Beiträge von Agnes

    Bei diesem Verstärker –Sony TA-FE900R– bewirkt das Subsonic-Filter bei 15 Hz eine weitere Absenkung der Spannung und somit auch der Leistung und des Schalldrucks um 5 dB.

    Der Schalldruck des Lautsprechers ist mit „Trittschallfilter“ bei 15 Hz um Faktor 3,16… kleiner als ohne Filter.


    Also insgesamt mit Subsonic-Filter:

    Die 3-dB-Grenzfrequenz (=halber Schalldruck) liegt bei 23 Hz.

    Und –6 dB, d.h. ein Viertel des Schalldrucks liegen bei 14 Hz.


    Ohne Subsonic-Filter:

    –3 dB (½ Schalldruck) = 6 Hz.

    –6 dB (¼ Schalldruck) = 3,5 Hz.

    Es ist aber sinnlos, einen Verstärker mit 0,0001% Klirrfaktor zu bauen, (…)

    Dazu machen seriöse Hersteller konkrete Angaben, bei welcher Ausgangsspannung & Last diese Werte gelten. (z.B. Post #35)

    Ich denke, hier sind wir uns alle einig – bis auf einen, der sich unbeirrt auf sein Oszilloskop beschränkt und dies hier propagiert.

    LG

    Agnes

    Edit: Die 0,0001% Klirrfaktor schafft mein Verstärker auch, aber dann liefert er nur noch 0,2W@8Ω.

    (bezogen nur auf Intermodulationsprodukte 3. Ordnung)

    Ebenso kann ich der Aussage ( tubesaurus) zustimmen, dass ab einem gewissen Wert der Klirrfaktor des Verstärkers völlig irrelevant wird, weil andere Komponenten in der Aufnahme- und Wiedergabekette Klirrfaktor bestimmend sind und das mit recht "schlechten" Werten.

    Das ist aber kein Argument dafür, einen schlechten Verstärker zu bauen.

    Unseren Lehrer interessierte auch ein guter Klirrfaktor. Am Beispiel oben sollten wir das Prinzip eines OP praktisch lernen.

    Mit ein paar Bauteilen mehr wird daraus eine viel bessere Schaltung, bei der der OP nicht mehr vergewaltigt wird. Und die Verstärkung ist jetzt auch gute 40dB.

    wenn die Schaltung (im Post #45, Anm. Agnes) so toll funktioniert, kann man sich ja ab jetzt den ganzen Aufwand mit Vorspannungserzeugung und Temperaturkompensation sparen.

    Ja klar.?

    Baue doch jetzt mal beide Schaltungen von unserem damaligen Lehrer auf und vergleiche sie mit deinem Sinusgenerator und Oszilloskop.

    – Mehr ist für dich ja nicht von Relevanz.

    Hi Norbert,


    klar funktioniert das. Diese Schaltung haben wir so in der Schule aufgebaut. Ich musste etwas suchen, habe aber die Unterlagen wieder gefunden.?

    1) OP als invertierender Verstärker

    2) OP als nicht-invertierender Verstärker

    3) OP mit Gegentakt-B-Komlementärendstufe (man kann einen OP auch vergewaltigen)

    -> Prinzip: Ein OP arbeitet immer darauf hin, dass zwischen inv. und nicht-inv. Eingang 0V herrschen.


    Die Aufgabe bei 3) war dann: Verstärkung berechnen und messen; uess ohne RL erhöhen, bis Begrenzung von uass eintritt; Sinus-Dauertonleistung für RL=16Ω, 8Ω, 4Ω, 1Ω mit Oszilloskop ermitteln. Das haben wir alles zusammen in kleinen Gruppen gemacht.


    eine gute Methode zur Einstellung eines unbekannten Ruhestroms wird mit sinus Genearator und Ozsi durchgeführt, indem man den Strom nur soweit erhöht, bis die Übernahmeverzerrungen nicht mehr sichtbar, und damit auch nicht mehr hörbar sind.

    die zitierte Methode erachte ich als fragwürdig.

    Auf dem Oszilloskop die Reinheit einer Sinuskurve zu bestimmen, ist nahezu unmöglich.

    Und dann müssen Verzerrungen im Sinus-Nulldurchgang ohne den Ruhestrom überhaupt erst einmal zu sehen sein.

    es besteht ja auch die Möglichkeit, dass nur durch die Treiber erstmal ein Ruhestrom fliesst, der so klein ist, dass an dem 0.22 ohm sehr wenig Spannung abfällt, kaum messbar!!

    Dann nehmen wir mal ein einfaches Beispiel. Vielleicht reden wir nur aneinander vorbei.

    (zum Vergrößern anklicken)


    Skizziere doch mal bitte das Ausgangssignal ua, zum gegebenen Eingangssignal ue.

    Dass hier durch die beiden Transistoren T1, T2 kein Ruhestrom fließt, dürfte klar sein.

    Die Sinus-Spannung am Oszilloskop war mit Widerstand nur etwas kleiner als ohne.

    Aber Störungen sind im Sinus keine zu sehen. Der Grund ist die Gegenkopplung. Und der linke Kühlkörper der Verstärkerendstufe bleibt im Leerlauf kalt, weil kein Ruhestrom fließt. Die Verzerrungen sind so winzig klein, dass man das nur über die Oberwellen sehen / messen kann, wie viel Ruhestrom nötig ist. So hattest du es doch schon vorher geschrieben.

    So, ich habe jetzt mal nur eine ganz einfache Messung mit Test-CD (1 kHz Sinus) und Oszilloskop (altes Hameg HM203-6) gemacht.

    Wenn ich beim Verstärker am linken Kanal den Ruhestrom auf 0 (0mV@0,22Ω) drehe, sind im Nulldurchgang keine Verzerrungen sichtbar.

    eine gute Methode zur Einstellung eines unbekannten Ruhestroms wird mit sinus Genearator und Ozsi durchgeführt, indem man den Strom nur soweit erhöht, bis die Übernahmeverzerrungen nicht mehr sichtbar, und damit auch nicht mehr hörbar sind.

    Moin,

    die zitierte Methode erachte ich als fragwürdig.

    Auf dem Oszilloskop die Reinheit einer Sinuskurve zu bestimmen, ist nahezu unmöglich.

    Wie recht du hast! Hat tubesaurus diesen Tipp eigentlich schon mal selbst ausprobiert? ?

    thomasf : Vielen Dank, das schaue ich mir an.

    www.artalabs.hr/download.htm

    Der Pegel der beiden Oberwellen beträgt jeweils -40dB. Der Wert stimmt, weil ich bei der Konstruktion des Signals die Pegel auf jeweils 1% der 1. Harmonischen (Grundwelle) gestellt habe.

    1% entspricht -40dB (20xLog(0,01)).

    (…)

    Ggf. ist z.B. RMAA in der freeware-Version in der Lage den Klirrfaktor einfacher zu bestimmen.

    Der Klirrfaktor wird bei meinem Verstärker angegeben mit:

    0,005% (10W@8Ω) Total harmonic dirstortions / Intermodulation distortion (60Hz :7kHz=4 :1)

    0,08% (40W@8Ω) High-frequency distortion rate

    Das sind also dann –86dB bzw. –62dB.

    Hi,

    ich würde das bei meinem Verstärker gerne ausprobieren.

    Aber mit welcher (kostenlosen) Software kann man sich das Spektrum so darstellen lassen, das über die PC-Soundkarte hereinkommt?


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    Wenn mir jemand die Nadeln schickt 8o

    Bekommen wir die auch wieder zurück, wenn mein Papa sie dir schickt? ;)

    Es ist aber nur eine Ortofon Nadel 30 (FineLine) und nur eine Dual DN 168 (elliptisch), und sie sind nicht mehr neu; je vielleicht so max. 100 Stunden gebraucht. Die originale Nadel Dual DN 750 gibt es nicht mehr (schon weggeworfen).

    Jetzt bin ich noch mehr animiert zu versuchen unter dem Mikroskop die elliptische Form heraus zu finden. Mal schauen was ich alles unter verschiedenen Winkeln noch sichtbar machen kann.

    Mich hätte mal der sichtbare Unterschied zwischen einer Ortofon Nadel 10 (sphärisch), Nadel 20 (elliptisch) und Nadel 30 (Fine Line) interessiert. Ich habe aber nur (also gehört meinem Papa) ein DUAL ULM 68 mit Nadel DN168 und ein DUAL DMS 750 mit Ortofon Nadel 30,

    sowie eine Ortofon DN167 / 78 Nadel.


    Kennt jemand den Unterschied zwischen Dual DN168 und Dual DN750, oder sind die gleich?

    Ich habe ein YouTube Video gefunden von dem 100sten Geburtstag/Jahrestag von Ortofon.

    Ein Fabrikbesuch.

    Schade, dass das Schleifen der Diamanten nicht gezeigt wird.

    Die werden schon fertig angeliefert, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Bei einem MC-System für rund 800€ kann man doch eine abgenutzte Nadel auch nachschleifen lassen, oder?

    Und bei meinem CS750-1 steht die Nadelspitze 5 mm über der Schallplatte, wenn der Lifthebel hochgestellt ist und 4,5 mm im anderen Fall per Liftmagnet. Der Unterschied ist gerade so sichtbar.

    Bei @drkrakebusch stimmt was nicht mit den Lifthebel, würde ich sagen.


    P.S. Ich hatte meinen CS750 ja auch schon auseinander: Wenn man den Tonarmlift abschraubt, ist ein winziger metallener Stift unten zu sehen. Wenn man den runterdrückt, hebt sich der Tonarm. Dazu muss aber der Plattenteller sich drehen und die richtige Drehzahl haben, damit der Liftmagnet den Steuerpimpel nach unten freigibt. (Ich hoffe, ich verwende jetzt die richtigen Fachbegriffe…?)

    Führt man den Tonarm über die Platte, schwebt die Nadelspitze etwa 6mm über der aufgelegten Schallplatte (je nach Dicke dieser natürlich). Hat der Motor die korrekte Drehzahl erreicht, löst der Liftmagnet aus. Daraufhin senkt sich der Tonarm, bis die Nadelspitze nur noch 1-2mm über der Plattenoberfläche schwebt. Legt man den Lifthebel um, senkt sich die Nadel bis auf die Platte ab.

    Hmm, bei meinem CS 750-1 bewegt sich der Tonarm keinen Millimeter nach unten, wenn Liftmagnet auslöst aber der Lifthebel noch oben steht.

    Den weißen Putzschwamm habe ich auch in meiner Küche.


    Und so einen „Schnipsel“ davon greift man dann mit einer Pinzette, oder?

    Ich der Schmutz wirklich so hartnäckig?


    P.S. Lieber wäre es mit, wenn das @dualmichi mal ausprobiert und mit dem Microskop das Ergebnis sichtbar macht.