Ortofon (DUAL) M20E - Erfahrungsberichte gewünscht

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    • Ortofon (DUAL) M20E - Erfahrungsberichte gewünscht

      Ich interessiere mich für das Ortofon (DUAL) M20E an einem DUAL 701.

      Folgende Beschreibung von "Lucky's Homepage" fand ich sehr hilfreich:

      Zitat:

      "Ortofon (Dual) M20E = 2 > Stark unterschätztes, hinter dem so gehypten V15/3 bei den ab Werk nur als Nr.2 geltenden, verbauten Dualsystemen. Leider völlig zu Unrecht. Das M20E ist ein echter Feingeist mit sehr hoher Auflösung. Mit echtem sauberen Tiefbass und hervorragender Dynamik. Ein System von dem man nach der ersten Platte schon richtig begeistert ist. Nie nervig aufdröselnd oder vordergründig um Effekte bemüht. mit echter "Monitor" Characteristik. Das hört man natürlich erst in richtig guten Ketten, die es von Dual zu seiner Zeit einfach nicht gab. Ein System das der Musik nichts hinzufügt oder weg lässt und sie im deshalb auch wunderschön "in Fluss" hält. Auch die Raumabbildung ist vorbildlich. Es ist im besten Sinne ohne jeden Sound, absolut neutral."

      1. Harmoniert es gut mit dem DUAL 701?

      2. Habt ihr ähnliche Höreindrücke wie Lutz?

      3. Wie ist die Lebensdauer (in Stunden) für eine solche Nadel in etwa?

      4. Wären dies hier die Ersatznadeln? Bieten sie den gleichen Klang wie das Original?
      phonophono.de/ortofon-n20e.html
      thakker.eu/tonnadeln/ortofon-n…dYAokAVcDJuQaAqm6EALw_wcB

      5. Wo liegt der Unterschied zwischen der Thakker Nadel und der phonophono Nadel (außer im Preis)?

      Gruß

      Alexander
    • Hallo,

      ich kann dem Lutz nur zustimmen, das System ist mein absoluter Liebling.

      Zu den Fragen:

      1. ja
      2. ja
      3. ca. 800 - 1000 Stunden
      4. die Thakker ja, die Phonophono (hab ich mal an einem System "geerbt") nein
      5. Thakker= Original-Nadel, Phonophono = gebondete Rund(!)-Nadel

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Die Naddel vom Thakker ist eine Originalnadel und nur diese wird in etwas der Beschreibung von Lucky gerecht.
      Allerdings ist sein Bewertungsmaßstab berühmt/berüchtigt. Ein sehr, ich sag mal, eigenwilliger Mensch.

      Das M20 passt sehr gut an den 701. Es tastet sauber ab und hat viele Fans.
      Alerdings ist das Lager derjenigen, die ihm nicht sehr viel abgewinnen können, auch nicht gerade klein.
      Es ist eine Sache des persönlichen Geschmacks, aber falsch macht man bei dem Preis nichts, sofern man denn einen Generator hat.

      Gruß Evil
      Dreher: 601, 627Q, 731Q, Sony PS20FB, Denon DP45F
      LS: Audio Physic Sitara, Needle Deluxe Bamboo, Crazy, CT280
    • Ich glaube sogar die Nadel hält deutlich länger als die aufgerufenen 1000 Stunden.
      Mein erstes M20E nach vielen Jahren hatte ich als Beifang zu einem Ersatzteil 601.
      Ich war nach so vielen Jahren sofort wieder hin und weg nachdem ich die Aufdringlichkeit
      meiner damals verwendeten System erkannt hatte.
      Da war eine intakte Nadel unbekannter Laufzeit dran. DIe habe ich jetzt gerade nach 6 Jahren
      endlich mal durch eine neue getauscht. Die neue klingt (noch nicht eingespielt) ein wenig besser aber
      die alte ist noch lange nicht durch.

      Ich muss aber dazu sagen das ich nass abspiele was die Lebensdauer erhöht !

      Ulli
    • Hi !

      8erberg schrieb:

      4. die Thakker ja, die Phonophono (hab ich mal an einem System "geerbt") nein
      5. Thakker= Original-Nadel, Phonophono = gebondete Rund(!)-Nadel
      Die bei phonophono und anderen angebotene weiße Nadel ist deutlich ein Etikettenschwindel.

