Beiträge von lini

    Wenn's wirklich zum Schlimmsten käm, stellte sich indes die Frage, was aus der Konkursmasse würde. Schließlich wär's bei aller berechtigten Kritik an den Fehrenbacher-Spielern ja dennoch unschön, wenn's für deren Besitzer keine Ersatzteilversorgung mehr gäb...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Ich weiß nicht ob da auch die Steine geklebt werden oder ob das anders gemacht wird. (...)


    Hmja, werden sie - aber auf der anderen Seite, also auf der Oberseite des Nadelträgers, sodass also das rückwärtige Schaftende des Steins (respektive Ende des Bonding-Sockels) verklebt wird. Wobei da natürlich schon auch a weng Bapp durchs Loch fließen kann, sodass also recht oft auch noch auf der "business side" ein bisschen Bapp zu sehen ist.


    Habmal kurz gesucht, weil man's auf Maads verlinkten Bilder für mein Emfinden nicht gar so gut erkennen kann. Gut sichtbar sind diese rückwärtigen Verklebungen zum Beispiel auf den Nadelbildern in jenem Sammeltest von Lowbeats: https://www.lowbeats.de/test-a…mm-abtaster-bis-200-euro/


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Reini, Didi: Falls es Euch interessiert, das DIN-Bewertungsfilter für die Schwankungfrequenz findet sich gerne in Bedienungsanleitungen zu den diversen W&F-Metern (z.B. Philips PM6307) oder auch (wie könnte es anders sein?) auf des guten Yoshis hervorragender Seite zu den Platten-Spezifikationen (wo sich etwas darüber übrigens auch die verschiedenen Filter für Rumpel-Fremd- und -Geräuschspannungsabstand nach DIN & IEC sowie nach JIS und NAB finden...) - siehe dort: http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/recspecs.htm


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Reini: RMS (= root mean square) sollte einfach 'ne Effektivwertbilldung ähnlich wie beim Wechselstrom darstellen - also quasi "Spitzenwert mal 1/2 Wurzel 2 = Effektivwert". Hingegen sollte die 2-Sigma-Methode Ausreißer/Extremwerte außerhalb des Intervalls +/- 2 Sigma ausschließen - das ist also quasi 'ne statistische Methode (Stichworte Gaußsche Glocke/Normalverteilung, Standardabweichung).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Stefan: Danke Dir. Zu dumm nur, dass ich jetzt noch neugieriger auf ein Bild vom Innenleben wär... :)


    Schmunzelgrüße aus München!


    Manfred / lini

    Kai: Mei, wie oben schon angerissen, ich find's halt schade, wenn in einem brauchbaren Gehäuse mit brauchbaren Anschlüssen dann nur absolute Billigstelektronik steckt. Da verlang ich doch als Hersteller lieber 5 oder 10 Euro mehr und steck bessere Elektronik rein - dann ist das Dingelchen absolut gesehen immer noch sehr preisgünstig, und der Kunde bekommt dennoch gleich was deutlich Besseres für sein Geld.


    Und in meine eigenen Geräte schau ich zwar auch erst, wenn was reparaturbedürtig schiene oder ich was modifizieren will - aber mit ein bisschen Gegoogele lässt sich ja heutzutage häufiig schon vor dem Kauf Bildmaterial vom Innenleben auftreiben und nicht selten auch schon ein Schaltplan. Und so nutz ich diese Möglichkeit durchaus gern zusätzlich zum Studium der technischen Daten seitens der Herstellers und möglicherweise auch bereits verfügbarer Messdaten aus Tests. Denn falls mir nicht halbwegs gut gefällt, was ich da seh, dann kann ich mir den Kauf gleich sparen.


    Wobei mir beim PP400 eigentlich schon der Blick auf die technischen Daten genügen würde: A-bewerteter Rauschabstand 68 dB bei 0 dBu und 'ne Verstärkung von 35 dB mit 'ner angegebenen Empfindlichkeit von 5,3 mV, was dann knapp 'ner Ausgangsspannung von knapp 300 mV entspräche. Und 0 dBu sind knapp 0.775 V. Bedeutet also, dass das Kistchen schon ein knapp 2,6 mal (respektive ca. +8,25 dB) höreres Eingangssignal (also mithin rund 13,7 mV) braucht, um überhaupt auf die eh nicht wirklich berückenden 68 dB zu kommen. Und zur Genauigkeit der Einhaltung der RIAA-Kurve findet sich in den technischen Daten gleich gar keine Angabe. Entsprechend brauch ich also kein Genie zu sein, um schon vorab absehen zu können, dass mich da eher nix Gscheids erwarten würd.



    Andreas: Man sollte vielleicht erwähnen, dass Empfindlichkeitsangaben absolut gesehen wenig Aussagekraft haben, sondern erst in Verbindung mit der zugehörigen Ausgangsspannung.


    Dynavox etwa gibt zum TC-5B auf den ersten Blick irritierende 25 mV an - die sich aber auf 'ne Ausgangsspannung von 2,5 V beziehen. Verstärkung somit also Faktor 100 = 40 dB, mithin also völlig ok - zumindest theoretisch. Praktisch indes womöglich schon a weng arg grenzwertig angesetzt für ein Modell mit Versorgungsoption per 9-V-Batterie, denn ohne weitere Tricks schiene die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man dann mit 'ner recht eingeschränkten Übersteuerungreserve leben müsste. Daher also auch mein obiger Wunsch nach einem Foto vom Innenleben - denn womöglich steckt ja ein DC-DC-Wandler drin...



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Wie kommst Du in Bezug auf den Behringer zu dieser Einschätzung? (...)


    Hast Du mal reingeschaut? Da hat's nämlich noch nicht einmal beim verwendeten Operationsverstärker für richtiige Markenware gereicht. Und sowas find ich halt irgendwie schade, wenn das Drumherum halbwegs brauchbar ist, aber die aktiven und passiven Elektronik-Komponenten im Inneren eher absolute Billigstklasse.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Das sehen viele Leute anders


    Mei, kommt halt aufs Modell an. Der kleine TC-20 röche mir eher nach Glump (übrigens genauso wie der kleine Behringer), der TC-2000 ist(/war) hingegen durchaus ok, aber mittlerweile halt leider schon zum Auslaufmodell mutiert und aktuell offenbar nur noch bei Hellsound(.de) erhältlich, und das auch nur noch in der schwarzen Ausführung.


    Ach, und apropos Dynavox: Vom neuen TC-5B gibt's zwar augenscheinlich schon 'nen Test seitens der Stereoplay, aber zumindest in der Online-Version find ich leider keine Messergebnisse - und ebenso vermiss ich ein Foto vom Innenleben, worauf ich fast noch neugieriger wär.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Muss ja nicht immer Youtube sein. Ich würd da eher beispielsweise den integrierten Tongenerator von Audacity verwenden.


    Und so mit knapp 20 Jährchen kam ich schon noch bis 20 kHz. Damals war ich öfter mal beim guten Geßner in seiner Werkstatt, wenn er mit seinem kleinen Brüel&Kjaer-Dingelchen seine Boxen durchgemessen hat, bevor die in die Auslieferung gingen. Da war ich allerdings auch noch kein Raucher - und der Lautstärkepegel beim Messen war relativ hoch.



    Ulli: So einen Fall hatte ich vor einigen Jahren mal drüben auf VE - urplötzlich dumpfer Phono-Klang nach Anlagen-Verlagerung. Also hab ich nachgekuckt, wie der Verstärker genau aussieht. War ein Arcam Delta 60 mit rückwärtiger MM/MC-Umschaltung, und das auch noch via Druckschalter (reingedrückte Position = MC) unweit der rechten Ecke (von hinten betrachtet). Nahelegender Verdacht also: Beim Umstellen versehentlich Schalter reingedrückt - und so war's dann auch.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Vielleicht dachte der Nutzer ja, dass der Knick da fälschlicherweise drin wäre und hat ihn extra ausgedengelt ... :P


    *lach* Möglich. Oder es ist ein Gyger-S-Retip, und der Retipper hatte nur die Steinvariante mit relativ zum Schaft angewinkeltem Schliffprofil zur Hand (wie etwa auch beim Goldring G1042 verwendet), sodass der unsprüngliche Anstellwinkel der Nadelträgerfront nicht mehr gepasst hätte.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Hmja, sieht nach Unfallopfer aus - sprich, als wär das bei den meisten Alu-Trägern abgeplattete und für den lotrechten Einsatz einer normalen Nadelspitze mit parallel zur Schaft-Längsachse angelegtem Schliffprofil entsprechend nach oben gebogene Frontende nach hinten (aus der normalen Betrachtungsrichtung gesehen) respektive nach vorn (also quasi in Fahrtrichtung) weggeknickt worden.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Thomas: Ich benutz an der Stelle "geregelt" und "stabilisiert" synonymisch - zumal ich davon ausgegangen wär, dass man bei Friwo für ein geregeltes/stabilisiertes Modell mit einem solch "krummen Wert" wahrscheinlich einfach 'nen LM317(L) genutzt hätte, also einen einstellbaren Spannungsregler.


    Und dass das originale Netzteil stabilisiert/geregelt war, wusst ich nicht - denn ich dachte, das wär jenes FW1099 gewesen, das man zum Beispiel dort sehen kann: https://www.popscreen.com/prod…5-995-CS-5032-Hohlstecker Und von diesem Bild her war für mich auf dem Typenschild keine Angabe zu erkennen, dass es sich um ein stabilisiertes Model handeln würd.


    Inzwischen hab ich allerdings entdeckt, dass es drüben auf VE tatsächlich ein Service-Manual zum 503-2 gibt - und das enthält auch einen Schaltplan zum Netzteil, wenn auch keinen sonderlich genauen. Aber danach sieht's jedenfalls so aus, als wär das tatsächlich ein geregeltes/stabilisiertes Modell. Da war Dual also in der Tat weniger knickrig als beim 450/455.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Thomas: Bist Du Dir denn sicher, dass das originale Netzteil tatsächlich ein geregeltes war? Und Ersatz wär bis vor einigen Jahren noch kein großes Problem gewesen, denn bis dahin gab's die guten, kleinen, geregelten Ebros mit stufenlos einstellbarer Ausgangsspannung noch neu zu kaufen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Thomas: Wahrscheinlich weil's gerade passend schien. Will meinen, diese einfachen, ungeregelten Netzteilchen sind ja von der Ausgangsspannung her eher weich, in dem Sinne, dass die tatsächliche Ausgangsspannung davon abhängt, wieviel Strom das damit betriebene Gerät zieht. Insofern ist die nominelle Ausgangsspannung da in Verbindung mit der nominellen Stromstärke zu sehen und insofern auch innerhalb eines gewissen Rahmens einigermaßen beliebig.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini