Beiträge von CS 728Q

    Du hast ja schon ein paar tolle Dual-Hingucker kreiert. Für so ein großes Schild habe ich zumindest im Moment keinen Platz - aber so ein kleines Email-Schild - das geht überall hin. Und schick ist es ... das sieht richtig gut aus - und vor allem sieht es stimmig nach der Entstehungszeit aus. Top!

    Wenn Du Zugang zu einer Fräsmaschine hast: Als Werkzeug nimm einen Fräser, der einen minimal größeren Durchmesser als die Breite des Dual-Schilds hat. Die Haube vorsichtig einspannen, dann ein kleines, nasses Stück Papier auf die Haube neben das Schild legen. Anschließend den Fräser sehr vorsichtig so weit absenken, dass er das Stückchen Papier gerade mitnimmt. Auf dieser Höhe würde ich das Schild dann mit minimalem Vorschub ganz vorsichtig abfräsen. Der Rest sollte eine Höhe von ca. 1/10 mm haben. Den würde ich schlicht stehen lassen und das neue Schild darauf kleben.

    Nachdem nun hier schlagartig Totenstille herrscht, hier nocheinmal ein Thread, der das "min.-800x-Vergrößerung-Märchen" von #36 deutlich infrage stellt:

    Das sind tolle Photos von Nadeln - nur sind nicht die Bereich in ausreichender Vergrößerung vorhanden, die tatsächlich in die Rille eintauchen und deren Verschleiß relevant wäre. Aber man darf sich ja gern von eindrucksvollen Photos blenden lassen. Informier Dich doch erst einmal, welche Größenordnung der Bereich hat, der tatsächlich entscheidend ist. Hier gern einmal ein Link dazu: http://www.hifimuseum.de/die-nadel-und-die-rille.html


    Und bevor hier wieder die Diskussion der Ahnungslosen los geht: Ich bin hier raus. Ich bin diese Diskussion jenseits der Fakten leid.

    woran betreibst du das eroica?

    Ich betreibe kein Eroica sondern ein Goldring Elite II am Arm einer CS 731Q (alternierend mit einem Ortofon MC 20 super). Der Dreher hängt an einem MCPrePre von Herrn Otto und der wiederum an einem Aikido Hybrid Supreme, der seine Signale dann an einen Grundig A 9009 weitergibt.

    MMn könnte das Denon DL 110 durchaus zum CS 1219 passen.

    Ich beurteile Systeme nur dann, wenn ich sie selbst bereits gehört habe und das Denon DL 110 gehört nicht dazu.


    Das Denon DL verfügt über eine elliptisch geschliffene Nadel, das Eroica über eine Fritz Gyger II Nadel. Ich würde deshalb vermuten, dass die Räumlichkeit und der Detailreichtum eines Eroica-Systems höher ist als der eines Denon DL 110. Da aber der Klangeindruck eines Systems insgesamt auch vom Generator geprägt wird, weiß ich nicht, ob dem eventuell andere positive Eigenschaften des Denon gegenüber stehen, die es trotz der schlichteren Nadel erstrebenswert machen. Das wäre möglich, entzieht sich jedoch meiner Hörerfahrung.

    Noch einmal zu den MC-Systemen: Ein Ortofon Nr. 2 ist ein sehr gutes System - wenn es in Ordnung ist. Ich hatte selbst auch schon eins, was den vorzeitigen Spulentod gestorben ist und ich habe Kenntnis von noch einigen anderen, die dasselbe Schicksal ereilt hat. Insofern ... Blöd gelaufen, aber nicht ungewöhnlich.


    Das ADC 220 X ist nun auch weiß Gott kein System, von dem man auf MCs im Allgemeinen schließen sollte. Das ist ein System der Einsteigerklasse ...

    folgende zwei modelle haben den shibata schliff:
    von tonar das vn35 mit shibata schliff

    oder von jico "sas on boron" vn35e b-sas (diese nadel ist noch etwas teurer)

    Das ist nicht korrekt. Die Nachbaunadel von Tonar hat zwar tatsächlich eine Shibatanadel, die Nachbaunadel von Jico allerdings nicht. Die Jico SAS on Boron hat eine Nadel mit einem MicroRidge-Schliff.


    Geht's Dir jetzt einfach um besseren Klang oder darum, ein MC-System auszuprobieren? Wenn es Dir nur um einen besseren Klang geht, bist Du mit den beiden Nachbaunadeln gut bedient. Die Jico ist der Tonar sicher noch etwas überlegen, was die Detaildarstellung und die Räumlichkeit angeht. Hinsichtlich der Klangfarben ist es Geschmackssache. Hier hat der Generator den Haupteinfluss, sodass es zwischen den beiden Nadeln hinsichtlich der Tonalität wahrscheinlich nicht zu weltbewegenden Unterschieden kommen wird.


    Wenn Du wirklich einmal ein MC ausprobieren möchtest, musst Du etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Die Jico SAS Ersatznadel ist schon kein Schnäppchen, ein vernünftiges MC, das sich hörbar von den bisher genannten Systemen absetzt, ist noch einmal deutlich teurer.


    Nachtrag:

    ein goldring elite

    Das habe ich selbst. Ein tolles System mit einem seidenweichen Klang, wunderschönen Klangfarben, einer tollen Räumlichkeit. Ein System, mit dem man stundenlang entspannt Musik hören kann - und möchte. Ich hab's mir mal aufgrund des hohen Preises gebraucht gekauft und ich habe es nicht bereut. Ich würde es immer wieder kaufen.

    Man muss sich nur die Werbung für die ULM Spieler anschauen: ULM als das überragend neuartige, alles andere übertreffende System.

    Wenn es so dolle gewesen wäre, dann hätten die anderen Hersteller es irgendwann übernommen.

    Man darf nicht übersehen, daß nicht nur Dual auf ULM setzte, auch Thorens, SME, Hadcock, Technics, japanische OEM bis zu den Versandhausdrehern setzten zu Recht auf Tonarme geringer effektiver Masse,

    So sieht's aus. Es gab damals eine Vielzahl (!) an Plattenspielern, die sich des ULM-Prinzips bedienten, es aber anders nannten. Nicht immer aber setzen sich die besten technischen Lösungen auch wirklich durch. Uli hat ja noch ein paar mehr Highlights beschrieben, die heute ebenfalls nicht mehr Standard sind. Nicht einmal die neuen Duals bis hoch zum 518 haben die masselose Auflagekraft, richtig?


    MC-Abtaster sind nicht prinzipiell besser als MM-Abtaster, nur wurden diese schon damals in geringen Stückzahlen sorgfältiger gefertigt als Massen-MM Tonabnehmer. Da gereichte ihnen zum Vorteil, nicht das andere Wandlerprinzip.

    MC-Systeme sind tatsächlich nicht grundsätzlich besser als MM-Systeme. Ein Ortofon 2M Black spielt viele MCs bis hoch in eine Preisklasse um 800 Euro gegen die Wand. Daneben gibt es aber viele MCs die tatsächlich besser als die große Masse der MMs ist und es gibt durchaus MCs, die auch noch einmal besser klingen als ein 2M Black. Das Wandlerprinzip eines MCs ist - ebenfalls rein physikalisch betrachtet - eben doch grundsätzlich besser als das MM-Prinzip. Dass neben dem Wandlerprinzip aber auch noch andere klangformende Systemeigenschaften existieren ist unbestritten.

    Und Ralph, ich hatte nicht bezweifelt, dass die Kombi mit dem MC 20 gut funktioniert, der Arm wird jaallein durch das System und die lange Blende schon wesentlich schwerer.

    Ganz ehrlich: Ich hatte Zweifel, ob das funktionieren würde ... Ich habe hier im Board dann allerdings von einem alten Mitforianer ein paar aufmunternde Worte dazu bekommen und es einfach ausprobiert. Und siehe: Es klappt ...


    Es gibt Kombis, die einfach nicht miteinander laufen und die Grundregel / Faustformel zum Einsatz von leichte Systemen an leichten Armen und schweren Systemen an schweren Armen ist grundsätzlich richtig. Ein bisschen Mut, auch einmal etwa Unkonventionelles auszuprobieren ist aber nicht verkehrt. Manchmal läuft auch eine auf den ersten Blick eher suboptimale Kombi hörbar gut. Wenn's nicht klingt, reißt man's eben wieder herunter und montiert ein anderes System. So schlimm ist das ja nicht ...

    Am 731 beträgt die effektive Masse inkl. System ganze 8 Gramm, mit dem erwähnten schweren MC-System und dem dafür nötigen deutlich schwereren Headshell dürften die 18 Gramm fast erreicht werden. Das Gesamtsystem wird also mehr als doppelt so schwer wie die ULM-Kombination. Das ist dann im Grunde ein ganz anderer Tonarm.

    Ich habe nie behauptet, dass man mit einem 9 Gramm schweren System unter einem TK24 am Tonarm des CS 731 das ULM-Prinzip erhält. Es ging darum, ob man ein solches System am Tonarm des CS 731 montieren kann und es trotzdem gut klingen kann. Einmal abgesehen davon, dass die Bedienungsanleitung des CS 731 auf der Seite 9 davon spricht, dass Tonabnehmer mit einem Eigengewicht bis zu 9 Gramm dank des Tuning-Antiresonators optimale Bedingungen vorfinden, haben meine eigenen Erfahrungen mit dem oben genannten MC 20 super diese Aussage bestätigt.

    Herren der FH- Fraktion

    An einer FH habe ich zwar viele Jahre nebenher gelehrt, studiert habe ich aber an der Uni Hannover ;)

    auch seinerzeit ging man davon aus das euch euer Berufleben schon noch zu verstehen geben wird das die schulisch gelehrte Physik nur eine "Krücke" für den /einen Einstig wie man mit Naturgesetzen (alles läuft auf Gleichungen hinaus) umzugehen hat >>> berechnen ist (nach Naturgesetzmäßigkeiten) meist nur vage /ungenau > Formeln dahingehend werden angepaast ..

    Aua ... Das kommentiere ich jetzt nicht, das ginge zu weit ins Off-Topic ... Ich merke dazu lediglich an, dass ich das völlig anders sehe.

    nur einmal so als Hinweis zu deiner 9g Vorlage; eines meiner komklett spielfertigen OM incl. Nadel / kompl. Nadeleinschub + Herdshell wiegt gerade einmal 6g ...>>> dementsprechend weniger muss am anderen Ende ausgeglichen werden ..

    Ja, und? Wenn beides zu Deiner und zu meiner Zufriedenheit spielt, ist doch alles gut, oder?

    Und zwar geht es mir um die Ersatznadeln von Jico für das V15III. Hier speziell um die Varianten SAS. Wenn ich danach google werden verschiedene Varianten angegeben. E, HE, neo, HE/MR on Boron.

    Die JICO SAS Nadel ist eine Nadel mit einem hervorragenden MicroRidge-Schliff. Das ist so ziemlich das Beste, was an Nadelschliffen verfügbar ist - daneben gibt es heute noch die van den Hul Nadelschliffe und auch noch die Fritz-Gyger Schliffe - aber alle diese extrem hochwertigen Schliffe spielen für sich in der Championsleague ohne dass ich einen dieser drei Typen von vornherein bevorzugen würde.


    Die SAS-Nadel gibt es nicht in verschiedenen Nadelschliffausführungen - das ist die Nadel mit dem MR-Schliff und gut. Die Hinweise E (elliptischer Schliff), HE (hyperelliptischer Schliff) und MR (MicroRidge-Schliff) beziehen sich auf die für das damalige V15 verfügbaren Nadeltypen. Für alle diese Typen ist die SAS ein (höchstwertiger) Ersatz.


    "On Boron" bezieht sich hingegen darauf, auf welchem Nadelträger die Nadel aufgebracht ist. Boron ist der in meinen Augen beste verfügbare Werkstoff für Nadelträger. Daneben gibt es einfache Nadelträger aus Aluminium (abgekürzt AL oder Alu), und weitere sehr hochwertige Nadelträger aus Saphir und Rubin.

    Wenn man dieses physikalische Zusammenspiel aus Massenträgheit, Dämpfung und Resonanzfrequenz einmal begreift, dann erkennt man, dass ULM technisch eigentlich der falsche Weg war,

    Ich habe auch einmal Maschinenbau studiert und musste mich mit technischer Mechanik herumärgern. Ich will hier nicht zu tief in die Physik einsteigen: Aber die obige Aussage ist einfach nicht korrekt. Diese Aussage vernachlässigt einfach die Auswirkung der Massenträgheit beim Abspielen nicht optimal planer oder sogar verwellter Platten. Genau hierfür ist die ULM-Technik gedacht. Lies Dir dafür mal die entsprechenden technischen Hintergründe durch, die Dual dafür mit hinterlegten Messungen veröffentlicht hat.


    Auch beim Abspielen "normaler", planer Schallplatten ist die ULM-Technik nicht nachteilig. Wer verschiedene Plattenspieler von Dual mit und ohne ULM-Tonarmen sein eigen nennt, wird das bestätigen. Gerade die technisch hervorragenden Lösungen eines CS 731Q oder noch mehr beim CS 741Q sind einfach auch im Hörtest gegenüber anderen Drehern einfach super. Deshalb sind Tonarmkonstruktionen, die nicht diesem Prinzip gehorchen, im normalen Betrieb nicht schlechter - in speziellen Fällen sind die ULM-Dreher allerdings im Vorteil. Es gab hier irgendwann auch schon einmal einen thread darüber, in dem ein Mitforianer verwellte Platten auf zwei Dual Drehern mit unterschiedlichen Tonarmkonstruktionen (ULM und mittelschwerer Tonarm) gegenübergestellt hatte.


    Das ist mMn auch der Grund, warum häufig Tonarm/TA Kombinationen in der Realität funktionieren, welche theoretisch nicht funktionieren sollten.

    Ob der von Dir dafür ins Feld geführte Grund ausschlaggebend ist, will ich einmal dahingestellt sein lassen. Fakt ist aber, dass tatsächlich in einigen Fällen auch Tonabnehmer / Tonarmkombinationen hörbar gut zueinander passen, die theoretisch eher suboptimal sein sollten. Ein Grund dafür ist allerdings auch die schwierige Frage hinsichtlich der effektiven Tonarmmasse, die für die Berechnung herangezogen wird, ob eine Tonabnehmer/Tonarmkombination miteinander funktionieren sollte oder nicht. Siehe:


    Ich lasse beispielsweise ein Ortofon MC 20 super mit etwas mehr als 9 Gramm Tonabnehmermasser zu meinem größten Vergnügen am ULM-Tonarm meines CS 731Q spielen. Das passt super ...


    Es gibt lediglich die Faustregel, die besagt, dass man an ULM-Systemen eher leichte Tonabnehmer montieren sollte und an schwereren Tonarmen eben auch schwerere Tonabnehmersysteme. Das ist aber wie gesagt nur eine Faustregel und kein in Stein gemeißeltes Gesetz. Entscheidend ist immer die Hörprobe.

    >>> Antiresonator <<<


    braucht's bzw. hat kein "echter" ULM- Spieler (eben komlett Gewichtsreduziert...).

    Ein Dual CS 731 ist ein echter ULM-Spieler und wurde auch so beworben, siehe:

    https://www.hifi-archiv.info/D…S%20731%20Prospekt/02.jpg

    Dennoch besitzt er einen Anti-Resonator. An einem CS 731 spielt vom OM(B) bis zu einem 9 Gramm schweren MC-System alles ohne zu murren - aus eigener Erfahrung.


    Ein CS 721 war hingegen noch kein ULM-Dreher. Insofern sind tendenziell eher etwas schwerere Tonabnehmer für diesen Plattenspieler prädestiniert - so wie es Thomas geschrieben hat. Dennoch wird das OM 20 klaglos am 721 seinen Dienst tun. Ein OM 20 ist ein solides Einsteiger-System, aber es sind keine Wunder von ihm zu erwarten.


    Original war ein Shure V15 verbaut, welches ich später auch wieder nachrüsten möchte.

    Die Bezeichnung V15 sagt noch nicht viel. Wahrscheinlich war es ein V15 III - es könnte aber auch ein anderes gewesen sein - und klanglich unterscheiden sich die schon deutlich. Ein V15 IV oder ein V15 V sind trotz ihres warmen Fundaments wesentlich neutraler abgestimmt als ein V15 III. Für meine ganz eigenen Ohren klingen die Varianten V15 IV oder V deutlich besser als ein V15 III - aber bei einem solchen Urteil ist viel subjektive Vorliebe dabei. Es gibt für das V15 III ebenso glühende Verfechter, wie es für dieses System Foristen gibt, denen es eher nicht zusagt.


    Rein vom Systemgewicht her passt es tatsächlich theoretisch etwas besser zum Tonarm des CS 721 - rein praktisch denke ich aber nicht, dass Du da beim Hören mit einem OM 20 etwas falsch machst.


    Viel wichtiger ist, dass sich die beiden Systeme von der Klangcharakteristik her deutlich unterscheiden. Ein Ortofon ist grundsätzlich eher neutral abgestimmt, wohingegen ein Shure V15 - insbesondere ein V15 III - deutlich wärmer abgestimmt ist. Dieser Unterschied ist für mich hier wesentlich bedeutender als die Frage, an welchem Tonarm das OM 20 hängt.

    Für die Nadelkontrolle hab' ich mir vom Chinamann für relativ erträgliches Geld ein "Mikroskop mit drangepapptem 7"-LCD-Monitor" geholt

    Mit diesem Mikroskop wirst Du die Nadeln tatsächlich nicht auf Verschleiß prüfen können. Dazu reichen weder die Auflösung noch die Tiefenschärfe. Du bräuchtest eine Vergrößerung von ca. 800x um hier entsprechende Aussagen treffen zu können.

    Nadelmäßig schau' ich immer, daß ich Original-/NOS-Teile bekomme, auch wenn sie sehr deutlich teurer sind, ich selbst habe Schwierigkeiten, mir vorzustellen, daß irgendwo in dunklen hinterasiatischen Buden ebenso hochwertige Nadeln/Systeme das Licht der Welt erblicken, wie bei den Herstellern selbst. Ich mag damit irren, aber ich bin mit dieser Einstellung bisher nicht schlecht gefahren.

    Das ist in vielen Fällen richtig. Aus dem fernen Osten kann man jedoch JICO-Nadeln uneingeschränkt empfehlen. Aktuell hat die Firma neben den viel gerühmten aber auch entsprechend teuren SAS-Nadeln auch eine ganze Anzahl Ersatznadeln mit elliptischem Schliff mit ins Programm genommen, die finanziell durchaus erschwinglich sind. Die sind durchaus einen Blick wert.

    Das sind echte Weihnachtsgeschenke ... Hut ab! Sehr, sehr schön! Wo seid ihr auf diese Teile gestoßen, von denen es nur zwei, drei Einzelexemplare gibt?

    on oben sehe ich nur das Headshell. Den TA, seine Kanten sehe ich nicht.

    Genau deshalb klebt man ein sehr kleines Stück Teppichklebeband (=doppelseitiges Klebeband) an die Vorderkante des Systems. Daran befestigt man eine Bleistiftmine eines Druckbleistifts. nun kann man die Kante des Systems wunderbar mit den Linien auf der Schön-Schablone in Einklang bringen.


    Das wird in der Beschreibung der Schablone übrigens auch so erklärt.

    Bei anderen Tonarmen kenne ich den Einbau per Schablone (z.B. Schön).

    Hier geht es um eine Montage bzw. eine Justage eines 1/2-Zoll-Systems, korrekt? Beim Dual mit TK24 (oder ähnlichen Tonkopfhaltern) musst Du das System halt im Halter verschieben oder drehen - aber sonst ist es doch exakt genau das Gleiche wie bei jedem anderen Tonarm, oder?

    für mich ist der Dual noch neu und der Einbau des Tonabnehmers ein kleines Rätsel.

    Wenn Dir die Justage mit der Schön-Schablone bekannt ist - warum nutzt Du sie dann nicht? Damit kann man doch wunderbar justieren!? Ich benutze sie auch ... an allen meinen Dual-Drehern ...

    das habe ich auch so verstanden

    Danke! Ich bin beruhigt ... 8)


    Das gewählte AT VM540ML halteich übrigens für eine gute Wahl. Mann muss es nur wegen seines kapazitätskritischen Verhaltens entsprechend einfangen können, z.B. durch einen entsprechenden Phono-Pre mit einstellbarer Eingangskapazität, die dann möglichst niedrig gewählt werden sollte. Auch ein Röhren-VV wäre hilfreich. Letzteres ist allerdings mit einer Investition verbunden, die am Ende des dreistelligen Bereichs angesiedelt ist. Vielleicht kommt der ja später ...