Beiträge von Argonaut

    Nein, sowas darf man nicht machen, erzähl das bloß niemand.

    Was aber toll funktioniert ist, eine Jico Shure VN35 von ihrem überflüssigen Plastik zu befreien und in das Elac stecken.

    Aber das machen mittlerweile ja schon einige Leute, ist auch relativ gesehen günstiger als eine originale Elac Nadel.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    An eine verkehrte Verkabelung hatte ich auch schon mal gedacht, hatte so etwas Ähnliches schon mal irgendwo

    gelesen, war mir aber nicht mehr sicher ob das bei Elac oder bei anderen Systemen war. Ist schon seltsam wie

    lange man manchmal an den falschen Stellen nach der Behebung eines Fehlers sucht und dabei das Naheliegende

    garnicht in Erwägung zieht. Nebenbei bemerkt, ohne eine passende Brille mache ich mich an solche Basteleien

    mittlerweile auch nicht mehr ran, das wäre sinnlos.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Nun habe ich mir meine Frage selbst beantwortet.

    Der Blick in das Service Manual des Elac 50H ist sehr aufschlussreich, an der Stellschraube 195 lässt sich die Hubhöhe einstellen.

    Das muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, ob die Höhe sich wirklich soweit reduzieren lässt dass der Tonarm bei geschlossener

    Haube (Reloop, mindest. 2 cm niedriger als originale Haube) nicht mehr an diese anschlägt. Als Wechsler möchte ich den Elac nicht

    betreiben, also dürfte eigentlich nichts gegen eine solche Veränderung sprechen.

    Die normale Stellung wäre, dass der Tonarm in angehobener Position über dem Plattenteller 40 mm über der Tellermatte steht. Diese

    Höhe macht wirklich nur bei einem Stapel mehrer Platten einen Sinn. Es mutet auch immer etwas seltsam an wenn der Tonarm so steil

    und schräg nach oben gerichtet ist, während er über den Teller geführt wird.


    Hier ist der Sachverhalt verständlich erläutert.

    http://www.hifi-archiv.info/El…050H%20Service/elac08.jpg


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Da ich meinem Elac 50H in der Quelle Zarge im letzten Jahr (oder war es schon im vorletzten?) eine Reloop Haube verpasst habe, gibt es Probleme

    beim Abschaltvorgang. Da die neue Haube um Einiges niedriger ist als die originale, kann ich sie nur schließen wenn ich den Elac nicht benutze.

    Der Tonarm würde sonst bei der Rückführung am Ende der Platte gegen die Haube stoßen. Da ich den Dreher nicht als Wechsler nutze, also nicht

    vorhabe mehrere Platten auf dem Teller zu stapeln, ist es nicht von Nöten dass der Tonarm deratig gen Himmel schießt. Ist es möglich dies so einzustellen,

    dass der Tonarm mindestens 2-3 cm weniger an Höhe erreicht oder lässt sich das nicht ändern? Hat das vielleicht schon mal jemand gemacht?

    Der Elac 50H ist schon ein toller Dreher, eigentlich zum vergnüglichen und auch ernsthaften (im Sinne von klanglich begeisternd) Musikhören völlig

    ausreichend. Überzeugt hat mich heute auch seine Fähigkeit, eine schon ganz ordentlich verworfene Platte sehr sauber und tadellos abzutasten.

    Selbst die extrem tiefliegende D 444E hatte keine Probleme der Rille zu folgen ohne das der Systemkörper aufsetzte. Ich mag den ollen Reibradler

    sehr, dem wuchtigen kantigen Tonarm traut wohl manch einer nicht viel zu und das völlig zu Unrecht.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Hallo Michael,


    ich bin mittlerweile der Ansicht dass es gut wäre, Analog und Digital möglichst räumlich voneinander zu trennen.

    Aber wer kann das schon, wer hat schon die erforderlichen räumlichen Möglichkeiten. Und man switcht ja auch gern

    mal von den analogen Quellen auf die digitalen um, außerdem sind viele Geräte mittlerweile ja nicht mehr rein analog

    oder rein digital. Aber diese ganze Funkerei und Korrespondenz etlicher Geräte miteinander und mit dem Router und

    Konsorten kann bestimmt oft der Grund für Störungen sein. So ganz frei ist mein Fuhrpark davon leider auch nicht.

    Interessant wäre es vielleicht noch wenn du dein Elac System mal bei einem Bekannten also in einer anderen Umgebung

    testen würdest (vielleicht auch mit dem Acusta W 250).


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Die Nadel dürfte eigentlich keinen nennenswerten Einfluss auf das Brummverhalten haben, eher der Generator.

    Die Gründe für ein Brummen können vielfältig sein, Brent hatte wohl mal ein ähnliches Brummproblem mit einem Elac ESG 796 und hat sich

    darüber im Analogforum geäußert.


    https://www.analog-forum.de/wb…thread/12171-elac-brummt/


    Es kann tatsächlich sein dass einige Elac Systeme an bestimmten Drehern unter bestimmten Bedingungen in bestimmten Konstellationen

    (Kombinationen mit Verstärkern oder/und Phono Pres) zu erhöhtem Brummen neigen. Das System an einem anderen Dreher zu testen wäre

    auch mein nächster Vorschlag. An meinem 704 hängt momentan gerade ein vergleichbares Elac System, ein EMM 190. Ich bin mir nicht sicher

    ob es in dieser Kombination absolut brummfrei spielt, ich höre jedenfalls kein auffälliges Brummen und bin damit mehr als sehr zufrieden.


    Ich weiß, richtig kräftiges und auffälliges Brummen ist ärgerlich und lässt sich nicht tolerieren oder ignorieren. Da ist Probieren, Kombinieren

    und Ausschließen oder Ausschalten von Fehler- oder Störquellen angesagt. Diverse elektrische Geräte in der Nähe können auch verantwortlich

    sein für das Einstreuen von störenden Geräuschen. Ich denke da besonders an digitale Geräte wie moderne smarte Fernseher oder WLAN Repeater.


    Viel Erfolge beim Beheben dieses Ärgernisses.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Tonarm des 601 mal einen mitbekommen hat und minimalst verzogen ist. Wenn hier die vordere

    Hälfte des Rohrs leicht nach oben steht, kommt der Popo des Tonabnehmers nach unten. Das klingt jetzt vielleicht blöd, mir ist das aber auch

    schon einmal (über Jahre) entgangen das ein Tonarm einen minimal leichten Knick hatte. Ich habe überall hingeschaut, nur nicht auf das Tonarmrohr

    welches eine leichte Delle aufwies.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Dieses Phänomen des gerissenen Lagerringes scheint merkwürdigerweise nur bei dem 502 aufzutreten, warum auch immer.

    Vielleicht wurden diese Teile nur in einem bestimmten Zeitraum so vermalledeit produziert, und diese Charge wurde nur für

    den 502 verwendet, wer weiß?


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Hallo Lilly,


    es scheint vom CDS 630 mehrere Ausführungen und wohl auch Generationen zu geben. Im Dual Zubehehörkatalog von 1967

    wird es CDS 630/5 genannt. Ob diese 5 hier für die fünfte Generation steht oder für die Variante mit Halbzollaufnahme, weiß

    ich leider auch nicht.


    http://www.hifi-archiv.info/Dual/1967-2/007.jpg


    Dieses Angebot aus den USA scheint eine Variante des CDS 630 ohne Halbzollaufnahme zu sein, dann also vermutlich eine

    Form von Klick System.


    https://www.ebay.de/itm/Dual-C…1bccb0:g:7pgAAOSwgjVgKuLa


    Mit mehr an Informationen kann ich leider auch nicht dienen.


    Viel Erfolg mit dem Gerät, das lässt sich ja sogar mit Batterien und wahlweise mit 220 V oder 110 V Netzspannung betreiben,

    also ideal für ein Picknick.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Hallo Ludger,


    schön dass du wieder on Board bist, und gute Genesung wünsche ich dir.

    Wie Peter schon sagte, eine normale Tastatur ist bestimmt besser geeignet

    zum Kommunizieren als Smartphone oder Netbook.


    Liebe Grüße,


    Uwe


    Ich habe Ludgers Text im großen und Ganzen vom Sinn her verstanden. Mir war auch bewusst dass dieses Kauderwelsch den

    Ursprung in seiner Angeschlagenheit hat. Trotzdem musste ich herzhaft lachen, huxroddenjeit ist schon ein origineller Ausdruck,

    den ich beim besten Willen nicht dechiffrieren konnte.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Da isser wieder, der tolle Underdog und vom Design her einer der am Besten gelungenen unter den Dual Riementrieblern.

    Ich bin an meinem auch noch dran, habe schon einen Ersatztonarm vom 510 der noch transplantiert werden muss.

    Der Motor im Zusammenspiel mit dem Teller und Tellerlager ist wirklich schön leise, obwohl er noch nicht mal geschmiert ist.

    Insgesamt gefällt mir der 502 in seiner Schlichtheit sehr gut, reduziert auf das Notwendige, nichts Überflüssiges stört

    das Auge oder trübt den Musikgenuss durch technische Zicken. Ich muss ihn endlich mal fertigstellen, mir fehlt nur schon seit

    Längerem die Lust am Basteln, kommt vielleicht jetzt wieder.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Endlich ein triftiger Grund um sich von diesen dammlichen, viel zu viel Platz einehmenden und offenbar den digitalen Freudenspendern

    doch nicht überlegenen Plattenspielern zu trennen.

    Nein, natürlich nicht, ich habe in der letzten Zeit auch hin und wieder darüber sinniert, warum ich gerade diesem Medium soviel Beachtung

    und Begeisterung entgegenbringe. Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, in einem halbwegs objektivem Test Vinyl mit CD oder Stream

    klanglich zu vergleichen. Egal wie so ein Vergleichshören für mich (oder für die Schallplatte) ausgehen würde, Vinyl ist für mich

    einfach faszinierender. Dazu tragen die Handhabung, das zeremonienhafte Auflegen und das Aufsetzen der Nadel, das Format (Größe), die

    Covergestaltung, die Haptik und die oftmals reichhaltigen und gut lesbaren Informationen bei. Mich fasziniert besonders diese schon fast vorsintflutlich

    anmutende einfache Technik, das sichtbare Abtasten der Rille. Obwohl das Verfahren primitiv und altmodisch wirkt, vermag uns der erzeugte Klang

    doch immer wieder zu beeindrucken. Natürlich hat sich die Technik der Rillenabtastung seit Edison und Berliner ein wenig verfeinert, das Prinzip ist

    aber grundsätzlich geblieben. Ich bin froh dass ich damals während des CD Höhenfluges zwar CDs gekauft habe, den Platten aber stets treu geblieben

    bin. Ich bin auch immer wieder überrascht wie gut erhalten oftmals gebrauchte Vinylscheiben (nicht nur meine eigenen, auch Flohmarktware) sind.

    Viele gebrauchte Platten schneiden auch im Vergleich zu Neuware sehr oft verhältnismäßig gut ab (damit meine ich nicht nur die Pressqualität).



    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich habe die Antriebsrolle nun komplett nach unten gedreht, war gemessen viel zu hoch, wesentlich höher als 14,6 mm. Ein kurzer Test hat ergeben,

    alles ruhig auch bei 45 U/min. Dann habe ich nochmal in dem englischen Service Manual nachgeschaut, die Angabe von 14,6 mm Höhe bezieht sich nur

    auf die Antriebsrolle ohne den Schraubenkopf, das hätte wohl berücksichtigen müssen. Egal, nun werde ich noch die Geschwindigkeit mittels Stroboscheibe kontrollieren und entsprechend an der Schraube einstellen.

    Dann wird das Tellerlager geschmiert, der 510 Tonarm eingebaut und ein passendes (da werden wohl viele passen) System druntergeschnallt.

    Zu guter Letzt bekommt er dann noch eine mit Palisander furnierte flache Dualzarge und einen neuen Hut von Helge oben drauf, und fertig ist der gepimpte Underdog (so der Plan).


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ich bin gerade dabei, einem vor vielen Jahren mal angeschleppten Dual 502 wieder Leben einzuhauchen. Er hatte das übliche Problem des gerissenen Tonarm Lagerrahmens, ich habe

    mittlerweile von einem lieben Leidensgenossen/Mitenthusiasten einen mehr als passablen Ersatztonarm bekommen, den eines 510. Einen Versuch hatte ich ja schon mal unternommen, den geknickten Tonarm von einem ramponierten 510 das Tonarmrohr des 502 zu verpassen. Dies misslang leider, war ein unsägliches Gefriemel mit den Schrauben die das Rohr fixieren, irgendwann

    ging nichts mehr. Bevor ich den zweiten Versuch starte und die Transplantation des neuen kompletten 510 Tonarms vornehme, möchte ich das Laufwerk so ruhig wie möglich bekommen.

    Es gibt immer noch so ein leicht schabendes deutlich hörbares Geräusch, dies tritt aber nur bei 45 Umdrehungen auf, bei 33 höre ich nichts. Das Tellerlager ist gereinigt, die Achse poliert, alles

    noch trocken, noch nicht geschmiert. Es muss also irgendwie mit der Lage des Riemens zu tun haben, denn der Effekt tritt ja nur bei 45 U/min auf. Hat jemand für mich den entscheidenden

    Hinweis oder hat dieselben Erfahrungen gemacht?


    Peter´s alias Wacholder´s Hinweis bezüglich der 14,6 mm von der Oberkante der Antriebsrolle auf das Chassisblech heruntergemessen scheint mir

    plausibel. Da muss ich mal nachmessen und eventuell nachjustieren. Vielleicht läuft der Riemen wirklich nicht in der Mitte der Führung und schleift

    dann bei der 45er Einstellung. Denn am Plattenteller kann eigentlich nichts schleifen, besonders nicht in dieser Position.


    Liebe Grüße,


    Uwe

    Ob nun das 244 oder das 444 ist fast egal, entscheident sind hier vor allem die Nadeln. Nachbaunadeln sind fast immer nicht sonderlich doll,

    die Originalnadeln sind aber immer seltener (zumindest neu bzw. nos) zu bekommen und wenn dann relativ teuer. Die Originalnadeln sind teilweise aber

    wirklich richtig gut, teilweise nackte Diamanten, sorgfältig poliert. Besonders interessant finde ich die scharfen Rundnadeln mit ganzem Stein und 12er

    Verrundung (ideal z.B.die D 455-12), detaillierte Wiedergabe, ausgewogen und fein mit ausreichend Bums. Ich wollte eigentlich keine Werbung mehr

    für Elac Nadeln machen, da der Markt so rar ist und ich selbst ein Fan bin und immer wieder nach unbenutzten Exemplaren ausschaue, aber sie sind

    einfach saugut, und das sollen einfach auch andere Vinylfreunde erfahren. Die härter aufgehängten einfacheren Nadeln wie die D 144-17 kenn ich

    bisher nicht, sind wahrscheinlich mit entsprechenden Shure N 75 Nadeln vergleichbar.


    Liebe Grüße,


    Uwe