Beiträge von didi-aus-w

    Moin!

    Meinst du mit deiner Frage wirklich "Klavierlack" oder evtl. "Hochglanz":?:

    Eine Klavierlackzarge hätte den Verkaufspreis wohl deutlich in die Höhe getrieben wegen der notwendigen Bearbeitung der Zarge.

    Zitat von KI

    Der Begriff Klavierlack bezeichnet eine extrem hochwertige, tiefe und spiegelnde Hochglanzoberfläche. Während jede Klavierlackierung eine Hochglanzoberfläche ist, ist nicht jede Hochglanzoberfläche auch ein echter Klavierlack. Die Unterschiede liegen in der Verarbeitung, der Härte und dem endgültigen Tiefenglanz.

    Die wesentlichen Unterschiede auf einen Blick

    • Aufbau & Schichten:
      • Echter Klavierlack: Ein aufwendig verarbeiteter, mehrschichtiger Speziallack (oft Polyesterlack). Jede Schicht wird nach dem Trocknen aufwendig geschliffen und poliert, bevor die nächste folgt. Dies erzeugt die tiefe Spiegelung.
      • Hochglanzoberfläche: Ein allgemeiner Begriff für glänzende Lacke, Folien oder Acrylbeschichtungen. Sie können oft einfacher und mit weniger Schichten im industriellen Sprüh- oder Walzverfahren aufgetragen werden.
    • Härte & Widerstandsfähigkeit:
      • Klavierlack: Ein extrem harter 2-Komponenten-Lack, der sehr langlebig ist.
      • Hochglanzoberfläche: Variiert stark je nach Material. Günstige Hochglanz-Folien oder Acrylfronten sind oft weicher und kratzempfindlicher als echter Lack.
    • Optik (Tiefenglanz):
      • Klavierlack: Bietet einen unvergleichlichen, dreidimensionalen Tiefeneffekt, der besonders bei der Farbe Schwarz typisch ist.
      • Hochglanzoberfläche: Reflektiert das Licht ebenfalls, wirkt aber oft flacher und weniger intensiv in der Farbwirkung.

    Vor- und Nachteile im Alltag

    Beide Oberflächen sind im täglichen Gebrauch "gnadenlos ehrlich", ziehen Staub magisch an und erfordern daher spezielle Pflege:

    • Vorteile: Sehr edles, hochwertiges und modernes Erscheinungsbild. Reflektieren das Licht und lassen kleine Räume optisch größer wirken.
    • Nachteile: Extrem anfällig für Fingerabdrücke, Schlieren und Mikrokratzer. Staubpartikel fallen sofort auf.
    • Reinigung: Niemals mit trockenen oder rauen Mikrofasertüchern abwischen, da feiner Staub wie Schleifpapier wirkt und Kratzer verursacht. Besser: Mit einem feuchten Mikrofasertuch (spezielle Poliertücher) vorsichtig abtupfen oder abwischen. Tiefe Kratzer im Klavierlack können vom Fachmann herausgeschliffen und poliert


    NACHTRAG:

    Alfred hat ja gerade auch schon umgeschwenkt auf den Begriff Hochglanz. ;)

    Moin Heiko!

    Wer sich mit mal "ganz was anderes" hier an die Öffenllickkeit wagt wird sich sicherlich über jedes Lob freuen aber er muss auch tapfer eine gänzlich andere Meinung ertragen können. ;)

    Das Lob von den Vorschreibern zur Arbeitsleistung und deren Qualität teile ich gern aber sorry die nun vorhandene Gesamtoptik des optisch für mich an sich hübschen Originals finde ich ist hier nun voll verschwunden und ersetzt worden durch einen aus meiner Sicht fürchterlich protzigen und in seinen Dimensionen zum Chassis überhaupt nicht mehr passenden "Klotz". :huh:

    Aber wichtig ist ja nicht wie er mir oder anderen gefällt sondern nur dir muss er ja gefallen. :!::saint: - Danke für das Zeigen. :thumbup:

    Moin @ All aber insbesondere denen die hier noch mitlesen! :)

    Kurzer Sachstandsbericht: :)

    Sauberer Lauf wobei das Strobo etwas unruhig ist aber die Beleuchtung auch "zittert".

