Beiträge von bonnevillehund

    bist du übrigens sicher, dass es der Pulley bzw. dessen Lagerung ist? Ich mein´ ja nur... Meine bisherigen 34er /210er liefen zwar bisweilen auch laut, aber das war in den meisten Fällen die Motoraufhängung, wenn die "Dämpfer" innerhalb der Federn fehlten bzw. bröselig waren.


    Gruß Gerhard

    Mein Tipp weiter oben mit den OM 30 und 40 Nadeln auf dem ULM 60E ist eine Notlösung, die für manche User hier zufriedenstellend läuft.
    Laut Gunther stimmen dann aber der Abtastwinkel und der Überhang nicht mehr ganz mit diesen Nadeln.

    ...und bei wieder anderen (wie bei mir...) gab es damit überhaupt keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Die Nadeln passen zwar mechanisch, es kommt auch ein Ton raus, bei mir aber bei 3 oder 4 ausprobierten ULM/TKS 60e nur sehr dünn und leise. Auf gar keinen Fall jedoch ein Upgrade im Vergleich zur Originalnadel. Auch nicht zur stino-Nachbaunadel von Cleorec. Ich wäre also sehr vorsichtig damit , auf Verdacht einen Haufen Kohle für den Kauf einer 30er oder 40er Nadel zu riskieren. Meine Black-Diamond 160er Nadeln sind übrigens auch top! Ungefähr zwischen nackter O-Nadel und shibatisierter 160er angesiedelt.


    Gruß Gerhard

    Äquivalent des PE 3060 ist der Dual 1218, den würde ich als Schlachtgerät suchen und dann die benötigten Teile verpflanzen.

    ...bist du sicher, dass es da wesentliche Teile, insbesondere solche aus Zinkguss, gibt, die sich einfach tauschen lassen? Ich habe schon einige 3060er gemacht (1218er auch...^^), aber bisher immer nur "sortenrein" getauscht. Bitte jetzt nicht als Versuch der Besserwisserei verstehen, sondern als ehrliche Frage. Denn das würde für 2-3 bei mir noch in der Pipeline befindliche 3060 (bzw. Telefunken-Ableger) evtl. eine Perspektive eröffnen. Ich weiss schon, dass der 3060 oder auch 3044 schon "halbe Duals" sind, bin aber beim Austausch von Teilen bislang eher nicht erfolgreich gewesen.


    Gruß Gerhard

    ...wenn man die Seitenteile der 75er Nadel abknipst, dann passt sie schon in den 95er Body. Es kommt auch was raus und der VTA sieht eigentlich auch nicht unterschiedlich aus. Was allerdings ziemlich beknackt aussieht, ist die Lücke zwischen Nadel und Systembody. Insofern sicherlich keine sehr elegante Lösung. Habe ich ganz zu Anfang mal aus reiner Experimentierlust gemacht; nachdem ich mittlerweile aber genügend 75er als auch 95er Bodys habe, gibt´s dafür eigentlich keinen Grund mehr....😁


    Gruß Gerhard

    Peter hat´s ja bereits auf den Punkt gebracht; die Viskosität und Zusammensetzung von Ventilölen kenne ich nicht, aber Motoröl gibt´s an jeder Tanke oder im Baumarkt (musst ja nicht gleich einen 5L-Kanister nehmen):D Ein Hinweis allerdings noch an dieser Stelle (falls noch nicht geschehen bzw. ich das überlesen haben sollte) : Finger weg von WD 40 o.ä.! Das Zeug kann man nehmen, um total festkorrodierte Lagerstellen loszubekommen, sollte aber anschliessend die Stelle peinlichst reinigen und "richtig" schmieren, da bei gewissen Materialpaarungen diese vom im WD 40 enthaltenen Petroleum Schaden nehmen können...


    Gruß Gerhard

    ...nach den Argumenten suche ich auch... Vornehmlich allerdings aufgrund der Tatsache, dass ich keinen 33er habe und kurzfristig auch keiner für einen halbwegs akzeptablen Preis aufzutreiben sein dürfte. Mit 34ern/210ern hingegen habe ich mich rechtzeitig "versorgt" und finde sie einfach ein Stück interessante Technik, mit der man sogar noch ausgezeichnet Musik hören kann. Wenn man die Maßstäbe anlegt, wie Christian das bereits getan hat.


