Neulingsfragen Plattenspielerkauf

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    • Neulingsfragen Plattenspielerkauf

      Hallo Ihr lieben Fachleute, nachdem ich mich nun tatsächlich von Sa vormittag bis heute Abend überwiegend im Internet mit neuen und gebrauchten Schallplattenspielern beschäftigt habe, bin ich -das muss ich zugeben- nicht wirklich wissender geworden. Ich bitte hier um beratende Tipps. Dennoch hat sich manches geklärt. Bei den Tonabnehmersystemen, das eine passt hier, das andere nur dort, MM oder MC, usw. bin ich aber nicht wirklich weitergekommen. Da mein momentanes Budget mit bis zu 250,- (+/-) sehr begrenzt ist, tendiere ich zu einem gebrauchten Gerät, für das ich dann umgehend oder zur gegebener Zeit auch ein Tonabnehmersystem, Nadel problemlos kaufen kann. Das wäre also mein erster Punkt, weitere Wünsche: Cinch Ausgang, keinen Vorverstärker, per Hand oder Automatik ist egal, das Gerät wird entweder mit einem B+O Verstäker (Röhre, 80ger) oder mit einem Denon PMA 700 AE verbunden, beide haben klassisch "Phono" Funktion. Ich denke, dass ich schon einen etwas überdurchschnittlichen Anspruch an den Klang habe, kann das aber nicht technisch begründen. Ich höre Querbeet, von Klassik über Rock, Pop und Folk, zwischenzeitich habe ich auch wieder viele LPs gekauft, doch bis dato wollte ich immer auf ein höheres Budget für ein neues Gerät warten, jetzt will ich nicht mehr warten. Vielleicht möchte mir HIER jemand ein Gerät anbieten? Ansonsten stellt sich mir die Frage im Rahmen des Budgets was NEUES oder was Gebrauchtes? Neu im Rahmen des Budgets: Dual DT 400, DT 210, DTJ 301.1. alternativ habe ich mit 2 Pro-ject Geräten geliebäugelt, bin aber wegen dem Aufwand bei 33 / 45 Wechsel unsicher und den Denon DP 300F habe ich auch mal ins Auge gefasst. Ich erkenne aber auf der Basis der Verkaufsangaben als Laie keine deutlichen Qualitätsunterschiede. Ich weiß jedoch durch meine Lesestunden, dass das Tonabnehmersystem nebst Nadel für die relevanten Klangeigenschaften verantwortlich ist. Und genau hier begreife ich teils nicht, was sich wo empfiehlt. Orofon 2 M wird oft empfohlen, aber das passt ja dann auch nicht bei jedem Gerät. Ach ja, Hinweis am Rande: ich habe mehr als 100 Platten von meinen verstorbenen Eltern übernommen, zwar keine Schellack mehr, aber halt alte, teils noch etwas kräftigere als heute, beginnend 50ger Jahre. Die möchte ich schon fürs Gerät gefahrlos nutzen.
    • Hoppla, zu schnell auf die Entertaste gedrückt - insofern schließe ich hiermit ab: Herzlichen Dank für verständliche Tipps, am schönsten wären so ganz konkrete Geräteempfehlungen, möglichst Dual, ist dann aber nicht zwingend, als Kielerin mag ich natürlich auch besonders gerne Elac... :)
    • Moin Doro :)

      Herzlich willkommen im Land der nur leicht durchgeknallten Dualisten ;)

      Mit Deinem Budget bist Du hier doch jederzeit im großartigen Bereich - schau Dich mal im Marktplatz um, stell eine Anfrage ein - ich kann grad nicht sehen, ob Du Deine Herkunftsregion angegeben hast, aber hier sind immer Kollegen unterwegs, die bei Kaffee und Kuchen ein Probehören verschiedener Spielermodelle mit unterschiedlichen Systemen und Nadeln machen - was aber nur beschränkt aussagefähig ist, da die Boxen, der Hörraum und die eigenen Ohren noch viel wichtiger sind.

      Ansonsten: DUAL 621, 731 (da geht noch mehr!), die vierstelligen mit der 9 am Ende, viele schöne ELAC wie 50H, 50H2 (spezielles 60er Design) und und und...

      Gruß Arne
      Gekommen, um zu bleiben ;)

      DUAL: 1010A - 1015A - 1015F - 1214 - 1214 Hifi - 1239A - 481 - HS36 - HS38 (auf dem Postweg ;) )- KA50 - P60 - P90
      Elac: Miracord 50H
      PE: 2001 - 2010 VHS - 2014
      Technics: SL-Bd22 - SL-B210 - SL-Q303
      Telefunken: Partyset 208 Stereo - W 258 Hifi
    • Moin Herr "xyz" (da "doro" bestimmt nicht der Vorname!?) :sleeping:

      Eine solche allgemeine Frage ergibt bei 3 Leuten mind. 5 Meinungen / Empfehlungen. :D
      Zu deiner Frage habe ich aus meiner Sicht wenn du einen sehr guten Dreher suchst mit dem du die nächsten Jahre ohne Probleme Vinyl hören kannst eine ganz einfache Antwort. :thumbup:

      Kaufe einen der hier angebotenen DUAL 731Q -siehe Link- :!:

      Warum sage ich das so ? Auch eine gute Freundin der Familie suchte in Flensburg einen sorgenfreien Dreher und nachlesen kannst du das hier -Link-. Sie war und ist von meiner Empfehlung zu 100% überzeugt.
      Meine ganz persönliche Meinung ist: Mehr Dreher und einen besseren Service incl. fachmännischer und guter Verpackung wirst du nur schwer finden.

      Ach ja! - Bekomme weder Provision noch sonstige Vergünstigungen für meinen Tipp. :)

      Noch ein Nachtrag! - 2 mal billig gekauft ist meistens teurer wie einmal richtig! :saint:
      Mit Gruß Dietmar M. aus W.
      Höre Musik (Stand Januar 2018) mit:
      Dual 731Q + Shure V15 III mit Cleorec Nachbaunadel - Dual 1218 + M95 G-LM mit N95ED - Grundig PS 4500 + AT120E - SABA PSP 350 + AT13EaX mit ATN 13 oder über:
      18er Spulen mit AKAI GX-270D oder CD über Yamaha CDX-590 oder MC über Yamaha KX-480 oder PC mit einer Creative SB X-Fi
      mittels
      Yamaha RX-570 mit Dynaudio Contour I MK II und/oder ACOUSTIC ENERGY AEGIS Model 1 :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von didi-aus-w ()

    • Moin Doro,


      von Elac gibt es sicher einiges Gutes und sogar sehr schöne Geräte.

      Wegen dem hervorragendem "Service" hier in der Gruppe, würde ich

      allerdings JEDEM zu einem geflegtem Dual mit Wartung raten.

      Gerade für Plattenspieler ist es das Größte und Umfassenste Board

      im deutschsprachigen Raum.

      Wegen dem System und den Nadeln solltest du dir zu Anfang noch

      nicht den Kopf zerbrechen, da sowas meist zur Ausstattung bei einem

      guten Gebrauchten gehört. Das sind meist gebräuchliche Komponenten,

      aber ein Riesenunterschied, auch zu teuren Abtastsystemen, ist da

      oft nicht auszumachen.

      Jetzt nur als Beispiel, ich will dir das keinesfalls aufschwatzen, habe

      ich einen CS 626 mit silberner Alufront abzugeben. Das ist ein sogenannter

      DirectDrive mit Vollautomatik. An dem hängt ein ULM 55 E von Ortofon

      mit guter elliptischer Nachbau-Nadel. Das Ganze für die Hälfte deines

      Budgets. Noch dazu alles frisch gewartet und eingestellt.

      Sicher haben andere Mitglieder hier auch noch einiges anzubieten.

      Jo bringt gerade einige CS 731 Q unter die Leute. Das sind Geräte

      die mit zur Spitze des Plattenspielerbaus gehöhren, nicht nur damals,

      sondern auch gegenüber heute hergestellten. Die liegen preislich auch

      nur etwas über deinen Anforderungen.

      einige 731er aus meiner bescheidenen Sammlung


      LG, Micha


      Upps, Dietmar war schneller
    • ... mehr (Qualitaet) Plattenspieler als die genannten, angebotenen braucht man eigentlich nicht. Es sei denn der Virus springt ueber, dann werden es von alleine schnell mehr (Quantität) ... ;)

      Wenn Du selber was am Geraet machen willst, falls mal was dran ist (und von Elektrik keine Ahnung hast), wuerden sich auch 60er Jahre Geraete anbieten. Vom Klang stehen sie meiner Meinung nach keinesfalls hinten an. Der 1219 war mein erster Dual und ist fuer mich, neben dem 731, immer noch tägliches „Brot und Butter-Geraet“. Passt optisch vielleicht nicht so gut zu Deinen vorhandenen Geraeten.
      Ein, wie ich finde, angenehmer Vorteil ist der einfache Systemwechsel (Klick-TK). Die alten zeitgenössischen Systeme sind günstig zu bekommen und bieten viel Flexibilität, insbesondere wenn auch mal ungewaschene Flohmarktplatten angespielt werden sollen und/oder Experimentierlust besteht.

      Meine Meinung:
      Ideal waere es bei einem kundigen Board Mitglied vor Ort zu kaufen und das Geraet selber abzuholen.
      Bei nem Kaffee eine Einweisung bekommen, ggf. ein, zwei Systeme Probe zu hören und vor allem aber auch später einen regionalen Ansprechpartner zu haben ist in der Regel immer gut. Auch wenn dann doch zuhause noch Fragen auftreten.
      Das soll aber nicht die Angebote der weiter entfernten Mietglieder schlecht reden. Hier im Board duerfte das Risiko eines Versandschadens sehr sehr (!) viel geringer sein als bei Privatverkaeufern im Auktionshaus und Hilfe gibts hier sowieso von den aktiven Mitgliedern.

      Gruesse aus Koeln & viel Spaß bei Auswahl, Kauf und vor allen Dingen beim Hören.
      Markus
      Viele Gruesse aus Köln
      Markus
      ---

    • didi-aus-w schrieb:

      Moin Herr "xyz"

      doro schrieb:

      als Kielerin
      Also ich halte Doro / Dorothea als Vornamen zumindest für plausibel ... ;)

      Herzlich willkommen zunächst einmal im Forum der Dualisten. Hier findest Du neben vielen netten Leuten, die Dir bei allen Fragen rund um unser Hobby mit Rat und Tat zur Seite springen werden.

      Als erstes brauchst Du natürlich einen Dreher. Auch ich möchte Dir da Jo's gewartete Dual 731Q allerwärmstens ans Herz legen. Jo ist hier im Forum so etwas wie der "731er-Flüsterer". Er macht wirklich allerbeste Arbeit und seine Dreher sind so spitzenmäßig in Schuss, dass sie sicher den Vergleich mit dem Neuzustand standhalten würden. Ihm kannst Du blind vertrauen. Der 731Q ist technisch neben dem 741Q und den 750 /5000 / Golden 1 (die letztgenannten sind fast baugleich) so ziemlich die Krone der Dual-Schöpfung - ein Direkttriebler, der noch aus dem Vollen geschnitzt ist. Ich würde ihn allerdings nur mit einem 1/2-Zoll Umrüstsatz (lange Tonkopfblende) kaufen, um später hinsichtlich des Tonabnehmes flexibel zu sein. Kaufst Du so einen Plattenspieler nur mit der kurzen Tonkopfblende, kannst Du daran nur TKS-Systme befestigen, die heute nicht mehr gefertigt werden. Das macht die Auswahl dann sehr übersichtlich ... Ich würde da allerdings ziemlich fix handeln, denn die angebotenen Dreher sind sicher sehr schnell weg - zumal der dafür aufgerufene Preis für einen dermaßen aufwendig gewarteten Dreher mehr als fair ist.

      P.S.: Verrate uns doch bitte deinen Vornamen, da wir uns hier im Forum alle mit dem Vornamen ansprechen.
      freundliche Grüße

      Ralph


      Dreher: CS 741Q, CS 731Q, CS 728Q
      MC-Systeme: Goldring Elite, Ortofon MC20 Super, MCC120 ... MM-Systeme: ELAC 796, AT 150 Sa, TK60E mit DN 160
      Vorverstärker: Aikido 1+ und Aikido Hybrid Supreme
      Verstärker: Pioneer A-717 MK II .................... Receiver: Dual CR 1730
      Boxen: Nubert NuWave35 und Dual CL 720
    • Hi, Wow - das geht ja flott hier ! Erfreulich, DANKESCHÖN! "Doro" steht übrigens für Doreen. Neue Heimatregion ist die Mitte von Schleswig-Holstein, 70km von Hamburg entfernt, bzw. 30 von Kiel. Ich werde mir die Mitteilungen morgen konzentriert nochmal durchlesen. Hallo "Clairegrube1" - im virtuellen Marktplatz werde ich mal umsehen.... Lieber Micha, hallo Dietmar, sowas wie "Ulm 55 E" von Ortofon ist mir natürlich nicht bekannt, insofern kann ich nicht beurteilen, ob gut oder Durchschnitt oder was ganz Besonderes. DUAL CS 626 habe ich mal virtuell suchen lassen, auch im HiFi-Forum wird ein Model mit der Bezeichnung "626", (nicht CS 626) Gerät als "ganz ordentlich" beschrieben, wobei schon 2005 und 2006 ein Gebraucht-Preis von 100,-- als zu teuer betitelt wurde, ist der "CS 626" eine andere Ausführung als "626" und sind die Lebens- und Betriebsjahre dann nicht etwas beängstigend? Bei den angebotenen "731er" bin ich irririert, so viele verschiedene Ausführungen.... Münster ist leider auch nicht mal eben flott zu erreichen. Mit Verpackung usw. liegen die momentan auch nicht im Budget, also zumindest nicht frohen Herzens...
      Herzlichen Dank, weitere Tipps nehme ich mir ebenso gerne zu Herzen,
      Doro
    • Und doch nochmal.... Unter der Berücksichtigung des wertvollen Hinweises von Ralph: welcher der "731er" hat diesen "1/2-Zoll Umrüstsatz (lange Tonkopfblende)" um "sicher" zu sein? Und wie klingen die mit welchem Tonabnehmer (Ungefähr), ausgewogene Klangfülle? Bass- oder Höhenlastig? Klare Tontrennung? Und zu welchem genauen Preis gäbe es so einen 731er mit Umrüstsatz, hm, was ist ein Umrüstsatz? Muss ich da selbst mit Werkzeug Hand anlegen?
    • Hallo und Willkommen,
      Ja da werden gute und auch gerne teure alte Dual vorgeschlagen.
      Bei 250€ wird es aber fast eng, da man wahrscheinlich noch ein neues System brauchen, bzw. Nadel.
      Ich würde eher einen Dual 604 oder 606 vorschlagen.
      Den 604 bekommt man ab ca. 80/ 100€ in der Bucht. Noch ein neues System drauf und gut ist. Einen wirklich vernünftigen 604 müsste man für 120€ bekommen.
      Nun noch den 606, halb Automat ohne viel Mechanik und Elektronik. Nur eingeschränkt vom System, wenn man aber eine neue vernünftige Nadel draufsetzt, bekommt man einen guten Dreher für ca. 150 bis 200€, inkl. Neuer Nadel. Irgendwo hab ich gelesen das die beiden Dreher total verkannt werden und fast so gut sind wie ein 701, 704.
      Welchen ich auch noch empfehlen kann ist mein seit 1983 im Betrieb laufenden Telefunken STS1. Quarz, zwei Motoren und mit dem Ortofon Concorde System ausgestattet. Dieses System wird problemlos nur mit besseren Nadeln aufgewertet und kann gut mit heutigen guten Systemen mithalten. Mit Glück bekommst du diesen Dreher schon für 50€ weil kaum niemand danach ausschau hält. Neue Nadel drauf, ab 60€ 10ner Nadel, besser aber die 20er ab ca. 140€.
      Und daran denken, wenn möglich immer Probehören.
      Gruß
      Stefan


      Früher war ich schizophren, heute sind wir geheilt... :S :whistling:
    • Moin Doro,

      ganz entspannt bitte ;)

      der 731er war serienmäßig mit einem ULM 60 TA an einer speziellen Aufnahme ausgestattet. So war man mehr oder weniger an den TA "gebunden", denn für einen handelsüblichen 1/2" Tonabnehmer benötigte man den ominösen Umrüstsatz.

      Vielleicht solltest du dir zuerst einmal das ULM 60 anhören, danach könnte man entscheiden, ob das passt oder nicht. Selbst mit original DN 160E geht schon einiges und die Nachbaunadeln von Jico (~ 25€) stehen dem original in fast nichts nach.

      Ich persönlich mag Systeme von Ortofon (das ULM 60 ist auch eines). Sicher sind andere Systeme auch ganz toll, aber ich lande immer wieder bei Ortofon.

      Und vielleicht muß es ja kein 731 sein, der gleiche Dreher als Halbautomat = 714, auch mit dem ULM 60. Dürfte nen 100er günstiger sein, als der 731 und somit in dein Budget passen.

      Aber vielleicht magst du ja optisch die 714/731 überhaupt nicht. Für manche wirkt das Design etwas strange, für mich hingegen ist es absolut...
      Locker bleiben - Gruß Jo

      CL 490 - endlich da. 8o
    • Vor 15 Jahren war noch kein Boom ausgebrochen. Mittlerweile ist das Angebot kleiner geworden

      und die Nachfrage ist gestiegen. Sicher waren damals 100 Euro an der oberen Grenze. Heute

      würde ich die auch nicht ausgeben, wenn das Gerät nicht gewartet und ausführlich auf Funktion

      getestet ist. Die ULM-Systeme sind seinerzeit serienmäßig verbaut worden, auch am 731 Q. Die

      Aufrüstung des Headshells mittels eines 1/2 Zoll-Adapters, erweitert die Möglichkeiten, um

      viele andere Systeme anschließen zu können. Die können besser an den Duals sein, müssen

      es aber nicht zwangsläufig.

      Bei der Dauerhaltbarkeit sehe ich keinerlei Probleme, dass war wirklich noch "Made in Germany".

      Außer den berüchtigten Knallfröschen und Steuerpimpeln gibt es da keine Verschleißteile. Diese

      sind bei uns jedoch schon vorsorglich getauscht worden.

      Ich gehe davon aus, dass diese Duals die meiste Neuware überleben werden und wenn doch mal

      was dran sein sollte, gibts genug Unterstützung hier im Board, auch bei der Ersatzteilsuche.
    • Ja, das Angebot ist riesig und verwirrend. Ich empfehle, Dir vorher über ein paar DInge selbst Gedanken zu machen:

