Begeisterung über CS 522

  • Hallo,

    Ich muss das einfach loswerden. Vlt. entwickelt sich ja eine kleine Unterhaltung daraus.

    Ich bin seit ca. 2 Wochen stolzer Besitzer eines 522 mit ULM 45E System. Ich hab ihn im Netz gefunden und konnte nicht wiederstehen. Ich finde ihn optisch sehr ansprechend und hatte noch nie einen U. L. M. Spieler.

    Zunächst war ich skeptisch und ging mit der Einstellung "Wenns doch nicht das Richtige ist, dann verkauf ich ihn wieder" an die Sache heran. Immerhin musste er in große Fußstapfen treten. Bis dato verrichtete ein 721 mit V15 seinen Dienst.

    Also aufgestellt und musikgehört.

    Was soll ich sagen, ich bin völlig von den Socken 8|. Ich habe in meinem Leben noch nicht so schön Platten gehört. Der Sound ist kräftig und brilliant. Tolle Bässe, klare unaufdringliche Höhen. Kaum Verzerrungen, kein nerviges gezische mehr.

    Hätte nicht gedacht, daß mich dieses Gerät so Begeistert. Hab den 721 jetzt eingemottet 😆😆.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ;)

    LG, Reini

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
    -
    Verstärker - harman/kardon HK3390
    CD-Player - harman/kardon HD980
    Lautsprecherboxen - Canton LE 107

  • Hi Reini,


    freut mich das du zufrieden und überrascht bist.


    Der 721 ist dem 522 technisch und qualitativ bei weitem überlegen. Magst du den 721er mal aus der Versenkung holen und die Nadel und die Einstellungen überprüfen. Weil ein Shure v15 ( mit originaler Nadel )

    schon ein sehr sehr gutes System ist, was der 45e ebenfalls, nach meinem Empfinden, überlegen ist.


    LG


    Ingo

    Verstärker: Dual CV 1600


    Dreher: Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Dual CS 604, Dual CS 721, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300


    Tonbänder: AKAI GX 620, Braun TG1020, Uher Report 4200IC

  • Hallo Reini,


    schön, dass es außer mir offensichtlich noch einen zufriedenen "ULM-Hörer" gibt - meist werden die ULM-Dreher hier ja eher negativ gesehen. Als ich mit Dual anfing, war das ULM-Prinzip gerade neu - und das man mit verschiedenen Systemen experimentieren könnte kam mir damals gar nicht in den Sinn. Bis heute höre ich meine Platten mit ULM - zuerst mit ULM 55 E an einem CS 606 und dann mit TKS 55 E an einem CS 627 Q (jetzt umgerüstet auf OM 20) - und bisher habe ich nichts vermisst! Ich mag die ausgewogene Abstimmung der Ortofoner und auch die "leichte" Optik der ULM-Konstruktion - und bei weilligen Platten (habe ich glücklicherweise kaum welche von) spielt das ULM seine Leichtigkeit voll aus.


    Weiter viel Spaß mit deinem "neuen" Dreher.


    Frank

    CS 627 Q mit OM 20, CV 1460, CT 1450, C 828, Denon DCD 625, Heco Intereior 330


    im Arbeitszimmer der Gattin: Sony CDP-297, Sony STR-AV 270, Denon DRM 510


    in der Party-Meile: CS 606 mit ULM 55 u. DN 145 S, Telefunken TR 350, Telefunken TC 450 M

  • Ich mag die ausgewogene Abstimmung der Ortofoner und auch die "leichte" Optik der ULM-Konstruktion

    Ja, das hat mich bei dem Spieler auch so begeistert... Der Tonarm mit dem schräg angebrachten Systemkörper und dem Spitz zulaufendem Nadeleinschub sieht richtig cool aus 8) . Das hat schon was.

    Ich hatte den nie so richtig am Schirm... ich hab mit ULM immer die schrottige Dual Plastik Optik verbunden auch die ersten Spieler wie den 626 mit der, für mein Empfinden, hässlichen Frontbedienung.

    Der ist aber ein klassischer Spieler... Irgendwie hab ich den die ganze zeit übersehen ^^

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
    -
    Verstärker - harman/kardon HK3390
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  • Der 721 ist dem 522 technisch und qualitativ bei weitem überlegen.

    Nur das man es in der Wiedergabe nicht hört ;)


    Jedenfalls eine Erfahrung die ich schon seit einiger Zeit mache, wenn ich Fünfhunderter und Siebenhunderter nebeneinander betreibe. Wie Reini erfahren hat, hat das System mit dem Zusammenspiel mit Umfeld am Dreher und sicher auch dem Rest der Kette wesentlich mehr Anteil.


    reini: schön das er Dir gefällt. Ich gebe zu, die ULM Abnehmer fand ich immer so hässlich, dass ich ihnen keine Chance gegeben habe.


    Wolf

  • Nur das man es in der Wiedergabe nicht hört ;)


    Jedenfalls eine Erfahrung die ich schon seit einiger Zeit mache, wenn ich Fünfhunderter und Siebenhunderter nebeneinander betreibe. Wie Reini erfahren hat, hat das System mit dem Zusammenspiel mit Umfeld am Dreher und sicher auch dem Rest der Kette wesentlich mehr Anteil.

    dem ist nichts hinzuzufügen ;)

    VG

    Kai







  • Der 721 ist dem 522 technisch und qualitativ bei weitem überlegen.

    Nur das man es in der Wiedergabe nicht hört ;)

    Das sollte auch keine Abwertung sein, aber wenn ich einen Shure V15 Nadelträger mit einer preisgünstigen Nachbaunadel, oder einer verschmutzten, rundgelutschten Originalnadel betreibe, dann kann es wohl sein das die 45E "besser" klingt"


    Daher bat ich Ihn ja, dieses mal zu überprüfen.


    Kann er machen, muss er natürlich nicht ;-)

    Verstärker: Dual CV 1600


    Dreher: Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Dual CS 604, Dual CS 721, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300


    Tonbänder: AKAI GX 620, Braun TG1020, Uher Report 4200IC

  • Das sollte auch keine Abwertung sein, aber wenn ich einen Shure V15 Nadelträger mit einer preisgünstigen Nachbaunadel, oder einer verschmutzten, rundgelutschten Originalnadel betreibe, dann kann es wohl sein das die 45E "besser" klingt"

    Ohh, i hab viel probiert. Lange Zeit hatte ich ein Ortofon M20E drunter. Dann hat sich eine Gelegenheit ergeben und ich hab mir ein V15 besorgt. Nadel war eine JICO HE Nadel. Hab auch eine herkömmlich ellitische Nadel dran gehabt. Ich sag nicht, daß es nicht gut geklungen hat. Aber tatsächlich ist der 522er jetzt ein ordentlicher unterschied. Ich kanns nicht richtig beschreiben, es macht einfach richtig Spaß Musik zu hören. Es klingt alles so wie es soll. Nicht überspitzt oder "scheppernd". Einfach klasse :):)

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
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    Verstärker - harman/kardon HK3390
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  • Also ich hätte ja gesagt schick den 721 zu mir wenn ich nicht schon 3 hätte... aber für ein V15 hötte ich noch Platz... :)


    Nee mal im Ernst. Ist doch schön wenn man solche „Entdeckungen“ für sich macht. Ich hatte vor einiger Zeit ein ähnliches mit dem M75. Und ich hab hier sicherlich „bessere“ Systeme.

    Gruß Matthias


    Vinyl is nothing without Dual


    Manchmal, wenn ich ein bisschen neben mir stehe und gucke, was ich da so mache, muss ich plötzlich grinsen. Und dann lachen wir beide. ^^

  • aber für ein V15 hötte ich noch Platz.

    Wenn du möchtest kannst du es haben.. mit neuer, nur eine LP (alle beiden Seiten) bespielter JICO HE Nadel direkt aus Japan :)

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
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  • Das sollte auch keine Abwertung sein, aber wenn ich einen Shure V15 Nadelträger mit einer preisgünstigen Nachbaunadel, oder einer verschmutzten, rundgelutschten Originalnadel betreibe, dann kann es wohl sein das die 45E "besser" klingt"

    Ohh, i hab viel probiert. Lange Zeit hatte ich ein Ortofon M20E drunter. Dann hat sich eine Gelegenheit ergeben und ich hab mir ein V15 besorgt. Nadel war eine JICO HE Nadel. Hab auch eine herkömmlich ellitische Nadel dran gehabt. Ich sag nicht, daß es nicht gut geklungen hat. Aber tatsächlich ist der 522er jetzt ein ordentlicher unterschied. Ich kanns nicht richtig beschreiben, es macht einfach richtig Spaß Musik zu hören. Es klingt alles so wie es soll. Nicht überspitzt oder "scheppernd". Einfach klasse :):)

    Das ist die Hauptsache, das man selber überrascht und vor allen Dingen zufrieden ist.


    Dieses Erlebnis hatte ich mit einer DN242 :-)

    Verstärker: Dual CV 1600


    Dreher: Dual CS 741q, Dual CS 714q, Dual CS 5000, Dual Cs 750-1, Dual 491A RC, Dual CS 604, Dual CS 721, Mitsubishi LT-5V, Technics 1210 MK 2, Sony PS 4300


    Tonbänder: AKAI GX 620, Braun TG1020, Uher Report 4200IC

  • Dieses Erlebnis hatte ich mit einer DN242 :-)

    Das ist glaub ich sehr unterschätzt... Ich hab das schon von mehreren Seiten gehört... Das ist glaub ich ein wirklich ordentliches System

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
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  • aber für ein V15 hötte ich noch Platz.

    Wenn du möchtest kannst du es haben.. mit neuer, nur eine LP (alle beiden Seiten) bespielter JICO HE Nadel direkt aus Japan :)

    Danke für das Angebot. Aber mit der HE wirds zu kostspielig. Auch hier habe ich schon 2 von und das eine mit SAS Jico. Aber ich denke dafür findest du einen Abnehmer.

    Gruß Matthias


    Vinyl is nothing without Dual


    Manchmal, wenn ich ein bisschen neben mir stehe und gucke, was ich da so mache, muss ich plötzlich grinsen. Und dann lachen wir beide. ^^

  • Hi Reini,

    ich habe den CS 521 - das ist dein Spieler mit dem "alten" Tonarm ohne ULM (in den man noch die TKs einsetzen kann). Der Spieler ist grundsolide! Als 505-2 habe ich den noch als Halbautomaten und der -2 ist auch schon mit ULM-Tonarm versehen. Ich könnte jetzt nicht sagen, welcher besser klingt. Beide haben zurzeit einen Tonabnehmer, mit denen sie in meinen Ohren gut klingen. Am 505-2 werkelt ein AT VM 95 ML und am 521 ein Shure M91 mit Black Diamond-Nadel (vorher war ein Grado Prestige Green dran und davor irgendein DMS, vielleicht sogar das oben erwähnte). Richtig eingestellt klingen die alle gut, aber das M91 hat mich schon überrascht, genau wie das VM95. Insofern kann ich deine Überraschung mit deinem Spieler schon nachvollziehen. Manchmal trifft man auf eine Kombination, die genau das hat, was man sucht. Und manchmal braucht man auch gar keinen der "Top-Dreher" - Spaß machen auch die soliden Modelle der Mittelklasse und Spaß kann man sogar mit den ganz kleinen Geräten kriegen, weil sie ihren eigenen Reiz haben!

    Liebe Grüße
    Thomas


    Dual CS 5000, CS 2235Q, CS 1219, CS 1210, CS 1209, CS 530, CS 521, CS 505-2, CS 455-1, CS 415-2, HS 120, HS 38

    Akai GX 260 D, Dual TG 29, Revox A 77, Tandberg 9100X, Teac A-2300 SX, ASC 5004

  • Hallo,


    ich hab an anderer Stelle vor kurzem bezogen auf den Dual 505 geschrieben:


    "der 505 macht auch nichts besser als die meisten anderen Dual Dreher......aber auch nichts schlechter. Mit passendem System spielt er ganz wunderbar Schallplatten ab"

    Das gilt auch für den 522 - und wenn dieser Dreher an der eigenen Anlage so klingt, dass man glücklich und zufrieden ist - perfekt.


    Wie so viele hier, besitze ich einige Dualdreher und tatsächlich nutze ich meine 505'er fast durchweg (meinen 505-2 seit 1986:))

    und die " großen ", wie 701 oder 721 und 1219, eher weniger oder besser ausgedückt sehr viel seltener. Nicht weil die schlechter sind, das bestimmt nicht,aber ich höre da nicht wirklich Unterschiede dank meines Tinitus. Und zudem mochte ich immer eher den Wolf im Schafspelz, als den strahlenden Helden den alle bewundern. ;)


    Viel Spaß mit dem 522 - ein sehr schöner Dreher. :)


    bis denne


    Wolfgang

  • ...es ist immer einfacher, wenn die erwartungshaltung niedrig ist...wenn man evtl. wenig zahlt und positiv überrascht wird, dann hat das schon einen effekt ;)


    romme

  • Bei einer solchen Begeisterung kann man nur gratulieren. :saint: Da ist doch ein Ziel schon mal erreicht! Leider neige ich bei den meisten Geräten, Konstellationen zum ständigen "noch etwas besser haben wollen,,,,". Natürlich ist das immer Jammern auf hohem Niveau. Allerdings kenn ich das beschriebene Gefühl, was auftritt, wenn Klang, Spielweise nach einem Tausch, einer Optimierung wirklich "ultimativ" erscheint bzw. ist. Das sind ware Glücksmomente. Toll! Das "bleibt"!


    Gerade Plattenspieler sind mit ihrer Anschlusssensibilität an verschiedene Phono-Pre's, ihrem empfindlichen Signalwandler, dem sehr hohen Verstärkungsgrad insgesamt und eben mit viel komplexer Mechanik und Physik im Prinzip "hochkompliziert". Zumindest von der Vielfalt und Kombinierbarkeit der klangrelevanten Faktoren. Nach einer optimalen Herstellung des Gerätes und eben dem Faktum, das alles perfekt (für den Hörer) zusammenpasst, toleriert, funktionell harmoniert, eingestellt ist, ergibt so was eben einen Überflieger.


    Demgegenüber können unerkannte, nicht optimale oder mangelhafte Dinge Leistung mindern und Klangverlust oder Störeffekte erzeugen. Da wird man nie glücklich - und weiss evtl. nicht warum. Will sagen, verdamme den 7er nicht, sondern checke ihn durch. Möglicherweise kann er auch einen Klang bekommen/haben, den du ebenfalls schätzt. Ich würde zuerst Nadel und TA-Justage checken, Tonarmwaage etc. Dann Tonarmlager checken, ggf. justieren. Möglicherweise sauber und neu verkabeln des Ausgangs mit Cinch (falls nicht schon vorhanden).


    Ich denke der "leichte" und der "mittelschwere" Aufbau haben beide ihre Reize.


    Aber jetzt den 522 geniessen !!!

  • Ahoi Reini,


    ich kann gerade Deine Begeisterung voll und ganz teilen. Ich habe vergangene Woche einen 522 für den Verkauf via eBay vorbereitet, nicht überholt, nur wo nötig gewartet - Öl und Tonarm-Lager. Beim Probehören war ich dann aber auch einigermaßen überrascht. Spritzig, kräftig und lebendig, praktisch keine Laufwerksgeräusche. Richtig mitreissend die Kiste.



    Ist jetzt keine ganz so neue Erfahrung für mich, ich hatte schon etliche 505er, 506er und 522er, da waren schon einige Dreher dabei, mit denen ich ausgesprochen zufrieden war - 505-3 mit Shure M-95 oder Linn K5 waren prima Kombis. So beeindruckt wie bei diesem Exemplar war ich aber selten vom ULM-45E. Bass ist ein bißchen vermuddelt und geht nicht tief, aber ansonsten echt prima.


    Ich hatte noch im vergangenen Herbst ein Ortofon OM-40 am gleichen Verstärker, das habe ich wegen massiver Langweiligkeit ausgemustert.


    Grüße und viel Spaß noch damit, Brent

  • Schön, daß sich mehr für diesen "ollen" Dreher begeistern können ^^ .

    Ich bin mittlerweile auch der Meinung, es muss nicht immer das damalige Top gerät sein, mit dem man seine Platten abspielt.

    Für mich persönlich ist der 522 genau das richtige. Ich hätte grundsätzlich schon eher mit den Riemengetriebenen Spielern mehr auseinandersetzten sollen.

    gegenüber dem 721 hat er meines Erachtens 2 ganz gravierende Vorteile.

    1. - Er dreht immer mit der richtigen Solldrehzahl. Und das sofort und auch noch 10 Minuten später, ohne die Drehzahl korrigieren zu müssen .

    2. - Das nervige nachlaufen des Plattentellers entfällt, da er ja fast sofort stoppt.

    Und was die Wertigkeit eines angeht finde ich das eher relativ wenn ich das in meinem Fall direkt mit dem 721 vergleiche. Gefertigt sind beide mit der gleichen Sorgfalt und dem gleichen Qualitätsanspruch. Der Unterschied liegt einzig in der Art des Antriebes. Und was ja auch gesagt wurde, ich glaube nicht, daß man den Unterschied tatsächlich hören kann. Leiern tun beide nicht, und Rumpelgräusche sind weder bei dem, noch bei dem hörbar.

    Und wenn man dem Prospekt und den technischen Daten glauben darf, dann ist der 721 nur in punkto Gleichlauf besser und er hat einen um 2bB besseren Fremdspannungsabstand. Also wer soll das hören ^^ .

    LG, Reini

    Plattenspieler - Dual CS522 mit ULM45E
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  • gegenüber dem 721 hat er meines Erachtens 2 ganz gravierende Vorteile.

    1. - Er dreht immer mit der richtigen Solldrehzahl. Und das sofort und auch noch 10 Minuten später, ohne die Drehzahl korrigieren zu müssen .

    2. - Das nervige nachlaufen des Plattentellers entfällt, da er ja fast sofort stoppt.

    ...der 3. und gravierendste Vorteil ist m.E. , dass schlicht weniger daran kaputtgehen kann ^^ (weswegen ich auch dazu neige, Einsteigern, die "auf Nummer sicher" gehen wollen , zu einem Riementriebler zu raten)


    Im Ernst: W e n n der Antrieb des Direkttrieblers mal spinnt, ist eine Reparatur mit wenigen Handgriffen meist nicht möglich, sondern erfordert tieferes Einsteigen in die Elektronik, wohingegen beim "Riemenjohann" ein Auswechseln desselben, Schmieren des Motors oder Gängigmachen des Spreizpulleys meist reicht.

    Nebenbei: ich schätze meine "7er" durchaus und mein Alltagsdreher ist meist der 721 (ganz einfach, weil der an der am besten zugänglichen Stelle steht...), aber ich mag die Riementriebler (z.Zt. im Gebrauch ein 505-4 und ein 504 - warum hab´ ich eigentlich keinen 521/22 ? - Hmm...... - ) ebenso und finde auch nicht, dass die in irgendeiner Form "schlechter klingen" (ebensowenig übrigens wie meine diversen in Gebrauch befindlichen Reibradler). Und was das ULM 45 betrifft: an einem meiner 714er, den ich mal defekt gekauft hatte, tut ein fix installiertes und durchverkabeltes ULM 45 mit Cleorec-Nachbaunadel seinen Dienst und beim Umschalten zwischen diesem und dem 731 mit 160er nackt-O-Nadel, shibatisierter 160er oder Black Diamond höre ich, wenn ich ehrlich bin , keinen so gravierenden Unterschied, dass ich den im Blindtest zu 100% herausfiltern könnte.


    Schön ist aber vor allem, dass man die Lanze für die einfacheren Dreher hier auch öffentlich brechen darf bzw. sehen kann, dass es hier durchaus Gleichgesinnte gibt!


    Gruß Gerhard

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