Beiträge von bonnevillehund

    ...ja, die Glimmlampe ist bei allen Duals mit Strobo, welches über die Netzfrequenz funktioniert, identisch. Man kann aber auch einen Spannungsprüfer (Im Baumarkt für 1-2 Euro) schlachten und die darin enthaltene Glimmlampe einbauen. Erfordert allerdings ein klein wenig Gefrickele bzw. Gelöte, funktioniert aber einwndfrei. Google diesbezüglich mal ein wenig, denn das ist hier im Board auch schon mehrfach beschrieben worden.


    Gruß Gerhard

    Vor allem darauf achten, mit der Einstellung des Resonators nicht die Auflagekraft wieder zu verstellen. (Am besten mal mit einer Tonarmwaage überprüfen). Lass die Einstellung des Resonators zum Test einfach mal weg, will sagen auf "0" und stelle die Auflagekraft korrekt ein und probiere dann nochmal.


    Gruß Gerhard

    ...ich hatte letztens ja einen 504 als NOS in OVP; an dem war jedenfalls mehr zu tun als an dem 521 für 40,- , den ich kurze Zeit vorher gekauft hatte. Das schöne an einem unbenutzten OVP - Dreher ist halt, dass er rein optisch neu ist. Funktionsmäßig hingegen bedeutet das nichts. Ich kenne das aber aus dem Kamerabereich, wo unbenutzte OVP-Exemplare geradezu absurde Preisblüten treiben.....



    Gruß Gerhard

    ...den 604 nehmen, ggf. neue Nadel drunter und , wenn du dich dann besser fühlst, die bereits weiter oben angeführten Kondensatoren wechseln und ansonsten einfach mal benutzen und schauen, wie er dir gefällt. Auch ein "komplett revidierter" dürfte in den seltensten Fällen sämtliche Bauteile der Motorsteuerung ersetzt bekommen haben, weswegen man auch dort vor solchen Defekten nicht gänzlich gefeit ist. Die Formel "Revidiert = ewiges Leben, unrevidiert = fliegt dir nach kurzer Zeit um die Ohren" kann man halt nicht verallgemeinern und die Erfahrung lehrt, dass die Dinger meist robuster sind, als man glaubt. Ich hatte zwar auch schon einen 604, der irgendwann das Leiern anfing und den ich dann, weil selbst eine Elektronik-Null, weiterverschenkt habe; ich habe aber auch den 604 seit ca. 4-5 Jahren im Gebrauch, den ich mal (incl. Vorverstärker) für 25 Euro vom Flohmarkt mitgebracht hatte und der bis auf eine Reinigung und ein paar Tropfen Öl keinerlei Wartung erhielt. Gut, die Nadel wurde irgendwann mal getauscht. Das musst du aber bei einem Neugerät auch irgendwann machen. Insofern: keine übertriebenen Ängste vor Gebrauchtgeräten! (vor allem nicht, wenn du genügend davon in Reserve hast....😁) Wenn dir aber wohler dabei ist, ein Neugerät mit Garantieansprüchen dein Eigen zu nennen, ist das natürlich auch keine Charakterschwäche!


    Gruß Gerhard

    Ich hatte lange Zeit einen Thorens TD 320 MK II - dessen Erfolgsqoute der EA lag bei gut 50 %.... hat mich auch nicht wirklich gestört.


    Tja und das Design - mir gefällt es...und wenn es einem Kaufinteressenten nicht gefällt - der wird den Dreher nicht kaufen.

    ...ist bei meinem TD 145MK II ähnlich, wenngleich sich die mangelnde Erfolgsquote auf LPs mit extrem kurzem "Auslaufbereich" beschränkt. Damit kann ich leben, auf eine Endabschaltung generell verzichten möchte ich aber auf keinen Fall und auch mir erscheint die gefundene Lösung für den 618er durchaus praxisgerecht. Insgesamt finde ich es jedenfalls auch gut , wie transparent hier darüber berichtet wird, auch wenn ich schon aus Prinzip beim "Alteisen" bleiben werde....


    Gruß Gerhard

    ...ich kann mich den Warnungen bezüglich des Pimpelwechselns "von oben" nur anschliessen! Von unten "ohne Ablöten" habe ich zwar anfangs schon mehrfach gemacht (sofern genügend Kabelreserven vorhanden waren) , habe dabei auch keine Kabel abgerissen , aber das ist ein furchtbar unentspanntes Arbeiten und dauert unter dem Strich erheblich länger als wenn man die Kabel ablötet! Von der ständigen Angst vor dem Kabelabriss mal ganz abgesehen.... =O


    Gruß Gerhard

    ...das schöne an unseren Dogmen ist halt, dass wir uns, im Gegensatz zum kirchlichen Personal, nicht an sie halten müssen ^^ Und das, obwohl unsere Dogmen bei weitem nicht so umstritten sind wie die im klerikalen Bereich!

    Unumstritten ist, dass jeder zusätzliche Kontakt, jede Steckverbindung und jeder Schalter Einfluss auf das Signal hat, welches letztendlich am Verstärker ankommt. Insofern ist es auch völlig klar, dass ich, wenn ich ein wirklich optimales Ergebnis anstrebe, mich daran halte.

    Strittig ist nun aber bereits, ob ich überhaupt in der Lage bin, das optimale vom nicht ganz so optimalen Ergebnis mittels meiner Ohrwascheln zu unterscheiden. Oder ob ich, auch unter Verzicht auf das letzte Quäntchen Klang, gerne zwischen verschiedenen Drehern und Tonabnehmern hin und herswitche. Das ist m.E. ebenso zu berücksichtigen wie die Tatsache, dass es aufgrund räumlicher Vorgaben nicht jedem möglich ist, die Boxen in der optimalen Position aufzustellen. (Von den Unterschieden der Boxen selbst mal ganz abgesehen...)

    Wenn man sich dieser Problematik bewusst ist, kann man sich durchaus an seinen ganz persönlichen Kompromiss heranpirschen. Ich habe in meinem "Hobby-Bereich" einen Dreher (505-4 mit DN168e) "direkt" mit dem Vorverstärker verkabelt, der Rest (13 an der Zahl) sind in unterschiedlichsten Kombinationen angeschlossen: sei es über ein kurzes Kabel zum Switch / Vorverstärker und ein anschliessendes langes (2m) Kabel zum Verstärker, sei es via Anschluss der Dreher am Switch und anschliessendes langes Kabel zum Vorverstärker; das Ganze in verschiedenen Varianten und Längen.

    Was nun die praktischen Erfahrungen anbetrifft: Wenn ich den 505-4 mit der nackten DN 168 (direkt verkabelt) im Vergleich zum CS 731 mit nackter DN160e am "langen Kabel" höre, so könnte ich im Blindtest da wahrscheinlich keinen Unterschied hören. (Sehr wohl allerdings "am langen Band" den Unterschied der nackten DN160e zur getippten 160e...) Am langen Kabel schlägt sich im übrigen selbst das AT 30 HE sehr gut. Aber O.k., das ist ja ein High-Output MC, wohingegen sich das Ortofon MC25E als "echtes" MC am langen Kabel ziemlich besch**** anhört, in der Kombination Dreher (1229)-Switch-Pre- Langes Kabel zum Verstärker hervorragend!

    Fazit: Es muss halt jeder selbst ausloten, wo seine Prioritäten sind. Oder auch seine akustischen Fähigkeiten. Was ich als alter Sack mit 66 problemlos finde, kann sich für einen jüngeren Kollegen vielleicht nicht so toll anhören. (Obwohl, wie ich an anderer Stelle schonmal erwähnte, mir der Polizeiarzt anlässlich meiner Entlassungsuntersuchung vor 6 Jahren "ein Gehör wie ein 20-jähriger!" attestierte....) - Auf meine Frage, ob das evtl. auch für andere Körperfunktionen zutreffe, wollte er aber keine Aussage treffen..... ^^


    Gruß Gerhard

    Heisst das jetzt, dass die kleine Bucht wieder durchforstet wird, oder du 2-3 deiner 70 eingelagerten Dreher auf den Pflanztisch stellst? ;):D

    ...öhm...- eher letzeres (wenngleich ich auch nicht leugnen kann und will, dass ich die Augen schon immer wieder mal aufhalte...) Speziell die schon lange revidierten Elac 770 oder auch Telefunken Acusta längst ein Plätzchen verdient hätten, gell?


    Im übrigen: jeder ist so normal, wie er sich fühlt... ^^ - Ist doch wahr! 8) - Bbei mir stehen zumindest die Motorräder noch in der Scheune


    Ein Bekannter aus einem Motorrad-Forum (ein sehr netter und normaler Mensch übrigens!) hat sie in der Wohnung stehen und lässt sie dort mitunter auch laufen.....

    (109) 177 - YouTube

    Ich geb´s ausserdem zu: F a s t hätte ich damals meine geliebte BMW R69/S auch in die Wohnung gestellt, anstatt sie in einem Anflug geistiger Umnachtung vor knapp 20 Jahren zu verkaufen.....


    Das hätte damals aber den Familienfrieden wohl auf eine harte Probe gestellt, so dass ich meine Feststellung vielleicht ergänzen/abwandeln sollte:

    Jeder gibt sich so normal, wie er sich fühlt, sofern die Frau mitspielt..... 8)

    Gruß Gerhard

    ...nun ja, in einem früher für Wohn-, heute nur noch für Hobbyzwecke verwendeten Teil der Wohnung habe ich an einer Anlage zur Zeit 14 Dreher, verkabelt über diverse Pres und Umschalter. Im Schlafzimmer steht die Zweitanlage, die mit ihren 8 Drehern die Boxen im Wohnzimmer nebenan befeuert. (Ebenfalls wieder über mehrere Vorverstärker und Umschalter) Bislang habe ich ja nun immer darauf geachtet, dass es in der Wohnung, wie bei jedem richtigen Messie ^^ , auch "unauffällige" Bereiche gibt, weswegen das Wohnzimmer bislang bis auf die Boxen "Off Limits" war... Naja, mittlerweile steht dort auf einem eher provisorischen Platz ein 522, und auf einem nicht ganz so provisorischen Platz der Thorens


    Ich habe aber bereits festgestellt, dass sich an der Stelle des Korbsessels auch ein Pflanztisch recht gut machen würde, auf dem ich , nach einigen kleinen Modifikationen hinsichtlich des Abstands der Regalböden, weitere 3 Dreher unterbringen könnte....... 8)

    Den Pflanztisch habe ich schon, modifiziert ist er auch bereits, nur ihn aufzustellen habe ich mich noch nicht getraut..... - Ich kann doch nix dafür! :P:/


    Gruß Gerhard

    Also, ich denke auch, dass du mit einer neuen Nadel für dein V15III nicht verkehrt liegst! (Die Pfeiffer-Nadeln sind übrigens von den Nachbauten ganz klar unter den besseren angesiedelt.) Auch mit Originalnadeln muss einem das V15III nicht unbedingt gefallen. Ich hatte damit jahrelang Schwierigkeiten, weil es mir immer irgendwie zu "farblos" klang. Habe dann immer gedacht: Nun ja, die Nadeln (original) sind zwar neu, aber eben "NOS" und vielleicht auch gealtert. Eine Jico SAS habe ich allerdings noch nicht gehört ,stand nur mal kurz davor, mir eine zu bestellen... - bis ich dann die unaussprechliche bekam: Black Diamond... und zum ersten mal überhaupt gefiel mir das V15III: vielleicht nicht ganz so analytisch wie das Original, aber auf jeden Fall "voller" . Das können aber nur deine Ohren entscheiden, weswegen man auch ganz klar sagen muss, dass es "d a s " System für den 704 schlicht nicht gibt! Weil mein 704 momentan auf der "Reservebank" sitzt, kann ich aktuell nur Erfahrungen zum 721 geben, der ja aber bekanntlich, abgesehen von der Automatik, identisch ist. Das V15III passt wie gesagt ausgezeichnet! Momentan habe ich auf dem 721 meist das AT VM95ML montiert, welches mir noch einen Tick besser gefällt. Sehr gut am 721 macht sich auch das Acutex 412 STR, welches eine getippte Fineline-Nadel besitzt und eine Zeit lang mal ähnlich gehypt wurde wie heute das AT VM95, von dem es aber nur Restbestände gab und die mitunter auch deformierte Nadeln mitbrachten.... (Ich hatte mir seinerzeit in Italien aber einige einwandfreie Exemplare besorgt) Ein im Gegensatz zum Acutex sehr schweres System, nämlich das AT 20SLA (Shibata), macht sich ebenfalls sehr gut am 721, auch wenn man das Gegengewicht schon sehr weit zurücksetzen muss. Was ich damit sagen will: ich rede von meinen persönlichen Höreindrücken, nicht davon, welches System sich theoretisch am besten für den 704/721 eignet. Und nach meinen persönlichen Eindrücken ist der 704 und eben auch der 721 diesbezüglich recht tolerant. Ganz davon abgesehen spielt es auch eine Rolle, ob man sich in ein System bereits "eingehört" hat, denn sehr viele Feinheiten bei der Wiedergabe fallen auch nur beim direkten Vergleich oder eben anfangs auf.

    Zum Ortofon 40 kann ich nichts sagen, zum Ortofon 30 nur im Zusammenhang mit anderen Drehern: Dieses ist am CS 5000 einfach hervorragend! Ebenso übrigens am Thorens TD145! In diesem Zusammenhang denn auch noch ein Tipp, den man allerdings eventuell nicht so ohne weiteres auf den 704er übertragen kann: Am Thorens kommt an das OM30 eine Billig-Kombination verdammt nah heran: Ortofon VM-Body mit getippter Fineline-Nadel 320! (kann man sich neu zusammenstellen für einen knappen Hunderter)

    Etwas verwirrend, das Ganze, gell?

    Meine Empfehlung unter dem Strich ist und bleibt allerdings auch: Gescheite Nadel aufs V15III - Und dann in Ruhe weitersuchen! 8)


    Gruß Gerhard

    ...wohl eher ULM 60; wenn eine nackerte DN 160E drauf ist, könnte man sogar fast in Versuchung geraten, wenngleich der Preis schon eine Ansage ist! Wenns nur eine gebondete ist, wäre mir das aber auf jeden Fall zu viel. Die Schwierigkeit wird aber sein, genau das herauszubekommen, denn es gab solche und solche. Zu den Unterschieden der DN 160e-Nadeln such mal ein wenig bei google; da ist bereits ein Haufen drüber geschrieben worden.


    Gruß Gerhard

    Hi Oliver,

    hast Du eine Analogis BD Nadel für das V15 III die funktioniert?

    ...bin zwar nicht Oliver, aber ich habe sogar mehrere BD fürs V15III, die funktionieren.... Sogar so gut funktionieren, dass sie mir besser gefallen als die Originalnadeln. Die Jico SAS kenne ich nicht, glaube aber gern, dass die top ist. Dürfte aber auch vom Preis her schon Äpfel mit Birnen verglichen sein.

    Meine erste BD fürs V 15 hing zwar nicht durch, hatte aber ebenfalls den besagten lockeren Sitz, der sich jedoch relativ leicht mittels eines winzigen Stücks Klebeband bzw. duch eine "Nachjustage" am Systemkörper beseitigen liess. War die erste Nadel, mit der mir das ansonsten so hochgelobte V15III überhaupt gefiel. Die zweite BD von Mr. Stylus sowie auch eine weitere vom Nadelwilli passen ohne Fehl und Tadel. Man scheint also dazugelernt zu haben....


    Gruß Gerhard

    P.S. : Zur "Black Diamond" ist hier im Forum schon viel gesagt worden (allerdings nicht von jedem... ^^ ), so dass es vielleicht sinnvoll wäre, sich bei Interesse an den Dingern mal den Sammelfred durchzulesen:

    Der BLACK DIAMOND Nachbaunadel Sammelthread - Tonabnehmer, Abtastnadeln (vorranging Fremdhersteller) sowie allgemein Abtasttechnik(en) - Dual-Board.de

    ...das 7er läuft bei mir zur vollsten Zufriedenheit auf einem 1009er, fetzt bei entsprechender Musik so richtig, lässt aber auch die Details nicht aussen vor. Mir persönlich ist es lieber als die "leichtere" G-Variante. Auf einem 1019er habe ich übrigens auf einem M44 die blaue "C"-Nadel (Dreher und Kauf Nachbau), die ebenfalls einen sehr guten Job macht. Trotz standardmäßig 4g Auflagekraft hat die mir übrigens auch noch keine Platten zerfräst..... :saint: Ich find´s jedenfalls gut, dass es das System wieder gibt! (Vorausgesetzt, es kann an die alten Qualitäten anknüpfen...)


    Gruß Gerhard

    Dürfte ich dann nochmal das Thema einfangen? Da ich ja Anfänger bin, kenne ich garnicht damit aus ob es technisch etwas zu beachten gibt zwischen einem Ortofon Super OM30 oder AT-VM95ML. Wenn der 1/2" Adater montiert ist, kann man einen von den beiden einfach montieren?

    Wenn du den originalen Adapter nimmst ("lange Kopfblende"), kannst du nach Belieben auf TK 14/24 vormontierte Systeme ohne erneute Einstellung (ausser Auflagegewicht natürlich!) hin und her wechseln. Das ist der große Vorteil gegenüber allen anderen Adapterlösungen. Die Optik ist allerdings gewöhnungsbedürftig und der Tonarm wird schwerer. Mit dem speziellen OM-Adapter bist du auf die Ortofon-Nadeln festgenagelt und bei anderen Adaptern musst du nach der Systemmontage jedesmal wieder justieren.....


    Gruß Gerhard

    ...für die Madenschraube (Tonarmlager) musst du zunächst die Kontermutter lösen. (Der Ring um die Schraube mit den 2 Schlitzen) Behelfsmäßig geht das ganz gut mit einer spitzen Pinzette aus einem Feinmechaniker-Set. Die Spitzen in die Schlitze und dann mit einem Dorn, Schraubendreher o.ä. als Hebel vorsichtig lösen. Das Spiel so einstellen, dass es gerade noch spürbar ist.. Wenn es da 2mm Spiel hat, sind die Chancen gut, dass eine Einstellung das Problem behebt. Ansonsten erst mal eine Grundeinstellung der Automatik vornehmen. (ist hier schon xmal beschrieben worden, sollte über google zu finden sein...


    Gruß Gerhard

    Die Tipps zur Schmierung sind richtig und auch wichtig. Darüber hinaus solltest du allerdings bedenken, dass du das Umschalten nicht "trocken" bei stehendem Motor und Teller kontrollieren solltest, sondern dass nach Betätigung des Umschalthebels im Stillstand der eigentliche Umwerfvorgang des Riems erst nach dem Start erfolgt.


    Gruß Gerhard