Beiträge von Archie

    Ein paar Service Schilder sind noch da.

    Wieviel kostet denn eins? Ich könnte auch mit Masken, also Naturalien zahlen, allerdings nur seriöse Einmalmasken, FFP2 Masken und Gesichts- Masken für die Dame (Kosmetik).

    Wie in dem Angehängten Bild zu sehen..., (aus der Anleitung von Dual) diese rotmarkierte Schraube ist bei mir nicht vorhanden.
    Auch kein Gewinde / oder dementsprechendes Loch.

    Bis auf die Schraube sieht bei mir alles genauso aus...

    Die Schraube soll wohl so eine Art Diebstahlsicherung für den Tonabnehmer sein und war nicht im Lieferumfang enthalten.

    Der Plattenspieler ist auch am Phono-Eingang des Verstärkers angeschlossen?

    Genau, der Phonoeingang hat nämlich einen Entzerrvorverstärker, die übrigen Eingänge (Aux, Tape etc.) nicht. Nur wenn schon im Plattenspieler ein Entzerrvorverstärker eingebaut ist oder wenn ein separater vorhanden ist, kann man ihn auch an Aux oder Tape anschließen. Ansonsten wird er nur sehr leise zu hören sein.

    Wenn der Fehler beim Umstecken am Verstärker mitwandert, kann man den Verstärker als Fehlerquelle wohl ausschließen. Nach meiner Erfahrung ist die wahrscheinlichste Fehlerquelle bei einem Kanalausfall die Kontaktfläche zwischen Tonabnehmer und Tonarm, also dem Headshell. Wenn Du es nicht schon gemacht hast, würde ich mal den Tonabnehmer entriegeln und abnehmen und die Kontaktstifte und die entsprechenden Flächen am Tonarm blank kratzen. Manchmal reicht es schon, wenn man das System aus und wieder einbaut.

    Ich meine nicht die Stifte am System selbst, an dem die 4 Kabel angeschlossen sind, sondern die am Systemträger, der am Tonarm eingerastet ist.

    Grundsätzlich ist ein Dual- Plattenspieler mal eine gute Entscheidung. Ich kenne verschiedene Duals schon seit meiner Kindheit, ohne dass ich von Anfang an die Vorzüge kannte. (Fast?) alle haben beispielsweise eine kardanische Tonarmlagerung mit masseloser Auflagekraft. Das heißt nichts Anderes, als dass das Auflagegewicht mit einer Spiralfeder eingestellt wird, völlig unabhängig davon, ob der Plattenspieler waagerecht steht oder nicht. Die Kraft der Feder wirkt immer senkrecht auf die Platte. Ich weiß nicht, ob noch andere Hersteller dieses schlaue Prinzip verwend(et)en.


    Als Antrieb würde ich einen Riemen- oder noch besser einen (quarzgeregelten) Direkttriebler einem Reibradler vorziehen. Reibräder und auch Riemen altern und können zu unschönen Gleichlaufschwankungen oder Rumpeln führen. Direkttriebler sind meiner Meinung nach störunempfindlicher, wenn die Elektronik nicht irgendwann spinnt.


    Ein Vollautomat ist natürlich komfortabler als ein Halbautomat, allerdings kann auch öfter etwas kaputtgehen, was natürlich bei älteren Modellen leicht vorkommen kann, wenn sie auch besonders früher meist robuster konstruiert waren als viele von den heutigen USB- Billigspielern, die leider auch unter dem Namen Dual angeboten werden.


    Ich habe mit einem winzigen Reibradler, den ich von meiner Tante geerbt habe angefangen und mir später einen gebrauchten Riementriebler mit großem Plattenteller zugelegt. Von meinen ersten Jobs als Schüler habe ich mir einen 714 Q geleistet, den ich bis heute benutze.

    Weil bei ihm das Federgehäuse defekt war, habe ich mir sogar noch vor ein paar Jahren einen zweiten gekauft. Der 714 Q hat einen sogennannten Ultra low mass- Tonarm und war damit zu seiner Zeit sicher einer der besten Plattenspieler. Er ist es mit ein paar Macken heute noch. Allerdings kann man ihn nur mit anderen als dem originalen (recht guten) Ortofon- System benutzen, wenn eine Umbausatz dabei ist.. Ich brauche ihn jedenfalls nicht.


    Außerdem habe ich mir noch einen ebenfalls gebrauchten 505-4 gekauft, weil ich Angst vor einem Ersatzteilmangel in der Zukunft habe. Mein aus 2 mach 1- Umbau mit den zwei 714 Q ist nämlich an meiner mangelnden handwerklichen Geschicklichkeit gescheitert. Und der 505-4 ist schon seit vielen Jahren fast unverändert bis heute (!!) im Programm. Er hat auch einen leichten Tonarm und ist ein einfacher, aber robuster Riementriebler und mein Geheimtipp. Allerdings ist er als Geheimtipp eigentlich viel zu bekannt.


    Der etwas beschädigte 714 Q (Ohne Umbausatz) hat übrigens keine 30 Euro gekostet, der 505-4 unter 100. Wenn die Preise nicht inzwischen explodiert sind, halte ich die 150 für den 1218 für zu hoch, wenn er nicht gewartet, poliert und makellos ist. Ob das System geeignet ist, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Das würde eher an den leichteren Tonarm meines 505-4 passen.


    Wie schon gesagt: mit einem Dual macht man keinen Fehler, wenn der Zustand stimmt, aber es gibt doch Unterschiede. Die meisten hier im Forum finden natürlich ihren Dual am besten. Ich finde meine Dreher auch gut, träume aber insgeheim von einem Golden One, 750-1, CS 5000 oder einem guten neuen Dual. Da die mir aber zu teuer sind, muss ich wohl mit meinen alten zufrieden sein.


    Also würde ich mal nicht überstürzt kaufen, sondern mich erst einmal hier im Forum informieren und dann möglichst auf einen Versand verzichten und lieber in der Nähe besichtigen, kaufen und abholen.

    Klick doch mal oben in der schwarzen Leiste auf Dual- Plattenspieler.de. Da wirst Du geholfen.

    Hallo Sascha,


    der 505-4 ist ein einfacher, aber sehr schöner Dual- Plattenspieler. Obschon ich noch einen funktionierenden quarzgeregelten 714 Q habe, der als einer der Topspieler von Dual seiner Zeir gilt, gefällt mir der 505 irgendwie besser.
    Am besten balancierst Du erst einmal in Ruhe nach Anleitung den Tonarm aus und stellst danach die Auflagekraft und das Antiskating ein. Wenn Du ein originales System hast, mußt Du die Skala für elliptische Systeme wählen. Vom 505 gibt es je nach Alter verschiedene Ausführungen. Man kann ihn sogar noch heute leicht abgewandelt kaufen. Es handelt sich also um einen echten Klassiker, wobei ein gebrauchter mit Tellermatte aus Gummi, einem Gewichtsring unter dem Plattenteller und dem System ULM 68 vielleicht sogar noch etwas besser ist als ein fabrikneuer.
    Vielleicht brauchst Du irgendwann mal einen neuen Antriebsriemen oder mußt die Abdeckhaube polieren. Bei irgendwelchen Problemem findest Du fast immer hier im Forum Rat und Hilfe.
    Also viel Spaß mit Deinem 505-4.

    The Phono input of your amplifier can only be connectet with turntables without an own preamlifier. So you should use another line input like Armin just said.

    Hallo Direx,


    Du hast auch die beiden kardanischen Tonarmlager fotografiert (Bild 3 und 6). Auch wenn man so nichts sieht, vielleich hat eines davon auch zu viel Spiel, dass der Tonarm seitlich kippen kann. Kannst Du den Tonarm um die Längsachse drehen, schlackert da vielleicht etwas? Wenn ja, kannst Du vorsichtig die verchromte Kontermutter oben lösen und die schwarze Schlitzschraube in der Mitte mit einem feinen Schraubendreher etwas mit Gefühl fester drehen und danach wieder kontern.

    Ich kann nur sagen: der 505-4 ist ein sachlich- schöner, solider Plattenspieler ohne Schnickschnack. Ich habe zwar auch einen sicher besseren 714 Q mit quarzgeregeltem Direktantrieb und Stroboskop, der auch fasziniert, aber der 505 ist inzwischen mein Lieblingsdreher.


    Ein weiterer Grund für den Kauf des gebrauchten 505-4 war, dass es ihn auch nach vielen Jahren immer noch neu zu kaufen gibt, womit die Ersatzteilversorgung noch lange gesichert ist. Allerdings wurde die aktuelle Version im Laufe der Zeit ein wenig abgespeckt. Wie schon erwähnt wurde, fehlt bei neueren Modellen der Massering außen unter dem Plattenteller, der den Gleichlauf verbessern soll. Die schwere Gummimatte, die auch schwingungsdämpfend wirkt, wurde durch eine Filzmatte ersetzt und auch das Tonabnehmersystem wurde durch ein weniger hochwertiges ersetzt. Zuletzt wurde auch noch das kardanische Tonarmlager von einem anderen Modell übernommen.


    Zum 460 kann ich nicht viel sagen, weil ich ihn nicht kenne, aber er ist im Gegensatz zum 505 ein Vollautomat und spielt auch Schelllackplatten mit 78 U/min. Preislich liegen beide bei Ebay je nach Ausführung etwa auf einem Niveau zwischen knapp über 400 bis über 1200 Euro. Allerdings wäre mir die Klavierlackversion des 460 nicht den hohen Aufpreis wert.

    Genau. Wenn der Tonarm richtig ausbalanciert ist und die Auflagekraft stimmt, dann ist entweder die Nadel verbogen oder sonstwie defekt.

    Hamburg- Lübeck, das geht ja noch. Da macht Abholen doppelt Sinn. Erstens kann man sich den Plattenspieler und seine Funktionen vorführen lassen (evtl. auch, wie man den Tonarm ausbalanciert und Auflagegewicht und Antiskating einstellt) und zweitens ist der Transport sicherer. Viele wissen nicht, dass man den Pallenteller, das Gegengewicht und das System abnehmen sollte. Das Chassis sollte mit den Transportschrauben gesichert sein, der Tonarm verriegelt.


    Wenn er in Ordnung ist und auch noch das Kästchen mit dem Zubehör für andere Tonabnehmer dabei ist, dann sind 100 Euro sicher ein Schnäppchen. Über 200 würde ich nur für einen professionell gewarteten 714 Q ausgeben. Viel Glück. Der 714 Q und sein vollautomatischer Bruder 731 Q sind klasse. Ich habe meinen schon seit ca. 38 Jahren.

    Ich kann Canton- Lautsprecher auch nur empfehlen. Angefangen habe ich mit (schwarzen) LE 500 und habe inzwischen etwa 20 Stück in meinem Haus verteilt. Darunter auch ein Paar Karat 930 in weißem Schleiflack, die sehr gut klingen. Höherwertige Lautsprecher sind entweder furniert oder lackiert, die einfacheren oft auch foliert.Wenn ich Dual höre, denke ich sofort an Plattenspieler, bei Canton an Lautsprecher. Ich weiß nicht, ob Dual je seine Lautsprecher selbst gefertigt hat. Viele Geräte (Verstärker etc.) wurden ja auch zugekauft und stammen aus fernöstlicher Produktion, wenn ich mich nicht irre.


    PS: die Bilder im letzten Beitrag zeigen sicher nicht unbedingt eine Einsteiger- Anlage, vielleicht für Bill Gates oder Donald Trump.