Beiträge von wacholder

    Wenn man sich dann noch auf die PE 20er Serie spezialisiert ist der Gasbrenner eines der wichtigsten Werkzeuge :D

    Und - vermutlich - formbares Kaltmetall, wenn wieder irgendwo aufgrund von Zinkpest Stücke abgebrochen sind.


    Ich habe - glaube ich - nur einen PE, der als Telefunken W-irgendwas ankommt. Der lief eigentlich ... aber das ist auch schon ein paar Jahre her.



    :)

    Hi Volker !


    Ich kenne PE auch zu wenig. Aber das Gerät scheint eine Iteration / Nachfolger des PE 2001 VKS zu sein.

    Über den PE2001 Dreher gibt es zur Mechanik bestimmt ein paar Infos. Bei dem Verstärker, der anscheinend noch aus der Germanium-Zeit stammt, würde ich zumindest die Elkos nachgucken, die Ausgangs-Elkos auf jeden Fall ersetzen, da die immer überproportional aufgebraucht sind und die anderen "nach Augenschein" (Lecks, spröde Dichtgummis, Frako, ROE-Mülltonnen) mindestens prüfen oder stumpf austauschen.


    Weiß' nicht, ob der Dreher noch einen Funkenlöscher über dem Motor hat, ich vermute es aber mal ganz stark. Bei dem Schaltplan für den VKS gibt es kein Indiz, daß sie, wie Dual, überall die 47 oder 50nF Kondis quer über den Trafo gespannt haben.


    Der VKS ist mit 2 x 6 Watt angegeben und ich würde schätzen, daß sich dieses Gerät in ähnlichem Leistungsbereich tummelt.


    Ach so... ich bin am Überlegen ob ich den Plattenwechsler für die Terrasse nehmen kann, um dort mit wenig Aufwand Platten zu hören. Lautsprecher, da sind noch die MB Quart 190 vorhanden.

    Sollte bis zum mittleren Lautstärkebereich gut laufen. Man will ja keine Dorfdisco aufmachen und die MB sind schöne Boxen in angenehmem Format.


    :)

    Hi Ragnar !

    Ich würde - ohne das Modell genauer zu kennen -

    1216 und 1218 teilen sich anscheinend die Macke mit dem bombenfest verklebten Schaltarm.


    Bei 1214 und 1215 ist es lustigerweise nicht so kraß, als ob die in der Fertigung bei den beiden Anderen ein unterschiedliches Öl an der Stelle verwendet hätten, was im Alter zu Cyanidacrylatkleber aushärtet. Ich hatte bisher erst zwei 1216 auf dem Tisch (und mehrerere 1218 ...) und bei allen saß der Schaltarm um die Rillenache fest wie einbetoniert.


    Man wird da in der Regel nix mit nur etwas Öl draufkleckern.

    An sich muß das alles auseinander, mit Alkohol durchgewaschen und neu geölt werden. Bei einem 1218 habe ich tatsächlich auch das Kurvenrad mit Lagerbrücke ausbauen und das Chassis mit dicken Alublechen abgedeckt - und die verf....kte Lagerung vom langen Schaltarm mit einem verdammten Gasbrenner erhitzt.

    *Dann* habe ich den Mist auseinander gekriegt.


    :cursing:

    Hi !


    Willkommen im kunterbunten Bällepark der Dual Fans.

    Also sobald Strom da ist, dreht er sich unermüdlich im Kreis.

    Bisher konnte ich nichts Hilfreiches zu dem Problem finden, vielleicht hat hier jemand eine Idee?

    Zwei plausible Möglichkeiten:


    - der eigentliche Motorschalter (der Netz auf den Motor gibt) hängt. Das ist ein federbelasteter "Klick"-Schalter, den Du eigentlich klicken hören müßtest, wenn Du den Tonarm von Hand von der Ablage runter nimmst und Richtung Platte schwenkst.

    - der Entstörkondensator über besagtem Schalter hat die Grätsche gemacht. Da *sollte* beim 1216 eigentlich eine ERO "Bonbonrolle" in rot, grün oder violett drüber sitzen, die eher unzerstörbar ist - aber man weiß ja nie.


    Aber (!):


    Da sich der Teller lustig weiterdreht - was er *nicht* tut - wenn die Automatik wirklich funktioniert, rückt auch das Reibrad nicht von der Antriebswelle weg. Heißt, ein Teil der Mechanik klemmt noch. Und solange der nicht "losläßt", bleibt der Netzschalter betätigt, der Motor läuft und der Teller dreht sich.


    Ich vermute mal ganz stark, daß der lange Schaltarm, der das Reibrad an die Motorwelle zieht und den Motorschalter betätigt / losläßt, in seiner Drehachse total verklebt ist.


    https://www.hifi-archiv.info/Dual/1216s/Dual_1216_S21.jpg


    Unteres Bild:

    Oben links: der Motor

    Darunter: der Anschlußkasten mit dem Netzkabel und (innendrin) der Hauptschalter

    Dazwischen: die Verbindungsstange, die langen Schaltarm und Schalterkasten verbinden

    Rechts vom Motor: der Steuerhebel vom Flügelschalter auf der Oberseite.

    Daran nach unten ist was zu sehen, was wie eine Schlitzschraube aussieht (wo das Dreieck mit der 4 draufzeigt).


    Das ist die berüchtige Rillenachse und das ist der Drehpunkt, um den der lange Schaltarm mit einer recht breiten Bronzelagerung dreht. Der Schaltarm erstreckt sich rechts und links davon - und jede Wette, daß der knüppelfest sitzt. Da braucht es Sprühöl, Lappen zum Abdecken ... und viel Geduld. Das ganze Zeugs zu demontieren ist ... nun ... etwas umständlich und - wenn man es noch nie gemacht hat - nervenraubend.


    Erweitere doch bitte mal Deine Profildaten um einen Wohnort oder eine Region.

    Kann ja sein, daß ein geübter Schrauber drei Straßen (in der Stadt) oder drei Dörfer (auf dem Land) weiter wohnt, der assistieren könnte.



    :)

    Also so quasi

    Genau so.


    Ich würde das zweite Rifa "Schiffchen" auch rauswerfen.

    Das sind echte Zeitbomben, wie die "ROE" im glatten Plastikgehäuse. Zu ihrer Zeit das Beste vom Besten und entsprechend teuer - leider mit ein paar Designschwächen, was zum vorzeitigen und warnungslosen Ableben führen kann.


    Der neue Elko kommt dann auch in der gleichen Richtung da rein.


    :)

    Hab jetzt nur Elkos in 47 uf da … kann ich den auch nehmen ? Wie ist das mit der Polung ?

    Geht. Wenn er mindestens 40V Betriebsspannung verträgt.


    Minus an Masse, Plus an die Leiterbahn, wo R314 sitzt ... und alles wird gut.

    Also: Minus in die Richtung nach oben, wo die Einstellregler auf der Platine sitzen und von wo die +30V reinkommen und die Ausgänge rausgehen.


    https://www.hifi-archiv.info/Wega/3213s/3213Service-5.JPG


    "Entzerrer-Platine" rechts / mitte. Die offenen Rechtecke beim Elko ist Plus, die massiv schwarzen Minus.


    :)

    Habe grade noch mal die anderen Werte auf der Platine kontrolliert…auf dem rechten Kanal liegt nirgends Spannung an .

    Wollte jetzt noch mal nachfragen ob der Frako für die Versorgung der restlichen Bauteile verantwortlich ist ? Bevor ich den jetzt aus löte …

    Der Phonovorverstärker hat kanalgetrennte Strombegrenzer-Widerstände (R314 und R414 je 2.2KOhm) und kanalgetrennte Puffer-Elkos (C307 und C407). Wenn C307 einen internen Kurzschluß hat, kann das reichen, daß die Spannung an R314 restlos zusammenbricht. Miß' mal bitte an beiden Enden von R314 gegen Masse. Auf dem einen Ende muß ungefähr +30V anliegen.


    :)


    Ach so: bei 2.2Kund 30V gegen Masse dürfte das reichen, um R314 eventuell zu grillen.

    Bei 30V fließen fast 14mA - das entspricht fast einem halbem Watt, was der Widerstand dann an Leistung verbraten muß. (Naja: 409 mW - aber im Plan ist der als "1/8 W" also 0.125W angegeben.)


