Beiträge von Hanno.

    Moin nochmal,


    ich habe da nochmal ein paar Fragen zu der Überholung des 1019:


    Der Lagerbock vom Haupthebel war sehr unbeweglich bevor ich ihn ausgebaut und gereinigt habe. Wie beweglich muss der sein? Ich kenne das von anderen Spielern, dass der etwas gefettet ist sich sehr leicht drehen lässt. Das ist hier nicht so, weil der durch die Blattfeder sehr stramm gehalten wird, oder müsste ihn ggf. ordentlich fetten. Wie macht ihr das bei diesem Modell?



    Außerdem war zwischen dem Kurvenrad und dem Chassis keine Scheibe o.ä., sodass die Stelle dort schon etwas eingelaufen ist. Ich hätte an der Stelle eine dünne Messing- bzw. Kupferscheibe vermutet, wie ich das bei anderen Modellen schon hatte. Fehlt die hier oder ist da werksseitig keine vorgesehen? Auf der Zeichnung im Service-Heft finde ich auch keine.





    Und wie ist das mit dem Steuer-Pimpel bei diesem Spieler? Muss man den auch wechseln? Das ist ja ein ganz anderes Material als das was man üblicherweise von den anderen Dual's kennt.


    OK, letzte Frage: wie läuft das mit dem Lift hier? Da soll ja eine "Wacker-Silikon-Kautschuk-Streichmasse" zwischen die Scheiben geschmiert werden, wo gibt es sowas oder was kann man alternativ nehmen, sodass der Lift angemessen läuft?


    Grüße von Hanno

    Moin,



    Kann zum Tränken des Lagers durchaus drauf bleiben.

    ... ja, das habe ich eigentlich auch so gesehen, aber die Idee mit den "Lösemitteln" in der M-Schrauben-Bohrung ist gut, danke, auch für Deine anderen Tipps Micha!



    Richtig ist aber, dass das Lager so wie auf dem Bild falsch herum ist.

    ... danke Martin, das habe ich auch so gesehen und denke, dass das der Grund war, warum der Teller etwas schwergängig gelaufen ist. Es scheint also schon mal ein "Fachmann" dran gewesen zu sein vor mir. Der hatte das Tellerlager wohl auch neu geschmiert, vermutlich ohne es aufzumachen und deswegen von außen Öl reinlaufen lassen, anstatt Fett zu benutzen, so sah der Inhalt jedenfalls aus.



    Mal sehen, wie er am Ende wird, aber ich denke, es lohnt sich absolut, weil der mir von der Mechanik und vom verbauten Material her insgesamt sehr solide aussieht. Wenn man das Chassis später noch in eine schöne Vollholzzarge stecken würde, anstatt in die Holzdekor-Kiste und dann die originale Haube drauf, die noch erfreulich gut aussieht, ohne Sprünge und Risse und schwere Ausführung, könnte das doch ziemlich nett aussehen :-) Gibt es übrigens irgendwo eine Zeichnung mit den Maßen für die Aufnahme für diese Chassis?


    Grüße von Hanno

    Moin zusammen,


    ich habe kürzlich einen 1019 bekommen, der mir sehr gut gefällt und auch insgesamt in einem guten Zustand ist, aber doch eine Überholung bekommen soll, so wie er von unten aussieht. Er läuft zwar, aber insgesamt doch etwas schwergängig. Nun habe ich mich mal dran gemacht und es kommen ein paar Fragen auf dabei:


    1. Sollte man den Kondensator wechseln und wenn ja, was für einer sollte da rein? Im Service-Heft steht er drin mit 10000pF und 700V.



    2. Ich habe die Antriebsrolle nicht runter bekommen, obwohl die Madenschraube ganz raus war. Gibt es dazu Ideen wie man da vorgehen kann, ohne den Anker zu gefährden?


    3. Ich hatte mich beim Testlauf gewundert, dass dieser megaschwere Teller nur relativ kurz nachläuft und mir deswegen Achse und Tellerlager angesehen. Beide waren erstaunlicherweise keineswegs trocken, aber was mir merkwürdig vorkommt ist, dass das Lager mit dem Boden nach oben eingebaut war, Ist das so richtig? Für mich würde es mehr Sinn machen, es umzudrehen.




