Beiträge von Ferdi Flachmann

    Onkyo TX-NR 929

    Ich habe nur einen 808. Leider nur 1080P. Den würde ich aber auch schon als High End bezeichnen. Dabei ist deiner noch einige Klassen besser.


    Die Frage ist halt wo man High End ansiedelt. Wenn jemand behauptet, man könne mit einem 7.1 (9.1 bei deinem) Verstärker nicht Stereo hören ist für mich ein Esoterik Schwurbler.

    Hi


    Wenn gebastelt werden darf, geht ein VM95 (oder AT95) an einen TKS Halter.


    Ich habe es mit AT95E/Pro und einem ULM TK26 für einen 731 gemacht. OK, die ULM TK und TKS sind nicht gleich. Aber sehr ähnlich.


    An der Unterseite des TK habe ich die Fläche plan geschliffen. Den Generator aus dem Plastik 1/2" Halter gelöst.


    Dem Generator habe ich einen Halter aus Balsaholz geschnitzt und auf Formgefeilt. Die Oberseite dann solange bearbeitet bis die Position (Höhe) zu einem Vergleichs ULM System identisch war. Dabei den Winkel von Generator zum TK wie beim Original Plastik Halter beibehalten.

    Dann unter den TK geklebt wobei auch hier die Nadel Position mit dem Vergleichs ULM beachtet wurde.


    Da unter #6 gibt es ein Foto dazu.

    Hi


    Also der Youtuber unter 2 hat keine Ahnung von Dual Tonarmen.


    Der "Rundregler" ist ein Stellknopf mit Skala in Pont. Damit wird letzendlich die Auflagekraft eingestellt (aber nicht geregelt).


    - Den stellst du auf Null. Auch den Antiskating Knopf.

    - Zuerst den Arm in Waage bringen. Grob durch verschieben des Antiresornators. Dann fein durch drehen.

    - Wenn der Tonarm Waagerecht bleibt die gewünschte Auflagekraft mit dem Rundregler einstellen und wenn du möchtest mit der Waage kontrollieren.


    Nur so stimmt die Kraft so wie es bei Dual gewollt war. Eine Wasserwaage, um den Plattenspieler genau auszurichten brauchst du so nicht.

    Theoretisch stimmt die jetzt auch bei auf dem Kopf gestellten Dreher, wenn der Teller nicht abfallen würde.

    Ich meine ja nicht jedermans Sache. Wenn du etwas Ahnung von Elektronik hast, kann es gehen. Aber wenn es da schon fehlt, wird es zuviel für einen Anfänger.

    Das sehe ich sogar bei unseren Studenten in der Firma. Was nützt es, wenn ein Programm geschrieben werden kann, aber einfache Schaltungen nicht verstanden werden und deshalb das Programm nicht macht was es soll. Fängt schon beim lesen des Schaltplanes an.


    Und dann kommt noch das Werkzeug hinzu. Wer hat schon neben dem Lötkolben ein Multimeter oder sogar ein Oscilloscope?

    über einen kleinen Arduino könnte man sich aber schon ernsthaft Gedanken machen, bevor so ein edles Gerät zur Schlachtplatte wird. Muss ja nicht viel können das Teil. Viel schwieriger wird es in den späteren Gerätegenerationen, wo sogenannte SOCs verbaut waren ( System on a Chip ).


    Auch wenns OT ist, aber einen CD130 könnte ich mir zu der Anlage noch vorstellen, aber die scheinen noch schwerer zu finden sein.


    Gruß Frank

    Wenn es sich um ein wertvolles und gut erhaltenes Gerät handelt, würde ich mir die Mühe machen und den defekten Controller gegen ein Processor Board mit eigenem Programm tauschen.


    Die kosten ja heute nix mehr und die IDE ist kostenlos. Aber der Schaltplan muß vorhanden sein und der analoge Zweig funktionieren.


    Aber das ist natürlich nicht jedermas Sache. Und als erstes Projekt zur Einarbeitung in einen Microcontroller nicht geeignet

    Hi


    Ich habe mir den WORX WX820.9 Multifunktionsschleifer geholt, weil ich dafür schon Akkus hatte. Es gibt kleinere. Aber er packt es gut und kann noch für andere Arbeiten benutzt werden.


    Polierpads gibts noch im Baumarkt. Bei dem Nassschleifpapier mußte ich Amazon nutzen, weil ich keine feine Körnung im Baumarkt bekam.


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    Also besser als ATs finde ich sehr pauschal.


    Ich habe bisher zwei DL-103 gehört. Je eins mit originaler und neuer neuer Rundnadel. Als sehr leichtes System mit harter Dämpfung hat es doch recht wenig Bass an einem 721. Ich habe deshalb etwas Blei im TK nachgelegt.


    Es klingt trotzdem sehr gut. Einfach etwas die Bässe rauf. Aber gegen ein aktuelles AT VM95ML kommt es dann doch nicht an.


    Edit: Ich höre zur Zeit nur mit einem DL-103 mit neuer Rundnadel, weil es gut klingt und obwohl ein VM95ML besser ist.

    Da ich auch ein 731Q habe, der nach der Renovierung ein System braucht:


    Ich habe mir zwei TK27 bei Dualfred besorgt.


    Damit habe ich mir zuerst ein ULM 68E wie Christian (einsteiger) beschreibt umgebaut.



    Das zweite bekam eine Aufnahme für ein AT95 E/Pro (VM95) mit zugeschnittenen Nadeleinschub aus Balsa Holz. Das kann die VM95 Nadeln wie MircoLine oder Shibata benutzen. Ist natürlich schwerer, aber kommt nicht an den 1/2" Adapter ran.





    Ob was taugt kann ich aber noch nicht sagen

    Was mir auch aufgefallen ist...bei 45u/min muss ich auch nach warmlaufen den Pitch max. ins minus drehen. Bei 33 läuft er wie eine Eins.

    Das kann an einem separaten Poti aber abgestellt werden. So das beide Geschwindigkeiten bei selber Pitchpoti Stellung passen.

    Das beschreibst du schon richtig. Es geht ja nur um die Drehzahlabweichung und nicht um Drehzahlschwankungen. 0,1% hört man nicht.


    Ja, die Reglung des 621 ist sehr gut gelöst mit dem Timer 555 und dem Drehzahlsensor. Aber leider ist die Referenz mit Pitchpoti/Kondensator etwas Temperaturabhängig. Und diese Abhängigkeit hat noch Toleranzen. Also bei manchen 621 stört es mehr als bei anderen.

    Und die Raumtemperatur hat ja auch etwas Einfluß. In wärmeren Räumen fällt es weniger auf, weil sich die Elektronik relativ dazu nicht mehr so stark selbst erwärmt.

    Hi


    Ja, leider ist das so. Es gibt nur eine einfache Spannungsstabilisierung im 621. Sobald er Betriebstemparatur erreicht ist Pitsch etwas verstellt, bleibt dann aber stabil.

    Wenn er aber wieder kalt ist, beginnt das Spiel von vorne.

    Vieleicht einfach eine halbe Stunde warmlaufen lassen?

    Wenn du nur die Feder tauscht, wird das Gewicht entweder wieder durchhängen oder sogar nach oben zeigen (Viagra?).


    Du mußt es justieren. Mit der beschrieben Schraube kannst du das Gewicht wieder Waagerecht ausrichten. Wenn es aber insgesammt zu hoch oder tief sitzt, muß die Feder an der Schraube ihrer Befestigung etwas in der Höhe verschoben werden. Dazu vorher die anderen Schraub erst wieder lösen, sonst kannst du die Feder nicht richtig verschieben.

    Ist keine schnelle Aufgabe. Aber mit etwas Gedult hängt das Gewicht wieder perfekt waagerecht in der Mitte dieses schwarzen Dingens, dessen Bezeichnung ich nicht kenne.

    Es gleitet pro Umdrehung so 2 mm nach links und rechts.

    Bei meinem 621 ist es beim seinem Pickelteller so, das pro Umdrehung die leuchtende Fläche etwas größer und dünner wird. Dabei gleitet sie scheinbar um einen Punkt ovalförmig herum.

    Die Gleichlaufwert sind aber immer noch sehr gut und er macht es seit 42 Jahren so.

    Der lackierte Gußrohling wurde damals wohl etwas zu schief in die Drehmaschine eingelegt. Beim drehen der Laufflächen und der Pickel sind diese jetzt nicht exakt zentrisch zum Drehpunkt, daher nicht gleich groß und schwanken in der Höhe zum Tellerrand. Der Teller dreht aber perfekt. Keine Unwucht oder Schlag. Aber die Pickel "eiern" halt. Das waren wohl Serienstreuungen.


    Mit dem Handy zu messen geht für die Schwankungen schon ganz gut. Relative Werte reichen hier ja. Aber Drehzahl benötigt schon einen guten Grundtakt beim Processor, der bei den Handy Quarzen bestimmt nicht der beste ist. Anders als bei den Quarzen für den Funkteil. Aber das sind ja andere.

    Das ist ja keine original Nadel. Sie hat wahrscheinlich keinen Federdraht wie bei Shure üblich war, sondern nur ein strammeres Lagergummi.

    Ich hatte vor ein paar Woche eine Analogis Nadel gekauft, die genau das umgekehrte Problem hatte.


    Der Nadelträger zeigte zu weit nach unten und berührte das Röhrchen vom Einschub, wenn man nur 1p Auflagekraft einstellte. Das klirrte furchtbar. Mit 2p lief sie dann gut. Aber das war ja nicht so vorgesehen. Ich bekam eine neue Nadel die dann in Ordnung war.


    Ich habe dann den Nadelträger mit Lagergummi aus dem Röhrchen geschoben. Das Gummi war verdreht montiert. Neu gerade eingeschoben lief die Nadel dann auch.

    Ich bin jetzt auch nicht mehr der Jüngste, aber ich finde so schwer ist es jetzt nicht. Eine Lichtlupe hilft auch sehr.


    Wenn du den Deckel ab hast, kannst du die Stifte mit der Pinzette einfach entnehmen. Die fliegen nicht einfach weg, weil der Draht ja noch dran ist und durch die Öffnung des TK geht. Wenn es schnippst, bleiben die Kabel hängen. Beim Einbau genauso.

    Außerdem können die Federn nicht runter vom Stift, weil eben die Kabel noch dran sind.


    Bei Stiften mit ohne Kabel dran gebe ich dir Recht. Die fliegen weit und die Feder ist garantiert genau in die Andere Richtung weggeflogen.


    Und wie du am Bild siehst bleiben die Stifte auch gut im TK drin bis der Deckel wieder drauf kommt

    Ich habe schnell ein TK geöffnet.


    Und ich revidiere meine Aussage etwas. Bisher hatte ich keine verklebten TKs. Dieses auch nicht. Aber es war Ultraschall verschweißt.


    Ging aber leicht zu öffnen. Den Haken etwas hebeln und mit der Pinzette von der Kontaktseite einstechen und hebeln.







    die Federstifte gehen schnell raus, wenn erstmal die Abdeckplatte runter ist, alle vier aber in ihrer Führung zu positionieren und dann wieder die Platte festkleben, ist weiß Gott nicht ohne.

    Gruß Hans

    Die Platte ist nicht verklebt und muß für den Zusammenbau auch nicht verklebt werden.