Beiträge von Reini1110

    Aber noch mal : Alles subjektiv und Geschmacksfrage

    Hallo, ich schließe mich da völlig an. Über die Qualität eines Tonabnehmers kann man nur sehr weitläufig Urteilen…. Es war und ist Geschmachsache. Alle genannten Systeme sind hervorragend und technisch beteits auf hohem Niveau. Hier entscheidet letzlich der Geschmack oder auch der praktische Nutzen im Alltag. Ich würde bei der Auswahl wohl auch das M20E favorisieren. Es klingt richtig gut und es gibt noch neue, originale Nadeleinschübe.

    LG, Reini

    So, Hallo.

    Experiment erfolgreich abgeschlossen. Mein 522 läuft nun mit dem Plattentellerlager des ASP130. Es ist zwar ein bisschen eine Spielerei, aber mit etwas Geduld bekommt man das bestens hin.

    Das Resultat: Das Lager läuft suuuper leise, eigentlich geräuschlos und dadurch ergibt sich ebenso ein fantastischer Gleichlauf. Ich bin zufrieden :)

    LG, Reini

    Ja, probier das mal. Grundsätzlich kann ich dir sagen, daß eigentlich alle Wechselstrommotore die in Dual Spielern verbaut sind, sehr ruhig und vibrationsarm arbeiten. Der oben erwähnte Fall im Dual 601 ist ein spezifisches Problem von dieser einen Type. Normalerweise gibts im großen ganzen keine nennenswerte Probleme mit dem Motoren. Ab und zu machen sich verhärtete Gummiaufhängungen unangenehm bemerkbar. Die entkoppeln dann den Motor nicht mehr vom Chassis und übertragen feinste Vibrationen auf das Chassis.

    LG, Reini

    Hallo,

    also ich kann mich über den Motor nicht beklagen. In meinem 522 arbeitet auch ein SM100 Motor. Der läuft völlig geräuschlos.. Das einzige was man vom Motor hören kann wenn man ganz genau hinhört und es gaaanz still ist, ist das sonore Schnurren des Riemens wenn er über den Segment Pulley läuft. Das wird aber nicht auf den Teller oder das Chassis übertragen. das lauteste ist das Plattentellerlager.

    Hab zufällig auch gerade vorhin den Threadd über den 601er Motor gelesen.

    Versuch mal die Strobo Glimmlampe abzuhängen. Die kann im Alter für ärger sorgen und auch den Motor zum übermäßigen brummen bringen.

    LG, Reini

    Ich bin gerade dabei, also die nächsten Tage, das nicht ganz so optimale Plattentellerlager von meinen 522 zu verbessern.

    Der 522 ist ja ein Automatikspieler, kein Wechsler. Trotzdem wurde im Prinzip die komplette mechanische Steuerung, inkl. Kurvenrad und Plattentellerlager von den Wechslern übernommen. leider neigt das Lager ganz gerne zu Laufgeräuschen, einfach konstruktionsbedingt.

    Eigentlich wäre aber so eine Lagerkonstruktion für einen Einzelspieler garnicht nötig. Das wurde sicher gemacht um kosten zu sparen, da man so die Mechanik nicht neu entwickeln musste.

    Nun werde ich das aber ändern und ein richtig anständiges Lager einbauen, zumindest werde ich es versuchen.

    Es kommt das Lager vom ASP130 hinein. Dieses Lager ist so konstruiert wie es eigentlich sein sollte und müsste um vieles ruhiger laufen, als das originale.

    Wenn ich das fertige habe, werde ich berichten ob es geklappt hat :) .

    LG, Reini

    Hallo 🙂

    Na da hast du dir jede Menge Arbeit gemacht, ganz toll.

    Wenn du sehr Detailverliebt bist kann ich auch noch etwas dazu Beitragen.

