Beiträge von egal1

    Der spezifische Widerstand von Silber und Kupfer ist doch sehr nah beieinander. Wenn du jetzt berechnest, dass die Silberschicht einige µ ist und den Widerstand ausrechnest, der sich durch diese Dicke (die bei der Widerstandsformel die Länge ist) ergibt, wird das Ganze lächerlich.

    Also ob der Widerstand 2 Nano-Ohm oder 1,99999 Nano-Ohm ist, spielt doch keine Rolle. Der Generator hat das ca. 500 Ohm und ist damit um x Potenzen hochohmiger und da sollen 0,00001 Nano-Ohm, die in Reihe sind eine Rolle spielen?

    Kann ich nicht bestätigen. Nennt sich thermische Abisolierung. Die Isolation zieht sich zurück und es ergibt einwandfreie, glänzende Lötverbindungen. 2 mm blanker Draht könnten den optischen Eindruck mindern ;)

    Das ergäbe klingt nach Theorie und nicht nach praktischer Erfahrung. Tatsächlich ausprobiert?

    natürlich hab ich es ausprobiert

    ok, vielleicht zu geringe Löttemperatur. Bei mir funktionierte es auf alle Fälle.

    So einfach lassen sich diese fiesen crimps leider nicht verlöten, wegen der Isolation die da drin ist, das ergäbe ein Gebrutzel aber keine saubere Lötstelle. Daher muss die Isolation vorher entfernt werden

    Kann ich nicht bestätigen. Nennt sich thermische Abisolierung. Die Isolation zieht sich zurück und es ergibt einwandfreie, glänzende Lötverbindungen. 2 mm blanker Draht könnten den optischen Eindruck mindern ;)

    Das ergäbe klingt nach Theorie und nicht nach praktischer Erfahrung. Tatsächlich ausprobiert?

    Interessante Diskussion. An die rel. hohen Wärmekapazität des NTC (der ja auch noch in einer Kunststoffhülle steckt) hatte ich gar nicht gedacht. Jetzt verstehe ich die Sinnlosigkeit des NTC. Der ist weder in thermischen Kontakt mit der Schaltung noch kann er in kurzer Zeit auf "Abwärme" aus dem Inneren reagieren. Da bleibt ja fast nur noch die Umgebungstemperatur, die überhaupt merklich erfasst wird.

    Ich wollte schon mit anderen NTC, Widerstandsnetzwerken etc. versuchen, die erhöhte Geschwindigkeit des Tellers während der Warmlaufphase zu eliminieren.

    Ja, den Versuch kann ich mir wohl sparen.

    Danke für das "Wachrütteln"

    Sorry, wie man links sieht, ist der 721 in einer selbst angefertigten Zarge in meinen Wohnzimmerschrank eingebaut und das Kabel nicht sichtbar. Den Schrank vorzurücken um das Kabel zu fotografieren will ich jetzt nicht. Das Kabel ist ein Zwillingskabel mit ca. 6 mm Durchmesser der Einzelkabel, sieht wie das Sommerkabel Onyx 2025 aus.

    Beigelegt war noch die Ader für den Potentialausgleich mit offener Ringöse auf der einen Seite und und geschlossene Ringöse auf der anderen Seite.

    Ich habe damals bei meinem "Radio- und Rundfunkhändler" den Umbausatz auf Cinch (RCA) bestellt und besagtes Kabel bekommen.

    War dann überrascht, dass es nicht in die Zugentlastung passte. Vor kurzem fand ich, dass das Kabel immer noch lieferbar ist.



    Dual turntable parts » AC Wires & earth tonearm wires CD4 231068 (dual-parts.com)


    Tja, die nennen das fälschlicherweise tonearm wires, nächster Aufreger ;)

    Gernot

    ja, ich sage zu jedem Papiertaschentuch Tempo, zu einem Messschieber Schieblehre und zu einem Innensechskantschlüssel Inbus, so wie es Millionen andere auch machen und wir werden trotzdem verstanden. Der Ausdruck Cynch wurde von Dual verwendet und trotzdem weiß ich, was gemeint ist ;)

    Rainer

    leider weiß ich die Werte nicht mehr und kann jetzt auch nicht zum Messen ran. Das Problem ist die Zugentlastung in der Zarge, die für so dicke Leitungen nicht passt. Da musste ich ein bisschen improvisieren.

    Hier der "Umbausatz" für einen 701. Später war ja z.B. der 721 bereits mit der CD-4 Tonarmverdrahtung versehen, man musste nur besagtes Kabel nachrüsten.

    es gibt aber NF-Audio-Kabel mit aufgespritztem bzw. montierten Cinch-Steckern und sogar noch das original CD4-Kabel von Dual mit aufgespritzten Cinch-Steckern auf der einen Seite und aufgecrimpten Faston-Stecker auf der anderen Seite. Ja, sowas bezeichne ich der Einfachheit halber als Cinch-Kabel und manche nehmen halt einfach ein fertiges Cinch-Kabel (mit Cinchsteckern auf beiden Seiten) und schneiden auf einer Seite die Cinchstecker ab und crimpen Faston-Stecker auf.

    So, jetzt bin ich einfach rechthaberisch ;)

    CD4-Spezial-Tonabnehmerkabel mit Cynchstecker und AMP-Flachstecker Art.Nr. 231 068

    ist die Originalbezeichnung. Je, es steht wirklich Cynch da.

    Das ist das niederkapazitive Kabel, dass die meisten gar nicht kennen.

    ich finde Pimpel von knapp 4,--€ bis 8,--€, aber keine teueren.

    Alle 40 Jahre ist es mir wert, so eine große Investition zu machen ;)

    Klar kann man sich auch einen aus einem abisolierten Mantel einer Antennenleitung schnitzen.

    Editiert: ja, der Pimpel für den 1010 liegt bei 10,-- €. War mir neu, dass der ja anders ist. Danke Gernot für die Aufklärung

    Der Tonarm ist in jeder Richtung durch das Gegengewicht ausgeglichen (kardanische Aufhängung). Die Auflagekraft und Antiskatingkraft wird durch ein Feder erreicht. Ergo die Lage der Platine (bzw. des ganzen Plattenspielers) ändert nichts an der Auflagekraft oder Antiskatingkraft.

    Also noch mal: da bei Dual die Auflagekraft und Antiskating mit Federn erzeugt wird, ist es völlig egal, wie "schief" die Platine im Plattenspieler ist und damit sind auch Platten nicht gefährdet. Vielleicht stimmt etwas mit deinem Gefühl nicht (frei nach Loriot) ;)

    Also einfach kleine Wasserwaage auf den Teller und drehen und du weißt, ob dein Gefühl trügt.

    Wenn auch die Wasserwaage der Meinung ist, dass die Platine nicht lotrecht ist, kann man doch einfach unter die Federtöpfe was unterlegen und das "Problem" ist erledigt.

    das Handy muss gewichtsmäßig mittig liegen. Wenn es z.B. neben dem Dorn liegt ist die Unwucht so groß, dass es zu Fehlmessungen kommt.

    Ich habe dazu eben eine Schablone, auf der das Handy dann gewichtsmäßig immer mittig liegt (und natürlich ÜBER dem Dorn) und bekomme mit RPM speed and wow durchaus Ergebnisse, die auch in der Wiederholgenauigkeit nicht so schlecht sind. Auch der Geschwindigkeitsvergleich mit dem Stroboskop (das bei mir quarzstabilisiert ist) liegen die Ergebnisse nah beieinander.

    Aber ja, ein sehr heikles Thema ;)

    ja, und dabei wird nicht berücksichtigt, dass bei youtube sowieso bei 16 kHz Schluss ist und alles was rechnerisch darüber ist, gar nicht wiedergegeben wird ;) Darum sind die Tests ja auch so lustig, junge Leute hören dann 20 kHz, obwohl das ja tatsächlich nur 16 kHz sind.

    Eine komplett neue Stellung der Rotorspitze ist doch bei dem minimalen Verstellbereich, den die Senkkopfschrauben zulassen, gar nicht möglich. Da bräuchte man doch einen Verstellbereich von ein paar mm.

    Das minimale verschieben der Lagerplatte führt doch nur zu einem Verspannen der Rotorspitze.

    Bisher wurde immer geraten, darauf zu achten, dass beim vorsichtigen Anziehen der Senkkopfschrauben die Lagerspitze in der Kuhle bleibt und dass der Erdungsdraht nicht unter der Rotorspitze, also in der Kuhle sitzt. Die meisten achten also genau darauf, dass die Spitze wieder zentrisch in der Kuhle landet.

    Update: Alles wieder zusammengebaut mit dem ursprünglichen Rotor und Lager, eingestellt und schon habe ich Werte zwischen 0.06% und 0.18%. Ich denke damit kann man leben :). Ich glaube ich habe das Lager leicht versetzt, so wie es die Schrauben zulassen, befestigt. Dadurch dürfte die Achse nun auf einer "frischen" Stelle drehen.

    Das führt leider häufig dazu, dass die Spitze des Rotors jetzt versucht, am Krater "hochzuklettern" und dann wieder nach unten fällt. Bitte mal genau hinhören, ob am Lager ein leises, knackendes Geräusch zu hören ist.

    Das würde auf den Effekt hindeuten.

    Der Abgleich der Geschwindigkeiten hat nichts mit dem Abgleich der gleichmäßigen Spulenspannungen zu tun.

    Zum Abgleich der Geschwindigkeiten genügt das Stroboskop und ein Schraubendreher.

    ich komme nach wie vor nicht klar. Dass aus dem IC Strom rausfließt, ist klar. Was nicht klar ist: ist jetzt jeweils ein Kondensator vor dem jeweiligen Eingang des IC's oder nicht? Kennt einer den Schaltplan des Musical Fidelity oder reden wir hier von Vermutungen oder evtl. eines Fehlers EINES Phonovorverstärkers.

    Schaut man sich die Schaltungsbeispiele zum INA217 an, finde ich KEIN Schaltungskonzept, wo keine Kondensatoren an den Eingängen sind.

    D.h. vor PIN2 und PIN3 finde ich bei allen Beispielen einen Kondensator und jeweils einen Pull-down-Widerstand.