Beiträge von Dualfuzzi

    Für Sammler ein Glücksfall wenn sowas wie neu erhalten ist👍


    Das mit den CL190 kann ich gut nach vollziehen.

    Profis sollten wissen was sie tun.

    Herr Habermehl wird immer wieder positiv in Foren erwähnt.

    Die Kosten mal ausgeblendet wird er wohl eine gut Wahl sein.


    Viele Grüße

    Wolfgang

    An vier CL190 die Sicken erneuern ist keine beneidenswerte Aufgabe.

    Da hilft nur Geduld und Ausdauer.

    Ich habe das nur an zwei CL190 machen müssen. Ein Spaß war es nicht wirklich <X.


    Was ist denn aus deinem MB1003 geworden?

    Vor ein paar Tagen war übrigens schon wieder eins in der kleinen Bucht.

    Hallo Frank,


    für den Fall, dass Du Ersatz für den verwendeten IC (PLL-IC - CD-894 - Hersteller Signetics) im CD40 bräuchtest, kann ich Dir einen guten Tipp geben.

    Den hatte ich in einem amerikanischen Forum, welches sich intensiv mit dem Thema Quadrofonie befasst, gefunden.

    Folgende Ersatztypen funktionieren: NE565, SE565 und LM565

    Ich hatte mir über die große Bucht bei einem Bauteilehändler aus München den NE565CDP gekauft. Der funktioneirt einwandfrei.


    Bei meinem CD40 lieferte der Kanal hinten links kein demoduliertes Signal. Feststellbar durch hörvergleich vorn und hinten. Beim umschalten am CV240 war kein Unterschied hörbar.

    Außerdem ließ sich mit dem Levelregler links nur von 0 (stumm) bis max. regeln, während der Levelregler Rechts eine Minimumstelle hat, an der das "echte" hinten rechts Signal am Verstärker deutlich hörbar war. Ursache war ein defektes CD-894 im linken Kanal.


    Dual hat nach meiner Vermutung die bestückte Platine für den CD40 bei JVC eingekauft.

    Diese ist absolut baugleich mit der im JVC Demodulator 4DD-5 verwendeten.

    Auf der Suche im Netz nach vernünftigen Service-Unterlagen habe ich welche von JVC und Braun gefunden.

    Die besten in Bezug auf den Abgleich des Gerätes sind die Unterlagen vom Marantz CD-400, der auch baugleich ist.


    Von einem prophylaktischem Bauteiletausch würde ich absehen, solange ein Test keine Auffälligkeiten ergibt.

    Das einzigste was ich an meinem tauschen musste war der schon eingerissene Rifa-Knallfrosch im Netzteil. Typisch Dual halt ;)


    VG Wolfgang


    Bild kann ich liefern

    Apropos Design: die Dual TG 27, 28, 29 sehen dem SL 100 von Schaub-Lorenz von 1965 verdächtig ähnlich. Ich meine, es gäbe da einen direkten Zusammenhang. Die Dual TG sind auch nicht erst in den 70er Jahren auf den Markt gekommen, sondern schon Ende der 60er. Ein Freund von meinem 3 Jahre älteren Bruder hat mir auf so einem Gerät "Hole In My Shoe" von TRAFFIC vorgespielt, an den damals mich sehr beeindruckenden Pingpong-Stereoeffekt kann ich mich noch gut erinnern, die Lautsprecherboxen waren in zwei Raumecken platziert, aber an verschiedenen Wänden, sodass der Effekt quer und längs durch das Zimmer ging.


    Diethelm 🙂

    Hallo Diethelm,


    das Schaub Lorenz SL100 wurde von Dual als TG14 angeboten.


    VG Wolfgang

    Hallo Jens,

    die alte Beschichtung entfernen ist nicht notwendig bzw. nicht möglich.

    Die Kalotte mit einer Pinzette von den größten Staubfasern befreien reicht. Alles andere klebt zu sehr an der alten Beschichtung.


    VG Wolfgang


    Vielleicht ist es ein Unterschied zwischen dem LTS50 und dem von mir verwendeten Mittel. Aber die Optik ist an der Stelle auch nicht wichtig. Ist ja eh die Abdeckung drüber.


