Beiträge von Argonaut

    Da isser wieder, der tolle Underdog und vom Design her einer der am Besten gelungenen unter den Dual Riementrieblern.

    Ich bin an meinem auch noch dran, habe schon einen Ersatztonarm vom 510 der noch transplantiert werden muss.

    Der Motor im Zusammenspiel mit dem Teller und Tellerlager ist wirklich schön leise, obwohl er noch nicht mal geschmiert ist.

    Insgesamt gefällt mir der 502 in seiner Schlichtheit sehr gut, reduziert auf das Notwendige, nichts Überflüssiges stört

    das Auge oder trübt den Musikgenuss durch technische Zicken. Ich muss ihn endlich mal fertigstellen, mir fehlt nur schon seit

    Längerem die Lust am Basteln, kommt vielleicht jetzt wieder.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Endlich ein triftiger Grund um sich von diesen dammlichen, viel zu viel Platz einehmenden und offenbar den digitalen Freudenspendern

    doch nicht überlegenen Plattenspielern zu trennen.

    Nein, natürlich nicht, ich habe in der letzten Zeit auch hin und wieder darüber sinniert, warum ich gerade diesem Medium soviel Beachtung

    und Begeisterung entgegenbringe. Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, in einem halbwegs objektivem Test Vinyl mit CD oder Stream

    klanglich zu vergleichen. Egal wie so ein Vergleichshören für mich (oder für die Schallplatte) ausgehen würde, Vinyl ist für mich

    einfach faszinierender. Dazu tragen die Handhabung, das zeremonienhafte Auflegen und das Aufsetzen der Nadel, das Format (Größe), die

    Covergestaltung, die Haptik und die oftmals reichhaltigen und gut lesbaren Informationen bei. Mich fasziniert besonders diese schon fast vorsintflutlich

    anmutende einfache Technik, das sichtbare Abtasten der Rille. Obwohl das Verfahren primitiv und altmodisch wirkt, vermag uns der erzeugte Klang

    doch immer wieder zu beeindrucken. Natürlich hat sich die Technik der Rillenabtastung seit Edison und Berliner ein wenig verfeinert, das Prinzip ist

    aber grundsätzlich geblieben. Ich bin froh dass ich damals während des CD Höhenfluges zwar CDs gekauft habe, den Platten aber stets treu geblieben

    bin. Ich bin auch immer wieder überrascht wie gut erhalten oftmals gebrauchte Vinylscheiben (nicht nur meine eigenen, auch Flohmarktware) sind.

    Viele gebrauchte Platten schneiden auch im Vergleich zu Neuware sehr oft verhältnismäßig gut ab (damit meine ich nicht nur die Pressqualität).



    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich habe die Antriebsrolle nun komplett nach unten gedreht, war gemessen viel zu hoch, wesentlich höher als 14,6 mm. Ein kurzer Test hat ergeben,

    alles ruhig auch bei 45 U/min. Dann habe ich nochmal in dem englischen Service Manual nachgeschaut, die Angabe von 14,6 mm Höhe bezieht sich nur

    auf die Antriebsrolle ohne den Schraubenkopf, das hätte wohl berücksichtigen müssen. Egal, nun werde ich noch die Geschwindigkeit mittels Stroboscheibe kontrollieren und entsprechend an der Schraube einstellen.

    Dann wird das Tellerlager geschmiert, der 510 Tonarm eingebaut und ein passendes (da werden wohl viele passen) System druntergeschnallt.

    Zu guter Letzt bekommt er dann noch eine mit Palisander furnierte flache Dualzarge und einen neuen Hut von Helge oben drauf, und fertig ist der gepimpte Underdog (so der Plan).


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich bin gerade dabei, einem vor vielen Jahren mal angeschleppten Dual 502 wieder Leben einzuhauchen. Er hatte das übliche Problem des gerissenen Tonarm Lagerrahmens, ich habe

    mittlerweile von einem lieben Leidensgenossen/Mitenthusiasten einen mehr als passablen Ersatztonarm bekommen, den eines 510. Einen Versuch hatte ich ja schon mal unternommen, den geknickten Tonarm von einem ramponierten 510 das Tonarmrohr des 502 zu verpassen. Dies misslang leider, war ein unsägliches Gefriemel mit den Schrauben die das Rohr fixieren, irgendwann

    ging nichts mehr. Bevor ich den zweiten Versuch starte und die Transplantation des neuen kompletten 510 Tonarms vornehme, möchte ich das Laufwerk so ruhig wie möglich bekommen.

    Es gibt immer noch so ein leicht schabendes deutlich hörbares Geräusch, dies tritt aber nur bei 45 Umdrehungen auf, bei 33 höre ich nichts. Das Tellerlager ist gereinigt, die Achse poliert, alles

    noch trocken, noch nicht geschmiert. Es muss also irgendwie mit der Lage des Riemens zu tun haben, denn der Effekt tritt ja nur bei 45 U/min auf. Hat jemand für mich den entscheidenden

    Hinweis oder hat dieselben Erfahrungen gemacht?


    Peter´s alias Wacholder´s Hinweis bezüglich der 14,6 mm von der Oberkante der Antriebsrolle auf das Chassisblech heruntergemessen scheint mir

    plausibel. Da muss ich mal nachmessen und eventuell nachjustieren. Vielleicht läuft der Riemen wirklich nicht in der Mitte der Führung und schleift

    dann bei der 45er Einstellung. Denn am Plattenteller kann eigentlich nichts schleifen, besonders nicht in dieser Position.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ob nun das 244 oder das 444 ist fast egal, entscheident sind hier vor allem die Nadeln. Nachbaunadeln sind fast immer nicht sonderlich doll,

    die Originalnadeln sind aber immer seltener (zumindest neu bzw. nos) zu bekommen und wenn dann relativ teuer. Die Originalnadeln sind teilweise aber

    wirklich richtig gut, teilweise nackte Diamanten, sorgfältig poliert. Besonders interessant finde ich die scharfen Rundnadeln mit ganzem Stein und 12er

    Verrundung (ideal z.B.die D 455-12), detaillierte Wiedergabe, ausgewogen und fein mit ausreichend Bums. Ich wollte eigentlich keine Werbung mehr

    für Elac Nadeln machen, da der Markt so rar ist und ich selbst ein Fan bin und immer wieder nach unbenutzten Exemplaren ausschaue, aber sie sind

    einfach saugut, und das sollen einfach auch andere Vinylfreunde erfahren. Die härter aufgehängten einfacheren Nadeln wie die D 144-17 kenn ich

    bisher nicht, sind wahrscheinlich mit entsprechenden Shure N 75 Nadeln vergleichbar.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ja, das Problem mit den Duals (bei mir ist es wirklich nur der 704) scheint besonders in Verbindung mit einem externen Phono Pre

    aufzutreten (bei mir hängt zwischen Dreher und Verstärker ein Dynavox TC 750). Ich sehe für mich im Moment leider auch keine

    Möglichkeit direkt an die eingebaute Phono Vorstufe zu gehen, Dreher und Amp stehen zu weit auseinander. Momentan hängt mein

    510 dran und der ist mucksmäuschenstill, der hat ja auch keinen Kurzschließer. Das scheint irgendwie ein Dauerthema zu sein, und

    eine Universallösung für alle scheint es nicht zu geben. Ich hoffe ja auch noch auf eine einfach geniale Lösung um dieses lästige

    Übel loszuwerden.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Hallo Dirk,

    warum erzählst du denn nicht welcher deiner Plattenspieler beim Einschwenken des Tonarms bzw. beim Ausschalten knackst?

    Ich nehme mal an, es handelt sich um den 704 denn meiner hat genau das gleiche Problem, und ich habe es mittlerweile aufgegeben dies

    abzustellen. Ich müsste es eigentlich auch nochmal in einer anderen Kombination (anderer Verstärker) testen, meine mich zu erinnern dass dieses Phänomen nicht mit dem Pioneer A-616 als Verstärker auftrat. Auch ander berichteten davon dass der 704 mit einigen Verstärkertypen knackfreudig, mit anderen eher ruhig ist.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich habe ja schon seit Längerem vor, einem 502 mit defektem Tonarm (Rahmen gerissen) wieder auf die Sprünge zu helfen

    indem ich ihm einen anderen Tonarm transplantiere. Der Spendertonarm kommt von einem lädierten 510, selbst der Tonarm

    ist nicht ohne Blessuren, hat eine unschöne Delle im Rohr. Das einwandfreie Rohr von dem 502 soll nach erfolgter Transplantation

    bzw. nach dem Ausbau aus dem 510 dessen geknickten Tonarmrohrs ersetzen. Wer hat denn schon mal einen Tonarm vom 510

    oder einem vergleichbaren ähnlichen Dreher ausgebaut und kann mir Tips geben. Diese beiden Muttern auf der Unterseite der Platine

    bekomme ich nicht gelöst, sind mit Nagellack oder Sicherungslack zugekleistert. Das andere Ende der Bolzen/Schrauben auf der Oberseite

    bekomme ich nicht richtig fixiert, dreht sich immer mit. Ist es sinnvoll die Muttern zu erwärmen damit der Lack seine Bindung verliert?

    Und wie geht es dann weiter? Ich habe bisher auch noch keine Bilddokumentationen über Tonarmausbau im Board gefunden.

    Existiert so etwas irgendwo und ich bin nur zu unbegabt um es zu finden?




    Liebe Grüße,


    Uwe

    Meine Nadeln aus Holland sind heute auch angekommen, ich kann mich dem nur anschließen. Habe sowohl N 75ED als auch

    N 95 und N 91 bestellt. Die N 75ED war die am wenigsten schlechte Nadel, hat mich aber auch nicht überzeugt, die Geometrie

    stimmt nicht, der Cantilever steht viel zu steil (bei allen anderen noch wesentlich extremer) und ist zu lang (Nadel steht wesentlich

    weiter vor als bei einer Originalnadel). Die Aluröhrchen wirken in Natura noch wesentlich grobschlechtiger als auf den Abbildungen.

    Sicher, wenn ich solche Teile als Laie so hinbasteln könnte, wäre ich verdammt stolz, aber das sollte ja nun keine Laienarbeit sein.

    Schade, ist leider alles Mist und geht somit auch wieder zurück. Wie handhabt ihr das denn mit der Bewertung des Anbieters, sollte die Qualität der Ware bei der Bewertung berücksichtigt werden? Ich denke wohl eher nicht,bei der Bewertung ght es ja wohl eher um den Versand, die Kommunikation und die Umstände des Handels. Darüber kann ich mich bisher nicht beschweren, die Lieferzeit z.B. war angemessen.


    Ich habe nach dem Probehören der Nadeln dann noch eine neue originale N 91ED Nadel und danach dann eine neue originale N 75 MG-T2 gehört. Selbst die N 75 MG-T2 klingt um Welten transparenter, sauberer, ausgewogener und kräftiger, insgesamt auch sehr unangestrengt, was man von den holländischen Nadeln nicht behaupten kann.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich habe mir auch ein paar Nadeln bestellt, nicht weil ich sie unbedingt brauchte oder weil ich geizig bin

    sondern weil ich einfach neugierig war. Vermutlich kann ich die Diamanten eher meiner Frau als Ohrhänger

    widmen, da spielen die Neigung des Nadelhalters und die Compliance eher eine untergeordnete Rolle.

    Mal schauen ob da was Brauchbares dabei ist oder ob das Alles für die Tonne ist, oder ich schicke sie zurück.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Na ja, wenn man jetzt Erbsenzähler oder Antiskatinganhänger ist oder sogar eine Antiskatingvorrichtung an seinem Dreher besitzt,

    ist es schon von Vorteil wenn man weiß ob es ein elliptischer oder ein sphärischer Schliff ist. Sicherlich kann man den genauen

    Antiskating Wert auch nach Gehör bzw. mit einer entsprechenden Testplatte ermitteln, ohne den Schliff genau ansprechen zu können,

    ist aber irgendwie lästig und aufwändig und hält einen zu lange vom Musikhören ab. Es ist auf jeden Fall schön zu hören, dass diese

    extrem günstigen Nachbauten gut klingen.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Wie soll man da erkennen dass es eine Ellipse ist, die Feinheit der Spitze lässt vermuten dass es sich um einen elliptischen Schliff

    handelt (vor allem im Vergleich mit der Originalnadel). Ich finde es ohnehin schwierig ohne jegliche Angaben eine Aussage über einen

    Schliff zu machen. Ich erkenne das nicht mal unter meinen Mikroskopen mit absoluter Sicherheit.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Aber ob dort bei dem Preis wirklich zwischen verschiedenen Schliffen und womöglich auch noch zwischen unterschiedlich aufgehängten

    Nadeln (Compliance) unterschieden wird? Ich habe da so meine Zweifel, vermute eher dass hier ähnlich wie bei den BD-Nadeln à la

    One Size Fits All ein Nadeltyp in einer Schliffform an verschiedenen Einschüben verbaut wird.


    LG,


    Uwe

    Hallo Kai,


    worum geht es jetzt eigentlich, um die ED T2 Nachbaunadel aus Holland oder um eine Black Diamond?

    Und hat die Holland Nadel deiner Meinung nach jetzt einen elliptischen Schliff? Darüber erfährt man ja nichts

    im Ebay Angebot.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich finde es seltsam dass der Händler nicht einmal Angaben zum Nadelschliff macht, weder bei der N 75 ed Typ 2 noch bei den anderen ähnlichen

    Angeboten. Müssen wir jetzt (weil nackte Ellipsen im Trend liegen) einfach davon ausgehen dass es sich um einen elliptischen Schliff handelt?

    Bei diesen Preisen nehme ich an, dass auch die anderen Nadeleinschübe alle mit dem gleichen Schlifftypen ausgestattet sind. Trotzdem wäre es

    schön zu wissen um was für einen es sich handelt. Ich habe vor einigen Wochenden Händler kontaktiert, meine Frage zum Schliff sowohl in deutsch als auch in englisch verfasst. Ich habe aber keine Antwort erhalten. Interessant finde ich diese Angebote auch, nur schade dass offenbar keine Kommunikation mit dem Ebay Händler stattfindet.



    Liebe Grüße,


    Uwe