Beiträge von einfach-gute-Weine

    Ich habe an meinen beiden CS 750 die Füße von Alfred montiert. Die sind top und ihr Geld wert und eine Aufwertung. Evtl. nimmt sie Alfred wieder ins Programm wenn Nachfrage da ist.

    Was, du hast die Füße von Alfred unter den 750er montiert? Ja was sagt denn der Alfred dazu - so ganz ohne Füße? 😲 😁😛

    Habe mich schon gefragt, ob es evtl. an diesen Potis auf der Platine liegen könnte, dass bei manchen 621ern der Pitch wandert. Beim 704 wird das zumindest als eine mögliche Ursache erwogen.

    Auch ich kann bestätigen, dass der Pitch beim 621 nicht wandert. Erfahrung liegen mit drei Drehern vor. Der 621 (und der 604) ist für mich eine der gelungensten Konstruktionen der Duals aus den späten 70er Jahren. :):thumbup:


    Ganz im Gegensatz hierzu steht hier ein CS 704, den ich trotz heftiger Bemühungen, nicht zu einem vernünftigen Gleichlauf bringen konnte. Wäre er nicht in einem optisch so schönen Zustand, hätte ich ihn schon hingerichtet - den Vorschlaghammer hat der Winzer stehts im Haus (bzw. in der Halle)! <X:cursing::evil:

    Kürzlich konnte ich ganz in Nähe einen NORDMENDE Quadronado P III erstehen (Danke noch einmal an Martin iwui für den Hinweis :thumbup:).

    Der eingebaute 1229 interessierte mich dabei weniger, zumal er eine große Inspektion benötigt. Die Zarge dagegen gefiel mir schon immer und war in einem ziemlich guten Zustand. Nach kurzer Überlegung durfte der CS 714 Q einziehen, der bisher in der schwarzen Originalzarge eine eher unauffällige Rolle spielte. Und ich fiinde, das passt optisch ziemlich gut, da der CS 714 die silberne Farbauslegung der Zarge mit eigenen silbernen Elementen schön weiterführt. ^^


    Platztechnisch gibt es bei der Quadronado-Zarge keine Probleme. Von der Höhe her ohnehin nicht, aber auch auf der Rückseite schränkt nichts ein, da die Haube dort (wie auch auf der Frontseite) offen ist. Bei den WEGA-Zargen muss man da teilweise sehr aufpassen. Opulente Gegengewichte haben dort meist keinen Platz.


    Eine Sache fand ich sehr störend. Die Haube hat original nur eine Alles oder Nichts-Position. Geöffnet ragt sie kerzengerade wie Apollo 12 in den Himmel. Das sieht seltsam aus und (wichtiger) es belastet die Acrylhaube im Scharnierbereich kräftig. So habe ich mir als Workaround eine mittig angebrachte auf der Stütze aus Teilen der Bastelkiste angefertigt. Jetzt passt das schon besser. Jetzt noch etwas Politur für das Acryl und alles ist ganz hübsch. Eine Frage stellt sich noch: Was mache ich, wenn ich demnächst eine silberne 714-Zarge kriege ??? :/





    Abfeilen wäre eine Möglichkeit. Alternativ kannst du die Schrauben von unten nach oben einsetzen und wenn ich mich richtig erinnere, ist das in der Anleitung zur Montage beim 33 PTG 2 auch so angegeben. Jetzt gibt es einige Kritikaster, die diese Montage mit beißender Kritik belegen (Grüße in den südlichen Schwarzwald 😃😛). Da die beiliegenden Schrauben und Muttern beim 33 PTG 2 richtig hübsch, sind kann ich damit gut leben.


    Vielen Dank - Ich werde wohl noch etwas weiter suchen, die 100km Anreise ist es wahrscheinlich nicht wert, da der Verkäufer auch keine wirklichen Informationen liefern kann und der Preis wirklich sehr hoch ist. Da es weiterhin ein 510 Gerät sein soll, haltet ihr das Shure M95 noch für nachhaltig? Ich habe gelesen, dass die Jico SAS wohl die beste Nadel sei, dementsprechend sehr teuer. Sollte ich ein Gerät mit Original TA finden, wird wahrscheinlich irgendwann eine Nachbaunadel fällig, jedoch wäre mir der Preis etwas zu hoch für eine Jico SAS - lässt es sich auch mit einer günstigeren Variante (Swiss made z.B.) leben oder lieber ein neues System aufsuchen für dass es auch günstige u. gute Nadeln gibt? Ich frage mich, welches System wohl noch gut zum 510er passen würde


    Ihr seid eine große Hilfe, danke für eure Beiträge

    Gruß

    Jonas

    Das M95 ist nachhaltig, wenn Du an gute Nadeln kommst. Die Versorgungslage ist bei den sehr zahlreich verbauten SHURE-Systemen gar nicht so schlecht - auch bei den Nachbau-Angeboten. Ab und an kommt man sogar noch an NOS-Originalnadeln - besonderes die sphärisch geschliffene G wird noch NOS angeboten. Mit der JICO-SAS bestückt wird das M95 am passenden Tonarm zum sehr sehr guten Abtaster. Da muss dann schon viel kommen, um das zu toppen und diese Alternativen kosten auch ordentlich Geld. Man sollte sich stets darüber klar sein, dass ein Plattenspieler so gut spielt, wie die verbaute Kombi aus System und Nadel es ermöglicht. So gesehen ist ein schöner Dreher erst einmal nur die halbe Miete und für den TA inkl. Nadel sollte man schon noch einmal Geld einplanen. erst dann wird das eine runde Sache.

    Ich hätte bei dem Denon nicht die großen Bedenken. Es ist schon relativ universell einsetzbar, - keineswegs nur mit schweren Tonarmen. Bisher hat es bei mir - erstaunlicherweise - eigentlich noch an jedem Dreher gute Ergebnisse geliefert. Frage ist halt, was das gebrauchte DL 110 noch kosten soll. Neu kostet es (immer mal wieder) um 200 EUR und die Gebrauchtpreise liegen bei intakter Nadel fast immer im dreistelligen Bereich. Da grätscht dann relativ bald der Preis-Leistungs-Champ AT VM 95 dazwischen - z.B als EN oder gleich mit ML-Nadel, ebenfalls relativ universell einsetzbar. Vorteil des DENON ist noch, dass sich Kapazitäts-Diskussionen erübrigen.

    Habe ja nichts gegen das Bestreben ein Gerät möglichst Original zu erhalten. Aber den Umbau von DIN auf RCA würde ich da stets ausklammern. Früher hat das mitunter bereits der Händler gemacht, wenn der Rest der Kette dies verlangt hat.

    Ich habe auch eine Phono-Box DS, die hier etwas auffällig ist. Selbst penible Reinigung von Kontakten nebst Ersetzen der fragliche Kondis (in unterschiedlicher Qualität und Herstellung) führten nicht zum Erfolg. Auch nicht das Auswechseln der Strobolampe gegen LED. Bei einem 704 und einem 621 habe ich nun folgenden Hinweis umgesetzt:


    https://ichwillinsindernet.de/…dual-704-plattenspielers/


    und einen zweiten 0,047 Kondensator im Netzteil auf die 220 V Schiene gelötet. Beim 704 geht das - platztechnisch -auf der Oberseite der Platine, beim 621 habe ich den Kondi auf der Unterseite verlötet. Diese Maßnahme hat auf jeden Fall Wirkung gezeigt (Langzeit-Test steht noch aus). Es ist bestenfalls ein leises Klicken zu hören. Aber die Phonobox DS spielt mMn. auch eine Rolle. Test mit anderen Phono-Eingängen müsste ich einmal machen ...


    Hallo Thomas,


    zunächst herzlich willkommen hier im Dual-Board, bei dem auch die Elac und PE-Freunde gut untergebracht sind.


    Mit dem PE 2020L hast Du Dich in einen in jeder Hinsicht besonderen Plattenspieler "verkuckt". Das war Ende der 60er PEs starker Versuch, ein Zeichen zu setzen in Sachen Design, Komfort und Funktionalität. Das ganze mechanisch aufwendig umgesetzt in Schwarzwälder Präzision. Wenn ein PE 2020L - richtig instandgesetzt - läuft, ist das ein tolles Gerät.

    Und jetzt kommt das ABER: Der 2020L gilt als mit der komplizierteste Automatikspieler (zudem noch Wechsler), da alle Funktionen mechanisch umgesetzt sind. Nach den rund 50 Jahren, die die Spieler hinter sich haben, - i.d.R. mit längerer Standzeit wegen Nichtnutzung - ist die Mechanik komplett verharzt und schwergängig. Der für den Automatikablauf notwendige Steuerpimpel sitzt schlecht erreichbar in der Tonarmlagerung. Das läßt sich eigentlich alles wieder herrichten, - dafür braucht es aber PE-Spezialisten, von denen es (wenige) gibt. Fachwerkstätten machen i.d.R einen weiten Bogen um die alten PEs. Der PE 2020L gilt als "Königsklasse".


    Mein PE 2020L hat für mich von besonderer Bedeutung. Es war der Plattenspieler meines verstorbenen Vaters und für mich der erste Kontakt zu ordentlicher HiFi-Technik. Der Spieler wurde vom hiesigen PE-Guru Kai tpl1011 wieder aufgearbeitet, wofür ich ihm bis heute dankbar bin. Vielleicht fragst Du bei ihm einmal höflich an (ich hoffe Kai verflucht mich jetzt nicht :/ - denn das ist richtig viel Arbeit).


    Wenn er dann einmal wieder läuft, muss der PE arbeiten, damit alles schön geschmeidig bleibt:


    Für mich hat sich die Investition in das AT VM 95 ML für den Hauptspieler absolut gelohnt. Ich hatte eine gute BD am Vorgänger erwischt, konnte aber keine Verbesserung zur 165er Nadel unklaren Alters erhören. Die BD ist inzwischen samt Plattenspieler verkauft, den kauf des neuen AT habe ich noch keine Minute bereut

    Bestätigung der alten Regel: "You get what you pay for" !


    Was nicht heißen soll, dass es nicht vollkommen überteuerte Angebote gibt, deren tatsächlicher Mehrwert kaum mehr zum extrem hohen Preis in Relation zu bringen ist. Ich denke da bei Tonabnehmern an Preise im oberen vierstelligen oder gar fünfstelligen Bereich. Aber ich ziehe für mich hier die Grenze bereits deutlich niedriger und bin rundum zufrieden mit der erreichten Klangqualität.


    Eine andere Regel kann man nicht oft genug wiederholen: Zu einem ordentlichen Plattenspieler gehört ein passendes System mit ordentlicher Nadel (und das kostet auch nochmal Geld). Eigentlich ist letzteres wichtiger als der tolle Dreher, der im wesentlichen die Platte möglichst gleichmäßig in der richtigen Drehzahl im Uhrzeigersinn drehen muss. ^^