    Eine alte Beschichtung hat es in meinem Fall nicht gegeben.

    Ok du hast ein anderes Mittel verwendet. Scheint aber bzgl. der Bläschen ähnlich LTS50 zu sein.

    Moin,

    die Bläschen sind nur ein optisches Problem. Hauptsache die Beschichtung ist luftdicht und die Lautsprecher klingen wieder gut :thumbup: .

    Falls du mal wieder Kalotten beschichten musst, achte darauf das du LTS50 nur hauchdünn, mit einem feinen Pinsel und in 2 Schichten aufträgst. Bläschen bilden sich immer, die verschwinden dann aber vollständig.


    VG Wolfgang

    Schade dass die Lautsprecher trotz deiner Mühen bisher keinen brauchbaren Klang haben. Dann ist es halt nicht zu ändern.


    Aber man sieht es den Kalotten nicht wirklich an ob die luftdurchlässig sind.

    Erst im Hörvergleich zu einem einwandfreien Hochtöner war ich schon mal erstaunt, was das für ein Lautstärkeunterschied sein kann.

    Beide HT hatte ich direkt an einem Frequenzgenerator abwechselnd angeschlossen.


    VG Wolfgang

    Hallo Rudi,

    es wäre ja durchaus möglich, dass auch die Kalotten der NOS-HT luftdurchlässig sind.

    Die lagen ja schon einige Jahre irgendwo rum.

    Wenn du noch Bock hast, besorg dir LTS50 oder das Zeug vom "prinzel" hier im Board zum beschichten. LTS50 kostet ca. 10€.


    Alternativ: Du schickst mir die HT und ich beschichte sie dir. Kostet dich 2x Versand.


    Was meinst Du?


    VG Wolfgang

    Ich hatte bisher noch keinen MT mit diesem Problem. Meist sind MT der Firma MB mit einem Kunststoffgehäuse verbaut. Deren Beschichtung scheint von sehr guter Dauerhaltbarkeit zu sein.

    Auszuschließen ist es aber nicht.

    Durch die fehlenden Mitten sollte das aber auffallen.

    So wie Dennis sehe ich das auch.

    Sieht aus wie vom Wertstoffhof.

    Wenn es die HS138 sein muss warte lieber bis du ein optisch besseres Gerät findest.

    Die Optik muss gut sein. Der Rest lässt sich revidieren.

    VG Wolfgang

    Ok, dann liegt der Fehler doch im Phonovorverstärker.

    Mir ist allerdings noch nicht klar, warum der Loudnesschalter sich so verhält.

    Egal, gucken wir mal weiter im VV.


    Meß bitte mal die Spannungen der beiden Transistoren jeweils im linken und rechten Kanal im Vergleich zueinander und zu den Angaben im Schaltplan.


    Wenn du einen Testgenerator zur Hand hast, kannst du mit einem Testsignal von 100Hz rückwärts ab dem Stecker, der zum Regelverstärker geht, beide Kanäle im Vergleich prüfen ab wann sich der Ton unterschiedlich anhört.


    Gut wäre, wenn du 2 Bilder von Platinenober- und Unterseite machen würdest.

    Hochauflösend, wo ich Details sehen kann.

    Hier als Anhang nur für den Notfall.

    Hast du eine Cloud o.ä. wo ich drauf zugreifen könnte?

    Die Schalterebene sieht so aus:

    1 schaltet b auf a oder c um.

    Bei 4 ist es bspw. (aus dem Kopf) e auf d und f.

    Bei Mikro sind es die Schalter:

    Linker Kanal 1abc def

    Rechter Kanal 2abc def

    Bei Phono 3+4 wie vor genannt.




    Das mit der Loudnesstaste bringt mich auf eine andere Fehlerursache: Kabelbruch oder Kontaktproblem am Loudnessabgriff des Volumepotis.

    Schau dir mal das gelbe Kabel (linker Kanal) zwischen Poti und Platine genauer an.


    VG Wolfgang