Problem mit Ein- und Ausschaltknacken

  • Eventuell sehe (höre) ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich hoffe aber auch Eingebung eurerseits.


    Ich bekomme das Ein- aber insbesondere das Ausschaltknacken eines Plattenspielers nicht in den Griff.


    Warum ich explizit Plattenspieler schreibe liegt daran, dass ich annehme, dass es garnicht unbedingt an diesem liegt. Es ist nämlich so, egal welcher Plattenspieler an dieser Stelle des Zimmers positioniert wird, bekommt den gleich Effekt.


    Die Plattenspieler haben alle neue Entstörkondensatoren. Die Kurzschließer wurden mit Schleifpapier und Glasfaserradierer gereinigt. Dieser Federkontakt des Netzschalters ebenso. Dennoch knackt es im Gebälk. Der Phonovorverstärker an dieser Stelle ist ein Cambridge CP1. Der wurde aber auch schon zu Testzwecken gegen einen Cambridge Solo getauscht. Effekt bleibt.


    Doof an der Position des Plattenspielers. Ab dem VV liegen 10 Meter Chinchleitung zum Verstärker und beide (Plattenspieler und VV) teilen sich eine Steckdosenverlängerung.


    Die 10 Meter Chinch kann ich nicht Kürzen. Es stehen 4 Plattenspieler nun dem Raum. Der muss da stehen.


    Kann sowas die Steckdosenverlängerung verursachen? Wenn ich den Beitrag so schreibe, fällt mir auf, dass ich genau das noch nicht getauscht habe, bzw. anders probiert habe.


    Gruß Dirk

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  • Danke dir Carsten. Ich hab's immer noch nicht hinbekommen. Bis auf das lange Chinchkabel eingentlich alles Mal getauscht. Neuer Netzschalter, Kondensatoren, Audiokabel, Schokodosen, VV, TK mit wechselnden Abnehmern und und und. Jetzt habe ich ohnehin bei Dualfred eine blaue LED "Glimmlampe" bestellt. Im Zuge dessen Versuche ich nochmal eine HF Drossel.


    Gruß Dirk

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  • Hallo Dirk,

    warum erzählst du denn nicht welcher deiner Plattenspieler beim Einschwenken des Tonarms bzw. beim Ausschalten knackst?

    Ich nehme mal an, es handelt sich um den 704 denn meiner hat genau das gleiche Problem, und ich habe es mittlerweile aufgegeben dies

    abzustellen. Ich müsste es eigentlich auch nochmal in einer anderen Kombination (anderer Verstärker) testen, meine mich zu erinnern dass dieses Phänomen nicht mit dem Pioneer A-616 als Verstärker auftrat. Auch ander berichteten davon dass der 704 mit einigen Verstärkertypen knackfreudig, mit anderen eher ruhig ist.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Gestaltende Persönlichkeit

  • Weil es keinen Unterschied macht, ob ein 601, ein 626, ein 714 oder 704 da steht oder stand. Alle diese vier Spieler (mit den habe ich es testen können) sind mucksmäuschenstill, wenn sie direkt an einen Verstärker mit integrierter Phonovorstufe oder einem VV und maximal einem bis zwei Meter langen Chinchkabel an einem Receiver betrieben werden. Das ist ja gerade die Krux, die mich "verrückt" werden lässt. Stelle ich an diese Platz meinen Technics SL-M1 und betreibe diesen mit genau dem selben VV (Cambridge CP1) und der gleichen Stromversorgung via Schokodose (3-fach) und dem meterlangen Chinchkabel, ist dieser Plattenspieler ebenso still, dass man nicht von der Couch fällt, sollte man mal etwas Augentraining begonnen haben. Nur die Duals an diesem Platz machen mir Sorgen. Mittlerweile habe ich da keinen Plan mehr, wie ich der Sache Herr werden soll. Ich könnte ja den Technics da hinstellen. Aber optisch passt dieser nur Mal durch das Rosenholz besser neben den Denon DP-47F in Rosenholz und dem Yahama Verstärker DSP-A1 der ebenfalls mit Rosenholz verkleidet ist. Ist so ein "das Auge hört mit Ding"....

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  • Ja, das Problem mit den Duals (bei mir ist es wirklich nur der 704) scheint besonders in Verbindung mit einem externen Phono Pre

    aufzutreten (bei mir hängt zwischen Dreher und Verstärker ein Dynavox TC 750). Ich sehe für mich im Moment leider auch keine

    Möglichkeit direkt an die eingebaute Phono Vorstufe zu gehen, Dreher und Amp stehen zu weit auseinander. Momentan hängt mein

    510 dran und der ist mucksmäuschenstill, der hat ja auch keinen Kurzschließer. Das scheint irgendwie ein Dauerthema zu sein, und

    eine Universallösung für alle scheint es nicht zu geben. Ich hoffe ja auch noch auf eine einfach geniale Lösung um dieses lästige

    Übel loszuwerden.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Gestaltende Persönlichkeit

  • Es ist mit neu, dass Ein- und Ausschaltknacken mit dem Kurzschließer zu tun hat.

    Der schaltet stumm im Automatikvorgang, das Knacken beim Starten + Beenden kommt aus dem Netzschalter.

    Und dabei ist der Kurzschließer noch gar nicht/nicht mehr dabei.

    Ich habe mal das Problem mit einem VV gehabt, einem NAD PP2. Da knackte jeder Dual.

    Ich habe mehrmals den Kondi gewechselt, mit Widerstand eingelötet und dann endlich den NAD verkauft.

    An dessen Stelle steht nun eine Phonobox E und die ist still.

    Liebe Grüße
    Ludwig


    Ich vermisse den Dislke Button ...nicht mehr

  • Ich habe mal das Problem mit einem VV gehabt, einem NAD PP2. Da knackte jeder Dual.

    Ich habe mehrmals den Kondi gewechselt, mit Widerstand eingelötet und dann endlich den NAD verkauft...

    ... bei mir dasselbe Problem und der gleiche Lösungsweg.... NAD verkauft, Phonobox-s dran... Knacken weg.


    Grüsse

    Florian

    Dreher : CS721 ; CS 704 ; CS 621 ; CS 604 ; CS 601 ;1229 ;1219 ;1218 ; 1019
    Tonabnehmer: Ortofon M20E; Ortofon Vinylmaster; Ortofon SG mit Analogis BD; Shure M95; Shure M91; Shure M75;Grado Prestige Red

  • ja, scheint bei auch bei diversen Marantz-Verstärkern ein Problem zu sein.

    Zum Kurzschließer: ich weiß auch nicht, was da so schwer zu verstehen ist:

    der Kurzschließer schließt Signal links mit Signalmasse links und Signal rechts mit Signalmasse rechts kurz.

    Er ist nur geschlossen, solange die Kurvenscheibe dreht.

    Viele Grüße
    Alois



    Dual 721 mit Ortofon OM30 und getrennten Massen, Hitachi HCA 7500, Hitachi HMA 7500, Saba MT201, RFT CD9000, Canton GLE 409

  • Es scheint also der Netzschalter in Kombination mit verschiedenen Phono Pres zu sein.

    Das klingt auch logisch, beim Netzschalter funkt es eben.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Gestaltende Persönlichkeit

  • Leider habe ich nur zwei Cambridge VV hier. Einen CP1 und einen Solo. Probleme wurden bei beiden reproduziert. Ich beobachte das Problem weiterhin und sollte mir Mal gut und günstig was solides in die Finger fallen, was den VV betrifft, werde ich erneut testen. Wie gesagt explizit bei dem nunmehr dort stehenden 704 ist alles penibel gereinigt wurden. Zuletzt wurde auch noch der Netzschalter gegen einen neuen ausgetauscht. Leider hatte ich keinen aus dem z.B. 626 da, wo eine HF Drossel verbaut ist. Bei diesem weiß ich nicht genau, wie ich eine solche Drossel einlöten soll. Also wie schon, nur nicht wie sie richtig (das sie auch eine Funktion hat) positionierte wird.

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  • Man könnte mal schauen, ob die VVs zu "entknacken sind.

    Wenn ich heute so einen Knacker hier hätte würde ich zwei Versuche machen.


    - Den VV über Batterien betreiben

    - Eine Stromverlängerung aus einem anderen Raum benutzen um den VV an einem anderen Stromkreis zu betreiben


    Um herauszufinden, ob das Knacken über die Stromleitung kommt. Wenn das positiv ausgeht, also Knacken weg ist,

    kann man zumindest mal hier diskutieren, wie man das weg bekommt.

    Liebe Grüße
    Ludwig


    Ich vermisse den Dislke Button ...nicht mehr

  • Es ist der Vorverstärker. 🥴 Heute mal einen ganz preiswerten Little Bear T8 dran gehangen und siehe da, kein knacken und kein ploppen mehr.

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  • Moin.

    Es ist doch erstaunlich was es für Fehlerquellen gibt. Welche Komponenten zusammen passen und welche verstärker ein einschaltknacken hervor rufen und welche nicht.


    Gruß Carsten

  • Lieber Alice,

    fast jeder Verstärker schaltet über ein Relais die Lautsprecherausgänge verzögert ein.

    Aber was hat das mit dem Knacken beim Einschalten des Drehers zu tun?

    Gruß Alois

    Viele Grüße
    Alois



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  • Ja,

    aber ist doch noch Schüler

    Liebe Grüße
    Ludwig


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  • Ich dachte eben er kann ja noch lernen ;)

    Alice, nichts für ungut

    Viele Grüße

    Alois

    Viele Grüße
    Alois



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