Seltsames Einpendeln 1218

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    • Seltsames Einpendeln 1218

      Hallo, ich habe eine Frage zu meinem 1218:
      Beim Einstellen des Tonarms pendelt der Tonarm völlig anders als bei meinen anderen Drehern.
      Der Tonarm schwebt zwar, wenn man ihn aber leicht nach oben oder unten anstößt geglt er teilweise nicht richtig in die Waagerechte und wirkt irgendwie, naja, schwerfällig.
      Ich habe mal den Link zum Video angefügt.

      Merkwürdiges Einpendeln 1218

      Grüße Stefan
      Allways in tune!

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      So spontan fällt mir da nur ein, dass die Tonarmlager schwergängig sein könnten. Zuwenig Spiel in vertikaler Richtung.

      Hat da schonmal jemand am Tonarm rumgeschraubt?

      Grüsse
      Florian
      Dreher : CS 721 ; CS 704 ; CS 621 ; CS 604 ; CS 510 ; CS 601 ;1219 ; 1209 ; 1019
      Tonabnehmer: Ortofon M20E ; Ortofon SG mit Analogis BD; Shure M95 ; Shure M91 ; Shure M75 ; AT-VM95E ;Dual DMS242
    • Die Lager kann man notdürftig bei ausgebautem Tonarm mit Reinigungsbenzin oder Isopropanol reinigen.
      Dabei wiederholt den Reiniger einbringen und wieder in ein Tuch o. ä. auslaufen lassen.
      Damit sollte Öl oder Fett irgendwann entfernt sein.
      Etwas mühsam aber machbar.
      Besser wären neue Lager <X

      Vielleicht liegt es auch an der Tonarmverkabelung ?
    • ..also wenn an den Tonarmlagern keiner rumgespielt hat, dann gehn die auch nicht kaputt.
      Vielleicht doch mal nach der Verlegung der Tonarmkabel schauen...wenn die "Schwergängigkeit" nur in einem kleinen
      Bewegungsbereich ist, kann das auch an einem zu knapp verlegten kabel liegen.

      Viel Glück!
      Dreher : CS 721 ; CS 704 ; CS 621 ; CS 604 ; CS 510 ; CS 601 ;1219 ; 1209 ; 1019
      Tonabnehmer: Ortofon M20E ; Ortofon SG mit Analogis BD; Shure M95 ; Shure M91 ; Shure M75 ; AT-VM95E ;Dual DMS242
    • Hallo Stefan,

      Hong schrieb:

      Und die Schwebelage ist nicht immer durch auspendeln zu erreichen.
      das Gegengewicht des 1218 hat ja (jedenfalls in meiner Erinnerung) Rastpunkte zur Einstellung(Auspendeln) des Tonarms. Jedenfalls kann ich deine Beschreibung komplett bestätigen. Fast immer hat nach korrektem Auspendeln ein erneutes Antippen des Tonarms eine andere "Lage" des Tonarms gebracht. Ich habe es dann immer bei einer +/- Annäherung belassen. Grundlage für meine Beschreibung: Ein leichtgängiger, intakter Tonarm nebst Lager.

      Gruß

      Matthias
    • Auch wenn es nicht direkt mit der Frage zu tun hat, wie stellt ihr eure Tonarmlager ein?
      In den Service Anleitungen steht was von gerade noch fühlbarem Spiel.
      Bei mir bedeutet das, dass bei gerade noch spürbar der Tonarm zu schwer geht. Lockere ich ihn wieder bis es leichtgängig ist, dann ist es ein ordentliches Spiel. In meinen Augen.
      Ja, wie macht ihr das?

