II hätte der das Zeug zum soliden Spitzenspieler - mehr Plattenspieler braucht eigentlich kein Mensch!


    ralph

    Hallo,

    habe zwar keine Erfahrung mit einem 504, kann das oben geschriebene durchaus nachvollziehen. Man stelle sich einmal vor, Fehrenbacher hätte den 504 nicht ab- sondern aufgerüstet - etwa mit einem Vollmetallteller wie beim 600 II........

    Warum wurde die Produktion dieses schönen Spielers eigentlich eingestellt? Defekte Produktionswerkzeuge kann man doch ersetzen!


    ralph

    Hallo,


    Ölaustritt hin oder Her - die Frage ist doch ob eine solche, eigentlich clevere Antiresonator-Konstruktion nach 40 Jahren ihrer ursprünglich zugedachten Funktion noch gerecht wird - Stichwort Ausleiern der Blattfeder, Verharzung etc....


    ralph

    Hallo nochmals,


    die Tantals sind raus und durch "normale" Elkos ersetzt. Gerät läuft. Allerdings ist jetzt doch ein Neuabgleich der Drehzahlen erforderlich. Ich besitze einen Pickelteller. Welche der 4 Spuren ist für 45 Umdrehungen und 50 Hz? Die oberste?


    Gruß


    ralph

    Hallo,


    ich bin derzeit dabei, meinen 704 zu warten, da die Mechanik z. T. verharzt war. Dabei spiele ich auch mit dem Gedanken, die Elektronikplatine für die kommenden Jahre flott zu machen, zumal der 1000µF Elko nach 45 Jahren nicht mehr vertrauenserweckend wirkt.

    Dabei fällt mein Blick auch auf die zahlreichen Tantal-Elkos. Sollte ich die auch gleich gegen normale neue Elkos tauschen - es bietet sich jetzt ja an? Warum hat man damals auch in anderen Spielern so viele Tantal-Elkos verbaut? Muss ich die Elektronik nach einem Elko-tausch neu abgleichen?


    ralph

    Hallo,


    weder auf der Hompage von Sintron noch auf der von Fehrenbacher findet sich aktuell der Name Dual. wir hatten das ja schon beim Thread über den 618q angesprochen. Sind hier Lizenzen ausgelaufen - immerhin haben wir Quartalswechsel?

    Ist das "Analogiskleid" ein erstes Indiz dafür, das Fehrenbacher nunmehr unter diesem Namen verkauft?

    Es wäre ja auch etwas widersinnig, wenn dauerhaft sowohl die Dual GmbH (mit Alfred) als auch Fehrenbacher Geräte unter gleichem Loge mit ähnlicher CS-Typenbezeichnung anbieten - so als würden BMW und Mercedes jeweils eine E-Klasse bauen.....


    Wer weiß mehr?


    ralph


    Sorry, habe den Thread weiter unten erst jetzt gelesen.


    ralph

    Hallo,


    in der Modelleisenbahnbranche - einem Hobby übrigens mit vielen Synergien zur Phonotechnik - hat man die Entwicklung bereits erkannt und beginnt, die nach Fernost verlagerte Auftrags-Produktion wieder nach Europa zurückzuholen. Qualitätsmängel und schlechte Ersatzteilversorgung waren wesentliche Ursachen. Andere Branchen ziehen vielleicht nach.

    Und was es bedeutet, sich von den Chinesen abhängig zu machen, haben wir vor 2 Jahren mit dem Blutdrucksenker Valsartan erlebt...


    ralph

    @ Alfred,


    möchtest Du uns den 618q nicht einmal im Detail vorstellen, sofern die Firmenpolitik das erlaubt?

    Ich würde mich v. a. für den Antrieb interessieren? Orientiert er sich am 910? Wie arbeitet der Frequenzgenerator für die Drehzahlerfassung?


    Gruß

    ralph

    Hallo,


    zunächst einmal freut es mich sehr, dass ich die Neuerscheinung eines 7ers mit DD nochmals erleben darf - wenn er mir gefällt, kaufe ich ihn mir auch!

    Aber: zu einem 7er gehört das "gewisse Extra", das die Konkurrenz nicht aufzuweisen hat das war schon immer so. Masselose Auflagekraft hatte schon mein 1224er.


    ich erwarte dann schon:

    Stroboskop, stufenlose Tonarmhöhenverstellung, Anti-Resonator o.ä., einstellbares Subchassis - dann darf er auch etwas kosten!




    ralph