Beiträge von lini

    Frank: Och, mei, in einem Enthusiasten-Forum schiene es mir nun nicht so arg verwunderlich, dass Produktneuheiten mit einem gewissen Mangel an Enthusiasten-Features nur mit mäßiger Begeisterung aufgenomen werden - und ich würde schon meinen, dass auch das Dual-Board durchaus noch zu den Enthusiasten-Foren im Hifi-Bereich zu zählen sei.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Thomas: Im Sinne einer anderen Entwicklungslinie respektive einer lediglich indirekten Verwandtschaft. Also in etwa so, wie der Mitsubishi Colt Z30 mit dem CJ0 herzlich wenig zu tun hatte, während der CJ0 noch ein recht direkter Ableger des CA0 war.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Oder habe ich was falsch verstanden?


    Zumindest in Bezug auf Ultra 300 & 400 schon, ja - denn die hatten mit V15III und V15IV eher herzlich wenig zu tun, sondern gehörten stattdessen eher in eine andere Familie zusammen mit ML120HE & ML140HE.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Peter: Ist in dem Fall nicht so knifflig, denn wir reden hier nicht vom DC205 mit vollständig integrierter Platine, wo die Trimmer nur durch die beiden Löcher an der Unterseite des Motorgehäuses zu erreichen sind, sondern von 'ner Motor-Variante mit nur teilweise integrierter Platine, bei der die Trimmpotis auf dem nicht im Motor befindlichen Teil der Platine zu finden sind (siehe Alfreds Bild dort: https://www.dualfred.de/Laufwe…72490-dt.html?language=de


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Armin: Da wird's wohl wie beim 514er aussehen. Sprich, je nach Motor-Bestückung gäb's dann entweder zwei Trimmer auf dem zum Motor selbst gehörigen Platinchen oder ein separates Platinchen, und darauf fänden sich dann jeweils zwei Trimmpotis zur Einstellung. Siehe dort: https://www.hifi-archiv.info/Dual/514s/514s-04.jpg


    Und dem Schaltbild (siehe dort: https://www.hifi-archiv.info/Dual/514s/514s-03.jpg nach, säh's so aus, als wäre der Zweig für 45 U/min jeweils immer aktiv, während der für 33 1/3 U/min jeweils parallel über den Geschwindigkeitswahlschalter hinzugeschaltet würde. Entsprechend wäre also jeweils zunächst die Einstellung für 45 U/min vorzunehmen und erst dann die für 33 1/3 U/min.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Ich habe mal gelesen das die Verstärker bis Ende der 90er Jahre ganz brauchbare Phonovorstufen

    gehabt haben sollen.

    Vielleicht trifft das ja auf meinen zu. (...)


    Ein Blick auf den Schaltplan im Service-Manual zeigt 'ne aus 'nem Transistor-Spiegel plus Operationsverstärker bestehende Implementierung und, recht Denon-typisch, am Eingang zur HF-Blockierung 'ne Kombination aus 'ner Induktivität/Spule und Kondensatoren, sodass die Eingangskapazität noch im moderaten Bereich zu liegen schiene. Insgesamt also für 'nen oberhalb der Einstiegsklasse angesiedelten Vollverstärker der CD-Ära zwar noch nichts wirklich Berühmtes/Herausragendes, aber 'ne durchaus angemessene Lösung.


    Sprich, kann man schon brauchen - aber ich würd mal schätzen, dass 'ne ordentliche, separate Phono-Vorstufe (wie etwa eine Emotiva XPS-1 oder eine iFi Zen Phono...) schon a weng besser abschneiden würd. Entsprechend würd ich's also an Deiner Stelle erstmal mit der integrierten Phono-Vorstufe versuchen, weil mir da kein wirklich dringender Upgrade- oder Modifikationsbedarf zu bestehen schiene.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Die Lösung konnte nicht überzeugen.

    Kann passieren. Allerdings unterscheiden sich verschiedene Retipper auch ganz schön in den jeweiligen Fähigkeiten und Preisen. Retipping unter kompletten Erhalt des originalen Nadelträgers beherrschen nicht so arg viele. Wobei es freilich auch immer auf den jeweiligen Tonabnehmer (respektive die jeweilige Nadel) und den jeweiligen Kundenwunsch ankommt, was tatsächlich sinnvoll machbar ist.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Lilly: Im ursprünglichen CS455 (nur zwei Geschwindigkeiten, also noch ohne die zusätzlichen 78 U/min) steckte noch der DC205 (Obacht: Es gab auch einen inkompatiblen DC205-1!). Eventuell lohnte sich diesbezüglich noch eine Anfrage bei Herrn Klüpfel (Fine-arts-only.de), denn der hat die Dinger vor einigen Jahren noch recht preisgünstig angeboten - und womöglich hat er ja noch ein paar Exemplare für die Fine-Arts-Ableger zurückbehalten.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Vielleicht kauft ja ein Kiefersfeldener die Fabrikationslinie auf ... ;)


    Das hielte ich eher für unwahrscheinlich. Allerdings würd ich hoffen, dass er wenigstens die verbleibenden Ersatzteile aufkaufen würd, falls es tatsächlich soweit käm, dass es bei Fehrenbacher nicht mehr weiterginge.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Wenn's wirklich zum Schlimmsten käm, stellte sich indes die Frage, was aus der Konkursmasse würde. Schließlich wär's bei aller berechtigten Kritik an den Fehrenbacher-Spielern ja dennoch unschön, wenn's für deren Besitzer keine Ersatzteilversorgung mehr gäb...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    (...) Ich weiß nicht ob da auch die Steine geklebt werden oder ob das anders gemacht wird. (...)


