Beiträge von bonnevillehund

    Was jetzt noch fehlt, sind die Lämpchen für die Aussteuerungselemente. Was kann man da nehmen?

    12V 0,4W mit T5 Glassockel. 1,2 W geht aber auch... (gefällt mir sogar optisch im beleuchteten Zustand besser)

    Ich musste übrigens auch auf den alten, schon etwas schlafferen Zählwerkriemen zurückrüsten.... scheint häufiger vorzukommen...


    Gruß Gerhard

    Sieht aus wie die Nase der Phinx ;(

    ^^ In der Tat! - Sollte aber auch "mit ohne Haltenase" am Headshell ausreichend zu fixieren sein. Bei meinem abgebildeten Exemplar ist just die Haltenase nämlich auch nicht mehr vorhanden und funzt einwandfrei. Schlecht dürfte es sein, wenn sowohl der vordere Zapfen als auch die hintere Nase flöten gegangen sind...Dann kann man aber immer noch eine Art "Notzapfen" anbringen...


    Gruß Gerhard

    Hallöchen,


    zunächst mal schauen, ob das TK 260 formschlüssig im Headshell sitzt:


    Es kann sein, dass das erst nach leichtem (!) Druck nach hinten und oben gelingt. Erst dann den Hebel wieder vor und verriegeln.

    Falls das auch noch nicht klappt, überprüfen, ob die Kontaktplatte (Das Gegenstück zu den 4 Stiften) sich nach unten bewegt hat. Falls ja, vorsichtig(!) wieder hochdrücken und erneut versuchen, den TK einzusetzen.

    Ob da sonst was im Argen liegt, lässt sich anhand des Winz-Fotos leider nicht beurteilen...


    Viel Erfolg!


    Gruß Gerhard

    Genau das Problem hatte ich bei meinem 819 auch mit dem neuen Thakker-Zählerriemen. Der alte Riemen war aber noch o.k, weswegen ich selbigen wieder eingebaut habe. Den "Trick" mit der Feder werde ich aber mal im Hinterstübchen "abspeichern"! :thumbup:


    Gruß Gerhard

    Also, ich denke nicht, dass die 152 generell besser ist als die 155er. Im Einzelfall kann sowas sicher vorkommen, speziell dann, wenn NOS-Nadeln unterschiedlich gelagert waren..Die 152 ist gut, ohne Frage, aber die 155 , zumindest die hier vorhandenen Exemplare, tönen m.E. einen Tick (und wirklich nur einen Tick!) differenzierter als die 152, wohingegen diese einen Tick(!) "kräftiger" erscheint. Was einem da besser gefällt, muss jeder selbst entscheiden. Für meine Begriffe ist die DN155e jedenfalls gleichauf mit den "späten", gebondeten DN 160e, wohingegen die frühen, nackten Exemplare wiederum noch einen Tick(!) differenzierter erscheinen als die 155er. Dabei immer im Hinterkopf behalten: Es geht da nicht um K.O.-Kriterien, sondern um Nuancen, die sich, wenn überhaupt, nur im direkten Vergleich auswirken. Darüber hinaus steckt eine simple DN 145e bereits sehr oft Nachbaunadeln unbekannter Herkunft in den Sack, und im Gegenzug machten das die Cleorec-Nachbaunadeln früher mitunter auch mit gebondeten NOS- 160e - Nadeln. . Fazit: Eine pauschale Aussage ist zu diesem Themenkomplex nahezu unmöglich.


    Gruß Gerhard

    1. Wie kommt man nochmal am einfachsten an die Lötseite der Platine? (War das von der Rückseite?)

    ...nein, von der Rückseite eher nicht. Ist aber keine große Sache: Stecker ab, Lasche(n) so verdrehen, dass die Platine nach vorne entnommen werden kann.

    Der Wickelriemen ist in der Tat etwas frickelig zu wechseln, geht aber auch am eingebauten Laufwerk. Ging bei mir jedenfalls letztens ziemlich problemlos...


    Gruß Gerhard

    Der Hauptbestandteil der Reinigungsflüssigkeiten dürfte eh Isoprop sein (allerdings ca. 100 mal so teuer wie "normaler" Isoprop) Zumindest steht auf einem hier vorhandenen , steinalten 10ml-Fläschchen Dynavox - Reinigungsflüssigkeit (dessen Inhalt freilich schon x-fach durch stino-Isoprop zu 4€/Liter ersetzt wurde): "Enthält Isopropanol" - Einmal muss man sowas allerdings wohl kaufen, um an die Bürste zu kommen... Eine Nadel habe ich damit auch noch nicht gekillt. Allerdings werde ich jetzt doch mal die schon lange besorgten Zauberschwämme rauskramen und deren Wirkung testen.