    Messung mit APP des 621er: (Messung bei Quarzdrehern zeigt 33,22 und ist die App-Abweichung in Bezug zu 33,33)

    Damit bin ich sehr zufrieden. :thumbup:

    Eingebaut war ein Shure V15-III mit einer Nachbaunadel -eliptisch- Abtastung mit70µ - Die Resonanzfrequenz mit dem hängenden Resonator lag bei 8 Hz

    Und hier mal Stellproben: (Beide Dreher soweit noch ungewartet und ungeputzt :!:)


    Wer die Wahl hat hat die Qual :S :/ :?:

    Leider fehlt rechts unten ein kleines Stückchen Furnier. Vielleicht schneide ich auf der Rückseite ein passendes Stück heraus und setze es vorne ein.

    Moin Christian!

    Hm . . . :/ . . . bin mir nicht sicher aber man müsste doch wenn die Bohrungen übereinstimmen die linke und rechte Seitenwand gegeneinander austauschen können und die Schadhafte Stelle wäre dann ja hinten links. :?:

    Moin @ All aber insbesondere denen die hier noch mitlesen! :)

    Mal ein kurzer Bericht zum Sachstand des DUAL 621. Sieht erstmal nicht schlecht aus.

    Auf der Rückseite der Haube gibt es diesen Aufkleber:

    An dem Gerät muss schon mal was gemacht worden sein.

    Das Innenleben:

    - Denke mal die Bonbonrolle muss nicht ersetzt werden

    - Der Knallfrosch im Trafokasten kann nicht der Originale sein dazu ist er zu sehr heile fliegt aber trotzdem raus

    - Bei dem blauen Kondensator sehe ich auch kein Wechselbedarf!?

    - Die Steuerplatine erscheint noch völlig unbearbeitet zu sein

    Der Pimpel:

    Wohl ok weil ja einbandfreie Funktion gegeben ist.

    Antiskatingscheibe -Stand bei Aufnahme nicht auf 0 :!::

    Heile und Feder auch.

    Wie man auf den Bildern sehen kann ist da einiges an weißen Schmierstoff verwendet worden was mir erstmal so nichts sagt was es sein könnte.:?: :/

    Da ich spontan keinen Gefahrenpuznkt sehe werde ich den Dreher mal in der nächsten Zeit in Betrieb nehmen und mal messtechnisch etwas auf den Zahn fühlen. :S

    Moin @ All!

    Hm . . . LoL . . . wer hilft ihm mehr bei der Entscheidungsfindung. :S ;)

    Wir die Boardmitglieder oder die "KI" :?:

    Zitat

    Die Wahl hängt primär davon ab, ob Sie ein klassisches Reibrad-Laufwerk mit historischem Charme oder einen moderneren Direktantrieb bevorzugen.

    • Dual 701: Die beste Wahl, wenn Sie Wert auf Haptik, Materialqualität (viel Metall) und den prestigeträchtigen Status des ersten Dual-Direktantrieblers legen. Er kombiniert den soliden "Panzer-Bau" der älteren Generation mit moderner Antriebstechnik.
    • Dual 704: Ideal für Puristen, die einen höhenverstellbaren Tonarm für verschiedene Tonabnehmer benötigen und auf eine Vollautomatik verzichten können (es ist ein Halbautomat). Er gilt oft als preiswertere, technisch ausgereifte Alternative.
    • Dual 1229: Das Richtige für Liebhaber des Reibrad-Antriebs ("Garrard/Thorens-Feeling") und Nutzer, die eine Wechslerfunktion für mehrere Platten schätzen. Er bietet einen sehr kraftvollen Klang, ist aber mechanisch wartungsintensiver.

    Moin @ All aber insbesondere sowohl den Reibrad-Fans wie den Direktantrieb-Fans! :)

    Sorry aber noch ist es nicht zu einer Hochzeit Zarge mit 1229er gekommen und schon steht die Scheidung im Raum!? :S :/

    WARUM?

    Schuld könnte das "blöde" Internet und meine noch immer vorhandene Suchanzeige bei Kleinanzeigen "Dreher in 20km Umkreis" sein. :rolleyes:

    Da plopte doch vorgestern hoch in meiner direkten Nachbarschaft ein DUAL 621 funktionsfähig und noch optisch gut für 120€.:saint:

    Der Ein oder andere weiß sicher meine "Abneigung" zu Riemen und Reibradlern (Aiusnahme mein 1218er :love: ) und meine Vorliebe für Vollautomaten mit Direktantrieb (am liebsten mit Quarzregelung).

    Also da ein 621er auch in die Nordmendezarge wohl passt musste ich ihn mir ja zumindest mal ansehen. ;)

    - Funktionstest bestanden (kein Knallfrosch meldete sich!) nur der 2fach-Antiresonator hängt ziemlich durch

    - Liftfunktion etwas schnell aber kein "Fallbeil"

    - Die Haube ist heil aber nicht wohnzimmertauglich da starge Eintrübungen (habe aber noch andere Hauben da! :))

    Und schon wieder war der haben wollen Reflex stärker wie der Verstand der sagte du brauchst ihn nicht.;(

    So nun steht er auf dem Dachboden (haben uns auf 100€ geeinigt, verbaut ist ein AT 3600L mit Originalnadel weiß) und ich weiß nicht was ich machen soll! 1229er oder 621er :?::/

    Oh man was tut man sich immer nur selber an:!::huh:

    Kommentare (sachlich auch gerne negative), Fragen und Kommentare sind äußerst erwünscht.

    Moin Matthias !

    Nehme dich beim Wort :saint:

    Vorab:

    Die Leistung / Qualität deiner Arbeit die du hier zeigst ist einfach absolut TOP / SPITZE und ich bewundere dich das du soviel Zeit dafür investierst in der man soviel "sinnvolleres" ;) machen könnte ;)

    ( - - - z.B. einen 1218er:love: in einem ganz neuen Glanz zurück ins Leben zu holen - - - )

    Also 1tens:

    Der 1019er von DUAL (wie auch ein 601er) ist für mich ganz persönlich so was von optisch "misslungen" das ich einen solchen Dreher weder geschenkt noch da auch nur 1 Minute Arbeit investieren würde.

    Dann 2tens:

    Dieses gelbe "DHL-Paket" würde ich auch als "Schuhkarton" bezeichnen finde ich ganz persönlich im Gegensatz zu den vielen anderen Projekten von dir als mir optisch "0" gefallend. :S

    SO! :) - Das wollte ich mal loswerden und hoffe nun nicht mit einem "blauen Balken" bestraft zu werden. :/

    Moin @ All aber insbesondere den Reibrad-Fans! :)

    Wie gesagt es geht bei mir nur im Schneckentempo vorwärts und auch dann nur in kleinen Schritten.

    Heute mal ganz kurz einen ersten kleinen Funktionstest gemacht. Dazu den 1229er an der SABA-Anlage angeschlossen.

    Erstaunlich was ich für Werte -ohne bisher jegliche Wartung- gemessen habe. :huh: :thumbup:

    Der Motor läuft aus meiner Sicht so gut wie geräuschlos und ich habe diese Meßergebnisse erziehlt.

    Bei 33 1/3

    Bei 45

    Bei 78

    Hier mal zum Vergleich die Werte beim quarzgeregelten Direkttribler SABA PSP 350 bei 33 1/3

    Denke mal das der 1229er schon mal ganz gut dreht. Sein Nachlauf bei 33 1/3 habe ich mit 51 Sekunden gemessen.

    Ach ja und alle automatischen Abspielfunktionen sind gegeben :!: :)

    Was für "wehwechen" hat er nun? :/

    - Der Pichregler steht bei den gemessenen Werten nicht mittig sonder fast im linken Anschlag

    - Die Multiselektor-Umschaltung sollte ich lieber nicht betätigen (sofort hoher Widerstand) aber steht leider auf Stellung "multi"

    - Wie bereits im Starttread aufgezeigt ist der Stroboring teilweise lose

    - Die Einstellung des Lifthebels ist viel zu hoch und der Hebel der Liftbetätigung arretiert nicht und muss festgehalten werden wenn man den Tonarm oben haben will

    - Das Anschlußkabel zum Verstärker ist sehr unfachmänisch gepflickt worden und muss dringlichst erneuert werden

    - Ob ich den Netzanschlußstecker dran lasse weiß ich noch nicht

    Und natürlich fehlt dem Dreher eine optische Auffrischung ;)

    Zitat von Daniel91

    Ich kenne den 491 schlichtweg nicht und habe keine Ahnung, ob der Arm auch kardanisch aufgehangen ist etc., oder ob das eher so ein Trecker wie bei den Einstiegsmodellen ist,

    Moin insbesondere Hrvoje! :)

    Aus meiner Sicht ist der CS 491er als "kleiner" Vollautomat mit Direktantrib (EDS 500) ein schon sehr feiner und guter Dreher (hatte mal selbst einen! :thumbup:).

