Beiträge von Bromosel

    Bei solchen hörbaren Gleichlaufschwankungen würde ich zunächst die abgespiele Platte und dann den Zentrierstift überprüfen.

    Habe eine einzige Schallplatte die ziemlich schwankt, weil das Zentrierloch ausserhalb der Mitte liegt.

    Als nächstes würde ich mit von oben den Zentrierstift bei laufendem Plattenspieler anschauen. Der muss ohne Abweichung in der Horizontalen sein.


    Gruß,

    Dirk

    Ich glaube das ist das Problem,99.9% aller Deckel flutschen auf.

    Hi,

    ich habe zwar noch nie mit dem EDS500 zu tun gehabt, aber probiere es mal den mit einem Heissluft-Fön zu erwärmen. Das mit dem Erwärmen/Erhitzen ist eine Methode, die in den unterschiedlichsten Bereichen bei festsitzenden Bauteilen verwendet wird. (u.a. KFZ und auch Plattenspieler)


    Gruß,

    Dirk

    Hallo in die Runde.

    Hatte mir mal vor ca. 20 Jahren eine Cinch-Umschaltbox gebaut, die über 2 Stereo-Eingänge sowie 2 Stereo-Ausgänge verfügt. Diese werden über 2 Kippschalter gewählt.

    Damit kann ich z.B. wahlweise 2 Plattenspieler wahlweise an 2 Verstärkern betreiben. Ursprünglich hatte ich die Box gebaut, um von Vinyl digitalierte Audioaufnahmen auf der Stereoanlage direkt gegenzuhören. Fazit: ich höre keinen keinen Unterschied ob mit oder ohne Umschalt-Box dazwischen.


    Gruß,

    Dirk

    Bei mir sieht/sah es so aus:

    1219 - bei ebay ca. im Jahr 2006 oder so für ca. 90 Euro ersteigert.

    701 - im lokalen "Gemeindeblatt" stand er unter der Rubrik Zu Verschenken drin: "Dual-Plattenspieler zu verschenken". Ich hatte da einfach Glück. Sehr guter Zustand.

    Diverse Mainstream 12er-Modelle und sonstige DUAL-Komponenten: Geschenkt oder Elektroschrottsammlung. Irgendwie würde ich sie lieber loswerden. Ich nutze sie nicht und Wert sind sie auch nix.

    Nehmen nur Platz weg. Ein paar hatte ich für Verwandte/Bekannte wieder flottgemacht. Die laufen immer noch tadellos.


    Gruß,

    Dirk

    Hallo Alex,


    ich hatte so ein Problem mal mit dem Dual 651Q eines Freundes. Nimm mal den Plattenteller ab und bewege den Tonarm per Hand in Richtung Zentrum. Da siehst Du ein langes Blech welches sich kugelgelagert mitbewegt. An seinem Ende ist es spitz zulaufend. Diese Spitze löst mechanisch die Abschaltung aus. Wenn eine Justage des Abschaltpunkts nichts bewirkt dann kannst Du mit sanfter Methode das Blech durch leichtes Verbiegen gefügig machen. Das sind gefühlt Bruchteile von Millimetern die da entscheiden.Diese Spitze ist dazu da, das Kurvenrad an einer bestimmten Stelle zu blockieren und den Abschaltmechanismus auszulösen.


    Gruß,

    Dirk

    Heute habe ich im Hof mein Auto geputzt / gewartet. Musik kam aus einem 1966er Loewe "Komet"-Radio, welches in der Schuppen-Werkstatt steht.

    ABER: Das Radio hängt über ein Adapterkabel am Kopfhörerausgang eines über 15 Jahre alten Mini-Notebooks (eePC, Windows XP immerhin).

    Dieses Notebook ist über WLAN mit dem Internet verbunden. ^^

    Ich streame also Internet-Mukke auf ein altes Röhrenradio. Klingt ausgesprochen gut, ordentlich Bässe sind vorhanden und der Klang ist schön warm.


    Will damit nur sagen, daß mr zum Schaffen / Autofahren eine schlechte mp3-Qualität reicht.

    Wenn ich nur konzentriert Musik hören möchte, dann bevorzugt Schallplatte.

    Mir feht an dem digitalen Gedöns die Wertigkeit. Das grosse Karton-Cover einer Vinyl ist was ganz anderes als die Plastikgehäuse (CD) und die unsichtbaren Daten per WLAN.


    Gruß,

    Dirk

    Ich habe etliche Platten selbst digitalisiert - da merke ich keinen Qualitätsverlust gegenüber der Platte selbst. Ganz im Gegenteil : es ist ein Genuss, alte und geliebte Platten nun endlich wieder wie neu und ohne Kratzer zu hören (durch digitale Bearbeitung).

    Hi Albert,


    ich habe vor knapp 20 Jahren auch viel Vinyl digitalisiert. Zunächst verwendete ich u.a. den damaligen Steinberg Decklicker und noch ein paar Rauschfilter.

    Aber ich hatte damals meinen PC und die Stereoanlage über eine Umschaltbox verbunden und konnte das original Vinyl-Signal und das digitalisierte Signal vom PC direkt gegenhören.

    Das Rauschen und Knistern war in der digitalisierten Aufnahme zwar deutlich gemindert aber "irgendwie" klang das Ergebnis für mich etwas leblos. Da fehlte mir etwas.

    Daher verzichtete ich zunächst auf digitale Filter und ließ das mit dem Digitalisieren schließlich ganz bleiben.

    Für mich lohnte sich der Zeitaufwand einfach nicht. Für's Auto kann man sich heutzutage auf allen möglichen Plattformen(youtube&co.) kostenlos Musik herunterladen und mittels Audacity ins mp3-Format konvertieren. Zum Runterladen von Videos im mp4-Format ist z.B. dieses Firefox-Addon geeignet: Easy Youtube Video Downloader Express

    Für reine Audiozwecke muss man nicht unbedingt HD-Video-Qualität haben. ;)

    Ich verbinde gerne die Vergangenheit mit der Gegenwart. Mein 1966er Loewe-Opta Röhrenradio ist über WLAN verbunden. Damit kann ich in der Werkstatt und bei Grillparties Internet-Radio oder Musik von USB-Sticks laufen lassen.

    Moderner denkende Leute stellen sich einfach einen WLAN-Brüllwürfel auf den Tisch.


    Gruß,

    Dirk

    Auf dem Foto sind die Kanten der Zarge nicht auf Stoß verleimt/gearbeitet - das spricht eigentlich für die Geheimfachzarge. Vielleicht kann ja jemand die Zarge genauer identifizieren.

    Mein 1219 hat diese Geheimfachzarge. Du könnest Recht haben mit Deiner Vermutung, daß der angebotene Plattenspieler ebenfalls über diese Zarge verfügt.

    Aufgeklappt wird sie, in dem man die Holzfront links und rechts anfasst und nach vorne/unten klappt.


    Gruß,

    Dirk

    Hi,


    also hier ein paar Tipps von mir(besitze selbst einen 1219):

    - Hebel prüfen (Start/Stop usw.) ob die leichtgängig sind(wenn nicht: saubermachen, neu schmieren)

    - Automatikfunktion vorführen lassen. Wenn der Tonarm nicht ordentlich an den richtigen Stellen aufsetzt/abgehoben wird -->Steuerpimpel (gibt`s hier im Board für 2 Euro/Stück)

    - Bei laufendem Plattenteller und angehobenem Tonarm darf der Dreher keinerlei Geräusche von sich geben. Klackergeräusche deuten auf eingetrocknetes Sinterlager des Motors hin

    - Generell darauf vorbereitet sein, daß man sich in die Feinmechanik begibt. Elektronik ist nach nicht viel vorhanden.


    Das sind nur so paar Punkte, die mir spontan eingefallen sind.

    Preistechnisch bin nicht auf dem Stand der Dinge.


    Gruß,

    Dirk

    Als 1970 Geborener wuchs ich mit Schallplatten, MCs, Tonbändern und den entsprechenden analogen Abspielgeräten auf.

    Vermutlich bin ich dadurch gewissermassen geprägt worden. Nachdem ich in den 1980er Jahren zunächst einmal von der nebengräuschfreien Musikwiedergabe des damals neuen Mediums CD begeistert war, flachte meine Begeisterung dafür jedoch ziemlich schnell wieder ab. Für mich als damals 16-17-jähriger klang die CD zu steril im Vergleich zu meinen Vinylplatten. Zudem fehlte mir das große Cover einer Vinyl.

    Ich beschloß, mir niemals einen CD-Player für die Stereoanlage zu kaufen. Habe mich bis heute dran gehalten. Hin- und wieder bekam ich mal einen gebrauchten CD-Player aus meiner Familie geschenkt. Insgesamt habe ich in meinem Leben vielleicht 15 CDs neu gekauft. (weil es die nicht auf Vinyl gab/gibt)

    Vielleicht kommt zu meinem Vinyl-Faible dazu, daß ich selbst seit 35 Jahren Musik mache. Ich bin Störgeräusche im Proberaum und auf der Bühne einfach gewohnt. (Verstärkerbrummen, Resonanzen usw.)

    Das letzte Puzzleteil in meiner Anlage waren die 1970er-Jahre B&W-Boxen. Seitdem kommt die Vinylwiedergabe für meine Ohren den Schallereignissen im Proberaum ziemlich nahe.

    Jeder hört aber anders.

