ULM 1. Generation - Welche Systeme gibt es noch

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    • Naja, die halbe... Dual hatte eine satte Marktdurchdringung, stand hier jedoch praktisch alleine. Lediglich Technics versuchte es mit T4P einen ähnlichen Weg zu gehen. Alle anderen hatten allerdings fast ausschließlich1/2"-Standard, und es gab allerdings jede Menge leichte Tonarme, einschließlich SME Serie IIi und III.

      Dual war das wohl auch klar. Jeder ULM Generation, oder beim Übergang von 721 auf 731q, hatte 1/2"-Adapterlösungen.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810

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    • 8erberg schrieb:

      ach, das ULM ist kein übles System (sonst wäre es nicht damals bei der halben Plattenspielerindustrie verwendet worden).
      Hallo Peter,
      "die halbe Plattenspielerindustrie" würde ich jetzt auch nicht sagen.
      Mir sind da nur noch die Plattenspieler Braun P2 und P3 bekannt und die wurden ebenfalls von Dual gebaut (zumindest wurden wesentliche Teile von Dual geliefert)...
    • Ja, weiß ich.

      Gerade das Drama um abgebrochene Nasen und verhunzte Schrauben, da hilft Alfred's Shop. Da darf es was kosten, besonders wer (nahezu) Originalität wünscht.

      Aber dieser Shop ist endlich, er muss ja blockweise nachfertigen. Immer ein Risiko für ihn.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
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      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810
    • Platten-Spieler schrieb:

      8erberg schrieb:

      ach, das ULM ist kein übles System (sonst wäre es nicht damals bei der halben Plattenspielerindustrie verwendet worden).
      Hallo Peter,"die halbe Plattenspielerindustrie" würde ich jetzt auch nicht sagen.
      Mir sind da nur noch die Plattenspieler Braun P2 und P3 bekannt und die wurden ebenfalls von Dual gebaut (zumindest wurden wesentliche Teile von Dual geliefert)...
      Hallo,

      na, es gab noch andere, z.B. die letzten Telefunken in der Vor-Thomson-Zeit (u.A.der STS1, RS und wie die Dinger noch alle genannt wurden)

      C.E.C. und weitere von denen als Kontraktor gefertigte "Japaner" mit dem geraden Leichttonarm gab es auch mit den Ortofon Nasen.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • Platten-Spieler schrieb:

      Hallo,

      ich weiß garnicht, was das immer soll, ein OMB-System an ULM und TKS-Plattenspieler bauen zu wollen!
      Die Systeme 145, 149, 150, 152, 155 und 160 nehmen doch selber tadellos jede "OMB"-Nadel auf und es bedarf gar keiner Umrüstung auf diesen anderen Systemkörper.
      ...ja, dranstecken kann man die Dinger sicher, aber wie´s dann klingt, da gehen die Meinungen und Erfahrungen schon auseinander. Ich hab´s mehrfach versucht, mit 145er, 155er und 160er, aber das Ergebnis war bei mir eigentlich immer, dass zwar Musik raus kam, auch garnicht mal schlecht, aber erheblich leiser als beim Original. Das betraf sowohl die 168er Nadel als auch die 10er und auch die Digitrac 200, die sich am TKS 60 merkwürdig "flach" anhörte, am "Frankenstein" (OM-Generator im TKS-Halter) hingegen eine Offenbarung ist.
      Womit das jetzt genau zusammenhängt, weiss ich allerdings auch nicht. Ob es nun an der Codierung von Body bzw, Nadel liegt oder an der bereits angesprochenen Auslegung der Spulen?
      Meine Erfahrungen waren da jedenfalls eher negativ, was ja mich (und auch andere ) erst dazu gebracht hat, sich als "Fledderer" zu betätigen.
      Zum Zeitpunkt meiner "Versuche" hatte ich allerdings auch noch keinen verstellbaren Pre. Mag sein, dass man z.B. mit der Phonobox DS damit einen besseren Sound rausholen kann. Werde ich demnächst wohl noch mal ausprobieren.

      Gruß Gerhard
    • Bei der 1. ULM-Generation gab es:
      ULM40S, ULM45S, ULM45E, ULM55E, ULM60E.
      Bei der 2. ULM-Generation gab es:
      TKS670, TKS236, TKS237, TKS49S, TKS45E, TKS52E, TKS55E, TKS60E, TKS380E, TKS390E, TKS MCC120.

      ULM45E und TKS45E sind bis auf die Systembefestigung identisch.
      Ebenso ULM55E und TKS55E und ULM60E und TKS60E.

      Lt. Ersatzteilliste gabs auch noch ein ULM50E/TKS50E, aber es ist dort nicht verzeichnet, auf welchem Gerät die verbaut waren.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Zur ersten Serie gehört noch das MCC110 mit dem TK27 für die CS714/731. Mit der direkten Kompatibilität zu nur diesen beiden Spielern fällt das MC-System natürlich etwas aus der ULM1 Einordnung heraus.
      Gruß Christian

      _________________

      Ich suche folgende LPs von Pearl Jam: Live on two legs, Lost Dogs, rearviewmirror
    • Ich habe mir für meinen 626 eine Originalnadel DN152E bei Thakker gekauft und bin damit am ULM55E wirklich zufrieden. Warum nicht einfach eine solche Originalnadel kaufen und draufstecken? Warum muss es unbedingt was sein, bei dem man basteln muss? Es gibt die Nadeln doch noch original!

      Ich habe mich extra für eine 152er Nadel entschieden, weil die etwas "heller" klingt, als die 155er, die ich beim Kauf dran hatte. Die hört sich zwar generell noch ordentlich an, spielt mir aber persönlich etwas zu "dumpf".

      Auf das ULM55 passen auch die OM-Nadeln. Selbst probiert mit Nachbaunadel 10 und Nadel 20, wobei die Nadel 20 wohl eine etwas große Toleranz im Kunststoff hat und sehr leicht vom ULM-Körper rutscht. Deshalb habe ich das dann wieder sein lassen. Auf meinen 2 OM-Bodys hält sie besser (aber auch nicht wirklich "bomebfest"). Klanglich nicht wirklich ein großer Unterschied zur DN152. Die Auflösung der Nadel 20 ist besser ... .

      In meinem Avatar sieht man übrigens den 626-Kopf mit 3D-Druck-Selbstbauadapter auf 1/2" mit einem Shure M95. Gegengewicht wurde natürlich angepasst (Plastikdeckel am Origianlgewicht abgeschraubt und mit doppelseitigem Klebeband eine Mutte angeklebt). Funktioniert einwandfrei und klingt auch gut.
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Platten-Spieler schrieb:

      ...kannst mich gerne mal anrufen, wenn Du was brauchst.
      Ich hab für (fast) jedes System eine Originallösung parat!
      Hallo Andreas,

      ich hab dir zu diesem Teil



      eine Anfrage geschickt.

      Danke
      Gruß aus dem Taubertal
      Helmut

      Höre mit:
      1019 mit M44, 1216 mit DMS 220, 1218 mit M 20 E, 1225 mit M75, 1235 mit M75, 1239A mit M75, 1239A mit M75,
      626 Silber mit ULM 45E,
      CV 120, CT 18, CT 17, (alle in Weiß)
      CV 60, HS 130 ohne Dreher in Nußbaum
      Grundig PS 4300 mit EPC P23 und Wega Studio 3230 HiFi mit DUAL 1236A und DMS 220

      in der Reparaturbox: :evil: 626 Braun und 1218
    • 8erberg schrieb:



      na, es gab noch andere, z.B. die letzten Telefunken in der Vor-Thomson-Zeit (u.A.der STS1, RS und wie die Dinger noch alle genannt wurden)

      C.E.C. und weitere von denen als Kontraktor gefertigte "Japaner" mit dem geraden Leichttonarm gab es auch mit den Ortofon Nasen.
      Telefunken hat leider kaum nennenswerten Marktanteil, anders sieht es vielleicht bei C.E.C aus, die konnten von Budget-Player bis Ordentlich, aber auch da wohl kaum mehr als ein niedriger einstelliger Prozentanteil am großen Kuchen.

      Dominierend waren Dual und Technics nicht so stark, das der Markt folgte. Es war zwar ein Interessanter Ansatz, doch er floppte. Nach der Übernahme durch Thompson-Brandt wurde das schnell beerdigt, Technics konnte ein paar Hersteller von Geräten und Tonabnehmern vorweisen und war bedingt erfolgreich, 1/2" hatte klare Vorteile. Immerhin vor ULM war schon das einklipsen in die TK-Shells der Vor-ULM-Ära möglich,was so manchem die nahezu narrensichere Unmrüstmöglichkeit bot.

      Selbst Thorens versuchte sich an leichten Lösungen schon Rmrecht früh mit dem TPO für TP16/TO22 und TP70-Arme, aber das Standardendrohr mit 1/2" Shell war steckbar (rd 6,5gr eff. Masse), SME Series III lag bei ca 4,5gr, sensationell niedrig für 1/2".

      Aber der mittleren Preislage floppte das Prinzip fast vollständig, oberhalb des CS741q und so manchem Technics war da in meiner Erinnerung gar nichts mehr.

      Zusamnenfassend: praktisch vorbei.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810
    • Hallo,

      komisch war es doch: eine Marktuntersuchung brachte raus, dass kaum jemand den Tonabnehmer wechselte, aber die meisten Kunden wollten das trotzdem...

      Telefunken und Marktanteil : sooo klein war der damals noch nicht, alleine auch weil AEG-Mitarbeiter die Dinger günstiger kaufen konnten.

      Peter
      Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
      Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
      (Tucholsky)
    • analogi67 schrieb:

      1/2" hatte klare Vorteile.
      Da möchte ich widersprechen.
      Technics hat nicht ohne Grund das T4P-System eingeführt.
      Das hat einige sehr deutliche Vorteile gegenüber 1/2":
      - Anschlußmaße fest vorgegeben
      - keine Justage des Systems nötig, daher auch keine Fehljustage möglich
      - Auflagekraft vorgegeben, daher auch dort keine Fehljustage möglich
      - Mit Adapter auch Montage in 1/2"-Headshells möglich

      T4P ist einfach Plug'n'Play, der Systemtausch geht ohne Neujustage in weniger als 1 Minute.

      Fast die gleichen Vorteile, Auflagekraft einmal außen vor, haben die Concorde-Systeme von Ortofon.

      1/2" ist einfach Dinosauriertechnik, die leider nicht totzubekommen ist.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • 8erberg schrieb:

      Hallo,

      komisch war es doch: eine Marktuntersuchung brachte raus, dass kaum jemand den Tonabnehmer wechselte, aber die meisten Kunden wollten das trotzdem...

      Telefunken und Marktanteil : sooo klein war der damals noch nicht, alleine auch weil AEG-Mitarbeiter die Dinger günstiger kaufen konnten.

      Peter
      Das kommt daher dass bei Einstiegsklasse und mittlerer Klasse Plug and Play fast vorherrschend war, jedoch schon ab der 600 DM Klasse viele Hersteller ohne Abnehmer auslieferten. Sogar auch bei Dual unter Thompson Regie, die CS5000 Ableger kamen auch ohne.

      Telefunken selbst hatte Marktanteil. Aber jede Menge Plattenspieler zugekauft, darunter auch mit normalem Headshell.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
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      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810

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    • Passat schrieb:

      analogi67 schrieb:

      1/2" hatte klare Vorteile.
      Da möchte ich widersprechen.Technics hat nicht ohne Grund das T4P-System eingeführt.
      Das hat einige sehr deutliche Vorteile gegenüber 1/2":
      - Anschlußmaße fest vorgegeben
      - keine Justage des Systems nötig, daher auch keine Fehljustage möglich
      - Auflagekraft vorgegeben, daher auch dort keine Fehljustage möglich
      - Mit Adapter auch Montage in 1/2"-Headshells möglich

      T4P ist einfach Plug'n'Play, der Systemtausch geht ohne Neujustage in weniger als 1 Minute.

      Fast die gleichen Vorteile, Auflagekraft einmal außen vor, haben die Concorde-Systeme von Ortofon.

      1/2" ist einfach Dinosauriertechnik, die leider nicht totzubekommen ist.
      Klar hat die von dir benannte Dinosauriertechnik Nachteile.

      Aber auch bestechende Vorteile, gerade die bei der Auswahl. Dessen Vorteile kommen aber auch aus den Nachteilen der Anderen. ULM und insbesondere T4P bedingten bestimmte Tonarme bei den kleineren Modellen mit fester Auflagekraft exakt jene die Abnehmer die der T4P Spezifikation entsprachen, bei ULM die notwendige Adpation an das Dual Headshell. Bei ULM erschweren nahezu nur eine sehr kleine Zahl an Herstellern, meist Ortofon und Shure bei den MM, viel deutlicher die Auswahl, hier war T4P besser.

      Das ist leider propietär. Damit die selbstverschuldeten Sackgasse in die beide geraten sind. Sooder so ist es de facto tot.

      Wer die Justage selbst nicht kann fragt einen freundlichen Boardler oder fast jeden RF Techniker. Also letztlich kein Problem.

      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810

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    • Das es so wenig Systeme mit T4P gab, liegt aber an den Tonabnehmerherstellern, nicht am System an sich.
      Und so klein war die Auswahl ja auch nicht.
      Sehr viele Systeme gab es in 1/2" und T4P-Ausführung.
      Beispielsweise auch die Ortofon OM-Systeme:
      OM/OM Super/OMB = 1/2"
      OMP/OMT = T4P
      Oder Elac EMM 130/170/190 gabs als 1/2" und T4P.
      Selbst das Shure V15 V gabs als T4P-Version.

      Was die großen Dual angeht:
      Beim CS 5000 und CS 750 war serienmäßig ein System dabei (OMB 20 bzw. DMS 750).
      Bei den CS 750-1, Golden Stone, Silver Stone, Golden 1, Golden 11 dagegen war serienmäßig kein System dabei, aber man konnte die auch ab Werk mit System bekommen.
      Z.B. ein sehr häufig ab Werk montiertes System beim Golden 1 war das Audio Technica AT-OC7.
      Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
      Sonstige: Grundig PS 6000, Yamaha TT-400
    • Passat schrieb:

      Das es so wenig Systeme mit T4P gab, liegt aber an den Tonabnehmerherstellern, nicht am System an sich.
      Und so klein war die Auswahl ja auch nicht.
      Sehr viele Systeme gab es in 1/2" und T4P-Ausführung.
      Beispielsweise auch die Ortofon OM-Systeme:
      OM/OM Super/OMB = 1/2"
      OMP/OMT = T4P
      Oder Elac EMM 130/170/190 gabs als 1/2" und T4P.
      Selbst das Shure V15 V gabs als T4P-Version.
      Ja, das sehe ich auch so, wobei es eine Zeitlang gar nicht mal so schlecht aussah, auch MC-HO es im Angebot gab, so grob 15-20 Hersteller gab es (z.B. auch Grado). Technics war zwar als Plattenspielerhersteller dominierend, fertigte jedoch auch für Dritte und war nicht alleine (ein paar Marken fallen mir aktuell nicht ein). Matsushita (National/Technics, Panasonic) war nun mal ein kleiner Hecht im großen Plattenspielerteich.

      Auch wenn T4P nicht ganz dem ULM Gedanken folgt (das Eigengewicht ist relativ hoch) war es sehr gut durchdacht und mit geringer Auflagekraft ( waren es nicht 1,25gr ) auf der Welles des Zeitgeistes. Wie die ganz kleinen der heutigen CS-Duale war Auflagekraft und Antiskating bei den kleinen Technicsarmen fix. Neben den kleinen Riementrieblern gab es ordentliche DD mit dem kleineren Armtyp, teils mit einer schaltbaren Stufe. Erst in der größeren Modellregion - Beispiel poste ich nach - war das Gegengewicht verstellbar und es gab den 1/2-Adapter.

      Leider kam T4P etwas spät, die Budgetplayer wie der SL-BD3, und war mit auch die Antwort auf die aufkommende CD. Am Ende scheiterte es auch, der letzte TP4-Player war ein stark vereinfachter Halbautomat mit Riemenantrieb ohne Pitch bis etwa um das Jahr 2003. Dann strich Technics später *den* SL12x0 und verschwand zunächst vom Markt.

      Gruß

      Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810
    • Hallo Wolfgang,

      analogi67 schrieb:

      Auch wenn T4P nicht ganz dem ULM Gedanken folgt (das Eigengewicht ist relativ hoch) war es sehr gut durchdacht und mit geringer Auflagekraft ( waren es nicht 1,25gr ) auf der Welles des Zeitgeistes.
      T4P war wohl eher die "Perfektion" des ULM Gedanken. Die Systeme mögen in der Regel etwas schwerer gewesen sein. Aber dafür gab es quasi kein Headshell. In der Summe ist daher die eff. Tonarmmasse eher kleiner geworden ;) .

      Gruß Alfred
      Gewerblicher Anbieter von Dualersatzteilen auf dualfred.de
    • Ja, kommt hin, ca 2-2,5 gr ULM Eigengewicht plus ca 4-5 gr. Headshell liegt etwa um die ca 7-7,5 gr. T4P Gesamtgewicht.

      Edit: Viel weniger, 6,0 gr, siehe AT85EP US-Seite , ziehen wir grob 2-2,5 gr ab (OMB ohne vorderes Gewicht mit 1/2"-Satz) dann blieb ein Shellgewicht von ca. 3,5-4 gr übrig; das ist sehr wenig.

      Leider habe ich kein ULM 2-Shell zum Wiegen. Da könnte nochmals etwas leichter sein als die erste ULM-Generation. Wäre interessant zu wissen. Auch was ein reines ULM2 wog (z.B. TKS55E). Letzteres kann ich wiegen.



      Gruß Wolfgang
      Dual: 1229 (SABA 785 Nuss.), 1246 (Nuss.), 505-2 (Sw.),-3 (Nuss.), 650RC (Si.), 741Q (Satin)
      Linn: LP12 Majik (Kirsch)
      Thorens: TD160 Super/SME 3009R, TD166BC/ Rega RB250 , TD2001BC umgebaut, TD240-2 (Nuss.)
      Abzugeben: CS 505-1, CS522, TD160 Super BC Laufwerk, alle andern Dual in der ersten Zeile: gerne fragt an (der Linn LP12 bleibt, ein Thorens bleibt)
      Ehemalige Dual: 1214, 1219, 1229, 1246 (2x), 1249 (2x), 627Q, 704; CR60, CR1730, C824, C812, C810

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