Beiträge von einfach-gute-Weine

    Das mit der nicht immer ganz konsequenten Dual-Nomenklatur war ja schon öfter Thema. Der 601 ist ja auch der einzige 6er, der "nur" Riemenantrieb hat. Aber so etwas läßt sich nicht über Jahrzehnte durchhalten und ich denke, es war eher so gedacht, je höher die erste Ziffer bei den Nicht-Wechslern, umso höher die qualitative Einstufung - losgelöst von den Antriebsformen.


    Was Turis Kandidaten betrifft, so mag ich den 601 schon sehr, auf jeden Fall mehr als den 1249. Letzterer ist wirklich ne Zicke, mein 601 dagegen ein echter Musterknabe Marke "Sorglos". Trotzdem müssen beide in Kürze gehen im Rahmen einer "Sammlungs-Verschlankung" ^^.

    Hallo Björn,


    hier werden noch NOS M95 komplett mit Original G-Nadel angeboten.


    http://www.platten-spieler.de/pages/neu.htm


    Das ist eine sphärische Nadel. Ich nutze die Nadel derzeit auf einem PE 2020L und bin überrascht, wie gut die bereits klingt. Andreas, der Anbieter ist übrigens hier auch im Forum aktiv.


    Über die beiden Nachbaunadeln bei Thakker kann ich keine Erfahrungswerte beisteuern. Kriegen aber gute bis sehr gute Kritiken.


    Die SAS ist richtig klasse, - aber keine Universalnadel - eher ein Fall für richtig gutes Vinyl. Noch eine gute ED-Nadel dazwischen und Du bist für alles gerüstet. ^^ .

    Hallo,


    zum M20e gibt es nicht selten auch enttäuschende Berichte. Das Sytem ist vielleicht nicht ganz so universell einzusetzen, wie z.B. das AT VM95ML. Zum 704 sollte es aber eigentlich gut passen. Kanalprobleme sind vergleichsweise häufig. Ich hatte kürzlich eines, das auf beiden Kanälen mausetot war. Und bei den Nadeln gab es auch schon einige Verwirrung und bisweilen auch Berichte über Passungenauigkeiten.


    Das AT VM95ML ist eine relativ sichere Bank. Es gibt eindeutig mehr Lob und Zustimmung als Negativkritik. Hat nicht die bisweilen nervige Höhenbetonung, die anderen ATs zugesprochen wird und klingt doch recht brilliant. Ist auch nicht so kapazitätskritisch, wie die älteren AT-.MMs. Nadelversorgung ist erst einmal gesichert und zu dem Preis für das Gesamtsystem kriegt man meist bei vergleichbaren Konkurrenten die Ersatznadel noch nicht. Letztlich kann man leicht die Nadelqualität tauschen und somit an die Qualität der Platten anpassen


    Das SHURE M95 ist unbedingt eine Alternative. Derzeit eines meiner Favoriten und es hat mich bisher an mehreren Drehern überzeugen können. Nadeln gibt es noch in brauchbarer Qualität, - das eine oder andere Mal auch Original-NOS. Und mit der SAS setzt man ein ordentliches Ausrufezeichen!

    zu Frage 1:


    Klar geht das. Auf das Mitgliedskonto klicken. Dann findest Dur rechts oben ein schwarzes Männchen. Darauf klicken und dann "Konversation starten" auswählen.


    zu Frage 2:

    Auch klare Sache: Das VM 95 ML kaufen und das VM 520 eb verkaufen.


    Letzteres war mein erster neuer TA nach meinem Vinyl-Reset. Anfangs total begeistert, - dann einiges gelesen, kritischer hingehört und weitere TAs getestet. U.a. das VM 95 ML. Das 520 eb konnte ich gut verkaufen und das VM 95 ML darf in jedem Fall bleiben. Kann alles besser wie das 520er, ist weniger kapazitätskritisch und nicht so höhenlastig. Die Laufzeit dürfte auch länger sein.

    Danke für eure Antworten. Also nochmal richtig - ich heiße Lisanne, hi! Der Verkäufer des 704 hat mir soeben geantwortet. Das Gerät ist ein Erbstück und funktioniert tadellos, mehr kann er mir dazu nicht sagen. Ich denke daher auch, ich bräuchte mindestens eine neue Nadel..


    Bin nicht festgelegt. Gibt es denn gute Halbautomaten mit Direktantrieb? Dann schaue ich mal im Marktthread vorbei. Danke für den Tipp.

    Hallo Lisanne,


    solche Aussagen "funktioniert tadellos" bei einem Erbstück, darf man kritisch hinterfragen. Nicht selten haben die Erben nicht großartig Ahnung von den alten Gerätschaften. Damit ein 40 Jahre alter Plattenspieler tadellos funktioniert, muss er regelmäßig in Betrieb gewesen sein und auch regelmäßig etwas Wartung gesehen haben. Ist das nicht passiert, sind Folgekosten vorprogrammiert. Wenn die Basis gut ist, sollte das jedoch prinzipiell kein Problem sein. Weiterer Knackpunkt ist fast immer der Tonabnehmer und vor allem der Zustand der Nadel. Hier ist so gut wie immer Handlungsbedarf.


    Mit etwas Geduld kriegst Du hier über das Board mit hoher Wahrscheinlichkeit ein zuverlässiges Gerät und man kann offene Fragen im Vorfeld klären und erhält kompetente Antworten.


    Als Alternative zu den angesprochenen DUAL-Modellen würde ich noch den "Underdog" CS-510 in die Diskussion werfen. Das ist ein riemengetriebener Halbautomat wie der 704 mit allem, was man zum guten Hören braucht - robust und mit geringem Frustpotential. Und an dem Tonarm kann man eine große Breite an guten bis sehr guten Tonabnehmern betreiben. Und diese machen die Musik.

    Ja - CS 714 und CS 731 sind hübsch anzusehen. Ich habe beide (- und einer davon wird gehen müssen). Neben der Optik ist die technische Seite bekanntermaßen auch sehr gut., -.wären da nicht die Einschränkungen, die DUAL mit dem ULM-System vorgegeben hätte. Mit dem normalerweise montierten ULM 60 E kann man schon ganz gut Musik hören. Gäbe es noch die ursprünglichen Original-Nadeln mit nacktem Diamant, wären die meisten vermutlich glücklich damit.


    Die Dreher, die Jo regelmäßig anbietet sind nicht billig, aber ihren Preis absolut wert. Gute Ausgangsbasis also, aber sobald ich dann den TA in Richtung 1/2 Zoll wechseln will, werden 714/731 zu (relativ) teuren Kandidaten. Zunächst brauche ich den Umbausatz, - und egal ob Original-Umbausatz oder Adapter von Alfred oder Thomas - gut 100 EUR gehen on top.

    Dann kommt die reichlich diskutierte Frage, welcher TA passt jetzt. Schließlich will man ja der Kombi ULM 60E / DN 160 eins drauf setzen. Also darf man schon etwas höher gehen im Preis. Dann sind schließlich rasch 450 - 500 EUR zusammen. Das muss einem jetzt nicht abschrecken, - aber es wurde in anderen Threads schon häufig noch eine Alternative hoch angepriesen: Die DN 160 E des ULM 60 runterspielen und dann mit einer Shibata retippen lassen. Ist auch kein Schnapper, aber der Umbau der TA-Aufnahme entfällt und die Vorteile des ULM-Systems bleiben vollständig erhalten. Was die Klangqualität betrifft, so soll das schon weit oben angesiedelt sein. Mir fehlt bislang diese Erfahrung - meine DN 160 E sind noch nicht runter :)

    Hört sich für mich fast so an, als wären die Transportsicherungs-Schrauben noch eingedreht. Auf der Original-PE-Einbauschablone ist das schön erklärt und illustriert:



    Das Chassis vom 2020 L lagert i.Ggs. zu den DUAL-Platinen nur auf drei Federn. Gerne hängt die Platine etwas schief in der Zarge. Dann hat sich eine der Aufnahmen gesenkt (Sperrholz), was man mit entsprechend großen Unterlagscheiben gut ausgleichen kann.

    Bei mir war tatsächlich das Chassis mit 2 Holzschrauben von oben an der Zarge festgeschraubt. Die Schrauben sassen oberhalb und unterhalb der Einsenkung im Chassis. Das eine Schraubenloch sieht man oben im Bild zwischen den Linien 5 und 21. Das Ding saß bombenfest, ich dachte erst das Chassis wäre gar nicht auf Federn gelagert 8|

    Das ist die offizielle Transportsicherung beim 2020L. Original sind das lange Gewindeschrauben, die in entsprechende Muttern in der Zarge eingeschraubt werden.