630 Q - Rat gesucht

  • Mal versuchen, einen etwas längeren selbstgeschnitzten Pimpel aus Kabelisolierung zu

    verwenden.

    Ja, hatte ich schon vor 20 Jahren bei meinen früheren Duals gemacht. Es gab mal vor ca. 15 Jahren hier im Board einen lustigen Thread über Ersatzpimpel. Da waren die Lolli-Stiele von Chubba-Chups sehr beliebt. :D

    Bei dem jetztigen Problemfall werde ich morgen mal ein passendes Opferkabel suchen. Früher verwendete ich simples Haushaltskabel. Blöderweise ist die Kiste mit gesammelten Kabeln aus Jahrzehnten bei uns auf dem Dachboden.

    Gruß,

    Dirk


    PS: Hatte in den 1990ern mal den Tonarm eines 1216 neu verkabelt. In Ermangelung der dünnen Kabel (Es gab da noch kein Internet für alle) habe ich vier einzelne Stränge eines Computer-Flachbandkabels genommen. Hat damit tadellos wieder gefunzt. Ich musste nur drauf achten, daß die Kabel die Tonarmbewegung nicht behinderten.

    "Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn... Mein Gott, wo laufen sie denn? Wo laufen sie denn?........“
    Wilhelm Bendow und Paul Morgan


    Marantz 2270 • Dual 701 (Ortofon M20E) • Dual 1219 (Shure V15-III) • Marantz 5220 • Marantz CD-38 • B&W dm-2/a

  • Wahrscheinlich hat das letzte große Update die Struktur des Forums tiefgreifend geändert, und damit auch die URLs der einzelnen Threads. Daher gehen Links von extern natürlich jetzt ins Leere. Ein Blick in meine Lesezeichen hat das bestätigt, funktioniert auch alles nicht mehr!

  • Hallo Dirk,

    ich weiß ja nicht welche Pimpel du verwendest, aber ich habe sowohl 630er wie 620er mit den von mir hergestellten Pimpeln wieder flott gemacht. Ich wollte das nur sagen falls das mit dem Kabel nix wird ;).


    Gruß Oliver

  • Wenn ich gerade nicht einen "originalen", nachgebauten Steuerpimpel zur Hand habe,

    Bevorzuge ich die Innenisolierung eines guten Antennen-Kabels.

    Die derzeit angebotenen preiswerten Antennenkabel haben haben eine geschäumte Innenisolierung,

    das funktioniert nicht.

    ----

    Grüße Gernot
    Es soll ja Leute geben, die hören, ob das Lautsprecherkabel rot oder blau ist.

  • Hallo Dirk,

    ich weiß ja nicht welche Pimpel du verwendest, aber ich habe sowohl 630er wie 620er mit den von mir hergestellten Pimpeln wieder flott gemacht. Ich wollte das nur sagen falls das mit dem Kabel nix wird ;) .


    Gruß Oliver

    Hallo Oli,


    es sind tatsächlich die Pimpel von dir. ;)

    Hatte ich auch weiter oben schon geschrieben. Am 1219 und 1216 haben die super gepasst.


    Habe einen deiner Pimpel nun etwas frisiert: Automatik läuft jetzt zuverlässig.

    Hatte da heute Morgen so eine Idee: Watte. Davon stopft man minimalst etwas in das Führungsloch des Pimpels. Damit "verlängert" man den Pimpel im Mikrometerbereich. Man kann sich mit der

    Methode langsam an die optimale Lösung herantasten.


    Auch die Abschaltautomatik funktioniert nun.

    Dies waren meine Methoden beim vorliegenden CS 630Q, es gibt wahrscheinlich elegantere... ;-)

    Achtung! Dies ist derzeit keine gültige DIY-Anleitung. Bei allen Arbeiten muss der Plattenspieler vom Stromnetz getrennt sein. Etwas Feinmotorik wird vorausgesetzt.


    1. Pimpeltausch ohne Haupthebel auszubauen (Platine muss frei zugänglich sein)

    Man muß dazu noch nicht einmal irgendwelche Kabel/Stecker lösen. Nur die nach Aussen führenden Kabel (Netz/Audio/Erdung) muss man etwas ins Gehäuse hineinziehen.

    Platine von der Tonarmseite aus soweit anheben daß man mit der anderen Hand den Haupthebel aus der Führung des Kurvenrads nach unten ziehen kann. Dann Richtung Achse des Kurvenrads

    drücken. Es macht kurz "klack" und dann ist der Steuerpimpel zugänglich. Zum Herstellen des ursprünglichen Zustands einfach Pimpel nach oben drücken und Haupthebel zurück in die Führung bringen.

    Kaputtgehen kann da eigentlich nichts.


    2. Abstellautomatik einstellen.

    Damit ich wusste, wo denn das Kurvenrad hierbei in Aktion treten sollte musste ich das natürlich mit einer aufgelegten Schallplatte testen. Diese kann man zumindest beim 630Q auch ohne Plattenteller auflegen. Also Tonkopf zur Position bringen an der das Kurvenrad in Aktion treten soll. Rechts vom Tonarmgewicht rückte ich dann einen schwereren Gegenstand (bei mir war es eine Spiritusflasche) an eben dieses TA-Gewicht heran. Genau so, daß der Tonarm selbst frei drehbar blieb. Die Spirtusflasche diente nun als Sollposition für die Abschaltung. Tonarm wieder nach Aussen zurückgeführt, Platte abgenommen, Tonarm wieder nach Innen geführt bis das Gewicht gegen die Flasche stieß. Dann konnte ich schön die Abstellschiene soweit verbiegen bis der kleine Kupferhebel auf dem Kurvenrad genau in dieser Tonarmposition von der Motorachse mitgenommen wurde (und damit das Kurvenrad in Aktion trat).


    Hoffe, das hilft in Zukunft jemandem! :)


    Gruß,

    Dirk

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    Einmal editiert, zuletzt von Bromosel ()

  • Nun...


    Jetzt habe ich bei dem 630Q nur noch ein Laufruheproblem des Plattentellerlagers vor mir. Das Quietschen hatte ich ja durch Reinigen und Neufetten behoben.

    Er gibt aber immer noch so sehr sehr leise rythmische "Schabgeräusche" von sich. Naja, nochmal Nachfetten des Lagers hilft da eventuell...

    Kann ja nur vom Lager her kommen, weil der Plattenteller ist während des Betriebs komplett vom Rest der Mechanik entkoppelt.

    Hach! Was sind die alten 12er Duals dagegen doch so einfach zu handhaben!;(


    Gruß,

    Dirk

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