Beiträge von bonnevillehund

    Auch, wenn ich´s mich kaum zu fragen traue: Du bist hundert%ig sicher, dass nicht doch vielleicht ein Kabel im Weg/unter Zug oder sonstwie falsch liegt? Klar, der 601 gibt sich schon gern etwas empfindlich, aber genau nach SM vorgegangen bekommt man ihn eigentlich immer hin! Wichtig dabei: nicht irgendwo "auf halbem Weg" einsteigen, sondern so verfahren, als hättest du ihn gerade erst zusammengesetzt... - Good Luck!


    Gruß Gerhard

    Alles kein Problem, meiner Meinung nach

    Gruß Oliver

    Na, Gottseidank noch jemand, der das ähnlich sieht wie ich...8) Ich begann mich schon zu fragen, ob mir mein 1009er mit dem M44/7 überhaupt zu Recht so einen Höllenspaß macht! - Und das beileibe nicht nur bei ausgesprochen "grober" Musik. Ansonsten halte ich es auch so, dass ich AS auf Verdacht auf das "magische Zehntel" einstelle, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich da bislang einen hörbaren Unterschied, wenn überhaupt, nur bei bestimmten Platten oder bei besonders grober Fehleinstellung feststellen konnte.

    Aber nochmal zur Politur: an einem Philipps 412 habe ich eine Jico gebondete "speziell polierte" Ellipse , welche auch im Vergleich zu einer Originanadel ein sehr gutes Bild abgibt. Insofern könnte ich mir auch vorstellen, für meine DMS 240/242 die nackte Ellipse, auch für 160,- mal auszuprobieren. Und das sag´ ich als bekennender Fan des sog. "Grals" 95ML! Was im 240/242 drinsteckt, durfte ich letztens mal wieder feststellen, als ich bei einem 504 mit DMS 242 eine Astatic-Nachbaunadel montierte, die (für meinen Geschmack) die Originalnadeln locker in den Sack steckt und mir ausgesprochen gut gefällt! - Und das wiederum sag´ ich als jemand, der das DMS eigentlich gar nicht soo mag, weil es mir meist etwas "dünn" vorkam... Ist aber halt wirklich auch zu einem sehr großen Anteil Geschmackssache dabei.


    Gruß Gerhard

    Wunderbar, der 1209 ist einer der aller robustesten Dreher von Dual, noch richtig Quali!

    Ja, ich mag ihn auch ausgesprochen gern! Dass bei den beweglichen Teilen nix mehr geht, scheint mir fast normal beim 1209 zu sein, warum auch immer. Die hier vorhandenen Exemplare waren jedenfalls auch hackefest. Und zwar so hackefest, wie ich es eigentlich bei keinem anderen Modell bisher erlebt habe. Aber das kriegt man ja wieder hin!:thumbup:

    Gruß Gerhard

    ...auch, wenn es eigentlich selbstverständlich ist (und auch im Service-Manual so erwähnt): beachten, dass die Grundeinstellung bei hochgedrücktem Haupthebel vorzunehmen ist. D.h. am besten vom Netz trennen und Teller nach Betätigung des Starthebels manuell drehen, bis der Tonarm in der entsprechenden Position ist und dann die Einstellungen vornehmen. Soweit ich mich erinnere, sind diese Handgriffe in den Service-Anleitungen z.B. für die 1219/1229 etwas anschaulicher beschrieben als in der des 701. Vielleicht auch das mal durchlesen. Denn vom Grundsatz her ist die Grundeinstellung eigentlich für alle Automatik-Dreher gleich.

    Gruß Gerhard

    Das geht schon, man muss halt die Automatik korrekt einstellen, dann kann man den manuellen Lift so einstellen, dass er weit genug runter geht.

    Richtig! - Und das Ganze läuft dann unter dem Oberbegriff "Grundeinstellung", worauf meistens alle Probleme auf geradezu wundersame Weise verschwunden sind! Unter dem Begriff "Grundeinstellung" des jeweiligen Drehers sollte auch hier im Board einiges zu finden sein. Aber ich gebe auch Lutz recht: wenn man sich der Sache nicht sicher ist, kann es durchaus sinnvoll sein, auf eine abweichende, aber funktionierende Verfahrensweise auszuweichen. Aus dem gleichen Grund rate ich einem Einsteiger auch nicht dazu , einen funktionierenden Dreher auf Verdacht komplett revidieren zu wollen... Lieber erst einmal etwas "reinwachsen" in die Materie.


    Gruß Gerhard

    Hallo zusammen,

    letztens habe ich meinem 504 die vorletzte Astatic - Nachbaunadel (der Originalnadel in jeder Hinsicht ebenbürtig) für das DMS spendiert und festgestellt, dass meine DN241/242 - Bestände allmählich zur Neige gehen. Gut, es hat neben der verbleibenden Astatic noch eine Originalnadel, eine Pfeiffer und eine Black Diamond, aber man möchte ja nicht plötzlich "blank" dastehen, gell? Die Erfahrungen mit anderen als den genannten DN 241/242/236/237 - Nachbauten waren bislang nicht besonders; eine Erfahrung, die hier bereits viele gemacht haben dürften. Nachdem ich nun vor einiger Zeit ohnehin was beim freundlichen Chinamann bestellt habe, habe ich es aber trotzdem nochmal gewagt und einen Zweierpack von diesen mitbestellt. 2X(Dual DN411E DMS220 TKS237 DMS210 TKS236 DMS238 DN236 Vokalleistungsverst9746 | eBay.de Das Risiko hielt sich mit 24,74 in Grenzen , und als ich vorhin eine davon mal probehalber aufgepfropft habe, war ich angenehm überrascht: Zwar nicht bei 1,2 oder 1,5 g, aber bei 2,5g vielleicht nicht ganz so differenziert wie das Original (, aber sehr ordentlich .wobei ich aber ohnehin davon ausgehe, dass es sich hier um konische Nadeln handelt: Jedenfalls um Klassen besser als das, was ich da sonst schon als Nachbaunadeln hatte... Als "eiserne Reserve" jedenfalls durchaus brauchbar. Ob dieses Qualitätsniveau allerdings verlässlich gehalten wird, weiss ich auch nicht, zumal die Abbildung in der Anzeige einen ziemlichen Knüppel von Cantilever zeigt, der bei den gelieferten Exemplaren etwas anders aussieht:


    Gruß Gerhard

    ...ganz anderer Tipp: einen großen Satz E - Ringe in den benötigten Größen kaufen! Kosten nicht die Welt und die Dinger gehen ohnehin bei der Demontage trotz aller Sorgfalt permanent flöten. Ich habe mir auch abgewöhnt, im Falle des Falles stundenlang zu suchen, sondern nehme dann einen neuen. Irgendwann macht´s beim Staubsaugen "Ping"... Dann weisst du, dass der Ring nicht weg war, sondern sich lediglich gut versteckt hatte...

    Gruß Gerhard

    Entsprechend würd ich dann dazu raten, die Verstärkung an der Phono Box DS auf 50 dB zu beschränken - das reichte allemal für ein erheblich kräftigeres Ausgangssignal (ca. +9 dB im Vergleich zu 40dB und 47 kOhm).

    Stimmt, Manfred! Genau das hat der soeben durchgeführte Versuch auch ergeben. (Die Phonobox Ds ist da dank Umschaltmöglichkeit ohne Umstöpseln schon sehr praktisch!) Ich hab´s zwar gerne laut bzw. kräftig, aber es sollte schon mit den anderen Elementen der Anlage noch einigermaßen harmonieren. Und das tut es bei der empfohlenen Einstellung .


    Gruß Gerhard

    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass man "lauter" meist auch als "besser" empfindet. Ob sich das nun objektiv nachweisen lässt oder nicht. Das AT 30 HE macht auch mir jedenfalls am MC - Eingang erheblich mehr Spaß als am MM. Vielleicht mag ich aus diesem Grund ja auch meinen 1009er mit (meistens) dem Shure M44 - 7 so gerne. (das ist als MM auch am MM-Eingang ganz schön laut!:saint:)


    Gruß Gerhard

    Mir war das zwar nicht baugleiche aber doch sehr ähnliche AT30HE am MM-Eingang auch immer etwas zu leise und irgendwie "kraftlos". Bei mir läuft es deshalb an einem (sehr günstigen) Lyndahl TC 760LC auf MC bei 100 Ohm und ich bin damit sehr zufrieden. Ist tatsächlich eines meiner liebsten Systeme an mehreren Drehern. Wie es sich bei Einstellung 1000 Ohm anhört, kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen, könnte ich mit der Phonobox DS allerdings mal testen... (weiss nur momentan nicht, ob ich ein 30HE auf passender Headshell für die an der Phonobox hängenden Dreher habe...:rolleyes::?:)

    Gruß Gerhard

    ...die Pimpel sind eigentlich in Ordnung; benutze ich seit Jahren als Ersatz. Wichtig bei dem Ganzen ist allerdings, zunächst mal eine sog. "Grundeinstellung" vorzunehmen. Denn es kann durchaus sein, dass der Vorbesitzer, nachdem ihm der Steuerpimpel flöten gegangen war, einfach mal auf Verdacht irgendwo ´rumgeschraubt hat, weswegen die Sache auch mit einem neuen Pimpel dann eventuell nicht funktioniert. Für den 1226 finde ich gerade keine Anleitung dafür, ist aber im Grunde überall gleich, weswegen Du auch z.B. nach Peters (Wacholder) Anleitung für den 1225 verfahren kannst:

    wacholder
    23. April 2017 um 21:45

    Das Thema wurde aber bereits xfach abgehandelt (denn fast jeder gerät bzw. war irgendwann an dem Punkt, an dem Du gerade bist...8))D.h. es kann sein, dass auch speziell für den 1226 was finden wirst, aber die Prozedur ist eigentlich bei allen Reibradlern der 12XX - Klasse gleich oder ähnlich.


    Gruß Gerhard

    ...dass die Probleme an schwergängigen Motor- bzw. Tellerlagern liegen glaube ich weniger (falls doch, wäre es in der Tat allerhöchste Zeit, sich die Sache genau anzuschauen...) Ich glaube allerdings eher an den Bereich des Schwenklagers für den Reibradträger bzw. alles, was sich da so in der Nähe bewegt. (Geschwindigkeitsumschaltung z.B.) Da kann ein Tropfen Öl durchaus zumindest vorübergehend Abhilfe schaffen. Hatte gerade einen 1226 mit ähnlichen Problemen, dessen Anlaufverhalten ich damit erheblich verbessern konnte.. (Mittlerweile hat er allerdings auch einen großen Abschmierdienst erhalten) Das Problem liegt darin, dass das Reibrad nicht nachdrücklich in seine Position am Teller gebracht wird, was zu Beginn für Reibungsmangel sorgt. (nachher, d.h. im Betrieb, ist das durch die Anordnung des Reibrades gewissermassen "selbstverstärkend", weswegen es im Betrieb dann auch trotz Anlaufproblemen meist recht ordentlich funktioniert. Von WD 40 sollte man an diesen Stellen tunlichst die Finger lassen. Es sei denn, man entfernt es nach dem Reinigungsvorgang wieder. Aber dann wäre das ja im Rahmen eines Komplettservice, den Du ja offenbar nicht anstrebst. - Viel Erfolg auf jeden Fall!


    Gruß Gerhard

    das DMS 220 ist m.E. etwas unterbewertet, genau wie das ATVM95C, z.B. für 70er Funk/Fusion ist das mega!

    ...das trifft übrigens ebenso auf das DM 200 mit DN201 zu, welches bei mir üblicherweise an einem 1225 Dienst tut und mir je nach Platte bzw. Musik den Sound meiner Jugend in den 70ern zurückbringt.... Hatte ich ebenso vergessen wie den 1228 mit DM91 und roter DN 91 GD Hightrack Nadel.

    Meine Auflistung stellt aber eh nur eine Momentaufnahme dar, Das kann sich durchaus auch wieder mal ändern, da die übrigen Systeme eben nicht nur Staub ansammeln sollen und darüber hinaus auch auf TK bzw. SME Headshell montiert und daher ruckzuck gewechselt sind...


    Gruß Gerhard

    ...nachdem ich gerade im Esszimmer Dreher Nummer 26 und 27 aufgestellt und angeschlossen habe, die aber mitunter wechseln , ebenso wie die gerade daran angebrachte Systeme, halte ich mich mal an die mehr oder weniger konstant gefahrenen Kombinationen:

    Dual 1009 mit M44/7 (für diesen Dreher auch m.E. die Idealbesetzung)

    Dual 1019 mit M44, mit blauer Jukebox-Nachbaunadel (klingt überraschend gut und ist auch Dreher der Wahl für "stark gebrauchte" Platten...)

    Dual 721 mit AT VM95 ML (oder Acutex 412)

    Dual 701 mit M20E (oder V15 III mit Black-Diamond Nadel)

    Dual 1219 mit DM 103, N91 ED Original

    Dual 5000 mit OM 30

    Dual 505-4 mit Original ULM 168

    Dual 504 mit Original DN 242

    Dual 521 mit Original DN 241

    Dual 604 mit Original DN 241

    Dual 721 mit Original DN 242

    Dual 741 mit MCC 120

    Dual 606 mit AT 30HE (Zwar auch MC, aber -fast-baugleich (aber nicht austauschbar...) mit dem MCC 120)

    Dual 731 mit ULM 160 mit Cleorec Nachbaunadel

    Dual 714 mit OM-Frankenstein mit Digitrac 300

    Dual 522 mit ULM 55 mit Black Diamond Nadel

    Dual 728 mit Acutex 412

    Dual 630Q mit OM-10 (oder 5er Rundnadel-Nachbau, welcher ziemlich Lautstärke erzeugt....)

    Dual 1226 mit einem ziemlich schwer laufenden Broadcasting-System, dessen Bezeichnung mir momentan ums Verwürgen nicht einfällt....


    Gruß Gerhard

    Aber lass dich davon nicht abschrecken, es ist lediglich ein Stück Gummiring, der ausgewechselt werden muss - klingt nicht so kompliziert, wie es gern dargestellt wird? Ist es auch nicht.

    Das ist grundsätzlich richtig. Ist ja auch keine Raketentechnik!8) Das Problem ist auch weniger der Gummiring, sondern eher bereits die Tatsache, dass der Modeselector häufig gnadenlos festgegammelt ist und sich gerne schon verabschiedet, wenn man ihn ungewartet zu betätigen versucht. Auf diese und andere Probleme kann man sich, wie von meinem Namensvetter empfohlen, im Voraus durch Lektüre der entsprechenden Threads einstellen (dann spricht in der Tat auch nichts gegen einen 1219/29 als Einstieg), oder aber es geht nach dem Motto "Lernen durch Schmerzen" mit mannigfaltigen Rückschlägen, die dem einen oder anderen vielleicht sogar die Beschäftigung mit den Drehern dauerhaft verleiden kann. (War bei mir allerdings bekanntermassen nicht der Fall...:D)

    Egal wie: Viel Spaß mit dem neuen Hobby, Kai!


    Gruß Gerhard

    ...aus eigener Erfahrung gesprochen: ich würde nicht unbedingt mit einem 1219 oder 1229 anfangen... Ich hab´s damals gemacht und in dem 1219 meinen vorläufigen Meister gefunden, so dass ich ihn, nachdem er mehrmals Gefahr lief, aus dem Fenster zu fliegen, für einige Zeit in den Schrank verbannt habe. Da, wo er am tiefsten und am dunkelsten ist!:cursing: - Ist zwar richtig, dass die Reibrad- Duals alle ähnlich aufgebaut sind, aber (vornehmlich) aufgrund der Tonarm-Höhenverstellung des 1219/1229 kann er einen beim Zusammenbau (ich sage nur: Lagerringe des Tonarms z.B. ...) schon in den Wahnsinn treiben! Ich würde mit einem günstigen 1224/1225 anfangen und dann, wenn etwas Routine vorhanden ist, zu den "großen" aufsteigen ... Ein wenig Freude und Neugier an bzw. bezüglich mechanischer Zusammenhänge sollte man dabei mitbringen. Ein Riemen-Dual ohne Automatik ist aber sicherlich grundsätzlich etwas einfacher zu warten.


    Gruß Gerhard

    ...also, was die Komplexität der Mechanik anbetrifft: das kann ich bestätigen! Besonders die bereits angesprochene Erneuerung des "Liftpimpels" ist nichts für schwache Nerven! Wenn es allerdings zutrifft, dass Dein 2020 bis auf das Geschwindigkeitsproblem funktioniert (trifft das auch für die Automatik zu?), dann spricht auch nichts dagegen, zunächst mal neben der neuen Nadel ( bitte mal nachschauen, um welches System es sich handelt) lediglich das Geschwindigkeitsproblem in Angriff zu nehmen, was zwar immer noch einiges an Arbeit bedeuten kann (je nach Grad der "Verharzung"), zumindest Deinen Schwiegervater aber nicht vor unlösbare Probleme stellen sollte. Mitunter genügt es dafür auch bereits, einfach mal das Reibrad und die Reibfläche am Plattenteller gründlich zu reinigen. Ansonsten wäre es natürlich am besten, jemanden aus dem Board in deiner Nähe zu finden , der sich damit auskennt. (Was im Falle des PE 2020 den Kreis der infrage kommenden allerdings ziemlich reduziert...)


    Gruß Gerhard

    ...kann er! Ohne wenn und aber! - Jetzt werden allerdings wahrscheinlich wieder die Warner auf den Plan treten, die die "Nudeline Swiss" (oder auch die Black Diamond, was in etwas dasselbe ist) für nicht optimal halten. Damit gibt´s in der Tat unterschiedliche Erfahrungen. Meine waren bislang eher positiv. Früher waren die Cleorec-Nachbaunadeln spitze. Ob sie das immer noch sind, weiss ich nicht, denn ich brauchte wegen großer Lagerbestände 8) schon lange keine mehr kaufen...

    Gruß Gerhard