Beiträge von wacholder

    Äh ... ?

    wie hier gewünscht eine Dosis von Haftöl rein

    Wenn's das tut - gut.


    An sich sollte da "Feinmechanik-Öl" rein, was die Reibung mindert.

    Haftöl klebt sich immer an die bewegten Teil und sorgt so - auf eine Art - für eine abriebbeständiger Dauerschmierung.


    Aber jetzt ist es mal egal. Wenn das Ding nicht mehr eiert und leiert, ist es erstmal okay.

    Weiter beobachten !


    :)

    Hi Flo !

    Oder ist da etwas anderes in der Vorstufe defekt, sodass die Lautstärke wandert bzw nicht konstant bleibt?

    Was hast Du schon an den Elkos gemacht ?


    Der Klangregler wird durch C12 / 4,7µF von der Verstärkerstufe um T3 abgetrennt.

    Wenn der etwas durchlässig ist, bekommt der Lautstärkeregler eine Gleichspannung obendrauf.

    Da ist dann zwar noch der Elko C15 / 4,7µF, der das abgegriffene Signal gegen den Eingang vom OpAmp abblockt, aber wenn das der gleiche Typ ist, wie C12, *könnte* der auch einen an der Waffel haben.


    Testen kannst Du den Regler mit dem Multimeter.

    Eine Seite an Masse, eine an den C12 oder den C13. Nach einer kleinen Beruhigungszeit sollten um 50K Widerstandswert zu messen sein.

    Das ist der Grundwert des Reglers Ende-zu-Ende.

    Dann klemmst Du das Ohmimeter am Plus-Ende von C13 an und schiebst den Regler erstmal 1/3 hoch, dann zur Hälfte und zu 2/3.

    Vergleichsmessung jeweils zum anderen Kanal muß bei beiden Seiten ungefähr gleiche Widerstandswerte ergeben.


    :)


    PS: die Loudness-Abzapfung ist dabei bedeutungslos, denn die ist gleichspannungsseitig durch zwei Kondis gegen Masse abgeblock, unabhängig, ob Loudness ein- oder ausgeschaltet ist (C13 und C14).


    :)

    Hi Jürgen !


    Da greife ich mal auf, was Roman schon angeschnitten hat: Ist der Abstand rundherum einigermaßen gleichmäßig (klein) ?

    Dann mal gucken, ob die beiden Sechskantschrauben für die Lagerbrücke und die Mutter für die Achse des Kurvenrades richtig festsitzen.


    Zu guter Letzt habe ich es auch schon gehabt, daß mal was auf den Teller draufgepurzelt ist. Oder der Teller beim Basteln hochkant stand, dann umgekippt und mit dem Zahnkranz hart auf dem Boden aufgeschlagen ist.

    Soweit ich mich entsinne, sitzt das Lagerrohr in einer Kunststoffbuchse, die sich - mit Kraft - im Teller-Gußteil verschieben läßt.


    :)

    Hi Markus !


    Das ist ärgerlich, wenn man Zeugs mit viel Aufwand und so gut wie möglich gescannt hat - und dann kriegt man das nicht rausgehauen.

    Die Ansichten *an sich* sind ja schon wirklich nicht schlecht. Aber da ist ja nunmal mehr drin ...


    So von Art und Aufbau finde ich Deine Seite sehr gelungen.


    Ich habe zu Anfang von HTML begonnen, eigene Seiten zu bauen. Damals war das Problem, daß man wenig Platz hatte und Bilder echt nur Briefmarken waren. Farbscanner waren arschteuer (mein erster Microtek 3-Phasen Scanner - der pro Farbseite drei Scandurchläufe brauchte) hat 1.000 Mark gekostet. Digitalkameras ? Vergiß' es. Meine erste HP PhotoSmart mit 640 x 480er Auflösung hat auch rund 500 Mark gekostet. 16 (Sechzehn !) Bilder gingen auf das Basis-Speichermodul.


    Auf StyleSheets habe ich mich nie eingelassen.

    Meine alte PS/2-Webseite dümpelt seit Mitte 2007 updatelos vor sich hin ...


    http://www.mcamafia.de/mcapage0/mcaindex.htm


    Der spröde Charme schlichten HTMLs.


    ^^

    Hi Jürgen !

    Leider konnte ich meine PDF hier nicht zeigen, da kam eine Rüge :/

    Oder hab ich das Programm hier falsch benutzt ?

    Weiß ich nicht. Ich kam erst später dazu, da war das schon nicht mehr drin.

    Du meinst dieses Bild:



    Diese Bilder sind *sehr* alt. Sie sind mit Pre-Photoshop manuell editiert und von allerhand distraktierenden Details befreit worden.

    Der Pfeil mit der "2" (Renotac Haftöl) bezieht sich auf die Außenwand der Hohlachse gegen die das große Führungslager des Tellers läuft - nicht auf das Kugellager darunter.


    :)


    Man sieht auf dem Bild z.B. auch nicht den kleinen Ausschnitt vom Kurvenrad mit der "Zahnlücke", die die Neutralposition angibt.

    Auf *Deinem* Bild ist es aber sichtbar. Hätte es also auch auf dem Werksbild. Also ist es vermutlich wegretouchiert worden, um nicht zu verwirren.


    Kann man nur als teilweise gelungen bezeichnen.


    ;)

    Hi Marcus !

    Ich muss mal schauen ob das an meinen Provider liegt. Ich bin selbst nicht wirklich glücklich.

    Das Problem könnte auch daran liegen, wie die Dokumente verlinkt sind.

    Für die Anzeige innerhalb der Seite sind sie groß genug - würde man draufklicken können und das Ursprungsdokument aufrufen, hätte man außerhalb der Seite die volle Auflösung.


    Da scheint das Problem in der Definition des Stylesheets zu liegen, die für die Betrachtung nicht aus der Seite "herausspringt".


    :)

    Hi Jürgen !

    Nun sieht es aber auf dem Service Manual so aus, als wäre darüber noch ein Kunststoffteil welches bei meinem Gerät fehlt. ?(

    Äh ... nee.


    Das einzige Kunststoffteil, was man da findet, ist das Kurvenrad (161) - und das ist in Deinem Bild zu sehen.

    Das Tellerlager (170) ist an sich ein Teil, was man zerlegen *kann*, wenn man der Meinung ist, daß es etwas Lagerfett gebrauchen könnte. Aber das ist an sich nicht vorgesehen.


    :)

    das Problem mit dem Einschalten hatte ich auch. Das liegt an der Mechanik, wie Peter schon schrieb. Das war nämlich mein Dreher ;) .

    Da haben wir lange gebastelt.


    ^^


    An sich hätte der ganz auseinander gehört und komplett entfettet oder im Ultraschallbad behandelt werden müssen.

    Aber so hat fein dosiertes Kontakt-61 und etwas putzen auch einen ganz guten Job gemacht.

    Die Einstellung der Schaltgabel ist etwas fisselig.


    Wie ich schrieb: wichtig ist, daß der Riemen bei 45 nicht hinten in der Gabelwand schleift und daß bei 33 der Riemen noch *hinter* den beiden kleinen "Nasen" oben und unten in der Schaltgabel liegt. Dann fluppt das. Wenn dann kein Umlenkhebel mehr klebt, klappt rauf und runter schalten *und* es klickert nicht bei jeder Tellerdrehung.


    (Glaube, das wegzukriegen, hat am längsten gedauert ....)


    :)

    Hi Johannes !

    Es ist der R 613 der Rauch entwickelt.

    Das würde mich überraschen.


    Das ist der 220 Ohm, der vom Schleifer des Ruhestrompotis zurück an die Basis von T602 führt.

    Da geht ein keiner Stelle ein Weg runter, wodurch ein Strom fließen könnte, der das Ding zum rauchen bringt.

    *Außer*, zwei der drei Dioden sind durchmetallisiert und der Ruhestromregler steht *sehr* ungünstig.

    Dann könnte er über T601 gegrillt werden ... der dann aber auch tot und durchgängig leitend sein müßte.


    HmmHmmHmm. Nicht gut.


    :/

    Hi Lilly !


    Ich hab' irgendwann mal einen gut abgelagerten Dreher bei Ebay gekauft, der in der Nähe stand.

    Der war mit den Worten beschrieben "geht nix mehr richtig dran" und war dementsprechend billig.

    Als ich da hin kam, fragte mich der Verkäufer, was ich mit dem Ding mache.

    Ich so: "Ach - das ist auch nur der übliche Retsina-Dreher ... "

    Ratloses Gucken.

    Ich so: "Alles verharzt."


    Wir haben Spaß gehabt.

    War ein 1228, der knapp zwei Stunden Vollservice gebraucht hat, dann lief er wieder perfekt.


    :)

    Hi !


    Für mich ist immer eine Überraschung, neben den "highlights" wie 704 und 721 noch die kleine "Wurstdose" 430 als betriebsfertiges Consolen-Laufwerk zu entdecken.


    Die lustigste Seite - für mich - ist aus dem Kurzprogramm 1980 / 81:


    https://www.hifi-archiv.info/Dual/1980/dual80-09.jpg


    Der CS430 neben dem MC-Übertrager MCT-101 und dem MC-Tonabnehmer MCC110.

    So viel technische Diskrepanz nebeneinander auf einer Seite ...


    Erst zum Modelljahr 1982 war mit dem guten Stück Schluß. Da waren auch alle portablen Anlagen mit 430 abgekündigt.


    :)

    Hi !


    Willkommen in der Selbsthilfegruppe für geschädigte Duals und ihre Besitzer ... ^^

    Allerdings bin ich an diesem Punkt überfragt. Ich bin dankbar für jegliche Hilfe!

    Ein ganz allgemeiner Tip, den ich öfters gebe: ergänze bitte Deine Profilangaben um einen Ort oder eine Gegend, wo Du entweder beheimatet bist oder Dich die meiste Zeit aufhältst. Was ja nicht das gleiche sein muß.

    Dann *wäre* es immerhin möglich, daß ein gut ausgestatteter Mit-Forianer nur ein paar Minuten weiter weg wohnt.


    Diese war ebenfalls durchgebrannt. Ich habe sie auch ersetzt und bin jetzt an dem Punkt,

    dass sich beim Einstecken der Plattenteller zwar weiterhin dreht, aber die Sicherung im Inneren jedes Mal durchbrennt. Dass die Feinsicherung durchbrennt, ist allerdings

    nur das Symptom, dass eine andere Komponente nicht ordnungsgemäß funktioniert und nicht die Ursache.

    So sieht's aus.


    Die Sicherung sollte mal den Verstärkerteil absichern. Hauptsächlich gegen Kurzschlüsse im Lautsprecherkreis - nicht gegen Überspannung. Da die Sicherung *hinter* Gleichrichter und Haupt-Filterkondensator liegt, läßt den Schluß nahe, daß es die Endstufen-Transistoren weggehauen hat. Gut - es kann sein, daß es den relativ schwachen Gleichrichter auch gefetzt hat und jetzt nur noch Wechselspannung am Verstärker ankommt und der sich daher die Karten gelegt hat.


    Da ist das große Besteck rauszukriegen. Den Verstärker ausbauen, den Gleichrichter und Elko prüfen und vom Verstärker jeden Halbleiter und jeden Elko einzeln rausholen und prüfen. Die AC180K (PNP) / AC181K (NPN) sind mittlerweile ziemlich rar, aber man kann stattdessen AC187K (NPN) / AC188K (PNP) verwenden. Oder AC128K (PNP) / AC176K (NPN).


    Allerdings: bei so einem Fehlerfall keine "Frickeleien" und Versuche, nur durch Prüfen und Tauschen von Einzelteilen was zu werden.

    Da muß man wirklich den Rundumschlag machen und *alles* prüfen, sonst verschwendet man nur Zeit und Teile.


    :)

    Hi Roman !

    PS: An einem verklebten Hubbolzen liegt das Problem eigentlich nie. Das Fett sieht da zwar oft wenig appetitlich aus aber die Druchfeder hat so eine hohe Vorspannung dass das eigentlich immer geht.

    Nee. Nicht beim Wechseln.


    Aber am Schluß, wenn keine Platte mehr aufliegt.

    Da hatte ich mal einen 1228, der die letzte Platte immer und immer wieder abgespielt hat, weil die Mechanik nicht richtig freigegeben hat.

    Alles nochmal zerliegt, den Innenkrempel auch nochmal entfettet und neu geölt - lief.


    :)

    Hi Lilly !

    Ist das normal so (dass nur einer der Flügel das auslöst)?

    Nach meiner bisherigen Erfahrung hat so eine "Trockentest" wenig Aussagekraft.

    Das funktioniert alles nur wirklich richtig, wenn oben mindestens eine Platte draufliegt.


    Guck' doch bitte mal, ob die Wippe untendrunter leichtgängig ist. Wenn die immer noch etwas klemmt, nimmt da das Problem seinen Anfang.

    Ansonsten kannst Du am vorderen Ende der Wippe den Exzenter mal etwas verdrehen. Der bestimmt, wie weit die Achse von unten angedrückt wird.

    Und wichtig ist, daß der Feder- und Stempel-Kladderadatsch im Inneren der Hohlachse nicht festklebt.


    :)

    ... wenn die Gegenkopplung die beiden Transistoren nicht öffnen würde.

    Das ist das Problem.


    Deshalb rate ich ja auch, nicht auf halbem Weg stehenzubleiben, sondern alle vier Transis mindestens zu testen.

    Wenn in der unteren Hälfte auch was kaputt ist, hat es meistens den BC171 (T602) auch gerissen.


    Wobei ich bislang bei defekten "Familien-Endstufen" dieses Schlages mehr "Nordseite-Transis" auswechseln mußte.

    Die gehen manchmal schon hopps, wenn man im Betrieb Lautsprecher umsteckt. Oder - wie neulich - einer die verdrillten Enden des Kabels in die DIN-Buchsen stopft und sich dabei einzelne Adern in die Quere kommen ... <X


    Bei der mittelträgen 1.6A habe ich den Eindruck, daß die Inschinööre nur dringelassen haben, damit man was zum Rausnehmen und kanalweise Ruhestrommessen hat. Ich hab' schon z.B. eine HS150 auf dem Tisch gehabt, wo beide Endstufen platt waren, aber beide Sicherung (Originalausstattung - ungeöffnet bis dahin) heile waren. Muuuh !


    :)

    Hi Johannes !


    Kann mir jemand eine Tipp geben welches Bauteil dafür verantwortlich sein kann?

    Zumindest die beiden Transistoren T602 und T604 sind Hauptverdächtige.


    Der Elko C608 entkoppelt den Lautsprecher von der Endstufe. Der Lautsprecher liegt niederohmig mit 4 bis 8 Ohm (je nach Lautsprecher) gegen Masse. Da ist zwar die Sicherung mittelträge mit 1.6A noch dazwischen, aber wenn der Elko den Geist aufgibt und einen Kurzschluß fabriziert, fließt ein sehr hoher Strom durch T604 gegen Masse. Und es gibt nichts besseres, als eine Sicherung vorm Durchbrennen zu schützen, als einen Transistor ...


    Wenn es T604 zersägt hat, ist in der Regel auch der Treiber T602 hinüber. Dann fließt die Betriebsspannung von rund 41V durch die beiden durchmetallisierten Transistoren über R614 gegen den Mittelpunkt der Endstufe. Auf deren unterem Ende hocken T603 und T605. Bei T603 (dem 2N2904) ist der Pfeil verkehrt herum gemalt. Er muß nach innen zur Basis zeigen: PNP.

    An sich passiert den beiden bei einem Kurzschluß nicht viel, da sie gegen Masse liegen, aber man weiß nie.


    Ich würde alle vier ausbauen und einzeln testen.

    Das geht am einfachsten mit einem "China-Tester" - oder mit einem Digital-Multimeter mit Diodentest (->|- Symbol).


    Aufpassen, daß die Isolierscheiben an T604 und T605 heile sind und das Isoliermaterial wieder richtig drankommt.

    Und ggf. hat ein Anschluß noch eine Ferritperle zur Dämpfung von Eigenschwingen drauf.

    Die ist an sich mit Lack gegen Verschieben gesichert und darf das andere Anschlußbein am Transi nicht berühren !


    :)

    Hi Georg !


    Es findet sich leicher jemand, wenn man im Profil eine Stadt / Region angibt.

    Dann muß man mit etwas Glück nichtmal was auf einen riskanten Versandweg schicken, weil jemand ganz in der Nähe wohnt.


    :)

    Hi Tobi !


    Um die Taste mit dem Hebel dahinter auszubauen, muß die Front runter.

    Dahinter sitzt die Hebelei mit der Feder und ein Plastikformstück für den Eingriff des Hebels gegen den Betätiger des Schalter.

    Das Ganze ist mit ein Paar Schrauben gehalten und wenn man die entfernt, kann man den ganzen Hebel rein und raus mogeln ...


    Im SM vom CT19 kann man den grundsätzlichen Aufbau studieren:



    Wenn die Frontplatte ab ist, kann man rechts und links und oben die Schrauben rausdrehen, die den oberen Bügel mit den Tasten halten.

    Man sollte alle auslösen, daß sie oben stehen. Dann durch Kippen nach unten die "Haken" aus den Formstücken an den Tastenschiebern aushängen. Danach läßt sich die Taste mit dem Hebel einfach auswechseln ... wenn einem die Feder nicht wegspringt ...


    :)