      Die war ursprünglich als Ersatz für die -D Nadel vom FF15 (Dual DN353) gedacht und dann ist irgendein Schlaumeier drauf gekommen, daß die unglücklicherweise auch mit dieser Codierung in ein M20 paßt. Wie schon erwähnt ist das eine 15µ Rundnadel, keine Ellipse. Sie läuft für das Geld gar nicht schlecht im FF15-Systemkörper bei ca. 2.0p und Antiskating zwischen 1.5 - 2.0 für Rundnadeln. Ich habe selber davon im Moment eine unter einem Hitachi-HT350-Dreher laufen. Aber die Daten und die Leistung sind doch deutlich sehr weit von der N20E Originalnadel entfernt, die eine 6 x 18µ Ellipse ist und bereits ab 0.5p sauber abtastet ... und ab 1.3p liegt der Nadelträger auf der Platte auf, da die vertikale Nachgiebigkeit 32 beträgt und die Lagerung *sehr* weich ist.

      Das ist übrigens ein guter Test für M20E-Nadeln. Alles, was sich bei 1.5p noch "in der Luft" befindet, ist endgültig raus.
      Die mit "Dual M20E" Frontbeschriftung verkauften Exemplare waren meistens originale Ortofon-Produkte. Die mit dem DN350 "Plakat" vorne drauf kamen von Dreher & Kauf oder von Pfeifer (= SGA10516) und sind Nachbauten.
      Die Pfeifer aus meiner Sicht die bessere, weil die auch schon ab 1.5p einen Bauchklatscher macht, die D&K nicht ... :D

      Wer wie ich Shure V15-III mit Originalnadel und Ortofon M20E auf zwei nahezu identischen Drehern (704 & 721) mit zwei gleichen Platten über einen Mixer gegeneinander laufen lassen kann, findet schnell heraus, daß sich beide in punkto Auflösung nichts geben. Das Shure ist - typisch für die Amis - einen Tick tiefenbetonter abgestimmt. Jedenfalls subjektiv. Das Ortofon klingt in den Tiefen etwas zurückhaltender und ist eine Winzigkeit lauter, aber "weit runter" gehen beide, das ist nicht das Problem.
      Ich bin mit Shure-Systemen "musikalisch sozialisiert" worden, aber ich habe mich dann mit 20 (oder so) gnadenlos in den Sound des M20E verliebt. War nur damals für mich eine zu hohe Preisklasse. (Daher bin ich auf das FF15XE Mk.II ausgewichen, was ich mal für lächerliche 45 Mark als kartonloses Ausstellungsstück mit wenig Rillenkilometern auf der Uhr erwerben konnte. Das klingt *fast* genauso - und ich habe es heute noch.)

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • Moin Alexander!

      Ich gehöre zu denjenigen, der dem M20E nicht viel abgewinnen kann.
      Habe auch viel "Pech" und so manchen Euro in Bezug dazu "versenkt".
      Ein System hatte eine hohe Ungleichheit bei den Spulen, bei einem fiel die Rückseite ab (scheint auch anderen schon passiert zu sein) und alle Nadeln die ich hatte schafften den "Wacholdertest" nicht.
      Mein nun noch vorhandenes technisch heiles M20E mit einer Original Dual-Nadel kann mich nicht begeistern und ich ziehe daher viele andere Systeme diesem eindeutig vor.
      Was mir bisher noch nicht vergönnt war ist mal ein M20E mit einer Original Ortofon-Nadel zu hören, die den "Wacholdertest" besteht und somit zeigt, dass sie ihre wohl noch Original Compliance besitzt. :/
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
      Dual 731Q + Shure V15 III mit Cleorec Nachbaunadel - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX mit ATN 13 oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
      mittels
      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:
    • Hi Dietmar !

      didi-aus-w schrieb:

      Was mir bisher noch nicht vergönnt war ist mal ein M20E mit einer Original Ortofon-Nadel zu hören, die den "Wacholdertest" besteht und somit zeigt, dass sie ihre wohl noch Original Compliance besitzt.
      Soll ich Dir leihweise zum Testen mal eins zuschicken ... ?

      Wie gesagt: außer der Pfeifer SGA10516 sind alle Nachbauten eher schlecht. Wer das Original kennt (und liebt), der kann denen nichts abgewinnen. Das System beginnt, flach zu klingen, ausdruckslos und undynamisch. Die Mitten gewinnen überproportional an Volumen und mit der weißen Billignadel klingt das Ding nicht besser, wie ein CDS660 ...

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • ....meine erfahrungen mit dem system sind nicht so gut...ein defektes (toter kanal) und bei einem anderen war die passgenauigkeit der zugekauften originalnadel zum alten system nicht ganz gegeben. klang zwar nicht ganz schlimm, aber die lautstärke war geringer und das grundrauschen war höher. also auch bei den originalnadeln gibts wohl unterschiede...fazit...ich lasse die finger davon....

      wenn du schon ein solches system auf dem 701er hast, dann würde ich es trotzdem mit einer originalnadel probieren...allerdings zuerst die spulen des systems durchmessen, ob die noch heile sind.

      romme
    • Obwohl ich ja oft mit Peter einer Meinung bin, ich finde die DUAL M20E Nadeln die nicht sofort
      bei 1.5 eine Bauchlandung machen klanglich trotzdem OK.

