Beiträge von einfach-gute-Weine

    Andi - diesen Beitrag sofort löschen. Du verdirbst die Preise - hab schließlich drei von den MCT 101! =O


    Nein - aber im Ernst: Wenn er von den Werten her passt ist der AT 630 / MCT 101 ein richtig guter (und bezahlbarer) Einstieg ins Thema Übertrager. Aber es kann ganz schnell wesentlich teurer werden.

    Und der Babo lacht, weil er es eigentlich war, der dem 66er diesen Tipp gab, welcher ihn wiederum u.a. an den fritzundpaul und den einfach-gute-Weine weiterreichte, die selbst jetzt anderen den MCT 101 empfehlen. So was nennt man Wissens-Transfer (oder so ähnlich). 😁


    Ansonsten steigen ab sofort die Preise für diese AT 630 und Ableger-Übertrager !!! 😳

    Den letzten Satz kann ich unterstreichen - und auch hier kam der Tipp von 66er

    Ein neues Lager kommt aber erst in Betracht wenn er jetzt dauerhaft läuft ohne den Arm anzuheben.

    Dazu direkt eine Frage: Bei dualfred gibt es ein Lager für den 750-1 das optisch zu passen scheint. Kein Wort vom Stone. Sind die denn unterschiedlich oder passt das auch für den Stone?

    Das Lager sollte passen (ohne Gewähr)

    zwischen dieser Auflagefläche unter dem Lifthebel und den Chassis muss man Silikonöl 500000 relativ dick auftragen. Das bremst den Hebel und er sollte dann auch oben bleiben. Seltsamerweise ist diese Auflagefläche beim 1219 nicht vorhanden. Trotzdem bleibt der Lift oben.

    Also - tatsächlich aus der Hüfte geschossen (der Gang in die Werkstatt ist mir um diese Zeit zu weit ^^


    Die Lager - oben wie unten - sind im Original mit Hohlnieten zusammengehalten. Diese bohre ich vorsichtig mit 3 mm Bohrer auf, gerade soweit, dass die sichtbare Seite der Hohlniete sich öffnet. Der Rest wird mit einem passenden Treiber (vorsichtig) durchgeschlagen. Man muss da spätestens beim dritten Loch eines Lagers vorsichtig sein, da sonst die sich lösende Lagerschale u.U. am Bohrer einhakt und dann bis zum Stillstand des Bohrers "rumeiert" und sich dabei verbiegen kann. Für den Zusammenbau verwende ich 3mm Blindnieten - 6 mm lang. Optimal wäre da Bohrer-Durchmesser 3,1 mm. Für 3 mm dicke Gewindeschrauben gilt das natürlich auch. Mit den Blindnieten arbeite ich gerne. Ist eine schnelle und sichere Verbindung. Ich denke auch, die meisten Dosenmotoren werden nach einer ordentlichen Wartung sobald nicht mehr geöffnet (wenn überhaupt).


    Die Motorhalterung ist mit größeren Hohlnieten verbunden. Hier nehme ich einen 4mm Bohrer. und wiederum einen passenden Treiber. Ich drehe in diese Löcher anschließend ein M5-Gewinde ein. Dafür ist eigentlich Loch-Durchmesser 4,2 mm vorgegeben. Da es sich aber nur um dünnes Blech handelt, greift der Gewindebohrer auch bei 4 mm gut. Beim Zusammenbau schraube ich von innen flach bauende Gewindeschrauben ein. Das Gewinde muss nicht viel aushalten und soll nur dazu dienen, dass man die Halterung wieder abnehmen kann, ohne den ganzen Motor öffnen zu müssen. Dazu müssen natürlich die Löcher der Motorhalterung etwas aufgebohrt werden. Hierfür ist 5,5 mm gut ausreichend.


    Das ganze Procedere hatte ich hier irgendwo schon einmal beschrieben. Hier noch ein paar Bilder dazu:


    500000er Silkonöl ist beim Lift von 1219 und 1229 genau richtig. Wird übrigens auch für die schwarze Schleifplatte unterhalb des Lift-Betätigungshebels gebraucht, damit dieser in Position "Tonarm oben" nicht gleich wieder nach vorne klappt.

    1219 / 1229 sind bei mir gerade "Werkstatt-Thema" und somit auch die Wartung der Dosenmotoren. Ich hatte jetzt zwei Motoren, die der Vorbesitzer offensichtlich nachgeölt hatte. Das Lager sahen somit noch ganz gut aus. Allerdings waren in beiden Fällen die Gehäusehälften innen stark mit Öl versehen. Würde mal meinen, dass da zu reichlich geimpft wurde und ein guter Teil des Öls sich nach Inbetriebnahmewieder aus den Lagerschalen gedrückt hat. Nach anfänglichen inneren Widerständen habe ich mich daraufhin für das volle Programm mit Aufbohren, Vakuum-Reinigung und Neufüllung mit erhitztem Öl entschieden.


    Beim Zusammensetzen verniete ich die Lagerschalen mit Blindnieten 3/6mm. Um die Motorhalterung leicht wieder abnehmen zu können, drehe ich in die entsprechenden 4er Löcher der oberen Gehäuseschale ein M5 Gewinde und schraube von innen flachbauenden Möbelgewindeschrauben M5/10 mm ein, die dann außen wie Gewindebolzen rausstehen. Somit lassen sich z.B. die Gummidämpfer später leicht wechseln ohne den Motor wieder öffnen zu müssen.


    Leute, macht 'mal nicht so ein Durcheinander. Als Systematiker, der ich ab und zu bin, mahne ich weitere geordnete Huldigungs-Threads an :!::!::!:


    Nach Warum Dual CS 731Q


    und Warum Dual CS 741Q


    sollte jetzt unbedingt folgen

    • Warum Dual CS 1218
    • Warum Dual CS 1219
    • Warum Dual CS 1229

    von mir aus dann auch noch

    • Warum Dual CS 1228

    Vielleicht wollen die Haupt-Protagonisten der Beiträge der letzten zweieinhalb Seiten dies ja übernehmen. Das wird dann ein fröhliches Bejubeln von Strobo-Blenden oben und Strobo-Blenden unten mit und ohne Bullauge, kleinem Teller, großem Teller Punkt Punkt Punkt. ^^


    Und hier in diesem Thread kommt dann irgendwann der Micha mal wieder aus seiner Rätsel-Ecke und zeigt uns, für was er sich jetzt schlußendlich entschieden hat ...

    Hallo Michael,


    Deine Merkliste wird rasch wachsen, denn Angebote von DUAL-Plattenspielern kommen stündlich und nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit auch in gewissen Abständen in Deiner Nähe. So gesehen, wird sich auf jeden Fall etwas finden. Dein Fokus liegt bislang - wenn ich das richtig sehe - relativ stark auf der (Vintage-)Optik. Und dieses Kriterium erfüllen praktisch alle "ollen" DUALs bis etwa Baujahr 1980. Es wäre aber ratsam, sich einmal über ein paar Kriterien klar zu werden, die über die Optik hinausgehen. Das sind einmal bauartbedingte Unterschiede - vor allem was die Antriebsformen betrifft, - aber auch die Unterschiede was den Bedienkomfort betrifft. So ist ein Vollautomat schon etwas Feines, - aber auch mit einer guten Halbautomatik (am besten mit Tonarmrückführung) kann man sehr gut leben. Eher selten wird Wechslerbetrieb gewünscht, - aber es ist ein echtes Vintage-Gimmick und sicherlich ein Hingucker, wenn alles sauber läuft. Es gibt noch eine Reihe anderer Konfortkriterien wie Pitch-Einstellung mit Stroboskop, separate Plattengrößenvorwahl, Frontbedienung usw..

    Meine Empfehlung wäre jetzt, erst einmal hier etwas vorzusortieren, was Dir wichtig ist und was eher "Nice to have" sein könntet. Und dann kommt ein nicht ganz unwichtiger Aspekt hinzu: Der DUAL, der um die Ecke angeboten wird, muss auch laufen. Falls nicht ist das große Basteln und Aufarbeiten angesagt. Da musst Du Dich fragen, wie weit Deine Fähigkeiten reichen. Unterstützung wirst Du hier im besten aller Foren mit Sicherheit erhalten. Aber das kann auch ein steiniger Weg werden, - je nach Modell.

    So gesehen ist Romans Vorschlag absolut eine Alternative. Hier werden von den Spezialisten oft gut aufgearbeitete Geräte angeboten. Das ist dann meist Spaß von Anfang an, wenn man solch ein Gerät erwirbt, - auch wenn Du vielleicht erstmal etwas mehr investieren musst, als für den Preiskracher aus der Garage drei Straßen weiter. Unterm Strich wirst Du mit einem guten "Board-Dreher" günstiger fahren. Und sollte das Gerät nicht in Schlagweite stehen, so kann man HIER auch das Thema Versand erwägen. Die Dualisten wissen i.d.R. wie man so verpackt, dass da ein intaktes Gerät auf der anderen Seite ankommt.

    Also - vielleicht erst einmal das Anforderungsprofil schärfen. Dabei auch nicht das Thema Tonabnehmer aussparen. Dann hier im Board einmal eine SUCHE-Anzeige platzieren. Dann wird das laufen, - da bin ich mir sicher.

    Bei den beiden 1229ern ohne die Schenkelfeder ist der Schalterkasten verändert gegenüber dem älteren 1229 und dem 1219. Auch die Verbindungsschiene vom Schalterkasten zur Schaltschiene sieht etwas anders aus. Ohne das jetzt getestet zu haben wäre jetzt denkbar, dass diese Änderungen die Schenkelfeder entbehrlich gemacht haben.