Dreher zugelaufen, brauche Hilfe bei Umrüstung DIN auf Cinch

  • Hallo Gemeinde,

    mir ist heute für kleines Geld ein Universum Dreher zugelaufen. Ich möchte den auf Cinch umstellen wegen meiner Anschlüsse am AVR. Ich möchte keine Kupplung oder Adapter verwenden. Ich bräuchte da mal einen Tip wie man das richtig macht. Vom Grundsätzlichen her funktioniert er. Habe ich on the Fly getestet indem ich mal mein altes Dual Cinchkabel an das DIN Kabel quasi temporär angesteckt habe. Ich habe dabei die Kanäle verbunden und die beiden Massen links rechts mal an die eine DIN Masse geklemmt. Das hat aber zur Folge, natürlich ein starkes Brummen hervorgebracht. Musik kann ich hören aber es wird halt vom Brummen stark beeinträchtigt. Hier mal ein paar Bilder vom Gerät und diesem DIN Anschluss. Ich hoffe ihr helft mir auch wenn es sich nicht um einen DUAL handelt. Wenn ich hier verkehrt am Platz bin bitte verschieben.


    Viele Grüße Oliver


    Dual CS 626 / DN152 E

    Akai GX 215 D

    Sony STB-DR840

    Einmal editiert, zuletzt von Flohtec ()

  • Wenn ich dich richtig verstanden habe sollte es doch nicht so schwierig sein. Wenn das Kabel lang genug ist würde ich den Din Stecker einfach abschneiden, das Kabel ein Stückchen teilen und an jedem Strang einen Cinch anlöten- fertig.

  • Ok, vielleicht denke ich manchmal zu kompliziert. Ich werde das mal so versuchen danke.

    Viele Grüße Oliver


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  • Flohtec

    Hat den Titel des Themas von „Dreher zugelaufen, brauche Hilfe bei Umrüstung DIN auf Chinch“ zu „Dreher zugelaufen, brauche Hilfe bei Umrüstung DIN auf Cinch“ geändert.
  • Sodalla, habe mal schnell die Cinchkatastrophe in meinem Text korrigiert. Wer sonst noch Schreibfehler findet, darf sie behalten.

    So wird man bestraft wenn man sich vor Lachen auf den Boden wirft weil der VinylNerd aus Youtube mindestens 12 mal Azumith anstatt Azimuth gesagt hat. Hatte sicherlich schon den dritten Schnaps ;) , da kann sowas schon mal passieren.

    Viele Grüße Oliver


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  • Wenn das Kabel lang genug ist würde ich den Din Stecker einfach abschneiden, das Kabel ein Stückchen teilen und an jedem Strang einen Cinch anlöten- fertig.

    Hallo,

    daß kann unter Umständen, funktionieren, muss aber nicht.


    Da, wie auf dem Foto zu sehen, alle Massen für DIN, wurden schon im Dreher zusammengefasst.


    Bei RCA/Cinch werden die Massen, getrennt geführt und üblicherweise ein extra Kabel für den Potentialausgleich,
    zum Verstärker, aus dem Dreher herausgeführt wird.

    DIN


    Beispiel RCA/Cinch
    -
    .
    Die beiden schwarzen Kabel, (Potentialausgleich), führen, jeweils, zur Masse des Tonarmrohrs und zur Masse der Tonarmbasis,

    unterhalb der Kugel Lagerung.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

    5 Mal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Hi,

    ich würde den Umbau durchführen wie ihn Gernot vorgeschlagen hat. Dazu würde ich zunächst die Lötleiste gegen eine 5 polige tauschen. Ist zwar nicht unbedingt notwendig, wird aber stabiler. Im Zweifelsfall kann man sowas auch aus einem kleinen Rest Platinenmaterial schnitzen.

    Gruß,

    Rainer

  • Auf diese Hinweise habe ich gewartet, weil, ich ja schon versucht habe per steckverbindung das Cinchkabel zu benutzen und es dann zu starkem Brummen kommt.

    Viele Grüße Oliver


    Dual CS 626 / DN152 E

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  • Hallo,

    zur Vervollständigung.


    Typische Japanische Tonarmverdrahtung, hier mit SME Connector.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

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  • Ich würde trotzdem erst meine Variante versuchen - wenn es klappt ist alles gut, wenn nicht kann man das im Gerät immer noch trennen und eine zusätzliche Leitung für den Potentialausgleich legen. Man verliert ja nichts dabei...

  • Hallo,


    stimmt, ist eigentlich eine nach meiner Erfahrung 50/50 Chance.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Ich würde trotzdem erst meine Variante versuchen - wenn es klappt ist alles gut, wenn nicht kann man das im Gerät immer noch trennen und eine zusätzliche Leitung für den Potentialausgleich legen. Man verliert ja nichts dabei...

    Das kommt darauf an, welches Kabel für DIN verwendet wurde.

    Für die derzeitige DIN-Installation benötigt man nur ein drei Leiter-Kabel.

    Signal rechts - links und die gemeinsame Masse.

    Sowas kann man nur dann machen, wenn sicher ist, daß die Gerätezusammenstellung so erhalten beleibt.
    Kommt der Dreher eventuell in andere Hände (andere Zusammenstellung),
    kann das unter Umständen, nicht mehr funktionieren.
    Man sollte bei solchen "ruck-zuck" Umbauten, auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg sehen.

    Für mich z.B., als Käufer, eines solch umgebauten Gerätes. ein willkommener Anlass, den Preis zu drücken. 8)
    Oliver hat ja schon was versucht, was nicht funktioniert.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

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    2 Mal editiert, zuletzt von papaschlumpf ()

  • Ich liebe euch !!!

    Dank eurer Hilfe ( auch bei nicht Dualgeräten ) bin ich Stolz zu verkünden das der Umbau 100% funktioniert hat. Kein Brummen oder ähnliches nur reiner wunderbarer Klang. Das schlimme ist der klingt garnicht schlecht. Jetzt werde ich ihm mal die Jahrzehnte Staub und Schmutz entfernen und nochmal korrekt einstellen. Er ist etwas Leiser als mein 626 also ich muss die Lautstärke um ca. 15 % höher drehen damit er dem 626 gleichkommt. Klanglich aber höre ich zumindest nicht viel Unterschied. Der Universum ist eher etwas sanfter, ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll. Ach ja, es ist ein OMB 5 verbaut also leider nix besonderes aber wie gesagt man kann ihm zuhören. Habe noch ein paar Bilder von meinem Kunstwerk ( für mich ist es das ) angehängt damit ihr und vieleicht andere sehen können wie man es machen kann. Die Blechhalterung zum befestigen habe ich von der alten dreier Platine übernommen. Ansonsten habe ich einen alten PreAMP geschlachtet um mir diese Platine zu bauen. Aber seht selbst. Vielen Dank nochmals an alle die mitgewirkt haben und besonders für die Bilder denn die haben mir am meisten geholfen.


    Viele Grüße Oliver


    Dual CS 626 / DN152 E

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  • Hallo,


    kann es sein, dass du Kabel übrig hast? :)

    Was ist aus dem schwarzen Massekabel geworden, welches mit dem Motor verbunden war?


    Gruß Evil

    Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
    LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280

  • Hi Evil, das habe ich rausgenommen. Muss das wieder rein??? Also als Masse vom Motor zum Anschluss Platine? Oh Jeh

    Wird er dann lauter ?

    Viele Grüße Oliver


    Dual CS 626 / DN152 E

    Akai GX 215 D

    Sony STB-DR840

  • Hi Oliver,

    probiere es aus - sollte er aber eigentlich nicht. Wegen der dann vorhandenen besseren Schirmung. Aber es heißt nicht umsonst:

    "The black arts of hum and noise..."

    Gruß,

    Rainer

  • ...die lautstärke ist abhängig von der ausgangsspannung des tonabnehmers...je geringer, desto mehr verstärkung wird benötigt.


    romme

  • Hallo romme, das OMB hat wohl 4.0 mv beim ULM 55E finde ich nichts darüber. Das Datenblatt habe ich aber es steht kein entsprechender Wert drin.

    Viele Grüße Oliver


    Dual CS 626 / DN152 E

    Akai GX 215 D

    Sony STB-DR840

  • Hi Oliver,

    ist auch eigentlich egal - auf die Empfindlichkeit hast Du keinen Einfluss. Du kannst aber prüfen, ob deine Kabelei stimmt. Das ganze wirkt deutlich leiser, wenn die Ausgänge gegenphasig angeschlossen sind. Ansonsten - Das Teil ist schon an den mit "Phono" bezeichneten Eingang deines AVR angeschlossen. Fühl Dich bitte nicht gekränkt, hatten wir auch schon anders...

    Gruß,

    Rainer

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