Die Ursprünge des CS455-1: Versuch einer kleinen Historie (Blick auf Konsolen, Ausstattungen, Austauschteilen)

  • Folks,



    nachdem irgendwann mit dem unvermeidlichen Ende des CS505-4 zu rechnen ist, bleiben noch die CS455-1 Ableger aus der „golden Era“ der 1980-1990er übrig. Ich hatte mich daher die Tage ein wenig mit dem Chassis beschäftigt, da ich immer wieder mal aus dem Bekanntenkreis nach Plattenspielerempfehlungen gefragt werde.



    Mein erster Kontakt mit diesem Typbestand kurz nach dessen Einführung mit dem CS630Q und einem CS530, den ich einer Bekannten empfahl. Von der Plastikkonsole, und meinem CS627Q stark enttäuscht war ich selbst mit Dual „fertig“. Der absolute Tiefpunkt sah ich in einem CS511 eines anderen Bekannten. Seltsam, für mich damals nicht nachvollziehbar, war z.B. der CS610Q – ein LM-Arm mit einem DD-Antrieb.


    Inzwischen haben sich das ehemalige „Mauerblümchen“ gewandelt. Ich denke, so verstehe ich das, ist der heutige 455-1-Typ als CS450 entstanden, indem anstelle des unsäglichen Plastikchassis, ein Spieler mit einer Holzkonsole entstand.



    Rein von den technischen Daten her sind die 6xx und die 5xx der Thompsonära nicht schlecht. Der heutige CS455-1 ist besser in Rumpel und Gleichlauf als die frühen 5xx ab Mitte der 1970er Jahre. Auch sind die 455-1 Ableger mit die letztverbliebenen Vollautomaten (für den der es braucht fast die einzig vernünftige Alternative).



    Leider, wie bei Fehrenbacher in den letzten Jahren zu beobachten, ist eine Entfeinerung eingetreten. So z.B. am Teller, Filz- statt Gummimatte oder die einfache Ausstattung an Tonabnehmern. Erstaunlich einfach gestickt sind ist der Plastiklifthebel am CS455-1 gegen einen offenkundig besseren am 455-1 Gold.



    Immerhin versucht Fehrenbacher mit den „Luxusmodellen“ CS 455-1M oder dem CS460 aus dem Grundzutaten einen Spieler im hochwertigem Kleid zu zaubern. Rein klangtechnisch würde ich davon nur bedingt eine Verbesserung erwarten; wohl aber bei besseren Tonabnehmern. Ob die „Anfassqualität“ den deftigen Mehrpreis rechtfertigt muss jeder Käufer selbst wissen.



    Erstaunlich auch dass der CS 455-1, genauer das innere Blechchassis, in so mannigfaltigem Variantenreichtum im den Dualprogrammen, aber auch bei anderen, wie Thorens, Marantz, Blaupunkte, auftauchte und auftaucht, spricht für ein durchdachtes Konzept was damals auf Kiel gelegt wurde. Bei aller Kritik an dem Laufwerk – ich gehöre nun eher zu den Skeptikern – muss man das allerdings anerkennen.



    Soweit der Vorrede, den ich würde gerne den 455er in „Epochen“, „Klassen“, „Ersatzeile“ und einer kleinen „Würdigung“ aufteilen.



    A. Epochen


    • Die Thompsonzeit bis zur Schneiderzeit
    • Schneiderzeit
    • Fehrenbacherzeit

    Das Chassis wurde von CS630Q bis CS511 eingeführt. Ausführungen Voll- und Halbautomaten. Chassis Plastik. Einfacher Blechteller mit Gummimatte.



    Mit dem CS2235Q wird der letzte „große“ DD vertrieben. Neben Farbanpassung minimale Bediensungsänderung.



    Es entstehen noch Modelle wie der CS545, deren Teller an die frühen Teller des 1249 und 510 erinnern. Die Konsole ist immer noch aus Plastik, aber der Teller änderte sich.



    Es kommt zur Einführung des reinen Endabschalters CS503 der als CS503-2 seine technische Spitze erreicht. Materialanmutung der Holzkonsole ist deutlich hochwertiger als zuvor. Hier taucht z.B. der Tellertyp auf, der sich wohl bis heute – bis auf den Massering- bis zum CS455-1 / Thorens TD190 durchzieht.



    In der Schneiderzeit entstehen die ersten Holzkonsolenvarianten, wie der CS450, die sich bis heute erhalten haben. Wenn ich es richtig sehe, ist der CS455 der CS450 zusätzlich mit 78 UPM. Die Teller des CS455 ähneln denen des CS503.



    Lange dümpelt das Chassis (insb. unter Scheider seit dem CS450) vor sich hin. Fehrenbacher hat allerdings eine überraschend breite Variante von Minispielern (wie den CS440) mit schmaler Baubreite im Programm. Die Kombinationsmöglichkeiten von LM und „ULM-Tonarm“, Voll- und Halbautomatik, Chassisbaubreiten macht es möglich. Allen gemein ist eine Holzkonsole. Teller gibt es wohl zwei oder drei: Wieder den der vom 503 abstammt, einen einfachen Teller für den 435-1. Da ich keinen 440 bisher hatte (noch einen 455), nehme ich an, der Teller ist im Durchmesser kleiner.



    Fehrenbacher hält Voll- und Halbautomaten. Erstaunlicherweise liefert er aber für Thorens mit dem TD235 wieder einen Endabschalter, der sogar mit optoelektronischer Abschaltung kombiniert wird.



    Spitzenmodell wird der CS455-1M mit hochwertiger Holzkonsole und wohl noch „dem Standardteller“ aus Zeiten des CS503. Der CS455-1M ist dem Thorens TD240 sehr ähnlich. Preislich schießt der Thorens über den Dual; dafür hat der TD240 ein 7“/12“ Umschaltung, die man auch bei den frühen Chassis wie dem CS630Q fand.



    Nun kommt ein neues Modell: Der CS460. Dessen Sandwichteller taucht auf den neuen Spitzenmodellen CS600 und 550 auf.



    B. Klassen


    • DD-Modelle 6xx und 22xx
    • 5er-Spitzenmodelle Beltdrive 5x0 und 503
    • 4er-Spitzenmodelle Beltdrive 45x und 460
    • Die „neuen“ Spitzenmodell Beltdrive 550 und 600.

    Spitzenklasse waren die CS630Q/620Q und CS2235Q/2225Q mit „ULM-Arm “ und DD-Antrieb. Chassis ermöglichte 7“/12“-Umschaltung und bei den Großen eine Pitchregelung. Leider nur Plastikkonsole. Ich würde vermuten das kein Teller eines Beltdrive passt. Die Gummimatten verspröden offenbar – das lässt sich sicherlich mit einer Filzmatte heilen.



    Da sehe ich den CS530, durch Pitch und 7“/12“-Umschaltung und den 503(-2). Der 503-2 hat einen besser entkoppelten Motor. Ich bin nicht sicher, ob die Teller des heutigen CS435-1 und dessen Matte 1:1 auf den CS530 passen. Ich nehme aber an, das der Teller des 503 mit denen des 455-1 tauschbar ist.



    Das wären der CS450 (wohl noch mit schwerem Teller) und der CS455-1, sowie der CS 455-1M und der CS460. Auf diesen Varianten sind die Thorensableger TD190 und TD240 entstanden. Allen gemein ist die Vollautomatik und der „ULM-Tonarm“. Bis auf den CS460 würde ich annehmen, das die Teller untereinander tauschbar sind.



    CS455-1M und CS460 setzen sich durch hochwertige Konsolen preislich deutlich von ihren Grundmodellen ab.



    Als rein manuelles Laufwerk stellte Fehrenbacher diese neuen Modelle vor. Alle haben wohl den Sandwichteller des CS460. Inwieweit das alte Chassis teilweise verbaut ist, kann ich mangels Servicemanual nicht sehen. Der Tonarm ähnelt dem des CS5000/750-(1).



    C. Die interessante Frage der (Gebraucht- und Neu) Ersatzteile



    Zieht man z.B. einen teildefekten CS450 lässt sich eventuell mit einem „Wrack“ eines CS511 der wieder hinbekommen, falls der Motor tauschbar ist. Fehlt ein Teller eines CS503 könnte man ggf. einen Teller eines 450 nehmen.



    Hier bin ich noch nicht ganz durchgestiegen. So wie ich das sehe wurden über die Zeit verschiedene DC-Motoren einführt. Ebenso Teller und Matten.Die DC-Motoren lassen sich anhand der Servicemanuale auflisten (bei Zeit poste ich das nach). Auch habe ich noch kein Augenmerk auf die Steckernetzteile gelegt. Bei den Tellern habe ich eine Vermutung, die ich oben beschrieben habe. Sicher bin ich mir allerdings nicht.



    Eventuell lohnt ein Faden – oder das nachposten – welche Teile ( Motor, Steckernetzteile, Teller, Chassisinnenteile, Hebel usw.) untereinander kompatibel sind.


    Leider habe ich nich einen einzigen dieser Spieler zu Hause gehabt. Angesichts der sehr hohen Modellvielfalt werde ich daher leider nicht allzuviel beitragen können.


    D. „Würdigung“ bzw. Fazit



    Vorneweg: Besonders überzeugt hat mich dieses Chassis nie. Einen 505-x oder und viele andere Dual oder Fremdmarken würde ich vorziehen.



    Dennoch haben die Entwickler sehr gute Arbeit geleistet: Das Chassis ist sehr flexibel und gestattete Beltdrive und DD-Varianten, Voll- und Halbautomaten und reine Endabschalter. Es ermöglicht Spieler mit 44cm Standbaubreite und weniger. Die Kombination von LM- und „ULM-Tonarmen“ ermöglicht einen hohen Variantenreichtum. Ein einfachster LM Tonarm ohne Gewichtsbalancierung wurde als absolutes Budgetvariante im untersten Segment nachgeschoben. Der „ULM-Tonarm“ dürfte in der heutigen Klasse für sein Geld nach wie vor herausragend sein.



    Die technischen Daten sind ohne Fehl und Tadel, insbesondere beim DD. Der Beltdrive hinterlässt einen gespalten Eindruck: Technisch mindestens so gut oder besser wie die frühen 5xx-er Modelle der 1970er Jahre, schlechter als gute Beltrive der späteren Jahre oder Konkurrenzmodelle, jedoch unter dem Strich angemessen gut und gemessen an heutigen Konkurrenzmodelle sehr gut.



    Grauslich die frühen Plastikkonsolen. Schade dass es einen CS630Q nicht im schicken Kleid des CS455-1M/ 460 gab. Erstaunliche der CS503 und TD235 als eine Art „audiophiles Juwel“ der „kleinen“ Klasse.



    E. „Kaufempfehlungen“



    Wenn man sich in den Foren und in den eCommerce-Plattformen umsieht, werden kaum CS455-1 Chassis oder deren Ableger bzw. anderer Marken kaum angeboten.



    Wer über das Plastikchassis hinwegsehen kann werden viele mit ein einem störungsfrei arbeitenden DD-Ableger ihren Spaß haben.



    Somit:


    CS630Q,


    620Q,


    2235Q und


    2225Q.



    Bei den Riemenangetrieben sehe ich


    CS530,


    520,


    503,


    450,


    455(-1), (-1M) und


    460



    Bei den „Konkurrenten“ wäre der Thorens TD190 (-1),( -2), TD 240(-1),( -2) und TD235 zu nennen. Bei den anderen Sekundärmarken, wie Marantz und Blaupunkt, habe ich noch keine Modelle herausgesucht.



    ---


    So, das war ein langer Faden. Länger gedacht als ich ursprünglich. Ich wollte ein wenig die Infos zum 455-1 zu ordnen und zusammenzustellen. Das lässt sich sicherlich kompakter und übersichtlicher fassen. Da ich jedoch immer wieder mal aus dem Bekanntenkreis nach Plattenspielerempfehlungen gefragt werde, komme ich um dieses Modell nicht drum herum. Einiges trage ich mit der Zeit noch nach, soweit es mir möglich ist, so z.B. eine Übersicht der untereinander tauschbaren Teilen.


    Wer mag kann ja auch was nachtragen.



    Gruß



    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
    Linn: LP12 Majik,Karousel, Lingo 4 (Kirsch), Thorens TD160 Super/SME3009R (Mahaghoni), TD240-2 (Nuss.), Restteile TD2001

    Saba 8050 defekt und 8120 (Nuss.), Yamaha A-S701 (Silber)

    Ehemalige Dual:CS504,CS505-1/-2,CS522,1214,1219,1229(2x,darunter SABA 785),1246 (3x),1249 (2x),704,CS627q,2*CS741q Satin und Anthrazit,CR60,C810,C812,C919-1, MV61,CR1730,C824,komplette 1462er-Serie in Braun Resterampe: Verkauf oder Wertstoffhof

    4 Mal editiert, zuletzt von analogi67 () aus folgendem Grund: Typo

  • Erstaunlicherweise liefert er aber für Thorens mit dem TD235 wieder einen Endabschalter, der sogar mit optoelektronischer Abschaltung kombiniert wird.

    Hallo Wolfgang,


    der TD235 ist nicht mehr im Thorens-Programm. Der kleine "Ausflug" in eine "neue Endabschaltungstechnologie" war leider nicht besonders erfolgreich.


    Gruß Alfred

  • Hallo,


    schöne Auflistung! Danke!


    2 Anmerkungen:



    Immerhin versucht Fehrenbacher mit den „Luxusmodellen“ CS 455-1M oder dem CS460 aus dem Grundzutaten einen Spieler im hochwertigem Kleid zu zaubern.

    Die Betonung liegt wirklich auf dem "Kleid"



    Zitat von analogi67

    Der heutige CS455-1 ist besser in Rumpel und Gleichlauf als die frühen 5xx ab Mitte der 1970er Jahre.


    Weiß nicht - meinst Du wirklich ein 455 liefert bessere Daten als ein CS 510?


    ralph

  • Hallo Ralph, danke für die Worte. Aufgrund der vielen Modelle bin ich noch nicht ganz durch. Ich denke die Unterschiede innerhalb der aktuellen Modelle aufzubereiten lohnt auch.


    Zu den Daten weiß ich nicht ob man tatsächlich die "Papierform" 1:1 übertragen darf. Lt http://dual.pytalhost.eu/1977/dual77-25.jpg hat der CS 510 0,08% Gleichlauf und 63dB Rumpel. Aktuell schreibt sintron im aktuellem Prospekt zum 455-1 0,07% und 72dB.


    Wertiger ist der 510 für mich schon alleine von dessen Verarbeitung. Die 455-Ableger wirken wackelig - eben ein Sparkind. Doch ich denke das täuscht, da der Tonarm und die Gehäuse stabil genug sind. Selbst das Chassisblech wird steif genug sein. Lediglich der Lift an einem von mir im Mediamarkt angesehenen CS435 fand ich grauslig.


    alfred: Hatte ich noch gar nicht bemerkt. Irgendwie wirkte der TD235 durch die einfach vom 190/240 mitgenutzten Chassisblende durch deren Hebelaussparingen lieblos zusammengeschustert. Auch der Preis war hoch. Da hat man wohl die wichtigste 'Innovation' sozusagen "entsorgt". Schade. Vllt. kommt Fehrenbacher mal aus die Idee das beim 550/600 als Option anzubieten.


    Gruß


    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
    Linn: LP12 Majik,Karousel, Lingo 4 (Kirsch), Thorens TD160 Super/SME3009R (Mahaghoni), TD240-2 (Nuss.), Restteile TD2001

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  • Mein erster Kontakt mit diesem Typbestand kurz nach dessen Einführung mit dem CS630Q und einem CS530, den ich einer Bekannten empfahl. Von der Plastikkonsole, und meinem CS627Q stark enttäuscht

    ich bitte hier zwei Fakten zu unterscheiden. Optisch sind die Kunstoffgehäuse sicher nicht der große Wurf, aber dem Zeitgeist damals halt entsprechend. Es soll Leute geben die dem Nußbaumvollholzbarock optisch auch nichts abgewinnen können. Andererseits ist das kein billiges Plastik, sondern ein Spezialkunstoff mit hervorragenden Dämpfungseigenschaften, merkt man wenn man so eine Kiste mal auseinander hat und sie sich einfach mal unvoreingenommen (ich weiss ist schwer) genauer ansieht. Von diesen Eigenschaften ist ein 630 jedem Brettchendreher wie auch dem 450 eindeutig überlegen.
    Dual musste unter Thomson massiv sparen, unter den gegebenen Rahmenbedingungen haben die Entwickler damals wirklich beachtliches geleistet.

    VG

    Kai







  • Ja, trotz Kostendrucks ist den Entwicklern in guter Wurf gelungen. Was die Konsole betrifft stimmt das sicherlich. Allerdings, vergleicht man zB mit Technics und dem Verbundwerkstoff, wirkt die Duallösung billig. Einen guten Vergleich habe ich mit meinem Slimline Technics SL BD3. Das Gehäuse wirkt wertiger, die Füße aufwändiger und das Chassis ist auch unten geschlossen. Ich war damals ziemlich entsetzt den 630/530 von unten zu sehen.


    Der Technics Werkstoff ist robust und wurde auch bei den größeren Modellen verwandt.


    Dual hätte vielleicht damals auch über eine Serie wie den CS130 nachdenken sollen - quasi ein CS528 im Holzkleid. Ein CS630Q in solch einer schwarzen oder Nussbaumkonsole hätte neben einem CS5000 gut gestanden.



    Mir ist da noch einer aufgefallen für meine obige Liste : Der CS2215. Quasi der Spitzenklasseriemen mit Strobo und Teller a la CS510.


    Leider kommt da von Fehrenbacher nicht mehr, um den 455-1 mit Strobo und Pitch nachzurüsten. Ich selbst brauche kein Pitch, aber für einen gut ausgestatteten Spieler sicherlich interessant.


    Gruß


    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
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  • Hallo Wolfgang,



    Leider kommt da von Fehrenbacher nicht mehr, um den 455-1 mit Strobo und Pitch nachzurüsten

    ich glaube, die haben gute Gründe auf ein Strobo zu verzichten, würde dies wohl die Unzulänglichkeiten der DC-Motörchen-Blechtellerkombi schonungslos zu Tage fördern.....


    ralph

  • ich glaube, die haben gute Gründe auf ein Strobo zu verzichten, würde dies wohl die Unzulänglichkeiten der DC-Motörchen-Blechtellerkombi schonungslos zu Tage fördern.....

    ich bin wirklich kein Freund dieser Baureihe. Aber so groß, dass man es mit dem Auge sieht ist die Schwankung nun auch nicht. Kann man mit einer Strobscheibe ja auch überprüfen und bisher hat sogar ein 435 mit anständigem Riemen die Geschwindigkeut sauber gehalten.

    VG

    Kai







  • Ja, das Chassis und ich werden keine Freunde. Erstaunlich das der Winz-DC Motor, lt. SM des CS530/514 auf Wegavision mit Einfachselektronikbauteilen gesteuert, relativ gute Werte erreicht. Immerhin hatte schon der CS530 und der CS2215 Pitch.


    Das nächste Modell oberhalb des 505 ist der mit knapp 1200 EUR ausgepreiste CS550. Mit TA kommt der nochmal einen Hunni mehr.


    Anstatt dem einfachen Chassis ein hübsches Kleid zu verpassen hielte ich eine bessere Ausstattung für besser angelegtes Geld ( plus schwerer Teller wie es das mal gab). Preislich klafft eine deutliche Lücke zwischen CS460/ 505 zum CS550. Da sollte man meinen das Fehrenbacher noch was vernünftiges den 'Klassikern' angedeihen lassen könnte.


    Poste bei Gelegenheit 'Tests' des CS550/600 auf i-fidelty nach. Dort war zu lesen das der Motor des CS600 aus China stammt und Fehrenbacher Anregungen den Sandwichtteller zu verbessern nachkam. Also geht doch!


    Vermutlich sind aber auch schon beim CS455 & Co. die Produktionswerkzeuge Ausgelutscht bzw. runtergeritten. Das ist auch so eine Sache: Bei den Preisen sollte man ordentliche Gehäuseverarbeitung und maßhaltige Teller etc. erwarten. Auch da liest man nicht immer das Beste. Solange es den 505 gibt werde ich den immer vor einem CS455/460 empfehlen.


    Gruß


    Wolfgang


    Edit 1
    http://www.i-fidelity.net/test…hifi/dual-cs550/test.html


    Edit 2


    http://www.i-fidelity.net/test…ifi/dual-cs-600/test.html


    (über Smartphone getippt)

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
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    2 Mal editiert, zuletzt von analogi67 ()

  • Hallo,


    der 455 ist weder ein Überflieger noch ein Schrottgerät. Er ist einfach ein Plattenspieler mit dem man nicht übel Platten hören kann.


    Ein schwerer Teller würde m.E. auch ausreichen, Pitch wollen 99 % der Leute doch garnicht und ein Strobo benötigt wieder Technik (man holt sich ja den Saft aus einer Gleichstrom Wandwarze.


    Wenn ich sehe was sonst in der Preisklasse für Geräte verkloppt werden ist ein 455 mit einer 20er Nadel auf das Paket drauf schon fast ein Schnäppchen, wenn sich jemand noch die Mühe macht und mal das Motörchen korrekt einstellt dann ist das alles schon kein übles Paket.
    Daran fehlt es bei Fehrenbacher: eine Qualitätskontrolle die dafür sorgt das krumme Teller und jaulende Motoren nicht auf die zum allergrößten Teil unbedarfte Kundschaft losgelassen wird. Das hat nämtlich den Ruf geschädigt.


    Zum Thema: Ich glaub die Ingenieure die damals in St. Georgen das Chassis entworfen haben hätten nicht gedacht, dass es nach 35 Jahren noch immer produziert wird. Obwohl ich den Eindruck habe das die Idee zu Steidingers Zeiten kam, denn zumindest die ASP-Platine zeigt schon in die Richtung.
    Not macht erfinderisch.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

    Einmal editiert, zuletzt von 8erberg ()

  • Daran fehlt es bei Fehrenbacher: eine Qualitätskontrolle die dafür sorgt das krumme Teller und jaulende Motoren nicht auf die zum allergrößten Teil unbedarfte Kundschaft losgelassen wird.

    Hallo,


    ich war erst kürzlich zu Besuch im Hause Fehrenbacher. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt und das Thema "Höhenschlag" angesprochen.


    Das Thema ist dort auch längst angekommen. Als Reaktion auf diverse Beschwerden, wird jeder Sandwich-Teller auf Höhenschlag geprüft und ggf. nachgerichtet. Hierzu wurde sogar eine eigene Prüfvorrichtung zusammengestellt. Diese durfte ich auch "live" im Einsatz begutachten :thumbup: . Der zulässige Höhenschlag auf der Prüfvorrichtung ist auf +/- 0,05 mm festgelegt. Diesen Wert halte ich persönlich für mehr als ausreichend.


    Dennoch gibt es ein eher optisches Problemchen :( . Das Auge ist nämlich äußert sensibel, wenn es um relative Abstände geht. So kann man durch den Spalt zwischen Teller und Zarge selbst die feinsten Höhenunterschiede sehen. Allerdings beobachtet man dort die für die Wiedergabe unwichtige Tellerunterseite und nicht die Oberseite auf der die Platte aufliegt. Dort mag durch das Fertigungsverfahren Tiefziehen tatsächlich ein geringfügig höherer Schlag vorhanden sein. So konnte ich trotz minimalem Ausschlag auf der Messuhr oben (klar innerhalb 0,05mm), immer noch einen vermeintlichen Höhenschlag erkennen.


    Um diese Effekt zu minimieren, müsste man den Tellerrand etwas in der Zarge versenken. Das ist aber sicherlich ein zu hoher Aufwand für den rein optischen Nutzen.


    Alles in Allem halte ich die Chassiskonstruktion aus der "Thomsonzeit" für sehr durchdacht :thumbup: . Diese Grundkonstruktion lässt eine unglaubliche Modellvielfalt zu, ohne exzessiv viele Neuteile zu erzeugen, siehe Eingangsthread.


    Bei der alten Chassiskonstruktion war praktisch für jedes Modell eine veränderte Chassisgrundplatte nötig. Das kann man machen, wenn (wie früher) sehr hohe Stückzahlen gebaut werden. Aber bei den Werkzeugkosten für dieses komplexe Verbundverkzeug (Tiefziehen, Biegen, Stanzen), ist das bei heutigen Stückzahlen ein witschaftlicher Kopfschuss.


    Gruß Alfred

  • Guten Tag zusammen,
    ich hatte ja einen CS 600 bei mir zu Hause. Nachdem der erste Spieler umgetauscht wurde (schlechte Lackierung, lauter Motor), erhielt ich einen, bei dem der Teller einen nicht behebbaren Höhenschlag hatte. Auch mir sagte man, dass die Unterseite nicht relevant sei, wenn es rauf und runter gehe. Allerdings entsteht in dem Video der Eindruck, dass es dieser Schlag auch einen Einfluss auf die obere Tellereinheit hatte. Nach diversen getsauschten Tellern- und Untertellern ging der CS 600 zurück.
    Hier wurde ja, wie ich auf der Phonobörse erfahren habe, von Fehrenbacher nachgebessert.
    Viele Grüße,
    Stephan

    Zitat von dualfred

    Das Thema ist dort auch längst angekommen. Als Reaktion auf diverse Beschwerden, wird jeder Sandwich-Teller auf Höhenschlag geprüft und ggf. nachgerichtet. Hierzu wurde sogar eine eigene Prüfvorrichtung zusammengestellt. Diese durfte ich auch "live" im Einsatz begutachten . Der zulässige Höhenschlag auf der Prüfvorrichtung ist auf +/- 0,05 mm festgelegt. Diesen Wert halte ich persönlich für mehr als ausreichend.

    Viele Grüße, Stephan


    Dual 481A und andere/anderes :D

  • Ich wußte nicht, dass man zwischen ULM- und LM- Tonarmen unterscheidet. Mir ist wohl aufgefallen, dass der Tonarm meines 714 Q noch ein wenig filigraner erscheint als der meines 505-4, aber in den jeweiligen Prospekten werden beide als Ultra- Low- Mass- Tonarme angepriesen. Was ist denn dann bitte ein LM- Tonarm? Ist damit der Tonarm der Vorgängergenerationen gemeint, also z.B. 721 oder 502?

    ein Westfale in Oberbayern

  • Der LM-Arm ist der einfachere Arm, der das Auflagegewicht per Gewicht erzeugt und zB beim CS435 zu finden ist. In den Prospekten der späten 1980er Jahre wird der auch mWn so benannt.


    alfred: Der Besuch und die Verbesserungen bei Fehrenbacher klingen gut. Wäre schön wenn was draus wird.


    Bei Gelegenheit nimm vielleicht einen Wunsch mit : Für die neuen Topspieler wahlweise optoelektronische Endabschaltung und ggfls. eine Farbvaraniante wie Mahaghoni, Nussbaum oder zB Palisander. Nicht immer dieses triste Schwarz oder so ein Technolook des CS 550.


    Bekäme Fehrenbacher den Höhenschlag und die Lackierung hin stimmt es fast mit den beiden. Dann noch den Motor besser entkoppeln um das Rumpelverhalten zu verbessern dann werden die beiden richtig interessant.


    Gruß


    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
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    Saba 8050 defekt und 8120 (Nuss.), Yamaha A-S701 (Silber)

    Ehemalige Dual:CS504,CS505-1/-2,CS522,1214,1219,1229(2x,darunter SABA 785),1246 (3x),1249 (2x),704,CS627q,2*CS741q Satin und Anthrazit,CR60,C810,C812,C919-1, MV61,CR1730,C824,komplette 1462er-Serie in Braun Resterampe: Verkauf oder Wertstoffhof

  • Für die neuen Topspieler wahlweise optoelektronische Endabschaltung

    Hallo Wofgang,


    der Versuch mit optoelektronischer Endabschaltung war wie gesagt erfolglos :( . Mit ner einfachen Lichtschrake klappt das nicht, zumindest wenn man den Anspruch hat, auch bis weit in die Mitte bespielte Singles korrekt abzuspielen.


    Zum Thema Tonarme gibt es bei Fehrenbacher eine einfache Namensgebung. Sie heissen Tonarm 1 bis 3.
    Typ 1 ist der einfache Tonarm, mit fest eingestellter Auflagekraft.
    Typ 2 ist der Tonarm mit einfacher Lagerung und einstellbarere Auflagekraft per Gewicht.
    Typ 3 ist der auf Spitzen gelagerte kardanische Tonarm mit Auflagekrafterzeugung per Feder.


    Die Bezeichnung "LM" halte ich für irreführend. Die einfachen Tonarme ohne Wechselheadshell (also Typ 1 und 2) sind eigentlich noch mehr ULM als der Typ 3. Da entfält ja das Kupplungsteil im Tonarm und die Überwurfmutter.


    Gruß Alfred

  • Hallo Alfred, schade. Dabei haben die eine Lösung vom TD235, die sie entweder nicht nutzen dürfen, oder sich als Unzuverlässig erwies oder zwischen den Armtypen nicht adaptierbar war.


    LM ist wohl Low Mass und ULM die bekannte Abkürzung für Ultra LM. Obwohl die ULM der Steidingerära anders konstruiert waren. Die Abkürzung LM findet sich in den Dualkatalogen auf Wegavision.pytalhost.com.


    Edit: Die Aufteilung und deine Einschätzung zum Arm 1-3 ist logisch und sicher richtig. Beim Typ 3 sehe ich drei Untertypen für den 455, den 505 und für den 550 bzw 600.


    Gruß


    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
    Linn: LP12 Majik,Karousel, Lingo 4 (Kirsch), Thorens TD160 Super/SME3009R (Mahaghoni), TD240-2 (Nuss.), Restteile TD2001

    Saba 8050 defekt und 8120 (Nuss.), Yamaha A-S701 (Silber)

    Ehemalige Dual:CS504,CS505-1/-2,CS522,1214,1219,1229(2x,darunter SABA 785),1246 (3x),1249 (2x),704,CS627q,2*CS741q Satin und Anthrazit,CR60,C810,C812,C919-1, MV61,CR1730,C824,komplette 1462er-Serie in Braun Resterampe: Verkauf oder Wertstoffhof

    Einmal editiert, zuletzt von analogi67 ()

  • Ja, trotz Kostendrucks ist den Entwicklern in guter Wurf gelungen. Was die Konsole betrifft stimmt das sicherlich. Allerdings, vergleicht man zB mit Technics und dem Verbundwerkstoff, wirkt die Duallösung billig. Einen guten Vergleich habe ich mit meinem Slimline Technics SL BD3. Das Gehäuse wirkt wertiger, die Füße aufwändiger und das Chassis ist auch unten geschlossen. Ich war damals ziemlich entsetzt den 630/530 von unten zu sehen.

    Dan schaue dir die späteren Technics an.
    Ich habe einen Yamaha TT-400. Das ist ein Technics OEM (afaik Vollautomatikversion des SL-BD20).
    Die einzigen Unterschiede sind die 1/2"-Headshell und das für Yamaha leicht angepasste Design.
    Wenn ich den mit meinem CS 627Q vergleiche, dann graust es mir.
    Der Plattenteller des Dual ist Aludruckguß mit eingelegtem Bleiring, der Plattenteller des Yamaha-Technics ist etwas dickere Alufolie.
    Ich habe auch noch einen Grundig PS 6000, ebenfalls ein Technics-Klon (SL-DL5 im Grundig-Kleid).
    Dort verhält es sich mit dem Plattenteller identisch zum TT-400.


    Wenn man die Geräte im Detail anschaut, dann ist der Dual das eindeutig besser verarbeitete Gerät.


    Was den Arm angeht:
    Da gibt es im Prinzip die Typen 1 und 2, die Dual selbst in den Prospekten als LM-Arm bezeichnet.
    Dann kommt der ULM-Tonarm, von dem es 4 Typen (unterschiedliche Headshells und Gegengewichte außen vor) gibt:
    Typ 1 = 714Q/731Q/741Q
    Typ 2 = alle kleineren Modelle bis zum Beginn der Thompson-Zeit. Der Typ 2 wurde bei allen 505 weiterverwendet.
    Typ 3 = alle Modelle der Thompson-Zeit und danach.
    Typ 3a = Thorens TP 19-1


    Typ 2 und 3 kann man leicht an der unterschiedlichen Höhe des Rahmens unterscheiden.


    Der Arm des 550/600 ist kein ULM-Arm, sondern mittelschwer und wurde schon beim 5000/750 und deren Varianten verwendet.
    Beim 550/600 wurde er um eine Höhenverstellung ergänzt.

    Dual: 430/CDS 650, CS 528/TKS55E, CS 617Q/Ortofon OMB10, CS 627Q/Denon DL-110, CS 741Q/Yamaha MC-9
    Sonstige: Grundig PS 6000/OMP10, Yamaha TT-400/AT-95E

    2 Mal editiert, zuletzt von Passat ()

  • Ja, was den CS627Q zu meinem Technics SL BD3 betrifft ist dieser Dual noch gut. Beim Vergleich zum CS 620Q/CS530 finde ich die Gehäuse der kleinen Technics wertiger und das meinte ich auch. Zudem ist der Technics vollgepackt mit Elektronik (OP). Genau das SteuerIC bereitet mir zZt Kummer. Er hält bei 45 nicht mehr die Drehzahl. Wir haben es aus die Sample and Hold Subschaltung eingegrenzt. Leider wohl ein bekannter Fehler, wie ich über US-Foren herausfand. Den Chip gibt es nicht mehr. Was bin froh sonst Dual und Thorens zu haben! Das SteuerIC bzw die Schaltung für die elektr. Drehfelderzeugung des TD320 ist ein immer noch verfügbares, günstiges Standard-IC. Der SM100 eines CS505 ist leicht zu warten, meine TD160er bekomme ich leicht wieder flott - und wenn es ein externer Dosenmotor ist. Das SM eines CS530/514 sieht auf Wegavision als einfach zu reparierende Lösung aus. Also... die Zukunft sieht bei meinem Gerätezoo noch gut aus.


    Gruß


    Wolfgang

    Dual 505-3 defekt, Dual 1229 (alle Nuss.)
    Linn: LP12 Majik,Karousel, Lingo 4 (Kirsch), Thorens TD160 Super/SME3009R (Mahaghoni), TD240-2 (Nuss.), Restteile TD2001

    Saba 8050 defekt und 8120 (Nuss.), Yamaha A-S701 (Silber)

    Ehemalige Dual:CS504,CS505-1/-2,CS522,1214,1219,1229(2x,darunter SABA 785),1246 (3x),1249 (2x),704,CS627q,2*CS741q Satin und Anthrazit,CR60,C810,C812,C919-1, MV61,CR1730,C824,komplette 1462er-Serie in Braun Resterampe: Verkauf oder Wertstoffhof

  • Die Aufteilung und deine Einschätzung zum Arm 1-3 ist logisch und sicher richtig. Beim Typ 3 sehe ich drei Untertypen für den 455, den 505 und für den 550 bzw 600.

    Hallo Wolfgang,


    mit den "3 Typen" waren nur die Tonarme gemeint, die auf der Basis des Universal-Belchchassis von CS455 & Co. engesetzt werden ;) .


    Der Tonarm vom 505 und der vom 550/600 sind eigenständige Konstruktionen. Letzterer basiert auf dem CS5000/750 Tonarm und ist nicht fix an eine Chassiskosnstruktion gebunden. Der kann zumindest theoretisch auch an andere Laufwerke als komplette Komponente montiert werden.


    Gruß Alfred

  • Hallo Alfred,


    das hört man gerne.


    So kann man ja doch jemanden der unbedingt einen neuen Dreher möchte doch die Geräte empfehlen (ok, bei einem 415 oder 435 krieg ich aber noch immer Bauchgrimmen).


    Im Gegensatz zu dem was der Wettbewerb teilweise bietet sind die "vierer" schon fast luxeriös ausgestattet.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

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