    Hmja, werden sie - aber auf der anderen Seite, also auf der Oberseite des Nadelträgers, sodass also das rückwärtige Schaftende des Steins (respektive Ende des Bonding-Sockels) verklebt wird. Wobei da natürlich schon auch a weng Bapp durchs Loch fließen kann, sodass also recht oft auch noch auf der "business side" ein bisschen Bapp zu sehen ist.


    Habmal kurz gesucht, weil man's auf Maads verlinkten Bilder für mein Emfinden nicht gar so gut erkennen kann. Gut sichtbar sind diese rückwärtigen Verklebungen zum Beispiel auf den Nadelbildern in jenem Sammeltest von Lowbeats: https://www.lowbeats.de/test-a…mm-abtaster-bis-200-euro/


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Reini, Didi: Falls es Euch interessiert, das DIN-Bewertungsfilter für die Schwankungfrequenz findet sich gerne in Bedienungsanleitungen zu den diversen W&F-Metern (z.B. Philips PM6307) oder auch (wie könnte es anders sein?) auf des guten Yoshis hervorragender Seite zu den Platten-Spezifikationen (wo sich etwas darüber übrigens auch die verschiedenen Filter für Rumpel-Fremd- und -Geräuschspannungsabstand nach DIN & IEC sowie nach JIS und NAB finden...) - siehe dort: http://www7a.biglobe.ne.jp/~yosh/recspecs.htm


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Reini: RMS (= root mean square) sollte einfach 'ne Effektivwertbilldung ähnlich wie beim Wechselstrom darstellen - also quasi "Spitzenwert mal 1/2 Wurzel 2 = Effektivwert". Hingegen sollte die 2-Sigma-Methode Ausreißer/Extremwerte außerhalb des Intervalls +/- 2 Sigma ausschließen - das ist also quasi 'ne statistische Methode (Stichworte Gaußsche Glocke/Normalverteilung, Standardabweichung).


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Stefan: Danke Dir. Zu dumm nur, dass ich jetzt noch neugieriger auf ein Bild vom Innenleben wär... :)


    Schmunzelgrüße aus München!


    Manfred / lini

    Kai: Mei, wie oben schon angerissen, ich find's halt schade, wenn in einem brauchbaren Gehäuse mit brauchbaren Anschlüssen dann nur absolute Billigstelektronik steckt. Da verlang ich doch als Hersteller lieber 5 oder 10 Euro mehr und steck bessere Elektronik rein - dann ist das Dingelchen absolut gesehen immer noch sehr preisgünstig, und der Kunde bekommt dennoch gleich was deutlich Besseres für sein Geld.


    Und in meine eigenen Geräte schau ich zwar auch erst, wenn was reparaturbedürtig schiene oder ich was modifizieren will - aber mit ein bisschen Gegoogele lässt sich ja heutzutage häufiig schon vor dem Kauf Bildmaterial vom Innenleben auftreiben und nicht selten auch schon ein Schaltplan. Und so nutz ich diese Möglichkeit durchaus gern zusätzlich zum Studium der technischen Daten seitens der Herstellers und möglicherweise auch bereits verfügbarer Messdaten aus Tests. Denn falls mir nicht halbwegs gut gefällt, was ich da seh, dann kann ich mir den Kauf gleich sparen.


    Wobei mir beim PP400 eigentlich schon der Blick auf die technischen Daten genügen würde: A-bewerteter Rauschabstand 68 dB bei 0 dBu und 'ne Verstärkung von 35 dB mit 'ner angegebenen Empfindlichkeit von 5,3 mV, was dann knapp 'ner Ausgangsspannung von knapp 300 mV entspräche. Und 0 dBu sind knapp 0.775 V. Bedeutet also, dass das Kistchen schon ein knapp 2,6 mal (respektive ca. +8,25 dB) höreres Eingangssignal (also mithin rund 13,7 mV) braucht, um überhaupt auf die eh nicht wirklich berückenden 68 dB zu kommen. Und zur Genauigkeit der Einhaltung der RIAA-Kurve findet sich in den technischen Daten gleich gar keine Angabe. Entsprechend brauch ich also kein Genie zu sein, um schon vorab absehen zu können, dass mich da eher nix Gscheids erwarten würd.



    Andreas: Man sollte vielleicht erwähnen, dass Empfindlichkeitsangaben absolut gesehen wenig Aussagekraft haben, sondern erst in Verbindung mit der zugehörigen Ausgangsspannung.


    Dynavox etwa gibt zum TC-5B auf den ersten Blick irritierende 25 mV an - die sich aber auf 'ne Ausgangsspannung von 2,5 V beziehen. Verstärkung somit also Faktor 100 = 40 dB, mithin also völlig ok - zumindest theoretisch. Praktisch indes womöglich schon a weng arg grenzwertig angesetzt für ein Modell mit Versorgungsoption per 9-V-Batterie, denn ohne weitere Tricks schiene die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man dann mit 'ner recht eingeschränkten Übersteuerungreserve leben müsste. Daher also auch mein obiger Wunsch nach einem Foto vom Innenleben - denn womöglich steckt ja ein DC-DC-Wandler drin...



    Grüße aus München!


    Manfred / lini