    Im Auto verwende ich selbst zusammengestellte mp3-Mix-CDs(teilweise nur mit 96kb/s-Samplingrate). Für's Autofahren reicht mir diese Qualität.


    Gruß,

    Dirk

    Seit dem diskutieren wird, wer in welchem Alter noch welche Frequenzen hören kann und ob man ab 75 nur noch Knäckebrot essen sollte (natürlich eingeweicht, wegen der Dritten) weil man ja sowieso nix mehr schmeckt und man sich das teure Steak vom Weiderind schenken kann.

    Oder so ähnlich

    Das trifft den Kern.

    Also, mein Opa hatte in den 1970ern drei Lieblingsknäckebrot-Sorten. Die lagerte er im 1.Stock. Er brach die Küchendecke auf und baute sich einen 3-Wege Umschalter, um morgens sein gerade bevorzugtes Knäckebrot auf dem Tisch zu haben. Das war noch ein mechanischer Schalter der über komplizierte Drahtseile die 3 Knäckebrot-Silos im ersten Stock ansteuerten. Von dort aus führten 3 umfunktioniere Regenrinnen das gewünschte Knäckebrot auf den Tisch. Über Reibungs-Widerstände machte sich mein Opa dabei keine Gedanken. Er hatte sowieso schon die Dritten Zähne.

    Alle Knäckebrote tunke er minutenlang in seiner enormen Kaffeetasse. Das sind so Kindheitserinnerungen...


    Gruß,

    Dirk

    Hallo Gernot,

    nimmt denn die Phonovorstufe irgendeinen Schaden, wenn im gesamten Signalweg (ca.1,20 Meter oder weniger) vom Plattenspieler zum Verstärker ungefähr mittig ein Schalter sitzt?

    Ich mit meinen 51 Jahren höre keinen Unterschied. Ob mit oder ohne Schalter.

    Gruß,

    Dirk

    Dieser Umschalter funktioniert tadellos für Audio(LINE & PHONO). Vermutlich wird er auch mit Video-Signalen funktionieren.

    Wobei es bei der ganzen Diskussion, nicht um den Schalter an sich geht,

    sondern um eine, nicht gerade unwichtige, Kapazitätsveränderung
    des Anschlusskabels vor einen Phono-Pre.

    Hallo Gernot,


    wenn ich mir den Eingangsbeitrag von Ernst durchlese geht es ihm nicht um die "Kapazitätsveränderung des Anschlusskabels vor einen Phono-Pre."

    Er will einfach nur 1 Plattenspieler an 2 Verstärkern betreiben.

    Mit meinem Eigenbaudingsbums kann er sogar wahlweise 2 Plattenspieler an wahlweise 2 Verstärkern betreiben. Ohne irgendetwas umstecken zu müssen.

    Man kann sich für diesen Schalter auch ein hübsches Holzgehäuse bauen und anders beschriften. Ich habe damals beim Elektronik-Fachgeschäft eben dieses Plastik-Gehäuse mit Lüftungsschlitzen erworben. Letztere sind für die Schaltung selbst absolut unnötig. Ich betrieb das Ding jahrelang nur, um 2x Eingang und 2x Ausgang zu schalten. Hatte ich schon im Thema geschrieben.


    Gruß,

    Dirk

    das gefällt mir.

    Die Schalter sind gewöhnliche on/off/on Schalter ?

    Hallo Andy,


    nein, keine ON/OFF/ON -Schalter. Es sind sogenannte EIN/EIN-Schalter. (Habe ich eben erst gegoogelt).

    Jeder der beiden verbauten 2-Wege-Schalter hat 9 Pins, davon nutze ich jeweils 6 Pins. Vermutlich hätten also auch 6-Pin-Schalter gereicht.

    Prinzip ist: 4 Kabel( 2x L/R) von den Eingängen kommen an, 2 Kabel (L/R) gehen ab zum anderen Schalter. Mit diesem kann man dann das einkommende Signal(L/R) wieder auf 4 Kabel (2x L/R) schalten.

    Die Schalt-Richtung ist dabei total egal. Hauptsache ist, daß an der einen Seite nur Eingänge angeschlossen werden und an der anderen Seite nur Ausgänge.


    Gruß,

    Dirk

    Ich habe vorhin ein paar Bilder von meinem alten Selbstbau-Umschalter gemacht.

    Wie wahrscheinlich alle hier im Board wissen, ist an mir kein Fotograf verloren gegangen... ;)

    Mit diesem Umschalter kann ich wahlweise 2 Plattenspieler an wahlweise 2 Phonoeingänge (=Verstärker/Receiver) anschliessen. Auch LINE-Geräte(CD-Player/Tapedeck) kann man damit schalten

    An IN werden die beiden Plattenspieler angeschlossen. An OUT kann man 2 Phonoeingange anschließen.

    oder

    An IN werden die beiden LINE-Geräte angeschlossen. An OUT kann man 2 LINE-Eingänge anschließen.


    Wenn man auf Abenteuer aus ist, kann man auch an OUT zwei Plattenspieler anschließen. Ist egal. Beschriftung habe ich nur mit IN / OUT bezeichnet, damit ich den Überblick behalte. :)

    Sinnigerweise sind die Cinch-Buchsen farblich unterschiedlich. Schwarz=Linker Kanal, Rot=Rechter Kanal. Wie im richtigen Leben eben. OK, hätte statt Schwarz auch Weiss wählen können.

    Nun zum Innenleben...

    Ein Meisterwerk der Heisenberg'schen Unschärferelation. Rechte Kanäle habe ich mit roten Kabeln geführt, Linke Kanäle mit weissen Kabeln. Nur diese "heissen" Drähte werden geschaltet.

    Die Massen sind alle gebrückt und werden nicht geschaltet:

    Für die beiden Massebrücken links und rechts habe ich ein Kupferkabel "entmantelt" und komplett verlötzinnt. Die "Hängebrücke" in der Mitte verbindet diese beiden Brücken.


    Dieser Umschalter funktioniert tadellos für Audio(LINE & PHONO). Vermutlich wird er auch mit Video-Signalen funktionieren.


    Gruß,

    Dirk

    Ernst:

    Wie versprochen habe ich heute meinen alten Selbstbau-Umschalter zur Schaltung von 2 Plattenspielern auf einen Phono-Eingang ausprobiert.

    Ergebnis: Wer da einen Unterschied zu einer Direktverkabelung Plattenspieler-Verstärker hört muß Mäuseohren haben. ;)

    Vorsichtshalber habe ich vor dem Umschalten der Plattenspieler den Lautstärkeregler am Receiver auf Null gedreht.


    Getestet mit Dual 701 & 1219 und einem Marantz 2270 Receiver.

    Kabellängen Plattenspieler-> Umschaltbox: ca 60 cm

    Kabellänge Umschaltbox-> Phonoeingang: ca 60 cm


    Ich verwende da keine High-End-Hardware bei den Kabeln und beim Umschalter. Es sind noch 2 Ausgangsbuchsen (L/R) am Umschalter frei. Da könnte ich die Plattenspieler auch auf einen anderen Verstärker/Receiver schalten.


    Verwendetes Zubehör für den Eigenbau: 8x Einbau-Cinch-Buchsen (4x rot, 4x schwarz), 2x Kippschalter, 1x Gehäuse. Materialkosten vor knapp 20 Jahren: 7 Euro (umgerechnet).


    Kann morgen auch Bilder folgen lassen falls gewünscht.


    Gruß,

    Dirk

    Mir ging es eigentlich darum ob sowas ohne signal und kwalitäts verlust zu machen ist.

    (Habe sowas noch nie ausprobiert, besser erst mal hier fragen...)

    Hallo Ernst,

    vor knapp 23 Jahren habe ich mir einen Cinch-Umschalter gelötet. Der hat insgesamt 8 Cinch-Buchsen. Ich habe es mit Plattenspielern noch nicht ausprobiert.

    Probiere das morgen mal aus und kann dann berichten.

    Genutzt habe ich das Teil immer nur für 2 vorverstärkte Quellen (stereo, schaltbar) und 2x Ausgang (stereo, schaltbar).

    Ich wollte damals bei meinen Vinyl-Digitalisierungen schnell mal einen Hörvergleich machen zwischen der Quelle und der digitalisierten Form.

    U.a. kamen 2x 5m lange Cinch-Kabel zum Einsatz: 1x vom Verstärker zum PC, 1x vom PC zum Verstärker.

    In dem Umschalter selbst habe ich alle Massen gebrückt, weil es vorher zu störenden Brummgeräuschen kam.


    Gruß,

    Dirk

    Achja der Steuerpimpel... ^^

    Ich entsinne mich an einen Thread von vor über 15 Jahren, als hier im Board noch der Begriff Steuernippel kursierte. Wir hatten uns vor Lachen weggeschmissen.

    Da können sich einige Urgesteine vielleicht noch dran erinnern. ;)

    Im Laufe des Threads kam dann irgendein Boardmitglied mit einem Foto einer Teileliste an, in dem eben der Begriff Steuerpimpel auftaucht. Das ist tatsächlich die offizielle DUAL-Bezeichnung.

    Man kann den Steuerpimpel auch mit auf Mikrometer zugeschnittenen Chuppa-Chups Lolli-Stielen oder Kabelummantelungen ersetzen.

    Schon vor 25 Jahren verwendete ich erfolgreich die genannte Kabelummantelung. Man kann an den alten Dualdrehern noch herrlich improvisieren.


    Gruß,

    Dirk