Beiträge von wacholder

    Hi Wolli !


    Derartige Probleme sind oft direkte Einstreuungen der Sendeeinrichtungen in die Geräte und Kabel.

    Bei so "dichtem Aufbau" mit den Geräten in einem Raum spielt die Stromversorgung dabei nur eine eher untergeordnete Rolle.

    Du könntest spaßeshalber mal das WLAN- und DECT-Interface der Fritzbox abschalten und mal horchen.

    Vermutlich ist das "Rattergeräusch" dann weg - außer, wenn dann noch Smartphone und WLAN im Computer laufen.


    Ich habe den Effekt öfters im Lager, wenn ich Besuch mit Handy habe, daß meine Musikwidergabe durch solche Geräusche gestört wird.

    Mein eigenes Smartphone, was in der Regel als Accesspoint fungiert, liegt weit genug von der Anlage weg, aber die "Besucherplätze" sind dichter dran. Folge: Störgeräusche.

    Früher hatte ich das auch öfters, als ich noch den alten LTE-Mobilrouter im Betrieb hatte. Der hatte eine etwas höhere Ausgangsleistung und hat ab und zu auch mal für Unruhe gesorgt, insbesondere dann, wenn er mit seinem Funkknoten Kontakt aufgenommen hat.


    Die Funksignale schlagen in die interne Verkabelung der Geräte und da gibt es wenig, was man tun kann.

    Insbesondere Plattenspieler mit ihrem recht offenen Aufbau sind da sehr empfindlich und das Magnetsystem vorne am Arm ist sehr exponiert und alles wirkt als Antenne: Netzkabel, Audiokabel, Stecker ...


    Netzleisten mit Filtern gibt es zum Beispiel von Brennenstuhl, soweit ich mich entsinne. Oft gekoppelt mit Überspannungsschutz.

    Die liegen preislich im vernünftigen Bereich und man zahlt nicht die Idiotensteuer für irgendwelchen Voodoo-Krempel, der vollmundig "neue Klangwelten" erschließt, wenig bringt und für deren Preis man 30 LPs kaufen könnte.


    https://www.brennenstuhl.com/d…sten#ueberspannungsschutz


    Du solltest vor dem Kauf aber mal erkunden, *was genau* die Störungen verursacht.

    Wenn es der DECT-Teil in der Fritzbox ist und Du den nicht für mobile Handapparate verwenden mußt: abschalten. Die DECT-Frequenz ist für besonders hartnäckige und mit kurzen Intervallen auftretende Funkstörungen bekannt, was in der Natur der Verbindung liegt, wo der Knoten mit den Geräten einen ständigen Kontakt hält. Selbst im Eco-DECT-Modus ist die Kommunikation zu den Endgeräten immer noch groß, aber die Leistungsabgabe verringert.


    An zweiter Stelle liegt das 2.4GHz WLAN-Band.


    :)

    ...

    so würde die Dauerspielfunktion mit bedienen der "STOP"- Taste abgeschaltet,

    ... *außer* die Blattfeder ist weggeflogen.


    Dann benimmt sich der Drehknopf ziemlich erratisch.

    Ein häufig vorkommender Fehler.


    Oft gefolgt von einem Thread wie "unbekanntes Teil in der Zarge gefunden ..."


    ^^

    Hi Rainer !


    Dauerspielfunktion aktiviert ?

    Drehrädchen rechts oben von der Armablage: muß auf "1" stehen und nicht auch "liegende Acht".


    Ist es das nicht und läßt sich das Rädchen mit vernehmlichen "Klick" von der einen in die andere Stellung schalten, ist auch untendrunter die Blattfeder nicht abgeflogen - was gern passiert.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/731s/731S_S14.jpg


    Bauteile um 179 - 182


    *Dann* liegt der Fehler vermutlich eher im Kurvenrad, was a) entweder die Dauerspiefunktion aus irgendeinem Grund nicht löst oder b) wo die sichelförmige Schaltweiche für Stop und Start nicht in den Endstellungen einrastet und auf Start festhängt. (Oder rausgeflogen / rausgebrochen ist)


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/731s/731S_S13.jpg


    Bauteil 25 - Kurvenrad und seine Innereien


    :)

    Hi Rainer !

