Beiträge von wacholder

    Hi Ernst !

    Bei der Gelegenheit noch eine Frage zur Seite 12. Fig. 18 des SM: Dort kann man zwar erkennen, dass da ein Abstand 0,3mm betragen soll, aber der 2. Messpunkt ist mir nicht ersichtlich. Der eine Messpunkt ist der Vierkant. Aber zu was, also zu welchem 2. Messpunkt sollen es 0,3mm sein?

    Ja - ich weiß auch nicht, welcher Hirnfurz die Beschreiber da gequält hat, aber da die Kante, hinter der der Vierkant verriegelt unter der dicken Scheibe liegt, ist der Abstand weder zu sehen, noch zu messen.

    Der Punkt ist aber der, daß die Sperrklinke etwas widerspenstig wird, wenn zu viel Druck (bzw.: Zug) vom langen Schaltarm darauf liegt.


    Da gibt es eine kleine Schlitzschraube neben der Rillenachse, womit die beiden Hälften des Schaltarms gehalten werden. Wenn man die etwas löst, kann man den "Knickwinkel" der beiden Teile etwas justieren. Die Standardeinstellung ist, daß der breitere untere Armteil an beiden Seiten etwa gleichweit unter dem schmaleren oberen Teil hervorguckt. Wenn man die jetzt eine Winzigkeit verstellt, so daß der Teil zur Schaltklinke minimal lockerer wird, vergrößert man auch den Abstand zwischen der Sperrklinke und dem Vierkant - was im Endeffekt dazu führt, daß die leichter beweglich wird und vom Bolzen am Armsegment leichter beiseite geschoben werden kann.


    "Downside": wenn man ein bißchen zu viel verstellt, fällt der Schaltarm eine Winzigkeit zu weit zurück, wenn er einrastet - und der Motorschalter wird gelöst und der Motor bleibt stehen, wenn der Arm aufgesetzt hat. *Das* widerum kann man am Motorschalter durch Nachbiegen eines Blechlappens korrigieren - oder die Einstellung etwas zurücknehmen. Das ist immer ein bißchen eine Balance zwischen zwei Fehlermöglichkeiten.


    :)

    Hi !


    For further reference:


    Dual TK_20161105.pdf


    It is not 100% complete, since it is a compilation I did over various years using Dual catalogues and price-lists mainly.

    Some numbers are missing and I cannot tell wether they are really missing or not used.


    TKO is the old carrier as used on the early versions of the 1009 and 1010

    TK14 and 15 are the high-side carriers

    TK24 and 25 are the low profile carriers as used on the 1229.


    :)

    Hi !


    TK xxx are pre-mounted sets consisting of a bare system carrier + a pickup combined in the factory.


    The TK136 is a TK24 (slim sides) with a Shure V15-III factory mounted.

    The TK157 is a TK15 (high sides with VTM adjustor wheel) with a M91MG-D factory mounted.

    The TK128 is a TK14 (high sides w/o VTM adjustor wheel) with a DM101M-G factory equipped. This might have been the TK the 1229 came with.


    The 1229 can use all TK14 / TK15 (high sides) or TK24 / TK25 (slim sides).

    The TKx5 have an adustor wheel and a moving holderplate to compensate the different vertical tracking angles on the needle tip when the player is used as a changer / player only. The 1229 doesn't need that, since it has the Multi / Single switchable height adjustment on the rear of the tonearm main bearing. But nontheless: you could use these TKs as well because they are physically compatible.


    Excuse my ignorance. ; (

    No problem.

    I have been taught: "If you don't know - just ask !"


    :)

    Hi Ernst !

    Daher verstehe ich auch nicht, wieso dieser Fehler so hartnäckig ist.

    Ich ehrlich gesagt auch nicht. Gerade der 1214 ist normalerweise ein verläßlicher Geselle und nur schwer totzukriegen.

    Nehme ich ihn dann von Hand hoch und setze ihn auf die Platte, muss ein kleiner Widerstand überwunden werden.

    Das dürfte normal sein, weil der Lift noch angedrückt ist und die Reibfläche auf dem Haupthebel liegt.

    Ich muß da nochmal etwas drauf herum meditieren.


    :)

    Hi Ernst !

    Hauptsächlich bin ich ein schlechter Lehrer/Erklärbär/Instruktor. Darauf bezog sich auch mein Lob. Denn ich bin ja nicht der erste, der dir und dem Forum die wohl immer gleichgearteten Fragen stellt. Und dass es dann auch immer wieder geduldige Antworten gibt, ist schon löblich. Und hat auch mal ein wenig Dankbarkeit und Anerkennung verdient.

    Abgesehen davon, daß ich mehr als mein halbes Leben im Kundendienst arbeite, wo man öfters was erklären muß, ist das Wiederkehren von immer wieder denselben Fragen auch - ein bißchen - die Schuld der Suchfunktion im Forum. Und der Tatsache geschuldet, daß nicht alle so internet-affin sind, eine Antwort in *diesem* Forum über eine Google-Suche zu finden.


    Und ich hasse es den Leuten dann so schlaue Sprüche wie "bemüh' doch mal die Suchfunktion" vor die Füße zu werfen.

    Bei umfangreicheren Antworten verlinke ich schon mal auf frühere Artikel und Threads, wo ich weiß, daß das alles schon mal in epischer Breite verhackstückt wurde. Man muß das Rad auch nicht jeden Tag neu erfinden. Aber manchmal kann ich eine Antwort schneller formulieren und reinhacken bevor *ich* den Thread wiederfinde, zu dem die Frage paßt ...


    Morgen ist Enkeltag. Also wird der Dreher am Mittwoch mal wieder den OP-Tisch bäuchlings besuchen müssen. Aber dann wirklich ein letztes Mal. Alder ey ich schwör

    Viel Spaß mit den Enkeln.


    Eines Tages werden die sich daran erinnern, daß sie mal mit dem Opa vor so einer musikmachenden "Schwarze-Scheiben-Maschine" gesessen haben ...


    Ankes Neffen und Nichte erinnern sich heute noch daran, wie wir damals mit dem P44 und Singles auf der Wechselachse auf der Veranda gesessen haben und sie sich königlich amüsiert haben, wenn eine Platte zu Ende war und die nächste runtergeplumpst ist und dann angefangen hat zu spielen. Sowas bleibt hängen.


    Schönen Tag dann !


    :)

    Hi Ernst !

    Ihr seid ja wirklich geduldig. Finde das bemerkenswert, weil Geduld nicht grad zu meinen Tugenden gehört ;-)

    Ich sag' immer, daß man im Alter geduldiger wird.

    Einfach, weil einem vieles auch einfach scheißegal geworden ist.

    Und man sowieso nicht mehr so schnell wie früher ist. Wenn man sich aufregt, geht das auf die eigene Gesundheit und Laune.

    Also wozu ?


    Guck' nochmal in Ruhe, wenn Zeit und Lust da ist.

    Wenn nicht, dann eben nicht. Bringst Du das Ding mal mit, wenn wir wieder "Lagesessions" veranstalten können, ohne uns den Arsch abzufrieren.


    :)

    Hi Martin !

    Aber das führt hier langsam vom ursprünglichen Thema weg, ich will den Beitrag ja nicht mit meiner CV-Renovierung kapern...

    Wenn es lehrreich und unterhaltsam ist ... und ein paar neue Fakten und Denkanstöße liefert ?


    Gehört doch mit dazu.


    Bei den Elkos sollte eigentlich gar nix durchkommen oder bestenfalls ein paar Millivolt.

    Da ist hinten am Lautsprecher-Ende vom Kondi noch das RC-Glied - was aber gegen Masse läuft - und der Widerstand zur Gegenkopplung dran.


    Das ist ein 3K9 und der Emitteranschluß von T6 sollte auch nur auf 0.2V liegen.

    Ohne angeschlossene Lautsprecher *könnte* es sein, daß die Spannung über den unbelasteten R55 mindestens bis zur Höhe dieser Emitterspannung ansteigt. Wenn dann die Symmetrie-Einstellung nicht optimal paßt, oder der Wert am Emitter höher ist, kann das schon weiter ansteigen. Mit angeschlossenem Lautsprecher sollte dann aber keine DC-Spannung mehr meßbar sein. Die ist bei dieser Art "Single-Ended"-Endstufen auch irrelevant, weil sie vom niederohmigen Lautsprecher *hinter* dem Ausgangselko sowieso gekillt wird. Bei Endstufen ohne Ausgangselkos spielt die DC-Balance schon eine entscheidende Rolle.


    :)

    Hi Ernst !


    Was mir gestern mit meinem bräsigen Kopf und dem vom 80. Geburtstagsessen überfüllten Magen noch entgangen ist, ist der Umstand, daß der Arm einen Zentimeter *vor* der Platte hängenbleiben soll.


    Wenn dem so ist, dann ist wahrscheinlich wirklich die von Martin schon in die Diskussion geworfene Sperrklinke der Auslöser.

    Ein solcher Fehler wird doch oft von der Klinke (Pos. 234) verursacht, die das Segment nicht frei gibt. Da muss dann die Klinke eingestellt werden, Service S. 12, Fig. 18.

    Der Punkt ist der:

    - Oben zieht man den Flügelschalter auf "Start"

    - Der Motor dreht los und über das gestänge wird das Kurvenrad eingekuppelt und dreht los

    - Der Haupthebel drückt an, hebt den Arm und schiebt ihn (erfolglos) außen (falls er mal nicht auf der Ablage liegt)

    - Kleine Kunstpause

    - Der Haupthebel bleibt angedrückt und schiebt den Arm nach innen

    - hinten am Armsegment schiebt ein nach unten gerichteter Bolzen die Sperrklinke an die Seite. (Dieses Kupferblech)


    Möglichkeit 1: er schafft das und schwenkt weiter, bis der Anschlagbolzen hinten an der Größeneinstellschiene anschlägt.

    Möglichkeit 2: er schafft es nicht und der Arm bleibt zwischen Armablage und Platte hängen.


    Die Sperrklinke ist dafür da, daß man den Arm nach innen schwenken und den Motor starten kann. Wenn sie weiter herumgeschoben wird, hakt sie hinter einem Vierkant ein und verriegelt den langen Schaltarm, der Reibrad und Motorschalter betätigt. Motor bleibt an, Teller dreht ... man kann den Arm mit dem Handlift irgendwo absetzen.

    Beim Rücklauf wird die Sperrklinke wieder losgeworfen und der Schaltarm fällt in seine Ruhelage. Motor schaltet ab, Reibrad wird weggeschwenkt, Teller läuft aus.


    Ich danke euch auf jeden Fall für eure Mühen. Und Peter danke ich für die Geduld, mit der alle meine Fragen beantwortet hat.

    Irgendwann werden wir das Schwein schon töten - und wenn es noch so quiekt !


    :)

    Hi Martin !


    Ich habe mich bei meinen Elko-Kuren inzwischen auf die roten Würth mit 105° eingeschossen.

    Die sind von den Werten recht stabil, preislich okay und man sieht sofort, wo man schon fertig ist ...


    Wie langzeitbeständig die dann effektiv sind, wird sich zeigen.

    Die ROE-Zylinder waren ja auch mal als das geilste seit geschnitten Brot vermarktet worden.

    Und die ersten zehn Jahre haben sie diesem Anspruch auch genügt. Waren schließlich so mit das teuerste, was man für kommerzielle Geräte verwenden konnte. Ja ... aber dann ...


    Absolute Sicherheiten gibt es nirgendwo und gerade bei Elkos ist die Lebensdauer mitunter arg eingeschränkt.


    :)

    Hi Martin !

    Wobei ich nur noch radiale habe. Das wird ja auch immer weniger, mit den axialen Typen...

    Es gibt einen wunderschönen 2200µF / 40V von Vishay beim Onkel Claus.


    Aber *ich* hätte andererseits auch noch einen Karton mit einer Rolle 2200µ F/ 35V radial, ein Industrie-Restbestand. Weiß' nicht, wieviele da insgesamt drin sind, aber es sind viele. Da würde ich vermutlich auch die radialen nehmen ...


    ^^

    Hi Martin !

    Der 'Tonarmplöppel' ist vermutlich der Steuerpimpel.

    Nein, in dem Fall meint Ernst den gefederten Anschlagbolzen, der an die Großen-Einstellschiene tickt, um den Arm an der Aufsetzposition für 17 / 25 / 30 cm-Scheiben abzufangen. Der 1214 hat ja noch keinen Steuerpimpel, der nimmt ja die gefederte Reibfläche unter dem Liftbolzen dafür.


    Ernst: ich kann mir zwei Szenarien vorstellen:

    1. Der Bolzen sitzt fest und ist nicht ganz ausgefedert.

    2. Irgendwas ist verbogen: der Ausleger vom Armsegment, auf dem der Bolzen sitzt, der "Mitnehmer" von der Liftschiene, der von unten gegen die Reibplatte des Haupthebels drückt, oder die Einstellschiene selber am hinteren Ende.


    Es wird irgendsowas blödes sein. Der 1214 ist ein total robustes Möbel noch mit viel Metall in der Mechanik und der funktioniert üblicherweise. Zumindest *das Aufsetzen* an der richtigen Stelle kriegen 9 von 10 immer hin, egal, wie verschlissen und verstellt die Mechanik ist.


    :)

    Hi Ernst !


    Das dürfte die Schraube sein, die die Bewegung des Arms nach oben hin begrenzt.

    Der ist ja als Plattenwechsler konzipiert und wenn ein Stapel Platten aufliegt, muß der Arm einerseits hoch genug heben, um sechs auf dem Teller liegende Platten ohne zu kratzen oder anzuschlagen zu überfahren und sauber aufzusetzen.

    Andererseits darf der Arm aber auch nicht *so* hoch heben, daß das Oberteil vom Arm gegen die noch auf der Wechselachse "schwebenden" Platten knallt.


    :)


    Die Schraube wird im SM auf Seite 9 bei dem Fehler "Tonarm wird beim Einschwenken durch Schallplatte behindert" beschrieben.


    :)

    Hi Martin !

    So nebenbei... Was ist eigentlich aus deinem beabsichtigten Umbau geworden Peter/Wacholder?

    Ist immer noch im Status "beabsichtigt". Ich habe mehr Baustellen, wie ich Zeit dafür habe, daran zu arbeiten.


    Der Ruhestrom war aber nur bei 35mA. Welche Bauteile außer dem NTC haben da noch Einfluss drauf? Ich habe jetzt mal auf 50mA hochgeregelt, bin mit den Potis aber fast am Anschlag, was mir etwas komisch vorkommt.

    Einfluß ?

    Alle Widerstände von R43 - R49, die 6.8V Z-Diode D1, der Elko C24.

    Schlimmstenfalls auch noch die Einstellung der beiden Potis R41 und R42 sowie die Verstärkungen der vier Transistoren, die die Endstufe bilden.


    Ich persönlich halte den angegebenen Ruhestrom von 60mA für etwas hoch. Der ist bei den Prüf- und Justierdaten sogar mit 70mA nach 5 Minuten Warmlaufzeit angegeben.

    30 - 40mA sollten es an der Stelle auch tun, ohne zuviel Verlustleistung auf den Endtransistoren abzuladen.


    Ich würde mal ein paar Messungen an den im Plan angegebenen Stellen machen.

    Insbesondere, ob zwischen R44 und R45 tatsächlich 23V anliegen und ob dann am entgegengesetzten Ende der Z-Diode die 16.2V (23V minus der Z-Spannung) zu messen sind.


    :)

    Hi !


    CS14 ist die Verkaufsbezeichnung des 1224-Chassis in der K14 Konsole mit der H14 "Mauseloch"-Haube zum Abnehmen. Die K14 ist eine kleine Kunststoffzarge ohne Deckelscharnier. Theoretisch ist die für alle mittleren Chassis geeignet. Viele mögen die nicht so sehr, dafür wird sie häufig für kleines Geld angeboten.


    :)

    Hi Albert !

    Man kann natürlich auch 2 4-Ohm-Boxen Paare in Reihe schalten (also an einem LS-Anschlusspaar in Reihe - nicht parallel) - dann ist man auch bei ca. 8-Ohm.

    Natürlich.


    Nur dooferweise nutzen die Leute immer die am Gerät vorhandenen Lautsprecheranschlüsse - und nur bei sehr wenigen Geräten werden dabei die Boxenpaare in Reihe geschaltet. Den Heckmeck mit separater Beschaltung macht sich keiner und wenn man dann auch noch Geräte mit DIN-Buchsen und -Steckern hat, ist der Aufwand noch größer. An der Stelle haben die losen Kabelstrippen der späteren Kommerzgeräte Vorteile ... trotzdem macht das keiner.


    A) weil das umständlich ist, B) weil kaum einer die Auswirkungen begreift und C) weil man dann nicht zwischen zwei Paaren hin und her schalten kann. D) geht dann das Gewinsel los, wenn sie ihrem Verstärker das Lebenslicht ausgeblasen haben, weil sie *doch* zwei 4-Ohm-Paare an einem Verstärker betrieben haben, der das nicht lange mitmacht. Oder nicht lange bei voller Pulle. Lehrgeld.


    "Better Luck Next Time ..."


    ^^