Phono Pre-Amp für Vollverstärker sinnvoll?

  • Hallo,


    ok, technisch korrekter Anschluß ist nicht gefragt - daher schweig ich dann lieber und bin raus.


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Ich denke, ich werde es mit einem extra Vorverstärker versuchen und dann schauen wir weiter.


    Theorie ist ein Sache, aber Praxis eine andere.


    Hab da was mit guten Kritiken (user!!) in Aussicht und gar nicht teuer.



    Schönen Abend noch!

    Dual CS 505-4, Super OM30, OM10
    Sony TA-FA30ES
    Sony SA5ES
    KEF R700

  • Moin,
    zur Beurteilung der Qualität des eingebauten Phonoteils hilft evtl. das Service Manual.
    http://www.iva-w.org/Sony/TA-FA30ES.pdf


    Die eingangsseitigen 220pF könnten für eine Version für den deutschen Markt abweichen. Müßte man nachschauen.
    Günstige externe Phono-Vorverstärker haben meistens auch keine bessere Schaltung.


    Gehäuse, Netzteil, Verpackung und Vertrieb kosten schließlich Geld.


    Gruß,
    Uli

    Mein Lieblingsstück: 4'33'' von John Cage :)

  • Mahlzeit zusammen,


    vorweg nein danke, ich mag keine Popkorn mehr (ich kann die Dinger nicht mehr sehen/riechen <X )...


    Zum Thema habe ich hier im Fred (schmunzelnd) allerhand gelesen ...
    Ich bin mir nicht sicher ob wirklich niemandem aufgefallen sein sollte, dass Kollege @ Rockingangus1977
    eben nur auffälligkeiten in der Art der Wiedergabe zwischen verschiedenen Aufnahmen / Scheiben zu beklagen / "bemängeln" hat ...
    Offensichtlich betrifft es nur einige Vinyl- Scheiben ... , ansonsten bekommt es seine Anlagenzusammenstellung hin ihn zu begeistern ihm nach seinen Vorstellungen vorzuspielen ... :D^^ .
    Demnach sollte wohl die Ursache als solche auch ganz woanders zu suchen sein? ...oder kombiniere ich da falsch??


    Vielleicht sollte sich zunächst einmal @ Rockingangus1977, dazu äußern. (wenn dem so ist ... ich hatte es ähnlich erlebt / durch >>> und auch erledigt .)
    Ich gehe im übrigen nicht davon aus, dass mit "neuen"


    / anderen Gerätschaften sich eine Besserung einstellen wird.


    So erst einmal ... Mittag... ^^


    Gruß Thomas :)

    „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

    Zitat von; Johann Gottfried Seume;


    Dual CST 3510/-/ Dual CS 2225/-/ Dual CS1254 ULM1/2"

    ___

    Onkyo P-3060 M-5030/-/4X Heco VICTA 701
    ___
    res je1X Onkyo A-8470/A-8450
    __
    Onkyo TA - RW70/-/ Onkyo T4711/-/ Onkyo DX - 7711

    2x Sennheiser HD 560 Ovation (linear/modifiziert)

    _

    1/2" Ortofon X5MC/ TMC-200/ OM super/ OM

    T4P Ortofon MC-200/ OMP/ OMT /-/ Technics EPS-310 MC/ Technics P30S / Dual MMP 450

    Ortofon OM Nadel(n) 10-40 /-/ FG/ Boron

  • Ich würde das nicht so einfach abtun. Mir ist es schon des öfteren passiert, dass ich den Klang einer Platte als miserabel eingestuft habe. Nach dem Wechsel zu einem anderen Phonopre stellte sich die Sachlage prompt anders dar.

    Viele Grüße


    Jochen

  • Hallo Jochen zu, Zitat:

    Ich würde das nicht so einfach abtun. Mir ist es schon des öfteren passiert, dass ich den Klang einer Platte als miserabel eingestuft habe.

    leicht abtun würde ich so etwas ganz sicherlich nicht ...
    Mich hatte seinerzeit "mein(e)" Problemscheiben schwer beschäftigt, und ich hatte es mir damit bestimmt nicht leicht gemacht (immer hübsch der Reihe nach abgearbeitet...).
    Mir kommt das hier bereits geschriebene nur eben auch sehr bekannt vor ... 8) .