      Gefühlt sind fast alle Tonärme für mich zu locker., was sich duch horizontales wackeln bei der Liftbetätigung zeigt.
      Alla Hopp
      Jo
    • Moin.
      Das Tonarmlager hat 4 oder 5 kleine Kugeln verbaut. Fehlt eine dieser winzigen Kugeln sitzt der Dorn nicht mittig im lager sondern klemmt irgendwo am Rand. Schon funktioniert das Lager nicht richtig.
      Soviel wie ich weiß sind die Lager eingepresst und nur mit viel Geduld und viel Zeit zu Wechseln.
      Ich hatte mal mit jemandem darüber eine Diskussion geführt... Wer es war weiß ich leider auch nicht mehr.
      Eventuell kann auch das federhaus einen weg haben...Siehe hier.
      Federhaus 601

      Am tonarmlager sollte man wenn möglich nix machen, zumal spezialwerkzeug benötigt wird.
      In deinen Fall würde ich erst mal nachsehen ob alle Kugeln da sind. Wenn ja einwenig mehr spiel geben mit der Schraube bis der Arm vernünftig pendelt.

      Gruß Carsten
    • Fummelheini schrieb:




      Am tonarmlager sollte man wenn möglich nix machen, zumal spezialwerkzeug benötigt wird.
      In deinen Fall würde ich erst mal nachsehen ob alle Kugeln da sind. Wenn ja einwenig mehr spiel geben mit der Schraube bis der Arm vernünftig pendelt.
      wie kann ich denn schauen ob die Kugeln da sind?
      Und welche Schraube kann ich denn einstellen und mit welchem Werkzeug?
      Allways in tune!

      Stefan
    • Spzialwekzeug ist nicht zwingend erforderlich. Bei meinen älteren Modellen konnte man sie äußere Schraube mit einem größeren Schraubendreher lösen, um dann die kleine innere Schraube (Madenschraube?) zu drehen.
      Bei den neueren konnnte man die Schraube auch ohne Lösen der äußeren drehen. Aber nicht immer.
      Alla Hopp
      Jo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von grossesj ()

    • Ich schraube auch gerade an einem 1218 und war gezwungen das obere Tonarmlager zu lösen, um den Plumpslift zu warten. (Die Mutter zur Höhenbegrenzung voll einzudrehen hat bei mir leider nicht gereicht)
      Zum Lösen der äußeren Kontermutter hab ich eine Sprengringzange verwendet, was einwandfrei funktioniert hat, da die Nasen der Zange direkt in die Aussparungen passen.
      (Beide Schrauben haben das übliche Rechtsgewinde)
      Die innere Schraube bekommt man mit einem ordentlichen Elektroschrauber in den Griff.

      Das Lagerspiel hab ich aktuell Pi x Daumen mit dem oben genannten Werkzeug eingestellt, d.h. mit minimalem Spiel - Allerdings steht ein Hörtest noch aus.
    • Ja das stimmt mit dem Werkzeug. Von Typ und Jahr ist es sehr unterschiedlich. Bei einen reicht der Schraubendreher, beim anderen wieder braucht man so ne komisches Werkzeug mit 2 Nasen dran..
      Ob die Kugeln da sind kann man mit ne Lupe sehen wenn man es überhaupt sichtbar ist meist wird es durch den Dorn verdeckt. Dann hilft bloß öffnen... Hab da mal was gefunden...

      feldmann-hifi.de/leistungen/phono/

      Gruß Carsten
    • Ich habe bisher nur an der Schraube 43 und 58, bzw deren Pendant an den entsprechenden Armen, gedreht.
      Einmal horizontales (43) und einmal vertikales (58) Spiel
      Gestern hab ich mich noch an meinem 1228 versucht, auch da konnte die Madenschraube ohne lösen der äußeren Schraube bewegt werden.
      Alla Hopp
      Jo
    • Lösen nach links bringt keine Besserung.
      Es wird dann eher schlechter.
      Wird der Tonarm nach unten bewegt, kommt er nach leichtestem Pendeln in die (fast) richtige Lage hoch. Kommt er aber zu hoch, oder wird er nach oben "geschnickt" bleibt er auch zu hoch.

      Die Kabel habe ich übrigens auch geprüft. Die sind locker genug.
      Allways in tune!

      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hong ()