Beiträge von Gizeh

    Moin Olli,


    schau mal in diesen Thread Klick

    Der hatte mir mal wunderbar geholfen, als ich für jemanden einen 601 Plumpslift gemacht habe.

    Wenn du ihn dir anschaust siehst du vielleicht, was da schief gelaufen ist.

    alles richtig bis auf:

    Jaha, ich habe das Bild im Netz gefunden und ganz einfach den Text übernommen.


    Daniel, normalerweise können das mehrere Ursachen sein. Da er im "Nullmodus", also alles auf null gestellt zum ausbalancieren,

    nicht zum Aussenrand zieht, kann es z.B. kein zu stramm verlegtes Tonarmkabel sein.


    Da er zuvor das nicht getan hat, ist das tatsächlich ein Stochern im Dunkeln. Bei einem Plattenspieler habe ich auch den Liftpimpel

    ausgetauscht, weil der so verhärtet war. dass der nix mehr gehalten hat.

    Hast du den Lift beim Absenken mal beobachtet, ob er gleichmäßig runtergeht? Also ganz dicht ran?

    Kannst die Nadel ja zur Vorsicht rausnehmen, damit du da nicht drauf achten musst.

    Hier ist denke ich das Problem



    Der Steuerpimpel / Liftpimpel hält den Tonarm in Position, bis er sich auf die Schallplatte abgesenkt hat.

    Ist oben auf dem Liftpimpel Schmiere, Dreck oder sonstwas, hält die Liftplatte (über dem Steuerpimpel)

    nicht auf dem Pimpel, sie rutscht über ihn hinweg.

    Auch die Liftplatte kann verschmutzt sein. Also beide reinigen und den Liftpimpel ruhig mit feinem Schleifpapier etwas

    anrauen.


    Herrje, ich habe noch nie das Wort Pimpel so häufig verwendet wie hier ^^

    einige nicht verstehen

    Dohoch, ich besitze acht Plattenspieler, 7 davon Duals.

    Antiskating wirkt einer Kraft entgegen, die den Tonarm im Betrieb nach innen zieht.

    Also muss die AS dem entgegenwirken und zieht, je nach Auflagekraft eingestellt, nach außen.


    Wenn Du beim Auspendeln (also alles auf 0) mal zuerst die AS drehst, siehst Du, wie der Arm zur Stütze kommt.

    Antiskating Einstellungen sind für elliptische und konische Schliffe unterschiedlich, deswegen sehen die

    Regler so komisch aus. Bei den meisten wird elliptisch im oberen Bereich eingestellt und konische

    im unteren Bereich.


    Wenn der Tonarm nach korrekter Einstellung dann nach außen wandert beim Absenken, wird der Arm

    von dem Liftpimpel nicht richtig festgehalten. Der Liftpimpel hat nur diese eine Aufgabe!


    Den letzten Plattenspieler, bei dem ich das Problem hatte, war ein 1226. Bei dem glitt der Tonarm

    seicht nach aussen beim Absenken und setzte immer neben der Platte auf. Egal ob im Automatikmodus

    ober manuell.

    Da habe ich den Liftpimpel und die Liftplatte mit Iso gereinigt. Zusätzlich noch mit feinem Schleifpapier

    den Lipftpimpel oben etwas angeraut. Danach war dann alles gut.

    Moin,

    ich habe keinen 491.


    So sollte das aussehen. Zeiger auf 9 Uhr ist AS null. Oben ist dann elliptisch.

    Wenn Du alles ausbalanciert hast und AS auf 1.5 stellst, zieht der Arm zur Tonarmstütze.

    Das ist normal.

    Wenn er nun beim Absenken wegrutscht, hat der Liftpimpel zu wenig Grip.

    Der soll nämlich genau das verhindern. Schau mal da nach Fettresten o.Ä.

    Mache da alles sauber, dann sollte es funktionieren

    Ich habe mal ein 1214 in der HiFi Version hier gehabt. Und ein paar Fingerübungen gemacht, wobei ich Hilfe hatte.

    Wir hatten die Mechanik teilzerlegt um sie von hartem Fett zu befreien.

    Den Motor zerlegt, gesäubert und geölt.

    Danach spielte er sehr schön auf, einzig das Reibrad war ein kleiner Schwachpunkt, es rutschte beim ersten Start (kalt)

    immer ein wenig durch trotz anschleifen. Nach einer Platte war dann alles Tutti.

    Drauf gesetzt hatte ich ein Nagaoka MP 110, weil das M75 gerade keine Nadel hatte.

    Was soll ich sagen, er hörte sich mit dem System richtig gut an! Rumpeln oder Brummen haben wir nicht wahr genommen,

    was auch wohl daran lag, dass der Motor noch recht gut in Schuß war und nach dem Säubern und Ölen schön rund lief.


    Wenn man Fotos vom Zerlegen macht geht das selber Instand setzen ganz gut. Man kann ihm nicht wirklich

    weh tun, also was kaputt machen.

    Also wenn Du 220 Euro investieren möchtest würde ich einen DD von Dual kaufen.

    Wie Wolfgang schrieb einen 604 oder 621.

    Wenn da was ist kannst Du ihn mit Hilfe dieses Boardes revidieren.

    Und danach dann den 1239 aufarbeiten.

    So würde ich vorgehen.

    Wenn Du auf alle Artikel klickst siehst Du ein vertrautes Nachbauteil und weißt sofort, von wem das ist.

    Herrje, dass man den Belgiern aber auch alles vorkauen muss

    Ich dachte, die sei durch die Mechanik definiert

    Oh nein, die können verdreht eingebaut sein. Habe da auch schon geflucht, weil dann nix mehr so ging wie es sollte.

    Beim anziehen der Mutter müssen die eine bestimmte Position haben, damit Automatik und so läuft.

    Ob dass auch für deine Scherereien sorgen kann, weiß ich aber nicht.

    Mir gefällt es beim 704 und anderen Semiautomatik Spielern, dass man den Tonarm nicht versehentlich auf die Platte schmeißen kann,

    da der Lift auf Oben ist.

    Ist mir schon passiert, dass ich beim auflegen einer Platte an den Tonarm gekommen bin und die Nadel

    wie bei einem Flutschstein auf die Platte krachte.

    Glücklicherweise hat mich das bis jetzt noch keine Nadelspitze gekostet.

    Ich habe ein YouTube Video gefunden von dem 100sten Geburtstag/Jahrestag von Ortofon.

    Ein Fabrikbesuch.


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