      Aber wie sehr die Geschmäcker oder Empfinden auseinander gehen merkt man immer wieder.

      Ulli
    • Ich war nie ein Freund vom M20. Ich hatte drei Systeme, alle mit Original goldenen Dual/ Ortofonnadeln. Sie machten nichts falsch, es verzerrte nichts und die Höhem, Mitten und Bässe wren irgendwie schon da. Aber ich fand es einfach langweilig, nichts was mich mitgerissen hätte. Jetzt sind mir durch einen glücklichen Zufall NOS Nadeln mit dem originalen Ortofonaufdruck zugelaufen und ich muss mich korrigieren. Das M20 kann was. Auch wenn die Nadeln bei 1,5gr nicht ganz aufliegen (das tat bislang aber keine einzige die ich je in den Fingern hatte) sondern ganz knapp über die Platte laufen. Wobei das kann nach Einspielen durchaus noch kommen. Es gefällt mir jetzt richtig gut, ausgwogen mit knackigen Bässen.

      Mein Fazit: es hängt extrem an der verwendeten NOS Nadel. Ich halte es damit immer noch für überhyped, aber wenn man Glück hat, kann man viel Spaß damit haben.
      VG
      Kai


    • ..entgegen dem zwar nicht wirklich häufig, jedoch bei einigen Modellen weit verbreiteten Defekt der s.g. "Nadelverhärtung" (AKG, Shure/Dual DN390,...) neigen höherwertige Ortofon-Nadeln eher dazu, bei Alterung noch weicher zu werden und im Extremfall bei vorgesehener Auflagekraft sogar auf der Platte aufzusetzen. Das hängt wohl auch stark von der Lagerung ab, da ja nicht alle dafür bekannten Nadeln tatsächlich betroffen sind.
      Das heißt nicht, das Nadeln mit diesem (beginnenden) Defekt nicht noch ausgezeichnet klingen würden, aber irgendwann setzen sie auf und dann ist Schluß. Ich habe schon div. solche Ortofon-Nadeln aus diesem Grunde entsorgen müssen.

      ...und "just my two pence" zur DN350/M20E.

      Die alten Originale, die mit "Dual M20E" auf mattgoldenem Schild beschriftet sind, haben einen nackten, runden und sehr kurzen Naturdiamanten, der dadurch auch sehr leicht (und dadurch "schnell") ist.
      Die Compliance (Nadelnachgiebigleit) ist seeehr hoch und als Auflagfekraft wird 1 Pond (0,5 bis 1,2) empfohlen. Bei 1,5 Pond hängen sie schon sehr tief - sollten aber noch nicht aufsetzen.

      Die "neuen" Originale mit der Beschriftung "Ortofon M20E" auf schwarzem Schild (zumindest die nach einer Übergangszeit zuletzt produzierten) besitzen ein nacktes, quadratisches Diamantstäbchen, das stark an die VMS20EMKII erinnert.
      Sicherlich eine ausgezeichnete Nadel, jedoch sind diese nicht sehr passgenau gefertigt worden, so daß man sie oft nur mit großer Gewalt aufstecken kann, wenn überhaupt.
      Oft passen die nur, wenn man den Zapfen und die Innenseiten etwas nachschleift.
      Ich frage mich, was Ortofon da gemacht hat resp. für welchen Generator sie diese Nadel eigentlich gebaut haben, da diese "großen" Nadelkörper ja nur in die beiden "Dual-Ortofons" passen! Aber eben auch nicht wirklich...

      Übrigens sind DN350 und DN353 uneingeschränkt interchangeable, lieber Peter.
      Eine originale DN353 halte ich als Ersatz mangels originaler DN350 für allemal besser, als jede DN350 Nachbaunadel. Scheiß auf elliptisch!
      Die "beste Musik", die ich ever gehört habe, war sowieso bei meinem Freund Uwe in den 70er/80er Jahren und die kam von einem CEC BD2000 ganz normal mit "Ortofon F15" (aber okay - wir hatten auch immer die richtigen Zigaretten..).

      Schöne Grüße,
      Andreas
    • didi-aus-w schrieb:

      Was mir bisher noch nicht vergönnt war ist mal ein M20E mit einer Original Ortofon-Nadel zu hören, die den "Wacholdertest" besteht und somit zeigt, dass sie ihre wohl noch Original Compliance besitzt.
      ich habe alle 3 Thakker Dual-NOS-Originale (die mit schwarzer Schrift auf goldenem Grund) wieder abgeschafft (zu leise, wenig Bässe, in den Mitten und Höhen aber erstklassig) und benutze eine NOS Ortofon mit goldener Schrift auf schwarzem Grund, die nicht den Wachholdertest besteht, aber tief sitzt, und übrigens genauso klingt, wie eine gebrauchte gleichen Typs, die das tut...Sound: sehr edel und transparent bis in die Bässe fein, aber manchmal etwas spitz (bin dahingehend aber empfindlich), deshalb fährt sie bei mir über Röhrenamp, wo sie erstklassig klingt und toll auflöst! Nur die OM 30 schlägt sie bei mir. Grüße
    • Platten-Spieler schrieb:




      Die alten Originale, die mit "Dual M20E" auf mattgoldenem Schild beschriftet sind, haben einen nackten, runden und sehr kurzen Naturdiamanten, der dadurch auch sehr leicht (und dadurch "schnell") ist.
      Die Compliance (Nadelnachgiebigleit) ist seeehr hoch und als Auflagfekraft wird 1 Pond (0,5 bis 1,2) empfohlen. Bei 1,5 Pond hängen sie schon sehr tief - sollten aber noch nicht aufsetzen.

      Die "neuen" Originale mit der Beschriftung "Ortofon M20E" auf schwarzem Schild (zumindest die nach einer Übergangszeit zuletzt produzierten) besitzen ein nacktes, quadratisches Diamantstäbchen, das stark an die VMS20EMKII erinnert.
      Sicherlich eine ausgezeichnete Nadel, jedoch sind diese nicht sehr passgenau gefertigt worden, so daß man sie oft nur mit großer Gewalt aufstecken kann, wenn überhaupt.
      Oft passen die nur, wenn man den Zapfen und die Innenseiten etwas nachschleift.
      Ich frage mich, was Ortofon da gemacht hat resp. für welchen Generator sie diese Nadel eigentlich gebaut haben, da diese "großen" Nadelkörper ja nur in die beiden "Dual-Ortofons" passen! Aber eben auch nicht wirklich...



      Schöne Grüße,
      Andreas


      Und was ist mit den "neuen" Nadel, die mit goldenem "Dual M 20 E" Schild aktuell für ca. 60 EURO in der Bucht angeboten werden? Die haben m.W.n. auch "nur" ein nacktes, quadratisches Diamantstäbchen. Gilt für die das gleiche wie für die Nadeln mit der Beschriftung "Ortofon M20E" ?

      VG
      Norbert
    • Die Modelle mit dem mit "DUAL M20E" beschrifteten matt/goldenen Schild sind die "alten" und haben die kurzen, nackten Rundnadeln und passen problemlos in die Dual-M20E-Systemkörper... Aber das hab ich doch schon alles geschrieben!

      Und es gibt überhaupt keine "neuen" DN350/M20E Originalnadeln mehr, da diese schon seit vielen Jahren nicht mehr produziert werden. Alles Restbestände/NOS. Von der Dänischen Ortofon-Website sind die mittlerweile auch verschwunden (wurden vor nicht allzu langer Zeit da aber noch angeboten). Was da sonst noch an "Vintage-Nadeln" so gelistet ist, wird wohl auch bald passée sein und mit schwindender Stückzahl auch immer teurer.

      Natürlich werden diese Nadeln überall noch als "neu" verkauft. Mach ich ja auch. Man muß dann natürlich auch eine Neuware-Garantie darauf geben. Es existieren wohl noch nennenswerte Restbestände "M20E", aber die werden sich auch in Bälde aufbrauchen und dann gehen die Preise nochmal richtig hoch. So sieht es aus!

      Gruß, Andreas
    • Platten-Spieler schrieb:

      Die Modelle mit dem mit "DUAL M20E" beschrifteten matt/goldenen Schild sind die "alten" und haben die kurzen, nackten Rundnadeln und passen problemlos in die Dual-M20E-Systemkörper... Aber das hab ich doch schon alles geschrieben!


      Die "DUAL M20E" Nadel, die ich kürzlich gekauft habe, hat ein nacktes, quadratisches Diamantstäbchen. Das wurde auch schon mal hier beschrieben: Dual M20E NOS vs. NEU Nadelunterschied




    • Hi Andreas !