    Ein gutes Tonabnehmersystem kann er gut vertragen und wertet deine Klangkette sicherlich aus meiner Sicht auf. Selber habe ich mich bei der Wahl zur Nadel des AT-VM95 zum ML nach diversen Recherchen entschieden aber ohne ein SH mal selber gehabt/gehört zu haben -habe das System aber an -aus meiner Sicht- noch "besseren" Dreher montiert. Für mich ist allerdings "Fakt" das je "feiner" ein Nadelschliff ist um so genauer muss ich/sollte ich es justieren. Da ist das ML noch gut zu händeln -persönliche Ansicht / Erfahrung- :saint:

    Du hast einmal "Dual 731Q + AT VM95 ML" . Ist die Kombi gut? Genau die überlege ich auch. oder evtl. SH, aber tendiere eher zu ML.

    Moin Person ohne Vornamen ;( (Schaka vermute ich ist es nicht!? :/)

    Zitat

    "Schaka" (oft "Tschakka") ist ein
    umgangssprachlicher Motivationsruf ("Ich schaffe das!"), der auf den Trainer Emile Ratelband zurückgeht. Es kann sich auch auf das hawaiianische "Shaka"-Zeichen (Daumen und kleiner Finger abgespreizt, für "Hang Loose", "alles cool") oder auf Fußballcamps beziehen

    Da ich bisher eine Hörschwäche im oberen Frequenzbereich über 9 kHz habe (beruflich bedingt!) kommen mir AT-Systeme sehr entgegen. Daher ist für mich "Dual 731Q + AT VM95 ML" eine sehr gute Kombi. Das gilt an dem Dreher auch z.B. für ein AT 13 EaX System incl. einer Original NOS ATN 13. Mir ist immer die "Klarheit" - die "Neutralität" wichtiger wie ein "ordentlicher Bass-Bums" :S :saint:

    Hm . . . ob das aber nun nach einem Hörsturz im rechten Ohr mit dem Verlust von wohl ca. 45 dB in den unteren Frequensbereichen ;( noch gilt weiß ich heute noch nicht. :?::rolleyes:

    Moin @ All aber insbesondere den Reibrad-Fans! :)

    Oh man ich wollte doch nicht mehr und schon gar nicht "basteln" und dann noch ein Reibradler die ich doch alle bisher -bis auf meinen 1218er :love: - habe weiterziehen lassen. :S

    Wie konnte das nun passieren?

    Weiß gar nicht mehr genau warum und von wem ich mal einen 1229er (in CS 40) sehr, sehr günstig bekommen habe und dann einfach auf dem Dachboden (noch in dem alten Zuhause!) eingelagert habe ohne ihn eines Blickes zu würdigen.

    Dann kam was ich zuvor jahrelang vergeblich versucht habe zu finden / zu bekommen. Stefan = Toerni bot da eine ewig gesuchte Nordmende-Zarge für ein großes Chassis an und ich "Blödmann" ;) bot an die zu kaufen und er sagte dann auch noch JA 8|

    Nun heute war zum ersten Mal in diesem Jahr die Temperatur auf dem neuen Dachboden über 10° C (nämlich 11°C) und die Arbeitsaufträge der "Chefin" waren abgearbeitet. 8)

    Aller Anfang ist schwer. Haben ist besser wie suchen aber wo war der Reparaturständer von Lutz = zwölf36 . Haben war ja klar aber wo war er nach dem Umzug geblieben :?: - Einige Zeit später war er gefunden und der 1229er in ihm eingepfanzt. :)

    Sorry aber das war es erstmal und wann es weitergeht völlig offen aber es scheint da (obwohl er soweit fast halbwegs läuft) so einiges zu machen sein und das betrifft nicht nur den zum Teil losgelösten Stroboring. :(

    Schauen wir mal wann es weitergeht :!::?: :/ Und was mache ich mit dem übrigen Rest!? :rolleyes: