Beiträge von bonnevillehund

    Steuerungspimmel

    ... sehr schön! :D - Könnte glatt in meinen Wortschatz Eingang finden!

    Nix für Ungut: Steuerpimpel heisst das Ding und ist nichts weiter als eine kleine Kunststoffkappe , die gewissermassen die Kupplung zwischen Mechanik der Steuerung und dem Tonarm darstellt. Gibt´s zu kaufen und kostet auch nicht die Welt.

    Mit dem 415 kannst Du natürlich Musik hören, und das System, welches ein umgelabeltes AT 91 sein dürfte, ist gar nicht so schlecht. Wechsel auf andere Systeme ist beim 415 kaum möglich, weil Auflagekraft und Antiskating fest voreingestellt. sind.

    Der flexiblere Dreher ist aber sicherlich der 1226, der zwar auch nicht unbedingt in der Dual-Spitzenliga spielt, aber auf jeden Fall ein robustes , flexibles und ausbaufähiges Gerät ist. Das verbaute M75 ist eigentlich ein sehr gutes System, für welches es auch recht gute und günstige Nachbau-Ersatznadeln gibt. Klar, entharzen solltest du den 1226 mal, was aber mit Assistenz durch das Board hier auch einen Einsteiger nicht vor unlösbare Probleme stellen sollte. Einmal vernünftig gewartet, kann man mit dem Dreher sicher noch jahrzehntelang Spaß haben!

    Ausser ein wenig Anleitung (vielleicht gibt dir ja auch ein Board-Kollege aus deiner Gegend ein wenig "Starthilfe") benötigst du eigentlich nicht viel: Alkohol ca. 4€/Liter , ein wenig Öl (normales Motorenöl tut´s für die meisten Anwendungen) und ein wenig Fett. Mehr braucht´s zum Start eigentlich nicht. Wenn Du dann noch über einen gewissen Grundstock an Werkzeug verfügst (Schraubendreher, Zange etc.), weiterhin über ein wenig Geduld und die Einsicht, dass Gewaltanwendung bei feinmechanischen Geräten fast immer zu Schrott führt, dann kannst du eigentlich loslegen!

    Mur Mut!


    Gruß Gerhard

    über kreuz messen war klar, aber es misst gar nichts

    Mitunter musst Du allerdings auch die Anschlusspins etwas reinigen (vorzugsweise mit dem Glasfaserradierer) , et voila: schon kann man wieder was messen.... - Passiert jedenfalls deutlich öfter, als dass ein System tatsächlich komplett tot ist. Die Nadel kannst du auch versuchen zu reinigen (mittels der unterschiedlichen, hier auch schon öfter heiss diskutierten Methoden...), wenngleich es sich wie schon gesagt, eh nur um einen Nachbau handelt.


    Gruß Gerhard

    Na ja, lange Zeit dachte ich auch, ich bräuchte keinen... Bis ich dann irgendwann doch mal einen der 1. Serie ergattern konnte und der als Fixum auch einer der zur Zeit angeschlossenen und betriebsbereiten 28 Dreher ist.... Er vermittelt mir halt irgendwie einen Eindruck von Solidität. Ebenso wie 1219 oder auch 1229. Musik hören kann man aber in der Tat mit einem 630 z.B. genauso gut.... :saint:

    Aber man muss ja auch nicht alles belegen, geschweige denn erklären können, gell? ^^


    Gruß Gerhard

    Oder bist du schon mit 30 pensioniert worden?

    ...bis 60 plus 9 Monate musste auch ich... 8) Und ich denke mal, die Aussage bezog sich wohl nur auf die gehörten Frequenzen (zwischen 17 und 18 KHz) Ansonsten sollte es mich bei meinem bisherigen Lebenswandel schon wundern, wenn sich überhaupt irgendeine Eigenschaft eines 18 - jährigen bei mir gehalten hätte.... ;)


    Gruß Gerhard

    hab ich erst letztens beim Ohrenarzt machen lassen, war für mein Alter gar nicht so schlecht.

    Anlässlich der Abschlussuntersuchung incl. Hörtest anlässlich meiner Pensionierung vor 7 Jahren meinte unsere Polizeiärztin, mein Gehör entspreche in etwa dem eines 18-Jährigen.... Fand ich zwar ganz nett, aber auf meine Frage, was sie denn sonst noch so an Eigenschaften von 18-Jährigen anbieten könne, hüllte sie sich leider in Schweigen.... :D


    Gruß Gerhard

    Und um nicht ganz off-topic zu werden: Ich bin fasziniert von der analogen Funktionsweise der Schallplatte und bin schon sehr gespannt auf den analogen Klang! Aber ohne überzogene Erwartungen.

    ...das ist doch schon mal ein ganz guter Ansatz! Ansonsten wurde ja schon fast alles gesagt ,wenn auch noch nicht von jedem, weswegen auch ich mich hiermit als einer der "nicht-generell-Knallfrosch-Wechsler" oute. Hochgegangen sind mir bislang lediglich 2-3 (bei mind. 80 bei mir "durchgelaufenen" Drehern) und so richtig gestunken hat davon auch nur einer... :saint: Und auch ich sage: Kauf dir nicht zu viel Krempel im Voraus auf Verdacht, sondern nur das, was zum Betrieb notwendig ist und beschränke dich auch beim "Optimieren" zunächst auf die naheliegenden Dinge wie z.B. eine neue Nadel, ggf. neue Cinch Stecker etc.. Auch ich höre seit ca. 50 Jahren Platten und habe auch während meiner CD-Phase nie ganz damit aufgehört, ebenso, wie ich auch heute noch CDs z.B. dann kaufe, wenn mir die Vinyl-Ausgabe zu teuer ist, so dass die Medien bei mir durchaus eine friedliche Koexistenz führen....

    In diesem Sinne: Viel Spaß!


    Gruß Gerhard

    ...ein zweites VTA-Headshell suche ich auch schon ewig! Gibt aber wirklich kaum was, und wenn, dann zu Apothekerpreisen. O.K., optisch sieht´s nett aus, aber wirklich brauchen tut man es nicht. (Zumindest nicht bei den Systemen, die ich am 5000er laufen lasse) Da sind die Standard-Headshells völlig ausreichend.


    Gruß Gerhard

    Was jetzt noch fehlt, sind die Lämpchen für die Aussteuerungselemente. Was kann man da nehmen?

    12V 0,4W mit T5 Glassockel. 1,2 W geht aber auch... (gefällt mir sogar optisch im beleuchteten Zustand besser)

    Ich musste übrigens auch auf den alten, schon etwas schlafferen Zählwerkriemen zurückrüsten.... scheint häufiger vorzukommen...


    Gruß Gerhard

    Sieht aus wie die Nase der Phinx ;(

    ^^ In der Tat! - Sollte aber auch "mit ohne Haltenase" am Headshell ausreichend zu fixieren sein. Bei meinem abgebildeten Exemplar ist just die Haltenase nämlich auch nicht mehr vorhanden und funzt einwandfrei. Schlecht dürfte es sein, wenn sowohl der vordere Zapfen als auch die hintere Nase flöten gegangen sind...Dann kann man aber immer noch eine Art "Notzapfen" anbringen...


    Gruß Gerhard

    Hallöchen,


    zunächst mal schauen, ob das TK 260 formschlüssig im Headshell sitzt:


    Es kann sein, dass das erst nach leichtem (!) Druck nach hinten und oben gelingt. Erst dann den Hebel wieder vor und verriegeln.

    Falls das auch noch nicht klappt, überprüfen, ob die Kontaktplatte (Das Gegenstück zu den 4 Stiften) sich nach unten bewegt hat. Falls ja, vorsichtig(!) wieder hochdrücken und erneut versuchen, den TK einzusetzen.

    Ob da sonst was im Argen liegt, lässt sich anhand des Winz-Fotos leider nicht beurteilen...


    Viel Erfolg!


    Gruß Gerhard

    Genau das Problem hatte ich bei meinem 819 auch mit dem neuen Thakker-Zählerriemen. Der alte Riemen war aber noch o.k, weswegen ich selbigen wieder eingebaut habe. Den "Trick" mit der Feder werde ich aber mal im Hinterstübchen "abspeichern"! :thumbup:


    Gruß Gerhard

    Also, ich denke nicht, dass die 152 generell besser ist als die 155er. Im Einzelfall kann sowas sicher vorkommen, speziell dann, wenn NOS-Nadeln unterschiedlich gelagert waren..Die 152 ist gut, ohne Frage, aber die 155 , zumindest die hier vorhandenen Exemplare, tönen m.E. einen Tick (und wirklich nur einen Tick!) differenzierter als die 152, wohingegen diese einen Tick(!) "kräftiger" erscheint. Was einem da besser gefällt, muss jeder selbst entscheiden. Für meine Begriffe ist die DN155e jedenfalls gleichauf mit den "späten", gebondeten DN 160e, wohingegen die frühen, nackten Exemplare wiederum noch einen Tick(!) differenzierter erscheinen als die 155er. Dabei immer im Hinterkopf behalten: Es geht da nicht um K.O.-Kriterien, sondern um Nuancen, die sich, wenn überhaupt, nur im direkten Vergleich auswirken. Darüber hinaus steckt eine simple DN 145e bereits sehr oft Nachbaunadeln unbekannter Herkunft in den Sack, und im Gegenzug machten das die Cleorec-Nachbaunadeln früher mitunter auch mit gebondeten NOS- 160e - Nadeln. . Fazit: Eine pauschale Aussage ist zu diesem Themenkomplex nahezu unmöglich.


    Gruß Gerhard

    1. Wie kommt man nochmal am einfachsten an die Lötseite der Platine? (War das von der Rückseite?)

    ...nein, von der Rückseite eher nicht. Ist aber keine große Sache: Stecker ab, Lasche(n) so verdrehen, dass die Platine nach vorne entnommen werden kann.

    Der Wickelriemen ist in der Tat etwas frickelig zu wechseln, geht aber auch am eingebauten Laufwerk. Ging bei mir jedenfalls letztens ziemlich problemlos...


    Gruß Gerhard

    Der Hauptbestandteil der Reinigungsflüssigkeiten dürfte eh Isoprop sein (allerdings ca. 100 mal so teuer wie "normaler" Isoprop) Zumindest steht auf einem hier vorhandenen , steinalten 10ml-Fläschchen Dynavox - Reinigungsflüssigkeit (dessen Inhalt freilich schon x-fach durch stino-Isoprop zu 4€/Liter ersetzt wurde): "Enthält Isopropanol" - Einmal muss man sowas allerdings wohl kaufen, um an die Bürste zu kommen... Eine Nadel habe ich damit auch noch nicht gekillt. Allerdings werde ich jetzt doch mal die schon lange besorgten Zauberschwämme rauskramen und deren Wirkung testen.


    Gruß Gerhard

    Die Tonarmlagerringe stehen korrekt? (für den Fall, dass du am Tonarm bzw. der Lagerung geschraubt hast) Grundeinstellung (Lifthöhe/Automatikstart-Höhe) hast du vorgenommen? Falls nicht , am besten danach googeln , was in der Regel besser funzt als die boardeigene Suchfunktion... Der genaue Ablauf dieser Grundeinstellung müsste hier bereits xfach zu finden sein. Was die falsche Richtung betrifft: den Eindruck kann man manchmal haben, wobei es meistens einfach darum geht, dass der Haupthebel sich noch ohne Kontakt zum Pimpel gewissermassen in seine Ausgangsposition begibt. In den allermeisten Fällen sind Startprobleme (übrigens nicht nur beim 1229) auf eine fehlerhafte bzw. nicht erfolgte Grundeinstellung zurückzuführen.


    Gruß Gerhard


    P.S.: damit du nicht so lange googeln musst: :saint:

    Hallo Gerhard,


    ich finde an Hand deiner Fotos kann man das nicht wirklich beurteilen. Die geben das einfach nicht her.

    ...genau meine Meinung! War auch eher in die Richtung zu verstehen: "Vom ersten optischen Eindruck sollte man nicht unbedingt auf die Abtastqualität schließen" - Wenn´s auch schwer fällt! Weswegen ich grundsätzlich auch nichts davon halte, den Verschleisszustand einer Nadel mit einem USB-Mikroskop beurteilen zu wollen. Aufschluss geben kann das lediglich über das Vorhandensein massiver Beschädigungen.

    Aber mal ehrlich: eine ATN 20-Nadel ist da schon (optisch) eine andere Hausnummer, gell? :saint: (Kostet aber auch ein Vielfaches und: nicht vergessen: "You get whar you pay for!")


    Gruß Gerhard

    ...und wieder zwei hervorragende, aufschlussreiche Fotos, Jürgen! :thumbup: Sieht nicht so aus, als wenn da großartig poliert worden wäre. (was man für den Preis auch nicht erwarten kann...) Hier scheint sich en Detail zu bestätigen, was mir "en gros" auch bereits aufgefallen war und was ich an anderer Stelle auch schon mal so geäußert hatte: Die Dinger sehen irgendwie aus, wie mit dem Faustkeil bearbeitet..... 8)

    Hier an einer BD-DN 160e:


    Bitte nicht falsch verstehen: ich sage hier n i c h t s gegen die BD-Nadeln insgesamt. Ich habe bestimmt so 8-10 davon auf verschiedensten Systemen im Einsatz und habe bislang fast nur gute Erfahrungen machen können!

    Im Falle des V 15III ist die BD die erste Nadel, mit der mir das System überhaupt so richtig gut gefällt. Besser noch als mit Originalnadeln! (Eine Jico SAS habe ich allerdings noch nicht gehabt)


    Gruß Gerhard

    Zunächst mal Gratulation zu den hervorragenden Fotos, Jürgen! Das Problem dabei ist, dass die meisten von uns weder über das entsprechende Eqipment verfügen, noch das Know-How oder auch nur die Geduld besitzen, solche Fotos mit all ihren "Fallstricken" in Sachen Ausrichtung, Ausleuchtung und Scharfstellung herzustellen. Und selbst, wenn das gelingt, ist eine Interpretation ungeheuer schwierig und ich denke, es ist schon eingerütteltes Maß an Erfahrung erforderlich, um zu erkennen, ob es sich nurn auf einem Foto um eine geschliffene Flanke des Steinchens oder Abnutzung handelt. Das ging übrigens früher dem HiFi-Händler mit seinem Dual-Nadelmikroskop auch nicht anders, so dass ich für mich als Konsequenz aus dieser Bredouille wie schon andere hier beschlossen habe, letztendlich die Ohren entscheiden zu lassen, ob eine Nadel noch o.k. ist oder nicht. Die Mikroskopfotos (vor allem, wenn sie wie bei mir von einem einfachen USB-Mikroskop stammen), können bestenfalls eine Orientierungshilfe bieten bzw. ganz offensichtliche Beschädigungen offenlegen.

    Was man auch bei solchen Fotos aber erkennen kann, ist, dass in sehr vielen Fällen das Problem nicht die Nadel selbst ist, sondern in erster Linie der Reinigungszustand. Siehe hier am Beispiel einer Nadel eines M20E, vorher und nachher. Und das ist beileibe nicht die dreckigste Nadel, die ich mir angeschaut habe. Auch habe ich hierdurch gelernt, dass es nicht immer mit zwei-dreimal Drüberstreichen mit der Bürste getan ist, sondern ein Erfolg sich erst nach mehrfacher Behandlung einstellt. Die Auswirkungen auf die Wiedergabequalität dürften in solchen Fällen mindestens so hoch, eher höher, sein als eine leicht verschlissene Nadel.


    Gruß Gerhard

    Auch solltest Du prüfen ob sich die Abstellschiene verbogen hat. Vor allem die kleine Spitze die unter dem Kurvenrad liegt.

    ...erstens das, und zweitens auch, ob nicht versehentlich der Abstellhebel geölt wurde. Der soll ja in Zusammenhang mit der sog. Reibplatte sicherstellen, dass der Eingriff ins Kurvenrad erfolgt und hierfür ist eine gewisse Friktion halt erforderlich. Beim 731 sind diese Teile im Kurvenrad (25) laut SM allerdings nicht separat ausgewiesen . Falls verbogen, geölt etc. hilft ggf. richten, entölen und ggf. ein winziger Klecks Silikon-"Liftöl" auf der Reibplatte.


    Gruß Gerhard