Dual CS 704

  • Moinsen aus Hamburg!


    Durch einen glücklichen Umstand habe ich von einem älteren Nachbarn

    einen Dual CS 704 geschenkt bekommen. Der 704 ist nach Aussage des Nachbarn

    kaum benutzt worden und leider Defekt. Da der Nachbar jetzt in ein Altersheim zieht,

    könne er den Plattenspieler nicht mitnehmen.


    Was soll ich sagen, der 704 sieht aus wie aus dem Laden! Der Defekt war nur

    Korrosion an den Stiften und der Auflagefläche an den Headshellkontakten.

    Vorsichtig gereinigt - chapeau- geht! Der Abtaststift des Shure V15III sieht unter dem

    USB Mikroskop wie neu aus. Da Shure nie so mein Fall war, "Plümot Sofa Klang" habe ich

    ein Audio Technica AT VM95 EN eingebaut. Gottseidank lässt sich der Tonarm in der Höhe

    verändern und der nackte Abtaststift kann richtig arbeiten.


    Ich war wirklich verblüfft, was immer noch in den Schallplatten steckt!


    Demnächst werde ich von dem unseligen DIN Anschluss auf Chinch umstellen,

    Dank der ausfühlichen Dokumentaion hier im Forum, ja ich kann die heisse Seite des Lötkolbens

    von der kalten Seite Unterscheiden, werde ich zur Tat schreiten.

    Vielen Dank an diejenigen die diese Thead bearbeitet haben. Ich hätte sonst

    nur, Schnipp!, den Stecker abgeschnitten und Chinchstecker angelötet.


    Grüße


    Lufton

  • So einen Nachbarn hätte ich auch gerne.

    Viel Spaß beim Musikhören.


    Wunschzettel:
    Schluss, aus, vorbei 8o


  • Na dann Mal Gratulation. Ein 704 geschenkt in Topp Zustand. Da kann einem Schlimmeres passieren 😄.


    Viel Spaß mit dem guten Stück

    Grüße


    Wolfgang


    Wer überall seinen Senf dazugibt, kommt schnell in den Verdacht, ein Würstchen zu sein! ;)




    Im Wechsel musizieren hier Geräte von ...


    DUAL, WEGA, LUXMAN, ONKYO, PE, TECHNICS, THORENS, DENON, ELECTRO-VOICE, PHONAR, QUADRAL, DALI, SENHEISSER, BEYER-DYNAMICS

  • Hi !

    Ich hätte sonst

    nur, Schnipp!, den Stecker abgeschnitten und Chinchstecker angelötet.

    Das mache ich seit ca. 40 Jahren - und es gab nie Probleme damit.

    Dual ist kein Japandreher, da geht das.


    Man kann aber auch alles unnötig kompliziert machen. Deine Entscheidung.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Hallo Peter,


    ich werde es mal so versuchen. Merkwürdig ist, das ich ein Gespratzel der Stoboskoplampe

    hören kann, wenn der Motor läuft und die Tonarmleitung nicht mehr kurzgeschlossen ist,

    O.K. dazu muss ich den Lautstärkeregler schon ziemlich aufdrehen.

    Vieleicht geht es ja mit dem einfachen Chinchstecker anlöten weg. Könnte ein Drehen der Stroboskoplampe

    hilfreich sein?


    Lufton:.

  • Das Drehen kannst Du versuchen. Nach so langer Zeit macht es u.a. auch Sinn, ggf. den Knallfrosch im Netzanschluss zu wechseln. Auch der Pimpel wird gealtert sein.

    Viele Grüße,

    Stephan


    PS: Ein toller Spieler :thumbup:

    Viele Grüße, Stephan


    Dual 481A und andere/anderes :D

    Einmal editiert, zuletzt von stevie ()

  • Merkwürdig ist, das ich ein Gespratzel der Stoboskoplampe

    hören kann, wenn der Motor läuft und die Tonarmleitung nicht mehr kurzgeschlossen ist,

    O.K. dazu muss ich den Lautstärkeregler schon ziemlich aufdrehen.

    Hallo Lufton,


    die Kontakte putzen, sowohl die der Glimmleuchte als auch die im Steckplatz selbiger, hilft z.B. mit sehr feinem Schleifpapier. Danach dürfte es sich ausgespatzelt haben. Die sind gerne mal etwas korrodiert. Hatte das vor Jahren auch mal.


    viele Grüsse, Thomas :)

    „back to the roots“

  • Dual ist kein Japandreher, da geht das.

    Nur komisch, dass bislang bei noch keinem meiner Japan-Dreher das Strobo für "sprazeln" gesorgt hat ... .

    irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...


    Gruß
    Winfried

  • Hi !

    Nur komisch, dass bislang bei noch keinem meiner Japan-Dreher das Strobo für "sprazeln" gesorgt hat ..

    Mehrere Gründe.


    1. möglich, daß die ein LED-Strobo haben.

    2. ist die Glimmlampe, die Dual verwendet, von der aktiven Fläche erheblich größer, als die Standard "Stifte-Glimmlampen", die sonst so verwendet werden. Die braucht mehr Strom zum Zünden und wenn sie dem Ende entgegen geht, macht sie auch stärkere Störungen.

    3. gibt es bei denen in der Regel keine Umfeldbeschaltung mit Kondensatoren und Dioden, wie bei den Duals, sondern nur einen einfachen Vorwiderstand.

    4. wird bei den reinen Europamodellen der Vorwiderstand angepaßt für 220/240V und überdeckt nicht nur eine Hälfte eines aus 2 110V-Wicklungen bestehenden Trafos. Die zweite Trafohälfte wirkt bei den Duals blöderweise wie eine Art Antenne und das ganze Gebilde mit den Strombegrenzungs-Kondensatoren in der Umfeldbeschaltung wirkt aus meiner Sicht wie ein Resonanzkreis, was die Störimpulse ins Netz nur noch verstärkt.


    Bei Dual ist man irgendwann von der Kappschaltung mit der Diode abgekommen, durch die die zweite Halbwelle für die Glimmlampe unterdrückt wird. Beim 604 / 704 ist noch das "volle Programm" drin, beim 606 zum Beispiel nicht mehr. Spätere Modelle haben LED-Strobos gekriegt, wie 626, 650 oder 491.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • Das liegt ja nur an der röhrenförmigen Glimmlampe und deren Fassung,
    welche auch von anderen deutschen Herstellern genutzt wurden, z.B. Braun.


    Die Japaner haben eine andere Form von Glimmlampe beutzt
    und die Anschlüsse festgelötet.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • 1. möglich, daß die ein LED-Strobo haben.

    Nein, nein, ich spreche schon von denen mit Glimmlämpchen.


    2. ist die Glimmlampe, die Dual verwendet, von der aktiven Fläche erheblich größer, als die Standard "Stifte-Glimmlampen", die sonst so verwendet werden. Die braucht mehr Strom zum Zünden und wenn sie dem Ende entgegen geht, macht sie auch stärkere Störungen.

    3. gibt es bei denen in der Regel keine Umfeldbeschaltung mit Kondensatoren und Dioden, wie bei den Duals, sondern nur einen einfachen Vorwiderstand.

    4. wird bei den reinen Europamodellen der Vorwiderstand angepaßt für 220/240V und überdeckt nicht nur eine Hälfte eines aus 2 110V-Wicklungen bestehenden Trafos. Die zweite Trafohälfte wirkt bei den Duals blöderweise wie eine Art Antenne und das ganze Gebilde mit den Strombegrenzungs-Kondensatoren in der Umfeldbeschaltung wirkt aus meiner Sicht wie ein Resonanzkreis, was die Störimpulse ins Netz nur noch verstärkt.

    Aha,
    und deshalb sind die Japan-Dreher schlechter, als die Duals?

    Auch wenn es dadurch bei den Duals zum "spratzeln" kommt?


    Die Japaner haben eine andere Form von Glimmlampe beutzt
    und die Anschlüsse festgelötet.

    Genau, denn die Japaner sind eben auch nicht doof.



    peter,
    ich verstehe einfach nicht, warum du die "Japan-Dreher" immer so hinstellst, als wäre die im fernen Osten blöder, als alle anderen!?!?


    Das hier, bezogen auf die getrennte Masseführung der Cinch-Anschlüsse:

    Dual ist kein Japandreher, da geht das.

    scheint dir ja ein "Dorn im Auge" zu sein. Warum? Weil es die Japaner von Anfang an richtig gemacht haben und du der Meinung bist, dass man das bei Dual nicht richtig zu machen braucht?

    (und sich Viele hinterher wundern, wo denn die ein- oder andere Störung aus den Lautsprechern nun schon wieder her kommt?)


    kopfschüttelnde Grüße

    irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...


    Gruß
    Winfried

  • Leute,


    solche Diskussionen sind "brotlose Kunst", das ist ja wie bei amerikanischen und deutschen Herstallern.

    Wo bei deutschen Herstellern ein Lüftermotor mit einer komplizierten Schaltung überprüft wird,
    ob der Lüfter sich auch dreht, haben die amerikanischen Ingenieure einfach einen Microschalter
    mit einem etwas etwas größeren Schaltfähnchen in den Luftstrom gehängt.

    Beides funktioniert sicher und ist genauso zu behandeln wie deutsche und japanische Ideen.
    Einziger Unterschied, in Deutschland wird das immer komplizert und um die "Ecke rum" gebaut.

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

    >>> Bitte keine technischen Fragen per PN, nutzt das Board, dann hat Jeder was davon <<<

  • Hi Winfried !

    ich verstehe einfach nicht, warum du die "Japan-Dreher" immer so hinstellst, als wäre die im fernen Osten blöder, als alle anderen!?!?

    Tue ich nicht.

    Ich habe selber welche und bin damit zufrieden.


    Es ist nur einfach so, daß die in mancherlei Beziehung ganz anders sind, als europäische / deutsche Dreher, was mit Geschichte, Tradition und technischem Umfeld zu tun hat.

    scheint dir ja ein "Dorn im Auge" zu sein. Warum? Weil es die Japaner von Anfang an richtig gemacht haben und du der Meinung bist, dass man das bei Dual nicht richtig zu machen braucht?

    (und sich Viele hinterher wundern, wo denn die ein- oder andere Störung aus den Lautsprechern nun schon wieder her kommt?)

    Sie haben es nicht "richtig gemacht".

    Sie haben es anders gemacht. Und zwar so, wie es der Kriegsgewinner vorgegeben hat, damit sie bei denen im Land ihren Kram verkaufen können. Geschichte, wie ich sagte.


    Daß es auch anders geht, zeigt die Verkabelung nach DIN, die in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aufkam und gut funktioniert hat.

    Es sind zwei unterschiedliche Ansätze, ein Problem in den Griff zu kriegen. Welches man davon präferiert, ist eine Sache, nur sollte man dann wirklich konsequent sein und man sollte verstehen, *warum* es anderswo anders gemacht wird und was die technischen Hintergründe dazu sind. Und was sich seit 1945 technisch geändert hat und warum es aus meiner Sicht einfach keinen Sinn mehr macht, einem Schema nachzuäffen, was aus der Zeit von Röhrengeräten mit Eingangsübertragern stammt.


    Heutzutage hört einfach keiner mehr richtig zu.


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

  • @ Peter aus dem Lipperland


    Hallo Peter,


    ich habe "Schnipp" gemacht und zwei Chinchstecker an meinem 704 angelötet.

    Der DIN / Chich Adaper folg im hohen Bogen in den Restmüll.


    Du hattest vollkommen Recht, der Brumm ist weg, bis auf einen ganz kleinen Restbrumm

    wenn der Lautstärkeregler voll aufgedreht ist. Damit kann ich Leben und ich habe mir viel

    Arbeit erspart.


    Grüsse aus Hamburg


    Lufton:.

    Einmal editiert, zuletzt von lufton ()

  • Hi !

    Du hattest vollkommen Recht, der Brumm ist weg, bis auf einen ganz kleinen Restbrumm

    wenn der Lautstärkeregler voll aufgedreht ist. Damit kann ich Leben und ich habe mir viel

    Arbeit erspart.

    8):thumbup:


    Siehste.

    So einfach kann das sein. Schönes Wochenende mit guter Musik wünsche ich Dir !


    :)

    Peter aus dem Lipperland


    Solo mio, vendro unscrupuloso, custombres sansaclu.

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