Beiträge von Platten-Spieler.de

    Hallo Gernot,

    danke für den Tip!

    Werde ich nachher mal so versuchen und berichten...


    Hallo Sadik,

    auch Dir vielen Dank für Deine Anmerkung.

    Die Schnappfeder ist an Ihrer Position und der Hebel hält sauber in seinen beiden Positionen.


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich suche eine unmissverständliche Anleitung, wie ein Kurvenrad gewartet wird.

    Gestern hab ich da die PDF-Anleitung von Dualcan gefunden - habe aber etwas Probleme mit seinem (Deinem) "Cogney-Englisch" (möglicherweise Fachwörter), was bei einer Google-Übersetzungen ziemlichen Kauderwelsch ergibt und also zu Missverständnissen führt.


    Gibt es da nicht irgendwo eine Anleitung auf Deutsch?

    Mir geht es vor allen Dingen um die beiden Abstellbleche (beim 1214), wie man da die richtige Ballance zwischen Reibung und Leichtgängigkeit herstellt.

    Bei mir schaltet er entweder garnicht ab und bleibt in der Endlaufrille (wohl zu fest) oder er verfällt in Dauerspiel (wohl zu locker)...

    Es scheint da ja sehr auf das richtige Öl/Fett anzukommen und auf die Positionen, wo es aufgetragen wird.

    Gibt es da einen Trick?


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo in die Runde!


    Frank, die M20E-Nadel gibt es nur elliptisch - sonst wäre es eine FF15D (DN353).

    Die ist aber "gebondet" und der Nadelkörper wäre rot - ausserden steht es drauf...


    Dein Mikroskop scheint aber nicht wirklich was zu taugen, denn die Bilder sind ziemlich unscharf.

    Man erkennt allerdings gut den Staub auf den Nadelträgern, was schonmal auf gebrauchte Nadeln schliessen lässt.


    Das A und O bei Nadelbildern ist, daß die Tiefenschärfe bei großen Vergrößerungen nur einen wirklich winzigen Bereich einschliest und man garnicht den ganzen Diamanten auf ein Bild bekommt.

    "ParrotHH" macht da wirklich sehr gute Bilder (vornehmlich im AAA-Forum), indem er verschiedene "Schichten" (die Schärfebereiche) der Diamanten aufnimmt und dann mit einer Software wieder zusammensetzt, was dann nahezu perfekte Bilder ergibt (ich möchte nicht wissen, wieviel Zeit er dafür aufwendet..).


    Mit einem Bild lässt sich mit einer Aufnahme etwa sowas hier rausholen:

    Das ist die Nadel der D200E von Ortofon, auf der man hier jetzt prima die "Ellipse" sehen kann.

    Das geht aber nur, wenn das Licht- und Schattenspiel stimmt und man muß die Nadel schon oft etwas drehen, bis das stimmt.

    Ich arbeite hier am liebsten mit Tageslicht (auf der Fensterbank), benutze aber auch gerne zusätzlich eine Taschanlampe, um die Facetten sauber aufs Bild zu bekommen.

    In 5 Minuten ist das jedenfalls nicht gemacht und man braucht auch einige Übung.

    Eine vorherige ordentliche Reinigung der Nadel ist natürlich obligatorisch.

    Ich nehme dafür dann erstmal den "Zauberschwamm" (Schmutzradierer) und zu guter Letzt noch einen feinen (Kohlefaser-)Pinsel.


    Hier nochmal ein Bild:

    Das sind die Facetten eines Shibata-Schliffes (ATS14).


    Mein Mikroskop hat übrigens direkt aus China um die 30 Euro gekostet (nannte sich "Endoskopkamera).

    Man kann sich damit auch seine Zähne von hinten anschauen...


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo Experten!


    Abgesehen davon, daß es ja die Dual-Einstellehre gibt (wo sich ebenfalls die Geister scheiden, welche Position da die richtige ist), ist meines Wissens eine Schablone auch von der Tonarmgeometrie abhängig. Also von der Tonarmlänge (und dann natürlich von normgerechten Kröpfungswinkel) und die ist bei Ortofon def. anders als bei Dual.


    Ich benutze (oder besser empfehle, da mir die Genauigleit der Dual-Einstellehre ausreicht und alles ja eh immer nur ein Kompromiss ist) die "Audio-Schablone", die eben auch die Tonarmlänge berücksichtigt.

    http://www.vono.ch/akustik/ers…nspieler/SchabloneDIN.pdf


    Einen Tangential-Plattenspieler herkömmlicher Bauart (mit Motor-Nachführung), der wirklich zu 100% tangential abtastet gibt es aber eigentlich garnicht, da der Tonarm immer erst einen gewissen Fehlwinkel benötigt, damit der Nachführmotor Strom bekommt.

    Er ist zwar sicher sehr klein, der Fehlwinkel - aber 100% Genauigkeit sind es nicht!


    Lösungen wie beim Garrard Zero 100, wo der (schwenkbare) Tonarmkopf per Gestänge der Position auf der Platte angepasst wird oder ein Tangentialarm, der auf einem Luftkissen "reitet" und so direkt von der Rille weitergezogen wird, sind da sicher perfekter...

    Ausserdem mag ich keine weiteren Motoren in einem Plattenspieler, die nicht dem Antrieb des Plattentellers dienen, da diese immer Schwingungen auf den Plattenspieler übertragen (z.B. der Tonarmlift der Thoens TD126 - grässlich!)...


    Aber - letztlich helte ich es mit Wido:


    Eine Wissenschaft daraus zu machen ist meiner Meinung nach Blödsinn, da man sich immer nur einem Ideal annähert und es nie erreichen wird. Die einzig sinnvolle Optimierung ist meiner Meinung nach einen möglichst langen Tonarm zu verwenden, wodurch rein geometrisch der Fehlwinkel reduziert wird. Ob man das allerdings hört... :/ Meine Spieler haben alle 9" Arme und ich bin damit sehr zufrieden.

    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo Jo,

    wird dann ein bischen eng auf der Pladde ^^ , ich werde zuerst mit einem 1000er/Kanal testen

    ...nun, wo es immer schwieriger wird, axiale Kondensatoren zu bekommen, kann man mit einer Dremel und etwas Phantasie durchaus auch radiale Exemplare einbauen und daß muß nicht "gebastelt" aussehen.


    Aus:

    kann man also auch

    machen.


    Das erleichtert die Bauteile-Beschaffung ungemein und bietet zudem noch Platz zum "pimpen"...


    Gruß, Andreas

    ...rein rechtlch hast Du bei einem Kauf von einem offiziellen Händler in der EU immer ein 14-tägiges Rückgaberecht - besonders, wenn Du dann noch per PayPal zahlst. Bei einem Privatkauf und "gelogenen" Artikelmerkmalen und PayPal-Zahlung allerdings auch. Da hat der Verkäufer dann klar die Arschkarte...


    Bei den "Einwänden" hier sehe ich eher niedere Motive wie Neid und Mißgunst (und C3PO ist ja auch schon gesperrt worden weil wahrscheinlich ein Fake/Zweit-Account und dann mit gleicher IP-Nummer hier im Board angemeldet!..


    Gruß, Andreas

    Ein Gewerbetreibender unterliegt nur der Mw-Differenzbesteuerung, also nicht dem vollen Betrag.

    Sorry, aber das ist Blödsinn! Wenn jemand "inkl. MwSt." explizit angibt, bezahlt er diese auch!

    Und korrekterweise gibt dieser Anbieter auch ordentlich seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an - ist also 100%ig MwSt-pflichtig!


    Den Rest Deines Beitrages lass ich mal undokumentiert...

    P.S.

    ach ja - es geht ja um den 704! Der hat natürlich keine Automatik und ist entsprechend weniger wartungsintensiv.

    Ich war jetzt beim "721". Den hat der Anbieter auch und ist da natürlich auch ein bischen teurer - aber auch die 499 Euro, die er dafür aufruft sind HEUTZUTEGE durchaus üblich!

    Was genau wäre das Risiko dabei? Lediglich der Privatverkauf? Oder auch der angesprochene Punkt mit schlechter Nadelversorgung.

    ...nein, das Risiko wäre da eher in einem Gerätedefekt zu sehen.

    Da wäre dann erstmal das leidige Problem mit dem Steuerpimpel und die ganze Mechanik (Automatik) möchte gerne auch mindestens teilzerlegt werden, entfettet und neu geschmiert.

    Auch ist öfters auch am Motor etwas "zu löten" und natürlich auch der "Knallfrosch" (resp. die Knallfrösche).

    Das kann hier im Board vielleicht jeder zweite, aber nicht jeder ist ein wirklich geübter Schrauber (der man schon sein sollte, wenn man sich nicht jeden Schritt hier im Board erklären lassen will) und dann gibt es ja auch noch die mit den beiden linken Händen...

