Zwei Laienfragen

  • Moin zusammen,


    ich brauche mal ein wenig Hilfe. :)


    Gibt es bei dem Austausch der kleinen Verbindungsdrähte zwischen TA und TK irgend etwas zu beachten? Gibt es einen Trick, denn mir ist im Moment noch nicht ganz klar wie ich sie tauschen kann - sieht nach einer ziemlichen Fummelei aus.

    Die zweite Frage habe ich bzgl. Shure V15 III. ich habe mir eines besorgt und dazu eine neue Nadel. Jetzt hängt der TA aber so nah über der Platte, dass er beinahe schleift bzw. bei einem leichten Höhenschlag kurz aufsetzt. Habe z.Zt. ein Auflagegewicht von ca. 1,2 g. Irgendeine Idee woran das liegen könnte?


    Danke schon einmal im Voraus für eure Hilfe!


    Gruß Norbert

    Steht bei mir:

    NAD 7020i, NAD 502

    Dual CS704, Dual CS721

    Sonus Faber Prinzipia


    "Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren". (Karl Popper)

  • Hallo,


    ja, die Strippen wechslen ist schon eine Fisselarbeit. Wer nicht löten möchte: es gibt fertig konfektionierte Käbelchen aber für den Preis bekommt man oft genug ein TK.


    Zum System: Tonarm sauber ausgependelt bevor die Auflagekraft eingestellt wurde?


    Welche Auflagekraft schreibt der Nadelhersteller vor?


    Peter

    Die Leute blicken immer so verächtlich auf vergangene Zeiten, weil die dies und jenes ›noch‹ nicht besaßen, was wir heute besitzen.
    Es ist nicht nur vieles hinzugekommen. Es ist auch vieles verloren gegangen, im guten und im bösen. Die von damals hatten vieles noch nicht. Aber wir haben vieles nicht mehr.
    (Tucholsky)

  • Moin Peter,


    danke für die schnelle Antwort.

    Vorkonfektionierte Kabel habe ich, aber noch keine Idee wie ich die kleinen Stecker unter das Kunststoffteil bekommen soll - aber vermutlich bleibt da nur probieren. Wollte nur verhindern, dass ich daran rum mache und nacher heißt es "da gibt es einen viel einfacheren Weg - hättest du mal gefragt" :)


    Es ist eine VN35 HE Nadel von Naber. Auflagegewicht soll 1,5 - 2,5g sein. Erscheint mir aber zu viel, da der TA dann noch häufiger aufsetzt. Werde den Arm aber noch einmal auspendeln - wer weiß :/


    Gruß Norbert

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  • wenn ich richtig sehe, sind die Federhülsen an den grün/weißen Kabeln abgerissen, sie dort wieder mit einer kleinen Lötspitze an zu löten, ist wohl dass kleinere Übel, an der anderen Seite zu löten, ist nämlich so ziemlich unmöglich. Oder einen anderen TK besorgen.

    Gruß Hans

  • Uhaaa, solche Kabel löten - dann bin ich raus! <X Habe aber schon vorkonfektionierte Kabel, muss die gecrimpten Hülsen nur noch aufgesteckt bekommen!

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  • Vielleicht mit einer "Dritten Hand" könnte man die Drähte auch am TK wieder anlöten. Die guten Hilfen haben auch eine Lupe, aber wie Hans sagt, trotzdem Frikelarbeit...

    Marantz SR6008 / Marantz DV7001 / Panasonic DP-UB824 // Klipsch Heresy E & RF3, RC3, RS3 & KSW15


    – André –

  • Da anlöten geht mit feiner Spitze schon.


    Aber auf jeden Fall die Stiftevor dem Löten erst aus dem TK ausbauen. Der Kunstoff des TK schmilzt sehr schnell und die Stifte sind fest im Kunststoff eingeschmolzen.

    Gruß

    Rainer


    DUAL CS 621 (DMS 240E, AT13Ea, AT-VM 95 ML)

    DUAL CS 721 (Yamaha MC-5/9, Ortofon M20E)

    DUAL CS 704 (Shure V15 III)

    DUAL CS 731Q (ULM 60E, ULM 68E, AT 95E/Pro)

    DUAL CS 701/70 (Ortofon M20E)

    Shure M 95 G-LM, DL-110, Benz Micro Gold, Pickering XV15, Technics EPC 270C, Grado Prestige XG, AT20SLa

    DUAL C844

    Denon DCD-1460

    Sony DTC-57 ES

    Onkyo Tx-N808

  • die Federstifte gehen schnell raus, wenn erstmal die Abdeckplatte runter ist, alle vier aber in ihrer Führung zu positionieren und dann wieder die Platte festkleben, ist weiß Gott nicht ohne.

    Gruß Hans

  • Danke für die Rückinfo!


    Ist das Abnehmen der Abdeckplatte der Weg, der von Dual vorgesehen war oder ist es so überhaupt nur möglich die Kabel zu tauschen?


    Gruß Norbert

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  • die Federstifte gehen schnell raus, wenn erstmal die Abdeckplatte runter ist, alle vier aber in ihrer Führung zu positionieren und dann wieder die Platte festkleben, ist weiß Gott nicht ohne.

    Gruß Hans

    Die Platte ist nicht verklebt und muß für den Zusammenbau auch nicht verklebt werden.

    Gruß

    Rainer


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  • Ich habe schnell ein TK geöffnet.


    Und ich revidiere meine Aussage etwas. Bisher hatte ich keine verklebten TKs. Dieses auch nicht. Aber es war Ultraschall verschweißt.


    Ging aber leicht zu öffnen. Den Haken etwas hebeln und mit der Pinzette von der Kontaktseite einstechen und hebeln.







    Gruß

    Rainer


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  • Hallo Norbert,


    solche Lötarbeiten an den Konstakstiften sind extrem friemelig. Und du hast schon geschrieben, dass das nichts für dich ist. Außerdem musst du hinterher die Stifte mit der Feder wieder in das TK rein bekommen, ohne dass die Teile durch die Gegend fliegen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Das ist alles nur was für Leute mit guten Augen, ruhigen Händen und Gedult.


    Mein Vorschlag wäre, dass du bei den alten Kabeln, bei denen der Stecker ab ist, ein Stückchen Isolierung abmachst mit dem neuen Kabel verdrillst, so dass es schon von alleine hält. Danach die Käbelchen verlöten. Außerdem machst du am besten noch ein kleines Stückchen Schrumpfschlauch zur Isolierung drüber. Ich vermute mal, dass du auf die Art die Geschichte am einfachsten wieder zum Laufen bringst.


    viele Grüße,

    Horst

  • Ich bin jetzt auch nicht mehr der Jüngste, aber ich finde so schwer ist es jetzt nicht. Eine Lichtlupe hilft auch sehr.


    Wenn du den Deckel ab hast, kannst du die Stifte mit der Pinzette einfach entnehmen. Die fliegen nicht einfach weg, weil der Draht ja noch dran ist und durch die Öffnung des TK geht. Wenn es schnippst, bleiben die Kabel hängen. Beim Einbau genauso.

    Außerdem können die Federn nicht runter vom Stift, weil eben die Kabel noch dran sind.


    Bei Stiften mit ohne Kabel dran gebe ich dir Recht. Die fliegen weit und die Feder ist garantiert genau in die Andere Richtung weggeflogen.


    Und wie du am Bild siehst bleiben die Stifte auch gut im TK drin bis der Deckel wieder drauf kommt

    Gruß

    Rainer


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  • Moin Norbert,

    Jetzt hängt der TA aber so nah über der Platte

    das musst du an der Stellhülse des Liftes regeln. Die ganz einfach bei angehobenem Tonarm etwas höher drehen,

    damit der Lift den Tonarm/das System manuell wie auch in einem Automatikbetrieb höher über die Platte hebt.

    Sowas kann bei einem Systemechsel immer wieder passieren, je nachdem, wie hoch das System aufbaut.


    Und die kleinen Stifte vom TK bekommt man eigentlich ganz gut wieder rein, mir sind schon en paarmal die

    Abdeckkappen versehentlich abgeflutscht!

  • Moin zusammen,


    habe mal wieder ein bisschen probiert! :)


    - TK: habe den kleinen "Deckel" abbekommen und dabei natürlich den kleinen Haken abgebrochen! ;( Dafür weiss ich jetzt wie es aussieht! Meine vorkonfektionierten Headshell Kabel mit gecrimpten Steckern auf beiden Seiten sind zu groß! Also vermutlich doch löten! Dafür muss ich mir eine Lupe und eine "ruhige" Hand besorgen.

    as musst du an der Stellhülse des Liftes regeln. Die ganz einfach bei angehobenem Tonarm etwas höher drehen,

    damit der Lift den Tonarm/das System manuell wie auch in einem Automatikbetrieb höher über die Platte hebt.

    Sowas kann bei einem Systemechsel immer wieder passieren, je nachdem, wie hoch das System aufbaut.

    Damit hebt sich der TA insgesamt höher (wenn er zu hoch eingestellt ist, fährt er nicht mehr in Richtung Plattenteller), ändert aber an meinem Problem nichts. Nach meinen Verständnis drückt der TA zu stark auf die Nadel bzw. die Nadelhalterung. Das hat aber nichts mit der Höhe des Tonarms zu tun - wenn ich das richtig verstehe! :)




    Hat noch jemand eine Idee was ich machen könnte bzw. voran es liegt?


    Gruß Norbert

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  • Ah,

    das könnte ein M20 sein, so wie der Bauchklatscher aussieht.

    Dreh mal zurück auf 0,9 oder 1,0 gr.

    Entweder hast du eine sehr weich aufgehängte Nadel oder die Anzeige vom Federhaus stimmt nicht

    und es liegt eine viel höhere Auflagekraft an.

    Liebe Grüße
    Ludwig

    Ich vermisse den Dislke Button


  • Was meinst du mit M20?


    Wenn ich ihn auf 0,9g einstelle scheint es zu gehen, aber der Abstand zwischen Platte und TA ist immer noch minimal.


    Habe mal nachgewogen:

    - Einstellung 0,9g = 0,95 mit Tonarmwaage, wobei die einen Fehler von 0,1 - 0,2g hat - die Anzeige am Federhaus scheint also zu stimmen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Nokli () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nokli mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hallo Norbert,


    es gibt ein Dual M20 System, das berühmt ist dafür, bei 1,1 gr. fast die Platte zu berühren.

    Das meinte Ludwig wohl.

    Ich hatte deine Beschreibung missverstanden, jetzt verstehe ich dein Problem.

    Ein V15 III mit originaler Nadel taucht auch recht tief ein, aber so extrem habe ich das noch nicht gesehen.

    Also entweder drückt da mehr an Kraft (schwebt der Tonarm bei null Auflagekraft?) (EDIT, hattest du ja schon getestet)

    oder das Nadelgummi ist seeehr weich.


    Eine Frage noch von mir, ist das Headshell gerade? Ist vielleicht nur der Perspektive des Fotos geschuldet,

    aber es schaut so aus, als wenn der Tonarmkopf wie eine Absprungschanze geformt ist, also einen Bogen

    beschreibt. Aber das kann wie gesagt auch der Blende geschuldet sein. Checke das trotzdem mal, weil wenn dem so ist,

    wird das Shure nach oben gebogen und ist nicht paralell zur Platte.


    .

    .

    Von der Software zusammen gefügt.............

    Norbert,

    mache doch bitte mal ein Foto vom V15 unmontiert, damit man die Nadel im System sehen kann.

    Also nicht rausklicken, sondern nur abnehmen vom Tonkopf/Headshell.

  • Moin Lu,


    das Headshell ist gerade, soweit ich das beurteilen kann. Obwohl beim Kauf des Drehers ein 1 Pfennig Stück und eine ULM TA installiert war. <X


    Die Nadel sieht im unbelasteten Zustand aus meiner Sicht OK aus!


    Gruß Norbert



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