    Gruß Gerhard

    P.S. Irgendwie läuft der 1009er bei mir übrigens auch öfter als der 1019er...^^

    Auf reinigen, neu fetten und ölen hab ich mich schon eingestellt. Geht das auch sinnvoll, ohne das Ding komplett zu zerlegen?

    ...tja, das hätten wir gerne, aber wenn das Ding auf Dauer wieder funktionieren soll, wird man wohl ums Zerlegen nicht herumkommen. Wenn allerdings alle Automatikabläufe funktionieren und weder Motor noch Tellerlager Geräusche machen, kann man es für´s erste auch mit einer "Notschmierung" der relevanten Teile bewenden lassen und dafür stinknormales Motorenöl nehmen (ich nehme 20W-50er, weil ich das halt in meinen Oldtimern fahre...:)) D.h. einen Tropfen aufs Tellerlager und auch einen Tropfen auf die obere Lagerkugel des Dosenmotors. Wenn die Automatik nicht funzt, macht es wenig Sinn, auf Verdacht irgendwo herumzuölen (mit Ausnahme der Rillenachse vielleicht), sondern dann sollte man zerlegen, entharzen und neu schmieren. Sonst droht Frust ohne Ende mit täglich neuen Baustellen. Auch nicht den Lift ölen! - Da braucht´s was anderes. Aber "dat kriejemer später!"8)


    Gruß Gerhard

    Ja, der verfluchte Fühlstift!🤨

    Dieser Stift hatte mich auch mal fast einen ganzen Abend gekostet bis ich dahinter gekommen bin.

    ...nicht nur dich!...😁 Deshalb ist dieser Hinweis an neue PE-Jünger auch immer angebracht, die sich hilfesuchend wg. Automatikproblemen hierher wenden....

    Aber durch nichts lernt man besser, als sich mal einen Abend lang mit der Funktion der PE-Größenerkennung herumzuschlagen!:D

    Ich muss aber zugeben, dass ich bei dem von Wolfgang beschriebenen Phänomen wohl auch zunächst mal recht sparsam geschaut hätte.....


    Gruß Gerhard

    Shibatisierte Nadeln sind jedoch m.W. generell getipt, so dass der Vorteil des Schliffs ggf. durch die Aufhängung auch teilweise wieder "aufgefressen" werden könnte.

    Wie kommst du denn darauf Gerhard? Mein Nadeleinschub besitzt einen nackten Stein. Gerade heute Vormittag noch mal genauestens untersucht, nichts getipt.

    ...tatsächlich? - Man lernt halt nie aus! Dann sollte ich meine shibatisierte wohl auch mal unters Mikroskop legen! Vielleicht arbeiten die "Retipper" aber auch mit unterschiedlichen Materialien. Ändert allerdings auch nichts an dem Höreindruck meines Exemplars im Vergleich zur nackerten Serien 160e..


    Gruß Gerhard

    ...was heisst "Pin plattgedrückt"? Der Stift am System selbst oder eher, was wahrscheinlicher ist, der dazugehörige Stecker? Falls letzteres, kann man diesen mittels einer Nadel o.ä. normalerweise wieder aufbiegen.

    Für´s M44 empfehle ich aus eigenen Erfahrungen heraus die Nadel N 44-7, die etwas schwerer läuft, oder sogar eine blaue Jukebox-Nadel, die noch etwas schwerer läuft und von denen auch nachbauten oft sehr brauchbar sind. Das M44 kann aber auch "feiner", weswegen auch die elliptische N55e eine gute Wahl ist (wenn man eine bekommt...)

    Das Brummen k a n n von diesem Pin kommen, wahrscheinlicher sind aber Kontaktschwierigkeiten am TK. Wenn man Glück hat, durch Behandlung mit dem Glasfaserradierer zu beseitigen. Wenn´s die Crimps an den Kontakten sind, wird´s etwas schwieriger . Hierzu aber am besten auch mal die SuFu bemühen, denn das Problem ereilt irgendwann nahezu jeden 1019-Betreiber....


    Gruß Gerhard

    Hier daher schon mal meine erste Frage: Wisst Ihr, ob man für diese Teil noch Ersatz bekommt? Oder ist diese Beschädigung unter Umständen gar nicht relevant?

    ...dass man den Sicherungsring ggf. zunächst etwas drehen muss, um ihn problemlos rauszuhebeln, habt ihr ja schon gemerkt, denke ich :) und einen festgegammelten Sicherungsclip, den man mit WD40 lösen müsste, habe ich auch noch nicht gesehen. Fakt dürfte sein, dass hier ziemlich Gewalt im Spiel war, aber so lange die Achse nicht verbogen ist, sollte das für die Funktion keine Auswirkungen haben. Lediglich darauf achten, dass an den Bruchstellen keine Grate verbleiben, die die Buchse des Tellers im Betrieb verkratzen könnten.

    Dokumentation durch Fotos ist immer gut (vor allem für euch selbst), aber hier im Forum nützen sie in dieser Größe nur wenig. Normalerweise kann man Fotos durchaus so komprimieren, dass sie auch bei ca. 1600X1100 Pixel noch unter den magischen 200 KB bleiben.

    Ansonsten viel Erfolgt weiterhin! Der 1216 ist hier durchaus ein geeignetes Einstiegsobjekt, welches im Normalfall nicht zu viele Fallstricke bereit hält. Aber dass der Teufel häufig im Detail steckt, habt ihr ja schon gemerkt, gell?8)


    Gruß Gerhard

    Hallo Michael,

    .die orangenen (AC2) sollen m.W. mit 4 Gramm laufen und sind von daher vielleicht nicht unbedingt erste Wahl, obwohl ich auch bei diesen eigentlich nichts negatives feststellen konnte. (vorausgesetzt, man gibt ihnen auch die 4 g...) Ansonsten verwende ich Nachbaunadeln verschiedener Provenienz, z.B. diese hier:

    https://www.ebay.de/itm/Nadel-…75e21e:g:KAMAAMXQ01tRQP9I

    mit denen ich bei 2,5-3g eigentlich recht zufrieden bin. Thakker hat, glaube ich, auch höherwertige Nachbauten, die so um die 40 Euronen kosten.


    Gruß Gerhard

    ...nun ja, ich habe unter meine PEs eigentlich auch schon alles untergeschnallt, was Regale und Schublade so hergeben und ich muss sagen, dass zumindest der 2020L, der bei mir Bestandsschutz geniesst (der Schubladen 2020L; sh. RE: Manchmal glaube ich, ich bin doof ;-) ), bislang eigentlich alles recht gut vertragen hat. Immer eine gute Wahl ist natürlich tatsächlich ein M75 oder M44, eine sehr gute Figur macht aber auch das eher rustikale Pickering V15, vor allem für rockiges. Für Flohmarktplatten auch gerne noch etwas rustikaler wie z.B. mit dem Sanyo MG09-Ableger ganz links. Aber auch feineres kann der 2020 verknusen: An meinem besagten Schubladen 2020L hängt gewöhnlich ein Acutex 410 mit Ellipse (orange - aber auch die rote ML vom 412er klingt top!) und damit kann es auch gerne mal etwas "feiner" bzw. differenzierter werden. Sehr schön auch das Satin M117Z High-Output-MC (Foto)mit auswechselbarer Nadel, welches mal als Beifang ins Haus kam und mich gerade mit Loreena Mc.Kennits "Lost Souls" erfreut. WElche Nadel drauf ist, weiss ich leider nicht, weil selbige keine Bezeichnung trägt und ich Unterscheidungsmerkmale für die einzelnen Schliffe nicht kenne.(Wer da was weiss: nur her damit!) Ist auf jeden Fall für leise Passagen eine Offenbarung!

    Grundsätzlich gilt das alles natürlich auch für die 2020 (und Klone) ohne "L", wobei ich gestehen muss, dass ich mich mit filigranen Nadeln auf selbigen etwas schwer tue, weil wegen der rein Steuerkurvenbetätigten Liftfunktion diese mitunter zu etwas "frankensteinesk" anmutenden Tonarmbewegungen neigen können...😁 (hat aber bei mir auch noch nie Schrott produziert)


    Gruß Gerhard

    Wenn man "Stop" drückt, und der Tonabnehmer geht hoch, dann bleicht deutlich erst der ein Kanal weg und dann der andere.

    Normal wäre doch, dass beide gleichzeitig "weg" sind.

    Vielleicht ein Zechen, dass am Tonarm etwas nicht stimmt?

    ...nö, das ist der Kurzschliesser, der offenbar nicht völlig synchron seiner Aufgabe nachkommt. Kann man justieren (oder ignorieren...:)) Über kurz oder lang wirst du allerdings wahrscheinlich nicht darum herumkommen, das Gerät zumindest partiell zu zerlegen und zu entharzen bzw. neu zu schmieren. Die Mechanik ist anfangs zugegebenermassen ziemlich respekteinflößend, aber letztendlich auch nicht komplizierter als bei einem Dual. Zum ausprobieren sollte es aber tatsächlich ausreichen, mal die Kontakte zu säubern und dann einfach zu schauen, ob die Automatik funktioniert. Wenn ja, kannst du dir noch etwas Zeit lassen, wenn nicht, solltest du gleich ran.


    Gruß Gerhard

    Hallo Thomas,


    ...nachdem ich davon ausgehe, dass du auf der Skizze leicht "überzeichnet" hast: Das passt schon so. Einfach die Spitzen zur Deckung bringen. Ob nun der VTA hundertzentprotzig stimmt, isr da erst mal nicht so wichtig. - "Dat kriejemer später"😁

    Ganz ausser Acht lassen sollte man freilich auch nicht, dass ja im System von der Nadelaufnahme offenbar ein Eckchen weggebröselt ist (gut zu erkennen auf dem 3 Bild von oben) Das k a n n so zwar durchaus noch funktionieren, könnte aber auch zu Störungen führen, weswegen ich mich mit weiteren Nadelkäufen zu diesem System auch erst mal zurückhalten würde, bis klar ist, dass es einwandfrei funktioniert. Andererseits dürfte ein Elac-Systemkörper durchaus günstig zu bekommen sein, wenn es denn tatsächlich defekt wäre (ich müsste eigentlich auch noch welche haben)

    Wie bereits erwähnt, kannst du aber natürlich auch jedes andere Halbzollsystem drunter schnallen. Grundsätzlich und auch markenübergreifend gilt allerdings: zunächst bitte ausschliessen, dass die Schwierigkeiten auf Kontaktproblemen basieren (Pins am System selbst, Kontakte im Tonkopf) , bevor man anfängt, Systeme zu wechseln.

    Edit: Hab´s gerade mal an einem 770 H mit STS 444 und 444-12er Nadel verglichen: steht auch im Normalfall nicht hundertprozentig senkrecht zur Justierspitze; insofern würde ich mir darum zunächst mal keinen Kopf machen. Und auf den Unterschied des Überhangs infolge der Elastizität des Nadelträgers musst du auch erstmal keine Rücksicht nehmen. Einfach in "Grundstellung" einstellen. ....


    Gruß Gerhard

    ...kann ich nur bestätigen: die handelsüblichen GWS(Gas-Wasser-Sch***)-Dichtungen haben einen zu großen Durchmesser und müssen angepasst werden, weil es ansonsten zu den beschriebenen Symptomen kommt. Deshalb verwende ich auch mittlerweile nur noch Segmente von Öldruckschläuchen aus dem Motorradbereich. (Bekanntlich gibt´s da aber nahezu unendlich viele Möglichkeiten. Und nochmal: sehr wichtig ist die Korrekte Einstellung der Lagerringe zueinander, wie bereits von Andy erwähnt. Damit nimmst du quasi die Grundhöheneinstellung vor , ohne die das nichts werden kann.


    Gruß Gerhard

    ...mal abgesehen davon, dass ein grundsätzliches und umfassendes Entharzen und Neuschmieren über kurz oder lang unumgänglich ist, dürfte der Fehler bei dir eine schwergängige Rillenachse (bzw. der Hebelei darauf) sein... (Teil 192):

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/1229s/1229s-19.jpg

    Im wahrsten Sinne der "Dreh- und Angelpunkt" vieler Automatikprobleme.

    Am besten zum Schmieren ausbauen; dabei auf die Kontermutter der Rillenachse auf der Oberseite der Platine achten (will sagen: diese lösen!😁)


    Gruß Gerhard

    ...damit eine Platte wegen der zu großen Mittelbohrung wirklich eiert, müsste diese allerdings schon einen 20-m-Wurfsitz aufweisen. Wesentlich schlimmer sind nach meinem Dafürhalten die Platten mit einem veritablen Pressfehler, bei denen nicht die Platte an sich bzw. die Bohrung, sondern die aufgepressten Rillen aussermittig sind. Gab´s früher auch schon. Ich habe da eine denkwürdige "Best Of" der Yardbirds, bei der eine Seite nahezu unanhörbar ist!... Kommt allerdings in abgeschwächter Form in letzter Zeit leider wieder häufiger vor. Gerade auch bei Kleinlabels nach meiner Beobachtung. (Offenbar je nachdem, wo die pressen lassen)


    Gruß Gerhard