    Jochen, deine Feststellung , Zitat:

    Nach dem Wechsel zu einem anderen Phonopre stellte sich die Sachlage prompt anders dar.


    möchte ich gar nicht abstreiten , ... die Frage die offen "im Raum stehen belibt"; ist dies ein Lösungsvorschlag mit dem sich dann auch für alle Scheiben gleichermaßen "Zufriedenheit" herstelen lässt??


    Für mich zeigten sich die Scheiben selbst als die Quelle der Ursache(n) ... (aber keine Bange ich habe / hatte nicht gnadenlos Vinyl aussortiert :whistling: .).


    So erst einmal (ab)warten auf die / eine Antwort von @ Rockingangus1977. ;)


    EInen angenehmen Aben noch, Gruß Thomas :)

    „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

    Zitat von; Johann Gottfried Seume;


    Dual CST 3510/-/ Dual CS 2225/-/ Dual CS1254 ULM1/2"

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    2x Sennheiser HD 560 Ovation (linear/modifiziert)

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    1/2" Ortofon X5MC/ TMC-200/ OM super/ OM

    T4P Ortofon MC-200/ OMP/ OMT /-/ Technics EPS-310 MC/ Technics P30S / Dual MMP 450

    Ortofon OM Nadel(n) 10-40 /-/ FG/ Boron

  • ist dies ein Lösungsvorschlag mit dem sich dann auch für alle Scheiben gleichermaßen "Zufriedenheit" herstelen lässt??

    Definitiv nein, bei manchen Scheiben ist Hopfen und Malz verloren. Oder ich habe noch nicht den richtigen Phonopre. ;) Der auch meine Spezis vom Label Karussell hörenwert macht.

    Viele Grüße


    Jochen

  • Jochen zu, Zitat:


    Definitiv nein, bei manchen Scheiben ist Hopfen und Malz verloren.

    ... ;) in Ordnung dann stimmen wir gewissermaßen wohl schon einmal mit der /einer möglichen Lokalisierung einer Ursache überein (sicher etwas provokant / aber ganz ehrlich nicht so von mir gemeint :thumbup: ) ...


    Und zu, Zitat:


    Oder ich habe noch nicht den richtigen Phonopre. Der auch meine Spezis vom Label Karussell hörenwert macht.


    hm, zu den Karussell Label Scheiben kann ich nun rein gar nichts behaupten / schreiben >>> weil ich wirklich keine im Besatnd habe/ hatte, aber auch denen würde ich einiges mehr zutrauen ...
    Für meinen Teil hatte ich seinerzeit andere Label als grottenschlechte "Spielverderber" auf der Liste 8):sleeping: . (... heute kann möchte ich schreiben, man kann sollte bzw. bräuchte an sich keinem Label leichtfertig so einen "schwarzen Peter unschieben" ...).


    Ich behaupte mal deinen(m) Karussel kann man auch "Beine machen" , bis das Publikum steppt ...


    Gruß Thomas :)


    (((... bitte wartet derzeit nicht auf "die Auflösung" in diesem Fred ; zunächst werden wir wohl erst einmal die Gelegenheit für eine Gegenprobe abwarten müssen... :whistling: .)))

    „Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder.“

    Zitat von; Johann Gottfried Seume;


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    2x Sennheiser HD 560 Ovation (linear/modifiziert)

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    1/2" Ortofon X5MC/ TMC-200/ OM super/ OM

    T4P Ortofon MC-200/ OMP/ OMT /-/ Technics EPS-310 MC/ Technics P30S / Dual MMP 450

    Ortofon OM Nadel(n) 10-40 /-/ FG/ Boron

  • Ich habe leider auch gerade kein konkretes Beispiel parat. Aber gute Ansätze wären generell: Monoaufnahme ca. 1949 - 1952 mit einem zweitklassigen Orchester, stereofonisiert, von irgendeinem drittklassigen Label ohne viel Federlesens klanglich "flach" gepresst.


    Im Pop-Segment wäre auch K-Tel nit übel als Kandidat.

    Viele Grüße


    Jochen

  • Schönen Guten Morgen in die Runde!