    Ich denke, da sind wir uns einig - der Aufbau des Tonarms ist schon gut - aber der Erhaltungszustand der Lager ist doch nicht sicher festzustellen. Wegen dieser Unsicherheit würde ich - als alter Ingenieur - immer einen Sicherheitszuschlag machen.

    Absolut.


    Es gibt da immer noch das Mißverständnis, daß "leichter" besser für die Platten ist oder daß alte Tonabnehmer mit hoher Auflagekraft die Scheiben ruinieren.

    Dem ist aber nicht so. Die Vinyls können problemlos 5, 8 sogar 10p Auflagekraft vertragen.

    Aber wenn ein System haltlos in der Rille schlingert, ist das potentiell schädlicher, wenn die Spitze immer wieder mit ihren kleinen Kontaktflächen in die Modulation der Seitenflanken tickt. Und hört sich auch total Kacke an.


    Und die höhere Kontaktreibung zwischen Nadel und Rillenflanke bei höherer Auflagekraft ist an sich auch kein Thema.

    Den Leuten ist oft nicht klar, daß die Scheibe sich unter der Nadelspitze weiterbewegt und die kurzzeitige, punktuelle Erwärmung der Rillenflanken genauso schnell wieder vorbei ist und dadurch kein Schaden entsteht. Ich nenne das immer den "Schleifstein-Effekt".

    Wenn man einen Meißel an einem Schleifstein bearbeitet, dann fliegen ordentlich die Funken. Die Schleifscheibe dreht, der Meißel steht - und erhitzt sich dabei bis zur Rotglut. Die Scheibe selber eher nicht. Der selbe Effekt wirkt bei den Tonabnehmernadeln. Die Wärme, die durch die Reibung entsteht, sammelt sich - wenn überhaupt - in der Nadel, nicht in der Scheibe. Das ist der Effekt, der die viel weicheren Saphirnadeln so schnell killt, abgesehen von der höheren Bruchempfindlichkeit. Und der bei Diamanten natürlich irgendwann langfristig die Seitenkanten schwärzt und "runterhobelt".


    :)

    Hi Rainer !

    Dann lass´ich die 15 mN - sind zwar am oberen Ende, sollten aber auch auf Dauer gehen.

    Bei Auflagekräften am unteren Ende besteht immer die Gefahr, daß die Nadelspitze in der Rille schlingert und keinen richtigen Kontakt zur Rille hat und / oder durch die Modulation ausgehebelt wird. Je nach Armkonstruktion und Lagerreibung braucht es einen Moment, bis sie wieder Kontakt hat und das führt zu Störungen, Aussetzern und - latent möglichen - Beschädigungen der Rillenflanken.


    Alles nicht wünschenswert, daher orientiert man sich im Normalfall daran, was der Hersteller der Nadel an unterem und oberem Auflagebereich angibt, die *für die Nadel* anwendbar sind, man aber das Gesamt-Arrangement sehen muß. Dafür gibt es dann die empfohlene Auflagekraft, die irgendwo in der Mitte liegt. Wie die 1.0p (10mN), die für den N91G vorgeschlagen werden.


    Ist man sich über die Leichtigkeit des Armaufbaus unsicher, ist es immer besser weiter nach oben zu gehen, um eine ordentliche Abtastung zu gewährleisten.


    :)

    Hi Winfried !

    Kann es sein, dass der auf dem Layout als C9015 gekennzeichnete Kondensator im Schaltplan C9025 heißt (0,22µF)?

    Und der im Layout als C9014 benannte im Schaltplan C9044 (10nF)???

    Jepp. Einer der häufig vorkommenden "kleinen Schlampereien" in den technischen Unterlagen.


    :)


    Da die Drehzahl ja nur im Quarzbetrieb schwankt, wäre da nicht eher in Richtung der Kondenstoren in der Nähe vom Quarz zu suchen? Also alles, was im Schaltplan oben links liegt?

    Nein.


    Da gibt es nix zum Schwanken. Die Quarzfrequenz läuft durch diverse ICs und kommt hinten als Logikpegel raus und wird dann aufgeteilt: ein Teil der Schaltung wirkt als eine Art phasenstarre Regelung, der andere liefert die Basis für die variable Drehzahl - aber beides kommt aus der gleichen Quelle. Wenn da irgendwas faul wäre, würde der Dreher in beiden Modi aus dem Tritt kommen, bzw. die Drehzahl gar nicht erst erreichen oder drastisch drüberweg laufen.


    Ich bin trotzdem noch nicht wirklich überzeugt, ob der Wechsel der beiden Kondis das Problem behebt.


    :/

    Hi tommy !

    Viel bescheuerter geht es doch gar nicht!

    Wetten ?


    Ich hatte einen fertig restaurierten CV1400 auf dem Tisch stehen, an dem die letzten Feinarbeiten gemacht wurden.

    Dann habe ich eine Plastikkiste mit Schrauben aus dem Regal gezogen und die ist mir aus der Hand gerutscht und hat den Inhalt im offenen Gerät verteilt. Feuerwerk ist ein Dreck dagegen.


    Ich war dann erstmal eine Weile ziemlich demotiviert ...


    <X

    Hi !

    Komischerweise macht der Spieler das aber nicht, wenn die Quartz-Regelung ausgeschaltet ist. Im "Pitch-Betrieb" laufen beide Geschwindigkeiten recht stabil.

    Der 627Q und der 728Q haben fast die gleiche Elektronik - und den gleichen Motor.

    Und *mein* 728Q trudelt sich im Quarzbetrieb auch einen ab und läuft stabil im Pitchbetrieb.


    Und wenn ich mein Smartphone, was als Accesspoint für das Lager dient abschalte, läuft er auch im Quarzbetrieb ruhig. Oder fast. Jedenfalls besser und ruhiger.


    :)

    Hi Carsten !

    Kann das Problem im schaltkasten sitzt? Das eventuell ein Stift lose ist? Der Kontakt wo das braune Kabel eingesteckt wird kommt mir ganz schön wackelig vor...

    Nein.


    Der Schaltkasten ist für den Netzspannungsteil zuständig, der Lift-Zugmagnet (und das drumherum) wird aber von der Kleinspannung hinter dem Trafo versorgt.


    Möglich wäre ein Wackelkontakt an anderer Stelle, der sich nicht auswirkt, wenn alle Kabel lose hängen, aber sobald "der Deckel drauf ist", hakt es aus.


    :)

    Hi Rainer !


    Wenn Du ins Inner guckst, dann schau' doch bitte mal nach dem Mikroschalter S10 (34 in der Teileliste).

    http://www.hifi-archiv.info/Dual/741s/SEITE05.JPG


    Das ist der Schalter, der beim Anheben / Absenken der Liftschiene die beiden LEDs vorne steuert.

    Der Lift wird vom Zugmagnet M2 angetrieben, der ziemlich weit hinten sitzt.


    Und mir ist ein kleiner gedanklicher Ausrutscher passiert: Du hast den 741, nicht den 731. Beim 741 ist das *ein bißchen* anders mit dem Magneten, wie beim 731, von denen ich schon einige auf dem Tisch hatte. Aber grundsätzlich ist es so, daß bei beiden Liftfunktion im Automatikbetrieb unabhägig vom Liftbetrieb über die Fronttasten erfolgt. Der 731 hat ja noch den Handhebel vorne rechts, den der 741 nicht mehr hat. Und der Magnet bleibt aktiviert, so lange die Lifttaste in Stellung "anheben" bleibt. Die Mutingfunktion wird dann ebenfalls über einen kurzen Impuls ausgelöst, die beim Betätigen des Schalters entsteht.


    Irgendwo dort, im Umfeld um den Zugmagneten M2 und den Schalter S10 steckt das Problem. Wobei S10 nur die Indikator-Umschaltung ist. Aber der Fakt, daß die LED "Arm angehoben" immer leuchtet, deutet darauf hin, daß da irgendwas klemmt oder verrutscht ist. Wenn die Liftschiene abgesenkt ist - wenn also der Arm auf der Ablage liegt - müßte die auf "Arm unten" wechseln. Tut sie aber nicht.


    :)

    Hi Rainer !

    Aber warum funktioniert dann der Tonarmlift beim Betätigen der Start- und der Stop-Tasten tadellos? Die Mechanik ist doch die Gleiche.

    Fast.


    Beim Automatiklauf nach Start oder Stop wird die Liftfunktion über den Haupthebel vom Kurvenrad gesteuert.

    Der manuelle Handlift hat einen eigenen Hebel und die Lifttaste nutzt zwar die gleiche Liftschiene und das Unterteil vom Handlifthebel, aber die Auslösung erfolgt durch einen Zugmagneten. Der scheint zwar angesteuert zu werden (jedenfalls verhält sich die Elektronik konform, sonst würde das Tonsignal nicht weggehen), aber das eigentliche Schaltstück spielt nicht mit.


    Und da liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer.


    :)

    Hi !


    Wenn der Ton kurz aussetzt, bedeutet das, daß der Schalterkrempel und die Triggerschaltung für den Zugmagnet einwandfrei funktioniert.

    Die Triggerschaltung löst kurz das elektronische Muting aus, um das Geräusch vom Zugmagnet "auszusperren".

    Damit handelt es sich dann um ein rein mechanisches Problem, wo entweder der Zugmagnet klebt / klemmt (vielleicht der Silikonschmier, der ab Werk am Kern appliziert wurde), oder der Rastmechanismus, der den Lifthebel betätigt, ist ausgehakt.

    Das Ding funktioniert von der Sache her, wie die Rastung bei einem Kugelschreiber: einmal anticken = anheben, zweites Mal anticken = absenken. Das ist beim Zerlegen und Reinigen sehr einfach zu durchschauen, kein Hexenwerk.


    :)

    Hi tommy !


    Wenn Pins 8 & 9 gebrückt sind, wird von der Sache her die ganze Pitch-Regelung umgangen, weil dann der Quartz-Modus ständig aktiv ist.

    C9010 ist eine Art Koppelung des Tachogenerators gegen Masse. Es kann sein, daß da mal ein ROE an der Stelle war, der von einem vorigen "Restaurator" entfernt und nicht wieder eingelötet wurde.


    Was man öfters sieht, ist das die Boardpins 19 & 20 gebrückt sind (die im Boardplan mit 23 & 24 bezeichnet sind ...), womit das Stroboskop für den Abgleich der Grundgeschwindigkeiten mit den Potis R9025 und R9027 aktiviert bleibt. Nach meiner Erinnerung schaltet das ab, wenn man in den Pitchmode geht ... was niemand so richtig versteht, aber wo die Logik wohl die ist, daß man dann die Anzeige auf dem LED-Band hat, wieviel Prozent man rauf oder runter pitcht.


    :)

    Hi Ulli !


    Uff. Relevant ist eigentlich nur der Gesamtwiderstand, der D600 mehr oder wenige überbrückt.


    Ich bin da immer ein alter Skeptiker und versuche, passende Widerstandswerte zu verwenden.

    Versuch macht kluch.


    Die Leistung der alten Trimmer ist, meine ich, 0.5W. Das sind ja ziemliche Trümmerstücke. Die meisten Piher und Konsorten sind eher an 0.25W, wenn ich mich recht entsinne.


    :)

    Hi Carsten !

    Hab den Fehler gefunden... Frag nicht.

    Wer nix macht, macht keine Fehler.

    Wenn man was macht, muß man mit dem Frust leben, daß auch mal was daneben geht. Du bist nicht allein.

    Fühl' Dich Schultergeklopft ...


    Jetzt ist das nächste Problem das der zugmagnet für den lift nicht mehr zieht. Diesen hatte ich runter da ich den tonarmhalter wechseln musste.

    Wo ist der Hund begraben?



    Du erinnerst Dich an meinen Lieblingsstromlaufplan ?



    Lift geht nur, wenn auch der Öffnerkontakt vom "Stop"-Schalter sauber durchleitet.

    Wenn der Zugmagnet mal funktionierte und jetzt nicht mehr, dann ist entweder der Lift-Schalter nicht richtig durchgängig - oder- der Magnet ist irgendwie verspannt eingebaut. Wenn sowohl Start, als auch Stop gehen, kann der Fehler nur in dem Stromkreis des Liftschalters liegen. Die Triggerschaltung um T9103 ist für alle Zugmagnete identisch.


    :)