Beiträge von bonnevillehund

    Lohnt es sich, eine original Ortofon M 20 E Nadel zu kaufen? Ist das ein Unterschied zur Dual M 20 E im Klang?


    Axel

    M.u.E. (meines unerheblichen Erachtens) eher nicht. Wenn die Dual-Nadel korrekt sitzt, spielt sie genauso gut. Genau das ist aber mitunter das Problem. Hatte da letztens auch so einen schwergängigen Kandidaten, den ich nur mittels Dremeleinsatz an dem "Codierungsstift" anpassen konnte. Seitdem spielt sie aber ebenfalls absolut o.k.

    Das Thema hatten wir letztens schon mal bezüglich der (hörbaren?) Unterschiede zwischen den Nadeln mit Rund- bzw. quadratischem Schaft:

    DN 350 - Ausführung "Blockdiamant" - Erfahrungen ?! - Tonabnehmer, Abtastnadeln (vorranging Fremdhersteller) sowie allgemein Abtasttechnik(en) - Dual-Board.de (dual-board.de)


    Gruß Gerhard

    ...ob das überhaupt hierher passt? - PE-Kofferspieler sind mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen, aber eine kompakte VHS 2001 habe ich seit einiger Zeit hier.

    Geschrieben hatte ich bereits schonmal was dazu und Fotos sind auch dabei:

    Klassikerneuzugänge - alles was Ihr an Klassikern geschenkt, abgestaubt oder frisch erworben habt - Seite 435 - Archiv - Dual-Board.de (dual-board.de)

    Der Dreher als solches ist ja nichts wirklich besonderes und auch in technischer Hinsicht (für einen PE...;-) eher unproblematisch, da praktisch identisch mit dem Aufbau z.B. eines 2001 oder 2010.


    Und dann gibt´s da bei mir noch den PE 36, dem ich nicht widerstehen konnte und den ich auf ein M75 umgerüstet habe.

    Geschrieben hatte ich dazu auch schon mal was (incl. Fotos):

    Klassikerneuzugänge - alles was Ihr an Klassikern geschenkt, abgestaubt oder frisch erworben habt - Seite 299 - Archiv - Dual-Board.de (dual-board.de)

    und

    Klassikerneuzugänge - alles was Ihr an Klassikern geschenkt, abgestaubt oder frisch erworben habt - Seite 300 - Archiv - Dual-Board.de (dual-board.de)


    Gruß Gerhard

    Oder man macht es wie ich (vorausgesetzt, man will nicht wahnsinnig werden...) : man arrangiert sich bis zu einem gewissen Maß einfach damit. Kommt natürlich auch auf die Umstände an Eine Wohnung irgendwo im 3. Stock, bei der ich vor dem Betreten die Schuhe ausziehe, kann wohl weitgehend staubfrei bleiben; wenn man jedoch wie ich in einem alten Bauernhaus wohnt, zusammen mit 2 Hunden, die ständig Dreck aus dem Garten ´reinschleppen und die Bude mit Kachelofen und Küchenherd heizt , dann lernt man irgendwann, das Staubproblem etwas gelassener zu betrachten.

    O.k., ich gelobe, im Falle von hier eingestellten Fotos künftig etwas besser darauf zu achten, dass nicht alles zuu verstaubt wirkt.... - Albert??... :D

    Die Hauben der immerhin zur Zeit aufgestellten und angeschlossenen 19 Dreher wische ich vielleicht alle 2-3 Tage mit einem dieser Einweg-Staubfangtücher ab, was sich von allen Reinigungsmethoden dafür bislang als am schonendsten erwiesen hat


    Gruß Gerhard

    ...das hatte ich in ähnlicher Form bei meiner ersten Black-Diamond OM-Nadel. Da war es offenbar so, dass der Nadelträger sich in dem (Messing?-)Röhrchen vor und zurück bewegt hat, d.h. nicht ordentlich fixiert war. Das hatte dann wahlweise eine zu leise oder zu laute/verzerrte Wiedergabe zur Folge. - Irgendwie kriegen sie´s mit diesen Dingern nicht auf die Reihe! Wobei meine 2 BD-DN160e bislang tadellos funktionieren.


    Gruß Gerhard

    Bei einem DJ Spieler gehört das aber zur Anwendung

    Dann ist der Name für dieses Produkt falsch gewählt.

    ...seh´ ich auch so. Aber "Einsteiger"- oder "Anfänger"-Plattenspieler wäre wohl marketingmäßig auch nicht soo klug... ^^ Im Ernst: Trotz der Bezeichnung dürften DJs wohl weniger das Zielpublikum für diese Dinger sein, sondern schlicht Einsteiger und Leute, die mal eben Opas oder Papas alte Platten digitalisieren wollen (obwohl sich das dank Streamingdiensten mittlerweile auch eher erledigt haben dürfte) Und unter der Bezeichnung "DJ-Plattenspieler" lässt sich halt auch der einfache Aufbau unter Verzicht auf Endabschaltung etc. leichter begründen. Eben weil das bei den "richtigen" DJ-Plattenspielern ja auch so ist.

    Im übrigen halte ich ansonsten von der "Platten-falschrum-dreherei" auch eher nix....

    Unter Berücksichtigung speziell der Gleichlaufwerte und vorausgesetzt, dass sie nicht nach kürzester Zeit die Grätsche machen , kann sowas für Vinyl- Anfänger aber durchaus eine Überlegung wert sein. Aufsteigen kann man immer und eventuell findet der eine oder andere über diesen Umweg dann auch zur "wahren Droge"... 8)


    Gruß Gerhard

    Ich hatte unterschiedliche Pimpel probiert und keinen Unterschied festgestellt.

    auch die klaren, oben abgeflachten Originalpimpel? - Bei Problemkandidaten, die weder mit den schwarzen, gelben oder auch rosa Pimpeln so richtig klarkommen, hat das bei mir schon öfter mal Abhilfe gebracht. Das Material dieser Pimpel ist fester , was eine präzisere Bewegung/Steuerung erklären könnte.

    Was die Schraube am Haupthebel anbetrifft: den ursprünglichen Stand merken und anschliessend wieder mit Lack o.ä. fixieren (natürlich erst, wenn du die richtige Stellung gefunden hast) Deshalb ist Michas "Strategie der kleinen Schritte" auch so richtig und wichtig.


    Gruß Gerhard

    ...also, ich kenn´ das eher umgekehrt! Deshalb: freu dich, wenn dein 721 so smooth läuft!

    Was den 701 betrifft: Zunächst mal Grundeinstellung von Tonarmsteuerung und Lift gem Service-Maniual vornehmen

    (sh. Seite 13 ff) 701-13.jpg (636×888) (hifi-archiv.info)

    Der 701 ist hier zwar nicht so empfindlich wie beispielsweise ein 1229, aber eine korrekte Einstellung schadet auch hier nicht. Mitunter wird man sich mit den Macken einzelner Geräte aber durchaus arrangieren müssen. Vor allem, wenn diverse Vorbesitzer z.B. am herumjustiert haben und man sich da buchstäblich einen Wolf einstellen kann. - Bei einem meiner 721er habe ich leichte Unregelmäßigkeiten bei der Tonarmsteuerung mittlerweile akzeptiert, zumal diese keine Auswirkungen auf die grundsätzliche Funktionsfähigkeit haben.

    Auf jeden Fall viel Erfolg!


    Gruß Gerhard

    Deswegen würde ich so einen 89-GBP Lidl-Dreher (= 100 Euro Klasse auf dem Festland) nicht grundlos schlechtreden.

    Das ist trotzalledem immer noch ein relativ ernstzunehmendes Gerät, das hat der Beitrag ja deutlich festgestellt. Die Merkmale sind die, der Geräte, die wir auch nutzen (würden). Nur eben in einer Low-Budget-Variante, wo dann eben z.B. am Gehäuse und an den kleinen Feinheiten wie Schaltern und Tastern gespart wird.

    ...so ist es! Ich habe hier auch noch so eine Kiste (als Roadstar gelabelt), die ich mal im offenbar neuen und unbenutzten Zustand (Originalverpackt, Riemen war noch nicht montiert) vom Sperrmüll geholt habe . Ausgerüstet mit dem allseits bekannten Sanyo 09 (welches man für ca. 20 Euro auch heute noch als "Groovetool" o.ä. bekommt) spielt er durchaus akzeptabel. Vor allem, wenn ich bedenke, mit was wir früher in meiner Jugend unsere Platten misshandelt haben! Bei mir war es die "Musiktruhe" meiner Eltern, ausgestattet mit irgendeiner Telefunken-Plattenfräse, deren Nadel, wenn überhaupt, alle Jubeljahre mal gewechselt wurde.

    Die Platten haben es merkwürdigerweise überlebt.

    Vor einiger Zeit kam ich durch Zufall aus der Verwandtschaft an meine ehemalige "Out Of Our Heads" von den Stones, die ich als 10-jähriger zu Weihnachten bekommen hatte... Und, Oh Wunder, man kann sie immer noch anhören. Ich habe jedenfalls schon bedeutend schlechter erhaltene Platten abgespielt. Zusammen mit dem Dual 1009, für den ich ein TK0 für solche Fälle mit einem solchen Sanyo-System bestückt habe, hört es sich fast an wie damals.... ^^

    Und die ansonsten an diesen Drehern montierten AT91 bzw. deren Ableger sollte man m.E. auch nicht von allzu weit oben herab betrachten.


    Gruß Gerhard

    Vielleicht nehme ich mir den Strahlemann nochmal vor und pinsele sein Gehäuse mit blauem Edding über.

    Und die Flanken mit schwarz

    ...auch, wenn der Vergleich hinkt: habe ich bei der nachgerüsteten Fernlichtkontrolleuchte im Moped auch so gemacht. (Edding, schwarz) und sie damit auf das Helligkeitniveau der Blinkerkontrolle im zweiten Bild gebracht, die ich ebenso behandelt habe...


