Beiträge von lini

    Benny: Du könntest den Art Precision Phono Pre in Erwägung ziehen. Das ist das jüngere, verbesserte Schwestermodell des bekannten DJPreII, bei Amazon aktuell für rund 78 Euro erhältlich (dort unter "ART Precision Phono Vorverstärker" geführt). Der böte sowohl eine höhere Verstärkung als auch ein schaltbares Subsonic- alias Low-Cut-Filter.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Dabei ist es lediglich ein umgelabeltes Ortofon 2M Silver.


    Nein, ist es offenbar nicht. Stattdessen haben sie dem Pro den technischen Daten nach offenbar den alten (non-Super-)OM-Generator verpasst - ob auch noch mit den alten Pole-Pins oder mit den jüngeren (= Blechröllchen mit Spalt) geht aus der Produktbeschreibung allerdings (noch) nicht hervor. Aber freilich schiene "entwickelt" für eine 2M-Variante, die einfach die alte OM-Generatorkapsel nutzt, eine doch recht übertriebene Wortwahl.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Kann mir jemand sagen wo ich die Wiederfinde ?


    Kann ich zwar nicht, weil ich nicht weiß, welche Liste gemeint ist - aber für die von Dual mitgelieferten Systeme böten die auf Laulabus Archiv verfügbaren Dual-Zubehörkataloge 'nen guten Überblick.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Clemens: Och, jetzt hab Dich nicht - irgendwie will das Sommerloch doch gefüllt werden.


    Wobei ich hier bei uns so langsam den Eindruck bekomm, als wollten das diesmal gewittrige Regenfälle erledigen...


    Grüße aus München!


    Mnfred / lini

    ...wenn jeder zweite aus dem Forum einen kauft..........


    Och, ich glaub, da wart ich lieber auf 'nen Langer No. 3 1/2 oder 4 1/2 und kauf dann den. Dann könnt ich auch endlich mal behaupten, ich hätt 'nen Langen. ;)


    Schmunzelgrüße aus München!


    Manfred / lini

    Peter: Dass 100 Ohm zwar durchaus einen üblichen Wert für MC-Vorstufen darstellen, aber typische Low-Output-MCs vom Innenwiderstand her in der Regel halt noch entsprechend niedriger liegen, sodass normalerwise wieder Spannungsanpassung vorliegt.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Einige MC-Vorverstärker der 80er hatten eine niedrige Impedanz.

    Wie man's nimmt. Will meinen, so richtig wirklich Niederimpedante kenn ich eigentlich kaum. Wobei rund 100 Ohm freilich schon recht gängig sind, was aber im Verhältnis zu den typischen Innenwiderständen normaler (= low output) MCs freilich wiederum nicht so arg niederimpedant ist.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Gibt es Phono-Vorverstärker mit so hoher Eingangsempfindlichkeit bei 100Ω Eingangswiderstand?

    Was bringt Dich denn auf die Idee, dass man ein MCHO mit 110 Ohm Innenwiderstand an einem Phono-Eingang mit 100 Ohm betreiben sollte? Da würde ja dann schon über die Hälfte der Ausgangsspannung am Innenwiderstand abfallen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Danach ist der größte bzw. kleinste Radius jeweils 168/107 mm oder 292,6/119 mm, Die Endrillen sollen bei 98,4 mm (-2 mm) bzw. 106,4 (-0,8 mm) liegen. (...)


    Hmmm - das sieht mir eher nach Durchmessern als nach Radien aus. Und bist Du Dir bei den 119 mm sicher? Denn ich mein, das müssten eher 115 mm sein.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Was die Zentrierung angeht:

    Da haben sich viele Plattenhersteller damals nicht an die Norm gehalten.

    Nicht ohne Grund hat Nakamichi damals Plattenspieler mit Plattenzentrierung herausgebracht. (...)


    Ich würd allerding stark davon ausgehen, dass man bei Nakamichi nicht nur Platten außerhalb der Normtoleranz im Auge hatte. Schließlich ergeben selbst sich bei 0,2 mm Loch-zu-Rillenspiralen-Exzentrizität, auf 100 mm Abspielradius (also ungefähr in der Mitte des LP-Abspielbereichs) gerechnet, ja eh schon +/- 0,2 % Wow maximal (respektive ca. +/- 0.14 Wow im RMS-Mittel) - und bei kleineren Abspielradii wird's freilich noch mehr. Entsprechend wird man sich bei Nakamichi wohl was gedacht haben a la: "Das ist uns zu mies. Dafür lohnt sich's ja nicht, einen Protzelbock-Direkttriebler mit super Gleichlaufwerten auf die Beine zu stellen. Also muss da 'ne Lösung her..."


    Und konsequenterweis haben sie zum TX-1000 dann ja auch gleich noch 'ne optionale Vakuum-Ansaug-Lösung angeboten, um auch an der Scrubbing-Front nichts anbrennen zu lassen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) ich habe keine Quelle gefunden, wo das definiert ist. (...)


    Na, dann...


    Zum erstzitierten RIAA-Sollwert siehe dort (dritter/letzter Abschnitt): http://www.aardvarkmastering.com/riaa.htm


    Und der Rest stammt von des guten Yosh(i)s hervorragend recherchierten Phono-Seiten, die ohnehin Gold wert sind - in diesem Fall hauptsächllich von jener: http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/standards_table.htm Beziehungsweise einschließlich der japanischen Norm dann von jener: http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/jis_s8502.htm Die Kennenswerteste wär indes jene: http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/recspecs.htm


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Die Norm lässt da nur max. 0,2 mm zu.


    Kommt auch wieder auf den Standard an. Für die meisten gelten aber tatsächlich die 0,2 mm - die Briten hingegen waren etwas strenger und wollten nur maximal 5 mil (= knapp 0,13 mm).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Gernot: Ja, diese 53,975 mm wären der Sollwert nach dem RIAA-Standard (von 1963). Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es da ähnlich wie bei den LPs leicht unterschiedliche Werte je nach Standard (RIAA, BS, DIN, IEC, JIS) geben könnt. Nur kenn ich für die Singles leider keine Quelle, die dazu eine bequeme, praktische Gegenüberstellung böte.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    David: Gewisse Abweichungen hinsichtlich der Lastkapazität sind häufig nicht wirklich tragisch oder werden sogar gar nicht wahrgenommen. Was Dich freilich nicht von künftigem Experimentieren abhalten soll, aber zumindest davon, diesem Thema eine unnötig hohe Bedeutung beizumessen. Nicht dabei aus den Augen verlieren solltest Du jedoch, dass sich die gesamte Lastkapazität aus der Summe der Eingangskapazität der Phono-Vorstufe(n-Sektion) und der kompletten Kabelagekapazität von den Tonabnehmer-Anschlüssen bis zum Phono-Eingang zusammensetzt. Nur die auf Phono-Vorstufe allein zu achten, wär also nicht zielführend.


    Tja, und was das Antiskating betrifft: Nach welcher Methode genau bist Du denn vorgegangen?


    Hmja, und zur Ausrichtung des Arms: Entscheidend ist hier eigentlich, dass sich an der Nadel ein halbwegs vernünftiger VTA und SRA einstellt (*) - sofern man denn überhaupt über einen Spieler beziehungsweise eine Laufwerks/Arm-Kombo mit höhenverstellbarem Arm besitzt (sonst muss man eventuell tricksen, sofern nötig - z.B. durch Ausnutzen des vorhandenen Auflagekraftspielraums oder mit Distanzplättchen oder Keilen...). Ob sich bei optimaler SRA-Einstellung indes eine horizontale, geringfügig abfallende oder geringfügig aufsteigende Arm-Orientierung ergibt, ist eher sekundär. Dass der Arm horizontal ausgerichtet sein sollte, entspringt stattdessen eher der Annahme bzw. Hoffnung, das jeder Tonabnehmer so konstuiert sein sollte, dass sich bei horizontal ausgerichteter Montagefläche und Nennauflagelagekraft ein ziemlich optimaler VTA und SRA ergeben.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    *) Wobei die Norm-Toleranz für den SRA tatsächlich eine enorme Spannweite hätte - nämlich eine maximale Vornüberneigung von 8° und Hinterüberneigung von 4° (und selbst die Norm-Epfehlung liegt noch zwischen aufrecht und 5° Vornüberneigung). So schief ausgerichtet stehen Tonarme in der Paxis eigentlich nie.

    was dem Besitzer ja nun völlig latte sein kann, schließlich sitzt er drin und läuft nicht hinterher..... OT/Ende ^^


    Ja, nun aber bedenke etwa folgendes Szenario: Frau des Besitzers vergisst versehentlich mal, den Wagen mit dem Heck voraus in der Garage abzustellen. Besitzer öffnet tags darauf ahnungslos das Garagentor, erblickt erstmals das Heck -> argha, argha, Herzinfarkt!


    Oder: Besitzer schaut im Verkehr in den Rückspiegel und erblickt darin nicht nur den bereits drängelnden BMW hinter ihm, sondern in dessen Frontscheibe gespiegelt auch das Heck des eigenen Wagens -> Instant-Augenkrebs, Sack fällt ab, Drama!


    Kurzum also: Nicht empfehlenswert - es sei denn, man wär Rex Kramer (danger seeker). ;)



    Winfried: Die TP16er waren die dynamisch balancierten Arme bei Thorens. Und besonders dabei ist außer der Lageunabhängigkeit eigentlich nur noch der mögliche Auflagekraftzuwachs beim Abreiten von Wellen - aber eine ähnliche Charakteristik lässt sich auch mit 'nem statisch balancierten Arm erzielen, wenn man ihn mit einem asymmetrisch aufgehängten Gegengewicht mit tierfergelegtem Schwerpunkt ausstattet (weil dann halt mehr von der Gegengewichtsmasse zum Drehpunkt schwenkt, wenn der Arm vorne von der Welle angehoben wird...).


    Und dass es bei den Japaner keine dynamisch balancierten Arme gegeben hätte, könnte man freilich auch nicht behaupten - siehe etwa Technics SL-10.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Meinem Audi A2 kann kein Auto, auch kein Neuwagen das Wasser reichen. Dafür sorgt schon die Alukarosserie, analoge Instrumente, geringer Verbrauch, optimale Raumausnutzung und vertretbare Unterhaltskosten. (...)

    Alles recht und schön - aber die Heckgestaltung ist trotzdem eine Beleidigung fürs Auge, insbesondere bei Exemplaren in hellen Lackierungen. :)


    Grüße aus München!


    Manfred / lini