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Beiträge von einfach-gute-Weine
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Der OPS Tonarm vom CS 750-1 passt da ziemlich sicher nicht. Und der Halbzoll-Adapter beim CS 622 erhöht auf jeden Fall die Masse des Tonarms. Auch nicht wirklich perfekt, wobei Compliance 40-50 auch schon sehr hoch ist. Mit DUAL-Drehern wird das wahrscheinlich schwierig.
ULM bleibt bei DUAL so lange ULM, wie man beim vorgedachten System bleibt. Und da hat DUAL leider seine eigene Suppe gekocht. Ausnahme ist mMn ein OM-Adapter von DUALFRED am 606/622/626/650. Da bleiben die Massenverhältnisse gegenüber ULM 55 ganz gut erhalten, wobei die heutigen OM-Nadeln auch nicht mehr so ganz "weich" sind. -
Der 701 ist eindeutig der bessere Dreher, und er steht auch noch für das, was die Marke Dual ausgemacht hat - aussen bescheiden, innen top.
Der CS5000 ist ja schon kein Dual mehr, sondern ein Thomson, und ein ziemlich peinlicher Versuch, ein Stück vom Japan Prozzo Markt abzukriegen. Noch schlimmer wurde es dann mit dem CS750 und den peinlich geschminkten Zirkuspferden Golden One und Golden Stone.
Ich sammle ja schon lange Dual Anlagen, die exemplarisch für eine Epoche stehen, und mein persönlicher Schlussstrich ist die Kette rund um den CV440, zu der eigentlich ein 5000 gehört. Ich habe mir schon einige Exemplare angesehen, und konnte es bisher nicht übers Herz bringen, bis zu 500 Euro für ein gutes Exemplar von dieser "Laubsägearbeit mit Protz Tonarm" auszugeben. Abgesehen davon - wer beim 701 Angst vor der Elektronik hat - beim 5000 ist die Angst gerechtfertigt. Wenn ich unbedingt so einen Protzpanzer haben wollte, würde ich mir einen Japaner aus der Zeit suchen - der hält dann wenigstens, was er verspricht, und sieht auch besser aus.
Ach ja Frank, mal wieder "peinliche Laubsägearbeit". Ich mag's nicht mehr hören.

Der CS 5000 ist einfach ein Kind seiner Zeit und so sah dann eben die Entwicklung bei Dual unter der Regie von Thomson aus. Und ich finde ihn konstruktiv ambitioniert und gelungen, dazu auch optisch ansprechend. Es gibt eins zwei Schwachstellen, die hatten ältere Duals aber auch.
Der "Protz-Tonarm" kann was und führt gute MCs sicher besser als die leichteren Arme der Steidinger-Duals. Die Kombi mit einem Audio Technica OC 7 oder OC 9 am Arm des CS 5000 klingt schon sehr sehr gut. Darauf kommt es doch wesentlich an.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur betonen, dass ein sauber durchgecheckter CS 5000 sehr zuverlässig läuft und das gilt dann auch für den CS 750 und die Salonlöwen Golden One usw..
Thomson hat uralte DUAL-Zöpfe abgeschnitten. Das war mutig, aber irgendwie auch notwendig. Das alte DUAL-Konzept war gut und ausgetüftelt, letztlich aber sehr konservativ und in den 80er Jahren dann doch überholt.
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Hallo-
Genau dieses Problem tritt auf, wenn der Mikroschalter für die Stopptaste auf der einen Seite nicht durchschaltet. Die Dinger sind hinterhältig, ich würde das noch mal überprüfen mit einer Durchgangsmessung.
Beste Grüße, Gunter
Hallo Gunter,
Danke für den Hinweis. Wie gesagt, waren die Mikroschalter bearbeitet und konserviert. Trotzdem habe ich jetzt noch eine Durchgangsmessung gemacht und es ist alles einwandfrei. Ich werde mal zunächst den 6,8 µF Tantali und die 1000 µF Rolle wechseln, sobald eingetroffen. Bericht folgt.
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Wenn Du etwas abgeben kannst - gerne!
PN ? -
Das graue Kabel ist da wo es hingehört!

Und ansonsten werde ich die von Peter angesprochenen Kondis tauschen, habe ich aber gerade nicht im Bestand.

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Hallo,
ich habe einen CS 626 umfänglich aufgearbeitet und er läuft mechanisch einwandfrei.
Es gibt noch ein Problem beim Einschaltvorgang:
Nach etwas längerer Standzeit läuft er bei Betätigung der Starttaste an um beim Loslassen der Taste wieder auszugehen. Das passiert genau 1 x und bei der nächsten Betätigung läuft er problemlos an. Auch bei weiteren Versuchen innerhalb kurzer Zeit 15 - 60 min. (vielleicht auch etwas länger) ebenfalls keine Probleme. Liegt der nächste Versuch jedoch mehrere Stunden - z.B. über Nacht entfernt, dann will er beim ersten Mal wieder nicht, beim zweiten Mal funktioniert es. Das läßt sich beliebig wiederholen und läuft stets genau so wieder ab.
Kontaktprobleme der Mikroschalter möchte ich ausschließen, diese sind alle gereinigt worden. Auch scheint das Relais einwandfrei zu arbeiten. Ich sehe jetzt das Problem im Bereich der Elektronik. Die Kondensatoren im Schalterkasten und im KS4 sind erneuert. Blieben da noch die diversen Kondensatoren auf der nachfolgenden Platine. Welcher der diversen Kandidaten wären Eurer Meinung nach verdächtig?
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Danke für eure Antworten. Ich schaue mich mal im AT Segment um. ☺️
Hi Roland, hab Dir mal eine PN geschickt.
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Trafohalterung plattentellerseitig losschrauben. und Gehäusedeckel entfernen (2 Blechschrauben). Trafoplatine etwas anheben und nach der Seite aus der Halterung rausziehen. Schrauben des Trafos alle anziehen. Dann das Ganze rückwärts ..
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gemischt mit Rotwein
der Wein war aber gewiss nicht schuld !!!

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06nb08 Wenn Du die Wechslerfunktion nutzen willst, nimm eine sphärische Nadel. Wenn möglich eine Original M95G.
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Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
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Es wird immer Einzelbeispiele (... Schicksale) geben - hier noch eines von meiner Seite: Ich bin 2011 sehr günstig zu einem 714Q aus Erstbesitz gekommen. Er lief von Anfang an einwandfrei, so dass ich ausser einer allgemeinen Inspektion mit kleinen Reinigungs- Schmierarbeiten rein garnichts an dem Dreher gemacht habe. Den Motor hab ich nicht angefasst - warum auch? Der 714 läuft bis heute - seit 14 Jahren - geräuschlos mit sauberem Gleichlauf. Einzelschicksal wohlgemerkt - aber soviel zur Zuverlässigkeit eines 714Q mit dem EDS 920

Hätte ich genauso schreiben können. Meinen 714 hat mir ein ehemaliges Boardmitglied aus seiner Nachbarschaft vermittelt. Funktionierte von Anfang an und tut es weiterhin. Die Basic-Wartung hat er gekriegt, - und läuft.
Die meiste Bastelei am 714 habe ich mit Headshell bzw. Tonabnehmer-Tuning verbracht. Alles war jedoch an irgendeiner Stelle kompromissbehaftet. Heute läuft er mit der Werksausstattung ULM 60e. Als Nadel dient jedoch eine MicroRidge-Nadel, die Techne Audio in den DN 160e Halter eingepflanzt hat.😃 Jetzt passt alles und der 714 ist hier in die vordere Dreher-Riege gewechselt.



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Bei allen anden Plattenspielern (die ich kenne), ist der Tonarm nach dem Ausschalten immer wieder "unten"...
Telefunken S500/S600 heben ihn auch immer an. Eigentlich fällt mir grade kein klassischer Halbautomat ein, der den Arm trotz Endabschaltung nicht anhebt und den Arm auch oben lässt.
Ich habe hier so einen: Onkyo CP 5000a. Der will immer erst den Lifthebel bewegt haben, bevor es losgeht. Ich mag ihn trotzdem, - ist mMn. unterschätzt.

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Sind 714 oder 731 einmal ordentlich aufgearbeitet worden, sind das schöne und zuverlässige Laufwerke. Man sollte aber auf die TA-Problematik hinweisen, will man etwas mehr haben als das von DUAL auserkorene ULM 60. Das ist ja bekanntlich Dauerthema (nicht nur) hier im Forum. Lösungen dazu gibt es einige und ich will die jetzt nicht erneut diskutieren. Aber hier kommen zwangsläufig weitere Kosten auf den Betreiber hinzu, bis diese Dreher einmal ihr volles Potential zeigen können.
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Der Golden 11 dürfte aufgrund der vom Chassis abgetrennten Motoraufhängung der bessere Spieler sein.
hat er das? Denke er ist so wie der "normale" 750 aufgebaut.

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"Green One" !

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Jetzt geht die Messerei los...

mach ich auch mal

jawoll: "MESSER RAUS !!!" 😆
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Wobei ich jetzt skeptisch wäre, ob eine Vollholz-Zarge in dieser Massivität sich nicht auch im Laufe der Zeit verziehen könnte. Von einer Resonanz-Diskussion möchte ich absehen

Da muss man das eben machen, wie bei Schiffbauholz, Musikinstrumenten wie zum Beispiel Klaviere: Einfach ein paar Jahre ablagern
. Die Vollholzschäfte meiner Diana -, Weihrauch - und Feinwerkbau - Luftgewehre jedenfalls verziehen sich auch nach über 50 Jahren nicht.Hast Du bei Deiner Einlassung das durchschnittliche Lebensalter der aktiven Dualisten bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Statistiken aktueller Bevölkerungsentwicklungszahlen betrachtet?

Selbst bei gutmütigster Interpretation der Alterspyramide sollte - bei heutigem Projektstart - die Fertigstellung der Massivholzzarge in diesem Leben nicht mehr gelingen und müsste nachfolgenden Generationen obliegen. Zumindest sollten dann also Beschreibung und Zielsetzung des Projekts unter Verlinkung auf diesen Thread bestens dokumentiert werden!
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Wobei ich jetzt skeptisch wäre, ob eine Vollholz-Zarge in dieser Massivität sich nicht auch im Laufe der Zeit verziehen könnte. Von einer Resonanz-Diskussion möchte ich absehen