    Es gibt nicht wenige, die für eine solche "Revidierung" auch gut und gerne in einer "Fachwerkstatt" so um die 200 bis 300 hinlegen. Freiwillig!

    ..sei froh, wenn da NICHT das V15III drin ist!

    Dafür gibt es schon lange keine Originalnadeln mehr und alles andere sind nur Kompromisse oder teurer, als der ganze Apparat...


    Das V15III wird sowieso durch eine gewisse "Legendenbildung" völlig überbewertet.

    Am "D105ED" (welches tatsächlich ein Shure M95 ist, das nicht wirklich schlechter, als das V15III ist) hängt dort zwar auch nur eine sphärische Nachbaunadel dran, aber auch da gibt es durchaus gute Exemplare, mit denen man Musik hören kann...


    Wenn Du da mal was anderes/besseres haben willst, weiß Du ja jetzt, wo Du es bekommst...


    ...und bedenke, daß 300 Euro durchaus ein Betrag sind, den man gut und gerne auch für einen sehr guten Tonabnehmer ausgeben muß (bei mir natürlich auch weniger)!

    Hallo Christian,

    für meinen Geschmack sind die Angebote zu teuer

    Nun - die 2000-nuller-Jahre sind vorbei und inzwischen hat sich einiges geändert - z.B. die "Renaissance der Schallplatte" seit 5-6 Jahren...

    ..und nicht jeder möchte erstmal 3 Stunden an seinem "neuen" Plattenspieler "basteln", bevor er ihn benutzen kann!

    Inzwischen hatte ich 6 oder 7 Stück.

    ...na dann verkauf ihm doch einen für 'nen 100er!

    Hast viel Spaß am überholen gehabt und ausserdem noch 100% Gewinn!


    Nein, Hifi-Forum-Mann,

    die beiden gewerblichen Angebote "generalüberholt" sind absolut okay!

    Du kauft be einem Händler, der Dir 1 Jahr Gewährleistung geben muß und ein 14-tägiges Rückgaberecht hast Du da auch noch...

    Und die arme Sau muß ausserdem noch auf den Erlös Mehrwertsteuer bezahlen!

    Da er das Gerät ja sicher auch nicht geschenkt bekommen hat, verdient er da mal gerade vielleicht einen Hunderter dran und das ist wahrlich nicht die Welt...


    Der Privarverkauf ist zwar 'nen Fuffi billiger, aber da hast Du dann weder die Gewährleistung, noch das Rückgaberecht...


    Gruß, Andreas

    ausserdem gibt es noch zig andere User hier, ganz viele andere Systeme und viele andere Händler, die welche verkaufen. Und vergiss nicht, jeder Geschmack ist anders. :D
    Wäre schön, wenn die User hier sich mit ihren Tipps wenigstens an die Anforderungen des Threaderstellers halten, und berücksichtigen würden, dass er einen möglichst analytischen Klang sucht.

    sag mal Tori, warum möchtest Du mich eigentlich ständig anpissen?

    Ich habe auch das Gefühl, dass es nicht bei einem System bleibt - bin auch der Meinung, dass meine Kette mir den richtigen Weg weisen wird.

    Momentan ist es auch eher die Ausnahme, dass ich mit nem Glas Wein hinsetzen und z.B Paul McLaughlin "Extrapolation" ohne Unterbrechnung durchhören kann... we'll see.

    Ich starte vermutlich mit Nagaoka und M20E, weil ich die direkt im Zugriff habe und dann werden wir sehen, wann ich das Thema SAS angreife!

    ...na, da haben sie Dich ja schön Verrückt gemacht hier!

    Das Nagaoka kannst Du Dir sparen - das ist auch nur eine gebondete Ellipse und somit unter dem M20E.

    Mag ja gut klingen, aber dann würde ich Dir eher zu einem ADC raten, mit dem bisher alle 721/704-Besitzer absolut zufrieden waren.

    "Ich mach Dir ein Angebot, das Du nicht ablehnen kannst!"


    Schöne Grüße,

    Andreas

    das stimmt nicht. Elliptische Diamanten haben in etwa die gleiche Funktionsdauer, egal ob nackt oder gebondet. Entscheidend ist hierbei der Nadelschliff an der Nadelspitze. Die Abnutzung findet ja nur ganz an der Spitze der Nadel statt. Und die ist in beiden Fällen elliptisch geschliffen. Eine Micro-Line- oder Shibata-Nadel hält um einiges länger als es elliptische Nadeln tun. Eben wegen des Nadelschliffes bzw. dessen Abtastung der Plattenrille.

