Beiträge von wacholder

    Hi Lilly !

    Die 315mA Sicherung auf der Primärseite des Trafos ist durch, die 160mA auf der selben Seite und die 1A auf der Sekundärseite sind OK.


    Wonach guck ich jetzt, bevor ich ne neue Sicherung reinstecke?

    Ich bin jetzt nicht im Bilde, was Du schon ausgetauscht hast.


    Die 315er Sicherung wird direkt durch den Entstörkondi gebrückt, die 160er nicht. Die hängt "an der anderen Seite" mit dem Trafo dazwischen. Also besteht eine gewisse Chance, daß der Entstörer einen an der Waffel hat. Wenn das noch die originale Rolle mit den beiden schwarzen Drähten ist, solltest Du den erstmal rausknipsen.


    Bei einem Defekt des Trafos oder des Kondis hinter dem Trafo ist die 160er Sicherung der schwächste Punkt.

    Wenn also auf der Niederspannungsseite des Trafos ein Fehler z.B. in Gleichrichter und Sieb-Elko auftritt, ist es die 160er, die durchbrennt.

    Die 1A geht hopps, wenn im Verstärker selber was abfackelt und einen Kurzschluß verursacht. Da sind es dann in der Regel Ausgangselko und die Endtransistoren, die den Schaden verursachen.


    :)

    Hi !


    Geometrie. Wunderbare Welten.


    Hier noch ein Rätsel, was mal in einer "Fachdiskussion" auf einer High-Ender-Messe von einem Teilnehmer angeschnitten wurde:

    "Wenn die Rille der Schallplatte doch aber spiralförmig zur Mitte läuft und der Arm gegen die Lagerreibung durch die Nadelspitze mitgenommen wird, müßte dann nicht eigentlich die rechte - äußere - Rillenflanke einer Stereoplatte stärker belastet werden ?"


    Als die ersten "Fachleute" angefangen haben, den anderen "Fachleuten" Schläge anzudrohen, bin ich dann grinsend weggegangen.


    :evil:






    Aber im Ernst: bei Rundnadeln ist das eher unkritisch.


    Die Skatingkraft macht bei einer Standardverrundung von 15 - 16µm knapp ein Zehntel der Auflagekraft aus. Rechnet man das in tatsächlich effektive Pegelunterschiede bei einem abgetasteten Signal um, kommt man in den Bereich, der etwa in dem durch die technisch bedingte Kanaldifferenz eines Tonabnehmers liegt (< 2dB) und das wird sich kaum hörbar niederschlagen. Meßtechnisch mit einem beidkanaligen Sinussignal wird man sicher in einer Vergleichsmessung was sehen können. Bei einem komplexen Musiksignal eher nicht.


    Bei Ellipsen sieht die Sache anders aus. Je nach Schliff sind die als notwendig empfohlenen Werte deutlich höher, z.T. 1/8 bis 1/5 der Auflagekraft - und damit sind auch die Pegeldifferenzen bei einem antiskatinglosen Arm deutlich höher und können auch mal deutlich hörbar ausfallen.


    Ich persönlich empfehle, auf einem 1009 keine Ellipsen zu fahren und bei einem Rundnadelsystem mit kleinerer Auflagekraft zu operieren. Mein 1009er hat ein 2015er M44G drunter, was auf 1.25p etwas oberhalb der Mitte des zulässigen Auflagekraft-Bereiches läuft.

    Bei einem Oldtimer, wie dem 1009 ist es nicht ratsam, an das untere Ende zu gehen, weil die damals mal im Labor gemessene Lagerreibung inzwischen durch Verunreinigungen (Staub, Feuchtigkeit, Nikotin, Tierhaare) vermutlich nicht mehr den ursprünglichen Wert an Leichtigkeit erreicht. Da besteht die Gefahr, daß eine zu leichte Nadel die Rille verläßt und nur sehr sporadisch an der Flanke entlangschrammt. Das richtet mehr Schaden an, als eine im etwas schwereren Bereich laufende Nadel.


    Und dann sollte man sich in erster Linie auf das Meßgerät zwischen den beiden Ohren verlassen, ob das klingt, ob das verzerrt oder ob es links zu rechts deutlich wahrnehmbare Pegeldifferenzen ergibt.


    :)

    Hi Thomas !

    danke für den Tipp, aber wie baue ich denn die Pitchpotis auseinaner? Ich bekomme noch nicht mal die Pitchdrehknöpfe ab, da die kleinen Madenschrauben festsitzen.

    Die Madenschrauben gehen mit genau passenden Schlitzschraubendrehern raus. Das sollte nicht das Problem sein.

    Du brauchst sie auch nicht zu zerlegen, das geht meist ohnehin nicht zerstörungsfrei ... und dann kriegt man sie in den seltensten Fällen funktionsfähig wieder zusammen. (Außer man hat viel Erfahrung, viel Geduld und heißt Hajo ...)


    Es reicht, wenn sie -abgekabelt- einmal an den Endpunkten auf Widerstand gemessen werden.

    Die Potis müssen dort um 100 Ohm herum haben.

    Dann drehst Du das Poti in die mechanische Mittelstellung und mißt Mitte zu den Enden. Logischerweise muß das jedes Mal um 50 Ohm ergeben. Mißt Du da nix ist der Schleifer abkorrodiert und abgefallen.


    Sie haben bei Dual nur eine "Sparverdrahtung" eingesetzt: ein Kabel geht an das untere Ende des Potis, eins an den Schleifer. Oberes Ende und Schleifer sind nicht miteinander verbunden, was bei einem Ausfall des Schleifers dazu führen würde, daß die 100 Ohm Grundwiderstand immer noch "in der Schaltung" liegen würden. So aber ist die Verbindung offen, wenn der Schleifer abhebt oder abfällt oder wenn die Widerstandsbahn bricht oder zerbröselt. Als technisches "Update" würde ich das jetzt freie Ende an jedem Pitchpoti mit dem Schleifer über einen kurzen Draht verbinden. Das reduziert das Risiko eines mit Vollgas hochdrehenden Antriebs. Indiz für eine Fehlfunktion des jeweiligen Potis ist dann eine nicht mehr regelbare und zu hohe Drehzahl.


    Wenn Du aber auf beiden Geschwindigkeiten einen hochdrehenden Antrieb hast, dann stimmt entweder im Regelkreis was noch nicht, oder das Hauptproblem liegt in dem Drehzahlschalter. Das sind zwei Schalterpaare, von denen der Ausfall nur eines Paares schon eine Störung hervorrufen kann. Davon betroffen sind die Kontakte, die weiter nach innen ragen und den "Drehteller" mit den Kontakte speisen (bei US-Schaltern als "Common" - "gemeinsamer" bezeichnet.). Die anderen beiden Kontakte auf dem Schalter werden durch eine herausragende Schalternase bedient und angewählt. Wenn dort ein Fehler vorliegt, fällt nur eine Drehzahl aus. Die gemeinsamen jedoch sind für beide Drehzahlen zuständig, weil sie das Regelsignal zu bzw. von den Schaltkontakten wegführen und weiterleiten. Wenn die mau sind, fallen beide Drehzahlen aus. Der Schalter ist eine offene Bauform, wo man unten die Halteschrauben und die Distanzhülsen abnehmen und den Schalter zerlegen kann. Dann kommt man gut an alles dran. Für die klammerförmigen Kontakte eignet sich ein feines Schleifpapier (600er oder 1000er), was oben und unten durchgezogen wird. Für das Schaltsegment geht ein Glasradierer.


    :)

    Hi !

    Also im Prinzip hat sich das Ergebnis von Drehzahl nicht einstellbar zum Dauerläufer jetzt verschlechtert. Pitch und Geschwindigkeitsschalter haben nun auch keine Wirkung mehr.

    Dann überprüfe bitte mal die beiden Pitchpotis und ganz genau den Drehzahlschalter.


    Der ganze Pitchkrempel liegt im Rückkopplungszweig der Spannung, die den Istwert der Drehzahl an den OpAmp weitergeben soll.

    Ist entweder Pitchpoti oder Trimmpoti oder der Drehzahlschalter defekt, kommt keine Spannung am OpAmp an und der geht in den Modus "Anlaufen" mit maximalem Strom ... bis er ein Signal kriegt und die Drehzahl ausregeln kann. Kriegt er dann aber nicht und dreht bis Maximum hoch.


    Ich hatte schon zweimal Pitchpotis, wo die Schleifer abgebrochen waren und schon relativ oft Unterbrechungen in dem offenen Pertinaxschalter für die Drehzahlumschaltung. Einsprühen bringt da wenig. Der muß auseinander und die Teile von Hand gereinigt werden. Meistens sitzt eine fette, schwarze (isolierende) Schicht auf dem eigentlichen Schaltelement, die man wirksam nur mit dem Glasradierer wegbekommt.


    Frank: D10 ist zumindest in dem Platinenplan von der Einstellanweisung eingezeichnet. Die Z-Diode ist als eine Art Notanker gedacht, daß die DC-Eingangsspannung vom Netzteil niemals über 32V steigen kann, weil das den AC188 das Lebenslicht ausblasen würde. Und den Hallelementen. Die Z-Diode opfert sich dann und bewirkt einen Kurzschluß auf der Sekundärseite, was die Sicherung auf der Primärseite wegfeuern soll. Außer, da hat schon einer eine träge 6.3A reingesteckt. Dann brennt eben der Trafo auf ...


    :)

    Hi Peter !


    Bitte mal die dicken Lastwiderstände und *alle* dicken Transis und Regel-ICs nachlöten.


    Ein Problem, was ich mit vielen CD-Spielern hatte, ist, daß sich die Lötungen von den Bauteilen nachgerade "zurückziehen", die beim Schwall-Löten in der Fertigung anscheinend sehr viel Wärme absorbiert haben. Dazu zählen auch Masseanschlüsse von Kühlkörpern und Buchsen. Und genau an der Stelle fangen gern Probleme an, die irgendwann eine Lawine von Fehlern lostreten, die kostbre Innereien beschädigen.


    :)

    Hi !


    Neben dem mechanischen Kurzschließer am Kurvenrad hat der 741 auch noch eine Mutingschaltung mit Relais, die beim betätigen der Tasten für Ruhe sorgen soll.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/741s/SEITE08.JPG


    Das ist im Schaltplan oben in der Mitte die Schaltung um die beiden Transistoren T9401 und T9402.

    Über die drei Dioden D9401 - 9403 wird die Basis von T9401 gegen Masse gezogen, wenn einer der Zugmagnete aktiviert wird.

    Der Elko C9401 sorgt für eine kleine Verzögerung des Signals und hält T9401 etwas länger aktiv. T9401 steuert T9402 auf, der seinerseits das kleine Relais aktiviert.


    Da im stromlosen Zustand das Relais ja deaktiviert ist und das Signal nicht kurzschließt, bedeutet das im Umkehrschluß, daß es immer aktiviert wird, wenn Spannung anliegt. Da ist mein heißester Kandidat C9401 - 22µF. Wenn der intern einen an der Waffel hat, hält er die Basis von T9401 gegen Masse, ihn damit aktiviert und ebenso T9402 und das Relais.


    Wenn Du keinen 22µF hast, tun es zwei parallele 10µF oder auch erstmal zum testen einer.


    :)


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/741s/SEITE09.JPG


    Oben links die Schaltung vom Mutingboard. C9401 steckt oben in der Mitte.


    :)

    Hi !


    Willkommen & Glückwunsch zum ersten Beitrag. :)


    Die Kurzform des Problems ist die:

    der Motor ist im Kern ein 110V-Motor. Der dicke Widerstand bringt unsere ortsüblichen 230V auf die 110V runter.

    Normalerweise und wenn der Motor schön leicht und locker läuft.


    Da gibt es aber einige Küchenschaben in den Cornflakes:

    1. verkrustet und verklebt das Schmieröl in den Motorlagern gern, so daß er nach längerer Standzeit echt zäh oder gar nicht läuft.

    2. gibt es auf der Platine drei Kondensatoren, die zur Entstörung des Schalters (ein 0.01µF / 250V~) und zum Betrieb des Motors (ein 0.33µF / 250V~ + ein 0.068µF / 250V~) nötig sind. Die drei Brüder neigen zur inneren Selbstzerstörung und dann dreht der Motor auch nicht mehr richtig.

    3. Der Schalter neigt zum Versotten und die ihn betreibende Mechanik zum Verkleben.


    Das sind also mehrere Baustellen.


    Schalter und betreibende Mechanik kann man rustikal durch einsprühen der Reibungsstellen mit Kontaktspray erstmal vom Schmodder lösen. Dabei betätigen und den rauslaufenden Schmand mit einem Lappen abputzen.

    Der Schalter selber *kann* intern versottet sein, aber Deiner Beschreibung nach schaltet er ja elektrisch, sonst würde der Motor nicht anlaufen. Also klemmt nur die Mechanik etwas.


    Die drei Kondis sollten getauscht werden. Wenn des die goldgelben halb-transparenten RIFA sind auf jeden Fall. Ersatz muß die "X2"-Spezifikation für dauerhaft mit dem Stromnetz verbundene Kondensatoren erfüllen und bis 275V~ spannungsfest sein, da unser Stromnetz inzwischen nicht mehr 220V~ hat, wie zu den Jugendtagen des Drehers, sondern inzwischen 230V~ nominal.


    Den Motor kann man recht einfach zerlegen, von altem Ölschmand befreien und die beiden Wellenlager mit frischem Öl behandeln bzw. unten in das Drucklager ein paar Tröpfchen einfüllen. Dann sollte der auch wieder ganz geschmeidig seine Runden drehen.

    Der Widerstand wird dann immer noch sehr warm - wärmer, als daß man ihn anfassen möchte - aber er sollte das Räuchern aufgegeben haben, da sich die Last reduziert hat.


    Okay soweit ?


    :)

    Hi Jo !

    Nö, das wars nicht

    Das ist schlecht.


    Bitte mal zwei Messungen:

    1. an Plus und Minus von dem dicken Okkolyten. Das sollten nach dem Einschalten um 22V herum sein.

    2. eine Messung an den beiden Pins der Z-Diode. Das sollten um 7.5V herum sein.


    1. ist die Hauptspannung, die die Motorelektronik (und den Rest) versorgt.

    2. ist die Hilfsspannung, die NE555 und 4069 ICs versorgen, die das Signal erzeugen, was in der Motor-Endstufe (T3 + T4) den Stromfluß durch den Motor bestimmt.


    Etwas irritierend ist die Tatsache, daß der Motor nochmal kurz anläuft. Wenn eins der beiden ICs Fritte ist, steht das Ding normalerweise, egal, was man mit dem Arm anstellt oder ob man Start drückt. Interessant ist im Augenblick nur die Motorplatine. Der Rest ist "Convenience" für Stroboskop und Tastenbedienung. Das ist im Moment mal ganz außen vor. Aber beim Einschwenken des Arms muß der Motor laufen. An sich ist das funktionierende Stroboskop ein Indiz dafür, daß die Hauptspannung (1.) okay ist, denn die wird daraus abgeleitet und aus der Trafowechselspannung wird das Taktsignal für die LEDs generiert. Das funktioniert aber auch noch, wenn die Hauptspannunga auf z.B. 15V zusammenbricht. Durch die kurzen Taktimpulse ist dabei kaum ein Helligkeitsverlust feststellbar - aber dann zieht irgendwas deutlich mehr Strom, wie es sollte.

    Wichtiger ist die Hilfsspannung (2.), weil die die ICs versorgt und das Regelsignal erzeugt. Wenn die nicht richtig fluppt, gibt es -möglicherweise- einen kurzen Anlaufimpuls an den Motor - und dann versandet die Regelung und er bleibt wieder stehen.

    Da auch mal die Polarität von C1 prüfen.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/626s/626s-05.jpg


    Plus muß "nach innen", Minus nach außen zum Platinenrand weisen.


    :)

    Hi Jo !

    Ich vermute, es hat was mit der Motorsteuerung zu tun, hat jemand eine Idee wie ich weiter vorgehen sollte?

    Mach' mal als erstes den dicken Elko in der Trafokiste neu und -vielleicht- noch die zwei oder drei "ROE"-Mülltonnen auf dem Motorboard.

    Das sind immer die offensichtlichsten Ausfallkandidaten, die einem in die Cornflakes pinkeln können. Wenn der Motor noch mal kurz anläuft, sind die u.U. noch nicht so tot, daß sie bleibenden Schäden beim Rest angerichtet haben. Aber einer von denen, der einen niedrigen Innenwiderstand entwickelt hat, reicht, um den Motor wieder zum Stehen zu bringen.


    :)


    Hier mal der relevante Auszug aus meiner Kondi-Liste mit den Reichelt / Conrad Nummern.

    Du brauchst mindestens den C55, C1, C2 und C13.

    ... stelle gerade fest, daß da ein paar Angaben fehlen. Muß ich nochmal nacharbeiten.


    :S


    Und - ach so .... wenn Du die Kondis schon getauscht hast, würde ich nochmal genau prüfen, ob alle richtig rum drinsitzen.

    Da sind die etwas zickig.


    :P

    Hi Kay !

    hast du meine Nachricht bekommen?

    Hab's gerade gelesen - funktioniert also.


    Überlege mir noch eine Antwort. Da muß ich auch erstmal in meinen Kalendereinträgen blättern.

    Ist nicht so, daß ich keine freien Termine hätte, aber manchmal springen einen so Familienfeiern und Geburtstage einfach so an ...

    Sieht aber zumindest nächstes und übernächstes Wochenende gut aus. (Sa. & So.)


    Plötzliche Leblosigkeit außen vor ...


    ^^

    Hi Elim !


    How can I measure this ?


    Update : I took some measures this afternoon I've found : 6,9 ohms for the upper speaker, 8,8 ohms for both the middle and lower one. I haven't measure the tweeter as it appears to be working...

    The assumption on the tweeter should be okay.


    However: I forgot to note the fact that the chassis need to be disconnected from the crossover for measuring.

    The values nontheless are plausible, since the upper is midrange and the lower ones lowrange. Wonder how the whole system is wired on the crossover to gain 8 Ohms nominal impedance with two 8 Ohms woofer chassis. The data sheet mentiones that the lowest impedance is 2.9 Ohms. Which points in the direction that the woofers are coupled in parallel with a large filter coil and appropriate resistance.


    https://www.focal.com/sites/ww…6-specification_sheet.pdf


    I do not hear any of those noises, *fingers crossed*

    Good sign.



    I do have those, but no dummy load 8ohms if that's what you meant in the following sentence by "the load resistor".

    No, not of that kind.


    The usual way is to wire the "chassis to test" in series with a large ceramic resistor (no wire-wound !) of same or larger resistance.

    You feed a sound generator signal to both and use the scope over the resistor. The resistor has a low impedance and largely only ohms-resistance. The resonating coil has a ohms-resistance (the length of wire) but also an inductive resistance (the coil form). When moving it creates a counter-electromotoric power, particularly around the chassis mechanical resonance point. You can read the resulting peaks of a proper moving coil along the resistor then. With only measuring the chassis the low output impedance of the signal generator surpresses the inductive countering peaks most likely so you need a "ballast resistor" or load resistor for that purpose.

    By touching the membrane you could also test whether this value changes along with the mechanical swing (or with dampening it respectively). A defective coil creates peaks through induction as well, but that a) does not result much in sound output or b) are pretty much unaffected if you mechanically dampen the membrane.


    Yes there's one shop which sells only speakers and related items

    You should talk with them first before ordering "something" on the internet.

    A) it is a local business, which needs support and B) they might have the stuff right from off the shelve.


    :)

    Hi Elim !


    I'm glad I'd sharpened your sensitivity to "the case" so that error didn't come away unrecognized ... :)


    So I guess I'm down to check the Filter, there's 3 capacitors in it : one 15UF, one 75 uF, and one 170uF. Should I try those ?

    Well ... here we are skating on thin ice.


    Given the speaker chassis themselves are undamaged and don't have internal faults like burned / deformed / partially loose voice-coils I would suspect the caps for the mishaviour. Testing the chassis is a bit difficult to do. But if you a) measure the speakers DC resistance and b) move the woofer membranes slowly and carefully by hand and *do not* feel any unusual scraping or scratching they should be okay. Testing mids and tweeters without a soundgenerator and a scope is practically impossible.

    (You need to curve in the dynamic resistance of the coil towards a load resistor against the soundgenerator signal. A defective coil does not respond accordingly and does not create a counter-current while moving. That for the protocol.)


    Some points: these filter capacitors are usually bipolar. Means because they are built for AC-operation they don't have plus and minus like polarized capacitors in power supplies etc. Secondly they are *a tad* more expensive. And - yes - for a unique structure and identical sound on both speakers you will have to replace them on both speakers.


    And the need may occur to parallel wire in two capacitors for one since the matching values might be unavailable. And at least the 170µF is one fat piece of a capacitor in that position.


    You could waste a lot money on them if you buy "handpicked, made by virgins at a full moon night" and made from "stuff outside our physical understanding" (= HiFi-Voodoo-Caps). Don't use them. Look at the voltage ratings first. I would guess since the speakers are rated for 150W peak they might be 50V types. "Modern" ones are rated 63 or 75 or even 100V - you are not using these *unless* they are not much more expensive than the 50V-types and if 50V's are available. Since at least the smaller two are likely to be the mid- and treble-filter caps you should get caps values as close as possible, because the capacity affects the crossover frequencies.


    I don't know where you would buy that sort of stuff in Paris. I would bet there are shops that sell DJ- and Musicians stuff for selfmade speakers. A shop like that would be the proper adress.


    Need more input ?


    :)

    Hi !

    Die großen Kondensatoren C302 und C303 haben einen leichten durchsichtigen Film am Boden (Bild). Ist da was ausgelaufen, oder muss das so?

    Bei japanischen Geräten (und das C804 ist eins ...) müssen laut den lokalen Bauvorschriften große und massereiche Bauteile als Vibrationsschutz mit der Platine verklebt sein. Das unter den Elkos sind die ausgetrockneten Reste eines einstmals pattex-artigen Klebers, der ein wenig nachgibt, damit das Bauteil die Platine nicht zerbricht, es aber nicht losreißen kann. In einem Land mit nur 100V Netzspannung, mit überwiegend aus Holz und dicht an dicht gebauten Häusern aber vielen Erdbeben pro Jahr, die bis zur Stärke 3.5 als "bedeutungslos" eingestuft werden, gelten eben besondere Regeln ...


    :)



    http://www.hifi-archiv.info/Dual/c804s/


    Das Gerät hat drei Hauptspannungen, die aus dem Trafo gewonnen werden:

    Einmal 14V die für den Motor und die automatische Abschaltung genutzt werden.

    Einmal 10V für Beleuchtung, die mit den 14V aus einem Gleichrichter gewonnen werden

    Einmal 30V, die auf 21V runtergeregelt werden aus einem zweiten Gleichrichter.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/c804s/C804_08.jpg


    Das ist die Regelstufe um die Transistoren Q305 und Q304.

    Ich würde mal ein Multimeter an die 21V Ausgangsspannung hängen und gucken, ob die bei dem Fehler dann zusammenbricht.

    Möglich wäre ein sterbender Hauptkondi C302 (1000µF)


    Dann gibt es aber noch ein Muting-IC in der Schaltung (IC301) - ein TA7324P. Das wirkt als Dämpfer beim Ein- und Ausschalten.

    Dabei zieht es das Tonsignal gegen Masse. In dem Umfeld gibt es ein paar kleinere Elkos für die Versorgung und das Timing (C306 / C307) und es ist mit an die +10V für die Beleuchtung gekoppelt, um schnell zu erkennen, daß der Trafo abgeschaltet ist. (R310 / C305).


    Eventuell mal in dem Umfeld gucken.


    Wenn während des Fehlers die Beleuchtung flackert ist eventuell der Halter oder die Sicherung F3 beschädigt.


    :)

    Hi Romme !

    wenn ich das richtig sehe, erfolgt beim 1010er die ausbalancierung auf 0 und die einstellung der auflagekraft NUR über eine feder, oder? dann ist die wohl ausgehängt oder hinüber...


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/1010Fs/1010f-15.jpg


    Zwei: die Torsionsfeder 51 und die Druckfeder 49, die das Gebilde unter Spannung hält.

    Darin ist noch der Metallstift 50 und die Lagerachse 41 involviert.

    Doof dabei ist, daß die (losen) Kugeln des Vertikallagers durch den ganzen Krempel ebenfalls fixiert werden.

    Das Zerlegen sollte in einer Wanne erfolgen ... auf einem Teppich findest Du eine runtergefallene Kugel nie wieder.


    :rolleyes:

    Hi !

    Sollte das wirklich original sein?:

    Nein. Ist es nicht - und da bin ich erstmal etwas verblüfft.

    Sowas habe ich bisher noch nicht gesehen. Man lernt jeden Tag was dazu.


    Hat das runde oder eckige Anschlußpins ? Die Dual Keramiker haben eckige.


    Als mögliche Quellen kommen irgendwelche China-Hinterhofbuden in Frage (wo heute noch sowas für Low-End-USB-Dreher gefertigt wird) oder auch z.B. Unitra Fonica in Polen, die bis in die 1990er noch das Telefunken T25/2 (auch bei Thakker im Programm) gebaut haben. Glaube Tesla in Tschechien hatte die Fertigung von Keramiksystemen schon relativ früh Anfang der 90er eingestellt. Und irgendwer muß ja auch die Gehäuse gemacht haben. Gut - die Gehäuseschalen sind aus Spritzguß, da braucht man nur eine Form und ein kleine Schmiede, die sonst Drehknöpfe für Kofferradios und Cassettenspieler herstellt, dann ist man im Geschäft. Aber so ein System wie das CDS660 nachzubauen, finde ich doch ein bißchen schwachsinnig, offengestanden. Wer macht sowas ?


    Wenn der Händler das nicht wieder zurücknehmen will, dann kannst Du das "Fotoobjekt" von oben haben - im Austausch gegen das da.

    Das möchte ich mir doch mal aus der Nähe angucken.


    :S

    Hi !

    Also der Tonabnehmer selber tönt schlechter.

    Auch mit der original Dualnadel

    =O


    Das wäre echt neu.

    Wie schon geschrieben: ich habe einen Flohzirkus an Geräten mit den Systemen und ich habe eine Haribodose mit toten CDS650 ... und klanglich nehmen sich beide (bei mir) nichts.


    In dem Fall würde ich versuchen, daß sie das Ding zurücknehmen.


    Mal zur "Querkontrolle": das hier ist ein originales Originalsystem mit Originalnadel



    Erkennbar an dem Schild vorne - was jetzt leider auf dem Kopf steht und wo "CDS 660" und "Dual" draufsteht.

    Das gab es auch in Negativdruck, also silberner Untergrund, schwarze Bedruckung, wie es beim CDS650 immer üblich war.

    Oben / hinten ist das Herstellungsdatum in Woche / Jahr draufgeprägt - nicht gedruckt. Dieses ist in der 5. Woche 1979 vom Stapel gelaufen. Die Schriftfarbe ist unterschiedlich. Weiß' nicht, woran sich das festmacht.


    :)