Kontakt im Netzschalter

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    • Kontakt im Netzschalter

      Hallo zusammen,

      beim Kabeltausch im Netzschalter eines CS 521 hat sich leider einer der Kontakt-Stifte im Netzschalter gelöst.

      Nun meine Frage: Ist das schon mal jemandem passiert und gibt es Ideen dazu, wie man den wieder befestigen kann?

      Gruß von Hanno
      ...let the vinyl groove...
    • Hi Hanno,

      hier im Forum gibt es ein paar Anleitungen zum Thema. Leider habe ich gerade da keinen Link parat. Aber prüf mal zuerst, welcher der Pins herausgebrochen ist und schraub das Kästchen ab. Manche der Pins sind eh verbunden und wenns einer von denen war, dann einfach auf den anderen stecken...
      Bei einer etwaigen Reparatur dann natürlich unbedingt drauf achten, dass auf keinen Fall irgendwie Strom über das Chassis fließen kann.

      Grüße,
      Albert
    • Hanno. schrieb:

      ...gibt es Ideen dazu, wie man den wieder befestigen kann?
      Z.B. so:

      - den Schaltkasten von seinen Zuleitungen befreien und ausbauen
      - von unten einen Lötnagel Durchmesser 1mm einschieben und unter Zugabe von wenig Lötzinn verbinden
      - umdrehen
      - Stifthülse aufschieben und fixieren
      - Stifthülse mit Lötnagel unter Zugabe von wenig Lötzinn verlöten

      Hinweis:
      Für die Aktion sind erweiterte Lötkenntnisse erforderlich, ebenso ein 5W oder 8W Lötkolben mit einer sehr sehr dünnen Spitze. Eine LED-Lupenleuchte ist zudem hilfreich, dann sieht man wenigstens, was man macht. Ruhige Hände und ein gewisses Maß an Konzentration setze ich voraus.

      Noch ein Hinweis:
      Ich übernehme keine Haftung bei Sach- und/oder Personenschäden, sollte nach obigem Tip etwas in die Hose gehen!
      Solche Arbeiten empfehle ich eh ausschließlich Leuten, die über eine offizielle Befähigung für Arbeiten an Hochspannung - ausgestellt z.B. durch die IHK oder der Handwerkskammer - verfügen. Ich hab son Zettel von der IHK, wo drauf steht, dass ich das darf!
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Trollfutter: Jeder + DGUV + 230V = Hochspannung + 20W Birne + 0,3mH Kapazität = nach VDE 1,35 ampersche Ohms...
      Meine absolute Hörempfehlung: HEINO - Gold Collection!
    • steamyboy schrieb:

      Hochspannung sind nach VDE Spannungen über 1000V.Bis 1000V spricht man von Niederspannungsanlagen.
      Dazu gehört auch der CS521. ^^
      Na dann ist ja alles gut.

      Und wer darf nach VDE an 1000V arbeiten? Bestimmt jedermann oder?
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Trollfutter: Jeder + DGUV + 230V = Hochspannung + 20W Birne + 0,3mH Kapazität = nach VDE 1,35 ampersche Ohms...
      Meine absolute Hörempfehlung: HEINO - Gold Collection!
    • Wenn der Netzstecker des Plattenspielers gezogen ist, dann ist dort gar keine Spannung drauf und dann darf auch jeder daran rumlöten!

      Ob die Lötarbeit dann fachgerecht ausgeführt wird (wenn "jeder" keine Fachkraft ist), steht natürlich auf einem anderen Blatt ... .


      Wenn der Netzstecker NICHT gezogen ist, dann handelt es sich um "Arbeiten unter Spannung" (AuS), dafür braucht dann auch eine Elektrofachkraft eine gesonderte Ausbildung!
      Link: AuS
      Man beachte Abschnitt 3.2 - Ausbildung
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • ... danke für Eure Antworten. Ich habe ihn natürlich komplett ausgebaut, auch ein Foto gemacht was ich hier hochladen wollte, das klappte aber nicht wegen dem Datenvolumen.


      dirtiest schrieb:

      Z.B. so:

      - den Schaltkasten von seinen Zuleitungen befreien und ausbauen
      - von unten einen Lötnagel Durchmesser 1mm einschieben und unter Zugabe von wenig Lötzinn verbinden
      - umdrehen
      - Stifthülse aufschieben und fixieren
      - Stifthülse mit Lötnagel unter Zugabe von wenig Lötzinn verlöten
      ... hört sich gut an, danke! Erweiterte Lötkenntnisse habe ich leider nicht, kannte auch keinen Lötnagel, aber werde mich mal drum kümmern und das versuchen.