    :)

    Hi !

    Liegt sie im Bereich dessen, was du erwartest, ist der Elko OK.

    Das habe ich gestern mit dem Saba Telewatt auf dem Tisch gemacht.

    Bei rechnerisch 16 Watt / 1 KHz pro Kanal beginnt das Signal *langsam* an, sich zu verformen. Auch kurze "Bursts" mit z.B. 20 Hz gehen gut durch und der coladosen große 5.000 µF Elko durfte bleiben.


    Die beiden 2.500 µF Elkos, die als Ausgangselkos verwendet werden, zeigten um 3.000 µF an, aber auch einen ESR von über 2 Ohm und einen Verlustfaktor von 5%. Daher haben sie zwei "Neumodische" 2200 µF zur Seite gestellt bekommen, sind aber - aus optischen Gründen - im Gerät verblieben.


    :)

    Hi Daniel !

    Die werde ich wohl bei Cleorec reklamieren müssen.

    Der vordere Nadelkörper mit dem Gummi sitzt an sich nur aufgesteckt auf dem Stanzteil vom Handhebel.

    Du hältst das Blech zwischen den Fingern einer Hand und drehst etwas an dem Gummi mit den Fingern der anderen Hand. So vier, fünf Winkelgrade mögen das wohl sein, aber das läßt sich eigentlich einfach korrigieren.


    :)

    Hi Daniel !

    Sie springt nicht aus der Rille, es ist vielmehr so, dass - wenn sie im rillenlosen Bereich am äußeren Rand landet - sie manchmal ziemlich schnell nach innen gerutscht kommt und dabei dann evtl. auch schon mal ein paar Takte übersprungen werden.

    Die meisten Platten haben im Einlaufbereich einen leicht verdickten Rand.

    Wenn die Nadel relativ weit außen aufsetzt, landet sie auf dem Wulst wo noch keine Rille ist. Dabei bekommt sie "hangabwärts" so viel Fahrt drauf, daß sie die Einlaufrille und womöglich auch ein Stück vom ersten Lied überspringt.


    Das kommt in den besten Familien vor. Mein 701 macht das auch gelegentlich, egal, welches System gerade draufsteckt.

    Neulich hat er mich bei The Smith und dem Denon MC auch mit sowas überrascht. Sporadisch setzt der auch mal eine Winzigkeit weiter außen auf.


    Zum Einstellen des Aufsetzpunktes muß die Blende über dem Steuerhebel ab. Da wo "Dual 1234" draufsteht.

    Blende nach vorn drücken und dann hinten anheben.

    Bei 33 upm wird unter einem Loch eine Schlitzschraube sichtbar. Die dreht einen Exzenter, mit dem man den Aufsetzpunkt so um 2 - 3 Millimeter in jeder Richtung verdrehen kann. Wie gesagt: Exzenter. Wenn man zu weit nach innen dreht und dreht weiter, verkleinert sich der Abstand wieder. Sie hat so 180° wirksamen Drehbereich, danach kehrt sich die Funktion wieder um.


    Dieser Exzenter stellt die Aufsetzpunkte für beide Drehzahlen ein. Die Inschinööre behaupten, daß das paßt.

    Stell' die mal so eine Millimeter weiter nach innen ein. Dann sollte das Thema vom Tisch sein.


    :)

    Ich habe eine N75 ED Typ II an einem Standard-Shure Tonabnehmer, ich glaube M75D.

    Der ist - relativ - unempfindlich gegen die "Über-Kapazität" am Phono-Eingang.

    Mit einem M20E oder Audio Technicas könnte das nicht so gut ausgehen.


    Ich mag meinen 3200. :D Hab ich gebraucht geschossen. Geiles Teil.

    Leider ist das Ding auch ziemlich verbaut. Zuviel Krempel drin.


    Wenn man nicht an Parkinson leidet und sich halbblind durchs Leben tasten muß, kann man auf der Eingangsplatine die beiden 100pF SMD Kondis einfach runterlöten.

    Ich habe das schon ein paar Mal bei diversen neueren Geräten gemacht und das Ergebnis hat die Mühen durchaus gerechtfertigt. Die Phono-Wiedergabe hat nochmal etwas an Lebendigkeit und Brillianz gewonnen. Auch, wenn dafür einen tonnenschweren Pioneer Verstärker in stundenlanger Arbeit auseinander frisseln muß.



    :)

    Der Wagen vom großen A mit den Steckern soll erst zwischen 17:30 und 21:30 kommen, wird also noch ein paar Stunden dauern, bis ich testen kann.

    Der Weg von Amazonien ist lang und holperig.

    Und *dann* ist Pfingstreisezeit.


    Der ADAC empfiehlt stark befahrene Strecken zu meiden oder nicht zu den Stoßzeiten zu fahren.

    Wer hätte das gedacht ?


    :D

    Hi Daniel !

    Mal noch eine Frage zur AW3: Dummerweise ist in der Anleitung vom 1234 die Seite bzgl. der Wechselfunktion nicht richtig abrufbar. Ich sehe nur einen kleinen Teil oben, der Rest wird nicht geladen. Schafft das Teil wirklich bis zu 6 Platten, oder legt man besser weniger drauf, wenn man das Ganze im Wechselbetrieb nutzen will?

    Sechs LP sind kein Problem.


    Die Achse muß richtig verriegelt sein - also: reinstecken, draufdrücken und drehen.


    Die alten 10xx Modelle waren "Zehner-Wechsler", die 12xx sind nur noch "Sechser-Wechsler". Praktisch.

    Ein 6er Folienpack 0.33er Mezzo Mix hält genauso lange, wie man braucht, alle sechs Platten auf beiden Seiten durchzuhören.


    Bin gespannt, was dabei rauskommt. ;)

    Bin ich auch mal.


    *An sich* ist meine Erfahrung mit den kleinen "Brüllwürfeln" und einigermaßen vernünftigen Boxen gerade mit dem CDS660 Keramiksystem ein echt guter Sound. Ich habe allerlei alte HS im Bestand, also HS11, HS12, HS39, HS40, HS130 ... und meistens betreibe ich die entweder mit den ITT Hyperion II oder den Hitachi HS210 Metallmembran-Boxen (in 8 Ohm). Das klingt immer überraschend gut.



    :)

    Hi !

    Es kann sein daß der Yamaha eine

    zu hohe Kapazität am Phonoeingang hat.

    Haben viele Yamahas.

    Nicht nur Yamahas.

    Eigentlich alles, was nach 2000 auf den Markt kam und den EU Regulatorien bezüglich Unempfindlichkeit gegenüber Störpegeln angepaßt war.


    Der A-S3200 hat in der "native" (Japan / US) Version 220pF am eigentlichen MM Vorverstärker.

    Bei der EU-Variante sind an der Buchsenplatte nochmal je zwei Keramikkondis von jeweils 100pF hinzugefügt worden - einer gegen Signal-Masse, einer gegen die elektrische Masse. Im eigentlichen MM-Vorverstärker wurde eine Widerstand-Spulen-Kombination in den Signalweg eingefügt, der aber eher irrelevant ist.


    :(


    Das hier soll die anpassbare Phonostufe im Amp des Threadstarters sein.

    Äh ... nö.


    Ich habe einen Yamaha A-S3200,

    :)

    Hi !

    Ich habe einen Yamaha A-S3200, dessen Phonovorverstärker ja recht gut sein soll.

    Lohnt sich ein externer Phonovorverstärker für alte Geräte wie den 1239 überhaupt?

    Falsche Frage.


    Lohnt sich ein externer Phonovorverstärker *überhaupt*, wenn die eingebaute Phonostufe gut genug ist ?


    Da kann man schnell viel Geld wegkacken und ist am Ende doch ... zumindest ernüchtert.

    Da tun sich keine "neuen musikalischen Welten" auf. Denn Du hast ja die Boxen, den Verstärker und Deine alten Ohren behalten.


    :P

    Hi Daniel !

    Von ihrer alten Sony-Stereoanlage aus den 90ern sind auch noch alle Teile, inklusive der Boxen da. Das sind Sony SS-A707-Boxen, die haben laut Aufkleber eine Impedanz von 6 Ohm, sind aber 3-Wege-Boxen mit 140 W Leistung. Das ist wahrscheinlich eher nichts für die HS132. ;)

    Sony konnte sich bei den Kompaktlautsprechern nie zu was durchringen. Statt 4 oder 8 Ohm hatten die 6 Ohm.

    Ist aber egal. Eine höhere Anschlußimpedanz geht immer - man verliert halt etwas Leistung bei 6 statt 4 Ohm, sollte aber bei weitem noch ausreichen.


    Wenn die Sicken der Tieftöner noch okay sind, spricht nichts dagegen, da mal ein paar DIN-Stecker dranzudübeln und die Dinger anzuschließen.

    Auf den Bildern sieht es aus, wie Gummisicken - die zerfallen nicht ganz so schnell, wie mancher Schaumstoff, verspröden nur manchmal.

    Eine Runde "Armor All" Kunststoffpflege seidenmatt kann da Wunder bewirken.


    Laut Datenblatt sind die mit einem Wirkungsgrad von 88db / 1 Watt / 1 Meter angegeben. Bzw. 6.3 Watt für 96 db (!!) auf 1 Meter.

    Das ist "sehr ordentlich", würde ich mal meinen.


    Ich denke, daß Du mit denen echt Spaß haben könntest.

    Und quasi für lau. Stehen da ja so rum ...



    :)

    Hi Daniel !

    Was würdet ihr denn für Lautsprecher empfehlen? Es war ja schon mal die Rede von den zur HS132 passenden LS201-1, aber man scheint ja noch ein wenig mehr aus dem System rausholen zu können, als mit den Boxen. Was wäre da denn sonst empfehlenswert?

    Ich sag's mal ganz pauschal: Mit einem Paar guter Boxen macht man nie was verkehrt.

    Notfalls vererbt man die an eine andere, bessere Anlage.


    Die HS132 ist mit "2 x 8 Watt Musikleistung an 4 Ohm" angegeben.

    Das entspricht, optimistisch gerechnet, rund 2 x 6 Watt Dauerleistung auch an 4 Ohm

    An 8 Ohm würde die Leistung auf ca. 2 x 4 Watt sinken.


    So: dann guckt man mal, was sich ergattern läßt.


    Als naives Beispiel führe ich hier mal die Dual CL144 auf.


    https://www.hifi-archiv.info/Dual/cl116s/116-06.jpg

    https://www.hifi-archiv.info/Dual/cl116s/116-07.jpg


    Eine 70er-Jahre 2-Wege-Box von Dual. Sie hat einen 195mm Tieftöner und einen 19mm Kalotten Mittel-Hochtöner und 4 Ohm Anschlußwiderstand. Der Übertragungsbereich ist mit 40 - 20.000 Hz angegeben.

    In den technischen Unterlagen ist die Betriebsleistung mit 2.8 Watt angezeigt.

    Das bedeutet, daß die Box in 3 Metern Entfernung bei einer Leistung von 2.8 Watt einen Schalldruck von 86 dB erzielt.


    Das ist schon *verdammt* laut. Noch wirkungsgradstärkere Boxen schaffen 90 - 92 dB und man muß sich vergegenwärtigen, daß eine Schalldruck-Erhöhung um 3dB einer subjektiven Verdoppelung der Lautstärke entspricht.


    So: guckst Du mal in der Nachbarschaft herum. Kleinanzeigen. Ebay. Was da so an günstigen Zwei- oder Dreiwegeboxen im Angebot ist. Möglichst mit 4 oder 4-8 Ohm Anschlußwiderstand.

    Gute Namen, wie Heco, Canton, Magnat und so weiter kosten meistens teuer. Wegen des Namens.

    Aber sowas wie "Interfunk" (Radio-Großhändler), "Senator" (Neckermann) oder "Universum" (Quelle ... oder war's andersrum ?) oder abgelegtes von Grundig, Telefunken oder Dual gibt's oft für einen schmalen Taler. Da guckt man vorher mal ins Internet, sucht nach der Typenbezeichnung und einem Hifi-Wiki-Eintrag.


    Dual CL 144 | Hifi-Wiki


    (Dummerweise sind *da* keine Angaben über Wirkungsgrad und Betriebsleistung gemacht ...)


    Zum Vergleich: die als sehr gut und hochqualitativ eingestufte Dual CL730 (Dreiwege bis 120 W Sinus belastbar, 4 oder 8 Ohm umschaltbar) ist mit 1 W für 86dB aber bei 1 m Abstand angegeben. Ich würde mal annehmen, daß das umgerechnet etwa 4 Watt für 86dB bei 3 Meter entspricht.


    Was bedeutet das in der Praxis ?

    Das bedeutet, daß die Verstärkerleistung zumindest an 4 Ohm Boxen ausreichend ist, um angemessen laut Musik zu hören. Daß gute Boxen das A & O jeder Anlage sind und man da ruhig ein paar Euro mehr "für was vernünftiges" raustun kann, statt sich das Gehör (und die gute Laune) mit irgendwelchen Brüllwürfeln kaputt zu machen.


    Was das im Endeffekt sein wird, bestimmst Du selber. Oder Dein Konto. Oder der Umstand, daß man ein paar "alte Boxen" bei einer Wohnungsräumung für lau mitnehmen kann, wenn man sie nur wegkriegt. Erstmal haben und ein Stück damit weg. Gerade hinter so unpräzisen Angaben wie "Paar alte Boxen" oder "Super Hifi - kann ich nicht testen ..." "Aus einer Haushaltsauflösung" verbergen sich öfters echte Schmuckstücke. Hinfahren, angucken. Seufzen. Kopf schütteln ... und am Ende doch mitnehmen.


    So bin ich zu 60qm vollgeräumtem Lagerraum gekommen ...


    ^^

    Hi Michael !

    Woran könnte es sonst liegen ?

    Die Nummer 1 in der Hitliste ist immer die Kontaktplatte oben im Armkopf, auf die die Kontaktstifte des Tonabnehmer-Halters (TK) draufdrücken. Die sind in der Regel kohlrabenschwarz oxydiert.


    Nimm' den Tonabnehmer mal raus und guck' mal unter den Armkopf Richtung Tonabnehmer-Rohr.

    Die Kontakte *sollten* metallisch blank sein. Und dann mal gucken, ob die kleine Platine auch ganz bis nach oben eingeschoben ist oder ob sie "etwas runterhängt".


    Wenn Du den Tonabnehmer gerade auf dem Tisch hast, kannst Du dort ja auch mal messen, ob der alle Verbindungen auf der Reihe hat. Da wird vermutlich ein Shure M91G drunter sitzen.

    Hinten sind die Kontakte. Rot + Grün sind eine Spule vom Tonabnehmer, Weiß + Blau die zweite.

    Mit dem Ohmmesser sind da so um 700 Ohm herum pro Spule zu erwarten.


    :)

    Hi Peter !

    Das ist das Problemkind.

    Pin 30 schaltet nicht durch.

    Tja.


    Da hilft dann auch kein Aspirin, Elektroschock oder eine Mutter-Kind-Kur: der hat ausgelebt.


    Nicht schön. Ich hatte zwischendurch schon mal versucht, einen COP402N irgendwo in der Welt aufzutreiben. Laut Manual hat der ja "nur" eine Standard-I/O-Programmierung und braucht das externe ROM, um überhaupt die Funktionen abzubilden. Da *wäre* im Gegensatz zum maskenprogrammierten COP420 ein Austausch möglich.


    Dabei ist das hier aufgetaucht:


    https://www.ebay.com/itm/166569257533


    Und das:

    https://www.ebay.com/itm/155208684371





    :/

    Hi Berthold !

    Müssen die silbernen auch weichen, oder ist das nicht so kritisch?

    Kommt drauf an.


    Diejenigen, die als Ausgangs-Elkos der Endstufe genutzt werden, haben im Laufe ihres Lebens schon ganz schön gelitten. Die mache ich eigentlich aus Prinzip schon neu, weil ein Defekt dort unter dummen Umständen auch die Endstufe weghauen kann.

    Elkos, die ihr Leben als Puffer- oder Lade-Elkos an Gleichspannung verbracht haben, können ur-alt werden.


    :)