Beiträge von egal1

    Ich denke, die 4-Leitertechnik hat durchaus ihre Berechtigung.

    Viele Brummfehler, die (angeblich) durch das Auftrennen der Massebrücke auftreten kommen eben daher, dass eine der Betriebsmassen (links oder rechts) fehlt oder nicht mehr niederohmig genug ist.

    Ungeschirmte "Lecks" gibt es so oder so. Ob jetzt der Weg vom Generator über den TK oder der Weg vom Tonabnehmerrohr bis zum Kurzschließer, wenn Einzeladern wie bei den 721ern verlegt sind. Das ganze auch nur, wenn man das Tonabnehmerrohr als Schirmung bezeichnen will. Sonst ist der ungeschirmte Abschnitt ja noch länger.

    das ist doch ein 1219. Der hat doch nicht die Verdrahtung vom z.B. 721. Also 4 Adern.

    Papaschlumpf (Gernot) stellt doch immer wieder den Schaltplan rein.

    Bitte Beitrag 15 ansehen. Wir müssen doch das Rad nicht immer und immer wieder neu erfinden. ;)

    Brummt es auch, wenn der Kurzschließer geschlossen ist?

    Also Netzstecker ziehen und wie gehabt Start betätigen und Plattenteller von Hand nach rechts drehen bis der Tonarm einschwenkt.

    Das "Massekabel" kannst du anschrauben wo du willst. Also an der Zugentlastung ist schon in Ordnung.

    Nochmal zum Messen:

    Ist keine Verbindung zwischen Kragen Cinchstecker links und rechts und "Massekabel" vorhanden? Also ist das alles bei Widerstand unendlich?

    Dann mal vom Chassis an das Ende des "Massekabels", das am Verstärker angeschlossen wird messen.

    Ca. 0 Ohm?

    Alles mal mit gezogenem Netzstecker am Plattenspieler probieren. Brummt es dann auch?

    du hast doch das Ganze schon mal durchgemessen, also eben nochmal.

    Wenn du zwischen Stift und Kragen des Cinch-Steckers misst musst du eben links und rechts die ca. 620 Ohm haben.

    Ist das der Fall?

    Jetzt den Netzstecker ziehen, auf Start drücken und gleichzeitig den Teller nach rechts drehen, bis der Tonarm einschwenkt.

    Jetzt musst du links und rechts ca. 0 Ohm messen.

    Ist das der Fall?

    Hast du nach Dual-Vorgaben gearbeitet?

    Dann sollte zwischen den beiden "Kragen" der Cinch-Stecker keine Verbindung sein (unendlich Ohm) und zwischen Potentialausgleichsleitung und Kragen links und rechts auch keine Verbindung sein (hochohmig)

    Ja, das geht natürlich auch. Ich wusste nicht, dass du eine Lötmöglichkeit hast. Ich würde allerdings keine Flachstecker anlöten sondern die Adern gleich direkt am Kurzschließer verlöten. (Bin kein Freund von unnötigen Steckverbindungen).

    Zum Kabel: ja, das kann ein Grundsatzdiskussion werden ;) <=100pF/m halte ich für gut.

    Damit habe ich wohl die Diskussion eröffnet :)

    Ja, das Kabel hat einen Feinschluss mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit an den Cinch-Steckern.

    Entweder die Stecker ca. 3 cm vom Ende abschneiden und neue Stecker montieren oder wenn du was hochwertigeres willst auch gleich neue Kabel. Es gibt auch Cinch-Stecker die geschraubt werden können, wenn du keine Lötmöglichkeit hast.

    Du kannst natürlich jetzt auch mal die Cinch-Stecker wie beschrieben abschneiden und abisolieren, so dass die Ader in der Mitte keine Verbindung zu dem Kupfergeflecht außen hat. Dann wieder messen diesmal bei den Flachsteckern.

    Also zwischen den beiden Flachsteckern, deren Adern in einer Kabelseite des Kabels verschwinden und dann die andere Seite.

    Jetzt müssten beide Seiten unendlich Ohm haben.

    Zu deiner Frage: das 1 bedeutet unendlich Ohm, die rechte Seite ist in Ordnung.

    Links liegt der Fehler.

    Du lernst schnell ;)

    Also du hast das Cinch-Kabel am Kurzschließer abgesteckt. Dann darauf achten, dass sich die Flachstecker nicht berühren.

    Jetzt misst du zwischen Mittelstift und Kragen der Cinchstecker. Da musst du bei beiden (roter und weißer Stecker) unendlich Ohm messen.

    Das ist die gleiche Anzeige die du bekommst, wenn die Messspitzen einfach am Tisch liegen und sich nicht berühren.

    Meist wird eine I angezeigt.

    Berichten, dann geht es weiter

    Du hast doch die Fotos selbst gemacht, auf die ich mich jetzt beziehe.

    Oberes Bild: wenn du Messspitzen verwendest: ein Messspitze auf den Lötpunkt links, eine auf den Lötpunkt rechts.

    Mittleres Bild: eine Messspitze auf den Lötpunkt links, eine auf den Lötpunkt rechts.


    Die Kontaktplatte würde ich nicht abnehmen.

    Ich verstehe jetzt das Problem leider nicht. Also den TK abnehmen, mit der Nadel nach oben auf den Tisch legen,

    an der entgegengesetzten Seite der Nadel sind doch 4 Stifte sichtbar. Da steht R, BR, GL, L

    zwischen R und BR messen, Zwischen GL und L messen.

    So, jetzt hast du den Gesamtwiderstand gemessen.

    Dann geht es eben weiter: also mal direkt an den Adern der Tonarmverdrahtung am Kurzschließer messen. (Die Verlötung sieht gut aus).

    Sollte auch hier wieder gleiche Werte auftreten: TK abnehmen und direkt an den gefederten Stiften messen.

    Dann eben direkt am Tonabnehmer. Sehr häufig ist die Crimpung des TK nicht mehr in Ordnung.

    nein, egal ist das nicht. Aber es ist nicht so kritisch wie beim Plattenspieler wo eben die Induktivität des Tonabnehmers mit der Reihenschaltung der Leitungskapazität einen komplexen Widerstand und damit einen Schwingkreis ergibt. Zusätzlich geht es hier eben um sehr kleine Signale im mV-Bereich.

    Wird die Leitung nach dem Phono-Pre zu lang, kommt es auch hier zu einer Absenkung der Höhen. Das wird sich hörbar aber erst bei Leitungslängen von einigen Metern bemerkbar machen.

    da es sich bei fast allen Geräten der Unterhaltungselektronik um schutzisolierte Geräte (Schutzklasse II) handelt, ist die Netzform völlig unerheblich. Anders ausgedrückt: es besteht keine Verbindung zwischen Tonsignalleitungen und der Netzleitung.

    Die möglichen Kontakt-Probleme hat ja Gernot beschrieben. Ich verlöte die Crimpung der Systemstecker und die Verbindungen am Kurzschließer.

    Na ja, wenn das Vertrauen weg ist bringen Argumente nichts mehr. Die einzige Möglichkeit einen Vor/Verstärker am Eingang mit einem Plattenspieler zu schrotten ist, wenn die Signalleitung an die Netzspannung gekommen wäre. Habe ich aber noch nie gehört :)

    Aber man kann auch nicht beweisen, dass es einfach Zufall war.

    Eine Brummspannung am Eingang zerstört eher die Lautsprecher, aber nicht bei einen HOCHWERTIGEN Verstärker, der über entsprechende Schutzschaltungen (Gleichspannungsspiegelschaltung, Kurzschlussschutz, Clip-Limiter ...) verfügt. Er hat ja auch abgeschaltet, bevor die LS das zeitliche segneten. Dem Verstärker selbst ist es egal, ob er eine niederfrequente oder eine hochfrequente Eingangsspannung verstärkt.

    du brauchst dich nicht dafür schämen, die Beute in einem A2 transportiert zu haben. Natürlich wäre ein A8 angebrachter gewesen, aber soooo schlimm ist es auch wieder nicht ;)

    Das ist eben der Unterschied: du warst sicher erfreut darüber, eine Vintageanlage zu bekommen und hast nicht gemäkelt, dass die Geräte keinen USB-Anschluss und WLAN haben.

    ok, man inseriert als kostenlos, dann bringt man dem Interessenten das geschenkte Gerät noch vorbei und der fragt dann bei einem völlig intakten Saba MT201 aus den frühen 80-er Jahren nach der Fernbedienung und ist dann enttäuscht, wenn es die nicht gibt.

    Also nächstes Mal gleich Wertstoffhof ;)

    Das ist eben das Problem. Viele, die bei ebay verkaufen haben eben noch ein weiteres Konto und Freunde/Bekannte, die zur Not einspringen, wenn der hochgepuschte Preis nicht überschritten wird. Dann "kauft" man das Ding eben wieder zurück und irgendwann taucht das Teil wieder zu einem unangemessenen Preis neu auf.

    Im Hinterkopf bleiben die nie bezahlten Mondpreise dann hängen und Massengeräte, die zu tausenden produziert wurden bekommen dann einen theoretischen Wert, der nie zu erzielen war und ist.