    Also ich muss euch vorab schon mitteilen, dass mir leider noch die Erfahrung von höherwertigen Anlagen fehlt und welche Probleme bzw. welche Auffälligkeiten dann so zu bemerken sind, wenn man leider nur 1 System hat und kein 2. zum Wechseln je nach Musikrichtung/Platte. Ich könnte mir vorstellen das Super OM30 Passt nicht zu jeder 0815 Rock/Pop Pressung. Mit Vinyl beschäftige ich mich aber schon seit 20 Jahren. :D


    Damit meine ich folgendes:


    Man hat nun eine höherwertige Anlage und hört die klassischen 2nd Hand Scheiben von den Plattenbörsen. Also die Klassiker die jeder von uns kennt. Die sind wohl nicht immer so gut aufgenommen und/oder gepresst - ja das stimmt. Da hört man halt auch dann die Fehler raus, die man vorher wohl nie wahrgenommen hat. Fällt mir sicherlich auch auf.


    Aber lassen wir bitte diesen Aspekt mal weg, sonst wird es zu kompliziert. Über kurz oder lang kommt bei mir ein 2. System an einem 2. Plattenspieler damit ich je nach Musikrichtung wechseln kann.


    So, nun dazu was ich eigentlich ursprünglich wissen wollte: ?(


    Bringt mir ein extra Phono Vorverstärker für meinen 20 Jahre alten Sony Verstärker etwas? Der Verstärker hat ein doch gutes Phonoteil aber es wurden auch schon bessere verbaut von Sony. Es fehlt bei manchen Platten (ich denke es sind noch mehr aber ich habe noch zu wenige probegehört) der letzte Kick. Der Sound ist wirklich gut, aber es geht noch was. Ich kann mir vorstellen, dass das OM30 daher nicht ganz so gut rüberkommt wie es könnte.


    Good news: Ich habe auch schon Platten gehört die fantastisch klingen, aber die sind schon so produziert worden und klingen überall besser. Diese Platten sind aber nicht die Regel. Daher lassen wir auch diesen Aspekt einfach mal weg.


    Was ich damit sagen will ist: Kann ich mit einem extra Phonoteil den letzten Kick rausholen?


    Eine weitere Möglichkeit zu otpimieren kann auch sein, dass ich den Verstärker einfach mal überholen lassen sollte. Und das werde ich jetzt auch angehen im Hifi Studio meines Vertrauens. Dann sehe ich sofort ob eine Verbesserung eingetreten ist. Wenn der danach nur 10% besser klingt, kann es sich schon gelohnt haben.


    Danach kann ich mich noch immer mit einen extra Vorverstärker beschäftigen oder mit einem 2. System oder was auch immer.


    Ich denke das sollte ich so machen, ansonsten komme ich kein Stück weiter.


    Oder seit Ihr anderer Meinung?


    Schönen Tag noch!


    Daniel

    Dual CS 505-4, Super OM30, OM10
    Sony TA-FA30ES
    Sony SA5ES
    KEF R700

  • ...also aus meiner sicht bringt ein guter phono pre sehr wohl etwas, ich hab jetzt zb einen sony 730es hier stehen, also durchwegs ein gutes gerät mit brauchbarem phonoeingang. trotzdem hab ich recht schnell wieder auf meinen trigon vanguard 1 umgesteckt. jetzt ist die frage wieviel dieser kleine klanggewinn wert ist...ohne vergleich kann man das kaum feststellen...und selbst beim vergleichen spielt sich viel im kopf ab.


    technische überholung mag sinnvoll sein...ob sich der klang dadurch verbessert?


    romme

  • Ein besserer Tonabnehmer bzw Nadel lohnt IMHO immer. Die Frage ich ob ich meine teure Shibata, FG, vdH mit schlechten Pressungen/Mucke abnutzen möchte.
    Ein OM 30 ist in der Beziehung nichts exklusives.
    Ja ich würde auch 08/15 Pop Pressungen ohne mit der Wimper zu zucken auf einem OM 30 abspielen. Oder besorge dir noch eine 20er Nadel dazu und stecke einfach um wenn du 08/15 Pop aus 2., 3. oder gar 4. Hand vom Flohmarkt hörst.
    Es lohnt sich auch die Flohmarkt Platten, vor dem ersten Abspielen auf dem heimischen Plattenspieler, eine gründlichen Reinigung angedeihen zu lassen. Ich bevorzuge mangels waschmaschine, die sogenannte "Cheap Thrill" Methode.