      Platten-Spieler schrieb:

      Übrigens sind DN350 und DN353 uneingeschränkt interchangeable, lieber Peter.
      Das weiß ich.
      Die Frage ist nur, ob das mal beabsichtigt war oder ob Ortofon da ein fataler Fehler unterlaufen ist, denn das öffnet Schwindlern Tür und Tor, die Nadeln, die für das FF (DN353) produziert wurden auch für das M20 (DN350) anbieten.

      Die Sache mit der FF-Originalnadel auf dem M20 Körper statt einer Nachbaunadel würde ich notfalls mit unterschreiben, würde man mich dazu auffordern, das zu tun. Jede FF-Originalnadel ist besser, als die meisten der obskuren 20-Euro-"Schnäppchen"-Nadeln.

      ^^
      Peter aus dem Lipperland

      Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.
    • ...ja, er meint diese Form!
      Und das nackte, quadratische Diamantstäbchen von Deinem zweiten Bild meint er auch...
      Nur deckt sich meine Erfahrung nicht damit, daß das "quadratische" in den mattgoldenen!! "Dual"-beschrifteten Nadelkörpern zu finden wäre, sondern nur in den schwarzen, "Ortofon"-beschrifteten (und auch nicht in allen).
      Es scheint aber auch noch schwarze "Dual"-beschriftete zu geben, die direkt weiß bedruckt sind, ohne ein Metallschild zu haben. Solch ein Modell hatte ich schon lange nicht mehr in den Fingern und kann über dessen Beschaffenheit keine Aussage machen.

      [Blockierte Grafik: http://www.platten-spieler.de/Bilder/M20E-Variationen.jpg]

      Ich muß gestehen, daß bei den Rundnadeln die Länge doch stark variiert und es wohl sehr auf die Produktionscharge ankommt, aus der die Nadeln stammen.
      Auch die "schwarzen" Ortofon-M20E haben z.T. noch (??) diese Rundnadeln (jedenfalls die beiden, die ich z.Zt. hier habe), jedoch waren mir schon mehrfach solche Exemplare untergekommen, die ebensolche "quadratischen Stäbchen" hatten, wie eine VMS20E MKII (die ich hier jetzt als Beispiel mangels entsprechendem M20E-Exemplares herangezogen habe. Es entspricht haargenau dem auf Deinem zweiten Bild). Ob das jetzt gewollt ist oder die runden nur einfach "alle" waren, mag jeder für sich selber entscheiden...

      Hallo Peter,
      es ist ein Buch mit sieben Siegeln, was Ortofon sich überhaupt bei den verschiedenen "Serien" gedacht hat.
      Die "alten" Modelle haben alle den Stift nach Abb. 1).
      [Blockierte Grafik: http://www.platten-spieler.de/Bilder/Ortofon-Var1.gif]
      Da konnte man nach Herzenslust elliptische Nadeln in vorher sphärisch bestückte Systemkörper stecken (aufrüsten) und auch mal erfolgreich eine "N15" in ein M15E-Super-Body stecken, wobei der umgekehrte Weg zwar auch ging, es aber dabei kein Laut herauskam ("N15E Super" in F15 Body).
      Dann kam "MKII" und "FF15" und "FF15X" und was auch immer.
      Da war dann mal oben ein Haken, mal unten ein Haken und später dann auch garkein Haken in den Befestigungslöchern und dann haben auch endlich alle Nadeln überall gepasst.
      Dann hat es auch endlich "Allround-Einschübe" gegeben, die dann aber oft auch nicht wirklich überall gepasst haben. Besonders beim Dual M20E gibt es da häufig Probleme, da die Stifte dafür einfach zu dick sind.
      "Überall reinstecken können" (nicht müssen!!) - ist doch phantastisch!

      Du kritisierst diese Methode?!
      Ist doch toll, wenn man mit einem Handgriff ein "M20E" von elliptisch auf sphärisch umswitchen kann, ohne einen zweiten TK und ein zweites System dafür zu benötigen.
      Die Praxis sieht übrigens so aus, daß fast alle "Nicht Hifi-Neards" überhaupt keinen gesteigerten Wert auf Qualität legen und nur nach Preis kaufen. Der Tenor, der dahintersteckt ist, "den Apparat auf günstigste Art und Weise wieder zum laufen zu bekommen (so selten, wie ich Platten höre, lohnt sich das für mich ja nicht..)."
      Von Leuten, die vor 30 Jahren schon nicht mit Platten umgehen konnten, kannst Du auch nicht erwarten, daß sie das heute plötzlich könnten...
      Allein schon Platten gleich nach Gebrauch wieder in die Hülle zu stecken, ist schon eine gewaltige Herausforderung, die durch jahrzehntelanges CD-hören nicht unbedingt geringer geworden ist.

      Schöne Grüße,
      Andreas