    Gruß Gerhard

    Wenn die Kugel raus springt - bleibt die dann irgendwo dazwischen hängen? - oder fliegt die ganz raus?

    Wenn ganz raus, dann ist sie bestimmt "weg" - weil der Dreher zwischenzeitlich schon 2 mal offen war.

    Kann man so genau nicht sagen, aber nach meiner Erfahrung meistens noch drin (dafür spricht auch die spürbare "Blockade"); Wenn du Teil 130 bislang nicht demontiert hattest, bestehen zumindest gute Chancen dafür.

    731S_S14.jpg (1216×1732) (hifi-archiv.info)

    Ein ganz heisser Kandidat für einen Fundort ist ansonsten auch das Innere der Zarge. Habe schon Dreher hier gehabt, bei denen ich -3-"übrige" Kugeln zutage gefördert habe... ^^


    Gruß Gerhard

    ...meine GSX (R) nenne ich bisweilen "Reisrakete"...


    Eisenhaufen trifft´s bei dem vielen Plastik nicht so ganz... ^^ (Ist ja aber eh nur ´ne 750er...)

    Zu deinem Problem: Hatte ich letztens in meinem 731er auch; da war nach Arbeiten am Schalter KS4 die Kugel aus ihrer Führung in der Abstellschiene geraten. Auch bei mir war es so, dass je nachdem manche Platten korrekt abschalteten, andere nicht. Aber eben niemals reproduzierbar, d.h. nicht nur bei Platten mit breitem "Auslaufbereich" oder umgekehrt.


    Gruß Gerhard

    Habe gelesen, dass das Treibrad sich hoch und runter bewegt wenn man die pitchscheibe dreht? Dies ist bei mir nicht der Fall.

    ...deutlich zu sehen sein sollte das bei abgenommenem Teller schon. Hört sich für mich jedenfalls nach verharzter Geschwindigkeitseinstellung-/Pitchmechanik an. Gerade die Pitchverstellung (Die Mechanik, nicht das Einstellrad) gammelt gerne mal fest. Verharztes Fett hindert den Reibradträger dann daran, sich gegen den Widerstand der Feder auf und nieder zu bewegen. Da hilft eigentlich nur zerlegen, reinigen und neu schmieren. Ist für einen Neuling nicht ganz unkompliziert; deshalb beim Zerlegen gut merken/fotografieren, wie das zusammengehört. Die Beschreibung mit Zeichnung hatte Kai ja bereits oben verlinkt.


    Gruß Gerhard

    also, von den Astatic-Nadeln habe ich auch 2 (allerdings in D gekauft - gibt ab und zu auch noch mal welche...) und für meine Begriffe sind die den Originalen absolut ebenbürtig, was man nun in der Tat von den meisten DN242 Nachbauten nicht gerade behaupten kann! (Selbst bei NOS-Nadeln sind die Erfahrungen nicht uneingeschränkt positiv) Benutze mal die Suchfunktion zu Astatic, weil auch die nicht ganz unumstritten sind (Original, nach Originalspezifikationen nachgebaut oder einfach schnöder Nachbau...) Wie gesagt: ich finde die bei mir befindlichen Exemplare astrein, wenngleich ich sowieso nicht sooo ein DM240-Fan bin und ich richtig glücklich damit eigentlich nur am 721 bin.


    Gruß Gerhard

    ...habe eben an meinem 505-4 nachgeschaut: stimmt, sitzt auch schräg. Ggf. prüfen, ob der von Gernot erwähnte "Nuppel" korrekt sitzt und ansonsten wie besprochen mal am Excenter drehen. Wenn das auch nix hilft, muss man ggf. die Führung mal abnehmen und schauen, ob evtl. die Kugel das Weite gesucht hat. An der Führung kann dabei eigentlich nichts passieren, aber auf die Stellschiene muss man achten, dass man selbige nicht verbiegt.


    Gruß Gerhard

    Der Tonarm soll am Ende abheben. Bleibt dann aber stehen und muss manuell zurückgeführt werden. Die Schraube ist halt ein Excenter, weswegen man so nicht sagen kann, ob links- oder rechtsherum. Ist im Prinzip auch gleich, weil du nach einer vollen Umdrehung wieder beim Ausgangspunkt bist. Halt beobachten und so einstellen, dass vielleicht eine Verstellung von max. 1/2mm erreicht wird. Aber schau auf jeden Fall mal nach der Aufhängung, denn wenn die "ausgehängt" ist, bekommst du keinen exakten Abstellpunkt eingestellt.


    Gruß Gerhard

    ...richtig! Und an dieser Schraube stellst du ein, dass die Abstellschiene grringfügig weiter in Richtung Mitte bewegt wird.


    Gruß Gerhard


    P.S. : Kann durch die Perspektive bedingt sein, aber ist es möglich, dass die Aufhängung der Abstellschiene (schwarzes Plastikteil links) schief sitzt? Damit könnte sich das Phänomen auch erklären, vor allem, wenn die darin befindliche Kugel sich verabschiedet hätte. (Teil 166)

    505-04.jpg (1200×1720) (hifi-archiv.info)