      - Soll es ein Dual sein?
      - Soll es ein Vollautomat oder Halbautomat sein?
      - Muß der Plattenspieler irgendwie zur Einrichtung passen? Gerade die älteren Geräte wirken etwas "barocker", ein CS 741Q wie seine "Zeitgenossen" haben eine Kunststoffzarge, die aber top verarbeitet und aus einem Material hoher interner Dämpfung ist, die Geräte der Internation-Reihe (731Q, 721, 704, 626... wirken eher technisch kühl.
      - Kannst Du einfache oder schwierigere Dinge selbst richten oder hat "Zugriff" auf so jemanden?
      - Welche Art Musik willst Du hören?
      - Welchen Preis für neue Nadeln akzeptierst Du? Ich habe hier z.B. die Nadeln Ortofon 10, 20 und 30 im Haus, die sich klanglich und preislich unterscheiden. Probehören wäre hier in Elmshorn auch machbar, ebenso das ansehen einiger Dreher. Einen braunen 731er habe ich auch noch über, der ist nur bei meinem Bruder in Heide, könnte ich schnell herbeiholen. Der soll ohnehin verkauft werden... Ansonsten stehen zum Hören 741Q, 505-3, 601, 701, 510 bereit

      Gruß

      Uli
      CS: 505-3, 510, 601, 701, 741Q
      CV: 440
      CT: 440
      CR: 5950 RC
      CC: 1280, 5850 RC
      CD: 40, 5150 RC
      CL(X): 9020, 9200, MA2
      und: DK170, MC2555
    • Wie bereits Eingangs jemand schrieb. Frage drei und du bekommst fünf Meinungen. Ich komme nicht aus deiner Nähe, daher ist ein Probehören mit Kaffee weniger drin. Möchte allerdings mit den Bildern zeigen, dass auch grundsolide Reibradler (hier ein 1219) und zwei Riementriebler (hier ein 601 und ein 1245) durchaus passable in moderne Wohnräume passen können. Da ich meine Sammlung auch immer wieder Mal verkleinern muss, biete ich diese gerade revidiert an.
      Bilder
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      Dual 1249 - Ortofon M20E / Dual 1229 - Ortofon M20E / Dual 701 - Audio Technica AT13Ea / Dual 1019 - Shure M75

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dirk S. Quincy ()

    • Hallo,

      simpel gesagt ist ein ULM System ein 2m in anderem Gehäuse.
      Wobei das ULM 55 ca. Pi mal Daumen einem "red" entspricht und das ULM 60 zwischen bronce und blue liegt, also "kann was".
      Damit kann man schon sehr gut Musik hören.
      Die hochwertigen Dreher der 6 bzw. 7er Serien von Dual sind empfehlenswert und preislich auch im Rahmen. Solch eine Qualität gibt es heute wo Plattenspieler eine Nische ist nicht mehr in der Preisklasse.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Moin Doro,

      um mal eine deiner Fragen zu beantworten:
      Der "CS626" und der 626 sind die gleichen Dreher. Manche lassen das CS einfach weg, weil einfacher. Nur, wenn es gaaaanz dumm laufen würde, böte jemand einen "626" ohne Zarge an, denn das CS bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass das Ding in einer Zarge steckt. Bei den Duals könnte der Dreher sogar ohne Zarge laufen, ist aber irgendwie blöd aufzustellen und sch..ße aussehen tut´s auch ;) .

      Männers, berichtigt mich, wenn´s nicht stimmt!

      Das 2005 mal 100,-€ für einen 626 zu viel Geld waren, kann schon stimmen (kommt aber immer auf den Erhaltungs- und Wartungszustand an). Wie aber "mickdry" schon schrieb, haben wir gerade "andere Zeiten", einen Plattenspieler-Boom, der die Preise in den letzten 2-3 Jahren stark nach oben steigen ließ.

      Ich selbst habe auch einen CS626 (siehe Avatar) als "voll funktionsfähig" gekauft - war er natürlich nicht. Keine Angst, wenn dir hier im Board jemand so was als "voll funktionsfähig" anbietet, dann ist er das auch. Ich hatte meinen bei einer ältern Dame gekauft, die gar nicht wusste, was das Ding überhaupt können soll :P .

      ULM steht für:
      Ultra-Low-Mass
      Das sind besonders leichte Tonarme, an die eigentlich auch dafür vorgesehene sehr leichte Tonabneher montiert werden sollen. Bei Dual gab es davon 3 Generationen, die (leider) alle unterschiedliche Aufnahmen für die Tonabnehmer hatten. Der CS626 z.B. hat ein ULM-System der 2. Generation. Der Tongenerator hat eben eine dafür speziell geformte Befestigung. Das Ding (also der Generator, an den die Nadel angesteckt wird) ist im Prinzip ein Ortofon OM-Generator. Der sieht sogar so aus, nur eben mit anderer Befestigung. Um nun am ULM-Kopf einen Standard-Tonabnehmer (mit 1/2"-Befestigung) anbauen zu können, bedarf es den sehr seltenen und teuren 1/2"-Adaptern. Oder man baut sich selbst was:


      Das ist der ULM-Kopf des CS626 mit 3D-Druck-Selbstbauadapter und einem Shure M95.

      Muss man aber nicht machen!
      Das ULM55 (original am CS626 verbaut) mit Originalnadel DN155E (für ca. 65-70,-€ NEU zu kaufen) oder eine etwas günstigere Originalnadel DN152E spielen schon ganz gut auf.
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Puuhbaer68 schrieb:

      ...Das Ding (also der Generator, an den die Nadel angesteckt wird) ist im Prinzip ein Ortofon OM-Generator. Der sieht sogar so aus, nur eben mit anderer Befestigung...
      Das würde ich noch mal überdenken. Wäre das ULM 50/52/55/60 ein OM-Generator, müßten die messtechnisch identisch sein. Sind sie aber nicht.
      Spulenwiderstand als auch Spuleninduktivität unterscheiden sich doch um einiges.
      Gemessen am ULM (10 verschiedene 50er, 52er, 55er, 60er)
      Spulenwiderstand ~ 560 Ohm
      Spuleninduktivität ~ 600mH
      Da lässt sich die Aussage treffen, dass die ULMs 50, 52, 55, 60 identisch sind.

      Gemessen am OM (6 verschiedene)
      Spulenwiderstand ~ 710 Ohm
      Spuleninduktivität ~ 490mH

      Für mich als DAU stellen die Messergebnisse doch schon erhebliche Unterschiede dar, somit sind es grundverschiedene Generatoren, die optisch lediglich ähnlich aussehen.
      Locker bleiben - Gruß Jo

      CL 490 - endlich da. 8o
    • Jo,
      gemessen habe ich es nicht, aber im Forum so geschrieben bekommen (wenn ich jetzt noch mal finden würde, wo das war ...).

      Zudem steht auf einer der "älteren" Ortofon-Seiten für das OM ebenfalls eine Induktivität vom 600mH.
      (da finden sich ja irgendwie mehrere im Netz, die alle "Ortofon" sind, überall findet man verschiedene Daten für die Systeme, z.B. für die Nadelnachgiebigkeiten, Kapazitäten und Induktivitäten)

      Sollten sich dann nicht auch die OM-Nadeln auf dem ULM-Body anders anhören, als auf dem OM-Body?
      Ich konnte zumindest mit meinen Ohren keinen Unterschied feststellen, ob ich die Nadel 20 nun auf dem ULM- oder dem OM-Body (am gleichen Spieler) hatte.
      Lediglich die Maßhaltigkeit der OM-Nadeln passte teilweise nicht so ganz an den ULM-Body - die Nadeln drohten abzufallen ;( .
      (deshalb dann auch der Selbstbauadapter und ein eigener OM-Body, der ja nur 8,50€ kostet)

      Aber,
      wie bereits geschrieben, gemessen habe ich nichts! Daher danke für deine Messergebnisse.
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried