Beiträge von lini

    (...) ich vermute auch, dass die Bezeichnung -2 der Zarge geschuldet ist. (...)

    Hmmm, ich zweifle... Denn diese Zargenform findet sich auch schon, wenn man nach Bildern zum 506-1 googelt. Tatsächlich neu beim -2 schiene mir hingegen das Gegengewicht und der nicht mehr gänzlich silberne Pitch-Control-Knopf - und der silberne Ring auf dem Teller scheint auch futsch.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Eher off-topic, aber angesichts des gemeinsamen Fotos im Artikel frag ich mich gerade, wie groß der Dual-Chef wohl sein mag. Will meinen, nun ist ja Alfred schon nicht eben ein Schrumpfgermane, aber dem Foto nach schiene Herr Zellner nochmal rund 10 cm höher...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Wolfgang: Naja, es gab ja durchaus gute Gründe zum Meckern, aber das geschah ja eigentlich aus der Hoffnung heraus, dass man sich bei Fehrenbacher die Kritik zu Herzen nehmen würd. Doch wie dem auch sei, um den 505-4 find ich's auch schad, denn im Grunde war der ja praktisch sowas wie der letzte Mohikaner mit noch gut erkennbaren Dual-Steidinger-Genen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Ich denk schon, dass es für Fehrenbacher weitergeht - immerhin scheint man dort ja weiterhin mindestens drei Modelle für Thorens bauen und neuerdings auch noch 1 1/2 für Analogis. Die Dual-Linie scheint halt jetzt gestorben, aber das schiene mir nun nicht das große Drama zu sein. Und noch ist ja nicht gesagt, dass die anderen jüngeren Fehrenbacher-Modelle nicht auch noch unter einem anderem Markennamen wiederauftauchen könnten.


    Verwirrungspotenzial seh ich allerdings bei den Ersatzteilen. Sprich, wer mag denn nun den künftigen, offiziellen Anspechpartner in Sachen Ersatzteile für die Fehrenbacher-Duals darstellen?


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Laut dem Internet nimmt man Gleichlaufschwankungen unter 0,1% selbst als geübter Hörer nicht mehr wahr.


    Bei solchen Werten wär ich immer vorsichtig, denn normalerweise orientiert sich die Wahrnehmungspsychologie ja nicht ganz unsinnigerweise gern am Durchschnittsbürger. Individuell kann die Empfinglichkeit aber durchaus höher ausfallen, etwa wie meinetwegen auch bei Leuten mit absolutem Gehör gegenüber konstanten Geschwndigkeitsabweichungen. Und obendrein stellt sich dann auch noch die Frage: Nimmt der Hörer geringere Gleichlaufschwankungen tatsächlich gar nicht mehr wahr - oder lediglich nicht als solche, aber womöglich trotzdem noch als geringfügige Veränderung des Klangbilds? Und wer hat schon zwei gleich ausgestattete Nakamichi TX-1000 misamt VS-100 und einige hinreichend gleiche LP-Dubletten zuhause, dass er mal mit gegen ohne Autozentierung und Vakuumansaugung direkt vergleichen könnte, um darüber vernünftige Aussagen liefern zu können?


    Naja, und geht man mal davon aus, dass der Großteil der Schallplattennormen eine maximale Exzentrizität zwischen Rillenspirale und Mittenloch von 0,2 mm vorsieht, was dann etwa in der Mitte des LP-Abspielbereichs, also bei 100 mm Abspielradius, einem Wow von +/- 0,2 % (Peak) entspräche, wär theoretisch natürlich eigentlich wünschenswert, dass das Laufwerk selbst etwa um eine Zehnerpotenz besser wär, um da von sich aus keinen nennenswerten Betrag mehr draufzusatteln.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Ach so. Gleichlaufschwankungen.

    Habe ich nur, wenn ich besoffen bin.


    Echt? Also ich hab die viel öfter - und in teils recht ausgeprägtem Ausmaß. So kann's etwa passieren, dass ich gleich hinlauf, wenn's an der Tür bimmelt, oder gar nicht, wenn ich mir denk: "Ist bestimmt bloß wieder so ein Prospekte-Fuzzi..." Oder dass ich gleich loslauf, wenn mich därmelt, oder erst a weng später, wenn ich mir denk: "Fühlt sich noch nicht so pressant an..."


    Ach, und apropos: John Cleese hat vor rund 'ner Woche via Twitter zum silly walk contest aufgerufen. Also falls jemand hier Gleichlaufschwankungen der ganz anderen Art hätt...



    Direx: Du kannst ja auf Netzfrequenz.info mal 'ne Weile zusehen, wie's schwankt.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Tschubi: Die Frage schiene sich mir zu erübrigen, denn es sieht danach aus, als böte die ZEN Phono lediglich einen zusätzlichen, symmetrischen Ausgang, nicht aber einen symmetrischen Eingang. Umbau somit unnötig.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    MB: Naja, für Bastelfähige und -willige existieren ja eh nicht so viele Probleme - aber die repräsentieren ja nur einen gewissen Teil der gesamten Audio-Nutzerschaft. Obendrein würd ich doch stark davon ausgehen, dass es auch unter den Bastlern nicht wenige gibt, die lieber nur zur Not basteln, ansonsten aber originale Lösungen bevorzugen, sofern die noch zu einem halbwegs vernünftigen Preis erhältlich sind.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Peter: Och, ich würd den High-End-Bereich oder allgemeiner das Luxus-Segment nicht immer gleich mit unsinnigem Voodoo-Schmarrn assoziert sehen wollen.



    Winfried: Ich denk, bei dem Thema sollte man bereit sein, geteilte Meinungen zu akzeptieren. Tatsächlich bin ich da sogar selbst zwiegespalten, weil ich, wie ja oben schon geschrieben, die getrennte Masseführung für flexibler halte - und tendenziell auch für "sauberer". Andererseits seh ich aber halt auch, dass die getrennte Masseführung wiederum auch nicht selten für Frust und Probleme sorgt - so etwa bei nicht wenigen Gebrauchtkäufern von diversen Technics-Modellen ab den 80ern, bei denen leider das originale Massekabel fehlt, wovon's noch dazu (mindestens) zwei Sorten mit jeweils unterschiedlichem Spezialstecker gab, mittlerweile freilich beide nicht mehr original erhältlich, sodass da jetzt tatäschlich gerade wegen der getrennten Masseführung ein gewisses Pfuschen angesagt ist (oder zumindest war, denn inzwischen gibt's brauchbare Ersatzlösungen von einigen Anbietern...).


    Nun hätte man natürlich auch sagen können, ok, dann halt kombinierte Masseführung für einfachere Spieler, die der Besitzer vermutlich nie an Phono-Vorstufen mit symmetrischen Eingängen oder exotischen MC-Übertragern betreiben wird, und darüber dann getrennte Masseführung. Nur hätt sich da dann halt wieder die Frage gestellt, wo genau man die Grenze ziehen sollte - also auch wieder knifflig...



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Es hat keinen Vorteil und ist nutzlos. (...)

    Wie man's nimmt. Es gibt halt auch MC-Übertrager ohne Massebrücke zwischen Primär- und Sekundärwicklung. Und für den Einsatz einer Phono-Vorstufe mit symmetrischen Eingängen ist 'ne kombinierte Masseführung womöglich schon ab der Headshell natürlich erst recht mistig. Entsprechend würd ich die getrennte Masseführung schon als die flexiblere Variante ansehen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Stefan: Das eigentliche Problem ist da eher die Modulation. Die Abweichung über den Abspielbereich ist hingegen kein besonderes Drama - denn das sind normalerweise beim gekröpften Arm mit Hifi-tauglicher Geometrie nur rund +/- 2° maximal, entsprechend bleibt da der Kröpfungswinkel die deutlich dominierende Komponente.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Joe: Ja, das sind die mit Shibata-Schliff. Wobei's von der ATS12S sowohl gebondete Exemplare gab als auch welche mit nacktem Stein (*), während es von der ATN12S lediglich gebondete Exemplare gegeben zu haben scheint. Tja, und im Grunde passen diese Nadeln auf alle AT-Bodies der Familie AT10 bis AT12 (einschließlich der zahlreichen "Renames") sowie auch noch auf die Vorgänger-Bodies der Familien AT-VM3 und AT-VM8, zumindest rein mechanisch.


    Wenn's indes so klingen soll, wie von AT ursprünglich vorgesehen, würde man diese Nadeln an einem der Bodies mit der niederinduktive(re)n Generator-Variante für CD4-Quadro betreiben - also hauptsächlich AT12S und AT12Sa sowie deren nicht ganz so zahlreiche Renames. Recht gelegen für die Identifikation jener Renames kann die ziemlich gute, da weitestgehend fehlerfreie AT-Übersichtsseite von KAB kommen (siehe dort: http://www.kabusa.com/frameset.htm?/at-1.htm, vor allem in den wenigen Fällen der Renames ohne hinreichend aussagekräftiges Suffix (oder auch für Leute, die sich nicht so leicht damit tun, ein AT14S-Rename auf den ersten Blick von einem AT12Sa-Rename zu unterscheiden). Gefragt wären hier also die Renames mit Ersatznadel-Code 201-DQX, dem Pfanstiehl-Code für die ATN12S.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    *) Die lassen sich recht leicht unterscheiden, denn die gebondeten Exemplare haben wie üblich 'ne Nadelspitze mit rundem Querschnitt, die nackten hingegen einen Stein mit quadratischem, in 45°-Orientierung eingesetzten Schaft. Wer noch gute, junge Augen hat, braucht da also zur Unterscheidung womöglich noch nicht einmal 'ne Lupe.

    (...) Ich hatte das vor Jahren mal so ähnlich beschrieben, dass es klang, als hätte man einen Vorhang vor den Boxen weggezogen. Was hat mich diese Fraktion dafür verhauen (...)


    *lach* Das mag aber auch daran liegen, dass jene weggezogenen Vorhänge wie auch die sogleich aus der Küche herbeigeeilte Frau inzwischen doch ein recht abgedroschenes Stereotyp darstellen - und somit dann auch quasi einen automatischen "Jaja - wer's glaubt"-Trigger für die genannte Fraktion, zumal jenes Stereotyp halt auch gerne von der Voodoo-Fraktion Zugehörigen genutzt wird.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Marcel: Die tatsächliche Fehlbestückung betrifft meines Wissens nur einen Kondensator pro Kanal - da müsste man also schon eher noch seine Arbeitszeit mit einrechnen oder den TC-750 noch deutlich weiter ummodeln, bis man beim Preis des TC-2000 landen würd.


    Nur hätt ich ich halt schlichtweg keine Lust auf 'ne Phono-Vorstufe, von der ich schon vorab weiß, dass ich sie erstmal aufmachen und nachkucken müsst, ob sie denn korrekt bestückt ist. Und die rund 50 Euro, die der TC-2000 kostet, würd ich halt allemal immer noch als recht wenig Geld ansehen, sodass ich lieber gleich zu diesem greifen würd - zumal ich ihn sympathischer find als den im Preisbereich von rund 50 Euro sonst häufig empfohlenen Art DJPreII, der aufgrund seiner arg mickrigen internen Spannungsversorgung (nur 5 V asymmetrisch) halt nur eine sehr knappe Übersteuerungsfestigkeit bietet und obendrein weitestgehend SMD-bestückt und damit nicht sonderlich Modding-freundlich ist. Allerdings verstärkt der TC-2000 mit 34 respektive 53 dB (MM/MC) halt nicht so hoch, dass ich ihn auch noch für eher unempfindliche Line-Eingänge (im Fall von Sebos Samsung-System sind's übrigens 500 mV) für uneingeschränkt empfehlenswert hielte (oder eben auch nicht für wirklich empfehlenswert für Leute, die gern eine relativ "laute" Phono-Vorstufe hätten, damit der Unterschied zu modernen, lauten Digitalquellen nicht sonderlich hoch ausfällt...).


    Oh, und in Sachen Art fällt mir noch ein: Zumindest drüben in Amiland scheint sich mittlerweile offenbar deren neuer Precision Phono Pre nach einer Verzögerung von einigen Monaten endlich materialisiert zu haben. Der ist augenscheinlich gegenüber dem DJPreII an einigen Stellen verbessert (höhere Übersteuerungsfestigkeit, höherer Ausgangspegel). Allerdings entfällt leider die Wahlmöglichkeit für die MM-Eingangskapazität, während für die neu hinzugekommene MC-Tauglichkeit eine Impedanz-Wahlmöglichkeit zwischen 25 und 100 Ohm zur Verfügung steht. Kostenpunkt drüben übrigens aktuell knapp US$ 65 bei B&H Photo Video.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini