Kabel und Stecker

  • Hallo zusammen,

    was für Material ist zu empfehlen, um ein

    neues, selbst konfiguriertes Kabel für

    Plattenspieler herzustellen?

    Grüße aus Oberschwaben
    Berthold



    Alle haben gesagt: Das geht nicht!
    Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht!


    Meine Geräte:

    Dual cs 504; 2 x Dual cs 1219; Dual CS 1218; dual cs 1249; Dual CS 731 Q; Dual CS 741 Q; Elac Miracord 690; Philips 200; Telefunken W 233; Telefunken STS 1;

    Dual KA 60; Telefunken 4040

  • Wenn ich mich recht erinnere, wird dieses hier öfter empfohlen, sollte auch bei anderen Anbietern erhältlich sein.
    Ist 5 m lang, mit Gerätemasse. Daraus kann man also 3 bis 4 Kabel herstellen, wobei zwei dann schon mit RCA-Stecker versehen sind.


    Wunschzettel:
    Schluss, aus, vorbei 8o


  • Amphenol oder Neutrik Stecker und Kabel Sommer Monomax 0,8


    Das Kabel setzt nicht das Subchassis ausser Kraft und passt durch die originalen Kabelsicherungen.


    Um beide Leitungen zusammen zu führen nutze ich Geflechtsschlauch von mdpc-x. Dieser sollte dann in der Kabelzugentlastung enden um das ggf. vorhandene Subchassis nicht zu beeinträchtigen.


    Die Cinchstecker von Neutrik lassen sich sehr einfach löten. Die Amphenolstecker muten hochwertiger an.

    Gruß Matthias


    Vinyl is nothing without Dual

    Einmal editiert, zuletzt von Maad ()

  • ich nehme die günstiger Rot /schwarz chinchstecker zum löten vom großen "C".

    Die passen auch wenns bei den Anschlüssen eng her geht.


    Und RG174 Meterware

    Gruß Andy


    Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.( angebl. Albert Einstein)

  • Wenn ich mich recht erinnere, wird dieses hier öfter empfohlen

    Moin,

    davon kann ich nur abraten. Das Kabel ist zwar grundsätzlich für Phono-Zwecke geeignet - geschimt und vergleichsweise niedrige Kapazität. Es ist aber für viele Zwecke viel zu dick und für Subchassis-Spieler zu steif. Vor allem aber lässt es sich schlecht verarbeiten: der Innenleiter ist dünn und reisst oder bricht gern an Lötstellen, das Dielektrikum ist aus Schaum und schmilzt beim Löten weg, die äußere Schirmung ist aus Alu und schlecht lötbar. Trittfest sind die Dinger auch nicht.


    Grüße, Brent

  • Wieder etwas gelernt. Also ist dieses Kabel nur unverbaut zu nutzen.


    Wunschzettel:
    Schluss, aus, vorbei 8o


  • ich nehme die günstiger Rot /schwarz chinchstecker zum löten vom großen "C".

    Welche Stecker sind das genau? "C" = Conrad Electronic?

    Ich suche nämlich auch noch was zum selber Anlöten.

    Danke!

    Agnes

  • Hallo,

    ich hab vor einiger Zeit auch den Tip mit den RG174 bekommen und bin also zum C in Mannheim, aber das Kabel erschien mir auch zu dick und steif. Im Regal der Hifi- Ecke wurden allerdings viele verschiedene fertig konfektionierte Cinchkabel in verschiedenen Qualitäten angeboten, da hab ich mir das passende ausgesucht, einfach auf einer Seite die Stecker abgeschnitten und an meinen 1019 drangelötet. Funzt super!

    LG

    Thomas

  • schrauber71

    Diese Cinch-Stecker von BKL Electronic gefallen mir gar nicht!

    1. ist der Innenleiter schief

    2. hat die Abschirmhülse nur 1 Schlitz und sitzt eher locker auf einer Cinchbuchse.


    Die teureren Metall-Stecker hatte mein Papa mal gekauft, aber die haben einen bösen Wackelkontakt.

    Das Fähnchen für die Abschirmung lässt sich am Stecker bewegen, und dieser Übergang ist nun nach Jahren korrodiert!

    Mit einem dunkelroten Filzstift habe ich eine Markierung angezeichnet und dann das Massefähnchen weitergedreht.

    Mit GIMP habe ich links davon einen roten Pfeil eingezeichnet, damit man das besser sieht.


    omue  johnny.yen

    Das hier ist das Kabel von Goobay®

    Der Innenleiter hat Ø 0,35mm, das Abschirmgeflecht ist aus Kupfer mit Alufolie darunter.

    Aluminium kann man nicht löten. Das Zell-PE schmilzt auch nicht beim Löten. Ich löte aber höchstens 1,5 sek.


    Hier noch zum 1,5 m Goobay®-Cinchkabel für 1,95 € ein Vergleich mit einem 1,5 m langen Cinchkabel für 60 Cent.

    Die Kabelkapazität kann man auch ausrechnen: Zylinderkondensator (Wikipedia)

    ε Dielektrizitätszahl: PE=2,3 / Zell-PE≈1,6

    Ich komme beim Goobay®-Kabel (Zell-PE) auf etwa 50 pF/m und beim Standardkabel (PE) auf etwa 100 pF/m.


    50 cm lange Kabel sind leider zu kurz, 1,5 m lange Kabel sind gleich viel zu lang. Also: durchschneiden.

    Jetzt fehlt mir nur noch ein gescheiter Stecker zu einem moderaten Preis.

  • also ich kaufe immer die Roten und schwarzen beim "C" am Elektro Kleinteile Schalter . Meine sind etwas teurer und ich hab keine Probleme damit.

    " C" hat auch metallene dich ich auch gern verwende . Finde die aber maximal optisch schöner( aber sieht man eh nicht).Bei alten Verstärkern /Receivern die eng zusammenliegfnde Anschlüsse haben der "volle Scheiß" da zu dick.

    https://www.conrad.at/de/p/tru…schwarz-1-st-1601056.html


    Ich glaub ich hab immer die

    https://www.conrad.at/de/p/lum…-schwarz-1-st-738855.html

    Gruß Andy


    Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.( angebl. Albert Einstein)

    Einmal editiert, zuletzt von schrauber71 ()

  • ja kommt hin

    Gruß Andy


    Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.( angebl. Albert Einstein)

  • Die teureren Metall-Stecker hatte mein Papa mal gekauft, aber die haben einen bösen Wackelkontakt.

    Das Fähnchen für die Abschirmung lässt sich am Stecker bewegen, und dieser Übergang ist nun nach Jahren korrodiert!

    Hallo,

    diesen Makel haben nicht nur die teuren RCA/Cinch-Stecker,

    auch die Preiswerten. An dieser Stelle ist die Zugentlastung (Masse) nur festgepresst.

    Daher setze ich an dieser Stelle, nach entfernen der "Goldschicht", hier immer einen Lötpunkt drauf,
    auch dann, wenn die Pressung, fest erscheint.

    Geht natürlich nicht mit einem 16 Watt Lötkolben.

    Mit einer regelbaren Lötstation, kein Problem.

    --

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • An dieser Stelle ist die Zugentlastung (Masse) nur festgepresst.

    Das Massefähnchen ist nur eine große Öse, die abgewinkelt mit dem weißen Isolator in den Stecker gepresst wird.

    Etwa so:

    Das Anlöten an den Stecker habe ich probiert, mit einem regelbaren 80 Watt Lötkolben, aber die Stelle wollte nicht richtig Zinn annehmen.

    Und dann ist der weiße Isolator so weich geworden, dass der Cinch-Innenleiter schief und krumm war. Also habe ich den Stecker „zerlegt“, daher weiß ich jetzt, wie die Massefahne genau aussieht.


    Bei den Goobay®-Steckern, z.B. Reichelt: AVK 132-150, ist der Cinch-Massekontakt mit dem Massefähnchen aus einen Stück Metall in die runde Form gepresst. Beim Innenleiter ist es genauso. Ich habe einen Stecker aufgeschnitten, der liegt aber glaube ich jetzt irgendwo bei meinem Papa.


    So einen gescheiten, günstigen Stecker suche ich jetzt. — Klingt einfach, ist aber nicht so.

  • Das Anlöten an den Stecker habe ich probiert, mit einem regelbaren 80 Watt Lötkolben, aber die Stelle wollte nicht richtig Zinn annehmen.

    Wie bereits geschrieben, nimmt die "Goldschicht" schwer Lötzinn an.

    Kleine Vierkant-Schlüsselfeile und dann ordenlich sauber feilen, behebt dieses Problem.

    Zwei drei Züge, über das Material genügen.


    Also mit meiner uralt "Weller" Lötstation, aus Anfang der 80er, die Temperatur ein wenig erhöht,
    große Lötspitze, geht das recht gut.
    RCA Stecker kaufe ich immer 10-Stück Päckchen, je schwarz und rot.
    Wenn die angekommen sind, nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit
    und löte die 20 Stück direkt auf einmal durch. Da habe ich hinterher keine Probleme.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • Gibt es so etwas wie das Hyperflex 5 auch in dünner?

    Also Koaxlitze 3mm?

    Mit Kupferschirmung?

    Hier sind dünnere, aber...

    https://www.buerklin.com/de/Ka…n/Koaxialkabel/c/50180000



    Edit:

    Gefunden.

    https://www.koax24.de/produkti…abel-75-ohm/rg187-bu.html

    Hat einer schon mal ein 3mm Koax (RG187 A/U) probiert?

    Liebe Grüße, Michael


    Ich biete verschiedene Nachbau-Reibräder für die meisten DUAL-Dreher, für einige PEs, Garrard Zero, Braun PS-500 und TK12-Nachbauten, Hubstücke, Stellachsen, VTA-Keile und -Spacersets, Tonarmauflagen...

    Einmal editiert, zuletzt von michvog ()

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