    Nun, lieber Turi,

    Du hast im Prinzip Recht, aber in der Realität sieht es dann doch ein wenig anders aus.

    Es ist ein gewaltiger Unterschied, was für ein Diamant benutzt, resp. wie er be-/verarbeitet wird.


    Da gibt es in der obersten Klasse nackte Naturdiamanten, die in Wuchsrichtung geschliffen werden. Diese halten zweifelsfrei am längsten, was aber auch nicht wirklich im Sinne des Herstellers ist. Also ist sowas nur im absolut höchsten Preissegment zu finden.


    Eine Klasse darunter sind "irgendwie" geschliffene Naturdiamanten. Die halten dann eben entsprechend kürzer.


    Jetzt würde ich als nächstes "Naturdiamant, saphirgebondet" nennen (in Wuchsrichtung wird da sicherlich nicht mehr geschliffen).


    Die nächste Klasse würde ich dann "Naturdiamant, Metallummantelt" einordnen


    Dann kommt "Diamant, gebondet" und das wirft dann die Frage auf, was für ein Diamant das überhaupt ist.

    Echter Naturdiamant? Unwahrscheinlich. Zucht- oder Labordiamant? Wahrscheinlich.

    Das erklärt dann auch die deutlich geringeren Preise.


    Was aber z.B. ein "Black-Diamond" ist? Wahrscheinlich auch etwas aus dem Labor.

    Anders wären diese Preise ja garnicht realisierbar.


    Mich würde auch interessieren, was für Steine als nackte AT-VM95xx benutzt werden, den auch hier sind die Preise viel zu günstig...


    Was dann noch dazu kommt ist, wie Du schon gesagt hast, der Nadelschliff und ausserdem noch, ob die Diamanten feinpoliert sind.

    Das (feinpolieren) wird es aber auch nur in den obersten Qualitätssegmenten geben - und natürlich spielt auch das mit in die Lebensdauer eines Diamanten mit rein (und nicht zuletzt auch der Schallplatte).

    ..Häufig verursachen Wirbelströme im Zusammenhang mit hohen Entmagnetisierungsfeldern, irreversible Verluste an Dauermagneten..

    ...Dies allein reicht in manchen Fällen jedoch nicht aus, speziell wenn hohe Temperaturen oder Gegenfelder existieren.

    ...Hier hat sich besonders das Aufschneiden von Blöcken oder Segmenten in dünne Scheiben, von üblicherweise 2-3 mm Dicke, bewährt.

    Hi Clemens,

    ..der war gut!

    ich weiß jetzt nicht, ob Du das nicht mit einem gewissen Augenzwinkern geschrieben hast. Aber pass auf, daß Dir Deine nicht-lamellierten Tonabnehmer wegen der hohen Wirbelströme nicht irgendwann mal abfackeln!..

    (erinnert mich irgendwie an das vermeiden des Skin-Effektes im NF-Bereich, was dann auch in bestimmten Kreisen ein prima Marketing-Argument ist)


    ...ausser V15III, IV, V und Ultra 500 (die dann auch die besagten lamellierten Polkerne haben) sind das alles verkappte M95-Systeme, egal, ob sie M97, V15Vx (hier eindeutig ein Rückschritt!) oder irgendwelche T4P-Shures sind (ich hatte im Analog-Forum schon ausführlich darüber geschrieben).

    Das mit den unterschiedlich angeordneten Magneten, was immer wieder behauptet wird, ist absoluter Bullshit!

    Also mal wieder eines der sich doch gerne ewig erhaltenden Netz-Gerüchte, ähnlich wie, daß die Nadeln Dual DN110 und DN120 das gleiche Baumuster wären, wie die ATN30(E), was sogar einige Händler behaupten...

    Jedenfalls könnt ihr hier auf dem Bild sehen, daß (auch bei den "lamellierten") die Positionen der Polkerne überall völlig identisch sind und - als Vergleich am rechten Rand - bei M75/M91-Systemen ebenfalls!

    Übrigens erkennt man bei den oberen beiden Generatoren, wie "exakt" (krumm und schief) solche lamellierten Polkerne gefertigt wurden...