Beiträge von Agnes

    Oliver hat doch den Link zu einer Testplatte mit ausreichend hohen Frequenzen geliefert. Damit kann man das messen.

    Na, dann kaufe dir diese LP und präsentiere uns ein paar Ergebnisse.

    Einen Kondensator, der parallel zum Eingang geschaltet ist, würde ich jederzeit entfernen. (…) Sowohl Abschlusswiderstand als auch Abschlusskapazität können dann für einen möglichst ausgeglichenen Hochtonfrequenzgang berechnet werden.

    Das hätte ich nämlich schon gerne genauer gewusst und auch, woher du dieses „Wissen“ hast, über das die Entwickler dieser zahlreichen Phono-Preamps anscheinend nicht verfügen, wenn sie Lastkapazitäten einbauen und dabei die Kabelkapazität üblicher Standard-Cinch-Kabel schon berücksichtigen.

    messen kann ich derzeit nur mit meiner dhfi-Schallplatte Nr.3, die eigentlich für Hifi-Lautsprechbausätze von Isophon hergestellt wurde. Leider ist da bei 10 kHz Schluss. Du siehst das richtig - das ist noch ein Schwachpunkt. Vielleicht hat jemand Kenntnis von eine Platte, die weißes Rauschen bis 20 kHz enthält. Damit könnte der Frequenzgang dann recht einfach gemessen werden.

    Probiere es einfach mal aus - vielleicht kannst Du das ja hören. Wenn nicht - einfach wieder einlöten.

    Bevor ich den tatsächlichen Frequenzgang nicht nachprüfen kann, werde ich ich nicht versuchen, schlauer als die Entwickler dieser Phono-Preamps zu sein. ;)

    Einen Kondensator, der parallel zum Eingang geschaltet ist, würde ich jederzeit entfernen. (…) Sowohl Abschlusswiderstand als auch Abschlusskapazität können dann für einen möglichst ausgeglichenen Hochtonfrequenzgang berechnet werden.

    Wie prüfst du den berechneten Hochtonfrequenzgang später nach?

    Ja, mache Leute haben den Plattenspieler auf dem Fußboden stehen, mit 4 Metern Kabel zum Verstärker. Dann sollte es natürlich auch noch trittfest sein.

    Das Sommer Monomax hat 53pF, ist ja ziemlich amtlich!

    Nach meiner Recherche im Netz hat dieses Kabel (geeignet für Phono) die geringste Kapazität.

    Die Kapazität ist von der Kabellänge und vom Wellenwiderstand Z=√(L/C) -hier 75Ω- abhängig.

    Du kannst genauso gut ein halb so langes 50Ω-Koaxkabel nehmen.

    Eine gewisse Abschlusskapazität benötigen die hochohmigen MM-Systeme immer. Das kannst du hier wahrscheinlich hundertmal nachlesen.


    Die MM-System-Abschlusskapazität des Phono-Preamps kannst du hier auf dem Foto sehen:

    die beiden rötlichen Styroflex-Kondensatoren, gleich rechts neben den beiden Miniaturrelais.



    Zeige mir mal ein Koaxkabel, das für Phono nicht geeignet ist.

    die Kapazität sollte zum Tonabnehmer passen. Das gilt dann aber über die ganze Strecke zwischen Tonabnehmer und Verstärker.

    – einschließlich Verstärker.

    Wobei die Kabelkapazität vom Tonabnehmer zum Plattenspieleranschluss getrennt gemessen werden muss. Beim CS-750 läuft kein Koaxkabel durch den Tonarm.

    Und dann ist es wohl praktischer ein 2m Sommerkabel zu haben als ein 20cm "WeißderGeier" Kabel welches schon mit 400pF ankommt.

    Es gibt sehr viele Koaxialkabel, die um die 55 pF pro Meter Kapazität haben (Z=75Ω).

    Aber eines mit 400 pF / 20 cm, also 2 nF pro Meter, das zeige mir mal bitte. ;)


    Rechne dir mal aus, welchen Innenleiter Ø dein Sommerkabel haben müsste, damit es statt 55 pF/m mal so um 550 pF/m hat. ^^

    Siehe Post #11. Die Kapazität eines Koaxialkabels ist kein Qualitätsmerkmal.

    Das Sommer Monomax hat 53pF, ist ja ziemlich amtlich!

    Was meinst du mit amtlich?

    Das ist ein 75Ω Koaxkabel wie das von Goobay® (s.o.), nur ein klein wenig dünner.

    Die Phono-Eingangsstufe hat auch eine (extra) Kapazität, z.B. 330pF. Eine gewisse Kabelkapazität von 50pF bis 100pF planen die Entwickler schon ein, außer der Vorverstärker sitzt direkt im Plattenspieler.

    Wenn du mit der Kapazität experimentieren willst: Da habe ich mal eine abenteuerliche Konstruktion gesehen, wo jemand einen Drehkondensator aus einem uralten Radio in ein kleines Metallgehäuse eingebaut hat. Dann noch Koaxkabel und Cinch-Buchsen dran, ein Schalter für ON/OFF — fertig ist der Phono-Tuner. ;)

    Vielen Dank! Jetzt weiß ich, was du mit Baerwald, Löfgren oder Stevenson meinst.


    Dass MBUN so eine starke Verzerrung heraushört, wenn er eine andere Einstellschablone benutzt, nehme ich ihm trotzdem nicht ab. ;)

    Da müsste er schon mit einer sehr guten Messschallplatte und einem Klirranalysator kommen und sagen: Bei dieser Nadel, diesem System und diesem Tonarm habe ich bei dieser oder jener Schablone den besten Kompromiss gefunden.


    sundaydriver

    Tipp von mir: Zwischen der Tonarmstütze und dem (rotierenden) Plattenteller ist gerade genug Platz, dass sich der Tonarm ohne anzustoßen komplett absenken kann. Ich habe auch den CS 750-1.

    Gut, dann muss sundaydriver sagen, ob der Tonarm original ist und welches System er anschrauben möchte.Es sollten dann aber Leute Tipps geben, die Erfahrung mit dem CS-750 / Golden Stone haben. Sonst wird der Thread nur unnötig kompliziert und unübersichtlich.

    Möglicherweise braucht er einen der beiden Keile, siehe Bedienungsanleitung CS 750.

    Bei meinem Papa waren die beim Kauf des CS 750-1 aber gar nicht dabei. Die beiden Fächer dafür im EPS waren leer.


    Das mit den zwei Nulldurchgängen, = 0° Abweichung zur Plattenrille über den Abspielbereich, würde mich sehr interessieren.

    Soweit bin ich noch nicht in die Materie „eingetaucht“. Hast du da vielleicht einen Link parat, wo ich mich da einlesen kann?

    Mag sein dass es auch an den jeweiligen Tonabnehmern liegt.

    Ja, wenn die Nadeln schief angeschliffen worden sind.

    Mit „schief“ meine ich leicht schräg von vorne, statt exakt in Flucht, also parallel zum Nadelträger/Tonabnehmergehäuse.


    Dann muss tatsächlich der Tonabnehmer nach vorne oder nach hinten verschoben am Träger festgeschraubt werden, damit jetzt der Nadelschliff und nicht der Tonabnehmer in Plattenmitte (=Mitte des Abspielbereichs) genau parallel zur Plattenrille steht.


    Dass die "Lehre für die Überhangeinstellung" von DUAL falsch sein soll, glaube ich erst, wenn es jemand beweist. ;)

    Wie wärs mit folgendem Trick: Spieler normal spielen lassen, und wenn der Arm unten ist, Strom klauen (Netzstecker raus).

    Dann geht der Tonarm wieder nach oben, weil der Magnetschalter ohne Strom den Steuerpimpel los lässt. (Als CS-750 Besitzer wüsstest du das. ;) )

    Wenn ich nach der einfachen phono phono Schablone einstelle, komme ich auf eine deutlich andere Einstellung. Mein TA hat einen scharfen Schliff, mit der Original Schablone verzerrte es bei mir deutlich.

    Das nehme ich dir nicht ab! ;)

    Die "Lehre für Überhangeinstellung" stellt den Tonabnehmer in Plattenmitte (=Mitte des Abspielbereichs) genau parallel zur Plattenrille. So ist die Lehre konstruiert worden.

    Tja, Manche sind einfach schlauer als DUAL.

    Der Tonarm senkt sich ja nur wenn der Teller die Solldrehhzahl erreicht hat. Und mit rotierendem Teller läßt sich ja schlecht eine Tonarmwaage oder eine Schablone nutzen. Gibt es da Tips und Tricks?

    Tipp von mir: Zwischen der Tonarmstütze und dem (rotierenden) Plattenteller ist gerade genug Platz, dass sich der Tonarm ohne anzustoßen komplett absenken kann. Ich habe auch den CS 750-1.

    Wenn du mit einem Lötkolben umgehen kannst, brauchst du kein PTFE-Kabel.

    Das Kabel von Goobay® find ich persönlich nicht zu steif am Dual CS 750-1. Aber der Plattenspieler steht hier auch nicht so dicht an der Wand, dass das Subchassis davon beeinträchtigt würde.


    P.S. Ein RG174 Koaxkabel hat aber auch wieder 100 pF/m Kapazität.

    Wenn du hinten Platzprobleme hast, warum nimmst du dann nicht die Cinch-Standardkabel? Die haben auch etwa 100 pF/m.

    Siehe Post #11.

    Das dicke schwarze Kabel oben mit dem Wackelkontakt im Stecker hatte mein Papa für S/PDIF (Digitalkabel) zusammengelötet.

    Das ist auch ein 75Ω, es hat aber nur Ø 5 mm. Ein RG59 hat 6 mm.

    An dieser Stelle ist die Zugentlastung (Masse) nur festgepresst.

    Das Massefähnchen ist nur eine große Öse, die abgewinkelt mit dem weißen Isolator in den Stecker gepresst wird.

    Etwa so:

    Das Anlöten an den Stecker habe ich probiert, mit einem regelbaren 80 Watt Lötkolben, aber die Stelle wollte nicht richtig Zinn annehmen.

    Und dann ist der weiße Isolator so weich geworden, dass der Cinch-Innenleiter schief und krumm war. Also habe ich den Stecker „zerlegt“, daher weiß ich jetzt, wie die Massefahne genau aussieht.


    Bei den Goobay®-Steckern, z.B. Reichelt: AVK 132-150, ist der Cinch-Massekontakt mit dem Massefähnchen aus einen Stück Metall in die runde Form gepresst. Beim Innenleiter ist es genauso. Ich habe einen Stecker aufgeschnitten, der liegt aber glaube ich jetzt irgendwo bei meinem Papa.


    So einen gescheiten, günstigen Stecker suche ich jetzt. — Klingt einfach, ist aber nicht so.

    schrauber71

    Diese Cinch-Stecker von BKL Electronic gefallen mir gar nicht!

    1. ist der Innenleiter schief

    2. hat die Abschirmhülse nur 1 Schlitz und sitzt eher locker auf einer Cinchbuchse.


    Die teureren Metall-Stecker hatte mein Papa mal gekauft, aber die haben einen bösen Wackelkontakt.

    Das Fähnchen für die Abschirmung lässt sich am Stecker bewegen, und dieser Übergang ist nun nach Jahren korrodiert!

    Mit einem dunkelroten Filzstift habe ich eine Markierung angezeichnet und dann das Massefähnchen weitergedreht.

    Mit GIMP habe ich links davon einen roten Pfeil eingezeichnet, damit man das besser sieht.


    omue  johnny.yen

    Das hier ist das Kabel von Goobay®

    Der Innenleiter hat Ø 0,35mm, das Abschirmgeflecht ist aus Kupfer mit Alufolie darunter.

    Aluminium kann man nicht löten. Das Zell-PE schmilzt auch nicht beim Löten. Ich löte aber höchstens 1,5 sek.


    Hier noch zum 1,5 m Goobay®-Cinchkabel für 1,95 € ein Vergleich mit einem 1,5 m langen Cinchkabel für 60 Cent.

    Die Kabelkapazität kann man auch ausrechnen: Zylinderkondensator (Wikipedia)

    ε Dielektrizitätszahl: PE=2,3 / Zell-PE≈1,6

    Ich komme beim Goobay®-Kabel (Zell-PE) auf etwa 50 pF/m und beim Standardkabel (PE) auf etwa 100 pF/m.


    50 cm lange Kabel sind leider zu kurz, 1,5 m lange Kabel sind gleich viel zu lang. Also: durchschneiden.

    Jetzt fehlt mir nur noch ein gescheiter Stecker zu einem moderaten Preis.

    Bei diesem Verstärker –Sony TA-FE900R– bewirkt das Subsonic-Filter bei 15 Hz eine weitere Absenkung der Spannung und somit auch der Leistung und des Schalldrucks um 5 dB.

    Der Schalldruck des Lautsprechers ist mit „Trittschallfilter“ bei 15 Hz um Faktor 3,16… kleiner als ohne Filter.


    Also insgesamt mit Subsonic-Filter:

    Die 3-dB-Grenzfrequenz (=halber Schalldruck) liegt bei 23 Hz.

    Und –6 dB, d.h. ein Viertel des Schalldrucks liegen bei 14 Hz.


    Ohne Subsonic-Filter:

    –3 dB (½ Schalldruck) = 6 Hz.

    –6 dB (¼ Schalldruck) = 3,5 Hz.