    Beim 522 wäre als Besonderheit zu erwähnen, daß es der erste Spieler mit dem SM100 Synchronmotor war und somit auch der erste mit der neuen Riemengeometrie. Hier wird erstmalig ein kleiner Sub-Plattenteller verwendet auf dem der eigentliche Plattenteller aufliegt. Diese Bauweise des Antriebs wurde bis zum Schluß im 505-4 verwendet.

    Auch der 506 ist interessant, da es zwei Typen gibt. Der 506 ist noch mit altem 8-Pol Synchronmotor ausgerüstet und daher noch die alte Riemengeometrie und Plattenteller. Später war dann der 506-1 erhältlich, bei dem der Antrieb auf den SM100 Motor modernisiert wurde.

    Und ein ganz besonderer Liebling von mir fehlt, nämlich der 622. Das ist ein ganz besonderer Spieler. Ursprünglich war dieser nur als Einbauchassis in Kompaktanlagen gedacht, fand dann aber auch als CS622 in die Auslagen. Dieser ist im Grunde ein 621 mit ULM Tonarm und der einzige Direktgetriebebe Vollautomat mit ULM Tonarm und der klassischen Bedienung am Plattenspielerchassis ohne Frontbedienung.


    Vlt. konnte ich ja helfen und einige Interessante Dinge einbringen :).


    LG, Reini

    Ja, da hat papaschlumpf recht. Du musst natürlich die verdrillte Masse/Schirmung lösen, damit du zwei sepperate hast für lunks und rechts. Diese so verbinden wie in der Zeichnung von papaschlumpf.

    Hallo,

    Ja da bist du auf dem richtigen Weg :)

    DIN Kabel entfernen, Die rote und weisse Ader des Chinchkabels entsprechend anlöten. Fann kannst du es machen wie beschrieben. Massebrücke auftrennen und stattdessen ein Massekabel befestigen und dieses dann mit dem Verstärker verbinden.


    Wenn du ein bisschen experimentierfreudig bist kannst du versuchen die Massenrücke 2 zwischen linkem und rechten Kanal zu entfernen, allerdings anstatt ein zusätzliches Kabel nach aussen zu führen, verbindest du dieses mit der Masse des rechten oder linken Kanals. Aber nur entweder oder, sonst kann es sein, daß wieder ein Brumm entsteht. Bei dieser Lösung wird dann eben der Potentialausgleich zwischen Verstärker und Spieler über die Masse des rechten oder linken Kanals geführt und du ersparst dir die 3. Leitung. Musst du aber probieren obs funktioniert. Bei mir funktioniert es auf diese Weise bestens ohne brumm :)

    LG, Reini

    Hallo Didi 🙂

    Danke auf alle Fälle mal für deine Antwort. Ist eine Interessante Thematik.

    Ich habe mit der App „Turntable Speed“ aus dem Appstore (Apple) gemessen. Diese App, wie viele andere, messen ja nicht mittels Tonwiedergabe über eine Messchallplatte sondern ermitteln die Plattentellerdrehzahl und dessen Schwankungen mit den Bewegungssensoren. Natürlich keine exakte Wissenschaft. Führt man 3 Messungen mit 3 verschiedenen Geräten, also Handys, durch hat man auch 3 unterschiedliche Messergebnisse. Speziell was die Solldrehzahl betrifft. Die Ergebnisse der WOW Messungen sind dagegen garnicht sooo unterschiedlich.

    Dennoch interessiert mich sehr die Grundlage der unterschiedlichen Messverfahren die zur Anwendung kommen.

    LG, Reini

    Hallo und guten Morgen an alle :)

    Ich hätte eine grundsätzliche Frage zur ermittlung von Gleichlaufwerten. Ich habe hierzu schon versucht Hrn. Google zu befragen und habe auch in einer fb-Gruppe nach einer Antwort gesucht, vergebens. Man sagt ja auch „Geh doch bitte gleich zum Schmied und nicht zum Schmiedl“ ;)

    Also ich habe interessehalber die Gleichlaufwerte meines Spielers mittesl App ermittelt. Ich will hier keine Diskussion entfachen, was das verwenden von Handyapps angeht. Das es sich hierbei nicht um eine exakte Messmethode handelt ist mir klar. Ich sehr es eher als Richtwert.