    Gruß Gerhard

    Die Tonarmlagerringe stehen korrekt? (für den Fall, dass du am Tonarm bzw. der Lagerung geschraubt hast) Grundeinstellung (Lifthöhe/Automatikstart-Höhe) hast du vorgenommen? Falls nicht , am besten danach googeln , was in der Regel besser funzt als die boardeigene Suchfunktion... Der genaue Ablauf dieser Grundeinstellung müsste hier bereits xfach zu finden sein. Was die falsche Richtung betrifft: den Eindruck kann man manchmal haben, wobei es meistens einfach darum geht, dass der Haupthebel sich noch ohne Kontakt zum Pimpel gewissermassen in seine Ausgangsposition begibt. In den allermeisten Fällen sind Startprobleme (übrigens nicht nur beim 1229) auf eine fehlerhafte bzw. nicht erfolgte Grundeinstellung zurückzuführen.


    Gruß Gerhard


    P.S.: damit du nicht so lange googeln musst: :saint:

    Hallo Gerhard,


    ich finde an Hand deiner Fotos kann man das nicht wirklich beurteilen. Die geben das einfach nicht her.

    ...genau meine Meinung! War auch eher in die Richtung zu verstehen: "Vom ersten optischen Eindruck sollte man nicht unbedingt auf die Abtastqualität schließen" - Wenn´s auch schwer fällt! Weswegen ich grundsätzlich auch nichts davon halte, den Verschleisszustand einer Nadel mit einem USB-Mikroskop beurteilen zu wollen. Aufschluss geben kann das lediglich über das Vorhandensein massiver Beschädigungen.

    Aber mal ehrlich: eine ATN 20-Nadel ist da schon (optisch) eine andere Hausnummer, gell? :saint: (Kostet aber auch ein Vielfaches und: nicht vergessen: "You get whar you pay for!")


    Gruß Gerhard

    ...und wieder zwei hervorragende, aufschlussreiche Fotos, Jürgen! :thumbup: Sieht nicht so aus, als wenn da großartig poliert worden wäre. (was man für den Preis auch nicht erwarten kann...) Hier scheint sich en Detail zu bestätigen, was mir "en gros" auch bereits aufgefallen war und was ich an anderer Stelle auch schon mal so geäußert hatte: Die Dinger sehen irgendwie aus, wie mit dem Faustkeil bearbeitet..... 8)

    Hier an einer BD-DN 160e:


    Bitte nicht falsch verstehen: ich sage hier n i c h t s gegen die BD-Nadeln insgesamt. Ich habe bestimmt so 8-10 davon auf verschiedensten Systemen im Einsatz und habe bislang fast nur gute Erfahrungen machen können!

    Im Falle des V 15III ist die BD die erste Nadel, mit der mir das System überhaupt so richtig gut gefällt. Besser noch als mit Originalnadeln! (Eine Jico SAS habe ich allerdings noch nicht gehabt)


    Gruß Gerhard

    Zunächst mal Gratulation zu den hervorragenden Fotos, Jürgen! Das Problem dabei ist, dass die meisten von uns weder über das entsprechende Eqipment verfügen, noch das Know-How oder auch nur die Geduld besitzen, solche Fotos mit all ihren "Fallstricken" in Sachen Ausrichtung, Ausleuchtung und Scharfstellung herzustellen. Und selbst, wenn das gelingt, ist eine Interpretation ungeheuer schwierig und ich denke, es ist schon eingerütteltes Maß an Erfahrung erforderlich, um zu erkennen, ob es sich nurn auf einem Foto um eine geschliffene Flanke des Steinchens oder Abnutzung handelt. Das ging übrigens früher dem HiFi-Händler mit seinem Dual-Nadelmikroskop auch nicht anders, so dass ich für mich als Konsequenz aus dieser Bredouille wie schon andere hier beschlossen habe, letztendlich die Ohren entscheiden zu lassen, ob eine Nadel noch o.k. ist oder nicht. Die Mikroskopfotos (vor allem, wenn sie wie bei mir von einem einfachen USB-Mikroskop stammen), können bestenfalls eine Orientierungshilfe bieten bzw. ganz offensichtliche Beschädigungen offenlegen.

    Was man auch bei solchen Fotos aber erkennen kann, ist, dass in sehr vielen Fällen das Problem nicht die Nadel selbst ist, sondern in erster Linie der Reinigungszustand. Siehe hier am Beispiel einer Nadel eines M20E, vorher und nachher. Und das ist beileibe nicht die dreckigste Nadel, die ich mir angeschaut habe. Auch habe ich hierdurch gelernt, dass es nicht immer mit zwei-dreimal Drüberstreichen mit der Bürste getan ist, sondern ein Erfolg sich erst nach mehrfacher Behandlung einstellt. Die Auswirkungen auf die Wiedergabequalität dürften in solchen Fällen mindestens so hoch, eher höher, sein als eine leicht verschlissene Nadel.


    Gruß Gerhard

    Auch solltest Du prüfen ob sich die Abstellschiene verbogen hat. Vor allem die kleine Spitze die unter dem Kurvenrad liegt.

    ...erstens das, und zweitens auch, ob nicht versehentlich der Abstellhebel geölt wurde. Der soll ja in Zusammenhang mit der sog. Reibplatte sicherstellen, dass der Eingriff ins Kurvenrad erfolgt und hierfür ist eine gewisse Friktion halt erforderlich. Beim 731 sind diese Teile im Kurvenrad (25) laut SM allerdings nicht separat ausgewiesen . Falls verbogen, geölt etc. hilft ggf. richten, entölen und ggf. ein winziger Klecks Silikon-"Liftöl" auf der Reibplatte.


    Gruß Gerhard

    ...so, kleines Update - leider keine (vollständige) Erfolgsmeldung....

    Vorab: Dass die Probleme mit dem C 839 höchstwahrscheinlich mit verhärteten Andruckrollen zu tun haben, weiss ich. Leider kann man die nicht eben mal wechseln, weil es die Dinger weder für Geld, noch für gute Worte gibt.

    Was ich gemacht habe: die Andruckrollen mehrfach mit Gummipflegemittel behandelt, was sie zumindest nach meiner Wahrnehmung etwas weicher gemacht hat. Die Kontur derselben sah ohnehin noch gut aus.. Die Abdichtung der Capstanwelle zum Lager hin mittels der hier im Board empfohlenen Kunststoffringe habe ich nunmehr erledigt (wenngleich hier ja auch mehrfach gesagt wurde, dass man darauf auch verzichten kann - schadet aber auch nix, wenn ich das richtig sehe...)

    Die Bandführungen habe ich gründlich gereinigt, zum Wiedereinbau auch neue Spannringe verwendet und im übrigen das Spiel nach Service-Manual exakt mittels Fühlerlehre auf 0,05mm eingestellt.

    Nebenbei bemerkt sei noch, dass die Tauschriemen von Thakker problemlos laufen, sowohl Wickel- . als auch Antriebsriemen.

    Damit könnte ich jetzt eigentlich zufrieden sein. - Wenn ich nur Fuji - Cassetten mein Eigen nennen würde....... Die Dinger laufen nämlich einwandfrei durch und das Deck klingt damit auch richtig gut! Die Laufeigenschaften übrigens auch unanhängig davon, ob es sich um die teuren ZII oder die damals in jedem Supermarkt erhältlichen K2 handelt, ob "neuere" Aufnahmen (wobei die allerdings auch schon 20 Jahre alt sein dürften), die immer in der Wohnung gelagert wurden, oder eben um ältere, die gnadenlos im Auto genudelt wurden oder auch mal 10 Jahre in meiner nicht beheizten (Fahrzeug-) Werkstatt verbachten , oder die etliche Kilometer in Motorrad-Packtaschen auf Urlaubsreisen hinter sich haben..... - Frisst die Kiste alles problemlos!

    Memorex geht auch zumindest teilweise, ebenfalls steinalte Kaufcassetten. Andere (und dabei tut sich BASF besonders unrühmlich hervor!) hingegen laufen, wenn überhaupt, nur unter vernehmlichem Leiern, bis sie dann irgendwann ganz stillstehen.... Temporäre Besserung stellt sich mitunter ein, wenn man unmittelbar vorher die Capstanwellen mit Isoprop gereinigt hat. Aber nicht dauerhaft.

    Das auf die Rollen übertragene Drehmoment scheint mir bei der Verwendung von besagten Fujis auch durchaus o.k. zu sein, wohingegen bei den anderen die Cassetten sich meist sehr schnell zum Stillstand eiern und die Capstanwelle gewissermassen "hohldreht".

    Die im C839 eiernden Bänder laufen übrigens auf meinen anderen Decks ausnahmslos , u.a. auch auf dem kürzlich gemachten C819... - O.k., ich weiss: die Andruckrollen sind breiter, trotzdem kann ich das nicht so recht nachvollziehen. Fast, als wären die Bänder an der Innenseite unterschiedlich "seifig".

    Hat da jemand ähnliche Erfahrungen? (oder noch besser: einen Vorschlag zur Lösung.....?)


    Gruß Gerhard

    O

    Also die 839er nicht entsorgen (höchstens in meine Richtung :) ).

    Gruß

    Wolfgang

    ...😁 Nö, der Ehrgeiz ist jetzt geweckt! Ich denke mal, dass ich ohnehin schon ziemlich Glück gehabt habe, dass ansonsten alles funzt. Gestern Abend habe ich dann noch festgestellt, dass die Rollen als solche wieder(?) etwas schwergängiger sind. (war eigentlich der Meinung, dass sie frei liefen) Also nochmal zerlegen....Hoffnung habe ich bezüglich der Rollen deswegen, weil manche Cassetten auch schon problemlos durchgezogen wurden und die Kontur auch noch ziemlich gut aussieht. Scheint neben der Schwergängigkeit ansonsten eher ein Problem der Verhärtung derselben zu sein. Dankbar bin ich Dir auf jeden Fall schonmal dafür, nicht mehr nach irgendwelchen Einstellmöglichkeiten für den Anpressdruck suchen zu müssen!

    Und wenn das Rollenprojekt irgendwann "laufen" sollte, so hätte ich daran sicherlich auch INteresse!


    Gruß Gerhard

    Hallo Wolfgang,


    Ich habe halt die Wellen beim Wiedereinsetzen der Schwungmassen ganz leicht mit Sinterlageröl eingerieben (und anschliessend "vorne" selbstverständlich mit Isoprop wieder gesäubert .) Ich nehme aber mittlerweile auch eher an, dass die Andruckrollen nicht mit genügend Kraft an die Wellen herangeführt werden. Deshalb oben auch meine Frage nach der Regelung bzw. ggf. Einstellung des Anpressdruckes...?


    Gruß Gerhard

    Hallo zusammen,


    bei meinem gerade (fast) fertigen C839 musste ich feststellen, dass die winzigen (Sillikon-?) Scheiben fehlen, die die Wellenlagerung zum Cassettenfach abdichten sollen . (oder zumindest ihren Teil dazu beitragen...)

    Nr. 44 in der Ersatzteilliste. Die Anlaufscheiben (20) darunter sind hingegen vorhanden. .

    839-26.JPG (1650×2338) (hifi-archiv.info)

    Irgendjemand eine Idee, wo man sowas herbekommen könnte? Die Methode , die man öfter für die ähnlichen Scheiben an den Reibradachsen der Dreher hört, nämlich mit dem Locher welche auszustanzen, entfällt hier, weil selbige für den Einsatz im Tapedeck zu groß sind und ich darüber hinaus auch noch kein entsprechendes Rohmaterial gefunden habe.

    Nun fängt die Kiste nach ca. 20-30 Minuten an zu leiern, bis das Band letztendlich fast völlig stillsteht. Die Motoren laufen jedoch weiter, und nach Reinigung der Capstanwellen geht´s dann auch weiter. Die Andruckrollen sehen eigentlich noch ganz gut aus, dürften allerdings ziemlich hart sein. (wenn ich daran denke, wie die Riemen aussahen.....) Habe sie jetzt mal ein wenig mit Gummipflegemittel behandelt und warte mal ab, was passiert. Regelt sich der Anpressdruck der Rollen eigentlich ausschliesslich über den Zugmagneten des Kopfschiebers, oder wirken da noch andere Bauteile mit?

    Ansonsten bin ich ziemlich erstaunt, dass das Gerät ansonsten fehlerfrei funktioniert. Aufnahme, Wiedergabe, spulen, Pitchpoti ebenso wie selbiges des Kopfhörerausgangs. Da hätte ich eigentlich schlimmeres erwartet....

    Danke vorab für Ideen!


    Gruß Gerhard

    ...tja, "lohnt" es sich, den 1229 mit einem MC zu betreiben...? Das kannst du nach dem ausprobieren nur selbst beantworten! Es erhebt sich ja auch die Frage, wieviel Geld du anlegen willst, denn grundsätzlich "besser" ist ein MC-System m.E. nicht. Wenn du mit dem M95ED zufrieden bist, welches ein durchaus gutes System ist, musst du dir darüber im klaren sein, dass du für vergleichbares Geld wohl kaum ein MC bekommen wirst. Grundsätzlich eignet sich der 1229 aber durchaus für eine Bestückung mit MC. Erfahrungen habe ich hier allerdings auch lediglich mit MCs im unteren bis mittleren Preissegment. An einem meiner 1229 tut z.B. ein Ortofon MC25E (low output) Dienst und ich bin damit mehr als zufrieden. (Das bin ich allerdings bei einem anderen 1229 auch mit dem MM -System DMS 101 mit der DN 91E-Nadel....) Sehr gut fand ich am 1229 auch das Denon DL 103 (ebenfalls low output) ,aber auch das AT 30HE (high output). Sind aber alles (bis auf das DL 103) Systeme, die es nicht mehr neu gibt. Ausserdem solltest du berücksichtigen, dass bei einem MC in aller Regel die Nadel nicht austauschbar ist und insofern, wenn es denn mal "abgeritten" ist, etwas neues fällig ist oder ggf. die Nadel per retipping bei einem Spezialisten erneuern ist.


    Gruß Gerhard