Beiträge von einfach-gute-Weine

    Ralf, gib mir etwas Zeit. Die SAS habe zwar schon letztes Jahr gekauft und dann nur kurz am 621 laufen lassen. Jetzt geht es erst richtig los mit dem Hören. Aber die Kombi überzeugt bereits auf den ersten Rillenmetern. :)


    Für mich klingen die SHURE (habe auch M75 und M91) durch die Bank sehr ausgewogen - keineswegs mollig warm. Gerade das M95 zeigt auch Brillianz in den Höhen. Ein GRADO Prestige oder ein SUMIKO Pearl klingen im Vergleich "wärmer". Die SHURE machen mir mehr Spaß. Und die JICO SAS ist schon eine Hausnummer, - soviel kann ich schon sagen. Das V15 III kenne ich (noch) nicht.

    Mir wurde zum CS 5000 schon hier im Board das Goldring Eroica LX ans Herz gelegt. Auch das AT 33 PTG II oder die angesprochenen AT-OC 9 könnten passen.


    Im Netz fand ich noch einen anderen Tipp und den habe ich heute Abend umgesetzt: SHURE M95 (von dem ich einige noch habe) und dazu die JICO SAS. Läuft jetzt seit einer halben Stunde auf dem CS 5000 und scheint tatsächlich wunderbar zu passen.


    Aktuelle Scheibe: Ion Anderson plays the orchestral Jethro Tull :thumbup::thumbup::thumbup:

    Also ich kann den Hype um den 2020 beim besten Willen nicht nachvollziehen

    Ich sehe eigentlich keinen Hype um die alten PE 2020 mit und ohne L. Die Angebote in der Bucht sind meist sehr langlebig trotz mitunter günstiger Preise. Warum das so ist, hast Du ja gut beschrieben. Nach heutigen Maßstäben war der PE 2020 zu kompliziert konstruiert, - da hast Du schon recht.

    Wenn er einmal läuft, ist das schon ein ordentlicher Plattenspieler, der trotz seines Alters noch richtig gut mitspielen kann. Der meinige hat seit kurzem wieder sein angestammtes SHURE M75 mit NOS ED T2 Nadel. Und da kommt durchaus Freude auf.

    Hallo,


    willkommen hier im freundlichen DUAL-Board, das auch Auskunft zu PE, ELAC und vielen anderen Geräten liefert. Vorab wäre es nett, wenn Du uns Deinen Vornamen nennst. Das ist hier so Usus.


    Mit dem PE 2020 bzw. seinem baugleichen Bruder Telefunken W 250 hast Du ein tolles Gerät, das aber mittlerweile rund 50 Jahre auf dem gummierten Teller hat. Er war damals absolut ein Spitzen-Plattenspieler mit einigen Extras wie z.B. der Diamatic (Plattengrößenerkennung) und alles wurde mechanisch realisiert. Entsprechend aufwändig und kompliziert ist die Mechanik. Grundübel all dieser Geräte ist verharztes Fett nach langer Betriebsruhe. Das bringt die Automatik aus dem Tritt, neben einigen anderen Problemstellen.


    Wenn Du noch unerfahren bist, solltest Du wissen, dass Du es bzgl. Aufarbeitung mit der "Königsklasse" zu tun hast. Das Aufarbeiten ist unbedingt zu empfehlen, aber ich denke, es ist ratsam hier im Forum tatkräftige Unterstützung zu suchen. Es gibt hier ausgewiesene PE-Experten. Einschlägige Werkstätten machen um die alten PEs in aller Regel einen Bogen. Wenn der Bursche dann wieder funktioniert, muss er laufen, damit alles schön geschmeidig bleibt.

    Ein externer Phono-Vorverstärker holt praktisch immer noch etwas mehr aus dem Signal, als der eingebaute Vorverstärker des Vollverstärkers.

    Ralph, das ist jetzt aber arg pauschal. Ersetze "praktisch immer" durch "häufig", - dann passt das schon eher.

    Letztlich ist das alles eine Preisfrage (gewesen). Zumindest bis in die 80er Jahre hat man ab einer gewissen Preisklasse schon auf ordentliche Phono-Eingänge bei den Verstärkern und Receivern geachtet. Und ein billiger externer Phono-Vorverstärker vollbringt sicher keine Klangwunder. Aikido und Co. sind da schon eine andere Nummer, - wollen aber auch bezahlt sein.

    Schön

    In dem Zusammenhang hätte ich eine Frage zur Justage des TA in der Headshell.

    Die originale Einstellehre habe ich leider nicht. Wie weit muss die Nadelspitze von der hinteren Kante des TA-Trägers entfernt sein, der in die Headshell geschben wird, damit der Überhang stimmt?

    Da wende Dich einmal an Sebastian - unseren "bansheerider" (...wie setze ich hier einen Link auf ein Forenmitglied???).

    Er hat letztes Jahr einen W-250 von mir übernommen und wieder fit gemacht. Meine Original-Justierschablone hat er dann per 3-D Druck nachgebaut, - ist perfekt geworden. Er hat gleich noch eine Variante konstruiert, die auch für etwas höher bauende TAs verwendbar ist. Ein SUMIKO Pearl beispielsweise passt nicht in die Original-Einstellehre. Also - einfach den Sebastian einmal anfunken, - der vertickt Dir so ein Teil.

    Hallo


    Die Speerspitze gehört aber schon zum -3er;)

    Das ist natürlich auch wieder wahr... Also vielleicht stattdessen lieber einen 505-2 besorgen? Irgendwie würde es mich ja auch mal jucken, eine Zarge selber zu zimmern...

    Ich glaube, ich muss mal meine Wünsche etwas sortieren: 731q? 714q? 505-2 mit selbstgemachter Zarge? Oje, was soll ich nur tun??=O

    Soll ich deine Nöte etwas antreiben uund schnell meine 7er zum Verkauf einstellen? ? Komme einfach nicht dazu.

    Jetzt ist er perfekt, Sebastian! ?

    Variante 1 ist mir dann doch etwas zu heftig, ich glaube das hat der 1249 samt Überholung nicht gekostet

    Es muss nicht unbedingt eine 1:1 Relation sein. Aber eigentlich sollte man gerade am Tonabnehmer nicht sparen. Ist ähnlich wie bei einer HiFi-Anlage. Da hat man früher auch manchmal gesagt: "Die Hälfte des Preises für die Lautsprecher."

    Uups. Du hast Recht und der Anbieter hat geschluddert! ?


    Für eine neue G deutlich zu teuer. Die G habe ich auch Original NOS gekauft. Und die ist wahrlich nicht schlecht.