    Was mich aber interessiert ist folgendes:

    Die App spuckt mir zwei Messwerte aus. Einmal einen Wert „WOW (2-Sigma)“ und einmal „WOW (RMS)“. Die Angaben von Dual wsren ja damals vorwiegend in DIN und später dann auch in RMS.

    Was ist nun der Unterschied der scheinbar verschiedenen Messmethoden und wsrum vetwendet man unterschiedliche Methoden mit unterschiedlichen Messergebnissen?


    Vielen Dank, LG Reini

    Hallo. Über grundsätzliche Vibrationsprobleme ist mir beim 704/721 nichts bekannt. Ab und zu passiert es, daß sich die Schrauben am Blechgehäuse des Trafos lösen und dieses dann ein leises Brummen verursacht. Schrauben einfach wieder festziehen und dann is Ruhe. Manche Forenmitglieder sichern die Schrauben zusätzlich mit einem Sicherungslack, damit das nicht mehr auftritt.

    LG, Reini

    Hallo. Ich habe einen 721 herumliegen, den ich außer Dienst gestellt habe. Er ist optisch nicht mehr der schönste, aber technisch einwandfrei. "Leider" ist der Motor mechanisch und elektrisch komplett überholt. Alle Kondensatoren und Elkos sind laut Schaltplan erneuert. Da wo die engen Toleranzen verlangt sind, wurden auch wieder entsprechende Tantalelkos verbaut. Das Strobolicht wurde gegen den LED umbau von dualfred getauscht. Es gibt hier im Forum einen Threadd "Überholung EDS 1000-2". Der in der Doku verwendete Spieler für die Fotodoku ist genau dieser Spieler. System kann ich dazu nur ein gebrauchtes DMS 240 mit alter original Nadel anbieten.

    Das originale Öl ist das Isoflex PDP 40. Das ist aber extrem schwer bis garnicht zu bekommen. I habe als ersatz das Isoflex PDP 65 genommen. Entsoricht zwar von der Viskosität nicht ganz dem original, ist aber in kleinen, praktischen Mengen in der Bucht leicht zu bekommen. Sollte meiner Meinung nach für die Lagerschmierung allemal reichen. Ich hatte noch keine schlechte Erfahrung damit.

    LG, Reini

    Was kippt genau? Der Tonarm selbst, also quasi ein zu hohes Lagerspiel? Wenn das Fall ist dan wackelt und "scheppert" der Tonarm in den Lagern herum. Oder kippt die komplette Aufhängung des Tonarms inkusive der Lagerrahmen?

    LG, Reini

    Also ich lege die Bronze-Sinterlager in ein Fettlöse bad (Isopropanol, Spiritus, Feuerzeugbenzin o. ä) In der Zwischenzeit reinige bzw. poliere ich ggf. den Lagerspiegel und die Motorwelle. Dann nehm ich die Lager aus dem Bad, reinge nochmal und lass sie gut trocknen. Danach wieder ordentlich Sinterlageröl rein, und zusammenbauen. So läuft bei einen Freund ein 1229er Motor schon jahrelang ihne mucken und auch mein SM100 läuft einwandfrei.

    LG, Reini

    Das Problem hatte ich auch. Beim Umschalten von 33 auf 45 hat sich der Hebel der in den Umwerfer eingreift nicht bewegt. Auch nachdem ich ihn gereinigt und geschmiert hatte. Möglicherweise lässt die Spannung der Blattfeder etwas nach oder ähnliches. Ich habe an der Aussenseite der Blattfeder, also die nach außen gebogene Seite welche zur Platine schaut, einen etwas dickeren Kartonstreifen geklebt. Dadurch stößt die Feder beim Umschalten an der Platine an und wird dadurch zuverlässig in die richtige Pisition gedrückt und der Hebel schnappt hinüber.

    LG, Reini