    Wenn ich die Brücke in der Hand halte und den Teller drauf stecke, um ihn probeweise drehen zu lassen, dreht er sich deutlich schlechter, wenn das Lager so rum drin ist, wie es eingebaut war. Andersherum dreht er sich wesentlich besser. Leider kann ich aus der Explosionszeichnung im Service-Heft nicht erkennen, wie das original sein soll. Kann mir dazu jemand was sagen?


    4. Der Motor sieht ziemlich trocken aus. Leider ist ja das untere Lager vernietet und mein Versuch, den Schmodder da drin mit Öl rauszuspülen, hat nicht so geklappt wie ich wollte. So werde ich wohl nicht drum herum kommen, die 3 Deckelnieten aufzubohren und später zu verschrauben, oder?


    Grüße von Hanno

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen 1257 in der Mache und wollte auch die Kondensatoren im Netzteil bei der Gelegenheit tauschen. Der Mensch bei beim Elektronikhändler schien sich nicht wirklich auszukennen, deswegen hier mal die Frage, ob die Teile, die er mir mitgegeben hat, eingebaut werden sollten oder doch lieber etwas anderes?







    Außerdem wüsste ich gern, was das grau-blaue Teil auf der Platine ist und ob das auch getauscht werden sollte?


    Und habt Ihr eine gute Adresse für solche Teile?


    Bastler-Grüße von Hanno

    Hallo zusammen,


    ich habe hier eine Zarge vom 721er, wo die Haubenscharniere nicht geschraubt sind, sondern von Klammern gehalten werden, von denen eine gebrochen ist. Hat jemand solche liegen und über oder sind die schon mal nachgebaut worden? Oder hat jemand schon mal einen anderen Weg gefunden, die Scharniere alternativ zu befestigen bei fehlenden Klammern?


    Grüße von Hanno

    Wahrscheinlich eher nicht, die CH5 hat eine Höhe von 96mm.
    Die CH6(70mm hoch) gab es wohl in unterschiedlichen Ausführungen, irgendwo in den Tiefen des Boards gibt es einen Faden dazu.
    Ob es dazu auch unterschiedliche Scharniere gab, ist mir nicht bekannt.

    ... demnach sieht es eher nach einer CH 6 aus, die Maße passen genau, nur die Rückwand ist etwas länger, also 85mmm. Die üblichen Hauben dieser Größe die ich so kenne haben eine dickere Rückwand und den Rest aus dünnerem Material, diese ist rundum gleich dick. Ob das für die Scharniere auf Dauer so gut wäre, eine deutlich schwere Haube zu tragen? Das glaube ich eher nicht.


    VG
    Hanno

    die passt auf die Zargen ohne Scharmier mit dem langen Schlitz hinten

    Hallo Albert,


    danke für die schnelle Antwort. Ja, die passt da rein, ich hatte mich nur gewundert, weil ich auch auf solchen Zargen immer nur die leichte Ausführung gesehen habe bisher, wie auf denen mit Schwarnier. Also haben die ursüprünglich diese schweren Hauben gehabt?


    VG Hanno

    Moin zusammen,


    ich habe da mal eine Frage zu einer Haube, die ich kürzlich bekommen habe:


    Es ist eine getönte Original-Haube von Dual in den Maßen wie die Hauben, die auf Zargen von z.B. 521, 601, 621 usw. drauf sind. Außenmaße ca 42x35x7 cm, allerdings ist diese deutlich dicker vom Material her und damit schwerer, sodass sie von den üblichen Federn nicht getragen wird. Kann mir jemand sagen, wozu die passt?


    Viele Grüße von Hanno

    das ist jetzt aber ein bisschen sehr pauschal ausgedrückt. Welches Shure, welches AT? Kapazität beachtet? Die Klangcharakteristiken sind aber tatsächlich grundverschieden. Ich mochte die Shure M75/91/103 früher echt gerne, mittlerweile sind sie mir aber zu sehr auf warm gesoundet. Zumindest alles unterhalb guten Ellipsen.

    ... ich hatte schon befürchtet, dass mein Posting eine Diskussion auslösen würde :-) Ich kenne diese Diskussionen über Systeme hier und in anderen Foren und wollte sowas nicht auslösen. Ist ja wirklich Geschmackssache und sollte nur meine persönliche Meinung ausdrücken, mehr nicht! Wichtig war für mich die Erfahrung des direkten Vergleichs, die ich so vorher noch nicht gemacht hatte, im Gegensatz dazu, ein System nach dem anderen reinzustecken und immer wieder mit demselben Spieler dieselbe Platte zu hören.


    Aber dennoch kurz zu Deiner Frage: Ich habe ein praktisch neues AT VM 520 EB gespielt neben einem M 20 E und einem DMS 240 E, das Ganze erst über Lautsprecher, später über Kopfhörer (Sennheiser). Das AT war mir einfach zu scharf, zu spitz, zu wenig Raum, im Gegensatz zu den beiden anderen, die sich vom Grundsound sehr ähnlich waren, wärmer, wesentlich mehr Raum, wobei das M 20 E mir ein bisschen besser gefallen hat, aber auch weniger als ich dachte.


    Grüße von Hanno

    ...ihr habt ja Recht, nur kein übertriebener Perfektionismus hier :-) Ich habe eben einen ausführlichen Test gemacht mit mehreren Spielern und überall der gleichen Platte auf dem Teller und kann da keinen Unterschied hören. Insofern scheint das keine negativen Auswirkungen auf den Kontakt zu haben, dass ein bisschen Silber fehlt.


    Also danke nochmal für die Beteiligung!


    Das war übrigens eine schöne Gelegenheit, mal ein paar Systeme zu vergleichen, weil ich ja nun schon mal 3 Spieler aufgestellt und an einen Umschalter angeschlossen hatte und da ich von einer Platte aus irgendwelchen Gründen 3 Stück habe, auch noch aus der gleichen Pressung, passte das gut. Ergebnis war, dass ich von Audio Technica im Vergleich zu Dual-Systemen doch ziemlich enttäuscht bin, das war mir vorher nicht so aufgefallen, der direkte Vergleich ist doch ziemlich beeindruckend...


    Viele Grüße von Hanno

    Hallo Benjamin und Alois,


    danke für Eure Antworten! Ich war auch davon ausgegangen, dass der Alkohol an der Stelle nicht schadet, aber dann schockiert durch das Bild, was sich mir geboten hat. Ich vermute deshalb nun, dass da schon mal jemand vorher mit was auch immer dran war und das was jetzt zum Vorschein gekommen ist, so eine Mischung aus Kupfer und Silber, durch die schwarze Schicht verdeckt war. Es sind auch Kratzer dort zu sehen.


    Bleibt jetzt die Frage, was tun? Austauschen oder so lassen?


    Grüße von Hanno

    Hallo Hifigemeinde,


    ich habe da nochmal eine Frage an die Spezi-Dualisten hier:


    Ich habe gestern die Kontaktbahnen im Tonkopf eines 601 gereinigt, weil sie sie schwarz angelaufen waren und es deswegen Kontaktprobleme gab. Da ich keinen Glasfaserradierer hatte, von dem hier im Forum oft zu lesen ist, habe ich es mit einer kleinen Bürste und etwas Alkohol versucht, mit dem Ergebnis, das nun die Silberbahnen fast weg sind. Kann das sein?! War der Alkohol zu stark?


    Und kann man diese Kontaktbahnen wieder herstellen oder eher die Kontaktplatte tauschen bzw. den ganzen Tonarm?


    Viele Grüße von Hanno

    Moin Jo,


    das hast Du ja superschnell erledigt, danke dafür!! Und auch für die Dokumentation hier, sodass ich sehen konnte, wie Du es gemacht hast, und eben auch andere, denen es evtl. mal so geht wie mir.


    Grüße von Hanno

    ... mal als Info: Habe mich mittlerweile nochmal dran gemacht und da noch kein entsprechendes Moosgummistück o.ä. vorhanden, die alte ausgeleierte Feder zusammen mit der neuen in Form gebracht und gemeinsam eingebaut. War etwas eng, aber hat gepasst. Ist mir klar, dass dadurch die eigentlich gewollte Eigenschaft beeinträchtigt/verändert wird, aber, Gewicht steht fast mittig, liegt nirgends auf und ist frei beweglich. Sicher nicht die Königslösung, aber besser als die Nummer mit dem O-Ring :-)


    Grüße von Hanno