  • ac/dc geht auch mit ner rundnadel ganz gut ^^ ...was exklusiv ist, entscheidet wohl das eigene budget, aber eine fineline nadel und ein system, das für leichtere dual tonarme passt ist nicht verkehrt. ausserdem passt das verhältnis zu klasse der plattenspieler noch.


    romme

  • Hallo,


    meiner Meinung nach lohnt sich ein externer Phonoverstärker schon. Ich hatte bisher erst einen Vollverstärker, bei dem mich der Phonoeingang wirklich zufriedengestellt hat. Und das ist mein aktueller Camtech V100. Sowohl bei MM als auch MC. Und ich hatte schon einige versch. Modelle hier. Allerdings alles ab ca. 90er Jahre. Was die älteren können weiß ich nicht.


    Aber auch bei den externen Phonoverstärkern gab es Unterschiede. Meine Eindrücke waren folgende: Cambridge Audio Azur 540p gefiehl mir nicht so. Gerade mit TA von Audio Technica ist die Eingangskapazität von ca. 220 pF wohl etwas hoch. NAD PP1 oder 2 (weiß ich nicht mehr genau) fand ich richtig lahm. Der war nichts besser als der Phonoeingang irgendeines Vollverstärkers. Dann der Aikido 1+. Egal wo man sich informiert, dieses Teil wird überall hoch gelobt. Ich wurde mit dem Aikido nicht warm. Mir klang er zu nüchtern, kalt oder steril (wie auch immer). Da kam irgendwie nichts rüber. Vielleicht hatte ich auch nur zu viel erwartet. Ein Musical Fidelity X-LP klingt an meiner Kette jedenfalls schöner. Auch ein MF V-90 LPS gefiehl mir sehr gut.


    Die Unterschiede sind aber insgesamt wirklich gering. Es ist nicht so das bei dem einen die Sonne aufgeht und der andere nur schlecht klingt. Heute ist mir wichtig das der Phonovorverstärker anpassbar ist. Ich habe mehrere Systeme und nicht alle klingen an unterschiedlichen Vorverstäkern gleich. Wenn es von der Kapazität nicht richtig passt, kann man damit gut gegensteuern. Bestes Beispiel aktuell bei mir ist das Audio Technica AT 150 MLX. Das klingt richtig stimmig mit der Einstellung 50pF an meinem Vorverstärker. Alles darüber ist auch gut, aber hörbar schlechter. Und dann ist für mich das Potential eines Systems eben nicht ausgeschöpft.


    Auch bin ich der Meinung das alles hat mit der Aufnahme einer Platte nichts zu tun. Auch schlechte Aufnahmen klingen mit besseren Systemen/Verstärkern für mich erträglicher.


    Bitte das jetzt nicht als allgemein gültig verstehen. Es sind lediglich meine Erfahrungen an meiner Anlage in meinem Raum. Das sieht sicher jeder etwas anders. Über Geschmack läßt sich nicht streiten.


    Carsten

  • Ich hänge mich hier mal mit einem Beispiel ran.
    Meine Lieblingslatte klingt am Dual 1218 mit M95-GL-M prima. Mit dem AT-F7 am Technics und Yamaha AX-570 aber viel zu basslastig. Mir wurde empfohlen, einen anpassbaren PreAmp zu kaufen und ihn auf 1 kOhm einzustellen. Mir wurde gesagt, dass der MC-Eingang des AX mit 220 Ohm nicht für das AT taugt. Ist das nachvollziehbar?


    Munter!


    Axel

    audio ergo sum

  • Was sagt denn der Beipackzettel des AT?


    BTW: Würd ich doch die Lieblingsplatte mit dem Dual hören. Alles andere ist viel zu viel Aufwand für eine einzige Platte. ;)

    Viele Grüße


    Jochen

  • Meine Lieblingslatte klingt (...)

    Da würd ich mir Gedanken machen... ;)


    Und auch darüber, ob's nicht womöglich sinniger wär, den MC-Eingang des Yamaha-Amps entsprechend zu modifizieren. Im Normalfall sollten da nur zwei Widerstände auszutauschen sein - wenn Du also selbst des Lötens mächtig wärst, wären das zwei Widerstände für weniger als 1 Euro nebst ein bisschen Arbeit versus vermutlich mindestens 150 Euro für eine entsprechende MC-Vorstufe...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

  • Moin Jungs,



    Was sagt denn der Beipackzettel des AT?


    BTW: Würd ich doch die Lieblingsplatte mit dem Dual hören. Alles andere ist viel zu viel Aufwand für eine einzige Platte. ;)

    Das hätte auch meine Frau sagen können.... :D


    Das AT verlangt einen MC-Eingang von mindestens 100 Ohm, laut Beipackzettel. Das sagt natürlich nix.



    Da würd ich mir Gedanken machen... ;)
    Und auch darüber, ob's nicht womöglich sinniger wär, den MC-Eingang des Yamaha-Amps entsprechend zu modifizieren. Im Normalfall sollten da nur zwei Widerstände auszutauschen sein - wenn Du also selbst des Lötens mächtig wärst, wären das zwei Widerstände für weniger als 1 Euro nebst ein bisschen Arbeit versus vermutlich mindestens 150 Euro für eine entsprechende MC-Vorstufe...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Zu Musik habe ich eben eine erotische Beziehung....


    Ich bin aber leider kein "Elektronischer" und meine Löterfahrung ist rudimentär.


    Im Grunde ist das eine akademische Frage, die hier reinpasst. In anderen Foren wird mir vorgerechnet, dass das F7 am AX-570 nicht klingen KANN. Mir wurde sogar empfohlen, es als MM zu fahren, weil es dann mit 47 kOhm passender bedämpft wäre. Naja, klang für mich nicht bewusstseinserweiternd.


    Ein Händler sagte rundheraus, dass man das nur bei Westwind und Vollmond wahrnehmen könne. Da das F7 aber als anaytisch und schlank beschrieben wird und es bei mir eher basslastig daher kommt, frage ich mich schon, ob das klanglich soviel ausmacht.


    Im Endeffekt ist es so, dass ich mit anderen Platten beim F7 gut klarkomme und mich wirklich frage, ob die 150 Euro gut angelegt sind. Zumal ich das System nicht dauern wechseln möchte und vom alten Yamaha MC-9 einfach einen anderen Klang gewohnt war.


    Aber - tatsächlich - macht mir der Dual mit dem M95, in dem sogar nur eine sphärische Nachbaunadel steckt, schon soviel Spaß, dass ich wohl lieber in eine Jico-ED-Nadel investieren möchte, als mir noch einen elektrischen Verbraucher an die Wohnzimmeranlage zu hängen. ;)


    Munter!


    Axel

    audio ergo sum

  • Zu Musik habe ich eben eine erotische Beziehung....

    Und was sagt deine Frau dazu? ;)


    Nenn doch mal deine Lieblingsplatte. Vielleicht kennt der eine oder andere die und kann dazu noch ein wenig munteres Treiben beitragen...

    Viele Grüße


    Jochen

  • Moinsen, ich möchte den Faden nicht kapern. Bin aber auskunftsfreudig:


    Referenz ist für mich Joni Mitchell, Court and Spark, von 1974. Habe ich als zeitgenössische und neue 180-Gramm-Platte. Das Timbre der Stimme sollte klar über dem Sound der hochkarätigen Band mit filigranen Bläsereinsetzen etc. stehen. Das macht die Musik schon komplex. Wenn dann die Bassgitarre alles zuwummert, stört das... . Bei "Twisted" muss der feine Hall erkennbar bleiben.


    Mit den Dire Straits "Brothers in Arms" kommt das F7 besser klar und löst ordentlich auf. Das Gleich gilt für Klaviermusik (zum Beispiel Liz Story beim Jazz oder Lizt bei "ernster" Musik)


    Bei Pink Floyd, "Animals" (meine Lieblingsband), muss Rogers Stimmer ebenfalls klar und scharf vor der Band stehen. Na ja, die Platte ist aber auch schon ein Methusalem, die auch nach dritter Reinigung noch Spuren von Lencoclean enthält.


    Munter!


    Axel

    audio ergo sum

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