      Gruß von Hanno
      ...let the vinyl groove...
    • Unter Spannung?
      Sehr interessant. Habe mal gesehen, wie ein 20kV-Trafo unter Spannung gereinigt wurde. Ich hätte da ein "komisches" Gefühl ;) .

      Oder meinst du, dass du an Schaltanlagen (spannungslos) über 1000V arbeiten darfst, also z.B. Montage der Schaltanlagen?


      Eine Schaltberechtigung bis 35kV hätte ich auch aufzuweisen ... .
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Puuhbaer68 schrieb:

      Wenn der Netzstecker des Plattenspielers gezogen ist, dann ist dort gar keine Spannung drauf und dann darf auch jeder daran rumlöten!

      ...Wenn der Netzstecker NICHT gezogen ist, dann handelt es sich um "Arbeiten unter Spannung" (AuS), dafür braucht dann auch eine Elektrofachkraft eine gesonderte Ausbildung!
      Link: AuS
      Sach ich doch:
      Dann ist ja alles gut!

      Vielleicht sollten wir einen extra Thread zum Thema elektrische Sicherheit etc. aufmachen, dann können wir das haargenau definieren, wer, was, wie, warum und überhaupt.
      Hier geht es schlicht und ergreifend um Lösungsvorschläge für einen abgebrochenen Stift, mehr nicht. Von euch "Übersmaulfahrern" kommt da aber nix, außer VDE Definitionen, DGUV Regeln, etc. BGV A2 habt ihr noch vergessen.

      Aber ich weiß, es befriedigt einen ungemein, wenn man anderen mal locker übers Maul fahren kann, sei es auch nur wegen eines falsch gewählten Wortes. Weiter so! Am besten noch mehr davon!
      Locker bleiben - Gruß Jo

      Trollfutter: Jeder + DGUV + 230V = Hochspannung + 20W Birne + 0,3mH Kapazität = nach VDE 1,35 ampersche Ohms...
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    • Hm, wer hat dies hier denn anfangs gepostet?

      dirtiest schrieb:

      Solche Arbeiten empfehle ich eh ausschließlich Leuten, die über eine offizielle Befähigung für Arbeiten an Hochspannung - ausgestellt z.B. durch die IHK oder der Handwerkskammer - verfügen. Ich hab son Zettel von der IHK, wo drauf steht, dass ich das darf!
      Du wurdest von "steamboy" höflichst darauf aufmerksam gemacht, dass die 230V eines Plattenspielers KEINE Hochspannung sind.
      Ich habe weiterhin darauf hingewiesen, dass auch eine Elektro-Fachkraft nicht einfach so an 230V herumwerkeln darf, es sei denn er/sie hat eine entsprechende ZUSATZ-Ausbildung.

      Was regst du dich jetzt darüber auf, dass deine flasche Aussage berichtigt und ergänzt werden?
      irgendwas ist immer und man lernt nie aus ...

      Gruß
      Winfried
    • Mein Kenntnisstand ist, dass außer Fachkräften rein von der Theorie her gar niemand an "betriebsmäßig spannungsführenden Teilen" arbeiten darf, also auch nicht im spannungsfreien Zustand. Dass das im realen Leben unter "wo kein Kläger, da kein Richter" fällt, steht auf einem ganz anderen Blatt und ist letztlich aus meiner Sicht auch gut so!

      Aber rein von der Theorie darf man als Laie gerade einmal Stecker in die Steckdose stecken und wieder herausziehen, und Glühlampen, LEDs etc. mit Schraubfassung oder Stecksockel wechseln. Und manche Arten von Sicherungen wechseln (auch nicht alle, NH-Sicherungen, wie sie gerne im Hausanschluss vorkommen, sind auch Profis vorbehalten). In anderen europäischen Ländern ist das deutlich entspannter, in Skandinavien darf der Laie, sofern er kompetent ist, z.B. Lichtschalter und Steckdosen im eigenen Haus 1:1 austauschen. Ich fände es auch durchaus überlegenswert, Laien nach einem kleinen Kurs an Installationen zu lassen, die anschließend von einer staatlich zertifizierten Einrichtung geprüft werden - die nämlich nach Schweizer Vorbild ALLE Elektroinstallationen prüft, egal von wem sie ausgeführt wurden! Niemand ist unfehlbar, auch Elektriker nicht! Und nach aktueller Rechtslage prüfen sie ihre eigene Arbeit selbst.
    • Neu

      Jetzt haltet doch mal den Ball flach!

      Ich fand die Vorstellung lustig wie der Dreher bei 1kV abgeht, wenn auch nicht lange! :thumbsup:

      Ich wollte hier keinem auf den Schlips treten.
      An elektrischen Anlagen sollte eigendlich immer nur jemand arbeiten der sich auskennt.
      Da bin ich der gleichen Meinung, kann im Fehlerfall sonst schwer ins Auge gehen.

      Allerdings ein Netzkabel tauschen ist ein überschaubares Projekt.
      Das bekommt Hanno bestimmt fachlich einwandfrei hin! :rolleyes: :thumbup:

      Ich wünsche Euch eine entspannte Restwoche
      Frank
    • Neu

      Puuhbaer68 schrieb:

      Hm, wer hat dies hier denn anfangs gepostet?
      ...
      Was regst du dich jetzt darüber auf, dass deine flasche Aussage berichtigt und ergänzt werden?
      Liest du auch, was du schreibst?

      "...bei gezogenem Netzstecker darf JEDER..."
      Ja toll, und du weißt natürlich, was JEDER bei gezogenem Netzstecker macht. Dann wird der Stecker gesteckt und JEDER klebt unkontrolliert zuckend am Gerät.

      Finde ich gut, deine Aufforderung dass JEDER an elektrischen Geräten arbeiten darf. Hoffentlich hast du dann auch die Eier, die Verantwortung zu übernehmen, wenn es zu Personen- und/oder Sachschäden kommt. Aber wohl eher nicht, wenns brennt, tauchen wir ab, woll.

      Nach wie vor stehe ich dazu, dass eben nicht JEDER an elektrischen Gerätschaften arbeiten darf, da interessiert mich dein Gebetbuch (DGUV) herzlich wenig. Und wenn ich dann mit Absicht und noch in rot dramatisiere und sogar noch ein falsches Wort benutze, hat das wohl seinen Grund!

      2 Beispiele aus der Vergangenheit zu JEDER:
      In 2003 brannte des Nachts eine Halle, die rechte Hälfte hatte ich angemietet. Die linke Hälfte war ein Autolackierer, der seine gesamte Elektrik selber gemacht hatte, schließlich ist er ja ein JEDER. Zum Glück war es nur ein Sachschaden.
      In 2004 rief mich jemand an und meinte, ich müsse sofort kommen, er habe Licht im Stall angemacht und nun seien seine Schweine am quiken und am zucken. Zudem würden schon 6 am Boden liegen und nicht mehr zucken. Das war auch ein JEDER.

      Das war jetzt der letzte Post von mir zu dem Thema VDE Definitionen und DGUV. Machts was ihr wollt, ich bin raus.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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    • Neu

      Hanno. schrieb:

      ... danke für Eure Antworten. Ich habe ihn natürlich komplett ausgebaut, auch ein Foto gemacht was ich hier hochladen wollte, das klappte aber nicht wegen dem Datenvolumen.

      ... hört sich gut an, danke! Erweiterte Lötkenntnisse habe ich leider nicht, kannte auch keinen Lötnagel, aber werde mich mal drum kümmern und das versuchen.

      Gruß von Hanno

      Moin Hanno,

      sorry, den habe ich bei dem ganzen OT (vor allem auch mein OT Senf) total übersehen.

      Nun, dann käme mein "Lötnagelvorschlag" vielleicht doch nicht wirklich in Frage. Jetzt extra Lötnägel kaufen, die du im Leben nie mehr brauchen wirst, mußt du selber entscheiden.

      Mal schaun, ist noch früh am Tage, maybe kommt mir noch eine andere Idee für "mit-ohne-löten"...

      @ all
      Auch ihr dürfts Lösungsvorschläge bringen ;)
      Locker bleiben - Gruß Jo

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      Salut Hanno,

      ich schon wieder ;)

      nach einer kurzen Tour mim MTB bin ich wach.

      Also, bevor du mit der Lötnagelaktion startest:
      Foto vom geöffneten Netzschalter machen, selbiges verkleinern auf 800x600 (z.B. mit Irvan View - das ist ein Bildbetrachter für lau mit dem man auch begrenzt Fotos bearbeiten kann) und einstellen.

      Irgendwo habe ich nämlich einen Netzschalter, den ich für meine DD nicht gebrauchen kann. Wenn der gleich dem deinigen ist = schick ich ne dir. Das ist wohl die einfachste Lösung, zumal das Dingen hier eh nutzlos rumliegt.
      Locker bleiben - Gruß Jo

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      Als planlose VDE Fachkraft finde ich es gut wenn andere planlose nicht Fachkräfte erstmal nachdenken bevor Sie PC-Netzteile öffnen oder Ihren Plattenspieler auseinander löten. Vor allem wenn es meine Nachbarn wären :D

      wenn ich manchmal noch in PC Foren reinschaue wird mir speiübel wenn da offensichtlich 12 Jährige posten wie sie Ihre Netzteile umfrisieren... (nicht das 12 Jährige per se blöd sind aber eine Ausbildung haben diese sicherlich noch nicht...)
      Gruß Matthias