Beiträge von lini

    Aber wofür gibt´s dann das Zusatzgewicht?

    Vor allem für Arme bzw. Arm/Headshell-Kombinationen, auf denen es ohne nicht auszubalancieren ist.


    Die Compliance beträgt 25, für das DN 166 beträgt sie 20.

    Letztere Angabe scheint eher unwahrscheinlich, da die Auflagekraft ja nur 1,25 g betragen soll - genau wie fürs OM(B)20, das damals noch mit 30 cu (dyn., hor.) spezifiziert war.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Luke: Die Spieler brauchen ja herzlich wenig Strom. Da spräche also einiges für ein eher schwaches Modell, denn Schaltnetzteile sollen ja bei geringer Last an Effizienz einbüßen. Allerdings sieht mir Modell Nr. 1 schwer danach aus, als wär der Hohlstecker gerade mal 9 mm lang - da solltest Du also vielleicht mal nachkucken, ob das für einen wirklich sicheren Kontakt reicht. Zumal die Spieler ja zumindest früher typischerweise mit Buchsen dieser Art ausgestattet waren: https://roka-berlin.de/produkt…ungsflansch/#content-area Aber zur Not könntest Du ja allemal noch einen passenden Stecker (diese Art: https://roka-berlin.de/produkt…ungsstecker/#content-area) dranmachen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Der Frequenzbereich 8-12 Hz hat den Grund, das man frequenzmäßig genug Abstand von Trittschallfrequenzen (um die 4 Hz) und von den tiefsten auf der Platte möglichen Frequenzen (um 20 Hz) haben will, damit die Resonanz des Systems Arm/Abtaster nicht dadurch angeregt wird.


    Hmmm - also meines Wissens geht's da weniger um Trittschall als um durch Verwellungen hervorgerufenen Infraschall.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Das ist eines der "üblichen", alten Ortofon-MIs a la VMS, F/FF. Interessant wär ein Foto ins Loch für den Plastikpfosten der Nadel, denn je nach Kodierungsmaske ließe sich mehr darüber sagen, welche Modell infrage kämen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Michael: Wie oben schon angedeutet, halt ich's durchaus für möglich, dass Sommer gar nicht die reine Ader-zu-Ader-Kapazität spezifiziert - und dann käm bei der Summierung natürlich Schmonz raus. Doch dazu könnt ich nur Genaueres sagen, wenn ich dieses Kabel selbst vorliegen hätt - hab ich aber nicht. Entsprechend bleibt mir nichts anderes übrig, als mich an die von Sommer publizierten Daten zu halten.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Ja, es gelten dann ca. 175 pF pro Meter (pro Kanal).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Wenn's hilft, stell Dir das ganze Kabel einfach als einen reichlich seltsam geformten Plattenkondensator vor, oder meinetwegen auch als einen zylindrischen Kondensator, bei dem der Mantel noch mit einem zusätzlichen, zweiten Stift im Inneren verbunden ist - dadurch sollte dann auch offensichtlich werden, warum schon einseitige Kontaktierung des Schirms/Mantels ausreicht.

    Henrik: ad 3.) Ob der Schirm ein- oder doppelseitig angeschlossen ist, ist an der Stelle egal - für die von Dir gewählte Art der Konfektionierung gilt die Summe aus den Kapazitäten Ader-zu-Ader und Ader-zu-Schirm.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    ich nehm immer diese knipex...


    Für den vorliegenden Zweck würd ich allerdings eher zur 44 21 J01 raten, also einer um 90° gewinkelten Version - denn da bleiben die Spitzen unabhängig vom Öffnungswinkel parallel, und obendrein kommt man wie bei 'nem guten Stirnlochschschlüssel auch noch an das Schräubchen in der Mitte ran.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Aufgrund der harschen Kritik an meinen Kopfhörern

    Falls sich das auf meinen Beitrag #121 beziehen sollte: Der war eigentlich nicht als "harsche Kritik" gedacht, sondern nur als Nachfrage - denn ich selber würd den DT770Pro(/250) nicht als analytisch abgestimmt bezeichnen. Entsprechend wär's also durchaus möglich gewesen, dass sich Deine Vorstellung von "analytisch" zumindest von meiner recht signifikant unterscheidet. Und so hab ich mich dann eben auch rausgehalten, was Empfehlungen betrifft, weil dann von mir als analytisch klingend empfundene Tonabnehmer recht wahrscheinlich nicht Deiner Vorstellung von "analytisch" entsprochen hätten.


    Und dann wär's natürlich auch noch möglich gewesen, dass Du eine andere DT770Pro-Variante als die normale, 250-ohmige nutzt, die dann womöglich deutlich anders hätte klingen können (so wie's etwa auch beim DT250/80 gegenüber dem DT250/250 der Fall ist - nur weiß ich das bei den DT770Pros eben nicht, denn da hab ich nur die 250-Ohm-Veriante...).


    Was macht ein MC besser als ein MM?

    Technisch gesehen ist da vor allem die elektrische Seite vorteilhaft, also die ausgesprochen niedrige Impedanz und Induktivität. Hinzu kommt dann noch, dass die meisten MCs anders als die meisten MMs und MIs keinen vom Nutzer wechselbaren Nadeleinschub besitzen, der irgendwie mitvibrieren/-resonieren könnte.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    d-b: Falls sich das Problem mit der verschobenen Balance noch nicht vollständig erledigt haben sollte, würd ich an Deiner Stelle mal mit der Lupe nachlinsen, ob die Nadelspitze noch ganz gerade nach unten zeigt. Aufgrund ihres Aufbaus ist es bei den Dual/V-Magnet-ATs nämlich möglich, dass sich der vordere Teil der Nadelträgereinheit etwas verdreht, sodass der Azimuth nicht mehr stimmt - was an einem schwergängigen Arm durchaus passieren könnte. Dann könnt's also sein, dass Du den vorderen Teil der Nadelträgereinheit erst wieder in die richtige Position drehen müsstest. Das geht am besten bei abgenommenen Nadeleinschub, zumal dann die beiden Magnete eine gute Orientierungshilfe bieten.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Dual gibt inkl. Seriensystem eine Masse von nur 5,6 g an.


    Glaub ich nicht. Die 5,6 g müssten wohl eher für den 505-1 gegolten haben (mit TKS49S). Der 505-2 hingegen müsste mit dem ULM eher bei mindestens 7 g gelegen haben - offiziell, also laut Dual zumindest. Hifi Choice kam indes damals (in Ausgabe 48/1986) schon abweichend auf 10 g (einschließlich Befestigungsmaterial, aber ohne System).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) So eine Platte kauft man sich sicher sowieso nur 1x im Leben, (...)


    Nicht unbedingt. Wer einen großen Durchsatz an Systemen bzw. Nadeln hat und diese gern mit Modulationstesttracks überprüft (sei's nun aus Interesse, was das System bzw. die Nadel bewältigt, oder zwecks Ermittlung eines Ausgangswertes für die Antiskatingeinstellung...), muss natürlich schon damit rechnen, dass mit dem früher oder später einsetzenden Mistracking auch eine gewisse Abnutzung/Beschädigung der Testspuren einhergeht. Da kann dann also durchaus mal 'ne neue Scheibe fällig werden.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    wenn der seitenschlag durch ein zu grosses oder nicht mittiges mittelloch ca 1mm oder mehr ist, dann kannst du das bei lang anhaltenden tönen (zB klaviermusik) hören und es kann auch nerven.


    Da reicht eigentlich schon deutlich weniger. Die meisten Normen für Schallplatten sehen als Toleranz für die Exzentrizität zwischen Rillenspirale und Mittelloch maximal 0,2 mm vor - bezieht man das auf einen Abspielradius von 100 mm, der etwa die Mitte des LP-Abspielbereichs darstellen würde, ensprächen die 0,2 mm schon +/- 0,2 % Spitze bzw. ca. 0,14 % effektiv. Bei 1 mm wären's hingegen schon +/- 1% Spitze bzw. knapp 0,71 % effektiv.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Brent: Wobei das eigentlich ein bisschen merkwürdig scheint, denn dann hätte der auf dem Tellerdorn sitzende Rumpelmesskoppler ja im Grunde eher kontraproduktiv sein müssen - im Vergleich zu einer Messung mit Testfolie zumindest.



    Fritz: TX-700 = Dragon CT



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Gefällt mir nicht so recht. Der Rest ist ja ganz hübschlich, aber vor der Tonarm-Seite muss man dann doch eher die Augen verschließen, denn dieser komische Mix aus Schwarz und verschiedenen Silber-Tönen, mal matt, mal glänzend, geht irgendwie gar nicht.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Warum hat Dual da bloß statt SME einen Sonderweg gemacht?


    Würd mich nicht wundern, wenn der übliche SME-Konnektorblock allein schon so schwer wär wie 'ne komplette Dual-Headshell der dritten ULM-Generation.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Peter: Ich würd die Formel lieber so hinschreiben f(res) = 1 / (2 * pi * (L * C)0,5), da weniger missverständlich. Und dass man den Resonanzbuckel generell idealerweise aus dem Hörbereich schieben sollte, stimmt so nicht wirklich, denn gerade einfachere Systeme brauchen ihn oft noch innerhalb des Hörbereichs, um einem ansonsten allzu frühen Frequenzgangabfall im Hochton entgegenzuwirken.


    Etwas verwundert bin ich obendrein über Deine Behauptung, dass man zu den meisten Tonabnehmern keine Angaben zur Induktivität fände.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Joe: Nö, das heißt es nicht. Das ist nur eine hilfreiche Angabe, da sich die gesamte Lastkapazität aus der Kapazität der Kabelage ab dem Tonabnehmer und der Eingangskapazität der Phono-Vorstufe(n-Sektion) zusammensetzt. Die empfohlene Lastkapazität kommt hingegen im Normalfall vom jeweiligen Tonabnehmerhersteller und sollte sich in Prospekten, Datenblättern und Bedienungsanleitungen zu den jeweiligen Modellen finden.


    Sprich, Du suchst Dir also erstmal die Kapazitätsempfehlung, subtrahierst davon dann die Kapazität der Kabelage - und das Resultat ist dann der einzustellende Wert an der Phonovorstufe. Wobei Du da noch darauf achten solltest, ob die dortigen Einstellwerte bereits Absolutwerte darstellen oder lediglich Zusatzkapazitäten, die sich zu einer Grundkapazität addieren.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini