Das ist richtig, aber die gefederten Pins werden bei jedem Einsetzen und Entnehmen bewegt und das genügt oft, um wieder Kontakt herzustellen.
Aber natürlich darfst du meine Tipps einfach ignorieren ![]()
Das ist richtig, aber die gefederten Pins werden bei jedem Einsetzen und Entnehmen bewegt und das genügt oft, um wieder Kontakt herzustellen.
Aber natürlich darfst du meine Tipps einfach ignorieren ![]()
Also das verpressen der Einführung für die Ader bezeichnet man als crimpen. Manchmal oxydiert hier die Verbindung und es kommt zu Kontaktschwierigkeiten. Das Foto ist nur ein Beispiel, beim TK sieht es etwas anders aus.
Die Crimpung der Steckbuchsen ist eben nach ein paar Jahrzehnten das Problem. Hier nachlöten und zum größten Teil sind die Probleme gelöst.
Evtl. ein neues TK kaufen. Hier würde ich eines, wo die gefederten Pins in einer Reihe sind, bevorzugen.
Natürlich auch die Steckbuchsen mal vom Tonabnehmer abziehen und kontrollieren und bei Korrosion eben reinigen.
Nix festliche Musik.
Die gerade geschenkt bekommene Scheibe von Billy Idol liegt auf dem Teller.
Dream into it. Tolle Musik und das nicht nur an Weihnachten. VU's zucken bei 5 W rum. Klangregelnetzwerk auf defeat.
Frohes Fest und schöne Feiertage. Muss nicht besinnlich sein, auch Spaß ist erlaubt.
Ja klar, gestern, bevor ich in den Nagel gefahren bin, war der Reifen noch in Ordnung ![]()
Dass das Ganze früher funktioniert hat, heißt doch nicht, dass der Spieler jetzt noch in Ordnung ist.
Jetzt ist halt irgendwas außer der Toleranz. Das kann die Nadel sein, die nicht mehr im Originalzustand ist, das kann ein etwas schwergängiges Tonarmlager sein, es kann sein, dass die Verdrahtung Zug ausübt, es kann sein, dass der Tonarm nicht genug absenkt, dass die Skatingeinstellung nicht stimmt und das Ganze tritt halt auf, wenn eine kritische geschnittene Schallplatte dazukommt. Bin mit sicher, bei einer Direktschnittplatte gibt es kein Problem ![]()
Natürlich wäre es gut, den Tipp von Uli mal zu beachten.
Das ist doch nur ein Grund.
Miss einfach mal nach, wo die Auslaufrille beginnt. Bei Dark side of the moon:
Seite 2 ca. 5,8 cm vom Mittelpunkt, andere Seite 6,5 cm vom Mittelpunkt
Andere Platten liegen meist über 6,x cm. D.h. auf den letzten mm des Weges liegt das Problem. Evtl. hat hier der Tonarm mehr Reibung. Auch mal die Verdrahtung kontrollieren. Nicht dass die bei den letzten mm zusätzliche Reibung produziert.
Dass nach und nach natürlich die letzte Rille beschädigt wird liegt nahe, wenn hier die Nadel immer an der gleichen Stelle springt.
Zusätzlich kommt dazu, dass die Schnitttiefe bei so engen Spurrillen nicht so tief ist (man wollte halt bei Seite 2 eine möglichst lange Laufzeit erzielen)
Also teilweise stimmt deine Vermutung auch ![]()
Also es ist doch klar, dass die Stroboskoplampe nichts mit dem Gleichlauf zu tun haben kann.
Ebensowenig wie eine Schreibtischlampe, eine Kaffeemaschine oder was auch immer, die an der gleichen Phase hängt oder was auch immer. Das Strobo ist VOR der Regelung und kann sie nicht beeinflussen.
Erfahrungen: Kontaktplatte mit Alkohol und Wattestäbchen säubern (soll metallisch glänzen), nicht rumkratzen
Beim TA alle Steckbuchsen abziehen, auf Korrosion kontrollieren
Crimpung der Steckbuchsen des TK nachlöten
Damit hat man die Hauptfehlerquellen schon mal ausgeschlossen
ok, das weiß meiner aber nicht und schafft es trotzdem ohne Plumslift das Einspurgeräusch zu verhindern. Und das seit 45 Jahren.
Ich hab halt einen braven Kurzschließer, der aber offensichtlich nicht lernfähig ist ![]()
Ich weiß nicht, warum immer der Kurzschließer genannt wird.
Wenn der Spieler in Ordnung ist, brummt es weder bei geöffnetem Kurzschließer und natürlich erst recht nicht, wenn er geschlossen ist, da dann eben das Signal kurzgeschlossen wird.
Er dient einzig und allein dazu, Geräusche beim Schwenken im Automatikbetrieb und insbesondere beim Aufsetzen der Nadel zu verhindern.
Er hat also auch keinerlei Funktion im Manuelbetrieb.
Der Kuzschließer, ist wie sein Name schon sagt ein Kontakt, der die Signalleitung gegen die Signalmasse kurzschließt und liegt parallel zum Signal und nicht in Reihe.
Der Kurzschließer wird vom Kurvenrad betätigt, also geschlossen. Das Kurvenrad dreht sich ausschließlich im Automatikbetrieb und nur solange, bis eben die Nadel aufgesetzt hat.
Ein Reinigen des Kurzschließers hat also ausschließlich im Automatikbetrieb und nur während das Kurvenrad dreht überhaupt eine Auswirkung. Das ist also nur sinnvoll, wenn während des Schwenkens des Tonarms und während des Einspurens der Nadel Geräusche auftreten.
Für Brummgeräusche ist der Kurzschließer nicht zuständig ![]()
Das Problem mit dem unteren Lager merkt man häufig durch Geräusche, wenn die Lagerspitze kurz am verrundeten Grat hochwandert und wieder in die Kuhle fällt. Dazu gibt es auch Beiträge in diesem Forum.
Dass die Senkkopfschrauben keine ausreichende Zentrierung sind ist ja jedem klar.
Manche ziehen den letzten Gewindegang der beiden Senkkopfschrauben deshalb im laufenden Zustand ganz vorsichtig und langsam und "über Kreuz" an und probieren mit dem Lagerschild die richtige Position zu finden. Natürlich von unten und mit aufgelegtem Plattenteller und ein paar Platten aufgelegt als Zusatzgewicht.
Hast du den auch die Leitung etwas gekürzt um sicher zu gehen, dass nicht eine Aderbruch am Knickpunkt vorliegt? Ich weiß, es gibt Leute die schwören auf die angeblich tolle Qualität der Originalleitung. Aber hast du auch schon daran gedacht, eine neue Leitung zu verwenden und evtl. auch gleich am Kurzschließer zu verlöten und nicht zu stecken?
Man sieht ja auch an den Lötösen, dass da jemand am Werk war, der normalerweise Dachrinnen lötet.
Kann mir auch vorstellen, dass da beim "reparieren" was schief ging.
Ist halt eine Frage der Kapazität. Die Kapazität des Kabels ergibt sich neben Länge eben vom Abstand des Innenleiters zum Aussenleiter und der Art des Dialektrikums.
D.h. vereinfacht gesagt: soll das Kabel eine kleine Kapazität haben, muss man die Länge beschränken (daher beim Plattenspieler meist unter 1,5 m) oder/und eben das Dialektrikum dicker ausführen und damit ergibt sich eben auch ein dickeres Kabel.
Je kleiner die Leitungskapazität ist, desto höher ist die höchste Frequenz, die übertragen werden kann.
Gute Vorverstärker haben daher eben auch die Möglichkeit, die Eingangskapazität über Schalter oder Steckbrücken einzustellen.
Das Ganze ist so ein Streitthema wie: welchen Querschnitt soll die Lautsprecherleitung haben und welchen Einfluss hat das auf den Klang?
Viele hier behaupten, die Orignal TA-Leitung der Duals sei ausreichend.
Eine Diskussion führt dann oft zu endlos vielen Beiträgen ![]()
Das ist meist ein großer Irrtum. Durch das Abnehmen des TK werden die Adern bewegt und die Crimpung bzw. auch die Steckbuchsen machen wieder kurz Kontakt.
Dann beginnt das Spiel von vorne: Wackelkontakt, TK wird abgenommen, Kontaktplatte geschrubbt bis die Silberschicht ab ist. Fortsetzung siehe oben![]()
Genau, man schrubbt und schrubbt die Kontaktplatte und immer wieder ist es die Crimpung und/oder die korrodierten Steckbuchsen. Verlöten der Crimpung gehört bei mir zum Standardprogramm und erfordet ein bisschen Geduld, ist aber eigentlich immer möglich.
Du wirst aber doch um himmels willen nicht den Roederstein und den RIFA drinnenlassen?
Letzterer macht nicht nur eine riesen Sauerei, wenn er knallt, sondern verbreitet auch wochenlang eine tolle Duftnote (am besten dann den Dreher ins Freie und 2 Wochen durchlüften)
Ja, da wirkt die fürchterliche Badewanne auch nicht mehr so schlimm sondern als Gestaltungselement ![]()
Ja, dann eben den Kurzschließer so einstellen, dass er ein wenig später öffnet. Die Stummschaltung funktioniert natürlich nur im Automatikbetrieb ![]()
und auch nicht die Silberschicht mit Glasfaserradierer abkratzen.
Meist liegt es aber an korrodierten Steckbuchsen am Tonabnehmer und Crimpungen, die nicht mehr leitend sind. Also am besten die Crimpung der Steckbuchsen verlöten und die Steckbuchsen innen reinigen. Die Pins des Tonabnehmer evtl. auch reinigen.